Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

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jorikke
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon jorikke » Mo 22. Jan 2018, 18:09

Dark Angel hat geschrieben:(19 Jan 2018, 13:46)

Es geht aber nicht um 50 Euronen im Monat, sondern um einige Hundert - siehe Rechnungsbeispiel von Frems! ==> für ein 1972 gebautes Einfamilienhaus statt 430 Euronen pro Jahr, dann 3984 Euronen. Das ist fast das Zehnfache der gegenwärtigen Grundsteuer und sehr viel mehr als nur 50 Euronen im Monat!
Also noch einer, der wie der Blinde von der Farbe redet und keine Ahnung hat! - Dummquatscherei von wegen 50 Euronen im Monat. :mad2:
Der Eigenheimbauer hat bereits beim Kauf des Grundstücks Grunderwerbssteuer bezahlt und er muss dauerhauft auf sein Eigentum Steuern zahlen.
Dir scheint nicht bekannt zu sein, dass die meisten Eigenheime mittels Bausparvertrag (Vorfinazierung) gebaut werden und diese Kredite zurück gezahlt werden müssen. Das sind u.U. mal locker 700 Euronen pro Monat! Zuzüglich der erhöhten Grundsteuer, da bleibt auch bei Gutverdienern nicht viel übrig.


700€ pro Monat?
So kann man doch nicht ernsthaft diskutieren.
Eine völlig willkürliche Zahl aus dem Hut ziehen und die als Diskussionsgrundlage nehmen.
Würde man sie ernst nehmen, ungefähr 50% aller Mieter würden morgen bauen wollen. Für 700,- kann man keine vergleichbare Wohnung mieten.
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schokoschendrezki
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon schokoschendrezki » Di 23. Jan 2018, 17:23

Ich habe in den letzten Tage etliche Kommentare zum Thema Grundsteuerreform gelesen/gehört. Die für mich gefühlsmäßig schlüssigsten liefen allesamt darauf hinaus, dass das Aufschieben einer solchen Reform im Grunde ein Skandal ist, der mehrere Jahrzehnte besteht. Rein logisch schlüssig ist für mich allerdings:
Eine neue Grundsteuer muss der Baulandspekulation den Boden entziehen. Solange die jährliche Grundsteuer auf ein brachliegendes Citygrundstück lächerlich niedrig ist, solange jährliche Wertsteigerungen, die dem Besitzer ohne eigenes Zutun in den Schoß fallen, viel größer sind, wird Bauland in der Erwartung auf noch weiter steigende Preise weiter gehortet.

Das brauche ich eigentlich nur durch das verifizieren, was ich an bestimmten Fahrradrouten entlang Tag für Tag sehen kann.

Hinnehmen dagegen muss ich ein Gegenargument auf das Argument, dass die Bodenwertbewertungen für eine Bodenwertsteuer "Jahrzehnte" in Anspruch nehmen könnten:
Dennoch spricht viel dafür, bei einer Reform der Grundsteuer künftig den Bodenwert eines Grundstücks stärker zu berücksichtigen. Eine entsprechende Gestaltung – und politischen Willen – vorausgesetzt muss das noch nicht einmal dazu führen, dass alteingesessene Kiezbewohner durch zahlungskräftige Eigentümer und Mieter verdrängt würden. Im Gegenteil: Je mehr Wohnungen und damit Mieter oder Eigentümer auf einem Grundstück Platz finden, desto niedriger die Belastung durch die Grundsteuer.

