Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

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Bayern als eigenständiges Land

Das wäre gut - das will ich auch.
24
55%
So ein Schmarrn Bayern sind doch auch Deutsche
16
36%
weiß nicht
4
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 44
Wachsam008
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Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wachsam008 » Mo 27. Jul 2015, 21:00

Wen Bayern aus Deutschland ausgegliedert wird und zum eigenen Staat wird-
-dann könnte Bayern seine eigene Energiepolitik machen
- dann könnten die Bayern ihre PKW Maut einführen
- Könnte die Bayernliga ihren eigenen Fußballmeister ermitteln
- Die CSU den Aufschwung für das eigene Land nutzen
- Das Kinderbetreuungsgeld zahlen
usw.

Das wäre doch echt klasse!!!
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Teeernte
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Teeernte » Mo 27. Jul 2015, 21:06

Ähmmm .....da werden nur ein paar West-Küstenländer übrigbleiben - der Rest wird United Bayern .

CSU geführt... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wachsam008 » Mo 27. Jul 2015, 21:17

Teeernte » Mo 27. Jul 2015, 22:06 hat geschrieben:Ähmmm .....da werden nur ein paar West-Küstenländer übrigbleiben - der Rest wird United Bayern .

CSU geführt... :D :D :D



Dann kann Doofbrindt Vize-Kanzler werden.....
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Clematis
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Clematis » Mo 27. Jul 2015, 21:35

Dann hörte die Stänkerei in Berlin endlich auf.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Brimborium » Mo 27. Jul 2015, 21:37

Wovon soll Berlin dann seine Partys finanzieren?
:?:
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frems
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon frems » Mo 27. Jul 2015, 21:44

Brimborium » Mo 27. Jul 2015, 22:37 hat geschrieben:Wovon soll Berlin dann seine Partys finanzieren?
:?:

Von gesparten Agrarsubventionen, EEG-Umlagen, BW-Standorten etc. pp. Beim Umsatzsteuerausgleich sieht's dann auch wieder besser aus. :katze:
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wasteland » Mo 27. Jul 2015, 22:43

Ich als Berliner bin dafür. Aber nur wenn ihr mich vorher noch aus Bayern raus lasst. :p
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 27. Jul 2015, 23:00

Wasteland » Mo 27. Jul 2015, 23:43 hat geschrieben:Ich als Berliner bin dafür. Aber nur wenn ihr mich vorher noch aus Bayern raus lasst. :p


Go ahead, die Grenze ist offen. Wem es in Bayern nicht gefällt, dem steht es frei Bayern zu verlassen und das besser heute als morgen.

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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 27. Jul 2015, 23:05

Brimborium » Mo 27. Jul 2015, 22:37 hat geschrieben:Wovon soll Berlin dann seine Partys finanzieren?
:?:


Berlin beantragt dann Entwicklungshilfe bei Bayern.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wasteland » Mo 27. Jul 2015, 23:23

JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 00:00 hat geschrieben:
Go ahead, die Grenze ist offen. Wem es in Bayern nicht gefällt, dem steht es frei Bayern zu verlassen und das besser heute als morgen.




Ein bisschen muss ich leider noch. Also bitte noch warten mit der Abspaltung.
Zuletzt geändert von Wasteland am Mo 27. Jul 2015, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 27. Jul 2015, 23:33

Wasteland » Di 28. Jul 2015, 00:23 hat geschrieben:

Ein bisschen muss ich leider noch. Also bitte noch warten mit der Abspaltung.



Das scheint mir zuviel des Leids zu sein, andere Länder haben bestimmt auch Jobs zu bieten. Also nur zu, immer einen Fuß vor den anderen setzen und immer Richtung Norden. Um das antisemitisch verseuchte Berlin schlägst Du am besten einen Bogen und irgendwann stehst Du dann an der Nordseeküste und gratulierst Dir dazu mit heiler Haut dem grauenvollen Bayern, mit seiner barbarischen Bevölkerung, der nichtssagenden Landschaft und seinem widerlichen fröhlichen Patriotismus entflohen zu sein.

Wenn das Jeder so handhabt, der Bayern gerne loswerden will, dann müssen wir uns nicht abspalten, denn dann befinden sich nur noch Diejenigen in Bayern, die sich dort wohlfühlen und der Rest soll in anderen Bundesländern glücklich werden, oder unglücklich jammern und zukünftig einen möglichst großen Bogen um Bayern fahren, der Sprit ist ja gerade günstig. Und falls der wieder einmal teurer wird, dann wird es euch das doch wohl wert sein.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon frems » Mo 27. Jul 2015, 23:40

Man hat im Süden wunderliche Bräuche,
Denn, wie die Berge wilder werden, wie
Die muntren Eichen düstern Tannen weichen,
So wird der Mensch auch finstrer, bis er endlich
Sich ganz verliert, und nur das Tier noch haust!
Erst kommt ein Volk, das nicht mehr singen kann,
An dieses grenzt ein andres, das nicht lacht,
Dann folgt ein stummes, und so geht es fort.


Ich bin natürlich für den Verbleib Bayerns in Deutschland, damit wir nicht noch eine zusätzliche Vignette am Auto brauchen. Der Sprit bleibt sicherlich nicht ewig günstig.
Labskaus!

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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wasteland » Mo 27. Jul 2015, 23:47

JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 00:33 hat geschrieben:

Das scheint mir zuviel des Leids zu sein, andere Länder haben bestimmt auch Jobs zu bieten. Also nur zu, immer einen Fuß vor den anderen setzen und immer Richtung Norden. Um das antisemitisch verseuchte Berlin schlägst Du am besten einen Bogen und irgendwann stehst Du dann an der Nordseeküste und gratulierst Dir dazu mit heiler Haut dem grauenvollen Bayern, mit seiner barbarischen Bevölkerung, der nichtssagenden Landschaft und seinem widerlichen fröhlichen Patriotismus entflohen zu sein.

Wenn das Jeder so handhabt, der Bayern gerne loswerden will, dann müssen wir uns nicht abspalten, denn dann befinden sich nur noch Diejenigen in Bayern, die sich dort wohlfühlen und der Rest soll in anderen Bundesländern glücklich werden, oder unglücklich jammern und zukünftig einen möglichst großen Bogen um Bayern fahren, der Sprit ist ja gerade günstig. Und falls der wieder einmal teurer wird, dann wird es euch das doch wohl wert sein.


Da habe ich wohl einen Nerv getroffen. Sorry. Den Stein ins Rollen gebracht habe ich allerdings nicht wie du nachlesen kannst.
Eigentlich war das auch nur ein Witz und Seitenhieb auf den typischen Haupttadthass, der sich auch hier wie bestellt die Bahn bricht.
Macht ja nichts, ist man gewohnt, aber wie man in den Wald ruft, so schallt es eben auch wieder hinaus. Berlin ist auch nicht antisemitischer verseucht als Bayern, also das nimmt sich nichts. Dafür ist es nicht so provinziell und da kann man sich nur schwerlich umstellen, wenn man nicht hineingeboren wird (München nehme ich da als kleinen Lichtblick mal aus)
Also nein, wenn dann nehme ich den direkten Weg undzwar sobald wie möglich, warum sollte ich auch ein Downgrade länger in Kauf nehmen als ich muss? :p
Zuletzt geändert von Wasteland am Mo 27. Jul 2015, 23:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Mo 27. Jul 2015, 23:59

frems » Di 28. Jul 2015, 00:40 hat geschrieben:Man hat im Süden wunderliche Bräuche,
Denn, wie die Berge wilder werden, wie
Die muntren Eichen düstern Tannen weichen,
So wird der Mensch auch finstrer, bis er endlich
Sich ganz verliert, und nur das Tier noch haust!
Erst kommt ein Volk, das nicht mehr singen kann,
An dieses grenzt ein andres, das nicht lacht,
Dann folgt ein stummes, und so geht es fort.


Ich bin natürlich für den Verbleib Bayerns in Deutschland, damit wir nicht noch eine zusätzliche Vignette am Auto brauchen. Der Sprit bleibt sicherlich nicht ewig günstig.


Dankwart sprach vom Norden, Sie Niebelugenfälscher. Gen Süden wären nach geographischen Reihenfolge die Italiener die Stummen.

Wie billig ist das denn, pro Bayern Verbleibt zu plädieren, weil einem der Cent fürs Pickerl reut?
Bayern ist für Fremde so grausam zu durchqueren, explizit diese Nomadenautobahn nach Garmisch-Partenkirchen, es sollte euch den Sprit schon wert sein, Bayern zu umfahren. Fliegen Sie in Urlaub, Flugzeuge überfliegen Bayern und günstige Tickets gibt es auch gen Süden.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon frems » Di 28. Jul 2015, 00:05

JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 00:59 hat geschrieben:
Dankwart sprach vom Norden, Sie Niebelugenfälscher. Gen Süden wären nach geographischen Reihenfolge die Italiener die Stummen.

Er hatte keinen Kompaß und sich folglich geirrt. Ich hab's daher korrigiert. Such mal Berge bei uns im Norden. Die Harburger Berge waren sicherlich nicht gemeint.

Wie billig ist das denn, pro Bayern Verbleibt zu plädieren, weil einem der Cent fürs Pickerl reut?
Bayern ist für Fremde so grausam zu durchqueren, explizit diese Nomadenautobahn nach Garmisch-Partenkirchen, es sollte euch den Sprit schon wert sein, Bayern zu umfahren. Fliegen Sie in Urlaub, Flugzeuge überfliegen Bayern und günstige Tickets gibt es auch gen Süden.

Labskaus ist zwar hochwertig, aber dann doch nicht so teuer, daß sich der Lufttransport nach Norditalien lohnt. Zudem muß ich gestehen, daß eine Deutschlandkarte ohne Bayern eher unästhetische Grenzen hätte. Dann müßten wir auch noch Baden-Württemberg abtreten, was ansonsten wie ein Klotz am Bein aussehen würde. Alles nicht so einfach.
Labskaus!

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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 00:16

Wasteland » Di 28. Jul 2015, 00:47 hat geschrieben:
Da habe ich wohl einen Nerv getroffen. Sorry. Den Stein ins Rollen gebracht habe ich allerdings nicht wie du nachlesen kannst.
Eigentlich war das auch nur ein Witz und Seitenhieb auf den typischen Haupttadthass, der sich auch hier wie bestellt die Bahn bricht.
Macht ja nichts, ist man gewohnt, aber wie man in den Wald ruft, so schallt es eben auch wieder hinaus. Berlin ist auch nicht antisemitischer verseucht als Bayern, also das nimmt sich nichts. Dafür ist es nicht so provinziell und da kann man sich nur schwerlich umstellen, wenn man nicht hineingeboren wird (München nehme ich da als kleinen Lichtblick mal aus)
Also nein, wenn dann nehme ich den direkten Weg undzwar sobald wie möglich, warum sollte ich auch ein Downgrade länger in Kauf nehmen als ich muss? :p


Du hast keinen Nerv getroffen, sondern nur Verwunderung hervorgerufen. Ich finde es immer amüsant, wenn Integrationswilligkeit von Ausländern ausgerechnet von denjenigen Deutschen verteidigt wird, die selbst keinerlei Integrationswilligkeit aufweisen.

Ich bin, nachdem man mir einen Job im Hessen quasi auf dem Silbertablett serviert hat, auch nicht fröhlichen Herzens nach Hessen gezogen. Aber ich habe mir Hessen angesehen, Rheinland-Pfalz gleich noch mit, und ich habe es schätzen gelernt, seine kulturelle Vergangenheit erforscht, seine Burgen und Hügel erwandert, den Main, und auch den Rhein, um- und befahren, das kulturelle Angebot ebenso angenommen, wie das kulinarische, habe Freunde gewonnen und Bekannte, zwar nie meine Meinung revidiert, dass die Hessen nicht Autofahren können, aber das werde ich ihnen auch irgendwann noch vergeben.

Wenn ich in inzwischen deutlich absehbarer Zeit nach Bayern zurückkehre, dann habe ich keine Minute bereut, die ich in Hessen und Umgebung verbracht habe, bisher 15 Jahre lang.

Wer es nicht schafft, oder es auch gar nicht will, sich zu akklimatisieren, alles mitzunehmen, was regionale Geschichte und Gegenwart bieten, was die Menschen bieten, der hat mein Bedauern. Insofern wünsche ich Dir, dass Du so zügig wie möglich die Chance bekommst, dorthin zurück zu kehren, wo anscheinend der einzige Platz in dieser Welt ist, an dem Du dich wohlfühlen kannst, oder willst.

Bayern vom Rest Deutschlands abzuspalten ist dazu nicht notwendig, Du musst Bayern nur verlassen.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 00:30

frems » Di 28. Jul 2015, 01:05 hat geschrieben:Er hatte keinen Kompaß und sich folglich geirrt. Ich hab's daher korrigiert. Such mal Berge bei uns im Norden. Die Harburger Berge waren sicherlich nicht gemeint.


Die Nibelungen waren Burgunder, da hätte er gen Norden noch einige Hügel (aus der Sicht des Alpenländers) vor sich.


Labskaus ist zwar hochwertig, aber dann doch nicht so teuer, daß sich der Lufttransport nach Norditalien lohnt. Zudem muß ich gestehen, daß eine Deutschlandkarte ohne Bayern eher unästhetische Grenzen hätte. Dann müßten wir auch noch Baden-Württemberg abtreten, was ansonsten wie ein Klotz am Bein aussehen würde. Alles nicht so einfach.



Baden-Württemberg würde sich, nach der nächsten Wahl, ggfls. dem Ausschluss anschließen, das ist richtig. Damit wäre der Grenzverlauf wieder einheitlicher und Rest-Deutschland in jedem Aspekt um einiges ärmer. Ich würde mir das an Stelle der Bayern-Ausschließer auch noch einmal gut überlegen, obwohl die Fähigkeit zum Überlegen den Thread gar nicht erst hätte erstellen lassen.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Wasteland » Di 28. Jul 2015, 03:03

JJazzGold » Di 28. Jul 2015, 01:16 hat geschrieben:
Du hast keinen Nerv getroffen, sondern nur Verwunderung hervorgerufen. Ich finde es immer amüsant, wenn Integrationswilligkeit von Ausländern ausgerechnet von denjenigen Deutschen verteidigt wird, die selbst keinerlei Integrationswilligkeit aufweisen.

Ich bin, nachdem man mir einen Job im Hessen quasi auf dem Silbertablett serviert hat, auch nicht fröhlichen Herzens nach Hessen gezogen. Aber ich habe mir Hessen angesehen, Rheinland-Pfalz gleich noch mit, und ich habe es schätzen gelernt, seine kulturelle Vergangenheit erforscht, seine Burgen und Hügel erwandert, den Main, und auch den Rhein, um- und befahren, das kulturelle Angebot ebenso angenommen, wie das kulinarische, habe Freunde gewonnen und Bekannte, zwar nie meine Meinung revidiert, dass die Hessen nicht Autofahren können, aber das werde ich ihnen auch irgendwann noch vergeben.

Wenn ich in inzwischen deutlich absehbarer Zeit nach Bayern zurückkehre, dann habe ich keine Minute bereut, die ich in Hessen und Umgebung verbracht habe, bisher 15 Jahre lang.

Wer es nicht schafft, oder es auch gar nicht will, sich zu akklimatisieren, alles mitzunehmen, was regionale Geschichte und Gegenwart bieten, was die Menschen bieten, der hat mein Bedauern. Insofern wünsche ich Dir, dass Du so zügig wie möglich die Chance bekommst, dorthin zurück zu kehren, wo anscheinend der einzige Platz in dieser Welt ist, an dem Du dich wohlfühlen kannst, oder willst.

Bayern vom Rest Deutschlands abzuspalten ist dazu nicht notwendig, Du musst Bayern nur verlassen.


Mich verwundert immer dieses Sezessionsgequatsche und die Unfähigkeit mit Gegenrede umzugehen, wenn man sich gerade mal wieder selbst beweihräuchert und mindestens einmal pro Beitrag einbaut wie miserabel Berlin ist. Als ob es ungeschriebenes Gesetz ist, das in einem Strang zum Thema Bayern irgendwo Berlin vorkommen muss.
Das hat schon etwas zwanghaftes und ich lasse mich gerne immer wieder dazu hinreissen das zu kommentieren und auf Seitenhiebe mit Seitenhieben zu antworten, warum auch nicht?
Von alleine würde ich solche Beiträge nicht schreiben, da das Thema mich sonst nicht juckt und jeder das bevorzugen soll was er möchte. Anderen geht es da scheinbar nicht so.
Ansonsten bin ich einfach ein Großstadtmensch mit Leib und Seele, der am liebsten auf dem Kiez wohnt, da nützen mir Landschaften, Schlösser und Dorfidyll leider nicht viel. Es ist alles schön und ruhig und pittoresk hier, aber für mich auf Dauer eben so faszinierend wie für einen Almbauern die Rote Flora.
Andere meiden dafür Großstädte wie die Pest, so ist das Leben, ist doch gut so.
Jeder Mensch hat da eben andere Präferenzen, ein gut oder schlecht gibt es da nicht. Das müssen aber eben auch noch ein paar bayrische Sezessionisten durch ihre Köpfe bekommen und bis dahin gibt es eben Widerspruch oder einen sarkastischen Einwurf.
Ich finde Deutschland gut so wie es ist, niemand braucht sich abzuspalten und für jeden Geschmack gibt es etwas. Aber wenn jemand meint jetzt solchen Mikronationalismus herausholen zu müssen wie der Strangersteller, bitte, viel Spass damit.

Ich verteidige auch nicht die Integrationswilligkeit von Ausländern, sondern das jeder nach seiner Facon glücklich werden kann, ohne sich zu assimilieren.
Ich würde mich ebenfalls nirgendwo assimilieren wollen und nur das übernehmen was mir gefällt, ist doch völlig normal.
Zuletzt geändert von Wasteland am Di 28. Jul 2015, 03:23, insgesamt 2-mal geändert.
HugoBettauer

Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon HugoBettauer » Di 28. Jul 2015, 07:17

Der einzige echte Nachteil ist, dass wir Bayern uns von Kanzler Merkel trennen müssen. Aber wir nehmen solche Flüchtlinge auch auf, wenn es zu arg wird. Für Angela Merkel würden wir sogar Flüchtlings-Wahlkreise einführen.

http://www.hdg.de/lemo/img_hd/bestand/o ... -8-035.jpg

Ein unabhängiges Bayern in Europa wäre lebensfähig, aber die Deutschen würden uns lieb bitten, es nicht zu tun.
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Re: Bayern raus aus Deutschland - fast nur Vorteile?

Beitragvon Alexyessin » Di 28. Jul 2015, 07:39

SoleSurvivor » Di 28. Jul 2015, 08:17 hat geschrieben:Der einzige echte Nachteil ist, dass wir Bayern uns von Kanzler Merkel trennen müssen. Aber wir nehmen solche Flüchtlinge auch auf, wenn es zu arg wird. Für Angela Merkel würden wir sogar Flüchtlings-Wahlkreise einführen.

http://www.hdg.de/lemo/img_hd/bestand/o ... -8-035.jpg

Ein unabhängiges Bayern in Europa wäre lebensfähig, aber die Deutschen würden uns lieb bitten, es nicht zu tun.


Als wärst du aus Bayern. Also du wärst dann selbst Ausländer und müsstest dich vor den Linken fürchten...lol.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat

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