Sammelstrang: Kanzlerin Angela Merkel

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watisdatdenn?
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 9. Nov 2016, 16:49

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:22)

http://www.schwaebische.de/politik/inla ... 59792.html

Das ist natürlich ein schwerer Schlag gegen die #Merkel-muss-weg-Bewegung (75 % der AfD-Anhänger sind gegen eine Kanzlerkandidatur Merkels).

In einer unsicherer werdenden Zeit vertraut das Volk offenbar wieder mehr auf Figuren, die als krisenfest gelten, und weniger auf Exoten. Letztere werden aber ihre Niederlage wohl kaum einräumen, sondern weiterhin auf Märchenschlösser setzen.

merkel darf und sollte gerne wieder kandidieren.
das macht die wahl für mich dann sehr leicht :).

ich will in der nächsten bundestagswahl die unglaubliche flüchtlingspolitik abstrafen (wüsste nicht, was mich da noch umstimmen könnte, aber schaun wir mal) und das wäre kompliziert, wenn jemand in der union kandidieren würde, der in der flüchtlingspolitik meine meinung hätte. dann könnte man das abstrafen durch abwählen nämlich nicht eindeutig der flüchtlingspolitik zuordnen.

von der afd erwarte ich nichts, aber strafe muss sein.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Alexyessin » Mi 9. Nov 2016, 16:57

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:49)



von der afd erwarte ich nichts, aber strafe muss sein.


Demokratie nicht ganz verstanden, was?
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Alexyessin » Mi 9. Nov 2016, 16:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:29)

Es gibt doch eh keinen gescheiten Gegenkandidaten. Wenn die Deutschen nicht in totalen Wahn verfallen und RRG wählen, dann wird Merkel weiter regieren.


Bleibt eh blos FDP wählen.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 9. Nov 2016, 17:01

Alexyessin hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:57)
Demokratie nicht ganz verstanden, was?

doch klar.
da aber die bundestagswahl das einzige plebiszitäre element auf bundesebene ist, muss ich dort alle themen auf bundesebene die mir wichtig sind über 4 jahre sammeln und dann am wahltag in einer persöhnlichen priorisierung abwägen. da ist halt die flüchtlingspolitik das dominierende thema, dessen auswirkungen ich auch jeden tag auf der straße sehe.
wäre natürlich besser, wenn ich direkt über volksabstimmungo o.ä. einfluss nehmen könnte, dann könnte ich auch meine meinung differenzierter politisch äußern, aber man muss halt nehmen was man an politischen gestaltungsspielraum hat..
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Alexyessin » Mi 9. Nov 2016, 17:03

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:01)

doch klar.
da aber die bundestagswahl das einzige plebiszitäre element auf bundesebene ist, muss ich dort alle themen auf bundesebene die mir wichtig sind über 4 jahre sammeln und dann am wahltag in einer persöhnlichen priorisierung abwägen.
wäre natürlich besser, wenn ich direkt über volksabstimmungo o.ä. einfluss nehmen könnte, dann könnte ich auch meine meinung differenzierter politisch äußern, aber man muss halt nehmen was man an politischen gestaltungsspielraum hat..


Es gibt übrigens ein weiteres plebiszitäre Element, nämlich eine Volksabstimmung ;) Nur mal so erwähnt. Dann ist jedes Wirken in unserer Demokratie ausschließlich auf die BTW beschränkt. Ich gehe öfter wählen.
Du willst also aus lauter "Merkel war doof" Idee eine rechtsextreme Partei wählen willst, dann hast du die Demokratie nicht verstanden.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 9. Nov 2016, 17:05

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:49)

merkel darf und sollte gerne wieder kandidieren.
das macht die wahl für mich dann sehr leicht :).

ich will in der nächsten bundestagswahl die unglaubliche flüchtlingspolitik abstrafen (wüsste nicht, was mich da noch umstimmen könnte, aber schaun wir mal) und das wäre kompliziert, wenn jemand in der union kandidieren würde, der in der flüchtlingspolitik meine meinung hätte. dann könnte man das abstrafen durch abwählen nämlich nicht eindeutig der flüchtlingspolitik zuordnen.

von der afd erwarte ich nichts, aber strafe muss sein.

