mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
theo
Beiträge: 6076
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon theo » So 19. Feb 2017, 19:57

jorikke hat geschrieben:(19 Feb 2017, 19:53)

Wem Aufrüstung nützt?
Uns.
Hatten wir doch schon. Die Hochrüstung im kalten Krieg haben wir hier kaum gespürt, die Sowjetunion konnte nicht mithalten und ist daran zerbrochen.
Nicht das ich mir das wieder herbeisehne, trotzdem ist deine Argumentation schlichter Quatsch.



Ich bin in der DDR aufgewachsen und sage Dir, es hat uns in die Armut getrieben.
Ist es das Ziel, Russland in den Ruin zu treiben durch einen Rüstungswettlauf?
Wäre Europa sicherer, wenn wir wieder ein Russland haben, wie in den 90-gern unter Jelzin?
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
theo
Beiträge: 6076
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon theo » So 19. Feb 2017, 20:01

Teeernte hat geschrieben:(18 Feb 2017, 23:30)

Du wirst darüber anders denken - wenn die ersten syrischen, türkischen und nordafrikanischen Bataillone stehen....neben der Fremdenlegion (Mehrfachstraftäter an die Front). :D :D



Die Sicherheitslage im Land verbessert sich, wenn wir diese Fremdenlegion in die Wüste geschickt haben - oder wie meinst Du das jetzt :D
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Cobra9
Vorstand
Beiträge: 20754
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 10:28

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Cobra9 » So 19. Feb 2017, 20:01

theo hat geschrieben:(19 Feb 2017, 19:57)

Ich bin in der DDR aufgewachsen und sage Dir, es hat uns in die Armut getrieben.
Ist es das Ziel, Russland in den Ruin zu treiben durch einen Rüstungswettlauf?
Wäre Europa sicherer, wenn wir wieder ein Russland haben, wie in den 90-gern unter Jelzin?


Unbekannt. Woher soll man das beantworten können. Aber 2017 ist die Sicherheitslage beschieden s schlecht
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
Benutzeravatar
theo
Beiträge: 6076
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon theo » So 19. Feb 2017, 20:07

Cobra9 hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:01)

Unbekannt. Woher soll man das beantworten können. Aber 2017 ist die Sicherheitslage beschieden s schlecht



durch mehr Ausgeben in die Rüstung wird die Sicherheitslage nicht besser
weniger Migranten aus islamischen Ländern und bessere Polizeiarbeit gegenüber Süd-Osteuropäischen
Verbrecherbanden würde die Sicherheitslage in Europa verbessern
wenn man das Thema Internet-Angriffe nicht betrachtet - da sieht es in der Tat übel aus
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 9843
Registriert: Do 11. Sep 2014, 17:55

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Feb 2017, 00:17

theo hat geschrieben:(19 Feb 2017, 20:01)

Die Sicherheitslage im Land verbessert sich, wenn wir diese Fremdenlegion in die Wüste geschickt haben - oder wie meinst Du das jetzt :D


Öhmmm...die Jungen Männer sind nicht anders als andere... Ohne Aufgabe passiert Unfug.

Vom Knast FREIWILLIG in "DAS" Boot Camp - ....bei denen die Ausbilder diesen die Eier schleifen ..... Bei "26h" Ausbildung am Tag - ist keine Zeit für kriminelle Aktionen...... 5 oder 15 Jahre "fest" .... kostet viel weniger Geld - und spart "Strafe" .... die Zur BEWÄHRUNG im Camp ausgesetzt wird...

Deutsch - Befehle sind da innerhalb der ersten 3 Tage "drin".

Was ordentliches Für den Staat....und eine Ausbildung für den "Mann"....
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 7812
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 20. Feb 2017, 11:28

theo hat geschrieben:(19 Feb 2017, 19:57)

Wäre Europa sicherer, wenn wir wieder ein Russland haben, wie in den 90-gern unter Jelzin?

verglichen mit dem jetzigen aufrüsten durch putin? absolut ja.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
theo
Beiträge: 6076
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon theo » Mo 20. Feb 2017, 18:58

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Feb 2017, 11:28)

verglichen mit dem jetzigen aufrüsten durch putin? absolut ja.



