Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Tom Bombadil
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Do 28. Dez 2017, 17:33

Diese Aktion ist vollkommen in Ordnung, sie kann auch gerne Schule machen.
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Watchful_Eye
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Watchful_Eye » Do 28. Dez 2017, 17:35

Mari hat geschrieben:(28 Dec 2017, 17:24)
Die EU läuft völlig aus dem Ruder. Nun holt sie "Flüchtlinge" schon mit dem Flieger ab. Wohin soll die Reise dann gehen und wo ist das Ende? Das ist doch eine Einladung für alle in der Welt sich auf den Weg in unsere Sozialsysteme zu machen, wenn man denn weiß, man wird unterwegs mit dem Flieger eingesammelt und gebracht. [...]

Grundsätzlich ist das aber völlig richtig! :thumbup: Ist doch viel besser, wenn man sich selbst um den Transport kümmert, als heuchlerisch auf das Wasser zwischen Afrika und Europa zu hoffen und auf die bösen Schlepper zu schimpfen.

Das erzwingt aber natürlich auch, aus der Heuchlerei hervorzutreten und sich klar zu positionieren, wen und wie viele man aufnehmen will. Ich habe gewisse Hoffnung, dass das zu einer ehrlicheren Debatte führen kann, die für alle Seiten gut ist.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Do 28. Dez 2017, 18:39

Watchful_Eye hat geschrieben:(28 Dec 2017, 17:35)

Grundsätzlich ist das aber völlig richtig! :thumbup: Ist doch viel besser, wenn man sich selbst um den Transport kümmert, als heuchlerisch auf das Wasser zwischen Afrika und Europa zu hoffen und auf die bösen Schlepper zu schimpfen.

Das erzwingt aber natürlich auch, aus der Heuchlerei hervorzutreten und sich klar zu positionieren, wen und wie viele man aufnehmen will. Ich habe gewisse Hoffnung, dass das zu einer ehrlicheren Debatte führen kann, die für alle Seiten gut ist.


Vor allen Dingen ist das die gerechtere Variante. Auf diese Art und Weise kommen nicht die, die die Schlepper bezahlen können, sondern die die hilfebedürftig sind. Es spricht nichts dagegen einem festen Kontingent an Hilfebedürftigen jährlich Asyl zu gewähren. Natürlich weit unter dieser Wahnsinnszahl von 200 000. 65 000 wie Strobl es sieht halte ich für angemessen. http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 88444.html

Wir können nicht jeden aufnehmen. Das muss auch irgendwann mal der naivste verstehen.

Diese 65000 könnten bei guter Integration, guten Deutschkenntnissen und guter angeigneter Bildung oder einem festen Arbeitsplatz auch eingebürgert werden. Die anderen müssen natürlich wieder in ihr Heimatland, sobald der Asylgrund wegfällt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Do 28. Dez 2017, 22:16

Polibu hat geschrieben:(28 Dec 2017, 18:39)

Vor allen Dingen ist das die gerechtere Variante. Auf diese Art und Weise kommen nicht die, die die Schlepper bezahlen können, sondern die die hilfebedürftig sind. Es spricht nichts dagegen einem festen Kontingent an Hilfebedürftigen jährlich Asyl zu gewähren. Natürlich weit unter dieser Wahnsinnszahl von 200 000. 65 000 wie Strobl es sieht halte ich für angemessen. http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 88444.html

Wir können nicht jeden aufnehmen. Das muss auch irgendwann mal der naivste verstehen.

Diese 65000 könnten bei guter Integration, guten Deutschkenntnissen und guter angeigneter Bildung oder einem festen Arbeitsplatz auch eingebürgert werden. Die anderen müssen natürlich wieder in ihr Heimatland, sobald der Asylgrund wegfällt.
Das wurde ja clever ausgenützt. Unter dem Eindruck von und der Angst vor Millionen, wurden ganz schnell die, auf Dauer niemals zu bewältigenden, "atmenden 200.000" kreiert. Das wäre locker und lässig jedes Jahr mittlere Großstädte in Größe Mainz, Rostock, Oberhausen etc.. :( Und das bei Menschen, die nachweislich Großteils völlig anders ticken (Kultur, Religion, Denkweise usw.) und unsere Sprache nicht können (bis auf Ausnahmen). Wenn man dann noch die EUler (z.B. Bulgaren, Rumänen usw. die gar nicht mehr erwähnt werden) dazunimmt, dann wird´s einem megablümerant.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Humelix33 » Do 28. Dez 2017, 23:00

