Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Europa2050
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Europa2050 » Sa 21. Okt 2017, 08:59

Allenstein hat geschrieben:(19 Oct 2017, 19:36)

Das sind aber alles Wirtschaftsmigranten.

Der Somalier, der 12.000 Km durch halb Afrika und Europa bis nach Deutschland gereist ist, ist kein "Flüchtling", sondern jemand, der in ein Land mit hohem Lebensstandard und großzügigem Sozialstaat will.


Der Somalier, der 12.000 Km durch halb Afrika und Europa bis nach Deutschland gereist ist, (und dabei Gefahr für Leib und Leben auf sich genommen hat, ist zuallererst mal jemand, der nicht auf der Couch verwittert, sondern sein Leben in die Hand nimmt.

So einer geht nicht den langen Weg wegen Hartz 4 sondern wegen der berüchtigten „Tellerwäscher/Millionär-Geschichte“. Deutschland ist nunmal heute das, was die USA im 19. Jhd. Waren, auch wenn’s gern mal mies geredet wird.

So einer genießt bei einem Liberalen erstmal einen gewissen Respektvorschuss, dafür weckt er beim Couchpotato Existenzängste.

Dass dann immer noch viele in staatlicher Abhängigkeit landen, liegt sicher an unrealistischen Vorstellungen vom goldenen Norden, an persönlichen Defiziten (Fach- Methoden und Sozialkompetenz) oder auch an Pech.
Geplant - soweit lehne ich mich aus dem Fenster - ist es wohl nicht. Typen, die auf soziale Hängematte spekulieren, raffen sich nie auf, diesen harten Weg bis zu uns zu gehen.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Sa 21. Okt 2017, 10:19

Europa2050 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 09:59)

Der Somalier, der 12.000 Km durch halb Afrika und Europa bis nach Deutschland gereist ist, (und dabei Gefahr für Leib und Leben auf sich genommen hat, ist zuallererst mal jemand, der nicht auf der Couch verwittert, sondern sein Leben in die Hand nimmt.

So einer geht nicht den langen Weg wegen Hartz 4 sondern wegen der berüchtigten „Tellerwäscher/Millionär-Geschichte“. Deutschland ist nunmal heute das, was die USA im 19. Jhd. Waren, auch wenn’s gern mal mies geredet wird.

So einer genießt bei einem Liberalen erstmal einen gewissen Respektvorschuss, dafür weckt er beim Couchpotato Existenzängste.

Dass dann immer noch viele in staatlicher Abhängigkeit landen, liegt sicher an unrealistischen Vorstellungen vom goldenen Norden, an persönlichen Defiziten (Fach- Methoden und Sozialkompetenz) oder auch an Pech.
Geplant - soweit lehne ich mich aus dem Fenster - ist es wohl nicht. Typen, die auf soziale Hängematte spekulieren, raffen sich nie auf, diesen harten Weg bis zu uns zu gehen.

Hartz4 ist zwar immer noch mehr als der Standard in Somalia mit einem Job. Aber bedenke von was die ausgegangen sind:






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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Schnitter » Sa 21. Okt 2017, 10:22

jack000 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:19)

Hartz4 ist zwar immer noch mehr als der Standard in Somalia mit einem Job. Aber bedenke von was die ausgegangen sind:


Das ist natürlich eine sehr neutrale Auswahl an Videos und DIE sind natürlich alle nur deswegen gekommen.

Du bist das richtige Opfer für die AfD Honks.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Sa 21. Okt 2017, 10:23

Schnitter hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:22)

Das ist natürlich eine sehr neutrale Auswahl an Videos und DIE sind natürlich alle nur deswegen gekommen.

