Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 14:07

Momentan kommt der Rechtsstaat seinen Pflichten nicht nach. Die Punkte wurden hier schon aufgezählt. Ende der Durchsage.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 16:04

Wolverine hat geschrieben:(17 Oct 2018, 15:07)

Momentan kommt der Rechtsstaat seinen Pflichten nicht nach. Die Punkte wurden hier schon aufgezählt. Ende der Durchsage.

Popanze und Behauptungen sind keine "Punkte".
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 16:05

firlefanz11 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:48)

:D Laut eigener Aussage, ja... :rolleyes:

...und laut deiner Aussage nicht. So what? Wie viel mehr ist deine Aussage wert?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 16:08

bnd hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:43)

Rein mathematisch gesehen korrekt, aber im umgangssprachliche Sinne einfach nur :D :D :D :D :D :D

Beim zollagent wohl noch immer nicht angekommen, dass viele nur angebliche Syrer/Iraker sind.
Ich verrate dir noch ein Geheimnis: Das angegebene Alter stimmt auch nicht immer. Aber psst!

Verflixt, irgendwo müssen doch die 5 Millionen Syrer abgeblieben sein? Wurden die gar von UFOs entführt?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 16:18

zollagent hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:24)

Aus diesen Ländern kommen nur Bruchteile der Anzahl Menschen, die Ihr hier als "Migranten" verteufelt.

Bei der Zahl der Straftaten sind es dann aber ganz andere Bruchteile ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 18:24

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 17:18)

Bei der Zahl der Straftaten sind es dann aber ganz andere Bruchteile ...

Klar, in den Augen von Leuten wie dir nur "Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse ". So kann man seinen Menschenhass auch projizieren und hat dann sogar noch einen Vorwand.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 18:49

zollagent hat geschrieben:(17 Oct 2018, 19:24)

Klar, in den Augen von Leuten wie dir nur "Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse ". So kann man seinen Menschenhass auch projizieren und hat dann sogar noch einen Vorwand.

Ist irgendwas von der von dir von mir zitierten Aussage unkorrekt?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 20:43

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 19:49)

Ist irgendwas von der von dir von mir zitierten Aussage unkorrekt?

Ja, deine Einstellung. Sie ist so ähnlich dem, was wir als kleine Jungs und Kinder von Vertriebenen uns von den Alteingesessenen anhören durften, daß ich ein echtes Deja-Vuè habe.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 20:45

zollagent hat geschrieben:(17 Oct 2018, 21:43)

Ja, deine Einstellung. Sie ist so ähnlich dem, was wir als kleine Jungs und Kinder von Vertriebenen uns von den Alteingesessenen anhören durften, daß ich ein echtes Deja-Vuè habe.

Hat damals auch eine "Kölner Silvesternacht" stattgefunden? Wenn nicht, woran lag es?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 20:57

Familie Aloyan: Eingeholt von der Vergangenheit

"Ich bin Knyaz Aloyan", sagt der Mann, den wir in Flintbek treffen, und dabei zieht er die Augenbrauen hoch und verzieht das Gesicht zu einem schiefen Lächeln, als wundere er sich selbst über die vier Worte, die er gerade gesagt hat. "Ich habe den Namen fast vergessen. Ich reagiere nicht mehr, wenn jemand mich so nennt." Fast fünf Jahre lang hat er mit seiner Frau und den drei Kindern unter falscher Identität gelebt, als "Familie Alo aus Syrien". Das Haar des 31-Jährigen ist lichter geworden in der Zeit. Er trägt eine Schirmmütze.

Khalil heißt Knyaz

An diesem warmen Oktobertag ist Knyaz Aloyan mit seiner Familie zu Gast bei einer Freundin. Traute Garlitz bringt heißen Kaffee auf die Terrasse. "Khalil, möchtest Du auch etwas?" Sie nennt ihn noch bei dem Namen, den er jahrelang getragen hat, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt schon weiß, dass er eigentlich anders heißt. "Es hat mich geschockt, als ich von der Lüge erfahren habe", sagt sie. "Aber es war keine Wut, sondern Beklommenheit darüber, dass sie so lange lügen mussten." Sie nimmt ein Stück von dem Apfelkuchen, den Frau Aloyan mitgebracht hat. Die Frau, die jahrelang beteuert hat, sie komme aus Syrien, sagt jetzt zu Traute Garlitz: "Nach ukrainischem Rezept."

