Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon H2O » Fr 17. Mär 2017, 12:54

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 11:37)

Ach so, die Basis meintest Du. Ja, das sehe ich auch so.
Trotzdem ist die türkische Exklave in Deutschland ein Unding, beginnend mit Wahlkampf von Türken in der Bundesrepublik und endend in der Bezeichnung "Deutschtürke".


Noch unschöner wäre doch sicherlich, wenn auch diese Leute bar jeder Erinnerung die Reichskriegsflagge schwenkten... ;) Ja klar, das geht eigentlich gar nicht. Nur wird es wirksamer sein, diese Unmöglichkeit den Leuten zu erklären, die damit ihre nationale Politik machen. Den armen Würstchen, die hier in Deutschland letztlich gestrandet sind, helfen nur viele Jahrzehnte der Abschottung: Verwandtschaften dürften die auch kaum pflegen... das heißt, daß wenig unmittelbare Verbindungen in das Herkunftsland bestehen außer jenen, die nichts kosten und nur von Zeit zu Zeit prickeln. So muß ganz unbedingt der lange Arm der türkischen Regierung in die Moscheen zurück gewiesen werden, der Gottesdienst in deutscher Sprache mit immer weniger türkischen oder arabischen Anteilen abgehalten werden. Ein Programm mit 20 Jahren Laufzeit.

Der einzige dauerhafte Nachteil dürfte die Zuwanderung in unsere sozial schwache Schicht sein. Da ist aus meiner Sicht leider nichts zu machen, auch nicht auf lange Sicht. Fördern, wo es etwas zu fördern gibt; das gilt aber ganz allgemein, unabhängig von der Zuwanderung.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Fr 17. Mär 2017, 13:14

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 11:37)

Ach so, die Basis meintest Du. Ja, das sehe ich auch so.
Trotzdem ist die türkische Exklave in Deutschland ein Unding, beginnend mit Wahlkampf von Türken in der Bundesrepublik und endend in der Bezeichnung "Deutschtürke".

Es gibt auch die Bezeichnung Deutsch-Amerikaner oder Deutsch -Brasilianer ect.pp. Störrt sich daran einer?
Es gibt z.B. auch deutsche Enklaven z.B. ganz stark in Südamerika ect.pp. Das ist nix ethnisch religiös spezifisches, sondern liegt in bestimmten Umständen begründet. Einige hast du ja schon aufgezählt, was du eben vergessen hast ist, der häufig fehlende Integrationswille von der anderen Seite, nämlich von unserer, welches eben auch das Gefühl der anderen Seite verstärkt, daß es egal ist was man tut, man hier eh nicht akzeptiert wird und dieser Umstand befeuert eben nicht den Integrationswillen.
Sowas gehört zur Wahrheit eben immer auch dazu, sonst argumentiert man eben zu einseitig.
Unter normalen Umständen wären Wahlkampfauftritte ja für die Meisten hier gar kein Problem, bzw. würde es sie gar nicht interessieren. Nur sind es eben mom. keine normalen Umstände.
In der subjektiven Sicht der Ablehnung eines deutschen Bürgers spielen zig Dinge rein, von der Flüchtlingskrise bis zur Religion.
Es braucht bei einigen noch nicht mal objektive Argumente, damit solche Bürger Kopfnickend Grundrechte abschaffen würden, wenn es denn die Moslems, den Islam trifft. Viele dieser Bürger merken dies m.M. noch nicht mal selber.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 13:17

H2O hat geschrieben:(17 Mar 2017, 12:54)

.... Den armen Würstchen, die hier in Deutschland letztlich gestrandet sind, helfen nur viele Jahrzehnte der Abschottung: Verwandtschaften dürften die auch kaum pflegen... das heißt, daß wenig unmittelbare Verbindungen in das Herkunftsland bestehen außer jenen, die nichts kosten und nur von Zeit zu Zeit prickeln.