Es sprechen da ja auch Leute, die beruflich oder sonstwie mit Flüchtlingen zu tun haben. Alles AfDler?
Und was ist jetzt schon wieder mit Spiegel TV und Maybritt Illner nicht in Ordnung?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Okt 2017, 10:34

jack000 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:19)

Hartz4 ist zwar immer noch mehr als der Standard in Somalia mit einem Job. Aber bedenke von was die ausgegangen sind:


Leute haben Träume und illusorische Erwartungen. Wo liegt da das Problem? Haben Deutsche sowas nicht?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Sa 21. Okt 2017, 10:39

Woppadaq hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:34)

Leute haben Träume und illusorische Erwartungen. Wo liegt da das Problem? Haben Deutsche sowas nicht?


Doch, die haben Deutsche auch. Leider wissen sie aus eigener Erfahrung, dass nichts umsonst ist und alles erarbeitet oder wieder aufgebaut werden muß.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Sa 21. Okt 2017, 10:40

Woppadaq hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:34)

Leute haben Träume und illusorische Erwartungen. Wo liegt da das Problem? Haben Deutsche sowas nicht?

Nun, es wurden doch immer andere Gründe genannt warum die kommen (Faßbomben, Verfolgung, etc...) Aber nun gut, das hat sich ja inzwischen auch erledigt.

Träume und illusorische Erwartungen können sie ja gerne haben, aber ich bin nicht bereit das mit meinen Steuergeldern zu finanzieren und zusätzlich eine gestiegene Kriminalität hinzunehmen sowie eine noch angespanntere Wohnungsproblematik.
=> Deswegen sollten solche Leute gar nicht erst hier her kommen!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Sa 21. Okt 2017, 10:43

Billie Holiday hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:39)

Doch, die haben Deutsche auch. Leider wissen sie aus eigener Erfahrung, dass nichts umsonst ist und alles erarbeitet oder wieder aufgebaut werden muß.

Nicht alle, so manche glauben auch hier das Geld auf den Bäumen wächst. Beispiele haben wir dazu auch im Forum so einige (z.B. bei 30 Mrd. Kosten/Jahr diese "Keinem ist was weggenommen"-Laberer)
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Sa 21. Okt 2017, 10:50

jack000 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:43)

Nicht alle, so manche glauben auch hier das Geld auf den Bäumen wächst. Beispiele haben wir dazu auch im Forum so einige (z.B. bei 30 Mrd. Kosten/Jahr diese "Keinem ist was weggenommen"-Laberer)


Ich gönne der echten Flüchtlingsfamilie von Herzen Schutz und soziale Leistungen, bis sie ihr Auskommen zum Teil selbst erarbeiten oder zurück nach Hause können.

Bei so manchem Menschen, der nach Jahren noch kein Deutsch spricht, sich jeder Integration verweigert und zeugt und gebärt wie verrückt, ohne dass abzusehen ist, dass diese Familie mal auf eigenen Beinen steht.....da wird von mir eine Solidarität abverlangt, die ich so nicht empfinde.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Okt 2017, 11:00

jack000 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:40)

Nun, es wurden doch immer andere Gründe genannt warum die kommen (Faßbomben, Verfolgung, etc...)


Die Frage, warum jemand kommt, intressiert mich aber nicht, das ist sein Ding. Von Interesse ist nur, ob ich es moralisch verantworten kann, ihn in sein Herkunftsland zurückzuschicken.

Träume und illusorische Erwartungen können sie ja gerne haben, aber ich bin nicht bereit das mit meinen Steuergeldern zu finanzieren und zusätzlich eine gestiegene Kriminalität hinzunehmen sowie eine noch angespanntere Wohnungsproblematik.

=> Deswegen sollten solche Leute gar nicht erst hier her kommen!


Das steht doch völlig ausser Frage. Der einzige Unterschied ist, dass dir Weltpolitik völlig egal ist, und du glaubt, bei genügend Schikanen werden die schon nicht mehr kommen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Mehmet » Sa 21. Okt 2017, 13:27

Europa2050 hat geschrieben:So einer geht nicht den langen Weg wegen Hartz 4 sondern wegen der berüchtigten „Tellerwäscher/Millionär-Geschichte“. Deutschland ist nunmal heute das, was die USA im 19. Jhd. Waren, auch wenn’s gern mal mies geredet wird.

