Die Undemokratie durchbrechen

Moderator: Moderatoren Forum 2

pikant
Beiträge: 51772
Registriert: Mi 10. Feb 2010, 13:07

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon pikant » Fr 4. Aug 2017, 13:08

Odin1506 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 14:04)

Fakt: Es wurden Soldaten der Bundeswehr seit Januar 2002 in Afghanistan eingesetzt, obwohl über 50% der der Deutschen diesen Einsatz abgelehnt haben.
Also nichts mit Demokratie und alle Macht geht vom Volke aus.


doch,
das nennt sich repraesentative Demokratie und ist ein Unterschied zur Umfragedemokratie.
Benutzeravatar
Dampflok94
Beiträge: 11255
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 16:59
Benutzertitel: Betriebsrat
Wohnort: Berlin

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Dampflok94 » Fr 4. Aug 2017, 13:11

Odin1506 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 14:04)

Fakt: Es wurden Soldaten der Bundeswehr seit Januar 2002 in Afghanistan eingesetzt, obwohl über 50% der der Deutschen diesen Einsatz abgelehnt haben.
Also nichts mit Demokratie und alle Macht geht vom Volke aus.

Und warum haben sie dann immer wieder sie gewählt, die Truppen nach Afghanistan geschickt haben? Das Volk hätte die Macht gehabt, das zu verhindern. Wollte es aber nicht. War wohl nicht wichtig.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
Odin1506
Beiträge: 1713
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 20:45
Benutzertitel: Mensch
Wohnort: Auf dieser Welt

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Odin1506 » Fr 4. Aug 2017, 18:58

Dampflok94 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 14:11)

Und warum haben sie dann immer wieder sie gewählt, die Truppen nach Afghanistan geschickt haben? Das Volk hätte die Macht gehabt, das zu verhindern. Wollte es aber nicht. War wohl nicht wichtig.


Weil die Parteien, die immer wieder in die Regierung gewählt worden sind, die besseren Lügner und Täuscher sind.
Es ist daher egal ob man CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne und neuerdings auch AfD wählt, ist in meinen Augen alles ein Einheitsbrei, nur das die AfD Rechtsaussen wie die NPD und Rep´s sind. Ansonsten alles ein und das selbe.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
Tomaner
Beiträge: 4183
Registriert: Mo 9. Feb 2015, 09:56

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Tomaner » Sa 5. Aug 2017, 04:14

Odin1506 hat geschrieben:(04 Aug 2017, 19:58)

Weil die Parteien, die immer wieder in die Regierung gewählt worden sind, die besseren Lügner und Täuscher sind.
Es ist daher egal ob man CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne und neuerdings auch AfD wählt, ist in meinen Augen alles ein Einheitsbrei, nur das die AfD Rechtsaussen wie die NPD und Rep´s sind. Ansonsten alles ein und das selbe.

Dann geht Deutschland wirklich unter, weil die deutschen Arbeitgeber blöde sind und an bestimmten Parteien Millionen zahlen, für dich herausgeschmissenes Geld. Wenn es egal ist, ob CSU oder SPD mit Grünen regieren, dann wähle halt die Grünen.
Mit FDP und Union Regierung hätte es keinen Mindeslohn gegeben, du behauptest für Mindeslohnempfänger ist es egal ob sie eben diesen bekommen oder 3 bis 5 Euro? Auf der anderen Seite, scheint es den Reichen und Unternehmern nicht egal zu sein, ob es eine Mehrheit für Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer gibt.

Nimmt man mal alleine IGM und eine Tarifforderung alleine in dieser Branche, ergibt ein Prozent Lohnerhöhung ca. 1 Milliarde Umverteilung, weg von Arbeitgebern hin zu Arbeitnehmern. Um, ich nenne es mal gerechte Löhne durchzusetzen, bedarf es Bündnispartner, die man bei kirchlichen Arbeitnehmern und eben auch bei Linken, SPD und auch Grüne finden kann, während FDP und meist auch die Union für andere Seite stehen. Bei Geld hört normal Freundschaft auf, also 1% entspricht ca. 1 Milliarde, alles vollkommen egal? Ich vermute schlicht nur für welche die keine Ahnung haben.