Hier irrst Du Dich aber gewaltig, jedenfalls was meine unmittelbare Nachbarschaft angeht ....
Die unzähligen Mobilfunkläden werben mit Tarifen in die Türkei bzw, mit türkischen Anbietern, türkische Reisebüros haben Aufsteller auf der Strasse mit "Urlaub in der Heimat" (Brunnenstrasse/ U-Bahnhof Voltastrasse ), in den Wettbüros und "Kulturvereinen", wie auch in den Wohnungen läuft ausschliesslich türkisches Fernsehen, es gibt zig Läden, in denen Geld nach zu Hause überwiesen werden kann, türkische Hochzeiten, bei welchen Braut oder Bräutigam direkt aus der Türkei eingeflogen werden und durch die Heirat mit einem "Deutschen" sofort Zugriff auf alle Sozialleistungen bekommen.

So muß ganz unbedingt der lange Arm der türkischen Regierung in die Moscheen zurück gewiesen werden, der Gottesdienst in deutscher Sprache mit immer weniger türkischen oder arabischen Anteilen abgehalten werden. Ein Programm mit 20 Jahren Laufzeit.


Sorry, aber vergiss es ....
Stattdessen hörst Du heute in meinem Kiez so gut wie kein einziges deutsches Wort auf der Strasse.

Der einzige dauerhafte Nachteil dürfte die Zuwanderung in unsere sozial schwache Schicht sein. Da ist aus meiner Sicht leider nichts zu machen, auch nicht auf lange Sicht. Fördern, wo es etwas zu fördern gibt; das gilt aber ganz allgemein, unabhängig von der Zuwanderung.


Eine Reform der deutschen Sozialhilfe würde hier sofort klarere Linien schaffen. Zu dieser Klärung gehört auch die Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaften in Deutschland.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 13:18

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:14)

Es gibt auch die Bezeichnung Deutsch-Amerikaner oder Deutsch -Brasilianer ect.pp. Störrt sich daran einer? ....


Ich kann mich daran nicht stören, weil ich diese Begriffe nicht kenne.
Und wenn es sie gibt, sind die genau so blödsinnig!
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 13:21

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:14)

.... Es gibt z.B. auch deutsche Enklaven z.B. ganz stark in Südamerika ect.pp. ....


Sorry, aber ich habe nichts von Enklaven geschrieben.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Fr 17. Mär 2017, 13:41

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:21)

Sorry, aber ich habe nichts von Enklaven geschrieben.

Es gibt aber keine türkische Exklave Deutschland.Würde ja auch fremdes Staatsgebiet bedeuten. Natürlich gibt es dies auch nicht für deutsche in Südamerika. Wobei man dort schon eher von deutschen Enklaven sprechen kann, da sie ziemlich eindeutig auf bestimmte Gebiete fixiert sind. Was man von denTürken in Deutschland so nicht behaupten kann.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 13:57

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:41)

Es gibt aber keine türkische Exklave Deutschland.Würde ja auch fremdes Staatsgebiet bedeuten.....


Ja, genau das bedeutet es und genau deshalb habe ich diesen Terminus verwendet.
Die türkische Exklave ist auch nicht Deutschland, sondern die türkische Exklave liegt IN Deutschland.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Fr 17. Mär 2017, 14:03

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:57)

Ja, genau das bedeutet es und genau deshalb habe ich diesen Terminus verwendet.
Die türkische Exklave ist auch nicht Deutschland, sondern die türkische Exklave liegt IN Deutschland.

Ekläre mir mal dieses Phänomen.
Quelle wiki:
Exklave: Eine Exklave (von französisch exclavé ‚ausgeschlossen‘ aus lateinisch ex ‚aus‘ und clavis, ‚der Schlüssel‘) ist ein Teil – auch Teile – eines politischen Gebietes (Mutterland), das vom Rest des Gebietes durch Grenzen räumlich abgetrennt ist und ausschließlich über fremdes Gebiet zu erreichen ist.



Ist wohl eher so ein warmes Gefühl von dir.


PS. Solltest du die Verbreitungsbedeutung meinen, dann verstehe ich nicht wieso du meine Enklave post korregieren wolltest.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 14:13

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:03)

Ekläre mir mal dieses Phänomen.