In Deutschland braucht man vor allem Vitamin B, da ist die Leistung meist nebensächlich. In den USA ist (oder war) das schon ganz was anderes (gewesen). Absolut kein Vergleich; nicht mal Ansatzweise.

Es geht bei Neuankömmlingen oftmals nur um das üppige Sozialsystem was Deutschland bereit hält.
Das kann man natürlich abstreiten oder versuchen schön zu reden, ändert daran aber rein gar nichts.
Ein Beispiel wären Rumänen oder Bulgaren. Ich hatte was das angeht, schon mal einen kleinen Bericht
von Spiegel TV gepostet gehabt. Und Afrikaner etc. pp. sind da keine Ausnahme. Das gilt allerdings nicht
für alle Neuankömmlinge - aber doch sehr viele! Wenn ich sehe, wie sich welche in Deutschland den Arsch
aufreißen und sich integrieren, während andere nichts(!) machen, und obendrein noch hofiert werden, werde
ich ein Stück sauer. Das sind nämlich die, die die anderen in Verruf bringen. Und die Politik macht bekanntlich
nichts dagegen. Sie sorgt nun mehr damit, dass die Ressentiments weiter gefördert werden. Die Politik hat daran
schuld, da sie das alles erst durch schlechtes handeln soweit kommen lassen hat. So konnte zum Beispiel auch erst
die AfD enstehen.

Woppadaq hat geschrieben:Die Frage, warum jemand kommt, intressiert mich aber nicht, das ist sein Ding. Von Interesse ist nur, ob ich es moralisch verantworten kann, ihn in sein Herkunftsland zurückzuschicken.

Das kann man ohne Probleme. Moralisch ist das auch nicht verwerflich. Es kommt halt immer auf die Sichtweise an.

Wenn es irgendwo regnet, ist es doch schon moralisch verwerflich, einen Flüchtling in die Heimat zurückzuschicken.
Etwas übertrieben ausgedrückt. Aber so ungefähr funktionieren manche Leute tatsächlich. Und das solchen Leuten ein
gewisser Groll entgegengebracht wird, kann ich da absolut verstehen.
Türke unser, der du bist in Anatolien, geheiligt werde dein Türkentum;
zu uns komme Dein Reich; dein türkischer Wille geschehe, wie in Anatolien, so auch in Europa!
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Schnitter » Sa 21. Okt 2017, 14:10

jack000 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:23)

Es sprechen da ja auch Leute, die beruflich oder sonstwie mit Flüchtlingen zu tun haben. Alles AfDler?
Und was ist jetzt schon wieder mit Spiegel TV und Maybritt Illner nicht in Ordnung?


Du hast meine Aussage überhaupt nicht begriffen.

Das scheint das Kernproblem besorgter Bürger zu sein, deucht mir.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » Sa 21. Okt 2017, 16:00

Mehmet hat geschrieben:(21 Oct 2017, 14:27)

In Deutschland braucht man vor allem Vitamin B, da ist die Leistung meist nebensächlich. In den USA ist (oder war) das schon ganz was anderes (gewesen). Absolut kein Vergleich; nicht mal Ansatzweise.


Sieht man an unserer Nationalmannschaft. Und der beschissenen Qualität unserer Produkte. Wer kauft denn heutzutage noch deutsche Autos ?

Das kann man ohne Probleme. Moralisch ist das auch nicht verwerflich. Es kommt halt immer auf die Sichtweise an.


Ja, schon klar, nur dass nicht einmal die Türkei die Flüchtlinge zurückschickt.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Europa2050 » Sa 21. Okt 2017, 20:39

Mehmet hat geschrieben:(21 Oct 2017, 14:27)

In Deutschland braucht man vor allem Vitamin B, da ist die Leistung meist nebensächlich. In den USA ist (oder war) das schon ganz was anderes (gewesen). Absolut kein Vergleich; nicht mal Ansatzweise.


