Warum driftet Deutschland nach rechts?

Moderator: Moderatoren Forum 2

Warum driftet Deutschland nach rechts?

Diskurs-Hypothese
16
53%
soziologische Hypothese
14
47%
 
Abstimmungen insgesamt: 30
PeterK
Beiträge: 3738
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon PeterK » Fr 29. Sep 2017, 15:20

Dark Angel hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:03)
Es IST irrelevant, WER etwas sagt, es ist nur relevant WAS er sagt.

Darüber solltest Du IMO noch mal nachdenken.

BTT: Ich habe die Frage, warum die Integration muslimischer Einwanderer in den USA offensichtlich recht gut gelingt, bereits im "Islam-Thread" gestellt. Wärest Du willens, bereit und in der Lage die Frage (dort) zu beantworten?
pikant
Beiträge: 51736
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon pikant » Fr 29. Sep 2017, 15:28

Selina hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:09)

Das meinte ich ja mit der Verächtlichmachung aller Muslime. Da wird nicht mehr differenziert, sondern nur ausgegrenzt. Es gibt sehr wohl viele muslimische Frauen, die Kopftuch tragen und dennoch selbstbewusst und gleichberechtigt durchs Leben gehen. Und einige von ihnen tun das nicht und leiden womöglich unter der Unterdrückung durch den Mann. Bevor man das aber nicht so differenziert und anhand des jeweiligen Einzelfalles diskutiert, kommt man nicht weiter. Alle in einen Topf zu schmeißen und als unterdrückt und nicht kompatibel mit der "westlichen Lebensart" zu bezeichnen, ist rechtspopulistisches Gefasel. Das haben wir hier schon oft diskutiert, kommt aber bei den Neurechten nicht an. Allerdings würde auch eher ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen, bevor Neurechte die Individualität jedes einzelnen anerkennen würden. Sie leben ja quasi vom angeblich "identitätsstiftenden" Gruppenverhalten und übertragen diese krude Idee auf alle anderen. So geraten sie zum Beispiel auch in Konflikt mit dem oben diskutierten Kosmopolitismus.


die Frage warum Deutschland immer mehr nach rechts abdriftet - wird ja auch bestritten - hat auch was damit zu tun, dass man abgrenzen und nicht zusammenfuehren will.

Wer immer die Unterschiede betont und nicht auch Gemeinsamkeiten herausstellt, der ist dabei eine Gesellschaft zu spalten und bei einer Spaltung gewinnen meist die extremen Raender an Zustimmung.

Von daher sind die Inrtegrationsmodelle immer besser als Ghettobildungen , weil nach Abgrenzung kommt schnell die Ausgrenzung.

ein anderer Grund fuer den Rechtsruck in Deutschland - ja das sehe ich so - ist, dass man nun offen im Fernsehen seine rechtsradikalen Sprueche raus hauen kann und damit diese Leute bestaerkt werden im Alltag auch so zu handeln und damit wird man enthemmter, weil es ja auch X und Y im Fernsehen so sieht und endlich rechts kein Schimpfwort mehr ist.
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4277
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Fr 29. Sep 2017, 15:32

pikant hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:14)

ich habe es Ihnen ja schon mal gesagt, dass es auch darauf ankommt, wer so was sagt
Boateng ist Schwarzer und wenn Gauland das sagt, will er damti Rassismus hoffaehig machen und auch auf Nachfrage hat er ja diese Aussage so stehenlassen, obwohl er angeblich diesen Boateng nicht kannte.

Bei einer SPD Frau, die sich bisher noch nie rassistisch geauessert hat, fragt man natuerlichlich nach wie dese das gemeint hat und da kriegt man dann auch im Gegensatz zum Rassisten Gauland dann eine Antwort und dann kann man erst beurteilen ob dies rasssistisch gemeint war oder nicht.