Ist wohl eher so ein warmes Gefühl von dir.


PS. Solltest du die Verbreitungsbedeutung meinen, dann verstehe ich nicht wieso du meine Enklave post korregieren wolltest.


Was soll ich jetzt bitte erklären?
In Deutschland gibt es Gebiete, in welchen Türken das gesellschaftliche Leben bestimmen. Wenn das türkische Staatsbürger sind, nenne ich dieses Gebiet, und damit meine ich nicht nur ein geografisches Territorium, Exklave der Türkei. Genau in und auf diesen Territorien wollen die türkischen Politiker ja ihre Landsleute agitieren.
Diese Menschen und ihr Lebensraum gehören zur Türkei!!
Das nennt man Exklave.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Fr 17. Mär 2017, 14:30

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:13)

Was soll ich jetzt bitte erklären?
In Deutschland gibt es Gebiete, in welchen Türken das gesellschaftliche Leben bestimmen. Wenn das türkische Staatsbürger sind, nenne ich dieses Gebiet, und damit meine ich nicht nur ein geografisches Territorium, Exklave der Türkei.

Wo leben denn nur Türken in Deutschland? Sowas gibt es nicht, immer noch nicht und gab es auch noch nie. Auch bestimmen die nicht das Leben der Nichttürken es sei den du meinst eine vermerht auftretende persönlich optische Belästigung hätte etwas damit zu tun.
Genau in und auf diesen Territorien wollen die türkischen Politiker ja ihre Landsleute agitieren.
Ne, die Hallen dazu finden sich meist in anderen Stadtteilen, bzw. Städten.

Diese Menschen und ihr Lebensraum gehören zur Türkei!!Das nennt man Exklave.
Ne so versteh ich die Bedeutung von Exklave eben nicht und ein bezifisches Verbreitungsmuster in einem bestimmten Raum haben die Türken bei uns auch nicht, sondern sind mittlerweile ziemlich, lassen wie mal Ostdeutschland raus, gleichmäßig auf ganz Deutschland verteilt. natürlich überwiegend in den großen Städten und Ballungsräumen, wie alle anderen Ethnien eben auch.
Ob diese Menschen besser in die Türkei gehören, oder nicht mag in einigen oder sogar vielen dieser Erdoganfan so sein. Das ist aber nicht mein Thema, denn ich gehe einfach davon aus, daß jeder Mensch das Ziel hat dort zu leben wo er Glücklich ist und Gut und Frei leben kann. Wenn er diesen Platz hat, verrät er ihn normalerweise auch nicht, oder versucht ihn zu zerstören. Dieser Umstand lässt mich ein weniger gelassen auf diese Situation blicken, auch wenn ich so einige hier schon lange lebenden Türken überhaupt nicht verstehen kann, wie sie so einem Vollhonk geistig hinterherlaufen können.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 14:51

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:30)

Wo leben denn nur Türken in Deutschland?


Fragst Du mich??? Hätte ich denn sowas behauptet?
Ich habe geschrieben, dass es Gebiete in Deutschland gibt, "in welchen Türken das gesellschaftliche Leben bestimmen". Und das ist z.B. HIER, wo ich wohne.
Ein Blick auf die Strasse vor meinem Fenster, aus meiner Antwort an einen anderen User:
Die unzähligen Mobilfunkläden werben mit Tarifen in die Türkei bzw, mit türkischen Anbietern, türkische Reisebüros haben Aufsteller auf der Strasse mit "Urlaub in der Heimat" (Brunnenstrasse/ U-Bahnhof Voltastrasse ), in den Wettbüros und "Kulturvereinen", wie auch in den Wohnungen läuft ausschliesslich türkisches Fernsehen, es gibt zig Läden, in denen Geld nach zu Hause überwiesen werden kann, türkische Hochzeiten, bei welchen Braut oder Bräutigam direkt aus der Türkei eingeflogen werden und durch die Heirat mit einem "Deutschen" sofort Zugriff auf alle Sozialleistungen bekommen.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Fr 17. Mär 2017, 14:56