Der Westen hat sich nie die Mühe gemacht, sich in die Situation Russlands mal hineinzuversetzen.
Der Ukraine-Konflikt hätte dann nämlich vermieden werden können.
Man kann Putin vorwerfen, dass er Völker gegeneinander aufwiegeln - nur tut das der Westen eben
leider auch.
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 7812
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 20. Feb 2017, 21:09

theo hat geschrieben:(20 Feb 2017, 18:58)

Der Westen hat sich nie die Mühe gemacht, sich in die Situation Russlands mal hineinzuversetzen.
Der Ukraine-Konflikt hätte dann nämlich vermieden werden können.
Man kann Putin vorwerfen, dass er Völker gegeneinander aufwiegeln - nur tut das der Westen eben
leider auch.

das ist das alte »ich tue das und darf das tun weil du das auch (je) getan hast«.

rußland hat große beträge bekommen um den alten atommüll aufzuräumen. soweit ich weiß gibt es noch immer alte kern U-boote.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
theo
Beiträge: 6076
Registriert: Di 3. Jun 2008, 16:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon theo » Mo 20. Feb 2017, 21:22

Nomen Nescio hat geschrieben:(20 Feb 2017, 21:09)

das ist das alte »ich tue das und darf das tun weil du das auch (je) getan hast«.

rußland hat große beträge bekommen um den alten atommüll aufzuräumen. soweit ich weiß gibt es noch immer alte kern U-boote.




ich bin jedenfalls den Niederländern sehr dankbar, dass die bei Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine auf Eis gelegt haben - das spart uns
alle eine Menge Geld und bewahrt uns hoffentlich davor, in nächster Zeit mit Milch aus dem Umland von Tschernobyl beliefert zu werden
Demokratie ist zu wichtig, um sie dem Volk zu überlassen.
Benutzeravatar
Soldmann
Beiträge: 39
Registriert: Sa 31. Dez 2016, 08:00

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Soldmann » Mo 27. Mär 2017, 23:11

jorikke hat geschrieben:Die Hochrüstung im kalten Krieg haben wir hier kaum gespürt, die Sowjetunion konnte nicht mithalten und ist daran zerbrochen.
Das ist aber nur ein Topos. Irgendeinen Beleg dafür gibt es nicht.
Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört. Aber wir arbeiten daran.
Benutzeravatar
Cobra9
Vorstand
Beiträge: 20754
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 10:28

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Cobra9 » Di 28. Mär 2017, 03:48

Soldmann hat geschrieben:(28 Mar 2017, 00:11)

Das ist aber nur ein Topos. Irgendeinen Beleg dafür gibt es nicht.


Lies mal nach. Bsp. Martin Malek ist zu empfehlen beim Thema
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 10505
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon H2O » Mi 29. Mär 2017, 09:00

Soldmann hat geschrieben:(28 Mar 2017, 00:11)

Das ist aber nur ein Topos. Irgendeinen Beleg dafür gibt es nicht.


Vielleicht haben Sie diese Zeit nicht hautnah miterlebt?

Die riesige Sowjetmacht wurde aus Afghanistan demütigend heraus geprügelt. Ein großer Verlust an Menschen, Material und vor allem Selbstvertrauen.

Mich hatte damals beeindruckt, daß die sowjetische Wirtschaft den Bergarbeitern in den Kohlegruben noch nicht einmal Seife zum Abwaschen des Gemischs aus Köperschweiß und Kohlenstaub liefern konnte. Dieser Mangel war sicher nicht der einzige, aber für mich damals besonders auffällig. Das führte zu regelrechtem Aufruhr.

Die Parteispitze erkannte, daß der sowjetische Kommunismus auf dem Weg zur Weltmacht gescheitert war. Glasnost und Perestroika sollten der SU aus dieser ausweglosen Lage heraus helfen, aber dann meldete sich das Nationalitätenproblem mit Macht... und weitere Anarchie.

Die SU hatte zu viel wirtschaftliche Kraft in ihre Rüstung gesteckt. Andere lebenswichtige Bereiche wurden vernachlässigt. Das geht also auch nicht gut.
Benutzeravatar
Soldmann
Beiträge: 39
Registriert: Sa 31. Dez 2016, 08:00

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Soldmann » Mi 29. Mär 2017, 11:46

H2O hat geschrieben:Mich hatte damals beeindruckt, daß die sowjetische Wirtschaft den Bergarbeitern in den Kohlegruben noch nicht einmal Seife zum Abwaschen des Gemischs aus Köperschweiß und Kohlenstaub liefern konnte. Dieser Mangel war sicher nicht der einzige, aber für mich damals besonders auffällig. Das führte zu regelrechtem Aufruhr.
Ich habs grad mal gegoogelt.