Nun ich habe Beispiele genannt, wie eben Mindeslohn oder auch Unternehmer, denen es nicht egal scheint, wer an der Regierung beteiligt ist. Anders ausgedrückt, bestimmte Interessensgruppen, profitieren schlicht mehr oder weniger davon, je nachdem wie Regierung sich zusammen setzt. Jetzt frage ich dich mal konkret, welche interessen verfolgst du, weil du behauptest es wäre so nicht der Fall? Das bestimmte Leute, weil sie dir glauben, Parteien wählen könnten, die gegen ihren eigentliche Interessen regieren? Um nochmal auf Arbeitgeber zurückzukommen, die sind es bestimmt nicht, die die Linken wählen, weil es egal ist, wer regiert. Willst du also Arbeitnehmer und Arbeitslose dazu bringen, dann Parteien zu wählen, die dann gegen sie regieren?
Olympus
Beiträge: 1063
Registriert: So 16. Jul 2017, 09:03

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Olympus » Sa 5. Aug 2017, 07:31

Dann bräuchte man gar nicht mehr wählen gehen wenn alles ein Brei wäre. Es gibt am Ende eben Beschlüsse. Wie sollte es auch anders gehen? Wenn Partei A Steuersenkungen fordert, Partei B Erhöhungen, können wohl kaum beide gleichzeitig in Kraft treten.
Es gibt T dann letztendlich ein Kompromiss aus beiden (alles bleibt gleich).
Da viele Demokratie allerdings nicht verstehen, da sie selbst das A und O sind, muss pausenlos Gemeckert werden.
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4280
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Selina » Sa 5. Aug 2017, 08:15

Kleinlok hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:18)

"Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten" :D

An dem Spruch ist leider viel wahr.
Bei der Politik geht es für bestimmte Kreise um richtig viel Geld,
Profit nämlich, den diese Kreise nur bei einer bestimmten Politik bilden können,
einer meist sehr ungerechten und unfairen Politik.

Eine Solch unfaire und ungerechte Politik bekäme nie die Zustimmung der Mehrheit,
wenn es wirklich demokratisch in diesem Lande zugehen würde,
deswegen wird die Demokratie subtil ausgeschaltet.
Die Wahlen sind eigentlich nur noch ein formaler Akt, der dem unkritischen Kleinbürger weismachen soll,
seine Meinung würde noch etwas in diesem Land bedeuten.
Die Parteien seifen den deutschen Michel vor der Wahl ein, nach der Wahl zählt das Geschwätz der Wahlkämpfer nicht mehr
und die frisch verarschten Wähler dürfen sich 4 weitere Jahre eine Politik gefallen lassen, die für fast alle deutlich besser sein könnte.

Medien, Wirtschaft und Politik versuchen aber uns beständig weis zu machen, wie gut es uns gehen würde
und das es keine Alternative zur bisherigen Vorgehensweise gäbe,
auch wenn die schon bei etwas genauerer Betrachtung nicht nachhaltig und nicht zukunftsfähig ist.


Vieles aus deiner Analyse teile ich. Hab aber noch nicht alles in diesem Thread gelesen und hoffe jetzt nicht, dass ein paar Beiträge später das "Bekenntnis" kommt, du müsstest wegen dieser Grundsatzkritik nun die AfD wählen und dort mitmischen, weil das angeblich "die einzig wahre Protestpartei" sei. Das wäre dann meiner Meinung nach die falsche Schlussfolgerung aus deinen politischen Enttäuschungen.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4280
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Selina » Sa 5. Aug 2017, 08:27

Moses hat geschrieben:(18 Jul 2017, 20:06)

Gefahr von . . . Wirtschaft versucht . . . das sin Nachweise dafür, dass die Politik zu 99% den Anweisungen der Wirtschaft folgt?

Das ist doch genauso wenig Dein Ernst wie RT als Quelle anzuführen?
Sorry, das kannst Du bestimmt besser.


Naja, dass bei uns die Wirtschaft das Sagen hat, ist aber eher eine Binsenweisheit. Daher bin ich ja auch für die Wiedereinführung des Primats der Politik. Nicht die Wirtschaft sollte der Politik sagen, wo es künftig lang zu gehen hat, sondern umgekehrt, die Politik der Wirtschaft. Selbstverständlich nicht in allen Fragen, aber schon in den für die Menschen wesentlichen... wie zum Beispiel Steuergerechtigkeit, Sozialausgaben, Wiedereinführung der in den 90ern abgeschafften Vermögenssteuer, Wiedereinführung einer stärkeren Unternehmensbeteiligung bei den Abgaben für Kranken- und Pflegeversicherung etcpp :)
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4280
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Selina » Sa 5. Aug 2017, 09:02