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:51)

Fragst Du mich??? Hätte ich denn sowas behauptet?
Ich habe geschrieben, dass es Gebiete in Deutschland gibt, "in welchen Türken das gesellschaftliche Leben bestimmen". Und das ist z.B. HIER, wo ich wohne.
Ein Blick auf die Strasse vor meinem Fenster, aus meiner Antwort an einen anderen User:
Die unzähligen Mobilfunkläden werben mit Tarifen in die Türkei bzw, mit türkischen Anbietern, türkische Reisebüros haben Aufsteller auf der Strasse mit "Urlaub in der Heimat" (Brunnenstrasse/ U-Bahnhof Voltastrasse ), in den Wettbüros und "Kulturvereinen", wie auch in den Wohnungen läuft ausschliesslich türkisches Fernsehen, es gibt zig Läden, in denen Geld nach zu Hause überwiesen werden kann, türkische Hochzeiten, bei welchen Braut oder Bräutigam direkt aus der Türkei eingeflogen werden und durch die Heirat mit einem "Deutschen" sofort Zugriff auf alle Sozialleistungen bekommen.

Nun beschwerst du dich auch noch, daß die Türken auch unsere Marktwirtschaft teilen. Ohne Worte.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon Hyde » Fr 17. Mär 2017, 15:27

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 09:06)

Bist du dir da sicher, oder liegt dies nicht in erster Linie daran, daß Türken in der Regel Moslems sind und sich somit nicht nur stark Kulturell sondern auch Religiös von uns Unterscheiden. Ich glaube dies ist ein viel wichtigerer Punkt, warum es Türken/Moslems hier schwerer haben als z.B. Asiaten.


Ja, natürlich ist das der Grund. Aber das ist doch nicht die Schuld der Deutschen.
Wenn Moslems schlechter integriert sind als andere, dann ist das nicht die Schuld der Deutschen, sondern die Schuld des Islams, der Anpassung an den Westen schwierig macht.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 15:41

relativ hat geschrieben:(17 Mar 2017, 14:56)

Nun beschwerst du dich auch noch, daß die Türken auch unsere Marktwirtschaft teilen. Ohne Worte.


Warum saugst Du Dir eigentlich immer irgendwas aus den Fingern??
Ich beschwere mich nicht über die Teilnahme von Türken an der Marktwirtschaft, sondern ich stelle dar, dass an der Stelle, wo vor wenigen Jahren noch deutsche Geschäfte waren, jetzt, bis auf den "Salon Peters" und die Apotheke, kein einziges deutsches Geschäft mehr existiert.
Warum? Eben, weil hier fast nur Türken wohnen ....
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon ThorsHamar » Fr 17. Mär 2017, 15:41

Hyde hat geschrieben:(17 Mar 2017, 15:27)

Ja, natürlich ist das der Grund. Aber das ist doch nicht die Schuld der Deutschen.
Wenn Moslems schlechter integriert sind als andere, dann ist das nicht die Schuld der Deutschen, sondern die Schuld des Islams, der Anpassung an den Westen schwierig macht.


Korrekt
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon H2O » Fr 17. Mär 2017, 16:38

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Mar 2017, 13:17)

Hier irrst Du Dich aber gewaltig, jedenfalls was meine unmittelbare Nachbarschaft angeht ....
Die unzähligen Mobilfunkläden werben mit Tarifen in die Türkei bzw, mit türkischen Anbietern, türkische Reisebüros haben Aufsteller auf der Strasse mit "Urlaub in der Heimat" (Brunnenstrasse/ U-Bahnhof Voltastrasse ), in den Wettbüros und "Kulturvereinen", wie auch in den Wohnungen läuft ausschliesslich türkisches Fernsehen, es gibt zig Läden, in denen Geld nach zu Hause überwiesen werden kann, türkische Hochzeiten, bei welchen Braut oder Bräutigam direkt aus der Türkei eingeflogen werden und durch die Heirat mit einem "Deutschen" sofort Zugriff auf alle Sozialleistungen bekommen.


