Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

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Bayern als eigenständiges Land

Das wäre gut - das will ich auch.
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pikant
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon pikant » Fr 20. Nov 2015, 15:40

lobozen » Fr 20. Nov 2015, 14:31 hat geschrieben:Die vielen Armutsfluechtlinge aus Deutschland wuerden die Kapazitaeten Bayerns ueberlasten. Die Grenzen muessten wohl zumindest zeitweise geschlossen werden :)


bringt nur was, wenn man auch die Grenzen zu Tschechien und Oesterreich schliesst, ansonsten reisen Deutsche uber diese Laender nach Bayern ein.
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Lomond
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Lomond » Sa 26. Dez 2015, 22:15

JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 01:30 hat geschrieben:

Baden-Württemberg würde sich, nach der nächsten Wahl, ggfls. dem Ausschluss anschließen, das ist richtig.


Württemberg kann sich von mir aus Bayern anschließen. :D

Baden macht dann mit der Pfalz und dem Elsass ein schönes eigenes Land zu beiden Seiten des Ober-Rheines auf! :thumbup:
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frems
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon frems » Mo 16. Mai 2016, 19:07

Zum Thema Bayxit gibt es mit dem Chef der Bayernpartei ein aktuelles Interview:

„Zufällig hat Bayern die Idealgröße“

Florian Weber, Chef der Bayernpartei, erklärt, warum Deutschland auf eines seiner Bundesländer verzichten muss – aber Franken bei Bayern bleiben sollte. [...]

Einer Ihrer Vorgänger, Jakob Fischbacher, hat ja einmal postuliert: „Wenn ein Bauernsohn eine norddeutsche Blondine heiratet, so ist dies in meinen Augen eine Blutschande. Die Preußen, dieses Zeugs, und die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden.“

Da muss man zunächst mal sagen, dass das bayerische Wort „Bluatschand“ nichts mit dem deutschen „Blutschande“ zu tun hat. Es heißt schlicht so viel wie „Sauerei“…

http://taz.de/Chef-der-Bayernpartei-ueb ... /!5299381/

:?
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon think twice » Mo 16. Mai 2016, 20:47

Wer sind denn die 20 User, die Bayern raus haben wollen?
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 16. Mai 2016, 21:36

frems hat geschrieben:(16 May 2016, 20:07)

Zum Thema Bayxit gibt es mit dem Chef der Bayernpartei ein aktuelles Interview:


http://taz.de/Chef-der-Bayernpartei-ueb ... /!5299381/

:?


Hätte ich nur noch die Wahl zwischen BP und AfD, würde ich die BP wählen und Dir bei Anfrage selbstverständlich Asyl gewähren.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon frems » Mo 16. Mai 2016, 21:41

JJazzGold hat geschrieben:(16 May 2016, 22:36)


Hätte ich nur noch die Wahl zwischen BP und AfD, würde ich die BP wählen und Dir bei Anfrage selbstverständlich Asyl gewähren.

Das weiß ich zu schätzen, aber ich glaub, ich bleib erstmal im Norden. Hier ist es nicht schlimm, wenn ein Stadtjunge eine hübsche Frau aus Bayreuth, Beirut oder Beijing heiratet. Frisches Blut kann manchmal auch ganz positiv sein.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 16. Mai 2016, 21:50

frems hat geschrieben:(16 May 2016, 22:41)

Das weiß ich zu schätzen, aber ich glaub, ich bleib erstmal im Norden. Hier ist es nicht schlimm, wenn ein Stadtjunge eine hübsche Frau aus Bayreuth, Beirut oder Beijing heiratet. Frisches Blut kann manchmal auch ganz positiv sein.


Da ist bei uns auch nicht schlimm, wir leben in Bayern schon lange nicht mehr, zeitlich wie gedanklich, im Jahr 1947 und haben z.B. in unserer Familie von Asien über Europa bis Amerika, US und Süd, problemlos Eingeheiratete aufzuweisen.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wildermuth » Di 17. Mai 2016, 01:41

frems hat geschrieben:(16 May 2016, 22:41)

Das weiß ich zu schätzen, aber ich glaub, ich bleib erstmal im Norden. Hier ist es nicht schlimm, wenn ein Stadtjunge eine hübsche Frau aus Bayreuth, Beirut oder Beijing heiratet. Frisches Blut kann manchmal auch ganz positiv sein.


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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Orbiter1 » Mi 25. Apr 2018, 17:48

Aus dem „Implodiert Spanien“ -Thread rüberkopiert.

Turboman hat geschrieben:(25 Apr 2018, 16:18)

In diesem Strang wurde zwar viel über Bayern diskutiert, aber leider habe ich nirgendwo klare Antworten auf die unten stehenden Fragen finden können. Vielleicht weil er so lang ist.

Also:
Nehmen wir einmal an, jemand wie Puigdemont wäre bayrischer Ministerpräsident. Und nehmen wir weiterhin an, dass dieser Ministerpräsident eine landesweite Volksabstimmung über die Unabhängigkeit Bayerns nicht nur plant, sondern sie trotz einer vorherigen Erklärung als illegal durch das Verfassungsgericht und eines etwas verpfuschten Polizeieinsatzes am Wahltag auch mehr oder minder durchzieht und sie gewinnt (*). All dies frei nach dem Motto “was die Schweizer können, können wir schon lange” (Bayern ist grösser und bevölkerungsreicher als die Schweiz). Und fügen wir diesen beiden Annahmen die nicht unplausible Möglichkeit hinzu, dass all dies im Wesentlichen, also von ein paar Mobreaktionen der Lokalpatrioten und persönlichen Einschüchterungen von Bundestreuen einmal abgesehen, friedlich abläuft.

Meine Fragen hierzu sind:
Könnte Bayern es unter solchen Umständen schaffen, sich von der Bundesrepublik zu lösen?
Nein, das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2016 klar gemacht dass ein Referendum über die Unabhängigkeit Bayerns unzulässig ist. Würde es trotzdem durchgeführt wäre das Ergebnis unzulässig.
Und im Falle dass nicht, was würde im Nachherein mit diesem Ministerpräsidenten und seinem Führungsstab geschehen? Würden sie nach deutschem Recht straffrei ausgehen?
Nein, selbst wenn sie nicht wegen Hochverrat verurteilt werden können weil die Gewaltanwendung/ Gewaltandrohung (Nötigung) fehlt wäre ihr Verhalten nach meinem Verständnis zumindest eine „Anleitung zu Straftaten“ und eine Veruntreuung von Steuergeldern.

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