So, bin durch mit diesem Thread und muss schon sagen, dass ich die kritische Sicht des Neu-Users Kleinlok als eine ziemliche Bereicherung empfinde. Zumindest bis jetzt. Er löste mit seinen ersten Beiträgen eine spannende Diskussion aus. Immerhin :) Was will man mehr. Solange nicht doch noch das dicke Ende kommt und auch hier wieder das Seelenheil bei den Braunblauen gesehen wird, dann wäre ich wirklich angenehm überrascht. Das linke Spektrum erscheint mir hier nämlich insgesamt ein wenig schmalbrüstig auszufallen, da kann es nicht schaden, einen neuen, nach eigenem Bekunden eher linksorientierten Mitstreiter willkommen zu heißen. Noch dazu einen mit klugen überlegenswerten Argumenten ;)
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Odin1506
Beiträge: 1713
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 20:45
Benutzertitel: Mensch
Wohnort: Auf dieser Welt

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Odin1506 » Sa 5. Aug 2017, 09:17

Tomaner hat geschrieben:(05 Aug 2017, 05:14)

Dann geht Deutschland wirklich unter, weil die deutschen Arbeitgeber blöde sind und an bestimmten Parteien Millionen zahlen, für dich herausgeschmissenes Geld. Wenn es egal ist, ob CSU oder SPD mit Grünen regieren, dann wähle halt die Grünen.
Mit FDP und Union Regierung hätte es keinen Mindeslohn gegeben, du behauptest für Mindeslohnempfänger ist es egal ob sie eben diesen bekommen oder 3 bis 5 Euro? Auf der anderen Seite, scheint es den Reichen und Unternehmern nicht egal zu sein, ob es eine Mehrheit für Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer gibt.

Nimmt man mal alleine IGM und eine Tarifforderung alleine in dieser Branche, ergibt ein Prozent Lohnerhöhung ca. 1 Milliarde Umverteilung, weg von Arbeitgebern hin zu Arbeitnehmern. Um, ich nenne es mal gerechte Löhne durchzusetzen, bedarf es Bündnispartner, die man bei kirchlichen Arbeitnehmern und eben auch bei Linken, SPD und auch Grüne finden kann, während FDP und meist auch die Union für andere Seite stehen. Bei Geld hört normal Freundschaft auf, also 1% entspricht ca. 1 Milliarde, alles vollkommen egal? Ich vermute schlicht nur für welche die keine Ahnung haben.

Nun ich habe Beispiele genannt, wie eben Mindeslohn oder auch Unternehmer, denen es nicht egal scheint, wer an der Regierung beteiligt ist. Anders ausgedrückt, bestimmte Interessensgruppen, profitieren schlicht mehr oder weniger davon, je nachdem wie Regierung sich zusammen setzt. Jetzt frage ich dich mal konkret, welche interessen verfolgst du, weil du behauptest es wäre so nicht der Fall? Das bestimmte Leute, weil sie dir glauben, Parteien wählen könnten, die gegen ihren eigentliche Interessen regieren? Um nochmal auf Arbeitgeber zurückzukommen, die sind es bestimmt nicht, die die Linken wählen, weil es egal ist, wer regiert. Willst du also Arbeitnehmer und Arbeitslose dazu bringen, dann Parteien zu wählen, die dann gegen sie regieren?


Ich werde dir mal konkret darauf antworten.
Es geht mir nicht um irgendwelche Parteien/Unternehmen usw. Es geht mir schlicht um die Menschen.
Denn ohne die Menschen ist ein Unternehmen nichts, da ist es egal ob die Menschen bei dem Unternehmen arbeiten oder Kunden sind.
Ich beschreibe mal meine Sichtweise so als Bsp. Wärend du versuchst einen Rundblick von innerhalb einer Menschenmenge zu machen, mache ich den von ausserhalb von einer Menschenmenge.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
Benutzeravatar
twilight
Beiträge: 630
Registriert: Mo 31. Okt 2016, 16:05
Wohnort: West-EU

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon twilight » Sa 5. Aug 2017, 09:24

Selina hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:02)

So, bin durch mit diesem Thread und muss schon sagen, dass ich die kritische Sicht des Neu-Users Kleinlok als eine ziemliche Bereicherung empfinde. Zumindest bis jetzt. Er löste mit seinen ersten Beiträgen eine spannende Diskussion aus. Immerhin :) Was will man mehr. Solange nicht doch noch das dicke Ende kommt und auch hier wieder das Seelenheil bei den Braunblauen gesehen wird, dann wäre ich wirklich angenehm überrascht. Das linke Spektrum erscheint mir hier nämlich insgesamt ein wenig schmalbrüstig auszufallen, da kann es nicht schaden, einen neuen, nach eigenem Bekunden eher linksorientierten Mitstreiter willkommen zu heißen. Noch dazu einen mit klugen überlegenswerten Argumenten ;)

Was erwartest du bei 8% Linkswaehler, ist nunmal eine Minderheit.
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4280
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Selina » Sa 5. Aug 2017, 09:37

twilight hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:24)

Was erwartest du bei 8% Linkswaehler, ist nunmal eine Minderheit.