Es stimmt schon: Eine rassistische Äußerung ist eine rassistische Äußerung, egal, von wem sie kommt. Da hat unser wütendes Engelchen schon recht. Worum es hier allerdings geht, ist die Tatsache, dass es sehr wohl eine Bedeutung hat, wer welchen Acker wo bestellt. Nur mal ein theoretisches Beispiel: Ein Wissenschaftler, der seit langem dazu publiziert, wie der "Kampf der Kulturen" uns alle bald verschluckt, wie uns die Muslime überrollen und sie unser Land und unsere Nation "austauschen" und durch den Islam mit allen seinen Strukturen ersetzen, der bleibt natürlich bis ans Ende seiner Tage in diesem falschen menschenfeindlichen Denkmuster. Da ist es dann schon auch interessant, in wessen Auftrag dieser Wissenschaftler an Studien arbeitet, die die einmal aufgestellte Hypothese untermauern sollen. Da ist die gesamte wissenschaftliche Arbeit nach Unabhängigkeit zu hinterfragen. Das betrifft natürlich jeden forschenden und publizierenden Wissenschaftler. Und leben müssense ja auch von irgendwas ;)
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Fr 29. Sep 2017, 15:33

Olympus hat geschrieben:(29 Sep 2017, 15:09)

Was mir auffällt ist, in jedem zweiten Satz kommt das Wort "abgrenzt" vor. Hast du mal drüber nachgedacht, das es nicht unbedingt andere Volksgruppen sind die abgrenzen, sondern du selber, der durch abgrenzen jegliche Diskussion unmöglich macht.
Mal den Fehler in deiner Einstellung gesucht, ohne eine Entschuldigung für deine Unfähigkeit zur Kommunikation im Populismus zu suchen?

Jeder einzelne Mensch grenzt sich von anderen Menschen ab - nennt sich individuelle Identiät. Abgrenzung zu anderen wird bereits in der Unterscheidung von "ich" und "du" zum Ausdruck gebracht. Jeder, der an seiner Grunstücksgrenze einen Gartenzaun zieht oder eine Hecke pflanzt, grenzt sich von seinem Nachbarn ab und jeder der seine Wohnungstür schließt, grenzt sich von anderen Hausbewohnern ab.
Sich abgrenzen, seine Idividualität betonen, hat nichts mit ausgrenzen zu tun. Das gleiche gilt für Gruppen und Kulturen.
Selbst wer von Multukulti redet, grenzt ab, indem er eingesteht, dass es verschiedene/unterschiedliche Kulturen gibt. Sonst wäre es nämlich "Multikulti", sondern "Monokulti" und auch der der von Pluralismus spricht, grenzt ab, indem er ein- oder zugesteht, dass es viele unterschiedliche Meinungen, Einstellungen und Lebensvorstellungen gibt.

Olympus hat geschrieben:(29 Sep 2017, 15:09)Warum sind andere Volksgruppen manchmal nicht richtig integriert? Eventuell durch Teile der Gesellschaft die ihnen keine Chance geben schon von Anfang an?

Das musst du die fragen, die sich nicht integrieren wollen!
Voraussetzung für Integration, ist in erster Linie der Wille zur Integration = Bringepflicht des, in eine Mehrheitsgesellschaft Zu- oder Einwanderers. Die Mehrheitsgesellschaft kann noch so viel Aufnahmebereitschaft signalisieren, noch so viele Angebote unterbreiten, wenn diese nicht angenommen werden, nicht angenommen werden wollen, dann wird es auch keine Integration geben. Wer in eine Mehrheitsgesellschaft zu- oder einwandert, hat sich dieser Mehrheitsgesellschaft anzupassen, deren regeln anzuerkennen und zu befolgen und nicht umgekehrt.

Olympus hat geschrieben:(29 Sep 2017, 15:09)Könntest du dich in einem fernen Land integrieren, wenn Teile dieser Gesellschaft dich als Mörder und Vergewaltiger beschimpften und immer ein Mensch Dritter Klasse wärst. Was wenn du in diesem Land geboren wärst, deine alte Heimat gar nicht kennst und dennoch so dargestellt wirst?

Wenn ich in ein fremdes Land auswandere, dann habe ich micht dort zu integrieren, habe die dortigen Gesetze, Regeln und Normen anzuerkennen und nach diesen zu leben und habe auch den Wertekanon dieses Landes zu akzeptieren. Das ist meine (Bringe)Pflicht!
Wenn man das nicht kann oder will, sich nicht integrieren will, die Regeln, Gesetze und Werte nicht anerkennen will, sie sogar verachte und ihnen zuwider handle, dann muss ich mit den entsprechenden Reaktionen leben oder das land wieder verlassen.

