Die Undemokratie durchbrechen

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Kleinlok
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Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 17:30

Mich nervt die deutsche Weichspüldemokratie.

Meine These: Man kann zwar im aktuellen Deutschland seine Meinung sagen, man kommt nicht in den Knast
aber was man da sagt interessiert dann in aller Regel niemanden, am aller wenigsten Medien und Politik.
Letztere scheint nur eine Politik zu interessieren, die den Interessen der Reichen dient,
sprich Großkonzernen, Banken und sonstigen Finanzdienstleistern. Die kaufen sich die Aufmerksamkeit und die Gefolgschaft
von Politik und Medien per gezieltem Lobbyismus und jeder, der da eine abweichende Meinung vertritt wird schamlos ignoriert,
so meine Erfahrung aus etwa knapp 20 Jahre politisch aktivem Engagement.

Diese Undemokratie nervt und hat dabei ein Ausmaß und Züge angenommen, so dass man meinen könnte,
dass die dafür Verantwortlichen sich in aller Öffentlichkeit eigentlich lächerlich machen,
wenn sie ihre Politik als mainstream bzw. als demokratisch verkaufen wollen. :mad2:

Leider scheint dem nicht so zu sein, denn sonst wäre diese Politik zumindest nicht mehr wiedergewählt worden
bzw. hätte eigentlich längst ordentlich Gegenwind erfahren sollen, dem scheint aber nicht so zu sein,
scheinbar nervt die vorhandene Undemokratie (noch?) zu wenige, oder?
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Moses
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Moses » Di 18. Jul 2017, 17:37

In welchen politischen Kreisen hast Du denn - innerhalb der letzten 20 Jahre diese abschreckenden Erfahrungen gemacht?
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Olympus » Di 18. Jul 2017, 17:41

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:30)

Mich nervt die deutsche Weichspüldemokratie.

Meine These: Man kann zwar im aktuellen Deutschland seine Meinung sagen, man kommt nicht in den Knast
aber was man da sagt interessiert dann in aller Regel niemanden, am aller wenigsten Medien und Politik.
Letztere scheint nur eine Politik zu interessieren, die den Interessen der Reichen dient,
sprich Großkonzernen, Banken und sonstigen Finanzdienstleistern. Die kaufen sich die Aufmerksamkeit und die Gefolgschaft
von Politik und Medien per gezieltem Lobbyismus und jeder, der da eine abweichende Meinung vertritt wird schamlos ignoriert,
so meine Erfahrung aus etwa knapp 20 Jahre politisch aktivem Engagement.

Diese Undemokratie nervt und hat dabei ein Ausmaß und Züge angenommen, so dass man meinen könnte,
dass die dafür Verantwortlichen sich in aller Öffentlichkeit eigentlich lächerlich machen,
wenn sie ihre Politik als mainstream bzw. als demokratisch verkaufen wollen. :mad2:

Leider scheint dem nicht so zu sein, denn sonst wäre diese Politik zumindest nicht mehr wiedergewählt worden
bzw. hätte eigentlich längst ordentlich Gegenwind erfahren sollen, dem scheint aber nicht so zu sein,
scheinbar nervt die vorhandene Undemokratie (noch?) zu wenige, oder?

Warum? Weil sie dir nicht passt? Dafür gibt es Wählen, aber egal was gewählt wird. Deiner Einzellmeinung entspricht sie nie. Das nennt man Demokratie.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon hallelujah » Di 18. Jul 2017, 17:43

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:37)

In welchen politischen Kreisen hast Du denn - innerhalb der letzten 20 Jahre diese abschreckenden Erfahrungen gemacht?



Die "Neuanmeldung" will nur spielen...
Diskussion hat keinen Sinn.
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Moses
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Moses » Di 18. Jul 2017, 17:49

hallelujah hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:43)

Die "Neuanmeldung" will nur spielen...
Diskussion hat keinen Sinn.


Wie sollten ihm aber ein Chance geben, hier Stellung zu beziehen!
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon hallelujah » Di 18. Jul 2017, 17:54

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:49)

Wie sollten ihm aber ein Chance geben, hier Stellung zu beziehen!




Deine Entscheidung. Ich klinke mich aus. Ich unterhalte mich nicht mit Leuten, die sich jede Woche "neu" anmelden...
;)
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:08

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:37)

In welchen politischen Kreisen hast Du denn - innerhalb der letzten 20 Jahre diese abschreckenden Erfahrungen gemacht?


Ich bin vor etwa 35 Jahren bei den Grünen gestartet und hatte nach ein paar Jahren von dem Schmusekurs der Realos die Nase voll, ab da habe ich noch bei
verschiedenen Initiativen mitgearbeitet bzw. habe Politik im Alleingang betrieben (meist öffentliche Schreiben an Politiker und Medien, Internetdiskussionen, Leserbriefe.
Tut gut seine Meinung zu sagen, aber es ist schwer sich Gehör zu verschaffen, weil in Deutschland der Geldadel regiert.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:10

hallelujah hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:43)

Die "Neuanmeldung" will nur spielen...
Diskussion hat keinen Sinn.