Mit dem Schlepper nach Deutschland

Es war ein Wintertag in Kiew, Ende 2013, der bis heute alle wichtigen Entscheidungen im Leben der Familie prägt. Familie Aloyan war aus ihrem kleinen Dorf in die Hauptstadt gekommen, um hier die Schlepper zu treffen, die sie nach Deutschland bringen sollten. Es schneite und war bitterkalt. "Sie haben uns geraten, eine falsche Geschichte über unsere Herkunft auswendig zu lernen und niemals davon abzuweichen", sagt Frau Aloyan, und ihr Mann ergänzt: "Wir sollten erzählen, dass wir aus einem Dorf im Norden Syriens kommen. Weil in Syrien Krieg ist und wir dann eine Chance auf Asyl hätten."

"Ich bin froh, dass ich nie so lügen musste"
Sie haben sich daran gehalten. Sie haben versucht, ihre ukrainische Identität hinter sich zu lassen wie abgelegte Kleider. Für ein neues Leben in Europa. Ihre gehbehinderte Tochter wäre in der Ukraine wahrscheinlich im Heim gelandet, erzählen sie am Kaffeetisch im Garten von Traute Garlitz. Je öfter sie von ihrer syrischen Herkunft erzählt haben, je mehr Menschen in Flintbek sie als Kriegsflüchtlinge kennengelernt haben, desto weniger vorstellbar wurde es, irgendwann doch die Wahrheit zu sagen. "Ich bin froh, dass ich nie so lügen musste", sagt Traute Garlitz. "Ich weiß aber, dass sie das für ihre Tochter gemacht haben. Wenn sie gesagt hätten, wir kommen aus der Ukraine, wären sie schon lange wieder weggewesen."

Teil von Flintbek
In Flintbek hatte die Familie nach ihrer Einreise schnell Anschluss gefunden, und ihn in den vergangenen fünf Jahren immer mehr vertieft: Der Sohn spielt Fußball in einer Jugendmannschaft beim TSV Flintbek, die Tochter ist eine der fleißigsten Schülerinnen in ihrer Förderschulklasse an der Lilli-Nielsen-Schule in Kiel. Ihre Lähmungskrankheit wird am Uniklinikum in Kiel behandelt. Ihre Genesung hat deutliche Fortschritte gemacht.

Aber die Integration stand immer unter Vorbehalt. Denn die Ausländerbehörden haben der Familie ihre Geschichte nie geglaubt, vor allem wegen eines Sprachgutachtens, das eine Herkunft aus der ehemaligen Sowjetunion nahelegte. Ihr Asylantrag wurde deswegen im November 2016 als "offensichtlich unbegründet" abgelehnt. Seitdem galt die Familie als ausreisepflichtig. Im Hintergrund liefen Ermittlungen zur Klärung der Identität. Die Familie wurde zu zehn Botschaften und Konsulaten gefahren, um ihr Herkunftsland festzustellen.

"Wir schämen uns"
"Vor zwei Wochen am Freitag kamen die Leute vom Landesamt für Ausländerangelegenheiten", erzählt Frau Aloyan. "Ich habe gekocht, Khalil saß, und die sind reingekommen und haben gesagt: Wir haben eure Identität." Zusammen mit ihrem Mann hat sie daraufhin entschieden, die ganze Geschichte offenzulegen. "Wir schämen uns, dass wir unsere Freunde belogen haben. Aber uns fällt auch ein Stein vom Herzen. Es ist nicht leicht, so lange mit einer Lüge zu leben."

Wäre die syrische Identität ein neuer Anzug, er hätte der Familie Alo nie gepasst. Die Ausländerbehörden wissen jetzt, woher die Familie kommt. Und damit auch, wohin sie abgeschoben werden könnte. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde erwägt, Strafanzeige zu stellen, weil die Familie Aloyan fünf Jahre lang getäuscht hat. "Menschlich kann ich das Schicksal der Familie nachvollziehen, auch warum sie diesen Weg gegangen sind", sagt Jörn Petersen vom Fachdienst Zuwanderung des Kreises. "Nichtsdestotrotz habe ich mich an das geltende Recht zu halten. Und da sehe ich keine Möglichkeit, ein Bleiberecht zu generieren."

Antrag an die Härtefallkommission
Ein warmer Sonnabend im Oktober. Die kleine Küche der Familie Aloyan ist voll mit Kindern. Kuchen auf Papptellern, Apfelschorle und Obst. Der kleinste Sohn Aram, der schon in Deutschland geboren ist, feiert seinen dritten Geburtstag. Traute Garlitz ist auch dabei. Zusammen mit anderen Freunden und Unterstützern hat sie einen Antrag an die Härtefallkommission gerichtet. Sie wollen erreichen, dass die Familie in Flintbek bleiben darf. "Es ist für mich unvorstellbar, wenn die Kinder in ein Land kommen, wo sie nicht mal die Sprache verstehen", sagt Traute Garlitz. "Oder wo die Tochter nicht mehr medizinisch behandelt wird. Das wäre eine Katastrophe."