Niemand wird als Mörder oder Vergewaltiger beschimpft, wenn er jedoch Mörder und/oder Vergewaltiger ist, muss er damit leben, als solcher bezeichnet zu werden.
Zuletzt geändert von Dark Angel am Fr 29. Sep 2017, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 13660
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 14:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon think twice » Fr 29. Sep 2017, 15:34

Dark Angel hat geschrieben:(29 Sep 2017, 15:17)

1. schwafeln Politikwissenschaftler nicht (ganz im Gegendsatz zu gewissen Zeitgenossen hier im Forum), sondern treffen Aussagen auf der Grundlage von Untersuchungsergebnissen in der Realität (decken sich nunmal nicht mit den Wünschen und Vorstellungen einiger Wolkenkuckucksheimbewohner)

2. hättest du den Link gelesen, dann wüsstest du, dass diese Aussagen NICHT von Koopmans getroffen werden
und
3. Ist ein Koopmans unendlich viel kompetenter als eine ignorante Beamtin, die sich weigert "schlaue Bücher" zu lesen, die stattdessen im Kaffeesatz rumstochert und so tut als sei sie allwissend.

Ich habe einen muslimischen Vater und einen muslimischen Ehemann, bin in einem Multikulti-Kiez gross geworden, habe in Berlin und Hamburg gelebt und jetzt in Hannover, bekleide seit 20 Jahren Dienstposten mit Publikumsverkehr mit teilweise schwieriger Klientel ( wie es im Fachjargon heißt), habe unzählige Fortbildungen und Seminare bezueglich interkultureller Kompetenz, Behörde als Dienstleister, Bürger und Verwaltung etc. absolviert, bin seit 25 Monaten in der Fluechtlingsunterbringung tätig (direkt in den Unterkünften), ich habe einen multikulturellen Freundeskreis aus allen sozialen Schichten.
Nein, ich bin nicht allwissend, aber was das Thema Migration und Integration betrifft, bin ich Fachfrau.
Und es geht mir am Allerwertesten vorbei, ob eine uninformierte Ostdeutsche ohne jede eigene Erfahrung mir erzählen will, dass ich ignorant bin und die Realität nicht sehen will, die sie selbst nur aus irgendwelchen Schriften meint zu kennen.
Im realen Leben würde ich mich einfach umdrehen und dich stehen lassen mit deiner herrischen Besserwisserei .
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Fr 29. Sep 2017, 15:36

PeterK hat geschrieben:(29 Sep 2017, 15:41)

Nochmals die Frage: Warum gelingt dann die Integration muslimischer Einwanderer in den USA vergleichsweise besser? Welche Gründe könnte es geben?

Na denk mal nach Einwanderungsgesetze, Green-Card, Nachweis entsprechender (gesuchter) Qualifikation, Nachweis eines Jobs etc.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4277
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Fr 29. Sep 2017, 15:37

pikant hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:28)

die Frage warum Deutschland immer mehr nach rechts abdriftet - wird ja auch bestritten - hat auch was damit zu tun, dass man abgrenzen und nicht zusammenfuehren will.

Wer immer die Unterschiede betont und nicht auch Gemeinsamkeiten herausstellt, der ist dabei eine Gesellschaft zu spalten und bei einer Spaltung gewinnen meist die extremen Raender an Zustimmung.

Von daher sind die Inrtegrationsmodelle immer besser als Ghettobildungen , weil nach Abgrenzung kommt schnell die Ausgrenzung.

ein anderer Grund fuer den Rechtsruck in Deutschland - ja das sehe ich so - ist, dass man nun offen im Fernsehen seine rechtsradikalen Sprueche raus hauen kann und damit diese Leute bestaerkt werden im Alltag auch so zu handeln und damit wird man enthemmter, weil es ja auch X und Y im Fernsehen so sieht und endlich rechts kein Schimpfwort mehr ist.