In den letzten Schätzungen der Nato vom Oktober 1980 wird darauf hingewiesen, daß die Sowjetunion 1979 für die Verteidigung 13 bis 14 Prozent, die USA dagegen nur fünf Prozent des Bruttosozialprodukts ausgegeben haben.

Klar ist das nicht gerade systemstabilisierend, wenn man statt 5%, 15% für Rüstung ausgibt. Aber ein Abfluss von 15% des BSP dürfte auch nicht dazu führen, dass es keine Seife mehr gibt. Nimm Nordkorea. Denen gehts nun wirklich schlecht wirtschaftlich, aber das Regime ist dennoch stabil.
Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört. Aber wir arbeiten daran.
Benutzeravatar
Quatschki
Beiträge: 5956
Registriert: Mi 4. Jun 2008, 08:14
Wohnort: rechtselbisch

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Quatschki » Mi 29. Mär 2017, 12:46

Dass es in kommunistisch regierten Ländern überall Engpässe gab hatte sicher andere Gründe als den zu hohen Rüstungsetat.

Zentrale Planwirtschaften sind nicht in der Lage, flexibel auf Nachfrage zu reagieren. Daraus resultierende Mängel führen zu (nicht planbarem) Hamstern und Horten, weil wenn es mal was gibt, jeder der an der Quelle sitzt über Bedarf nachfragt, um einen Vorrat für Zeiten der Knappheit anzulegen. Und all die Dinge, die es nicht gibt, vermodern in solchen schwarzen Lagerbeständen, aus denen man sie sich per Schwarzhandel und Tauschgeschäft "organisieren" kann...usw.

Mit Bundeswehrausrüstung und Ersatzteilen soll es ja mittlerweile ganz ähnlich laufen, weil auch hier die zentrale Beschaffung für eine künstliche Verknappung und fortwährende Engpässe gesorgt hat...
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
Benutzeravatar
H2O
Beiträge: 10505
Registriert: So 13. Sep 2015, 12:49

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon H2O » Mi 29. Mär 2017, 13:11

Soldmann hat geschrieben:(29 Mar 2017, 12:46)

Ich habs grad mal gegoogelt.

In den letzten Schätzungen der Nato vom Oktober 1980 wird darauf hingewiesen, daß die Sowjetunion 1979 für die Verteidigung 13 bis 14 Prozent, die USA dagegen nur fünf Prozent des Bruttosozialprodukts ausgegeben haben.

Klar ist das nicht gerade systemstabilisierend, wenn man statt 5%, 15% für Rüstung ausgibt. Aber ein Abfluss von 15% des BSP dürfte auch nicht dazu führen, dass es keine Seife mehr gibt. Nimm Nordkorea. Denen gehts nun wirklich schlecht wirtschaftlich, aber das Regime ist dennoch stabil.


Ja, da ist schon etwas dran; allerdings kann ich mir vorstellen, daß die kommunistische Dynastie in Nord-Korea noch erbarmungsloser gegen irgendwelche Abweichler aus der Lobhudelecke vorgeht. Von Zeit zu Zeit gelangen ja doch Flüchtlinge aus Nord-Korea über China und grüne Grenzen nach Süd-Korea und berichten Unfaßbares. Das geht selbst Chinas Führung gegen den Strich, aber so richtig etwas dagegen unternehmen die dann doch nicht.
Schwachzocker
Beiträge: 22
Registriert: So 12. Mär 2017, 14:32

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Schwachzocker » Do 30. Mär 2017, 18:56

jack000 hat geschrieben:(18 Feb 2017, 23:17)

Welche Sicherheitslage soll das denn sein, die durch mehr Militärausgaben sicherer werden soll :?:
Die Sicherheitslage in Deutschland ist gefährdet durch Terror und Kriminalität und da können höhere Ausgaben für das Militär (Bundeswehr) doch nichts daran ändern.


Darf ich daran erinnern, dass unser Land Kriegspartei in Syrien ist und bei Bombardierungen zumindest behilflich ist?!
Der Gegner (der IS) ist bereits hier im Land und war es auch schon vor der Flüchtlingskrise. Was erwartet Ihr von diesem Gegner?

Das konkrete Szenario könnte so aussehen, dass es dem IS gelingt, mehr Menschen zu mobilisieren als nur gelegentlich einen. Dann wird eventuell mit hundert Lkw Amok gefahren. Oder vielleicht laufen in einer oder mehreren Städten mehrere hundert mit Sturmgewehren bewaffnete IS-Kämpfer herum.
Eine Polizei stößt da schnell an Ihre Grenzen, zumal die Bevölkerung dann kirre werden könnte und ihrerseits seltsame Dinge macht. Die Polizei benötigt aber zum agieren ein sicheres Umfeld.
Im Übrigen lässt sich schwer unterscheiden, ob das nun ein Problem der inneren Sicherheit ist, oder ob es nicht doch ein Angriff von außen ist.