Naja, ich rede ja nicht ausschließlich von den Wählern der Partei Die Linke. Sondern ich rede von den vielen eher linksorientiert denkenden Leuten. Das sind dann schon etliche mehr als nur die Linken-Wähler. Dazu gehören auch die Linken in der SPD und deren Anhänger, die Linken bei den Grünen und deren Anhänger und so weiter und so fort. Das ist alles in allem ein ziemliches Potenzial und ein recht großer Personenkreis ;)
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
harry52
Beiträge: 1507
Registriert: Fr 30. Jan 2015, 09:35

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon harry52 » Sa 5. Aug 2017, 09:37

Odin1506 hat geschrieben:Weil die Parteien, die immer wieder in die Regierung gewählt worden sind, die besseren Lügner und Täuscher sind.
Es ist daher egal ob man CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne ..

Sehe ich anders.
Die linken, rechten und islamistischen Feinde der westlichen Demokratie und der etablierten Parteien lügen deutlich mehr. Der Typ, der jetzt die USA regiert und genau dasselbe behauptet hat, dass die etablierten Parteien, Politiker und Medien lügen und inkompetent sind, ist doch selber deutlich verlogener und inkompetenter.

Bete Du von mir aus zu Trump, Putin, Erdogan, Karl Marx
und all die anderen, die unsere Demokratie ablehnen, aber ich bin davon fest überzeugt und könnte auch viele Zahlen nennen, dass unsere Bundesrepublik, deren Kanzler(innen) ausnahmslos von der CDU und SPD gestellt wurden, ein super Land geworden ist. Trotzt aller Missstände und Krisen, würde ich niemals ein Leben in einem anderen System leben wollen.

Wenn Du dein Leben,
dass von den oben beschriebenen Parteien mitgestaltet wurde, sooooo negativ siehst, dann überlege mal, ob das wirklich dein großes Problem ist. Sind deine Probleme wirklich von der CDU, FDP und SPD verursacht?

Oder von den Managern, Politikern, Juden, Hexen, Ungläubigen, Amis ...?
Sind diese üblichen Sündenböcke von Fanatikern wirklich die Schuldigen? Lerne doch mal was aus der Vergangenheit und analysiere genauer, was Dir Dein Leben wirklich zur Hölle macht?
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
Olympus
Beiträge: 1063
Registriert: So 16. Jul 2017, 09:03

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Olympus » Sa 5. Aug 2017, 09:40

twilight hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:24)

Was erwartest du bei 8% Linkswaehler, ist nunmal eine Minderheit.

Die haben nicht soo viel Zeit, wie die andere Seite der (nicht) Macht. Vielleicht auch mehr reale Freunde.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 4551
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon unity in diversity » Sa 5. Aug 2017, 09:42

twilight hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:24)

Was erwartest du bei 8% Linkswaehler, ist nunmal eine Minderheit.

Sind die Blockparteien eine Alternative?
Ich mag es nicht, wenn sich Schlaftablette Schulz, gegen eine Plüschoma durchsetzen will.
Irgendwas läuft falsch.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
Orwellhatterecht
Beiträge: 4492
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 17:06

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Orwellhatterecht » Sa 5. Aug 2017, 10:14

DarkLightbringer hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:25)

Dein Engagement in allen Ehren, nur können es Mehrheitsentscheidungen nicht jedem Einzelnen und in allem recht machen.



In dem Zusammenhang wäre es doch auch mal interessant zu erfahren, wie manche "Mehrheiten" so und wodurch sie überhaupt zustande kommen.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
Tomaner
Beiträge: 4183
Registriert: Mo 9. Feb 2015, 09:56

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Tomaner » Mo 7. Aug 2017, 01:54

Odin1506 hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:17)

Ich werde dir mal konkret darauf antworten.
Es geht mir nicht um irgendwelche Parteien/Unternehmen usw. Es geht mir schlicht um die Menschen.
Denn ohne die Menschen ist ein Unternehmen nichts, da ist es egal ob die Menschen bei dem Unternehmen arbeiten oder Kunden sind.
Ich beschreibe mal meine Sichtweise so als Bsp. Wärend du versuchst einen Rundblick von innerhalb einer Menschenmenge zu machen, mache ich den von ausserhalb von einer Menschenmenge.