Wie putzig, 13 Minuten nachdem ich meinen ersten Beitrag eingestellt habe,
willst du über mich Bescheid wissen.
Vielleicht putzt du beim nächsten Mal deine Glaskugel besser? :p
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Moses
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Moses » Di 18. Jul 2017, 18:12

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:08)

Ich bin vor etwa 35 Jahren bei den Grünen gestartet und hatte nach ein paar Jahren von dem Schmusekurs der Realos die Nase voll, ab da habe ich noch bei
verschiedenen Initiativen mitgearbeitet bzw. habe Politik im Alleingang betrieben (meist öffentliche Schreiben an Politiker und Medien, Internetdiskussionen, Leserbriefe.
Tut gut seine Meinung zu sagen, aber es ist schwer sich Gehör zu verschaffen, weil in Deutschland der Geldadel regiert.


Also die Aussage " 20 Jahre politisch aktivem Engagement" sollte nur Interesse wecken? Na ok

Du bist also ein fundamentaler Grüner? Quasi Angehöriger einer aussterbenden politischen Minderheit? Und dann wunderst Du Dich, dass die mehrheitsgesteuerte deutsche Politik nicht nach deinen ausgefallenen Wünschen läuft?
Eigentlich ist das unglaublich.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:18

Olympus hat geschrieben:(18 Jul 2017, 18:41)

Warum? Weil sie dir nicht passt? Dafür gibt es Wählen, aber egal was gewählt wird. Deiner Einzellmeinung entspricht sie nie. Das nennt man Demokratie.



"Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten" :D

An dem Spruch ist leider viel wahr.
Bei der Politik geht es für bestimmte Kreise um richtig viel Geld,
Profit nämlich, den diese Kreise nur bei einer bestimmten Politik bilden können,
einer meist sehr ungerechten und unfairen Politik.

Eine Solch unfaire und ungerechte Politik bekäme nie die Zustimmung der Mehrheit,
wenn es wirklich demokratisch in diesem Lande zugehen würde,
deswegen wird die Demokratie subtil ausgeschaltet.
Die Wahlen sind eigentlich nur noch ein formaler Akt, der dem unkritischen Kleinbürger weismachen soll,
seine Meinung würde noch etwas in diesem Land bedeuten.
Die Parteien seifen den deutschen Michel vor der Wahl ein, nach der Wahl zählt das Geschwätz der Wahlkämpfer nicht mehr
und die frisch verarschten Wähler dürfen sich 4 weitere Jahre eine Politik gefallen lassen, die für fast alle deutlich besser sein könnte.

Medien, Wirtschaft und Politik versuchen aber uns beständig weis zu machen, wie gut es uns gehen würde
und das es keine Alternative zur bisherigen Vorgehensweise gäbe,
auch wenn die schon bei etwas genauerer Betrachtung nicht nachhaltig und nicht zukunftsfähig ist.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 18. Jul 2017, 18:23

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:18)

"Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten" :D



Was sollten sie denn (grundsätzlich) in D ändern?
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:24

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:12)

Also die Aussage " 20 Jahre politisch aktivem Engagement" sollte nur Interesse wecken? Na ok

Du bist also ein fundamentaler Grüner? Quasi Angehöriger einer aussterbenden politischen Minderheit? Und dann wunderst Du Dich, dass die mehrheitsgesteuerte deutsche Politik nicht nach deinen ausgefallenen Wünschen läuft?
Eigentlich ist das unglaublich.


Ich bin seit Jahren eher links eingestellt.
ich bin zwar nach wie vor für einen guten Umweltschutz, nur der ist ja mit den Grünen nicht zu haben
(da die sich zu sehr von der Wirtschaft haben kaufen lassen und zu sehr ungesunde Kompromisse gemacht haben)

Eine gute Politik ist umweltfreundlich, sozial gerecht und kümmert sich um alle.-
Und genau so eine Politik läuft nicht in Deutschland, weil bestimmte Leute mit so einer Politik keinen satten Reibach einfahren können.
Und diese Leute haben letztendlich die Macht in diesem Land,
weil die etablierten Parteien denen in den Popo kriechen, egal welche Farbe deren Parteibuch hat.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon DarkLightbringer » Di 18. Jul 2017, 18:25

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:08)

Ich bin vor etwa 35 Jahren bei den Grünen gestartet und hatte nach ein paar Jahren von dem Schmusekurs der Realos die Nase voll, ab da habe ich noch bei
verschiedenen Initiativen mitgearbeitet bzw. habe Politik im Alleingang betrieben (meist öffentliche Schreiben an Politiker und Medien, Internetdiskussionen, Leserbriefe.
Tut gut seine Meinung zu sagen, aber es ist schwer sich Gehör zu verschaffen, weil in Deutschland der Geldadel regiert.