Natürlich ist Vitamin B nie verkehrt, aber auch ohne eine privilegierte Herkunft ist in Deutschland unabhängig von Geschlecht, Religion, sexueller Ausrichtung oder Volkszugehörigkeit jede Karriere möglich.
Die Fußballmannschaft war schon genannt, auch unsere Politiker(innen) zeigen gewaltige Vielfalt in ihren vitae. Deutsche mit ausländischen Wurzeln sind im Geschäftsleben an jeder Stelle zu finden. Und vielleicht kann demnächst sogar zum zweiten Mal ein Franke bayerischer MP werden.
Das Sollte aber für einen Rechtsstaat selbstverständlich sein, im Gegensatz zu manchen historisch faschistischen oder realsozialistischen Staaten oder heutigen randeuropäischen Modellen.

Zusammen mit dem enormen Reichtum des Landes und der aktuellen Arbeitskräfteknappheit verheißt dieses Land eben Chancen weit jenseits von Hartz4.

Wie bereits erwähnt, wenn das dann nicht gelingt, kann das durchaus an der fehlenden Fähigkeit der Menschen liegen, ihre Kompetenzen In Bezug auf westeuropäische Arbeitsprozesse richtig einzuschätzen.

Zumindest die Zielstrebigkeit und Ausdauer in der ein oder anderen Frustphase Liese dich jedoch durch Familiennachzug steigern.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon sünnerklaas » So 22. Okt 2017, 12:09

Europa2050 hat geschrieben:(21 Oct 2017, 09:59)


Geplant - soweit lehne ich mich aus dem Fenster - ist es wohl nicht. Typen, die auf soziale Hängematte spekulieren, raffen sich nie auf, diesen harten Weg bis zu uns zu gehen.



Sieht man ja sehr eindrucksvoll in so manchen Landstrichen der Ostzone. In manchen Regionen sind den Männern dort inzwischen auch die gleichaltrigen und jüngeren Frauen weggelaufen. Jetzt sind noch die Flüchtlinge gekommen - und es herrscht die nackte Angst und Panik, beim Schwanzvergleich im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren zu ziehen. Das sorgt aus meiner Sicht für Kastrationsängste und extreme Frustration - und das wiederum zu den extremen Gaga-Reaktionen, die bar jeder Vernunft sind, weil ausschließlich triebgesteuert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » So 22. Okt 2017, 12:24

Billie Holiday hat geschrieben:(21 Oct 2017, 11:39)

Doch, die haben Deutsche auch. Leider wissen sie aus eigener Erfahrung, dass nichts umsonst ist und alles erarbeitet oder wieder aufgebaut werden muß.

Bist du dir da ganz sicher?

" Viele DDR-Bürger hätten sich für Kohl entschieden, weil sie meinten, dass damit "das Geld fließt".
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon schelm » So 22. Okt 2017, 12:36

https://www.tichyseinblick.de/feuilleto ... zerfaellt/

Eine sehr dezidierte Analyse, die manchem vielleicht die Augen öffnen könnte, was hier eigentlich passiert. Ich befürchte aber, auch sie ist machtlos gegenüber dem Tunnelblickmodus.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 22. Okt 2017, 13:02

relativ hat geschrieben:(22 Oct 2017, 13:24)Eine wohl richtige Annahme von damalige SPD Granten Lafontaine

Gibt es das auch mit Quellenangabe?

Aber abgesehen davon, hat Lafontaine denn entsprechende Umfragen gemacht? Bzw. hat er in Einrichtungen/Behörden gearbeitet und kann so (Wie in den von mir verlinkten Videos) da auf Erfahrungen zurückgreifen?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » So 22. Okt 2017, 13:06

jack000 hat geschrieben:(22 Oct 2017, 14:02)

Gibt es das auch mit Quellenangabe?