59 % sind halt deutlich mehr als etwa die 18 % für Ursula von der Leyen. Das Wahlvolk selbst lässt sich schlecht abstrafen, die AfD-Spaßwähler könnten höchstens zu einem Wechsel beitragen, der dann R2G ermöglicht.
Aktuell liegt aber die Union weit vorne und die Große Koalition hätte die Mehrheit.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 9. Nov 2016, 17:08

Alexyessin hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:03)
Es gibt übrigens ein weiteres plebiszitäre Element, nämlich eine Volksabstimmung ;) Nur mal so erwähnt. Dann ist jedes Wirken in unserer Demokratie ausschließlich auf die BTW beschränkt. Ich gehe öfter wählen.
Du willst also aus lauter "Merkel war doof" Idee eine rechtsextreme Partei wählen willst, dann hast du die Demokratie nicht verstanden.

nein ich will ein umdenken der etablierten parteien erreichen. ich will dass die flüchtlingssituation schnell erledigt wird (mit massiver rückführung von flüchtlingen vor ort, von mir aus auch mit geldabschiedsgeschenken).
wenn ich im alltag eine spürbare verbesserung aufgrund von rückführungen merke, gibt es für mich keine notwendigkeit mehr die politiker zu einem umdenken zu bewegen, aber ich bezweifle, dass das zur bundestagswahl klappt, vor allem da ich keine anstrengungen in dieser richtung merke..

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:05)
59 % sind halt deutlich mehr als etwa die 18 % für Ursula von der Leyen. Das Wahlvolk selbst lässt sich schlecht abstrafen, die AfD-Spaßwähler könnten höchstens zu einem Wechsel beitragen, der dann R2G ermöglicht.

zensursula wäre tatsächlich noch schlimmer als merkel... *schauder* da will ich gar nicht dran denken.
rot-rot-grün wäre zumindest ehrlicher, als wenn man cdu/csu wählt und dann die heimatstadt gefühlt von flüchtlingen überrollt wird.
prinzipiell sympathisiere ich mit vielen themen der grünen (energiewende, umweltschutz, usw..) und auch der linken (banken am spekulieren hindern). nur was familienpolitik angeht bin ich sehr konservativ.

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:05)Aktuell liegt aber die Union weit vorne und die Große Koalition hätte die Mehrheit.

nur mal so am rande: bin ich der einzige der gerne bei umfragen lügt? ;)
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 9. Nov 2016, 18:35

Alexyessin hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:58)

Bleibt eh blos FDP wählen.

Ja, so sieht es wohl aus.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 9. Nov 2016, 18:37

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:08)

wenn ich im alltag eine spürbare verbesserung aufgrund von rückführungen merke...

Inwiefern wirst du denn alltäglich mit Flüchtlingen konfrontiert, dass dir das das Leben beeinträchtigt? Das würde mich wirklich mal interessieren.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 9. Nov 2016, 18:52

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:29)

Es gibt doch eh keinen gescheiten Gegenkandidaten. Wenn die Deutschen nicht in totalen Wahn verfallen und RRG wählen, dann wird Merkel weiter regieren.

Wer wahnhaft RRG auf dem Stimmzettel ankreuzt, ist eine ungültige Stimme.
Das sollte doch wohl die Deutschen von einer solchen Wahl abhalten, oder?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon ebi80 » Mi 9. Nov 2016, 19:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Nov 2016, 18:37)

Inwiefern wirst du denn alltäglich mit Flüchtlingen konfrontiert, dass dir das das Leben beeinträchtigt? Das würde mich wirklich mal interessieren.


Lass Ihn, er ist das Volk. ;)

Oder er ist ein Flüchtling aus drüben und wird jeden Montag von Pegida überrollt und hat da was verwechselt. :D
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 9. Nov 2016, 19:29

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:08)

nein ich will ein umdenken der etablierten parteien erreichen. ich will dass die flüchtlingssituation schnell erledigt wird (mit massiver rückführung von flüchtlingen vor ort, von mir aus auch mit geldabschiedsgeschenken).
wenn ich im alltag eine spürbare verbesserung aufgrund von rückführungen merke, gibt es für mich keine notwendigkeit mehr die politiker zu einem umdenken zu bewegen, aber ich bezweifle, dass das zur bundestagswahl klappt, vor allem da ich keine anstrengungen in dieser richtung merke..


zensursula wäre tatsächlich noch schlimmer als merkel... *schauder* da will ich gar nicht dran denken.
rot-rot-grün wäre zumindest ehrlicher, als wenn man cdu/csu wählt und dann die heimatstadt gefühlt von flüchtlingen überrollt wird.
prinzipiell sympathisiere ich mit vielen themen der grünen (energiewende, umweltschutz, usw..) und auch der linken (banken am spekulieren hindern). nur was familienpolitik angeht bin ich sehr konservativ.

Verstehe. Bei dieser Wahltaktik kann eigentlich gar nichts schief gehen. Entweder Merkel regiert weiter oder es kommt ein "ehrliches" R2G - beides irgendwie akzeptabel - und fürs Strafgefühl ergeht eine Stimme an AfD.

nur mal so am rande: bin ich der einzige der gerne bei umfragen lügt? ;)

Wenn man die Stimmungen über ein langen Zeitraum verfolgt, z. B. über 12 Monate, dürfte klar sein, dass keine Wunder zu erwarten sind. Ein solches Wunder wäre etwa, wenn Lindner Kanzler werden würde.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Alexyessin » Mi 9. Nov 2016, 21:36

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 17:08)

nein ich will ein umdenken der etablierten parteien erreichen. ich will dass die flüchtlingssituation schnell erledigt wird (mit massiver rückführung von flüchtlingen vor ort, von mir aus auch mit geldabschiedsgeschenken).
wenn ich im alltag eine spürbare verbesserung aufgrund von rückführungen merke, gibt es für mich keine notwendigkeit mehr die politiker zu einem umdenken zu bewegen, aber ich bezweifle, dass das zur bundestagswahl klappt, vor allem da ich keine anstrengungen in dieser richtung merke..
´

Tom hats ja schon angesprochen - wo ist denn dein Problem mit den Flüchtlingen? Hast du konkrete Einschränkungen dadurch erlitten?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon unity in diversity » Do 10. Nov 2016, 06:17

DarkLightbringer hat geschrieben:(09 Nov 2016, 19:29)

Verstehe. Bei dieser Wahltaktik kann eigentlich gar nichts schief gehen. Entweder Merkel regiert weiter oder es kommt ein "ehrliches" R2G - beides irgendwie akzeptabel - und fürs Strafgefühl ergeht eine Stimme an AfD.


Wenn man die Stimmungen über ein langen Zeitraum verfolgt, z. B. über 12 Monate, dürfte klar sein, dass keine Wunder zu erwarten sind. Ein solches Wunder wäre etwa, wenn Lindner Kanzler werden würde.

Lindner ist Trump Light.
Was Trump ohne Zuwanderung schaffen will, muß Lindner mit Zuwanderern hinkriegen.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon lobozen » Do 10. Nov 2016, 06:30

Alexyessin hat geschrieben:(09 Nov 2016, 21:36)

´

Tom hats ja schon angesprochen - wo ist denn dein Problem mit den Flüchtlingen? Hast du konkrete Einschränkungen dadurch erlitten?
Nette Frage. EIn "Ja" als Antwort wuerde zu den ueblichen pawlowschen Reflexen fuehren: "Rassist", "Einzelfaelle", "Deutsche tun das auch" etc.

Die Tochter einer ehemaligen Mitarbeiterin wuerde wohl trotzdem ja sagen. Sie muss naemlich auf dem Weg zu3 und von der Schule an einer Fluechtlingsunterkunft vorbei und es vergeht ihrer Aussage nach kaum ein Tag, an dem sie dort nicht angepoebelt und (verbal) sexuell belaestigt wird. Inzwischen laesst sie sich von ihrer Mutter fahren und abholen. Ja, ich denke schon, dass man da von einer "konkreten Einschraenkung" reden kann, aber ich bin vermutlich auch ein Nazi.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Wildermuth » Do 10. Nov 2016, 07:27

lobozen hat geschrieben:(10 Nov 2016, 06:30)

Nette Frage. EIn "Ja" als Antwort wuerde zu den ueblichen pawlowschen Reflexen fuehren: "Rassist", "Einzelfaelle", "Deutsche tun das auch" etc.

Die Tochter einer ehemaligen Mitarbeiterin wuerde wohl trotzdem ja sagen. Sie muss naemlich auf dem Weg zu3 und von der Schule an einer Fluechtlingsunterkunft vorbei und es vergeht ihrer Aussage nach kaum ein Tag, an dem sie dort nicht angepoebelt und (verbal) sexuell belaestigt wird. Inzwischen laesst sie sich von ihrer Mutter fahren und abholen. Ja, ich denke schon, dass man da von einer "konkreten Einschraenkung" reden kann, aber ich bin vermutlich auch ein Nazi.


Stimmt dann mit der art oder ort der unterkunft etwas nicht, oder sollte man das asylrecht sofort abschaffen?


Ist auch ein problem mit den baustellen. Was da manchmal vom gerüst gegröhlt wird.

Könnte die regierung das nicht irgendwie unterbinden oder bin ich jetzt auch schon ein nazi?
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Billie Holiday » Do 10. Nov 2016, 07:30

Wildermuth hat geschrieben:(10 Nov 2016, 07:27)
Stimmt dann mit der art oder ort der unterkunft etwas nicht, oder sollte man das asylrecht sofort abschaffen?


Ist auch ein problem mit den baustellen. Was da manchmal vom gerüst gegröhlt wird.

Könnte die regierung das nicht irgendwie unterbinden oder bin ich jetzt auch schon ein nazi?


Das mit den Bauarbeitern ist ein Klischee und völliger Schwachsinn.
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Dinosaur » Do 10. Nov 2016, 08:16

ebi80 hat geschrieben:(09 Nov 2016, 15:25)

Und weil die USA einen Rückschritt in allen Dingen tun, sollen wir das auch? Dann wären wir und Europa in der Tat eine Geisel von Putin und Trump. Immer nur hinterherlaufen ist doch auch blöd.

Ich wähle das Mofa!! Nächstes Jahr ist 2017 nicht 1950.


Eben ... warum dann 1933 wählen ?
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Dinosaur » Do 10. Nov 2016, 08:27

watisdatdenn? hat geschrieben:(09 Nov 2016, 16:49)

merkel darf und sollte gerne wieder kandidieren.
das macht die wahl für mich dann sehr leicht :).

ich will in der nächsten bundestagswahl die unglaubliche flüchtlingspolitik abstrafen (wüsste nicht, was mich da noch umstimmen könnte, aber schaun wir mal) und das wäre kompliziert, wenn jemand in der union kandidieren würde, der in der flüchtlingspolitik meine meinung hätte. dann könnte man das abstrafen durch abwählen nämlich nicht eindeutig der flüchtlingspolitik zuordnen.

von der afd erwarte ich nichts, aber strafe muss sein.


Aber warum ausgerechnet sich selbst bestrafen ?
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Re: Ist Merkels Zeit am Ende?

Beitragvon Alexyessin » Do 10. Nov 2016, 08:33

lobozen hat geschrieben:(10 Nov 2016, 06:30)

Nette Frage. EIn "Ja" als Antwort wuerde zu den ueblichen pawlowschen Reflexen fuehren: "Rassist", "Einzelfaelle", "Deutsche tun das auch" etc.

Die Tochter einer ehemaligen Mitarbeiterin wuerde wohl trotzdem ja sagen. Sie muss naemlich auf dem Weg zu3 und von der Schule an einer Fluechtlingsunterkunft vorbei und es vergeht ihrer Aussage nach kaum ein Tag, an dem sie dort nicht angepoebelt und (verbal) sexuell belaestigt wird. Inzwischen laesst sie sich von ihrer Mutter fahren und abholen. Ja, ich denke schon, dass man da von einer "konkreten Einschraenkung" reden kann, aber ich bin vermutlich auch ein Nazi.


Gab es das Flüchtlingsheim schon vor 2015 (nur damit ich es einschätzen kann) ?
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