Kann nach meinem Kenntnisstand gar nicht so sein, weil erstens ein Visum für Reisen aus der Türkei beantragt werden muß, das nach 3 Monaten abläuft, und zweitens junge Frauen nicht vor 21 und ohne Deutschkenntnisse einreisen dürfen. Das war doch vor etlichen Jahren die Sache mit den minderjährigen Importbräuten.

Sorry, aber vergiss es ....
Stattdessen hörst Du heute in meinem Kiez so gut wie kein einziges deutsches Wort auf der Strasse.

Eine Reform der deutschen Sozialhilfe würde hier sofort klarere Linien schaffen. Zu dieser Klärung gehört auch die Abschaffung doppelter Staatsbürgerschaften in Deutschland.


Wenn Erdolf tatsächlich weiter mit der EU unter Beifall seiner 5. Kolonnen Schlitten fährt, dann kommt da sicher auch etwas in dieser Richtung. Dafür sorgt irgendwann der Zuwachs der Gemeinschaft der Wutbürger.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon think twice » Fr 17. Mär 2017, 16:55

H2O hat geschrieben:(17 Mar 2017, 16:38)

Kann nach meinem Kenntnisstand gar nicht so sein, weil erstens ein Visum für Reisen aus der Türkei beantragt werden muß, das nach 3 Monaten abläuft, und zweitens junge Frauen nicht vor 21 und ohne Deutschkenntnisse einreisen dürfen. Das war doch vor etlichen Jahren die Sache mit den minderjährigen Importbräuten.
Die deutsche Ausländerbehörde prüft außerdem vor Visaerteilung den Grund der gewünschten Einreise. Ob der Antrag z.B. für Besuchszwecke dienen soll, zur Arbeitsaufnahme oder zum längerfristigen Aufenthalt. Bei letzterem Begehr muss nachgewiesen werden, dass der/die Einreiswillige dem deutschen Staat nicht zur Last fällt und zum z.B. von Verwandten finanziell versorgt wird.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon H2O » Fr 17. Mär 2017, 17:47

think twice hat geschrieben:(17 Mar 2017, 16:55)

Die deutsche Ausländerbehörde prüft außerdem vor Visaerteilung den Grund der gewünschten Einreise. Ob der Antrag z.B. für Besuchszwecke dienen soll, zur Arbeitsaufnahme oder zum längerfristigen Aufenthalt. Bei letzterem Begehr muss nachgewiesen werden, dass der/die Einreiswillige dem deutschen Staat nicht zur Last fällt und zum z.B. von Verwandten finanziell versorgt wird.


Wenn das alles wirklich noch so gilt, dann muß unseren Kollegen Thorshammar aber der Zorn weg getragen haben. Na ja, kommt vor!
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon relativ » Sa 18. Mär 2017, 08:24

Hyde hat geschrieben:(17 Mar 2017, 15:27)

Ja, natürlich ist das der Grund. Aber das ist doch nicht die Schuld der Deutschen.
Wenn Moslems schlechter integriert sind als andere, dann ist das nicht die Schuld der Deutschen, sondern die Schuld des Islams, der Anpassung an den Westen schwierig macht.

Diesbezüglich von einer kollektiven Schuld zu sprechen geht mir sowieso zu weit, gerade wenn es um ganz normale Bürger geht.
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Re: Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft - Rückschritt oder Fortschritt?

Beitragvon Antonius » Fr 24. Mär 2017, 11:08

relativ hat geschrieben:(18 Mar 2017, 08:24)
Diesbezüglich von einer kollektiven Schuld zu sprechen geht mir sowieso zu weit, gerade wenn es um ganz normale Bürger geht.
Von einer "kollektiven Schuld" wurde gar nicht gesprochen.
Es ging um die negativen Implikationen der (Religions-)Ideologie des Islam.
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Immanuel Kant (1724-1804)

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