Vor allem aber brächte es das unsägliche Argument aus der Welt, eine Grundsteuerreform sei fürchterlich aufwändig und dauere so viele Jahre, weil 36 Millionen Grundstücke im Land extra neu bewertet werden müssten. Das müssen sie nicht, Bodenrichtwerte liegen für ganz Deutschland vor, sie spiegeln den aktuellen Marktwert eines Grundstücks wieder. Warum also kompliziert, wenn es auch einfach geht?
(http://www.deutschlandfunk.de/heutige-grundsteuer-ohne-zweifel-rechtswidrig.720.de.html?dram:article_id=408791)

Kurz und gut: Ich habe das vage Gefühl, dass es um eine ziemlich bedeutsame Sache für unsere Lebenswelten geht. Und das bestimmte Gefühl, dass ich die Zusammenhänge nur schwer durchschaue.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 23. Jan 2018, 18:18

schokoschendrezki hat geschrieben:(23 Jan 2018, 17:23)

Ich habe in den letzten Tage etliche Kommentare zum Thema Grundsteuerreform gelesen/gehört. Die für mich gefühlsmäßig schlüssigsten liefen allesamt darauf hinaus, dass das Aufschieben einer solchen Reform im Grunde ein Skandal ist, der mehrere Jahrzehnte besteht. Rein logisch schlüssig ist für mich allerdings:

Das brauche ich eigentlich nur durch das verifizieren, was ich an bestimmten Fahrradrouten entlang Tag für Tag sehen kann.

Hinnehmen dagegen muss ich ein Gegenargument auf das Argument, dass die Bodenwertbewertungen für eine Bodenwertsteuer "Jahrzehnte" in Anspruch nehmen könnten:
(http://www.deutschlandfunk.de/heutige-grundsteuer-ohne-zweifel-rechtswidrig.720.de.html?dram:article_id=408791)

Kurz und gut: Ich habe das vage Gefühl, dass es um eine ziemlich bedeutsame Sache für unsere Lebenswelten geht. Und das bestimmte Gefühl, dass ich die Zusammenhänge nur schwer durchschaue.


Vielleicht hilft ein Blick auf die Vermögensteuer. Diese wurde ja ausgesetzt. Der Hintergrund ist übrigens ein ähnlicher. Letztendlich war es ja nicht verfassungskonform, dass Vermögen aus Grundbesitz (der per Definition ja Gebäude mit einschließt) aufgrund der Bewertung zum vorteilhaften Einheitswert steuerlich gegenüber anderen Vermögensarten (z.B. Bargeld oder Aktien). Letztendlich kapituliert man vor den Folgen einer realistischen und vor allem auch regelmäßigen Neubewertung von Grundvermögen. Weil man sich wohl a) den Aufwand nicht antun will und b) Angst vor den unkalkulierbaren Folgen hat und man sich c) wohl sowieso kaum im Klaren darüber ist, wer am Ende des Tages denn tatsächlich die Steuer bezahlt.

Vielleicht wäre abschaffen ja doch ein Option ...
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon Teeernte » Di 23. Jan 2018, 19:39

Dampflok94 hat geschrieben:(21 Jan 2018, 16:55)

Das würde dann aber bedeuten, daß manche Immobilien ungefähr nach ihrem realen Wert besteuert werden und andere nur nach einem Bruchteil des Wertes. Steuergerechtigkeit sieht anders aus.


Eben. Deshalb ist das "gefeilsche" der Kollegen vollkommen an den Haaren herbeigezogen.

Der Staat will Geld und eine ordentliche (Einheitliche) Berechnungsbasis. Diese sollten einheitlich schnell erfassbar sein.

Also : gibt es nur eins - den Grundstückswert - Durchschnitt Verkauspreise der letzten 10 Jahre in der Wohngegend = Datenbasis . (Notare)

Für die zweite Gebäudewert wird es ein paar fragen geben - Baujahr, Wohnräume, Toiletten, Heizungsart, .....Renovierungsjahr -
Baujahr/Wohnräume/Toiletten/Bebaute Fläche/Wohnraumquadratmeter = Bauamt Heizungsart = Schorni Renovierung = Zulagen (KFW/Heizungsindex/)
Steuerabrechnung/Ausgaben für das Gebäude...
Neubauten bis 10 Jahre gehen DIREKT mit ihrem Wert ein.

Macht einen Quadratmeterkaufpreis/PLZ - nach bebautem Land, Bauerwartungsland, Feld, Wald , WIese , Unland.

...und einem Preis für das Gebäude aus Baujahr, ... einer Schätzberechnung Heizung , Renovierungsjahr... (Alle erfassbaren/vorliegenden/erklärten Daten aus Steuern, KFW...) - oder dem Direkten Preis - zB wenn das Haus in den letzten 10//20 Jahren ge/verkauft wurde.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wie bekannt ist es vollkommen unrelevant - ob der Besitzer mit dem Grundstück Schulden hat - oder nicht.....wieviel Miete es gibt oder ob das Klo aus Gold ist...

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Ich (persönlich) gehe davon aus - dass ein Häuschen Bj 1900 - 150qm Wohnraum - 600 qm Grundstück - renoviert (Gas, ...2010) bisher "200 Eu Steuern" in Zukunft (20 Jahre) je nach Wohnlage auf 2000 Eu - in Extremwerten bis 4.000 Eu kommen wird.

Wie man den Staat kennt - wird das in Scheiben (ähnlich wie bei der Mehrwertsteuer ) laufen - und dann den "Endwert" einnehmen.

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Spitzenwerte bei der Wohnlage - Quadratmeter ? Werden Spitzensteuersätze nach sich ziehen.

10.000 Eu KAUFPREIS///Quadratmeterwert - je Quadratmeter (Grund) wird Steuern von 300 Eu KOSTEN.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>><

Damit der Markt dadurch nicht vollkommen zusammenbricht - gibt es die "Übergangszeit" -
- erst mal BILLIG die Klagen abgefertigt - und dann bei jeder Wahl verdoppelt. (Verfahrensfrage)
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Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Kamikaze
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon Kamikaze » Di 10. Apr 2018, 06:25

Heute wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zum Thema Grundsteuer erwartet: https://www.tagesschau.de/inland/faq-gr ... r-101.html
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon Kamikaze » Di 10. Apr 2018, 13:38

Das Urteil ist da: https://www.tagesschau.de/inland/bundes ... r-101.html
"Die Basis für die Berechnung der Grundsteuer in Deutschland ist verfassungswidrig und muss bis Ende 2019 neu geregelt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden."
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 10. Apr 2018, 13:44

Kamikaze hat geschrieben:(10 Apr 2018, 14:38)

Das Urteil ist da: https://www.tagesschau.de/inland/bundes ... r-101.html
"Die Basis für die Berechnung der Grundsteuer in Deutschland ist verfassungswidrig und muss bis Ende 2019 neu geregelt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden."


Das war auch zu erwarten. Der Einheitswert zur Bewertung hat ja schon bei der Vermögensteuer dazu geführt, dass die ausgesetzt wurde.
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 10. Apr 2018, 17:24

Ja nun ist es sicher, der Gesetzgeber muss handeln.
morgenpost hat geschrieben:Das Bundesverfassungsgericht hat die Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer in Westdeutschland für verfassungswidrig erklärt und dem Gesetzgeber eine kurze Frist zur Neuregelung gesetzt.

Die Steuer darf nur noch bis Ende 2019 auf Grundlage des alten Gesetzes erhoben werden, entschied der Erste Senat in Karlsruhe. Die aktuellen Regelungen zur Einheitsbewertung verstoßen demnach gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes . Wegen des hohen Aufwands für eine Neufestsetzung können die alten Werte nach einer Neuregelung noch bis zu fünf Jahre weiter genutzt werden, längsten bis Ende 2024.
Warum wurden die rund 35 Millionen Grundstücke in der BRD seit 1964 und in der exDDR seit 1935 nicht mehr neu bewertet, obwohl der Gesetzgeber sich verpflichtet hatte dies alle 6 Jahre zu tun ?

Mit "interessanten" Folgen :
FAZ hat geschrieben:So wird die Steuer mit uralten Werten berechnet, die schon lange nicht mehr der Realität entsprechen.

Das hat zu Ungerechtigkeiten geführt. So lassen sich Neubauten oder völlig umgebaute Altbauten nicht gut mit den Werten von 1964 vergleichen. Mehr als die Hälfte der Wohnungen wurde nach 1964 gebaut. Hinzu kommt, dass sich Grundstückswerte, die 1964 noch gleich waren, sehr unterschiedlich entwickelt haben, was die Grundsteuer nicht berücksichtigt. In prosperierenden Städten wie München, Hamburg oder Frankfurt stiegen sie stärker als auf dem flachen Land. Und innerhalb der Städte in guten Stadtteilen mehr als in sozial schwachen Gegenden.

Ein Sonderfall ist hier Berlin. Grundstücke in der Nähe der Mauer waren 1964 deutlich weniger wert als heute, wo sie oft in Innenstadtlage ein Juwel sind. Zudem werden entlang der ehemaligen Grenze Grundstücke auf der Ostseite wegen der Einheitswerte von 1935 niedriger besteuert als ähnliche Grundstücke auf der westlichen Straßenseite, weil hier die Einheitswerte von 1964 gelten :thumbup: .
Wenn man diese Information hat, wird "verständlich" warum nix mehr lief seit 1964 bzw. 1935 (eigentlich hätte vor 1990 die exDDR etwas tun müssen, aber die hatten es sowieso nicht soooo mit privatem Grundbesitz). Doch hier die Info:
FAZ hat geschrieben:Die Berechnung ist kompliziert, nicht leicht nachvollziehbar und damit rechtlich angreifbar und der Aufwand für die Erhebung der Daten hoch.

Die Finanzverwaltung geht von bis zu zehn Jahren aus, bis neue Zahlen für die 35 Millionen Grundstücke vorliegen.

Ein Grundsteuer-Modell von fünf zumeist nördlichen Bundesländern, das auf Verkehrswerten basiert, erwartet einmalige Kosten für die Erhebung der Daten von 1,8 Milliarden Euro. Für die Aktualisierung kämen jährlich 220 Millionen Euro hinzu. Das lässt erahnen, warum die Einheitswerte von 1964 nie angepasst wurden.
hier die Quelle Schau mer mal... :(
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon frems » So 15. Apr 2018, 23:07

Welche Grundsteuer Sie sich wünschen sollten
Das Verfassungsgericht hat die Grundsteuer gekippt, nun wird über die künftige Höhe gefeilscht. Was auf Mieter und Hausbesitzer zukommen könnte - und was gut für sie wäre.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 02797.html

Der Bund muss nach dem Urteil nun in den nächsten fünf Jahren eine neue Regelung finden. Ob dies gelingt, steht bekanntlich in den Sternen. Der ehem. Finanzsenator und neue Bürgermeister Hamburgs hat hierzu bereits Vorschläge gemacht: https://www.mopo.de/hamburg/politik/gru ... n-29997008
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Bayern und Hamburg gegen Grundsteuerreform

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 16. Apr 2018, 08:14

frems hat geschrieben:(16 Apr 2018, 00:07)

Welche Grundsteuer Sie sich wünschen sollten
Das Verfassungsgericht hat die Grundsteuer gekippt, nun wird über die künftige Höhe gefeilscht. Was auf Mieter und Hausbesitzer zukommen könnte - und was gut für sie wäre.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 02797.html

Der Bund muss nach dem Urteil nun in den nächsten fünf Jahren eine neue Regelung finden. Ob dies gelingt, steht bekanntlich in den Sternen. Der ehem. Finanzsenator und neue Bürgermeister Hamburgs hat hierzu bereits Vorschläge gemacht: https://www.mopo.de/hamburg/politik/gru ... n-29997008



Das war ja zu erwarten. Schließlich hatte das BVerfG den Einheitswert schon bei der Vermögenssteuer als nicht verfassungskonform gekippt. Nachdem eine Neubewertung aller Grundstücke zu einem aktuellen Verkehrswert aber schon damals keine Option war, wird es wohl auch diesmal keine sein. Da wird es spannend was kommt.
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