Polibu hat geschrieben:(28 Dec 2017, 18:39)

Diese 65000 könnten bei guter Integration, guten Deutschkenntnissen und guter angeigneter Bildung oder einem festen Arbeitsplatz auch eingebürgert werden. Die anderen müssen natürlich wieder in ihr Heimatland, sobald der Asylgrund wegfällt.


Das Problem ist jedoch, dass alle, die hier bereits angekommen sind, nur schwer integrierbar sind. Es ist ebenso eine Illusion, wenn wir schon von solchen sprechen, zu glauben, dass die hier jemals so zu integrieren seien, wie man es vielleicht von einem Einwanderer erwarten könnte. Wir haben jetzt schon Parallelgesellschaften. Viele, der "Gutmenschen" lassen sich blenden, wie angeblich gut manche integriert zu sein scheinen, während man unter Seinesgleichen in die alten Muster verfällt. Ich hätte z.B. nie gedacht, das ein ehemaliger türkischer Schulfreund, für den ich nun wirklich meine Hand ins Feuer gelegt hätte, das er mit unserer Kultur und Lebensweise aufgewachsen ist, er ist hier geboren, mit seine Schwester zwangsverheiratet hat, die vorher völlig frei in der Schule und im Leben agieren konnte, ohne Koptuch, heute trägt sie Eines.

Wir müssen einsehen, das gewisse Kulturkreise hier nicht passen, insbesondere wenn sie einen religiösen Hintergrund haben. Das wird niemals passen, der einzige Ausweg wäre, wenn man alle Religionen verbieten würde, dann hätte man eine gewisse Grundlage, ich könnte schon gestern auf meinen christlichen Glauben verzichten, freiwillig, wenn die Muslime heute nachziehen würden.

Die Kirchen sind doch nur so auf Umarmung der Flüchtlinge aus, weil sie vor der Welle, vor allem in Deutschland, so gut wie in der Bedeutungslosigkeit verschwunden waren, die Kirchenaustritte sprachen da Bände, die hoffen jetzt, das verängstigte Bürger, natürlich nicht zur bösen AfD gehen, sondern wieder in die Kirche, um ihren Glauben wieder zu entdecken. Die Kirchenorganisationen profitieren im Sinne der Aufmerksamkeit, und das, was die Kirchen völlig falsch im Nationalsozialismus gemacht haben, machen sie jetzt auf der anderen Seite mit dem Thema auch wieder falsch. Es fehlt bei dem Thema, wie so oft, die Mitte und der gesunde Menschenverstand.

Wenn die Integration gelingen würde, würden die Menschen nur noch Deutsch sprechen, den westllichen Lebensstil auch mitmachen, um sich eben anzupassen, nicht ausgestoßen zu werden, oder wenig bis keine Kontakte mit Einheimischen befürchten zu müssen, und wie bereits erwähnt, nicht den Helfern und Begleitern ihre angebliche Bereitschaft vorspielen, aber innerhalb des eigentlich "alten" Kulturkreises von der ganzen Integration nichts mehr wissen wollen, das ist dann keine Integration mehr, sondern eine reine Selbstlüge, die noch sehr unangenehm werden wird, sollten wir wirklich mal "einfach so" PRO JAHR an die 100.000 Neue aufnehmen, es wird schon in 20-30 Jahren so richtig spannend, was aus diesem Land werden wird. Mit perspektivischem Denken haben es scheinbar so Manche nicht, und vor allem mit den wahren Verhältnissen, die wir jetzt schon haben.

Und wenn ich schon die wirklich dämlichen Aussagen von Grünen höre "Aber ist doch toll, das wir hier so eine Vielfalt haben, wir lernen die Kultur, und das Essen blablabla..." Also ich bin in einige Länder geflogen, um DORT VOR ORT alles kennenzulernen, im übrigen hat meine Frau sich in Saudi-Arabien aus Respekt vor deren Kultur ein Kopftuch getragen, das ist selbstverständlich, weil der Islam eben sehr streng darauf achtet, und man in einem solchen Land sich dann befindet, genau so sollten aber dann auch Muslime aufhören zu heulen, wenn man von ihnen verlangt oder erwartet, das sie sich in westlichen Ländern von ihren Kopftüchern trennen, ohne sich abenteuerliche Geschichten auszudenken, warum es sein müsste, und vor allem, sich dann ein Land auszusuchen, was ja scheinbar nur so von Ungläubigen wimmelt, vor allem von Frauen, die es wagen kein Kopftuch zu tragen. Aber wir MÜSSEN es ja akzeptieren, anstatt den Muslimen zu sagen, das es von der Kultur und der religiösen Einstellung wahrscheinlich oder nicht nur wahrscheinlich mit Deutschland, und anderen westlichen Ländern, nicht wirklich passen wird, wenn sich die Muslime nicht vollständig assimilieren wollen. Wo ist das Problem das offen auszusprechen? Und dann noch Moscheen hochziehen zu lassen, wo selbst der Scheich von Saudi-Arabien von träumt, wobei ok er finanziert diese Baustile ja, wo ja auch ein Minarett und der Muezzinruf sein MÜSSEN, gibt leider nur andere Moscheen in Deutschland, die es nicht haben und nicht aus dem Ausland finanziert wurden, weil es eben Schwachsinn ist. Aber wenn dagegen dann Demos stattfinden sind Grüne und Linke ja wieder Hand in Hand, weil sie null Ahnung von der Marterie haben.

Aber das kommt davon, wenn ganze Generationen im Geographieunterricht, in Geschichte oder Religion, lieber rumgealbert haben, diese mangelnde Bildung macht sich in unserem Verhalten seit einigen Jahren deutlich bemerkbar.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Do 28. Dez 2017, 23:01

Beim BamF arbeiten doch größtenteils vollkommen naive und unfähige Menschen. Ein Bundeswehrsoldat geht als Syrer durch. Ein um die 30-Jähriger geht als Minderjährig durch. Was für ein Zeug nehmen die da eigentlich?

Ich gehe auch davon aus, dass unter den sogenannten Syrern Tausende sind, die keine Syrer sind.

Mal ganz ehrlich. Entweder haben die Anweisungen, dass sie genauso verfahren sollen oder die sind völlig meschugge. Normalerweise sollte man der Behörde die Zuständigkeit entziehen wegen grenzenloser Unfähigkeit.
Zuletzt geändert von Polibu am Do 28. Dez 2017, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Sextus Ironicus » Do 28. Dez 2017, 23:16

Polibu hat geschrieben:(28 Dec 2017, 23:01)

Beim BamF arbeiten doch größtenteils vollkommen naive und unfähige Menschen. Ein Bundeswehrsoldat geht als Syrer durch. Ein um die 30-Jähriger geht als Minderjährig durch. Was für ein Zeug nehmen die da eigentlich?

Ich gehe auch davon aus, dass unter den sogenannten Syrern Tausende sind, die keine Syrer sind.

Mal ganz ehrlich. Entweder haben die Anweisungen, dass sie genauso verfahren sollen oder die sind völlig meschugge. Normalerweise sollte man der Behörde die Zuständigkeit entziehen wegen grenzenloser Unfähigkeit.


Das ist doch Schmarrn, hier auf Behördenmitarbeitern rumzuhacken und grässlich deutsches Suchen von Schuldigen dazu. Den einen ist es zu lasch, den anderen zu streng, und alle sitzen im Wohnzimmer und sind Flüchtlingskrisentrainer wie der Fußballfans Bundestrainer. Die Leute sind so gut wie die Regeln, nach denen sie arbeiten müssen, und so schlecht wie Strukturen, innerhalb derer sie ihren Aufgaben nachkommen. Und dieses Amt wurde nicht für diesen Ansturm geschaffen. Die Baden das, was Politiker angerichtet haben und wovor Politiker die Augen verschließen.
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Polibu » Do 28. Dez 2017, 23:25

Sextus Ironicus hat geschrieben:(28 Dec 2017, 23:16)

Das ist doch Schmarrn, hier auf Behördenmitarbeitern rumzuhacken und grässlich deutsches Suchen von Schuldigen dazu. Den einen ist es zu lasch, den anderen zu streng, und alle sitzen im Wohnzimmer und sind Flüchtlingskrisentrainer wie der Fußballfans Bundestrainer. Die Leute sind so gut wie die Regeln, nach denen sie arbeiten müssen, und so schlecht wie Strukturen, innerhalb derer sie ihren Aufgaben nachkommen. Und dieses Amt wurde nicht für diesen Ansturm geschaffen. Die Baden das, was Politiker angerichtet haben und wovor Politiker die Augen verschließen.


Die Mitarbeiter haben sich eine Stunde mit dem Bundeswehrsoldaten auf Französisch unterhalten und ihn dann als Syrer anerkannt. Dafür gibt es keine Entschuldigung.
Und wer einen um die 30-Jährigen nicht von einem Minderjährigen unterscheiden kann, der sollte vielleicht mal zum Augenarzt.
Ist mir doch egal wofür das BamF geschaffen ist und wofür nicht. Dann müssen sie aufstehen und Rabatz machen. Hast du mal was davon in den Medien gelesen? Also ich nicht. Stattdessen winken die einfach jeden durch.

Ich streite ja gar nicht ab, dass das so gewollt ist. Wer sich daran beteiligt, der macht sich aber mitschuldig.

Das Krasse ist ja noch, dass beim BamF vor Kurzem erst Stellen gekürzt wurden. Wer dafür verantwortlich ist, den sollte man eigentlich vor Gericht zerren.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » Do 28. Dez 2017, 23:44

Oh la la, wo fang ich bei so einen langen Post bloss an ? erstmal hier: dieser Satz ist Pauschalisierng hoch zehn:

Humelix33 hat geschrieben:(28 Dec 2017, 23:00)
Das Problem ist jedoch, dass alle, die hier bereits angekommen sind, nur schwer integrierbar sind.


Ja, selbstverständlich alle. So wie alle Deutschen Nazis sind und AfD wählen.

Es ist ebenso eine Illusion, wenn wir schon von solchen sprechen, zu glauben, dass die hier jemals so zu integrieren seien, wie man es vielleicht von einem Einwanderer erwarten könnte.


Welche integrationsleistung erwartest du denn z.B. von einem Amerikaner oder Australier? Dies ist ein freies Land, hier kann jeder so leben, wie er mag und es keinem anderen schadet.

Viele, der "Gutmenschen" lassen sich blenden, wie angeblich gut manche integriert zu sein scheinen, während man unter Seinesgleichen in die alten Muster verfällt. Ich hätte z.B. nie gedacht, das ein ehemaliger türkischer Schulfreund, für den ich nun wirklich meine Hand ins Feuer gelegt hätte, das er mit unserer Kultur und Lebensweise aufgewachsen ist, er ist hier geboren, mit seine Schwester zwangsverheiratet hat, die vorher völlig frei in der Schule und im Leben agieren konnte, ohne Koptuch, heute trägt sie Eines.


Hat er sie zwangsverheiratet? Oder hat sie sich verheiraten lassen? Ich kenn das von muslimischen Familien, dass Töchter bei der Frage nach dem Ehemann sich einfach dem Arragement der Eltern ergeben, weil sie glauben, dass es für sie das beste ist. Ist deren Ansicht. Problematisch wirds doch erst, wenn sie nicht will.

Ich frage, weil soweit ich weiss, sind Zwangsverheiratungen hierzulande verboten.

Wir müssen einsehen, das gewisse Kulturkreise hier nicht passen, insbesondere wenn sie einen religiösen Hintergrund haben. Das wird niemals passen, der einzige Ausweg wäre, wenn man alle Religionen verbieten würde, dann hätte man eine gewisse Grundlage, ich könnte schon gestern auf meinen christlichen Glauben verzichten, freiwillig, wenn die Muslime heute nachziehen würden.