Knyaz Aloyan blickt zu seinen Kindern. "Wir haben einen Fehler gemacht, und der überträgt sich jetzt auf unsere Kinder. Wenn wir jetzt nach fünf Jahren zurückmüssen, ist das für sie schwer."

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... USXbyTGCkw
Ach, na sowas aber auch ... da hat ggf. irgendwas mit den Identitäten nicht gestimmt ...
=> Wir rechnen mal aus: 5 Familienmitglieder * 1000€/Monat * 60 Monate = 300.000€?
Zuletzt geändert von jack000 am Mi 17. Okt 2018, 21:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 21:00

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 21:45)

Hat damals auch eine "Kölner Silvesternacht" stattgefunden? Wenn nicht, woran lag es?

DA gab es vorher viele "Sylvesternächte" mit noch mehr "Christbäumen", die letztlich mit dazu führten, daß Menschen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Du mußt deinen Menschenhass nicht an EINEM Ereignis festmachen, sondern einfach an deiner Einstellung, mehr Rechte zu haben als Andere und daß die gefälligst eher verrecken sollen, bevor sie dich in deinem kleinbürgerlichen Milieu zu stören wagen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 21:02

zollagent hat geschrieben:(17 Oct 2018, 22:00)
DA gab es vorher viele "Sylvesternächte"

Quelle? hast du da was`, oder nicht?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 21:04

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 22:02)

Quelle? hast du da was`, oder nicht?

Muß man dir den zweiten Weltkrieg noch mit Quellen belegen? :D :D :D Ist das nur ein kleiner, nicht wahrnehmbarer Teil des Vogelschisses? :mad2:
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 21:05

zollagent hat geschrieben:(17 Oct 2018, 22:04)

Muß man dir den zweiten Weltkrieg noch mit Quellen belegen? :D :D :D Ist das nur ein kleiner, nicht wahrnehmbarer Teil des Vogelschisses? :mad2:

Also hast du nix, ok ... nun hier offiziell dokumentiert ....
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mi 17. Okt 2018, 21:08

jack000 hat geschrieben:(17 Oct 2018, 22:05)

Also hast du nix, ok ... nun hier offiziell dokumentiert ....

Die mangelhafte Bildung der Menschenhasser wird auch durch die Nennung einer Quelle nicht kompensiert. Der Vogelschiss ist halt zu klein, da noch Details wahrzunehmen. :D :D Guggsdu und wirst du schlauer.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Nightrain » Mi 17. Okt 2018, 23:22

sünnerklaas hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:43)
Richtig - weil die Auszahlung von Bargeld einen sehr viel geringeren Verwaltungsaufwand erfordert und somit deutlich kostengünstiger ist, als die Ausgabe von Sachleistungen. Bei Sachleistungen ist es so, dass erst einmal der Bedarf ermittelt werden muss, dann müssen die Sachleistungen eingekauft und anschliessend an Berechtigte nach Prüfung der Voraussetzungen herausgegeben werden. Das heisst: für die Bedarsfsermittlung, den Einkauf der Sachleistungen, die Prüfung der Voraussetzungen und die Ausgabe brauche ich vier Stellen, für die Prüfung eines Antrags und die Auszahlung eine, maximal zwei.

Die Ausgabe von Gutscheinen scheitert vielerorts daran, dass man niemanden im Handel findet, der die Gutscheine auch annimmt. Das Gutscheinprinzip bedeutet: der Einzelhändler gibt gegen den Gutschein eine Ware aus. Anschließend muss er mit einem Dritten, nämlich einer Behörde abrechnen. Letzteres ist ein deutlich größerer Verwaltungsaufwand für den Händler, als wenn er mit dem Kunden direkt abrechnet, also der Kunde an der Kasse direkt bezahlt. Und was Händler auch noch abhält: Geld ist unendlich schwieriger zu fälschen, als ein Bescheid. Der Händler müsste direkt beim Einkauf prüfen, ob der Bescheid nun echt ist oder nicht - ggf. muss an der Kasse ein Rückruf in die Behörde erfolgen und der Bescheid erst einmal beim Bezahlen auf Echtheit geprüft werden.


Sachleistungen sind Quatsch. Die UNHCR kann in UNHCR Camps am hintersten Eck der Welt Geldkarten ausgeben mit denen lokal eingekauft werden kann aber die EU scheitert daran den Flüchtlingen Geldkarten in die Hand zu drücken, die monatlich mit einem Festbetrag aufgeladen werden? Lächerlich...

https://www.newtimes.co.rw/sites/defaul ... k=NJDnk2CD
"Congolese refugees in Nyabiheke queue to get their food allowance loaded onto their smartcards."


sünnerklaas hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:43)
Das Problem ist ja, dass zur Zeit viel Geld ins Ausland, in die Herkunftsländer abfließt und die Regierungen dieser Länder mit den Heimatüberweisungen ihre Handelsbilanz aufpolieren.


Das Problem ist, dass diejenigen, die eines der Kinder auf die afrikanischen Todesrouten schicken, am Ende noch belohnt werden und aus Deutschland dann Geldüberweisung aus dem "Taschengeld" erhalten, die dort mehreren Monatslöhnen entsprechen. Das erhöht massiv den Druck auf weitere Menschen sich in Lebensgefahr zu bringen und kostet am Ende jährlich Tausenden das Leben.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon sünnerklaas » Do 18. Okt 2018, 08:45

Nightrain hat geschrieben:(18 Oct 2018, 00:22)


Das Problem ist, dass diejenigen, die eines der Kinder auf die afrikanischen Todesrouten schicken, am Ende noch belohnt werden und aus Deutschland dann Geldüberweisung aus dem "Taschengeld" erhalten, die dort mehreren Monatslöhnen entsprechen. Das erhöht massiv den Druck auf weitere Menschen sich in Lebensgefahr zu bringen und kostet am Ende jährlich Tausenden das Leben.


Es würde meiner Meinung nach schon ausreichen, den Geldverkehr in harter Valuta zu unterbinden und die Handelbilanzierung so umzustellen, dass nur auf Rechnung erfolgte Produktexporte und erbrachte Dienstleistungen darin enthalten sind - nicht jedoch Geldüberweisungen.

Die harte Valuta interessiert vor allem die Regierungen der Herkunftsländer, denn der Umtausch in die nationale Währung findet dort statt. Mit den Geldeinnahmen aus dem Umtausch können dann die notorische an Valuta klammen Regierungen im Ausland einkaufen gehen. Es ist ja so: ist der Kurs einer Landeswährung schlecht, ist die Inflation hoch, dann macht die Regierung eines Landes mit dem Umtausch ein Bombengeschäft.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Do 18. Okt 2018, 17:44

Brainiac hat geschrieben:(16 Oct 2018, 22:05)

Aha, ok. Das hört sich doch gleich ganz anders an. :thumbup: Klar sind das Problemgruppen, aber "in der Masse zu nichts zu gebrauchen" ist eben offensichtlich auch falsch.

Die Frage ist, wie man Masse definiert. Es ist bisher genau so gekommen wie die Experten, die ich hier zitiert habe, vorausgesagt haben. Die weitere Prognose sieht dann so aus, dass in 10 Jahren die H4-Quote bei ca. 50% liegen wird => Wenn die Konjunktur weiterhin so positiv laufen wird wie bisher! Und das ist schlichtweg ein katastrophaler Wert ...

Es macht aber in der Tat überhaupt keinen Sinn, das hier Arbeitsplätze frei sind, während es auf der Welt Menschen gibt, die diese besetzen können. Daher ist die beste Lösung sowas über ein Einwanderungsgesetz zu regeln. Nur wären dann bei gleicher Anzahl Personen andere Leute hier als die die gekommen sind. Daher ist es doch Blödsinn das ganze 2015 von vielen Stimmen so zu verkaufen als ob es das gleiche wäre, bzw. die gleichen Auswirkungen hätte.

Quelle?

Diese hier:
Meist kämen die Zuwanderer in Jobs unter, in denen sie auch ohne gute Deutschkenntnisse klarkommen. Fast ein Drittel findet den Zahlen zufolge eine Anstellung in der Zeitarbeit. Jeweils elf Prozent arbeiteten im Gastgewerbe und in Dienstleistungsunternehmen, oftmals in der Reinigung, Logistik oder Security.

Jeder Zweite hat laut IAB eine Anstellung als Fachkraft. Nur die wenigsten Migranten arbeiten in der Industrie. „Das liegt an den Qualifikationen, die sie mitbringen: Viele Flüchtlinge haben schon vorher in Dienstleistungsfirmen gearbeitet“, erklärte Brücker.

Doch nicht jeder Ausländer mit Job könne auch davon leben, hieß es weiter. 15 Prozent aller Flüchtlinge, die Hartz IV beziehen, hätten eine Arbeit, müssten aber aufstocken. So steige nicht nur die Zahl der Erwerbstätigen, sondern auch die der Hilfebedürftigen. Insgesamt machten Flüchtlinge 14 Prozent aller Hartz-IV-Empfänger aus.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... n-Job.html

und diese hier:
HANDWERKSKAMMER IN BAYERN :
„70 Prozent der Flüchtlinge brechen Ausbildung ab“

[...]
Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hatte vor einiger Zeit schon vorgesorgt, als sie höhere Arbeitslosenzahlen im kommenden Jahr in Aussicht stellte eben deswegen, weil so schnell nicht jeder Flüchtling eine Arbeit findet. Nicht einmal jeder Zehnte sei direkt zu vermitteln, warnte die SPD-Politikerin.

[...]
Von Flüchtlingen, die aus Afghanistan, Syrien oder dem Irak nach Deutschland geflohen waren und im September 2013 eine Ausbildung begannen, haben seinen Angaben zufolge 70 Prozent ihre Ausbildung abgebrochen, berichtet die „Welt“.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 57887.html

Guten Tag, du diskutierst hier gerade mit mir und nicht mit irgendeinem amorphen, verhassten linksgrünen Ganzjahresreifen-Bahnhofsklatscher-Teddybären-Mob. Ich habe keine dieser Aussagen jemals getätigt, weder 2015 noch heute.

Habe ich dir auch nie unterstellt, so schätze ich dich auch auf keinen Fall ein. Ich habe nur Beispiele genannt, was 2015 so alles vom Stapel gelassen wurde und das waren ja keine Zitate von dir.

Natürlich. Themenwechsel finden sich immer.

Es geht nicht um Themenwechsel, es ging darum aufzuzeigen das nicht alles bestens ist nur wenn die mal Arbeit haben, sondern es auch noch andere Probleme gibt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Brainiac » Do 18. Okt 2018, 18:21

jack000 hat geschrieben:(18 Oct 2018, 18:44)

Die Frage ist, wie man Masse definiert.

Dann definiere sie doch.


Es macht aber in der Tat überhaupt keinen Sinn, das hier Arbeitsplätze frei sind, während es auf der Welt Menschen gibt, die diese besetzen können. Daher ist die beste Lösung sowas über ein Einwanderungsgesetz zu regeln. Nur wären dann bei gleicher Anzahl Personen andere Leute hier als die die gekommen sind. Daher ist es doch Blödsinn das ganze 2015 von vielen Stimmen so zu verkaufen als ob es das gleiche wäre, bzw. die gleichen Auswirkungen hätte.

Wer tut das denn?



Ich nannte Zahlen zu inzwischen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlingen, worauf du meintest, das seien zumeist Stellen für Ausbildungen, die zu 70% abgebrochen würden. Das wird durch deine Quellen nicht belegt.

Es geht nicht um Themenwechsel, es ging darum aufzuzeigen das nicht alles bestens ist nur wenn die mal Arbeit haben, sondern es auch noch andere Probleme gibt.

Hat auch keiner behauptet.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » Fr 19. Okt 2018, 07:37

Brainiac hat geschrieben:(16 Oct 2018, 06:16)

https://app.handelsblatt.com/arbeitsmarkt-erfolgreiche-integration-immer-mehr-fluechtlinge-finden-einen-job/22611910.html

Das sind ca. 20-25% der (meines Wissens nach) ca. 1 Mio im Land befindlichen Flüchtlinge im erwerbsfähigen Alter. Es ist zu erwarten, dass die Zahl in den nächsten Jahren weiter steigt, diese Menschen sind ja erst seit kurzem hier und durften die meiste Zeit davon gar nicht arbeiten, müssen erst Deutsch lernen, etc.

Lügt die BA hier, oder wie begründet sich dein "die Masse von denen zu nichts zu gebrauchen"?


Ja, die BA lügt, denn eine Erfassung von Beschäftigten nach Aufenthaltsstatus findet nicht statt. Stattdessen werden die Beschäftigten nur nach ihrer Staatsangehörigkeit erfasst.

Somit zählt der Student der Ingenieurwissenschaften aus Marokko, der ganz legal über ein Visum zum Studium nach Deutschland gekommen ist, ebenso zu den Erfolgsgeschichten von Flüchtlingen wie der iranische Arzt, der seit Jahrzehnten in Deutschland praktiziert.
Projekt Julian I: 5 Jan 2016 - 14 Aug 2018
Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -

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