Höcke: Denkmal der Schande

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Kael
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 15:18

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:16)

dann muß deine mutter eine der wenigen gewesen sein die überhaupt keine ahnung hatten. sogar anne frank schrieb darüber in ihrem tagebuch. als gerücht. gerüchte gab es viele.

Heutzutage werden Gerüchte auch gern als Stammkneipengelaber verschrien und eigentlich nicht wirklich ernst genommen. Warum sollte es damals anders gewesen sein?
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Nomen Nescio
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 30. Jan 2017, 15:30

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:18)

Heutzutage werden Gerüchte auch gern als Stammkneipengelaber verschrien und eigentlich nicht wirklich ernst genommen. Warum sollte es damals anders gewesen sein?

ganz einfach. weil sie isoliertlebte und ihre mitteilungen nur übers radio bekam. wie sie schrieb. und auch wenn es am stammtisch gewesen wäre, dann noch gab es also gerüchte.
nicht ernst nehmen?? logisch, wer glaubt, daß die nazis solche bestialischen ungeheuer waren? darum gibt es ja schließlich ein denkmal, daß du offensichtlich ein monstrum findet. ein denkmal soll nicht schön sein, sondern erinnern lassen.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon ThorsHamar » Mo 30. Jan 2017, 15:31

DarkLightbringer hat geschrieben:(30 Jan 2017, 14:49)

Nun ja, der Wahlkampf beginnt langsam, die Parteien stellen sich auf und es gibt Reaktionen. Was hast du erwartet - dass Höcke allein durchgehend bis September seine Geschichtchen erzählt ?


Nein, ich erwarte, dass noch mehr Menschen sich von Parteien abwenden, deren Vorsitzende wegen Zeitmangels und Familiensinns von Parteivorsitz und Ministeramt zurücktreten und dafür Aussenminister werden.
Und einige dieser Menschen, denen diese Posse nicht einleuchten will, werden dann aus Wut und Frust eine "Alternative" suchen und finden.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 15:34

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:30)

ganz einfach. weil sie isoliertlebte und ihre mitteilungen nur übers radio bekam. wie sie schrieb. und auch wenn es am stammtisch gewesen wäre, dann noch gab es also gerüchte.
nicht ernst nehmen?? logisch, wer glaubt, daß die nazis solche bestialischen ungeheuer waren? darum gibt es ja schließlich ein denkmal, daß du offensichtlich ein monstrum findet. ein denkmal soll nicht schön sein, sondern erinnern lassen.


Beim Denkmal geht es um Betonklötze. NICHTS an diesem Denkmal lässt erkennen das es um einen Massenmord ging.
Und wie gesagt: Es MUSS auch nicht schön sein, aber es soll erinnern.
Ein Denkmal ist aber erst ein Denkmal wenn es auch ohne eine Beschriftung etwas aussagt - und das tut es nicht. Wie ich vorher schon mal schrieb: Stell dir vor in 200 Jahren ist das Denkmal nicht mehr beschriftet. Du bist 16-20 und kommst da an. Und sieht dort diese tausenden von Steinblöcke.

Das erste was du dabei natürlich denkst ist: "oh Richtig, Holocaust!" - Aber so funktioniert kein Denkmal.

Ich als LAie hätte ein besseres Denkmal konzipiert als das was wir dort haben.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 15:43

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:16)

dann muß deine mutter eine der wenigen gewesen sein die überhaupt keine ahnung hatten. sogar anne frank schrieb darüber in ihrem tagebuch. als gerücht. gerüchte gab es viele.
Du meinst: eine unter Unzähligen, die keine Ahnung hatten. Und was heißt hier sogar Anne Frank? Und was heißt hier "sogar"? Und was heißt hier "Gerücht"?
Auch du weißt sicherlich wie doofdreist solche Aussagen sind!? Gerüchte sind kein Wissen! .... und fast 70 Jahre später von irgendwelchen damaligen Gerüchten zu schreiben. :p Wobei man Gerüchte sogar aktuell nicht einmal richtig bewerten kann!? :mad: Du widerlegst dich doch selbst!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 30. Jan 2017, 15:43

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:34)

Beim Denkmal geht es um Betonklötze. NICHTS an diesem Denkmal lässt erkennen das es um einen Massenmord ging.
Und wie gesagt: Es MUSS auch nicht schön sein, aber es soll erinnern.
Ein Denkmal ist aber erst ein Denkmal wenn es auch ohne eine Beschriftung etwas aussagt - und das tut es nicht. Wie ich vorher schon mal schrieb: Stell dir vor in 200 Jahren ist das Denkmal nicht mehr beschriftet. Du bist 16-20 und kommst da an. Und sieht dort diese tausenden von Steinblöcke.

Das erste was du dabei natürlich denkst ist: "oh Richtig, Holocaust!" - Aber so funktioniert kein Denkmal.

Ich als LAie hätte ein besseres Denkmal konzipiert als das was wir dort haben.

kein einziges denkmal ist deutlich ohne zusätzliche erklärung.
und was betrifft »gerüchte«, man kann seine ohre verschließen für die wahrheit. nicht aber für gerüchte.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 15:44

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:18)

Heutzutage werden Gerüchte auch gern als Stammkneipengelaber verschrien und eigentlich nicht wirklich ernst genommen. Warum sollte es damals anders gewesen sein?


Auch damals wird es Gerüchte und Gerüchte gegeben haben. Wie auch heute.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon JFK » Mo 30. Jan 2017, 15:45

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:34)

Beim Denkmal geht es um Betonklötze. NICHTS an diesem Denkmal lässt erkennen das es um einen Massenmord ging.
Und wie gesagt: Es MUSS auch nicht schön sein, aber es soll erinnern.
Ein Denkmal ist aber erst ein Denkmal wenn es auch ohne eine Beschriftung etwas aussagt - und das tut es nicht. Wie ich vorher schon mal schrieb: Stell dir vor in 200 Jahren ist das Denkmal nicht mehr beschriftet. Du bist 16-20 und kommst da an. Und sieht dort diese tausenden von Steinblöcke.

Das erste was du dabei natürlich denkst ist: "oh Richtig, Holocaust!" - Aber so funktioniert kein Denkmal.

Ich als LAie hätte ein besseres Denkmal konzipiert als das was wir dort haben.


Unter den Klötzen ist ja noch sowas wie ein Museum, mit eingravierten Namen, das weiß du doch oder?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon relativ » Mo 30. Jan 2017, 15:45

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:34)

Beim Denkmal geht es um Betonklötze. NICHTS an diesem Denkmal lässt erkennen das es um einen Massenmord ging.
Und wie gesagt: Es MUSS auch nicht schön sein, aber es soll erinnern.
Ein Denkmal ist aber erst ein Denkmal wenn es auch ohne eine Beschriftung etwas aussagt - und das tut es nicht. Wie ich vorher schon mal schrieb: Stell dir vor in 200 Jahren ist das Denkmal nicht mehr beschriftet. Du bist 16-20 und kommst da an. Und sieht dort diese tausenden von Steinblöcke.

Das erste was du dabei natürlich denkst ist: "oh Richtig, Holocaust!" - Aber so funktioniert kein Denkmal.

Ich als LAie hätte ein besseres Denkmal konzipiert als das was wir dort haben.

Wenn man nicht wüsste wofür, wüsste man auch nicht wofür z.B. das Hermans Denkmal steht.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 15:45

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:43)

Du meinst: eine unter Unzähligen, die keine Ahnung hatten. Und was heißt hier sogar Anne Frank? Und was heißt hier "sogar"? Und was heißt hier "Gerücht"?
Auch du weißt sicherlich wie doofdreist solche Aussagen sind!? Gerüchte sind kein Wissen! .... und fast 70 Jahre später von irgendwelchen damaligen Gerüchten zu schreiben. :p Wobei man Gerüchte sogar aktuell nicht einmal richtig bewerten kann!? :mad: Du widerlegst dich doch selbst!