Was erzählst du für einen Käse, als wenn Menschen die in einem Unternehmen arbeiten keine Kunden wären? Du willst also konkret, Arbeitnehmer die Kunden sind, gegeneinander ausspielen, aber der Unternehmer ist von Gottes Gnaden vom Himmel gefallen wie der Kapitalismus, und hat keine natürlich Intressensgegensätze zur Arbeitnehmerschaft oder auch Kunden?
Odin1506
Beiträge: 1713
Registriert: Mi 16. Jul 2014, 20:45
Benutzertitel: Mensch
Wohnort: Auf dieser Welt

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Odin1506 » Mo 7. Aug 2017, 12:13

Tomaner hat geschrieben:(07 Aug 2017, 02:54)

Was erzählst du für einen Käse, als wenn Menschen die in einem Unternehmen arbeiten keine Kunden wären? Du willst also konkret, Arbeitnehmer die Kunden sind, gegeneinander ausspielen, aber der Unternehmer ist von Gottes Gnaden vom Himmel gefallen wie der Kapitalismus, und hat keine natürlich Intressensgegensätze zur Arbeitnehmerschaft oder auch Kunden?


Ich schreibe es mal so, das auch du als Unbeteiligter beim Thema lesen und verstehen es kapierst.

Es geht mir um den Menschen (Homo Sapiens Sapiens).
Es geht mir nicht um Unternehmen.
Es geht mir auch nicht um Parteien.
Also du mich verstehen?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34832
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Aug 2017, 13:28

Tomaner hat geschrieben:(05 Aug 2017, 05:14)

D
Mit FDP und Union Regierung hätte es keinen Mindeslohn gegeben, du behauptest für Mindeslohnempfänger ist es egal ob sie eben diesen bekommen oder 3 bis 5 Euro? Auf der anderen Seite, scheint es den Reichen und Unternehmern nicht egal zu sein, ob es eine Mehrheit für Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer gibt.

Nimmt man mal alleine IGM und eine Tarifforderung alleine in dieser Branche, ergibt ein Prozent Lohnerhöhung ca. 1 Milliarde Umverteilung, weg von Arbeitgebern hin zu Arbeitnehmern. Um, ich nenne es mal gerechte Löhne durchzusetzen, bedarf es Bündnispartner, die man bei kirchlichen Arbeitnehmern und eben auch bei Linken, SPD und auch Grüne finden kann, während FDP und meist auch die Union für andere Seite stehen. Bei Geld hört normal Freundschaft auf, also 1% entspricht ca. 1 Milliarde, alles vollkommen egal? Ich vermute schlicht nur für welche die keine Ahnung haben.

?


Im Metallbereich wurden auch vor dem Mindestlohn keine Löhne unterhalb des ML bezahlt...

dort werden schon immer HOHE Löhne bezahlt...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34832
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Aug 2017, 13:30

Odin1506 hat geschrieben:(07 Aug 2017, 13:13)

Ich schreibe es mal so, das auch du als Unbeteiligter beim Thema lesen und verstehen es kapierst.

Es geht mir um den Menschen (Homo Sapiens Sapiens).
Es geht mir nicht um Unternehmen.
Es geht mir auch nicht um Parteien.
Also du mich verstehen?




dir geht es um die Verteilung des Kuchens

du möchtest denen, die nicht backen können, trotzdem Kuchen geben..

das wird nicht satt finden ..

daher wird auch das Äquivalenzprinzip bei der Rente BLEIBEN :cool:

bei den Menschen, die Beiträge BEZAHLT haben... :x
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34832
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Undemokratie durchbrechen

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Aug 2017, 13:32

Selina hat geschrieben:(05 Aug 2017, 10:37)

Naja, ich rede ja nicht ausschließlich von den Wählern der Partei Die Linke. Sondern ich rede von den vielen eher linksorientiert denkenden Leuten. )



das ist immer noch eine MINDERHEIT

daher wird es keine zusätzliche "Umverteilung" geben

keine Leistung = kein Kuchen :x

sondern nur Krümel...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste