Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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relativ
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 15. Okt 2018, 11:32

Wutbürger hat geschrieben:(13 Oct 2018, 21:55)

Und selbst bei abgelehnten Asylbewerbern, bedeutet die Ablehnung nichts. Denn von den ca. 300.000 Ausreisepflichtigen wird ein Bruchtel abgeschoben. Nur der Staatsfunk bringt (vor einigen tagen) wieder Berichte, dass Abschiebungen massiv erhöht wurden. Blabla und dann kommt die Zahl von 500 abgeschobenen.
Hä? 500 mal wie viel ist gleich 300.000?
Und da sind die, die noch abgelehnt werden gar nicht dabei...

Ich bin ja schon Froh, daß du nicht den gleichen Rechenfehler wie die Weidel begehst, die bei der Addtion von 3 Jahren auf 630.000 Ausreisepflichtige kam, aber auch deine 300.00 stimmen nicht.
Offizielle Bamf Zahl Stichtag 30 Juni 2017 waren 226.457 Personen ausreisepflichtig. http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/132/1813218.pdf Seite 29

Also ich weiss ja nicht welchen ausländischen Staatsfunk du als Quelle beziehst, aber die Zahlen die die meisten deutschen Medien benutzen zeigen,daß es, trotz vieler Hindernisse, eine Steigerung der Abschiebungen gibt. Das kommt wohl daher, daß schon Verschärfungenim Asylrecht zur geltung kommen, anders als von Fake Heinis immer propagiert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 12:51

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 11:42)

OK, nochmal für Dich die Erklärung einer Frage in deutscher Sprache, ich zitiere und Hervorhebungen nun auch von mir:
"Meinst Du nicht, dass Migranten einen ganz speziellen Grund haben, wenn sie versuchen, in Deutschland Asyl zu bekommen, anstelle von ganz normaler Einwanderung?

Es geht also nicht um die nachvollziehbaren Gründe, ihr Land zu verlassen, sondern es geht um die spezielle Auswahl der Modalitäten der Einwanderung, klar?

Genau diese "nachvollziehbaren Gründe" weigern sich du und deine Gesinnungsgenossen, überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Das sind dann alles Feiglinge, Deserteure oder einfach sozialhilfegierige Schmarotzer in Euren Augen. So lange diese nachvollziehbaren Gründe existent sind, ist eine "Einwanderung" nachrangig. Klar?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 12:58

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 13:51)

Genau diese "nachvollziehbaren Gründe" weigern sich du und deine Gesinnungsgenossen, überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Das sind dann alles Feiglinge, Deserteure oder einfach sozialhilfegierige Schmarotzer in Euren Augen. So lange diese nachvollziehbaren Gründe existent sind, ist eine "Einwanderung" nachrangig. Klar?


OK, NOCH mal für Dich:

Warum wählen Zuwanderer aus bestimmten Regionen, die ABGELEHNT werden ( ganz wichtig!!!) nicht die Option der ganz normalen Einwanderung, um Deutsche zu werden? Warum wird die Variante "ASYL" ausgewählt, welche dann oft abgelehnt wird? Na?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 12:59

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 13:58)

OK, NOCH mal für Dich:

Warum wählen Zuwanderer aus bestimmten Regionen, die ABGELEHNT werden ( ganz wichtig!!!) nicht die Option der ganz normalen Einwanderung, um Deutsche zu werden? Warum wird die Variante "ASYL" ausgewählt, welche dann oft abgelehnt wird? Na?

Wie kann man wissen, daß man abgelehnt wird, bevor man einen Antrag gestellt hat? Das Beharren auf dem Weltbild der Rechtsdraußen gibt dir keine gute Grundlage für deine Aussagen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 13:10

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 13:59)

Wie kann man wissen, daß man abgelehnt wird, bevor man einen Antrag gestellt hat? Das Beharren auf dem Weltbild der Rechtsdraußen gibt dir keine gute Grundlage für deine Aussagen.


Meine Fresse, die Ignoranz von linken Linken ist unerträglich .... :mad:
Wenn man sein Land verlassen muss oder will und ein Zielland gefunden hat, egal wie weit weg es ist, entscheidet man, welchen Weg man gehen soll/muss, um der Zukunft eine Richtung zu geben, ein Ziel zu haben, z.B. der Kinder wegen, damit die überhaupt eine bessere Zukunft haben können, wenn das zu Hause aussichtslos erscheint.
Also fragt man sich, angesichts der Auswahl in z.B. Deutschland, wo denn Vor-und Nachteile der Einwanderungsprozedur liegen, wo Vor-und Nachteile für die eigene Integration in die neue Gesellschaft liegen.
Und da stellt sich doch die Frage, warum von bestimmten Gruppen die Asylschiene gefahren wird, von anderen dagegen nicht.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jellobiafra » Mo 15. Okt 2018, 13:29

In der derzeitigen,. verfahrenen Situation scheint mir ein Stichtagskonzept am erfolgversprechendsten. Für die Zukunft brauchen wir eine klare Trennung zwischen humanitären und wirtschaftlichen Gründen des Aufenthalts von nicht EU-Ausländern in Deutschland.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 15. Okt 2018, 13:31

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:10)

Meine Fresse, die Ignoranz von linken Linken ist unerträglich .... :mad:
Wenn man sein Land verlassen muss oder will und ein Zielland gefunden hat, egal wie weit weg es ist, entscheidet man, welchen Weg man gehen soll/muss, um der Zukunft eine Richtung zu geben, ein Ziel zu haben, z.B. der Kinder wegen, damit die überhaupt eine bessere Zukunft haben können, wenn das zu Hause aussichtslos erscheint.
Also fragt man sich, angesichts der Auswahl in z.B. Deutschland, wo denn Vor-und Nachteile der Einwanderungsprozedur liegen, wo Vor-und Nachteile für die eigene Integration in die neue Gesellschaft liegen.
Und da stellt sich doch die Frage, warum von bestimmten Gruppen die Asylschiene gefahren wird, von anderen dagegen nicht.

Wenn man nach Deutschland immigrieren möchte egal ob nun als Flüchtling vor Krieg ect., oder als Wirtschaftsflüchtling sind die Möglichkeiten eher begrenzt. Das Deutschland ein ziemlich begehrtes Ziel ist liegt Hauptsächlich an seinem Erfolg und gutem Ruf als humanitäres Land in der Welt und vielen andere Gründen. Also nicht nur Hauptsächlich dein einen Grund den du immer anführst.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wolverine » Mo 15. Okt 2018, 13:33

jellobiafra hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:29)

In der derzeitigen,. verfahrenen Situation scheint mir ein Stichtagskonzept am erfolgversprechendsten. Für die Zukunft brauchen wir eine klare Trennung zwischen humanitären und wirtschaftlichen Gründen des Aufenthalts von nicht EU-Ausländern in Deutschland.


Ein guter Vorschlag. Man sollte auch Kriegsflüchtlinge nicht durch das Klageverfahren vor den Verwaltungsgerichten zwingen. Kriegsflüchtlinge genießen automatisch Schutz durch die Genfer Konvention.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 15. Okt 2018, 13:34

Wolverine hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:13)

Wenn man konkret wird und gezielte Fragen stellt, spielt man den Ahnungslosen. Mit der Realität haben die Verfechter der unkontrollierten Einwanderung ein massives Problem.

Welche Wege der legalen Migration gibt es denn, bei denen soche menschen nur annähernd eine aussicht auf Erfolg ahben? Komm zähl schon auf.
Wenn du sie kennst, weisst du auch warum diese Menschen den Weg von einem Asylantrag gehen muessen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 14:04

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:31)

Wenn man nach Deutschland immigrieren möchte egal ob nun als Flüchtling vor Krieg ect., oder als Wirtschaftsflüchtling sind die Möglichkeiten eher begrenzt. Das Deutschland ein ziemlich begehrtes Ziel ist liegt Hauptsächlich an seinem Erfolg und gutem Ruf als humanitäres Land in der Welt und vielen andere Gründen. Also nicht nur Hauptsächlich dein einen Grund den du immer anführst.


Was rechtfertigt den Missbrauch des Asylgedankens, wenn man feststellt, dass die geplante Einbürgerung als, ich zitiere Dich," Wirtschaftsflüchtling" wohl eher begrenzt möglich ist?
Wenn Du mir das erklären kannst, haben wir kaum noch Dissens. Bis dahin aber sehe ich das wissentliche Benutzen des Asylgedankens zur Vorteilsnahme als Betrug an. Und mit Betrug kann man kein neues Leben beginnen ....
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 15. Okt 2018, 14:17

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 15:04)

Was rechtfertigt den Missbrauch des Asylgedankens, wenn man feststellt, dass die geplante Einbürgerung als, ich zitiere Dich," Wirtschaftsflüchtling" wohl eher begrenzt möglich ist?
Also wir reden hier von persönlichen Gründen nicht darüber warum sie letztendlich hier hängen bleiben.
Rein Rechtlich hat jeder der Asyl beantragt ein Recht auf Einzelprüfung, da helfen auch die besagten sicheren Herkunftsländern nicht , höchsten das die Verfahren schneller ablaufen.Für mich sind Menschen die versuchen ihr Leben zu verbessern generell keine die irgendetwas missbrauchen. da unterscheidet sich deine Meinung doch sehr stark von meiner, auch wenn es darum geht diese Menschen diesbezüglich zu beurteilen/verurteilen.


Wenn Du mir das erklären kannst, haben wir kaum noch Dissens. Bis dahin aber sehe ich das wissentliche Benutzen des Asylgedankens zur Vorteilsnahme als Betrug an. Und mit Betrug kann man kein neues Leben beginnen ....

Nochmal es gibt es für einen Asylantrag keine rechtlichen Vorraussetzunegn die man erfüllem muesste. Daher ist das auch kein Betrug. Das Menschen in nachhinein kein Asyl bekommen , heisst ja nicht, daß sie selber glauben, daß sie ihn brauchen.
Das es bei solchen Verfahren immer auch die gibt, die sowas wissentlich ausnutzen, ist klar, aber in der Regel kommen die nicht von so weit her, sondern finden sich eher in unserer näheren europäischen Umgebung.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Orbiter1 » Mo 15. Okt 2018, 14:40

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 15:17)

Für mich sind Menschen die versuchen ihr Leben zu verbessern generell keine die irgendetwas missbrauchen. da unterscheidet sich deine Meinung doch sehr stark von meiner, auch wenn es darum geht diese Menschen diesbezüglich zu beurteilen/verurteilen.
Die mißbrauchen gezielt das deutsche Asylrecht um ein besseres Leben erreichen zu können. Wo ziehst du denn eine Grenze? Würdest du auch Mord- und Totschlag als Rechtfertigung gelten lassen wenn man ein besseres Leben anstrebt?

Bedauerlicherweise hat sich die Groko auch noch darauf geeinigt den systematischen Mißbrauchs des Asylrechts in Zukunft fortzuführen. Es gibt dann die Möglichkeit des "Spurwechsels" für abgelehnte Asylbewerber mit Duldungsstatus. Aus meiner Sicht ist das die Kapitulation vor illegaler Migration. Oder anders ausgedrückt, "Wir schaffen das" nicht"! Diese Spurwechselregelung wird die illegale Migration nach Deutschland zweifellos weiter anheizen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 15:05

ThorsHamar hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:10)

Meine Fresse, die Ignoranz von linken Linken ist unerträglich .... :mad:
Wenn man sein Land verlassen muss oder will und ein Zielland gefunden hat, egal wie weit weg es ist, entscheidet man, welchen Weg man gehen soll/muss, um der Zukunft eine Richtung zu geben, ein Ziel zu haben, z.B. der Kinder wegen, damit die überhaupt eine bessere Zukunft haben können, wenn das zu Hause aussichtslos erscheint.
Also fragt man sich, angesichts der Auswahl in z.B. Deutschland, wo denn Vor-und Nachteile der Einwanderungsprozedur liegen, wo Vor-und Nachteile für die eigene Integration in die neue Gesellschaft liegen.
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"Linke Linke" müssen jetzt entstehen, um den menschenfeindlichen Unfug von Rechtsextremen jetzt noch zu legitimieren. :D :D

Immer noch weigerst du dich, daß Menschen, die du auch unter die "Migranten" mischst, das jetzt für die Rechtsdraußen ohnehin das Synonym für ALLE ankommenden Menschen gilt, weil es ja für einfache Geister einfacher ist, zu folgen, wenn es schön simpel gehalten wird, erst mal vor Bedrohungen flüchten und im Verlauf der Flucht einen Zielort aussuchen. Die sitzen in aller Regel nicht zuhause über Prospekten und planen, wohin sie fliehen werden, sondern verschwinden, wenn die Gefahr akut wird. Und so lange mit dieser irreführenden Grundlage "argumentiert" wird, wirst du hören, welcher Unfug so produziert wird. Zur einer sachgemäßen Diskussion ist das denkbar ungeeignet.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mo 15. Okt 2018, 15:07

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 15:17)

... Nochmal es gibt es für einen Asylantrag keine rechtlichen Vorraussetzunegn die man erfüllem muesste. .....


Was ist dann, also unter dieser Prämisse, ein, ich zitieres Dich, "Wirtschaftsflüchtling" ?
Ich gehe davon aus, dass DER nun am besten wissen müsste, ob er aus asylrechtlichen Gründen verfolgt wird.
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mo 15. Okt 2018, 15:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 15:07

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:31)

Wenn man nach Deutschland immigrieren möchte egal ob nun als Flüchtling vor Krieg ect., oder als Wirtschaftsflüchtling sind die Möglichkeiten eher begrenzt. Das Deutschland ein ziemlich begehrtes Ziel ist liegt Hauptsächlich an seinem Erfolg und gutem Ruf als humanitäres Land in der Welt und vielen andere Gründen. Also nicht nur Hauptsächlich dein einen Grund den du immer anführst.

Das ist nun mal der Grund, der für Rechtsdraußen schon seit den Siebziger Jahren galt. "Das Boot ist voll" skandierte schon die NPD und meinte genau das, was jetzt hier von der AfD und ihren Fans vertreten wird.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 15. Okt 2018, 15:17

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 14:31)

Wenn man nach Deutschland immigrieren möchte egal ob nun als Flüchtling vor Krieg ect., oder als Wirtschaftsflüchtling sind die Möglichkeiten eher begrenzt. Das Deutschland ein ziemlich begehrtes Ziel ist liegt Hauptsächlich an seinem Erfolg und gutem Ruf als humanitäres Land in der Welt und vielen andere Gründen. Also nicht nur Hauptsächlich dein einen Grund den du immer anführst.

Woran liegt denn das das es so ist wie es ist?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 15. Okt 2018, 17:59

jack000 hat geschrieben:(15 Oct 2018, 16:17)

Woran liegt denn das das es so ist wie es ist?

Zunächst mal daran, daß in den Staaten, wo die Leute herkommen, Despoten und Autoritäten sitzen, mit denen deine Freunde übrigens sehr gut können, die überhaupt erst die Ursache für eine Bewegung weg von der Heimat schaffen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Mo 15. Okt 2018, 18:41

Orbiter1 hat geschrieben:(15 Oct 2018, 15:40)

Die mißbrauchen gezielt das deutsche Asylrecht um ein besseres Leben erreichen zu können. Wo ziehst du denn eine Grenze?
Die Grenze zieht doch unsere Rechtsprechung was willst du denn noch mehr. Erwartest du, daß die für uns auch noch Moralisch denken, gerade wenn es um ihr Leben geht? Mal ehrlich würest du das wollen, bzw. dir sowas vorwerfen lassen?

Würdest du auch Mord- und Totschlag als Rechtfertigung gelten lassen wenn man ein besseres Leben anstrebt?
Jetzt wird es wieder albern... :?:

Bedauerlicherweise hat sich die Groko auch noch darauf geeinigt den systematischen Mißbrauchs des Asylrechts in Zukunft fortzuführen. Es gibt dann die Möglichkeit des "Spurwechsels" für abgelehnte Asylbewerber mit Duldungsstatus. Aus meiner Sicht ist das die Kapitulation vor illegaler Migration. Oder anders ausgedrückt, "Wir schaffen das" nicht"! Diese Spurwechselregelung wird die illegale Migration nach Deutschland zweifellos weiter anheizen.
Wie unser Land mit diesem Thema rechtlich umgeht ist unsere Sache. Natürlich können wir Gestze erlassen, der kaum Immigration zulässt, nur muessen wir dann wohl auch etliche int. Verträge kündigen, die wir unterschrieben haben.
Unser Land war fast immer schon ein Land unterschiedlicher Ethnien und Immigration. Ich sehe da überhaupt keine unüberwindbaren Probleme die verhindern, daß auch die neuen Ethnien und Kulturen in unserer aufgehen. Dazu gehört, daß wir Menschen die uns weiter bringen nicht pauschal rausschmeißen muessen, egal aus welchem Grund. Das heisst doch nicht das wir generell gegen Kriminalität kapitulieren. Aber man kann mit der mom. Situation auch Pragmatisch umgehen und da schließe ich auch Gesetze die Immigration erschweren nicht aus, aber immer mit dem nötigen Augenmaß und nie mit Polemik, Feindseeligkeit oder genereller Ausschließeritis
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Nightrain » Mo 15. Okt 2018, 19:13

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 13:51)
Genau diese "nachvollziehbaren Gründe" weigern sich du und deine Gesinnungsgenossen, überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. Das sind dann alles Feiglinge, Deserteure oder einfach sozialhilfegierige Schmarotzer in Euren Augen. So lange diese nachvollziehbaren Gründe existent sind, ist eine "Einwanderung" nachrangig. Klar?


Nachvollziehbar ist vieles. Ich würde gerne schöner wohnen. Breche ich morgen also in die Villa gegenüber ein und quartiere mich da ein.

relativ hat geschrieben:(15 Oct 2018, 19:41)
Wie unser Land mit diesem Thema rechtlich umgeht ist unsere Sache. Natürlich können wir Gestze erlassen, der kaum Immigration zulässt, nur muessen wir dann wohl auch etliche int. Verträge kündigen, die wir unterschrieben haben.

Die Genfer Flüchtlingskonvention war nicht dazu gedacht, dass sich Leute über tausende Kilometer ihr Lieblingsfluchtland zusammensuchen.

Natürlich muss eine internationale Abstimmung sein. Dazu gehört, dass die Versorgung von Kriegsflüchtlingen finanziell endlich verbindlich sichergestellt wird. Dazu gehört, dass Flüchtlinge heimatnah sicher aufgenommen werden und Schlepper keine Geschäftsgrundlage bekommen. Dazu gehört, dass reiche Länder gezielt die besonders bedürftigen zeitweise aufnehmen, ausbilden (handwerklich, politisch und gesellschaftlich) und später zurück in die Heimatländer schicken, damit diese davon profitieren. Dazu gehört auch, dass die Kosten für Wirtschaftsflüchtlinge den Herkunftsländern voll durch internationale Strafzahlungen in Rechnung gestellt werden.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Mo 15. Okt 2018, 19:25

zollagent hat geschrieben:(15 Oct 2018, 18:59)

Zunächst mal daran, daß in den Staaten, wo die Leute herkommen, Despoten und Autoritäten sitzen, mit denen deine Freunde übrigens sehr gut können, die überhaupt erst die Ursache für eine Bewegung weg von der Heimat schaffen.

Wenn z.B. Frauen in den Augen von Männern nichts wert sind oder z.B. Mädchen beschnitten werden oder z.B. eine Familie beschließt einen Sohn umzubringen weil der homosexuell ist um die Familienehre wieder herzustellen liegt das an der jeweiligen Regierung?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

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