Nein, du bist nämlich hier einer, der sich ständig selbst widerlegt, nicht nur in diesem Thema.
Wie weit möchtest du denn "gewusst haben" eng definieren? Vielleicht mit Familienstand und Geburtstag vom Tenderheizer des Auschwitzzugs?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 15:47

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:43)

kein einziges denkmal ist deutlich ohne zusätzliche erklärung.
und was betrifft »gerüchte«, man kann seine ohre verschließen für die wahrheit. nicht aber für gerüchte.


Natürlich. Die Siegessäule oder das Brandenburger Tor ist auch eine Art Denkmal - Aber für einen Sieg. genauso wie das Denkmal der Völkerschlacht von Leipzig.


Unter den Klötzen ist ja noch sowas wie ein Museum, mit eingravierten Namen, das weiß du doch oder?


Jap - Weiß ich. Was ich aber auch sehe, ist das Leute ihre Selfies auf den STeinblöcken machen - die Grabsteine symbolisieren sollen. Also hat das Denkmal seinen Zweck verfehlt
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Teeernte » Mo 30. Jan 2017, 15:50

Edmund hat geschrieben:(30 Jan 2017, 01:14)

Warum diskutiert man dann überhaupt darüber, wer etwas wußte oder nicht wußte, wenn aus dem Wissen keine moralische Pflicht ableitbar ist unter den gegebenen Umständen etwas zu tun?

Es wird doch ständig suggeriert, daß aus Wissen bereits Schuld oder Mitschuld erwachsen würde. :rolleyes:

Übrigens bitte mal mit dem Forschungsstand beschäftigen. Von Vernichtungslagern und Gaskammern wußte nahezu niemand etwas oder zumindest nur sehr wenige. Von Massenerschießungen hinter der Front wußten schon mehr, aber auch nur eine Minderheit und die wußte auch nicht das genaue Ausmaß der Morde und die Informationen/Gerüchte waren auch eher schwammig.

Und selbst von denen, die etwas wußten, nimmt die historische Forschung nur eine sehr, sehr geringe Zustimmung im Volk an.



Ja ist mir bekannt. Übrigens waren Stauffenberg, Goerdeler, Beck, Tresckow und wie sie alle heißen glühende Patrioten und Nationalisten. Dagegen ist Höcke ein Waisenknabe.


Ach - wie kommst Du zu Deinen "Tatsachenberichten" ?

JEDER wusste - dass zB "Feindsender hören", "Feindpropaganda" und Kritik an den Nazis mit Deportation ohne Rückkehr "geahndet" wurde..

Das Programm der „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ hat direkt in den Einrichtungen stattgefunden. (Kliniken)

"Entlassung durch den Schornstein" - weithin sichtbar.....und - der Geruch..... (die hatten noch keinen Filter) - die Wäsche wurde zu den Zeiten reingenommen... Ruß und Gestank setzte sich sonst fest.

Ja - jeder hat NUR seine "Pflicht" getan - eingezogen...... Kinder haben ihre Eltern verraten, Hausbewohner ihre Mitmenschen.
Juden mussten die Öfen bedienen - Leichen aus den Gaskammern holen .. Jüdische Gemeinden hatten ihre Mitglieder zu melden - ...

Die Zusammenstellung der Deportation haben "guuuuuute/nette" Buchhalter gemacht - Natürlich NIEEEEE gewusst - wozu.

Der SS Mann auf dem Postenturm hat nur "Kriminelle" bewacht - direkten Kontakt hatte der auch nicht.

Lesestoff: Der Tod ist mein Beruf von Robert Merle - 'Vom Massenmörder aus Gewissenhaftigkeit'. Alle waren "ES" NICHT.

......Auch die Mittäter im Ausland 1,3 Mio Mit-Mörder - alle "eingezogen" ? Wegen einem bisschen Komfort "freiwillig" gemeldet...

ABER - Als Gegenargument kommt IMMER - ja hätt ich nicht mitgemacht - sie wissen doch was mit DENEN passiert ist.

Nur wenige haben nicht mitgemacht..... zu wenige.

Aus Obrigkeitshörigkeit. PASSEND Dazu - die Historische Situation - (DIE GEHÖRT DAZU !) Künstlich gemacht - der Flächenbrand konnte lodern.