Genau. Und darum ist dieser Strang hier aktueller und wichtiger denn je.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Fr 29. Sep 2017, 15:50

pikant hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:14)

ich habe es Ihnen ja schon mal gesagt, dass es auch darauf ankommt, wer so was sagt

Es kommt eben NICHT darauf an! Eine rassistische Äußerung ist eine rassistische Äußerung! Punkt!

pikant hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:14)Boateng ist Schwarzer und wenn Gauland das sagt, will er damti Rassismus hoffaehig machen und auch auf Nachfrage hat er ja diese Aussage so stehenlassen, obwohl er angeblich diesen Boateng nicht kannte.

Es ist wurscht ob ein Gauland eine rassistische Äußerung von sich gibt, ein Mitglied der SPD oder der Linken - rassistisch bleibt rassistisch. Wenn man Gauland unterstellt, er wolle Rassismus salonfähig machen, dann trifft das in gleichem Maße für das Mitglied der SPD oder der Linken zu.
Wenn man unterstellt Rassismus solle salonfähig gemacht werden, dann allen die sich rassistisch äußern oder keinem, wenn man nachfragen will, warum derjenige/diejenigen eine rassistische Äußerung getätigt haben, dann wiederum alle oder keinen.

pikant hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:14)Bei einer SPD Frau, die sich bisher noch nie rassistisch geauessert hat, fragt man natuerlich nach wie dese das gemeint hat und da kriegt man dann auch im Gegensatz zum Rassisten Gauland dann eine Antwort und dann kann man erst beurteilen ob dies rasssistisch gemeint war oder nicht. diese SPD Frau koennte ja auch einen vorbestraften Vergewaltiger gemeint haben, oder einen ehemaigen Schwerstverbrechen und dann gibt so eine Aussage einen Sinn und hat nichts mit Rassismus zu tun.

Entweder man entschuldigt rassistische Äußerungen bei allen, die sie tätigen oder bei niemandem!
JEDER kann schlechte Erfahrungen gesammelt haben, die wiegen bei allen gleich schwer und NICHT bei dem einen mehr, weil der einem anderen politischen Spektrum angehört und bei dem anderen weniger, weil der zufällig dem gleichen politischen Spektrum angehört wie man selbst.
Eine Straftat ist eine Straftat - ganz egal von wem sie begangen wird!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Milady de Winter
Moderator
Beiträge: 12869
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 16:37
Benutzertitel: Böse Königin
Wohnort: -access denied-

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Milady de Winter » Fr 29. Sep 2017, 16:04

Milady de Winter hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:15)

MOd - sorry, aber der Exkurs zum Islam nimmt hier schon wieder zu intensive Züge an. Bitte schafft den Bogen wieder hin zur Strangfrage. Wenn Ihr Euch weiter mit dem Thema Islam auseinandersetzen möchtet, dann führt dies bitte wieder im Strang "Grundsatzdiskussion Islam" fort.

Und achtet auf Euren Ton! Nehmt Abstand von persönlicher Beleidigung, sonst werden die Beiträge ab hier in die Ablage verschoben. Danke.

MOD - fyi: Ihr schreibt gerade alle für die Ablage. Wenn Ihr die persönliche Schiene nicht endlich verlasst, ist hier zu und es folgen Sanktionen. Verlagert Eure Auseinandersetzung in den PN-Bereich oder geht eine Runde um den Block, aber bitte verschont das Forum hier mit den immergleichen Phrasen der immergleichen Verdächtigen! Es reicht.
- When he called me evil I just laughed -
Woppadaq
Beiträge: 1435
Registriert: So 8. Apr 2012, 10:29

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Woppadaq » Fr 29. Sep 2017, 18:20

Dark Angel hat geschrieben:(29 Sep 2017, 16:50)

Es kommt eben NICHT darauf an! Eine rassistische Äußerung ist eine rassistische Äußerung! Punkt!


Seh ich auch so.

Es ist wurscht ob ein Gauland eine rassistische Äußerung von sich gibt, ein Mitglied der SPD oder der Linken - rassistisch bleibt rassistisch. Wenn man Gauland unterstellt, er wolle Rassismus salonfähig machen, dann trifft das in gleichem Maße für das Mitglied der SPD oder der Linken zu.

