Höcke: Denkmal der Schande

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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 12:53

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 12:04)

Dein Opa war vielleicht bei der SS, meiner nicht!


Es war ein Beispiel für die noch immer gelebte Verdrängung zu diesem Themenbereich.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 13:05

PeterK hat geschrieben:(30 Jan 2017, 12:46)

Falsch. Als die RAG-Tante bei ihnen auftauchte, wussten sie bereits, worum es ging. Der "Krieg gegen die Kranken" war bekannt.

war auch der Holocaust bekannt?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Quatschki » Mo 30. Jan 2017, 13:06

relativ hat geschrieben:(30 Jan 2017, 10:30)

Die "Judensäuberung" aus der deutschen Gesellschaft war wohl in jeden kleinen Städtchen in Deutschland für jeden sichtbar.

In vielen Gegenden gab es gar keine Juden.
Eine halbe Million insgesamt 1933, 1/3 davon in Berlin, ein weiteres Drittel verteilt auf 5 oder 6 andere Metropolen wie Frankfurt, Köln oder Hamburg.

Du brauchst doch nur mal eine zahlenmäßgi vergleichbar große Migrantengruppe nehmen, also z.B. Kurden oder Rumänen
und schauen, wieviele Berührungspunkte du zu denen hast und ob es dir überhaupt auffallen würde, wenn da plötzlich jemand anderes wohnt.
Man hat doch im Alltag ganz andere Sorgen, zumal wenn sich die Ereignisse überschlagen wie Ende der 30er Jahre.

Und selbst wenn man als Bürger über die Vorgänge besorgt gewesen wäre, wäre man doch sofort als Hetzer gemeldet worden.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 13:11

Alexyessin hat geschrieben:(30 Jan 2017, 12:52)

Richtig.

Ich glaube meiner Mutter! Stochern im Nebel und eigene Mutmaßungen akzeptiere ich hier nicht, da es nachgewiesen ist, dass die Bevölkerung nicht informiert wurde.
Meine Mutter sagt übrigens, dass sie damals wie ein Schlosshund geheult hat, als sie das erfuhr und sich heute noch dafür schämt!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 13:14

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:11)

Ich glaube meiner Mutter! Stochern im Nebel und eigene Mutmaßungen akzeptiere ich hier nicht, da es nachgewiesen ist, dass die Bevölkerung nicht informiert wurde.
Meine Mutter sagt übrigens, dass sie damals wie ein Schlosshund geheult hat, als sie das erfuhr und sich heute noch dafür schämt!


Klar wurde die Bevölkerung über die Ausmasse nicht informiert - aber das ist kein "keiner hats gewusst" Ausredengimmick.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 13:20

Alexyessin hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:14)

Klar wurde die Bevölkerung über die Ausmasse nicht informiert - aber das ist kein "keiner hats gewusst" Ausredengimmick.

Wer will das wissen?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon relativ » Mo 30. Jan 2017, 13:23

Quatschki hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:06)

In vielen Gegenden gab es gar keine Juden.
Eine halbe Million insgesamt 1933, 1/3 davon in Berlin, ein weiteres Drittel verteilt auf 5 oder 6 andere Metropolen wie Frankfurt, Köln oder Hamburg.

Du brauchst doch nur mal eine zahlenmäßgi vergleichbar große Migrantengruppe nehmen, also z.B. Kurden oder Rumänen
und schauen, wieviele Berührungspunkte du zu denen hast und ob es dir überhaupt auffallen würde, wenn da plötzlich jemand anderes wohnt.
Man hat doch im Alltag ganz andere Sorgen, zumal wenn sich die Ereignisse überschlagen wie Ende der 30er Jahre.

Und selbst wenn man als Bürger über die Vorgänge besorgt gewesen wäre, wäre man doch sofort als Hetzer gemeldet worden.
Von Leuten, die das vielleicht nicht einmal böse meinten, sondern einen einfach nur für politisch unverständig und nicht ganz dicht hielten...

Ich sag dir was passiert ist.
Hitler versprach auch mit dem establishment der Weimarer Republik aufzuräuzmen und Deutschland wieder die Größe wiederzugeben, die es seiner Meinung nach verdient hat. Nebenbei versprach er Arbeitsplätze. Seine Hass gegen Juden seine Kriegsrethorik waren bekannt.
Jetzt hat sich Hiltler ja Parlamentarisch an die Macht gepusht, so kann man den Wählern die nicht Hitler gewählt haben diesbezüglich keine Vorwurf machen. Nachdem er an die Macht kam, hat er ganz offen und für jeden sichtbar, gegen Minderheiten und vorallem Juden gehetzt, sie aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen und dies nicht mehr nur Rethorisch.
Also wenn eine Mutter what ever, nicht in einem abgeschotteten Bergtal gewohnt hat, dann wird auch sie davon etwas mitbekommen haben und sei es nur aus Erzählungen, Berichten.
Die einfache Wahrheit ist, den meisten Menschen in Deutschland war das Schicksal dieser Menschen egal. Hitler hat ja erstmal geliefert, da war das Schicksal der paar Juden eben nebensächlich. Kaum einer ist auf die Straße gegangen, oder hat aufbegehrt, bzw. sich dies schon am Anfang vom NS- Regime nicht mehr getraut. Dieses Vermächtnis/Erkenntnis betrifft uns alle und darum muessen wir dieses Ereignis auch lebendig halten, denn in Nazideutschland sind keine Hunderttausende gegen die Nazis auf die Straße gegangen.
Ich weiß nicht wo du zur Schule gegangen bist, aber all diese Dinge sind z.B. westdeutschen Schülern bekannt gewesen, bzw. wurden sie Thematisiert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Welfenprinz » Mo 30. Jan 2017, 13:24

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:20)

Wer will das wissen?


Genau darum geht es in diesem Strang.
Vergangenheit, Denk-mal,gerade stehen.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 30. Jan 2017, 13:24

Eine gewisse Mitwisserschaft war anscheinend schon gewollt:
Gleichzeitig erzeugte die NS-Informationspolitik mit allgemeinen Andeutungen in Zeitungs- und Wochenschauberichten, die auf organisierte Judenvernichtung schließen ließen, bewusst eine Art Mitwisserschaft der Deutschen. So sprach Adolf Hitler in reichsweit ausgestrahlten Reden offen von der „Vernichtung“ der Juden, die er schon am 30. Januar 1939 für den Fall eines neuen Weltkriegs „prophezeit“ hatte. Darauf kam er bis 1943 öfter – 1942 allein fünfmal – in wortgleicher Formulierung zurück: Von den Juden, die ihn für seine „Prophezeiung“ früher verlacht hätten, lachten inzwischen viele nicht mehr; bald würde keiner mehr von ihnen lachen. Auch die deutsche Presse erwähnte diese Reden oft. Dass Hitler damit die laufende Vernichtung der Juden meinte, verstanden laut Saul Friedländer viele Zuhörer, deren Tagebucheinträge die Reden vermerkten: darunter der Osnabrücker Bischof Hermann Wilhelm Berning, dem der Vollzug von Hitlers Vernichtungsabsicht im Februar 1942 klar war.[10]
In einem Artikel der NSDAP-Tageszeitung Danziger Vorposten vom 13. Mai 1944 hieß es, das Judentum habe „weitere schwere Einbußen … zu verzeichnen,“ es seien fünf Millionen Juden „neutralisiert“ und „ausgeschaltet“ worden.[11]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgen%C ... _Holocaust

Ob Herr Höcke es verstehen würde, was "Neutralisierung" und "Vernichtung" bedeutet, wenn es etwa in der Zeitung stünde, bleibt indes unklar.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Welfenprinz » Mo 30. Jan 2017, 13:29

relativ hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:23)
Also wenn eine Mutter what ever, nicht in einem abgeschotteten Bergtal gewohnt hat, dann wird auch sie davon etwas mitbekommen haben und sei es nur aus Erzählungen, Berichten.
t.


In jedem noch so kleinen Dorf waren auf Bauernhöfen und Handwerksbetrieben Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter eingesetzt. Und die waren genau eine Stufe (die Internierungslager) von der Vernichtungsmaschinerie entfernt.
Jeder Ortsbauernführer oder Ortsgruppenleiter wusste ganz genau,was passiert,wenn er über einen von denen den Daumen senkt.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon aleph » Mo 30. Jan 2017, 13:35

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:11)

Ich glaube meiner Mutter! Stochern im Nebel und eigene Mutmaßungen akzeptiere ich hier nicht, da es nachgewiesen ist, dass die Bevölkerung nicht informiert wurde.
Meine Mutter sagt übrigens, dass sie damals wie ein Schlosshund geheult hat, als sie das erfuhr und sich heute noch dafür schämt!


Siehst Du, obwohl sie nichts getan hat. Das ist einfach normal, dass man sich dafür schämt und man braucht das Andenken an Verstorbene deswegen nicht zu kritisieren (die Verunglimpfung dieses Andenkens ist übrigens ein Straftatsbestand hierzulande, genauso wie eine Relativierung oder Beschönigung der NS-Zeit).
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 13:37

Also ich finde das Denkmal, wie es umgesetzt wurde, ist eine richtige Designmäßige Schande
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 13:42

Welfenprinz hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:24)

Genau darum geht es in diesem Strang.
Vergangenheit, Denk-mal,gerade stehen.
"Wer will das wissen?" ..... dass die Bevölkerung das gewusst hat und dass das Ausreden sind?
Das wir die Vergangenheit nicht verdrängen sollten, ist klar!
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Welfenprinz » Mo 30. Jan 2017, 13:43

Deine Behauptung mit den 0,5% ist nun mal Verdrängung pur.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon CaptainJack » Mo 30. Jan 2017, 13:46

aleph hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:35)

Siehst Du, obwohl sie nichts getan hat. Das ist einfach normal, dass man sich dafür schämt und man braucht das Andenken an Verstorbene deswegen nicht zu kritisieren (die Verunglimpfung dieses Andenkens ist übrigens ein Straftatsbestand hierzulande, genauso wie eine Relativierung oder Beschönigung der NS-Zeit).
Ja also, du rennst bei mir völlig offene Türen ein!
Beim zurückliegenden Kommunikationsintermezzo ging es allerdings auf keinen Fall um die Kritik am Andenken Verstorbener, sondern um die Frage "Hat die Bevölkerung von den Gräueltaten in den KZs gewusst?".
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon aleph » Mo 30. Jan 2017, 13:56

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:46)

Ja also, du rennst bei mir völlig offene Türen ein!
Beim zurückliegenden Kommunikationsintermezzo ging es allerdings auf keinen Fall um die Kritik des Andenkens Verstorbener, sondern um die Frage "Hat die Bevölkerung von den Gräueltaten in den KZs gewusst".


Bei mir auch. Es ging mir aber um die Rede von Höcke, das Schrankthema eben. : D
Ich habe bereits einen Link von Yad Vashem reingestellt, wo man feststellen kann, in welcher Stadt welche Leute verschwunden sind. Da sind auch kleinere Orte dabei, aber sicher sind dort keine Hunderte oder Tausende verschwunden. In Frankfurt oder Berlin schon eher und da dürfte es schon aufgefallen sein. Es gibt ja auch viele Augenzeugenberichte, die was gesehen hatten.

Aber auch wenn die Bevölkerung vom Holocaust gewusst hat, was hätte ein einfacher Deutscher, der keine höhere Verantwortung hatte als Arbeiter auch dagegen tun können. Wie viel Prozent der Bevölkerung lebte auf dem Land? Die Bevölkerung war lange nicht so mobil wie heute und hatten auch wenig Informationsmöglichkeiten.
Weiter oben schreibt jemand, dass man hätte kapitulieren sollen. Ja, aber welche Chance hatte ein Flüchtling in Dresden oder ein anderer Deutscher anderswo, eine Kapitulation zu erwirken? In Einzelfällen gab es das schon, dass ein Bürgermeister einer Kleinstadt die Weiße Fahne als Zeichen der Kapitulation hisste. Seine Stadt wurde dann auch nicht bombardiert, sondern eine andere Stadt.

Die Bombardements hatten nur mäßigen Einfluss auf das Kriegsgeschehen. Um 2,7% soll die Wirtschaftskraft dadurch gesunken sein.
http://www.telegraph.co.uk/history/worl ... eople.html


Es ist sicherlich nicht verkehrt, Bombardierungen von Städten zu kritisieren, weil dies ja auch heute noch angewandt wird und unnötiges Leid verursacht.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon PeterK » Mo 30. Jan 2017, 13:59

CaptainJack hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:05)
war auch der Holocaust bekannt?

Ja - allerdings wohl nicht en detail. Das geht aus dem Schriftwechsel innerhalb der Familie hervor.
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 14:02

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 13:37)

Also ich finde das Denkmal, wie es umgesetzt wurde, ist eine richtige Designmäßige Schande


Was genau gefällt dir denn daran nicht?
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Kael » Mo 30. Jan 2017, 14:08

Es sind nutzlose steinklötze

Ich stelle mir immer folgendes vor:
Wenn irgrndwann mal das Schild abfällt wo draufsteht was es ist und so in 100 bis 200 Jahren steht da jemand vor und sagt sich: “gut... da sind steinklötze und wofür sind die?“

Das Teil hat 0 aussagekraft, es wirkt eher so wie: “da konnte ich als Künstler mal leicht Geld verdienen“
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Re: Höcke: Denkmal der Schande

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Jan 2017, 14:14

Kael hat geschrieben:(30 Jan 2017, 14:08)

Es sind nutzlose steinklötze

Ich stelle mir immer folgendes vor:
Wenn irgrndwann mal das Schild abfällt wo draufsteht was es ist und so in 100 bis 200 Jahren steht da jemand vor und sagt sich: “gut... da sind steinklötze und wofür sind die?“

Das Teil hat 0 aussagekraft, es wirkt eher so wie: “da konnte ich als Künstler mal leicht Geld verdienen“


Du kennst aber schon den Bezug von Steinen und dem jüdischen Totenglauben?

Aber was hättest du denn anders gemacht?
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