Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

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Wachsam008
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon Wachsam008 » Di 10. Nov 2015, 08:51

Atheist » Di 10. Nov 2015, 09:35 hat geschrieben:Die Frage sollte m.M.n. wie folgt lauten: "Sind wir Deutschen zu frei?"



Die Wahrung der Schöpfung und der Umweltschutz haben oberste Priorität....
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garfield336
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon garfield336 » Di 10. Nov 2015, 08:56

Ihr habe gar keinen Datenschutz und Privatsphäre.

Datenschutz istz eine Illusion, den es in der Praxis gar nicht gibt.
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Dampflok94
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon Dampflok94 » Di 10. Nov 2015, 19:06

garfield336 » 10. Nov 2015, 08:56 hat geschrieben:Ihr habe gar keinen Datenschutz und Privatsphäre.

Datenschutz istz eine Illusion, den es in der Praxis gar nicht gibt.

Könntest Du das etwas näher ausführen? Mit diesen Brocken allein kann ich wenig anfangen.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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frems
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon frems » Sa 18. Feb 2017, 16:05

Nochmal was aus dem konservativen Lager:

De Maizière hält Losung "Meine Daten gehören mir" für falsch
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gegen "einige zweifelhafte Grundannahmen" gewandt, die die öffentliche Debatte über die Privatsphäre "vernebeln". Ein "Supergrundrecht" Datenschutz dürfe es nicht geben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 30322.html
Labskaus!
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Teeernte
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon Teeernte » Sa 18. Feb 2017, 17:53

frems hat geschrieben:(18 Feb 2017, 16:05)

Nochmal was aus dem konservativen Lager:

De Maizière hält Losung "Meine Daten gehören mir" für falsch
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gegen "einige zweifelhafte Grundannahmen" gewandt, die die öffentliche Debatte über die Privatsphäre "vernebeln". Ein "Supergrundrecht" Datenschutz dürfe es nicht geben.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 30322.html


Grundannhme :

Wer Hartz4 und weniger hat - fällt als Kunde, als Zahler über den Eigenbedarf schon mal komplett aus. Bereits die Datenweitergabe einer Aufenthaltsermittlung aus Schuldengründen/offenen Zahlungen ist ein Generieren von tieferen Schulden. ....ist sozial unnütz - hier "verdienen" nur Rechtsanwälte, windige Geldeintreiber und Betrüger.

Wer auf der Strasse leben MUSS - hat das meistens diesen DATENDIEBEN zu verdanken, die die Gesellschaft mit ihrer "Post" pisacken, denen dann der "Kunde" erliegt und die DATEN - >>die Adresse - dann einfach aufgibt....

Für DIE - die NICHTS haben - mehrfach auf GELD geprüft wurden..... SOLLTE auf die WOHNADRESSE GRUNDSÄTZLICH Datenschutz gelten.
Hier ist maximal eine Aufenthalts- "Ermittlung" (DATENWEITERGABE der Wohnung) aus Strafrecht (Richtervorbehalt) nötig.

Für die Verwurzelung der Leute ist ein Schutz der Daten dringend nötig - und eigentlich von Staatswegen - als VORSORGE erforderlich.

Wer von DIESEN gern weiter die "Millionärswerbung" weiter erhalten will sollte die Daten der Wohnung freiwillig - aber löschbar - weitergeben.

Mit den Daten dieses Klientels sind nur Kosten generierbar - kein Profit. (Wer hier doch Profit erarbeitet - sollte gleich VERBOTEN werden)

Dem Rest - Leute , die sich Datenschutz LEISTEN können - sollte es ermöglicht werden - ihre Daten - auf WUNSCH zu ANONYMISIEREN.... Das ist/sollte über entsprechende "Dienste" möglich sein.

Virtuelle "Ortschaften"/Staaten/Strassen - .... :D :D :D - Zahlung über Guthaben gedeckte Geldkarten zB Müssen nicht ohne "Dienst" auflösbar sein.
Briefe können an Nummernkonten einer Adresse gesendet werden - die dann Eingescannt - und im Internet abrufbar sind.... Rechnungen zB.

Werbung wird der Dienst als Wunsch selbst aussortieren....

Annonymitätsdienstleister werden in der Zukunft Massenmarkt ! Kleine Geldbeträge von DEREN Karten abgebucht... oder vom Konto angenommen .

Für Sendungen ist es EGAL ob diese an "Nummer" 1789 in der XYZ Strasse , HAmburg geschickt werden - wenn auf dem Klingelschild oder eine Mobilfunknummer hinterlegt ist.

Die Rechnung sollte zum Annehmen der Wahre reichen.

Im Zivilrecht ist Name und Anschrift einer Person über Anonymitätsdienstleister eigentlich AUSREICHEND.

Für Ordungswidrigkeiten reicht ein Bezahltes über den Anonymiitätsdienstleister bezahltes Ticket.

Strafrecht :

Mehrfachstraftäter haben GENERELL eine Elektronische Fußfessel zu tragen ..... hier ist die Anonymität - durch die Taten verwirkt.

60% der schweren Straftaten werden durch Mehrfachstraftäter begangen - Wird eine Straftat begangen - ist der Täterkreis schon mal durch die Daten begrenzt. Taten sind leichter zuzuordnen - und der Aufenthalt jede Sekunde bekannt. ....Personen bei Kontrolle/Durchsuchung leicht zuzuordnen - Fussfessel ? (Nasenring.. :D :D :D )

Auch Fahr-, Aufenthalts-, Beretungs-, Nutzungsverbote sind einfach durchzusetzen und auch für Veranstaltungen/Termine schnell zusätzlich "Buchbar". Auch im Knast ist Fussfesselzwang.

Fussfessel ist durch Gericht oder in der Verhandlungszeit durch Richter anzuordnen... Hier sollte auch Hass-straftaten und Gefährder ihre "Erinnerung" als Fussfessel tragen.

Die Polizei-Hundertschaft/SEK tritt bei unerlaubter Fussfesselentfernung sofort in Aktion.


Mehr Daten benötigt die zukünftige Gesellschaft nicht.
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Ein Terraner
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Re: Haben wir Deutschen zu viel Datenschutz/Privatsphäre?

Beitragvon Ein Terraner » Sa 18. Feb 2017, 20:24

Der Datenschutz ist viel zu niedrig und wer auch immer mit dem etwas ausgelutschten Argument um die Ecke kommt das man nichts zu befürchten hat wenn man nichts zu verbergen hat. Den sollte man in ein BigBrother Haus stecken, GPS überwachen und sämtliche Daten vom ihm öffentlich ins Netz stellen. Er hat ja schließlich nichts zu verbergen.
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