Die Versprechen (auf Kosten anderer ) : soll es Euch besser gehen....

Ja eben GENAU DA durfte Keiner (mehr) mitreden - es gab die Demokratie nicht mehr.

Man fragte das Volk ganz einfach nicht mehr. Propaganda und kleiner Wohlstand hat DAS überdeckt - das Volk den Mund verschlossen...mitmachen lassen.

---------------------------------------------------------------------------

Viele merken nun WIEDER NICHT - dass es GRUNDFALSCH ist - auf das Volk nicht hören zu wollen.

Manche haben einen guten Grund ...wollen NUR das BESTE - und treiben den Fängern die Leute in die Arme. Das Volk ist ja blöd - und muss von GUUUTEN Menschen auf den RICHTIGEN WEG gebracht werden...... und die Obrigkeit hat RECHT ? Nazis machen NICHTS anders !

Mann muss mit Demokratie leben - so SCH...eis..se die auch ist. - BASISDEMOKRATIE ist das EINZIGE Mittel gegen Mittun....nenn es Populismus...
Wer NICHT sagen kann - dass er DA NICHT MITMACHT - ....ist prima Fliegenfängerfutter.

Dem NULL ACHT Fünfzehn - Bewohner daran festzumachen - dass er Nazi ist .....weil er dies das und jenes nicht mag.... ?

Der selbe Rassismus - wie ihn NAZIS an sich haben ! Unterdrückung der Demokratie !

Der WICHTIGSTE Schritt >> Deutschland NIE wieder Krieg ! 90% Kriegstote ist IMMER die Zivilbevölkerung !

Erkennen - wer die Demokratie untergräbt........Politik GEGEN die Bevölkerung gemacht wird......(Aus irgendwelchen Gründen...)
Der Bürger politisch nur noch STIMMVIEH ist....seine Stimme abgeben MUSS - damit die Obrigkeit regiert - und gemacht wird - was gemacht werden MUSS...?? Das hatten wir schon.

Liebe SPD - Meiner Meinung seit ihr wieder ein "Königreich" ohne Mitbestimmung geworden.

König Gabriel hat das Zepter an König Schulz überreicht - LAAAAAAAANG lebe der Kööööööönig der Sozialdemokratie !!.....ihr De.....pp....en ....
Zuletzt geändert von Teeernte am Mo 30. Jan 2017, 15:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 30. Jan 2017, 15:50

ThorsHamar hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:31)

Nein, ich erwarte, dass noch mehr Menschen sich von Parteien abwenden, deren Vorsitzende wegen Zeitmangels und Familiensinns von Parteivorsitz und Ministeramt zurücktreten und dafür Aussenminister werden.
Und einige dieser Menschen, denen diese Posse nicht einleuchten will, werden dann aus Wut und Frust eine "Alternative" suchen und finden.
Andere feiern den Messias ....

Ich erwarte, dass die Parteien ihre eigenen Themen setzen, der in Schwung kommende Wahlkampf sich darum bewegt und Höckes Geschichtchen dadurch auch zu langweilen beginnen.

Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Frühling, aber 3 % Zuwachs hier - nur wegen der Nominierung und einer groben Ansage - und 2 % Verluste dort, scheinen mir doch schon anzudeuten, dass die Zeit der Red-Nose-Days zu Ende geht.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 15:55

Alexyessin hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:45)

Nein, du bist nämlich hier einer, der sich ständig selbst widerlegt, nicht nur in diesem Thema.
Wie weit möchtest du denn "gewusst haben" eng definieren? Vielleicht mit Familienstand und Geburtstag vom Tenderheizer des Auschwitzzugs?
Werde nicht anzüglich, sondern versuche dies mit Leuten, die dir nicht gewachsen sind!
Nur eines: wenn einer zur Untermauerung seiner Meinung mit "Gerüchten vor ca. 70 Jahren" daherkommt, dann geht bei mir die Klappe sofort runter!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 30. Jan 2017, 16:01

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:43)