Dein Engagement in allen Ehren, nur können es Mehrheitsentscheidungen nicht jedem Einzelnen und in allem recht machen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:27

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:23)

Was sollten sie denn (grundsätzlich) in D ändern?


Das wichtigste was dringend geändert gehört ist die soziale Ungerechtigkeit.
Wir brauchen generell bessere und faire Löhne und damit mehr Einkommensgerechtigkeit
sowie mehr Vermögensbildung bei den armen Teufeln.

Es ist absurd dass einige wenige Superreiche fast alles besitzen,
eine breite Unterschicht fast leer ausgeht und dass der Mittelstand so langsam aber sich auseinander fällt.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Moses » Di 18. Jul 2017, 18:28

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:24)

Ich bin seit Jahren eher links eingestellt.
ich bin zwar nach wie vor für einen guten Umweltschutz, nur der ist ja mit den Grünen nicht zu haben
(da die sich zu sehr von der Wirtschaft haben kaufen lassen und zu sehr ungesunde Kompromisse gemacht haben)

Eine gute Politik ist umweltfreundlich, sozial gerecht und kümmert sich um alle.-
Und genau so eine Politik läuft nicht in Deutschland, weil bestimmte Leute mit so einer Politik keinen satten Reibach einfahren können.
Und diese Leute haben letztendlich die Macht in diesem Land,
weil die etablierten Parteien denen in den Popo kriechen, egal welche Farbe deren Parteibuch hat.


Gute Politik ist immer die Kunst des Kompromisses.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 18. Jul 2017, 18:29

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:27)

Wir brauchen generell bessere und faire Löhne und damit mehr Einkommensgerechtigkeit


In Bezug auf Einkommensgerechtigkeit steht Deutschland ja ganz gut da.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:32

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:25)

Dein Engagement in allen Ehren, nur können es Mehrheitsentscheidungen nicht jedem Einzelnen und in allem recht machen.



ich bleibe dabei: In Deutschland gibt es keine realen Mehrheitsentscheidungen,
weil diejenigen, die da wählen gehen, vor den Wahlen belogen und eingeschläfert werden,
so dass sie gar nicht mitbekommen, wie unehrlich und ungerecht die Politik da ist, die sie wählen.
Und auch keine Mehrheit der Welt hat das Recht eine Minderheit mit der von ihr gewählten Politik zu verarschen bzw. arm zu machen.

Was wir hier erleben ist ein mieser Bluff, wo Menschen und Kreise mit viel Geld
eine Art psychologische Kriegsführung gegen Unter- und Mittelschicht betreiben, beide gegeneinander ausspielen
und ein System geschaffen haben, wo sich die Opfer in gegenseitiger Konkurrenz unnötig das Leben schwer machen,
anstatt sich gemeinsam gegen die ungerechte Politik zu solidarisieren.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:35

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:29)

In Bezug auf Einkommensgerechtigkeit steht Deutschland ja ganz gut da.



Wo hast du denn diese Märchenerzähle her?
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Kleinlok » Di 18. Jul 2017, 18:35

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:28)

Gute Politik ist immer die Kunst des Kompromisses.



Vin mir aus, davon kann aber keine Rede sein,
wenn die Politik zu 99% das macht, was die Reichen und Superreichen ihr vorschreiben.
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Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Moses » Di 18. Jul 2017, 18:37

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:32)

ich bleibe dabei: In Deutschland gibt es keine realen Mehrheitsentscheidungen,
weil diejenigen, die da wählen gehen, vor den Wahlen belogen und eingeschläfert werden,
so dass sie gar nicht mitbekommen, wie unehrlich und ungerecht die Politik da ist, die sie wählen.
Und auch keine Mehrheit der Welt hat das Recht eine Minderheit mit der von ihr gewählten Politik zu verarschen bzw. arm zu machen.

Was wir hier erleben ist ein mieser Bluff, wo Menschen und Kreise mit viel Geld
eine Art psychologische Kriegsführung gegen Unter- und Mittelschicht betreiben, beide gegeneinander ausspielen
und ein System geschaffen haben, wo sich die Opfer in gegenseitiger Konkurrenz unnötig das Leben schwer machen,
anstatt sich gemeinsam gegen die ungerechte Politik zu solidarisieren.


Du machst einen ziemlich gefrusteten Eindruck

ich für meinen Teil fühle mich nicht ausgespielt oder aufgehetzt, ich lebe mein Leben in Freiheit und Demokratie - und ich habe den Vergleich mit einem Leben in Unfreiheit und Diktatur, also weiß ich meine heutiges Leben zu schätzen.
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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