Wir müssen das aber nicht. Ich seh jedenfalls keinen Grund, warum wir das müssen.

Wenn die Integration gelingen würde, würden die Menschen nur noch Deutsch sprechen,


Deswegen meine Frage, welche Integrationsleistung du von Amis oder Australiern erwartest. Ich kannte welche, die konnten nach 17 Jahren Deutschland nur ein deutsches Wort: "Ricktfest" !

Und wenn ich schon die wirklich dämlichen Aussagen von Grünen höre "Aber ist doch toll, das wir hier so eine Vielfalt haben, wir lernen die Kultur, und das Essen blablabla..." Also ich bin in einige Länder geflogen, um DORT VOR ORT alles kennenzulernen, im übrigen hat meine Frau sich in Saudi-Arabien aus Respekt vor deren Kultur ein Kopftuch getragen, das ist selbstverständlich, weil der Islam eben sehr streng darauf achtet, und man in einem solchen Land sich dann befindet, genau so sollten aber dann auch Muslime aufhören zu heulen, wenn man von ihnen verlangt oder erwartet, das sie sich in westlichen Ländern von ihren Kopftüchern trennen...


Wir leben aber in einem so freiem Land, dass das von niemanden hier verlangt wird - ausser im öffentlichen Dienst. und ich bin kein Freund von einschränkungen, wenns nicht unbedingt sein muss. Und Kopftuchverbot in der Öffentlichkeit muss nicht sein.

Aber wir MÜSSEN es ja akzeptieren, anstatt den Muslimen zu sagen, das es von der Kultur und der religiösen Einstellung wahrscheinlich oder nicht nur wahrscheinlich mit Deutschland, und anderen westlichen Ländern, nicht wirklich passen wird, wenn sich die Muslime nicht vollständig assimilieren wollen. Wo ist das Problem das offen auszusprechen?


Kein Problem. Ich seh eher das Problem, dass du nicht akzeptieren willst, dass es dazu auch andere Meinungen gibt.

Aber das kommt davon, wenn ganze Generationen im Geographieunterricht, in Geschichte oder Religion, lieber rumgealbert haben, diese mangelnde Bildung macht sich in unserem Verhalten seit einigen Jahren deutlich bemerkbar.


Naja, du bist da jetzt aber nicht das positive Gegenteil. Muss ich dir schon mal sagen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dampflok94 » Fr 29. Dez 2017, 11:21

Polibu hat geschrieben:(28 Dec 2017, 23:01)

Beim BamF arbeiten doch größtenteils vollkommen naive und unfähige Menschen. Ein Bundeswehrsoldat geht als Syrer durch. Ein um die 30-Jähriger geht als Minderjährig durch. Was für ein Zeug nehmen die da eigentlich?

Ich gehe auch davon aus, dass unter den sogenannten Syrern Tausende sind, die keine Syrer sind.

Mal ganz ehrlich. Entweder haben die Anweisungen, dass sie genauso verfahren sollen oder die sind völlig meschugge. Normalerweise sollte man der Behörde die Zuständigkeit entziehen wegen grenzenloser Unfähigkeit.

Du bringst hier ein paar Einzelfälle und haust auf den Pudding. Natürlich gibt es im BAMF Flachpfeifen. Wie in jeder größeren Orgnistionseinheit, seien es nun Behörden oder Unternehmen. (Noch nie auf einen unfähigen Verkäufer gestoßen?) Dazu kommt, daß man im BAMF zur Abarbeitung der vielen Fälle jede Menge Leute (befristet) eingestellt hat, die von der Materie keine Ahnung hatten. Um ihnen die Kenntnisse per Crash-Kurs zu vermitteln. Dabei sagen alle langjährigen Mitarbeiter es braucht mehrjähriger Erfahrung um den Job richtig zu machen. Da sind Vorwürfe wohlfeil. Das BAMF war auf einen derartigen Ansturm nicht vorbereitet und konnte es auch nicht sein.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 29. Dez 2017, 12:03

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Dec 2017, 11:21)

Das BAMF war auf einen derartigen Ansturm nicht vorbereitet und konnte es auch nicht sein.

Doch, konnte es, die Anzeichen waren zu sehen: https://www.welt.de/politik/deutschland ... agens.html Abschnitt "Sommer 2014: So ein attraktives Land"
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Fr 29. Dez 2017, 12:11

Woppadaq hat geschrieben:(28 Dec 2017, 15:54)

Sag du's mir. Du meintest ja schliesslich dass uns medial Gut und Böse eingetrichtert wird. Ich verlang von dir noch nicht einmal Nachweise, ich will nur wissen, wer laut hiesigen Massenmedien angeblich "der Gute" ist. ...


Wie könnte ICH DIR etwas beschreiben, was allein DU hier eingebracht hast??? Du hast von " pösen Mainstreammedien" geschrieben und ich wollte wissen, was das sein soll.
Ich habe diesen Terminus noch nie verwendet, auch nicht ohne "pöse" ....

Zu Deiner Frage:
Ich habe geschrieben, Zitat: "Nein, es ist "uns" eben nicht egal, wer "da unten" Krieg führt! Genau deshalb werden uns ja medial die Guten und die Bösen vorgesetzt."

Da steht nichts von Massenmedien.
Ich meine mit medialer Beeinflussung die Medien, die anscheinend konzertiert von "Flüchtlingen", "Geflüchteten" oder neuerdings emotional angreifender "Schutzsuchenden" berichten, begleitet von rührenden Kinderfotos.
Es sind dieselben Medien, die von "Schlächter" Assad ( böse) berichten, von "Rebellen" ( gut) , welche die Diktatur stürzen wollen und es sind dieselben Medien, welche die unglaublich respektlose Berichterstattung über den US Präsidenten ( böse und saudumm ) begleiten.
DIE Medien meine ich.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Fr 29. Dez 2017, 12:17

Tom Bombadil hat geschrieben:(28 Dec 2017, 17:33)

Diese Aktion ist vollkommen in Ordnung, sie kann auch gerne Schule machen.


Ja, da hast Du Recht.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dampflok94 » Fr 29. Dez 2017, 12:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Dec 2017, 12:03)

Doch, konnte es, die Anzeichen waren zu sehen: https://www.welt.de/politik/deutschland ... agens.html Abschnitt "Sommer 2014: So ein attraktives Land"

Man hättee vielleicht etwas besser vorbereitet sein können. Man kann es immer. Aber auf das was kam, konnte man nicht vorbereitet sein. Da war 2014 der Drops schon lange gelutscht. Da hätte man viele Jahre früher anfangen müssen. Hinterher ist man nun ml immer schlauer.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Fr 29. Dez 2017, 12:32

Woppadaq hat geschrieben:(28 Dec 2017, 23:44)

... Welche integrationsleistung erwartest du denn z.B. von einem Amerikaner oder Australier?


Von Amerikanern erwartet man Integrationsleistungen in ihren jeweiligen Staaten in Amerika, Canadians in Canada, Peruaner in Peru und US Bürger in den US.
In Deutschland müssen sich diese Ausländer gar nicht integrieren.
Sie können als Ausländer mit ihrem Status im Rahmen der Gesetze Deutschlands selbst bestimmen, wie weit sie am gesamtgesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen.
Anders wird die Situation, wenn diese Staatsbürger Deutsche werden wollen, also die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen wollen.
Dann wird Wille zu Integration zur Pflicht, zur Bringepflicht.

Dies ist ein freies Land, hier kann jeder so leben, wie er mag und es keinem anderen schadet. ...


" wie er mag und es keinem anderen schadet" ist ein windige Phrase. Wer die Einheit staatsbürgerlicher Rechte und Pflichten trennt oder erst gar nicht erkennen will, schadet definitiv der Gesellschaft.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon pikant » Fr 29. Dez 2017, 12:34

Mari hat geschrieben:(28 Dec 2017, 17:24)

Die EU läuft völlig aus dem Ruder. Nun holt sie "Flüchtlinge" schon mit dem Flieger ab. Wohin soll die Reise dann gehen und wo ist das Ende? Das ist doch eine Einladung für alle in der Welt sich auf den Weg in unsere Sozialsysteme zu machen, wenn man denn weiß, man wird unterwegs mit dem Flieger eingesammelt und gebracht.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... logen.html

Ich habe volles Verständnis, wenn die europäischen Völker, angefangen mit Ungarn und Polen, beginnen, Ihr Recht zum Widerstand wahrzunehmen und auch die anderen Völker beginnen, sich zu erheben.


gute Aktion, denn dadurch spart man Tote im Mittelmeer.
sogar Luxembourg hat schon Fluechtlinge von Italien einfliegen lassen - humaner Akt - zu begruessen
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » Fr 29. Dez 2017, 12:40

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Dec 2017, 11:21)Das BAMF war auf einen derartigen Ansturm nicht vorbereitet und konnte es auch nicht sein.


Das BaMF hat doch sogar selbst ein Werbevideo für Flüchtlinge in allen möglichen Sprachen gedreht und damit zum Ansturm beigetragen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Sextus Ironicus » Fr 29. Dez 2017, 12:51

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Dec 2017, 12:26)

Man hättee vielleicht etwas besser vorbereitet sein können. Man kann es immer. Aber auf das was kam, konnte man nicht vorbereitet sein. Da war 2014 der Drops schon lange gelutscht. Da hätte man viele Jahre früher anfangen müssen. Hinterher ist man nun ml immer schlauer.

Fatal ist nur, dass der Komparativ ja nicht so zu verstehen ist, dass mit ihm schon das Stadium der Klugheit erreicht wäre.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 29. Dez 2017, 13:01

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Dec 2017, 12:26)

Da war 2014 der Drops schon lange gelutscht. Da hätte man viele Jahre früher anfangen müssen. Hinterher ist man nun ml immer schlauer.

2014 kamen die ersten Warnungen, da hätte man mit aller Kraft anfangen müssen, erstens die Lage vor Ort in den Flüchtlingslagern zu verbessern, zweitens die deutschen Flüchtlingslager auszubauen bzw. neue Flüchtlingslager zu errichten, drittens in der EU Kompromisse zu finden und den "Südländern" sowie der Türkei zu helfen und last but not least die Kapazitäten der zuständigen Behörden zu erhöhen. Getan hat man nichts, deshalb hat man jetzt auch so viele Probleme. Das hat auch nichts mit "hinterher ist man schlauer" zu tun, wenn man Anzeichen und Warnungen ignoriert, dann ist man das Schlamassel selber Schuld.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Dampflok94 » Fr 29. Dez 2017, 13:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Dec 2017, 13:01)

2014 kamen die ersten Warnungen, da hätte man mit aller Kraft anfangen müssen, erstens die Lage vor Ort in den Flüchtlingslagern zu verbessern, zweitens die deutschen Flüchtlingslager auszubauen bzw. neue Flüchtlingslager zu errichten, drittens in der EU Kompromisse zu finden und den "Südländern" sowie der Türkei zu helfen und last but not least die Kapazitäten der zuständigen Behörden zu erhöhen. Getan hat man nichts, deshalb hat man jetzt auch so viele Probleme. Das hat auch nichts mit "hinterher ist man schlauer" zu tun, wenn man Anzeichen und Warnungen ignoriert, dann ist man das Schlamassel selber Schuld.

Du wußtest also bereits 2014 was 2015 passieren wird. Das Frau Merkel die Grenzen öffnet und so. Das ist ja toll. Ich nehme an,Du hast auch Lotto gespielt und bist reich geworden. Das ist schön für dich.

Wieso macht man eigentlich Frau Merkel so viele Vorwürfe über ihre Flüchtlingspolitik? Wenn man hier so über das BAMF liest, so war die Entwicklung ja angeblich unvermeidlich. Man wird sich entscheiden müssen. Entweder hat die böse Mutti mit ihrer Politik der offenen Grenze den Ansturm verursacht, dann war das für das BAMF nicht vorhersehbar. Oder diese Welle wäre so oder so über uns gekommen. Dann wären Muttis Entscheidungen irrelevant. Was denn nun?
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