Merkel und danach?

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Sozialdemokrat
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Sozialdemokrat » Sa 3. Dez 2016, 19:05

Alexyessin hat geschrieben:(02 Dec 2016, 15:27)

Solch Schmarrn bedarf keine Gegendarstellung.
Wenn du sagst, der Mond ist aus Käse ist das auch einfach Schmarrn.
Dafür ist mir einfach die Zeit zu Schade und die Energie zu kostbar Menschen wieder ins Profaktische zu holen.

Die Zeit, die Du für diesen Nichts-sagenden post verschwendet hast, hättest Du auch in ein sachliches Argument stecken können. Deine Argumentation ist lächerlich.
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DarkLightbringer
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 3. Dez 2016, 19:40

DieBananeGrillt hat geschrieben:(03 Dec 2016, 18:51)

Danach kommt lange Zeit nichts mehr. Oder die Eiszeit.
Aber bis dahin wird die letzte Kanzlerin Deutschlands, das Land in eine Reformstau-Wüste verwandelt haben.
Die Gegenreaktion wird massiv sein, das Aufgestaute wieder in Gang zu bringen.
Merkel provoziert das Ende der Demokratie in Deutschland.

Nur kein Neid. ;)
Lordkanzlerin Angela steht für Unerschütterlichkeit und für die Prinzipien des liberalen Westens. 61 % der Wahlberechtigten wollen sowas.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon G.Rasheimer » So 4. Dez 2016, 10:56

DarkLightbringer hat geschrieben:(03 Dec 2016, 19:40)


Lordkanzlerin Angela steht für Unerschütterlichkeit und für die Prinzipien des liberalen Westens. 61 % der Wahlberechtigten wollen sowas.

.....aber nur ca. 25-30% dieser Wahlberechtigten wählen Merkel ;)
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Ger9374 » So 4. Dez 2016, 11:09

Frau Merkel wird nicht nur durch ihre Lebenskanzlerschaft die gelebte Demokratie negativ beeinflussen, sondern vor allem ihrer Partei Schaden zufügen.Wenn ich mir das was ihr folgt anschaue graust mir. Nichts konnte gewollt oder ungewollt als Kronprinz aufgebaut werden. Alles ist auf Merkel ausgerichtet. Selbst Unkraut dürfte Probleme haben neben ihr zu wachsen.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon yogi61 » So 4. Dez 2016, 11:34

Ger9374 hat geschrieben:(04 Dec 2016, 11:09)

Frau Merkel wird nicht nur durch ihre Lebenskanzlerschaft die gelebte Demokratie negativ beeinflussen, sondern vor allem ihrer Partei Schaden zufügen.Wenn ich mir das was ihr folgt anschaue graust mir. Nichts konnte gewollt oder ungewollt als Kronprinz aufgebaut werden. Alles ist auf Merkel ausgerichtet. Selbst Unkraut dürfte Probleme haben neben ihr zu wachsen.


Sie hat als Vorsitzende ihrer Partei schon erheblichen Schaden zugefügt. Da kann man ruhig die ehemaligen Abgeordneten in den Länderparlamenten fragen, die ihren Job verloren haben.
Seit 2015 :
Hamburg - 6,0%
Bremen + 2,1% allerdings von einem historischen Tiefstand kommen.
Baden-Württemberg - 12,0%
Sachsen-Anhalt - 2,8%
Rheinland-Pfalz - 3,4%
Mecklenburg-V - 4,1%
Berlin - 5,7%
So etwas nährt natürlich die These, dass es sich bei der CDU um einen reinen Kanzlerwahlverein handelt und die Parteitage der letzten 10 Jahre, die praktisch ohne
wirkliche Diskussionen und Dispute abgelaufen sind erledigen den Rest.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Ger9374 » So 4. Dez 2016, 11:48

yogi61 hat geschrieben:(04 Dec 2016, 11:34)

Sie hat als Vorsitzende ihrer Partei schon erheblichen Schaden zugefügt. Da kann man ruhig die ehemaligen Abgeordneten in den Länderparlamenten fragen, die ihren Job verloren haben.
Seit 2015 :
Hamburg - 6,0%
Bremen + 2,1% allerdings von einem historischen Tiefstand kommen.
Baden-Württemberg - 12,0%
Sachsen-Anhalt - 2,8%
Rheinland-Pfalz - 3,4%
Mecklenburg-V - 4,1%
Berlin - 5,7%
So etwas nährt natürlich die These, dass es sich bei der CDU um einen reinen Kanzlerwahlverein handelt und die Parteitage der letzten 10 Jahre, die praktisch ohne
wirkliche Diskussionen und Dispute abgelaufen sind erledigen den Rest.




Die Zahlen geben also auch Merkellisten Grund zum Nachdenken:-D Danke dafür Yogi:-)
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Merkel und danach?

Beitragvon yogi61 » So 4. Dez 2016, 12:01

Ger9374 hat geschrieben:(04 Dec 2016, 11:48)

Die Zahlen geben also auch Merkellisten Grund zum Nachdenken:-D Danke dafür Yogi:-)


Die Frage ist doch, was sind Merkelisten? Es gibt bei den Bundestagswahlen offenbar eine grosse Anzahl von Menschen die nicht die CDU, sondern Frau Merkel wählen, man könnte also die, die eigentlich nur einen bestimmten Status quo erhalten sehen wollen als Merkelisten bezeichnen. Oft handelt sich ja ja um depolitisierte Menschen die praktisch mit Helmut Kohl aufgewachsen sind und sich ziemlich sicher sein können, dass es unter Frau Merkel keine grossen Veränderungen geben wird. Der Stillstand, vor allen Dingen bei der Gesundheit und Pflege zeigen das recht deutlich. Offenbar haben viele Wähler keine grossen Sorgen damit, die Probleme auf ihre eigenen Kinder zu schieben.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Alexyessin » So 4. Dez 2016, 19:15

Sozialdemokrat hat geschrieben:(03 Dec 2016, 19:05)

Die Zeit, die Du für diesen Nichts-sagenden post verschwendet hast, hättest Du auch in ein sachliches Argument stecken können. Deine Argumentation ist lächerlich.


Ich habe nicht argumentiert, ich habe deine Aussage als das bewertet was sie ist. Schmarrn.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Sozialdemokrat » So 4. Dez 2016, 21:30

Alexyessin hat geschrieben:(04 Dec 2016, 19:15)

Ich habe nicht argumentiert, ich habe deine Aussage als das bewertet was sie ist. Schmarrn.

In der Tat, argumentieren scheint nicht Dein Ding zu sein. Du schreibst immer nur "Schmarrn, Schmarrn, Schmarrn, Schmarrn"
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Alexyessin » So 4. Dez 2016, 21:51

Sozialdemokrat hat geschrieben:(04 Dec 2016, 21:30)

In der Tat, argumentieren scheint nicht Dein Ding zu sein. Du schreibst immer nur "Schmarrn, Schmarrn, Schmarrn, Schmarrn"


Deine Grundaussage ist auch Schmarrn. Was soll ich denn da groß Energie für aufwenden. Das du nicht gewillt bist gegenteilige Belege zu akzeptieren hatten wir erst neulich. Danke, darauf verschwende ich keine Lebensenergie.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Sozialdemokrat » Mo 5. Dez 2016, 12:22

Alexyessin hat geschrieben:(04 Dec 2016, 21:51)

Deine Grundaussage ist auch Schmarrn. Was soll ich denn da groß Energie für aufwenden. Das du nicht gewillt bist gegenteilige Belege zu akzeptieren hatten wir erst neulich. Danke, darauf verschwende ich keine Lebensenergie.

Was war denn die Grundaussage? Ich hatte mehrere Aussagen getroffen, u.a. dass die SPD eine sozialdemokratische Partei ist. Ich hatte auch erklärt, warum ich als Sozialdemokrat im Moment eher dazu neigen würde, die CDU zu wählen, weil ich z.B. bei der SPD Visionen und Konzepte vermisse..... Und welche Belege soll ich nicht akzeptiert haben? Kann mich an eine Quelle zu einem anderen Thema von Dir erinnern, auf die ich eingegangen war..... Aber ist schon Recht, ich will Deine Lebensenergie nicht weiter strapazieren und sage: postfaktischer Kaiserschmarrn!
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Alexyessin » Mo 5. Dez 2016, 12:36

Sozialdemokrat hat geschrieben:(05 Dec 2016, 12:22)

Was war denn die Grundaussage? Ich hatte mehrere Aussagen getroffen, u.a. dass die SPD eine sozialdemokratische Partei ist. Ich hatte auch erklärt, warum ich als Sozialdemokrat im Moment eher dazu neigen würde, die CDU zu wählen, weil ich z.B. bei der SPD Visionen und Konzepte vermisse..... Und welche Belege soll ich nicht akzeptiert haben? Kann mich an eine Quelle zu einem anderen Thema von Dir erinnern, auf die ich eingegangen war..... Aber ist schon Recht, ich will Deine Lebensenergie nicht weiter strapazieren und sage: postfaktischer Kaiserschmarrn!


Schön.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Progressiver » Mo 5. Dez 2016, 22:26

DarkLightbringer hat geschrieben:(03 Dec 2016, 19:40)

Nur kein Neid. ;)
Lordkanzlerin Angela steht für Unerschütterlichkeit und für die Prinzipien des liberalen Westens. 61 % der Wahlberechtigten wollen sowas.


Angela Merkel liberal? Dass ich nicht lache! Merkel steht wie ihre ganze Partei für einen autoritären Obrigkeitsstaat. Sie gibt weder den von ihr im Inland beherrschten mehr Freiheiten noch lässt sie den Südeuropäern Luft zum Atmen. Gut, da ist auch Schäuble dran Schuld. Sowohl in Deutschland als auch im Rest Europas wird die ewige Kanzlerin als Totengräberin der Demokratie eingehen. Sie steht quasi auf der Brücke der Titanic. Wenn sie einen Eisberg erblickt, auf den man direkt zusteuert, dann kennt sie nur eine Order: Richtung halten!

Leider kennen die neoliberalen Eliten zur Zeit überall nur diesen Weg. Und wenn es Zweifel gibt, dann heißt es höchstens noch: Doppelte Geschwindigkeit direkt voraus! Irgendwann werden die Gesellschaften des Westens aber mit dieser Politik untergehen. Mich erinnert das an Jared Diamonds Buch "Kollaps", in dem beschrieben wird, wie Zivilisationen kollabieren. Eine Zeit lang geht es ihnen gut. Wenn aber Probleme auftauchen, dann wird an dem Kurs weiter festgehalten, auch wenn die Anstrengungen zur Aufrechterhaltung des Status quo immer größer werden. Irgendwann klappt selbst dieses nicht mehr. Dann kollabiert die Zivilisation.

Ich selbst bin Optimist und glaube immer noch daran, dass uns dieses Schicksal erspart bleibt, weil die Menschen hoffentlich dieses eine Mal aufwachen werden, bevor es zu spät sein wird. Merkel und ihre Politik des "Weiter so" sind dabei jedenfalls Teil des Problems und sicher nicht die Lösung.

Und was nach Merkel kommt, wenn sie vielleicht in zwanzig Jahren abtritt? Die EU wird es in ihrer heutigen Form nicht mehr geben. Und in Deutschland werden die sozialen Verwerfungen und die Spaltung der Deutschen so groß sein, dass wir froh sein können, wenn nicht die Rechtspopulisten irgendwann einen Kanzler stellen können. Aber wie gesagt: Ich habe weiterhin die Hoffnung, dass die deutsche Bevölkerung irgendwann aufwacht, Merkel aus dem Amt jagt und die AfD in ihre Schranken weist.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 6. Dez 2016, 12:22

Progressiver hat geschrieben:(05 Dec 2016, 22:26)

Angela Merkel liberal? Dass ich nicht lache! Merkel steht wie ihre ganze Partei für einen autoritären Obrigkeitsstaat. Sie gibt weder den von ihr im Inland beherrschten mehr Freiheiten noch lässt sie den Südeuropäern Luft zum Atmen. Gut, da ist auch Schäuble dran Schuld. Sowohl in Deutschland als auch im Rest Europas wird die ewige Kanzlerin als Totengräberin der Demokratie eingehen. Sie steht quasi auf der Brücke der Titanic. Wenn sie einen Eisberg erblickt, auf den man direkt zusteuert, dann kennt sie nur eine Order: Richtung halten!

Leider kennen die neoliberalen Eliten zur Zeit überall nur diesen Weg. Und wenn es Zweifel gibt, dann heißt es höchstens noch: Doppelte Geschwindigkeit direkt voraus! Irgendwann werden die Gesellschaften des Westens aber mit dieser Politik untergehen. Mich erinnert das an Jared Diamonds Buch "Kollaps", in dem beschrieben wird, wie Zivilisationen kollabieren. Eine Zeit lang geht es ihnen gut. Wenn aber Probleme auftauchen, dann wird an dem Kurs weiter festgehalten, auch wenn die Anstrengungen zur Aufrechterhaltung des Status quo immer größer werden. Irgendwann klappt selbst dieses nicht mehr. Dann kollabiert die Zivilisation.

Ich selbst bin Optimist und glaube immer noch daran, dass uns dieses Schicksal erspart bleibt, weil die Menschen hoffentlich dieses eine Mal aufwachen werden, bevor es zu spät sein wird. Merkel und ihre Politik des "Weiter so" sind dabei jedenfalls Teil des Problems und sicher nicht die Lösung.

Und was nach Merkel kommt, wenn sie vielleicht in zwanzig Jahren abtritt? Die EU wird es in ihrer heutigen Form nicht mehr geben. Und in Deutschland werden die sozialen Verwerfungen und die Spaltung der Deutschen so groß sein, dass wir froh sein können, wenn nicht die Rechtspopulisten irgendwann einen Kanzler stellen können. Aber wie gesagt: Ich habe weiterhin die Hoffnung, dass die deutsche Bevölkerung irgendwann aufwacht, Merkel aus dem Amt jagt und die AfD in ihre Schranken weist.

Populismus ist nicht die Antwort auf Populismus, sondern ihre Bestätigung. Ich würde aus parteitaktischen Gründen auch nicht von einem "Obrigkeitsstaat" sprechen, denn das kommt letztlich einer Wähler- und Demokratie-Beschimpfung gleich. Die Mehrheitsverhältnisse sind so wie sie sind, und im Wettstreit der Ideen wird es eher auf überzeugende Inhalte ankommen als auf bloße Lamentos.

Die jetzige Koalition unter sozialdemokratischer Beteiligung wird vielfach als Anker in unruhiger See wahrgenommen, nicht zuletzt auch als Alternative zur populistischen Alternative. Und mit dem Ausfall Renzis wird diese Rolle im europäischen und atlantischen Konzert sicher nicht geringer.
Die "New York Times" lobte die Kanzlerin als Säule des Westens.

Die Austeritätspolitik mag umstritten sein, andererseits hat es in Litauen doch auch funktioniert.

2017 ist die Wahl und bis 2021 sollte es doch möglich sein, tragfähige Inhalte zu entwickeln, sei es als Oppositions- oder Regierungspartei.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 7. Dez 2016, 22:29

Wenn die SPD ein wenig Mumm hätte, könnte "nach Merkel" schon nächstes Jahr kommen.
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon CaptainJack » Do 8. Dez 2016, 01:18

DarkLightbringer hat geschrieben:(03 Dec 2016, 19:40)

Nur kein Neid. ;)
Lordkanzlerin Angela steht für Unerschütterlichkeit und für die Prinzipien des liberalen Westens. 61 % der Wahlberechtigten wollen sowas.

Bin gespannt wer den Kampf AM vs. eigene Partei gewinnt? :rolleyes:
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Kibuka » Sa 10. Dez 2016, 14:21

Progressiver hat geschrieben:(05 Dec 2016, 22:26)


Und was nach Merkel kommt, wenn sie vielleicht in zwanzig Jahren abtritt? Die EU wird es in ihrer heutigen Form nicht mehr geben. Und in Deutschland werden die sozialen Verwerfungen und die Spaltung der Deutschen so groß sein, dass wir froh sein können, wenn nicht die Rechtspopulisten irgendwann einen Kanzler stellen können.


Ja, die Zeit nach Merkel wird interessant. Ich bin schon auf die späteren Erklärungsansätze der Linken gespannt. Wobei. Die werden wieder mit dem Finger auf Andere zeigen.

Ist ja in Berlin mit Ex-Wowi beim BER auch die altbewährte Taktik gewesen. Schuld sind immer die Anderen.

Wenn die Politiker erstmal Europa abgewirtschaftet haben, wird es wieder niemand gewesen sein.

Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. In Griechenland habe ich kein Mitleid mit der unter den Kürzungen leidenden Bevölkerung.

Und ich werde auch mit der deutschen Bevölkerung kein Mitleid haben. Sie bekommen genau jene Idioten, die sie verdienen!
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

„Weil das Wohl von einem genauso schwer wiegt, wie das Wohl von vielen.“
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon yogi61 » Sa 10. Dez 2016, 14:24

Kibuka hat geschrieben:(10 Dec 2016, 14:21)

Ja, die Zeit nach Merkel wird interessant. Ich bin schon auf die späteren Erklärungsansätze der Linken gespannt. Wobei. Die werden wieder mit dem Finger auf Andere zeigen.

Ist ja in Berlin mit Ex-Wowi beim BER auch die altbewährte Taktik gewesen. Schuld sind immer die Anderen.


Warum der Linken? :?:
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon Wildermuth » Sa 10. Dez 2016, 14:24

CaptainJack hat geschrieben:(08 Dec 2016, 01:18)

Bin gespannt wer den Kampf AM vs. eigene Partei gewinnt? :rolleyes:


Verschiedene meinungen innerhalb einer partei hätte es in der SED oder der NSDAP niemals gegeben!
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Re: Merkel und danach?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 10. Dez 2016, 15:16

CaptainJack hat geschrieben:(08 Dec 2016, 01:18)

Bin gespannt wer den Kampf AM vs. eigene Partei gewinnt? :rolleyes:

Die "ehrliche Kritik" (Nürnberger Zeitung) von 89,5 % Zustimmung beim Parteitag ist im Grunde vernachlässigbar. Wichtiger ist der inhaltliche Appell an den Zusammenhalt unserer Zivilgesellschaft und die Zurückhaltung gegenüber SPD und Grüne, die offenbar als potentielle Koalitionspartner gesehen werden.
Sicher könnte das alles auch jemand anderes vertreten, aber wer? U. von der Leyen?
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