Auch du weißt sicherlich wie doofdreist solche Aussagen sind!? Gerüchte sind kein Wissen! .... und fast 70 Jahre später von irgendwelchen damaligen Gerüchten zu schreiben. :p Wobei man Gerüchte sogar aktuell nicht einmal richtig bewerten kann!? :mad: Du widerlegst dich doch selbst!

es war ein gerücht niedergeschrieben durch eine zeitzeuge. die nicht einmal den krieg überlebte, also ein damaliges gerücht «weitergab«.
james von moltke schrieb seiner frau aber auch über bestialitäten die im osten statt fanden. »am 10 oktober 1942 erfuhr er von den gaskammern der SS in polen«
max joseph metzger - graf helmuth james von moltke
zwei opfer des nationalsozialismus
durch klaus philippi (seite 34)
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 30. Jan 2017, 16:06

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:55)

Nur eines: wenn einer zur Untermauerung seiner Meinung mit "Gerüchten vor ca. 70 Jahren" daherkommt, dann geht bei mir die Klappe sofort runter!

dies ist ein gerücht daß du nicht verneinen kannst. es ist buchstabiert und millionenfach verbreitet. in unzähligen sprachen.
was hast du dagegen? willst du behaupten »dieses gerücht gab es damals nicht«?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 16:08

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 16:06)

dies ist ein gerücht daß du nicht verneinen kannst. es ist buchstabiert und millionenfach verbreitet. in unzähligen sprachen.
was hast du dagegen? willst du behaupten »dieses gerücht gab es damals nicht«?

Es ging um WISSEN und nicht um Gerüchte!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Marmelada » Mo 30. Jan 2017, 16:17

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 14:28)

...

Wenn ich mir andere Monumente ansehe: ICh weiß worum es geht

Als ich dort gewesen bin sah ich nur eines: Nutzlose Betonklötze die NICHTS Aussagen. Wirklich - 0. du siehst Leute auf den Steinen rumspringen, anstatt ein tatsächlich bedrückendes Gefühl zu erzeugen was so etwas entstehen soll.

Und was ich dort 'besser' gemacht hätte?
Ganz simpel: Man hätte jeden einzelnen Stein mit Namen der Verstorbenen vollmeißeln können. Man hätte sie eher wie Grabsteine aussehen lassen können.
...
In Mannheim haben wir dieses Mahnmal:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... nnheim.jpg

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... _night.jpg

Nicht grabsteinhaft, aber mit Namen (der Opfer aus Mannheim). Zugereiste wissen allerdings nicht, was es bedeuten soll. Einem Amerikaner habe ich es schon erklärt, das ist jedoch kein großer Aufwand.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Quatschki » Mo 30. Jan 2017, 16:22

Nomen Nescio hat geschrieben:(30 Jan 2017, 16:01)

es war ein gerücht niedergeschrieben durch eine zeitzeuge. die nicht einmal den krieg überlebte, also ein damaliges gerücht «weitergab«.
james von moltke schrieb seiner frau aber auch über bestialitäten die im osten statt fanden. »am 10 oktober 1942 erfuhr er von den gaskammern der SS in polen«
max joseph metzger - graf helmuth james von moltke
zwei opfer des nationalsozialismus
durch klaus philippi (seite 34)

James von Moltke war Offizier in der Abwehr unter Admiral Canaris.
Er mußte sich von Berufs wegen damit befassen, was der Gegner über Deutschland verbreitete, was davon Fake und was davon wahr ist und wie die Informationen zum Gegner gelangt sein könnten.
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 16:25

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 15:55)

Werde nicht anzüglich, sondern versuche dies mit Leuten, die dir nicht gewachsen sind!
Nur eines: wenn einer zur Untermauerung seiner Meinung mit "Gerüchten vor ca. 70 Jahren" daherkommt, dann geht bei mir die Klappe sofort runter!



Bei dir geht die Klappe schon viel früher runter. Alleine, das wir mit dir eine Diskussion führen müssen, die ich dachte spätestens nach 1987 mit niemanden mehr führen brauchen, zeigt, wie weit die Klappe deines Niveau unten sind. Also, in wie weit müssen denn die Bescheid gewusst haben?
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