Wenn man unterstellt Rassismus solle salonfähig gemacht werden, dann allen die sich rassistisch äußern oder keinem, wenn man nachfragen will, warum derjenige/diejenigen eine rassistische Äußerung getätigt haben, dann wiederum alle oder keinen.


Das seh ich anders. Es gibt Rassismus als Rand- oder Nebenerscheinung, und es gibt Rassismus als Teil der Politik. Im ersten kann ich keine Polen leiden, im zweiteren plane ich, die Grenze zu Polen dicht zu machen und alle Polen auszuweisen. Letzteres kann ich nur dadurch erreichen, dass ich ersteren salonfähig mache. Genau das wirft man Gauland völlig zu Recht vor, während man sich bei Sarrazin nicht wirklich sicher ist.

JEDER kann schlechte Erfahrungen gesammelt haben, die wiegen bei allen gleich schwer und NICHT bei dem einen mehr, weil der einem anderen politischen Spektrum angehört und bei dem anderen weniger, weil der zufällig dem gleichen politischen Spektrum angehört wie man selbst.


Es geht hier um Glaubwürdigkeit. Damit haben Rechte grundsätzlich ein Problem, nicht nur beim Rechtfertigen von Rassismus. Jemanden ohne offensichtliche Agenda glaubt man eher als welchen mit.
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4277
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Sa 30. Sep 2017, 12:34

Um noch mal auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Natürlich ist das eine gewaltige Rechtsdrift, die wir gerade erleben. Ich freue mich aber, dass sich immer mehr gesellschaftliche Initiativen gerade bilden, die ganz klar, aber auf völlig unterschiedliche Weise, sagen: Wir wollen diese menschenfeindliche AfD nicht. Ja, diese rechtspopulistische Partei ist nun mal gewählt. Stimmt. Aber die Leute, die hinter diesen Initiativen stecken, haben sie unter Garantie nicht gewählt. Und von denen geht wieder Hoffnung aus.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 13660
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 14:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon think twice » Sa 30. Sep 2017, 12:51

Selina hat geschrieben:(30 Sep 2017, 13:34)

Um noch mal auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Natürlich ist das eine gewaltige Rechtsdrift, die wir gerade erleben. Ich freue mich aber, dass sich immer mehr gesellschaftliche Initiativen gerade bilden, die ganz klar, aber auf völlig unterschiedliche Weise, sagen: Wir wollen diese menschenfeindliche AfD nicht. Ja, diese rechtspopulistische Partei ist nun mal gewählt. Stimmt. Aber die Leute, die hinter diesen Initiativen stecken, haben sie unter Garantie nicht gewählt. Und von denen geht wieder Hoffnung aus.

Ja, z.B. diese hier:
https://www.tag24.de/nachrichten/berlin ... zei-340571
:thumbup:
Dazu ein treffender Kommentar einer Leserin:

"Bemerkenswert bei der Anti-#AfD-Demo: Ganz vorne stehen die ganz jungen und schreien um ihre Zukunft."
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4277
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Sa 30. Sep 2017, 12:54

think twice hat geschrieben:(30 Sep 2017, 13:51)

Ja, z.B. diese hier:
https://www.tag24.de/nachrichten/berlin ... zei-340571
:thumbup:
Dazu ein treffender Kommentar einer Leserin:

"Bemerkenswert bei der Anti-#AfD-Demo: Ganz vorne stehen die ganz jungen und schreien um ihre Zukunft."


Genau. Und hier sind weitere Initiativen:

http://www.bento.de/politik/bundestagsw ... n-1723807/

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 70178.html
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4277
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Sa 30. Sep 2017, 12:57

Für mich gehören Rechtsdrift und AfD zwar ganz eng zusammen und es ist dann auch nicht OT in meinen Augen, wenn wir hier über Anti-AfD-Initiativen schreiben. Aber um einem Ordnungsrüffel vorzubeugen: Wir können das auch im AfD-Thread fortsetzen ;)
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 13:40

Woppadaq hat geschrieben:(29 Sep 2017, 19:20)
Das seh ich anders. Es gibt Rassismus als Rand- oder Nebenerscheinung, und es gibt Rassismus als Teil der Politik. Im ersten kann ich keine Polen leiden, im zweiteren plane ich, die Grenze zu Polen dicht zu machen und alle Polen auszuweisen. Letzteres kann ich nur dadurch erreichen, dass ich ersteren salonfähig mache. Genau das wirft man Gauland völlig zu Recht vor, während man sich bei Sarrazin nicht wirklich sicher ist.