Letztlich muss man das aber alles nicht wissen.
Wenn wir Teil eines Militärbündnisses sein wollen, müssen wir uns nach deren Normen richten und ein bestimmtes Potenzial zur Verfügung stellen. Wieviel das sein muss, kann hier wohl niemand beurteilen. Ich hoffe, das wissen andere besser.
Oder man soll sich ehrlich machen und sagen: "Wir benötigen gar keine Verteidigung und auch keine Mitgliedschaft in einem Verteidigungsbündnis, weil wir in einer schönen Welt leben, in der es keine Aggressionen anderer Staaten gibt!" Dann weiß man wenigstens woran man ist.
Benutzeravatar
Cobra9
Vorstand
Beiträge: 20754
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 10:28

Re: mehr Geld für Rüstung = mehr Sicherheit?

Beitragvon Cobra9 » Fr 31. Mär 2017, 06:22

Soldmann hat geschrieben:(29 Mar 2017, 12:46)

Ich habs grad mal gegoogelt.

In den letzten Schätzungen der Nato vom Oktober 1980 wird darauf hingewiesen, daß die Sowjetunion 1979 für die Verteidigung 13 bis 14 Prozent, die USA dagegen nur fünf Prozent des Bruttosozialprodukts ausgegeben haben.

Klar ist das nicht gerade systemstabilisierend, wenn man statt 5%, 15% für Rüstung ausgibt. Aber ein Abfluss von 15% des BSP dürfte auch nicht dazu führen, dass es keine Seife mehr gibt. Nimm Nordkorea. Denen gehts nun wirklich schlecht wirtschaftlich, aber das Regime ist dennoch stabil.


Nur das es in Nordkorea regelmässig ohne den Feind zu echten Tragödien kommen würde ist Dir wohl nicht bekannt. Südkorea, China , USA usw. müssen immer wieder mit Spenden eingreifen damit nicht tausende Menschen im Land verhungern. Reale Lage:

http://www.bbc.com/news/world-asia-39349726


Über Jahre geht das schon so

http://www.bild.de/politik/ausland/kim- ... .bild.html
http://de.wfp.org/news/news-release/s%C ... 3%9Fspende
https://www.nzz.ch/jeder-vierte-nordkor ... 1.13076758


Der Diktator dort lässt sein Militär aufrüsten, sein Volk hungern und wer aufmuckt landet im Lager oder stirbt. Du kannstin Nordkorea die Auswirkungen von einer Junta im Rüstungswahn richtig schön sehen. Das war es auch was der Sowjetzone letzlich mit das Genick brach. Zuwenig Wirtschaftsleistung, Ölpreise usw. und eine Rüstung die zu teuer war.

Sowas ist zu vermeiden. Das man aber die eigenen Streitkräfte mit 1,5-2,0 des BIP in die Lage versetzt eine ordentliche Schlagkraft zu haben erhöht durchaus die eigene Sicherheit. Was schreckt den Agressoren am meisten ab ? Das jemand Sie selber zurückschlagen kann. Rüste im Frieden.
Bevor es wieder kommt Ich will Millionen von Soldaten mal meine Rechnung und Meinung.

Der Bundeswehr müsen maximal 400.000 Mann ingesamt reichen. Grundlage der Zahl ist das Wir in verschiedene Auslandseinsätze eingebunden sind und trotzdem genügend Kräfte zur Landesverteidigung verfügbar wären, von der Senkung der Belastung der Soldaten mal abgesehen. Wenn die BW so weiter agiert wird es massive Folgen haben. Auch bei den Soldaten ! Diese sind an der Grenze der Belastbarkeit. Ich spreche nicht von der Etappe sondern Kampftruppen die bsp. in Mali im Einsatz sind. Es liegt am Dienstherr den Auftrag zu defenieren, dann die Gelder zur Verfügung zu stellen und eine Struktur zu erschaffen wo eine möglichst optimale Nutzung des Budget sicherstellt. Der Auftrag zur Landesverteidigung ergibt sich automatisch und für den Rest sollte man in Berlin mal die Birne bemühen. Die Multi Truppe wo alles kann ist mit der BW nicht machbar. Kernkompetenzen schaffen muss überlegt werden.
Anton Tschechow

Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste