Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

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Fazer
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 12:43

watisdatdenn? hat geschrieben:(16 Jan 2017, 19:11)

Zählen die Drohnen Angriffe aus Rammstein auch als Angriffe? Weiß deshalb die Bundesregierung offiziell nichts davon?


Einsetzen von Drohnen zur Tötung von Terroristen ist nicht das Führen eines Angriffskrieges. Auch wenn Loki es nicht wahrhaben will ist Dreh- und Angelpunkt der Diskussion genau die Definition dieses Begriffes.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 12:46

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:25)

Das De-Facto-Regime in Damaskus hat faktisch keine Hoheit mehr über weite Teile des Landes. Ansonsten müsste man ja dieses für die Beherbergung der Terroristen verantwortlich machen.

So wie bei Bin Laden ? Oder der bewaffnete Angriff der Bundeswehr auf ein Beherbergungsland, obgleich die mutmaßlichen Täter 9/11 zum überwiegenden Teil aus mindestens einem völlig anderen Land bzw. Staat kamen ?
:D Ja wir sind schon Genies.


Frankreich hat ganz formell die Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta erklärt.

Die NSU hatte laut Medienmeldungen türkische(?) Bürger angegriffen. Dürfen türkische Flieger nun im Sinne der Selbstverteidigung den dt. Luftraum verletzten, hier gar in irgendeiner Form militärisch handeln ? Dürften sie es dann, wenn die NSU zusätzlich im türkischen Land aktiv gewesen wäre ?
Nein!

Jedenfalls nicht nach deutschem Rechtsverständnis. Und dies sagt mir, "wir" mit den Franzosen verletzen syrischen Luftraum. "Wir" sind Aggressoren. Vermutlich sind wir böse. :)
Deswegen sollte die Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg keinesfalls straffrei bleiben.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 12:46

Bielefeld09 hat geschrieben:(16 Jan 2017, 20:16)

Sorry, aber ich mache hier einen Break.
Für mich beabsichtigt weder Deutschland, noch Polen einen Angriffskrieg.
Die Stationierung der U.S Truppen in Polen ist Teil der Antwort auf die Anektion der Krim durch Russland.
Es ist eben Teil der Nato Verteidigungspolitik an den russischen Grenzen.
Wie die juristische Bewertung dieses Sachverhaltes aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis.


Die juristische Bewertung ist ganz einfach, und du hast sie schon vorgenommen: die Stationierung von Truppen an der NATO Aussengrenze zur Abwehr eines Angriffs auf Polen oder die baltischen Staaten ist keine Vorbereitung eines Angriffskrieges, sondern gebotene Verteidigungsmassnahme.

Wenn die Ukraine die NATO um militärische Hilfe geboten hätte um das Donbass zurückzuerobern oder die Krim wäre sogar das gerechtfertigt gewesen, da die Ukraine insoweit Hoheitsrecht über ihr Gebiet hat.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 12:52

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:43)

Einsetzen von Drohnen zur Tötung von Terroristen ist nicht das Führen eines Angriffskrieges. Auch wenn Loki es nicht wahrhaben will ist Dreh- und Angelpunkt der Diskussion genau die Definition dieses Begriffes.

:? Der sog. "Überfall auf Polen" war dann somit berechtigt und deshalb kein Angriffskrieg, wenn es polnische Terroristen gab ?!



Na einer lässt sich bestimmt finden... übernimmst Du die Finanzierung für die Umschreibung der von den Siegern geschriebenen Geschichtsbücher ?
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Bielefeld09 » Di 17. Jan 2017, 12:55

Bitten darf die Ukraine, allerdings ist sie kein Nato Mitgliedsstaat.
Von daher ist es gut, das die Nato eher zurückhaltend reagiert.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 12:58

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:46)

Die juristische Bewertung ist ganz einfach, und du hast sie schon vorgenommen: die Stationierung von Truppen an der NATO Aussengrenze zur Abwehr eines Angriffs auf Polen oder die baltischen Staaten ist keine Vorbereitung eines Angriffskrieges, sondern gebotene Verteidigungsmassnahme.

Weißt Du, was Polen tatsächlich vorhat ??

Die Rückgewinnung ihrer Ostgebiete ist ein Motiv. Der Vertrag zwischen lediglich den USA und Polen ein Fakt. Und beide pochen natürlich auf das Völkerrecht.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 13:05

Bielefeld09 hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:55)

Bitten darf die Ukraine, allerdings ist sie kein Nato Mitgliedsstaat.
Von daher ist es gut, das die Nato eher zurückhaltend reagiert.

Warum reagiert sie überhaupt militärisch mit Truppenbewegungen ? (Daß die Polen die Hosen voll haben, halte ich für ein Gerücht.)

Fand etwa ein Angriff statt und infolge dessen verteidigt man nun ? Bereitet man etwas vor ? Beteiligt sich die Bundesrepublik D an dieser Vorbereitung ? Findet wenigstens eine Vorbereitung einer Beteiligung statt ?
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 13:40

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:58)

Weißt Du, was Polen tatsächlich vorhat ??

Die Rückgewinnung ihrer Ostgebiete ist ein Motiv. Der Vertrag zwischen lediglich den USA und Polen ein Fakt. Und beide pochen natürlich auf das Völkerrecht.


Ja. Sich gegen einen Angriff der Russen zu schützen.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 13:41

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 12:52)

:? Der sog. "Überfall auf Polen" war dann somit berechtigt und deshalb kein Angriffskrieg, wenn es polnische Terroristen gab ?!



Na einer lässt sich bestimmt finden... übernimmst Du die Finanzierung für die Umschreibung der von den Siegern geschriebenen Geschichtsbücher ?


Gab es die? Hat sich Deutschland darauf beschränkt diese polnischen Terroristen, die es deiner Ansicht nach gab zu beseitigen ohne das Land zu besetzen? Klär mich doch mal auf.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 14:08

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 13:40)

Ja. Sich gegen einen Angriff der Russen zu schützen.

Streust Du im Hochsommer Salz auf den Bürgersteig ??
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 14:09

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:08)

Streust Du im Hochsommer Salz auf den Bürgersteig ??


Brauchst du ein Fernrohr um die russischen Soldaten auf der Krim und im Donbass zu sehen?
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 14:14

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 13:41)

Gab es die?

Da kommt auf die Geschichtsbücher an, in welchen dazu etwa steht.


Hat sich Deutschland darauf beschränkt diese polnischen Terroristen, die es deiner Ansicht nach gab zu beseitigen ohne das Land zu besetzen?

Nun, die polnische Regierung wurde damals entmachtet. Das Land besetzt. Brunnen bohrte man ausnahmsweise nicht. Ansonsten fast das Gleiche in grün; die Anzahl der Verbündeten war halt geringer. Und die oberste Staatsführung ein Ausländer (Österreicher).
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 14:16

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:09)

Brauchst du ein Fernrohr um die russischen Soldaten auf der Krim und im Donbass zu sehen?

Hast Du die Hosen voll ?
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Fazer » Di 17. Jan 2017, 14:19

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:16)

Hast Du die Hosen voll ?


Nö, wenn die Russen in D auftauchen bekommen sie die Hucke voll.

Aber wenn ich Estland oder Polen wäre hätte ich erhebliche Bedenken vor den Russen. Die "heim ins Reich" Philosophie Putins, der angeblich nötige "Schutz" russischer Staatsbürger wie er für das Eingreifen im Donbass und in der Krim vorgeschoben wurde kann ohne weiteres auch im Baltikum genutzt werden. Die militärischen Kräfte im Baltikum und auch an der polnischen Grenze zu stärken ist gegenüber den möglichen Angriffskriegsplänen Putins absolut nötig.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 14:25

Fazer hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:19)

Nö, wenn die Russen in D auftauchen bekommen sie die Hucke voll.

Die US-Polnische-Speerspitze ist mit einer kleinen nichtnuklearen Bombe sofort weg. Einschließlich der tatsächlichen im-Auftrag-der-NATO-Truppen.
Somit ist das militärischer Unsinn, dieses Rumgehampel in der Nähe Russlands.
Das wird selbst ein Zivilist wie Du erkennen.

Aber wenn ich Estland oder Polen wäre hätte ich erhebliche Bedenken vor den Russen. Die "heim ins Reich" Philosophie Putins, der angeblich nötige "Schutz" russischer Staatsbürger wie er für das Eingreifen im Donbass und in der Krim vorgeschoben wurde kann ohne weiteres auch im Baltikum genutzt werden. Die militärischen Kräfte im Baltikum und auch an der polnischen Grenze zu stärken ist gegenüber den möglichen Angriffskriegsplänen Putins absolut nötig.

Du meinst also, Russland, seine Bürger und Politiker, marschieren unüberlegt eher in sog. NATO-Länder ein, wenn dort kein militärisches Aufkommen nah an der Grenze ist ?
Die Russen streuen auch Salz im Hochsommer ??
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Kritikaster » Di 17. Jan 2017, 14:26

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:16)

Hast Du die Hosen voll ?

Was, bitteschön, soll denn das berechtigte Schutzbedürfnis der Polen und Balten gegen Putins Restaurationspolitik, die er mit seiner immer noch anhaltenden Aggression gegen die Ukraine eingeleitet hat, mit "Hosen voll" zu tun haben? Versuch doch bitte mal, sachlich zu bleiben.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 14:37

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:26)

Was, bitteschön, soll denn das berechtigte Schutzbedürfnis der Polen und Balten gegen Putins Restaurationspolitik, die er mit seiner immer noch anhaltenden Aggression gegen die Ukraine eingeleitet hat, mit "Hosen voll" zu tun haben?

Es gibt genau zwei Gründe für das Ansammeln von Militäreinheiten an Grenzen:
- Schutzzäune, Bunker, Mauern etc. errichten und diese eventuell dauerhaft mit Soldatinnen und Soldaten besetzen (siehe Maginot-Linie)
- Angriffskrieg vorbereiten, einleiten und führen

Neuere, modere Gründe sind:
- Provozieren ("Jemanden zum Erstangriff bewegen")
- Deutschen mit Hirn und sonstigen Mitdenkern auf die Nüsse gehen
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon relativ » Di 17. Jan 2017, 14:41

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:37)

Es gibt genau zwei Gründe für das Ansammeln von Militäreinheiten an Grenzen:
- Schutzzäune, Bunker, Mauern etc. errichten und diese eventuell dauerhaft mit Soldatinnen und Soldaten besetzen (siehe Maginot-Linie)
- Angriffskrieg vorbereiten, einleiten und führen

Neuere, modere Gründe sind:
- Provozieren ("Jemanden zum Erstangriff bewegen")
- Deutschen mit Hirn und sonstigen Mitdenkern auf die Nüsse gehen

Wenn ich micht recht erinnere, sind z.B. die US-Soldaten in Polen an der deutsch- polnischen Grenze stationiert. Muessen wir jetzt Angst haben?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Kritikaster » Di 17. Jan 2017, 14:53

Loki hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:37)

Es gibt genau zwei Gründe für das Ansammeln von Militäreinheiten an Grenzen:
- Schutzzäune, Bunker, Mauern etc. errichten und diese eventuell dauerhaft mit Soldatinnen und Soldaten besetzen (siehe Maginot-Linie)
- Angriffskrieg vorbereiten, einleiten und führen

Neuere, modere Gründe sind:
- Provozieren ("Jemanden zum Erstangriff bewegen")
- Deutschen mit Hirn und sonstigen Mitdenkern auf die Nüsse gehen

Ernsthaft? Du kommst mit Beispielen wie der Maginot-Linie, die historisch so fies gescheitert ist, wie kaum eine andere Verteidigungsanlage? Und Du weißt hoffentlich auch, warum das der Fall war ... :?:

Tut mir leid für Dich, Loki, aber Du erweckst den Eindruck, hier aus einem Zustand völliger Ahnungslosigkeit heraus zu "diskutieren", um auf Gedeih und Verderb die sehr moderaten Verteidigungsanstrengungen der NATO zu aggressivem Verhalten umzudeuten.
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Re: Vorbereitung der Beteiligung an einem Angriffskrieg

Beitragvon Loki » Di 17. Jan 2017, 15:05

Firlefanzdetektor hat geschrieben:(17 Jan 2017, 14:53)

Ernsthaft? Du kommst mit Beispielen wie der Maginot-Linie, die historisch so fies gescheitert ist, wie kaum eine andere Verteidigungsanlage? Und Du weißt hoffentlich auch, warum das der Fall war ... :?:

Jedenfalls nicht, weil Vergeltungschlagraketen (V-Raketen https://de.wikipedia.org/wiki/Aggregat_4 ) dort eingesetzt wurden, sondern weil einfach eine andere Route gewählt wurde... wiedermal mitten durch den (selben) Wald.

Man könnte meinen, auch die Franzosen streuen im Hochsommer Salz.


Tut mir leid für Dich, Loki, aber Du erweckst den Eindruck, hier aus einem Zustand völliger Ahnungslosigkeit heraus zu "diskutieren", um auf Gedeih und Verderb die sehr moderaten Verteidigungsanstrengungen der NATO zu aggressivem Verhalten umzudeuten.

Der Punkt ist der: Selbst wenn es definitiv in einem Angriffskrieg mündet, kann kein dt. Gericht derzeit politische Verantwortliche und Dergleichen für z. B. eine vorbereitende Beteiligung bestrafen - es würde somit noch nichteinmal vor Gericht geklärt werden, ob sie es wußten oder nicht wußten, ob sie als Aggressor auftreten wollten oder nicht. Es gibt dann schlicht einfach keine Gerichtsverhandlung mehr.
Deutsche dürfen nun straffrei an derartigen Vorbereitungen für eine Beteiligung teilnehmen! Sie dürfen Aggressoren sozusagen im Voraus unterstützen. Indirekte Mittäterschaft.
Zuletzt geändert von Loki am Di 17. Jan 2017, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.

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