Das ändert aber nichts daran, dass eine rassistische Äußerung eines Linken, nicht weniger rassitistisch ist als die eines Rechten und keinem Falle entschuldbar ist.
Entscheident ist "WAS" gesagt wird, nicht "WER" etwas sagt. Wobei das "WAS" gesagt wird und "WIE" es gesagt wird, durchaus Rückschlüsse auf die politische Positionierung der betreffenden Person zulässt.

Woppadaq hat geschrieben:(29 Sep 2017, 19:20)Es geht hier um Glaubwürdigkeit. Damit haben Rechte grundsätzlich ein Problem, nicht nur beim Rechtfertigen von Rassismus. Jemanden ohne offensichtliche Agenda glaubt man eher als welchen mit.

Was verstehst du unter "Glaubwürdigkeit"?
Wie glaubwürdig Personen und/oder Parteien sind, kann nur daran gemessen werden, inwieweit "Wort und Tat übereinstimmen" bzw inwieweit Handlungen und Aussagen/pol. Einstellungen im gesellschaftlichen Gesamtkonsens tolerierbar sind.
Man kann nicht grundsätzlich sagen "Rechte haben grundsätzlich ein Problem mit der Glaubwürdigkeit", ohne gleichzeitig zu definieren, was man denn unter "Rechts" versteht. Stigmatisiert man alles als "Rechts", was nicht der eigenen Auffassung/dem "eigenen" politischen Spektrum zugehörig ist, dann stigmatisiert und diffamiert man und grenzt damit schlicht Andersdenkende aus oder definiert man "Rechts" als außerhalb der FDGO stehend. Dann sind Skepsis und Zweifel an bestimmten Aussagen durchaus berechtigt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Olympus
Beiträge: 1056
Registriert: So 16. Jul 2017, 09:03

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Olympus » Sa 30. Sep 2017, 13:51

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 14:40)

Das ändert aber nichts daran, dass eine rassistische Äußerung eines Linken, nicht weniger rassitistisch ist als die eines Rechten und keinem Falle entschuldbar ist.
Entscheident ist "WAS" gesagt wird, nicht "WER" etwas sagt. Wobei das "WAS" gesagt wird und "WIE" es gesagt wird, durchaus Rückschlüsse auf die politische Positionierung der betreffenden Person zulässt.


Was verstehst du unter "Glaubwürdigkeit"?
Wie glaubwürdig Personen und/oder Parteien sind, kann nur daran gemessen werden, inwieweit "Wort und Tat übereinstimmen" bzw inwieweit Handlungen und Aussagen/pol. Einstellungen im gesellschaftlichen Gesamtkonsens tolerierbar sind.
Man kann nicht grundsätzlich sagen "Rechte haben grundsätzlich ein Problem mit der Glaubwürdigkeit", ohne gleichzeitig zu definieren, was man denn unter "Rechts" versteht. Stigmatisiert man alles als "Rechts", was nicht der eigenen Auffassung/dem "eigenen" politischen Spektrum zugehörig ist, dann stigmatisiert und diffamiert man und grenzt damit schlicht Andersdenkende aus oder definiert man "Rechts" als außerhalb der FDGO stehend. Dann sind Skepsis und Zweifel an bestimmten Aussagen durchaus berechtigt.

Aber genau das ist was die AfD tut. Sie wollen Rassismus wieder Hoffähig machen. Wo ist die Grenze, wenn ein Gauland nichteinmal weiß was antisemitische Aussagen sind und die Neonazis nicht erkennen will.
Im Prinzip kennt diese Partei keine Grenze nach rechts.
Was zählt da ein gelogenes Wort wie "Wir sind eine konservative bürgerliche Partei" eines Meuthen?
Einige, vielleicht nicht Rassisten, tolerieren diesen fragwürdigen Umstand ohne Nachzufragen. Ich nicht.
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 14:01

Selina hat geschrieben:(30 Sep 2017, 13:34)

Um noch mal auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Natürlich ist das eine gewaltige Rechtsdrift, die wir gerade erleben. Ich freue mich aber, dass sich immer mehr gesellschaftliche Initiativen gerade bilden, die ganz klar, aber auf völlig unterschiedliche Weise, sagen: Wir wollen diese menschenfeindliche AfD nicht. Ja, diese rechtspopulistische Partei ist nun mal gewählt. Stimmt. Aber die Leute, die hinter diesen Initiativen stecken, haben sie unter Garantie nicht gewählt. Und von denen geht wieder Hoffnung aus.

Wenn wir "gerade eine gewaltige Rechtsdrift erleben", dann muss es vorher eine Linksdrift gegeben haben, müssen "politische Räume" freigegeben worden sein, die vorher von etablierten Parteien/Volksparteien besetzt worden sind.
Eine solche Linksdrift hat Guido Westerwelle bereits 2009 konstatiert und als "erschreckende Sozialdemokratisierung der CDU" bezeichnet. Das Ergebnis ist dann, dass sich Parteien bilden und etablieren, die diese politischen Freiräume ausfüllen.
Es reicht nicht, die scheinbare/angebliche Rechtsdrift zu bejammern und Menschen zu stigmatisieren und zu diffamieren, die sich von den etablierten Parteien/Volksparteien nicht mehr vertreten fühlen und tatsächlich auch nicht mehr vertreten werden, man muss auch Ursachen und Hintergründe für die Entstehung solcher politischen Freiräume untersuchen.
UND man muss die Untersuchungsergebnisse zur Kenntnis nehmen, auch wenn die noch so unbequem sind. Man muss auch eigene Fehler erkennen und zugeben können und nicht "die Schuld" immer nur bei den anderen suchen, weil man sich selbst als unfehlbar wähnt und die Deutungshoheit für sich selbst beansprucht.
Aber weder erfolgt eine kritische Hinterfragung eigener Handlungen, noch werden Fehler eingestanden - ganz im Gegenteil, diese Möglichkeit wird weit von sich gewiesen und Untersuchungsergebnisse werden als "pseudowissenschaftlich" diffamiert.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Benutzeravatar
Dark Angel
Moderator
Beiträge: 12180
Registriert: Fr 7. Aug 2009, 07:08
Benutzertitel: From Hell

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Sa 30. Sep 2017, 14:05

Olympus hat geschrieben:(30 Sep 2017, 14:51)

Aber genau das ist was die AfD tut. Sie wollen Rassismus wieder Hoffähig machen. Wo ist die Grenze, wenn ein Gauland nichteinmal weiß was antisemitische Aussagen sind und die Neonazis nicht erkennen will.
Im Prinzip kennt diese Partei keine Grenze nach rechts.
Was zählt da ein gelogenes Wort wie "Wir sind eine konservative bürgerliche Partei" eines Meuthen?
Einige, vielleicht nicht Rassisten, tolerieren diesen fragwürdigen Umstand ohne Nachzufragen. Ich nicht.

Rassismus und Antisemitismus sind kein Alleinstellungsmerkmal einer AfD oder eines Gauland und die müssen nicht erst salonfähig gemacht werden. Sie sind es längst und zwar quer durch das gesamte politische Spektrum - von links bis rechts, bis in Regierungskreise hinein und quer durch alle gesellschaftlichen Schichten.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
PeterK
Beiträge: 3738
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon PeterK » Sa 30. Sep 2017, 14:43

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 15:05)
Rassismus und Antisemitismus sind kein Alleinstellungsmerkmal einer AfD oder eines Gauland und die müssen nicht erst salonfähig gemacht werden. Sie sind es längst und zwar quer durch das gesamte politische Spektrum - von links bis rechts, bis in Regierungskreise hinein und quer durch alle gesellschaftlichen Schichten.
Du meintest also mit "ganz speziell deutscher Kultur", dass Rassismus und Antisemitismus salonfähig seien? Wir erinnern uns:
Dark Angel hat geschrieben:(27 Sep 2017, 19:13)
Die Erinnerungskultur IST das verbindende Merkmal deutscher Kultur - ganz speziell deutscher Kultur!
Woppadaq
Beiträge: 1435
Registriert: So 8. Apr 2012, 10:29

Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Woppadaq » Sa 30. Sep 2017, 16:41

Dark Angel hat geschrieben:(30 Sep 2017, 14:40)

Das ändert aber nichts daran, dass eine rassistische Äußerung eines Linken, nicht weniger rassitistisch ist als die eines Rechten und keinem Falle entschuldbar ist.
Entscheident ist "WAS" gesagt wird, nicht "WER" etwas sagt. Wobei das "WAS" gesagt wird und "WIE" es gesagt wird, durchaus Rückschlüsse auf die politische Positionierung der betreffenden Person zulässt.


Ja, das stimmt auch wieder.

Was verstehst du unter "Glaubwürdigkeit"?


Es fängt schon mal damit an, dass man etwas sagt und dann auch dazu steht. Das sollte eigentlich für einen Politiker selbstverständlich sein, für AfD-Politiker ist es das sehr oft nicht, da wird die Konfrontation mit einmal gesagtem schon mal als "unfair" betrachtet. Desweiteren, wie du selbst sagtest:

Wie glaubwürdig Personen und/oder Parteien sind, kann nur daran gemessen werden, inwieweit "Wort und Tat übereinstimmen"


so siehts aus, ein Politiker, der also nur palavert, aber nichts wirklich erreicht oder sich nicht wirklich engagiert, ist einfach unglaubwürdig. auch das hat man Vertretern rechter Parteien SEHR oft zurecht vorgeworfen.

bzw inwieweit Handlungen und Aussagen/pol. Einstellungen im gesellschaftlichen Gesamtkonsens tolerierbar sind.


Das hat m.E. nicht wirklich was mit Glaubwürdigkeit zu tun. Es sei denn, du tauschst "gesellschaftlicher Gesamtkonsens" gegen "innerparteilichen Allgemeinkonsens", dann kommt es eher hin.

Man kann nicht grundsätzlich sagen "Rechte haben grundsätzlich ein Problem mit der Glaubwürdigkeit", ohne gleichzeitig zu definieren, was man denn unter "Rechts" versteht.


Man kann das schon sagen, wenn klar ist, wer mit dem "Rechten" gemeint ist. Man kan darüber diskutieren, ob einzelne Parteien oder Bewegungen wirklich rechts sind und ab wann der Rechts-Begriff zu gelten hat. Man kann das aber auch für sich definieren, indem man die AfD einfach als rechten Haufen abtut.

Stigmatisiert man alles als "Rechts", was nicht der eigenen Auffassung/dem "eigenen" politischen Spektrum zugehörig ist, dann stigmatisiert und diffamiert man und grenzt damit schlicht Andersdenkende aus oder definiert man "Rechts" als außerhalb der FDGO stehend. Dann sind Skepsis und Zweifel an bestimmten Aussagen durchaus berechtigt.


Als rechts gilt im Grunde genommen alles, was beabsichtigt Positionen der Neonazis aufweicht, relativiert oder sogar offen propagiert. Mag sein, dass Neonazis in diesem Land Versammlungsfreiheit haben, aber ich muss das nicht gut finden und kann jegliche noch so kleine und auch unfaire Behinderung dieser Versammlungen gutfinden. Das Recht, denen gegenüber intolerant zu sein, nehm ich mir genauso raus wie die.

Und ja, es gibt ein politisches Sprektrum, welches sich vom Solidarprinzip verabschiedet und das offen propagiert. Das betrifft nicht nur Nazis, sondern auch Ultra-Kapitalisten und extreme Neoliberale. Auch hier findet oft eine Stigmatisierung statt, die ich wegen der Richtung befürworte. Nenn das von mir aus Ausgrenzung von Andersdenkenden, doch das Solidarprinzip ist nun mal gesellschaftlicher Gesamtkonsens in diesem Land. Das dürften selbst viele AfD-Mitglieder so sehen.

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Audi und 1 Gast