Aber abgesehen davon, hat Lafontaine denn entsprechende Umfragen gemacht? Bzw. hat er in Einrichtungen/Behörden gearbeitet und kann so (Wie in den von mir verlinkten Videos) da auf Erfahrungen zurückgreifen?

http://www.n-tv.de/politik/Wie-Kohl-die ... 18271.html

Willst du ein paar vielsagenede Youtube Videos? :D ;)
Sorry, da aber da musst du dich schon selber bemühen, ausserdem kannst du dies bestimmt viel besser und schneller als meiner einer.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » So 22. Okt 2017, 13:11

Böblingen - Das Strafmaß stieg kurz vor Prozessende noch einmal an. Nachdem im Stuttgarter Landgericht die Polizistin ausgesagt hatte, die das Opfer allein vernommen hatte, erklärte der Richter Joachim Holzhausen, dass auch ein Urteil wegen Vergewaltigung infrage komme. Gegenstand der Anklage war der sexuelle Missbrauch einer Sechsjährigen.

Jene Polizistin war die letzte Zeugin. Dem Wort gemäß ist Gewalt ein wesentliches Merkmal einer Vergewaltigung. Dass der 36-jährige Angeklagte das Mädchen am Arm gepackt und auf seinem Schoß festgehalten hatte, reiche aus. So urteilte das Gericht und schickte den Mann für drei Jahre und zwei Monate ins Gefängnis.
Der Angeklagte hatte geleugnet

Der Angeklagte hatte geleugnet: „Ich habe das Kind nicht angefasst“, sagte er. Das Mädchen und seine Familie würden aus religiösen Gründen lügen. Der 36-Jährige ist Jeside. Die Eltern des Opfers sind Sunniten. Alle Beteiligten stammen aus dem Irak. Die Geschichte vom Religionsstreit „kann man ad acta legen“, sagte Holzhausen indes. Es sei schlicht undenkbar, dass eine Sechsjährige an einem Komplott beteiligt sei, an dessen Ende sie in allen Details die Geschichte ihrer Vergewaltigung erzähle. Dies allein schon deshalb, weil ein Kind in diesem Alter keinerlei Vorstellungen von Sex haben könne.

Die Sechsjährige habe das, was am 30. Mai geschehen ist, so erzählt: Sie wollte die Treppe des Böblinger Flüchtlingsheims hinunter zum Spielplatz. Auf den Stufen saß der 36-Jährige. Er packte sie mit einer Hand am Unterarm, zog sie auf seinen Schoß. Die andere Hand glitt erst auf ihren Bauch, dann in die Hose und zwischen ihre Beine. Die Finger rieben, einer drang ein. Sie schrie und wehrte sich heftig, kam frei, stürzte, schlug sich das Knie blutig und rannte zurück ins Haus zu ihrer Mutter, um die Geschichte zu erzählen. Diesen Ablauf hat das Gericht als Tatsache festgestellt.

Zwar ergab die gynäkologische Untersuchung keinen Hinweis auf einen Missbrauch und ein DNA-Abgleich kein eindeutiges Ergebnis. Auf beidem fußt das Urteil ausdrücklich nicht. „Lügen sind kurz und karg“, sagte Holzhausen – wie die Schilderung des Angeklagten: Er habe putzen wollen und das Mädchen weggeschickt, um Platz zu haben. Dass ein Kind sich nicht nur den Missbrauch, sondern auch das Geschehen am Rand ausdenkt, hielt das Gericht für ausgeschlossen. Zudem überzeugte, dass die Sechsjährige die Tat auch mit Gesten schilderte, die ein Kind ihres Alters mangels sexuellem Vorstellungsvermögen nicht erfinden könne. Kleine Abweichungen in verschiedenen Vernehmungen seien ebenfalls mit dem Alter des Opfers zu erklären, außerdem mit Scham gegenüber Vater und Mutter. Nur bei einem der Gespräche mit der Polizei waren die Eltern nicht dabei. Weil der Angeklagte ein Geständnis verweigerte, hatte das Mädchen vor Gericht noch einmal aussagen müssen. Beim Anblick des Angeklagten sei in seinem Gesichtsausdruck „sofortige Aversion zu erkennen“ gewesen, sagte Holzhausen.
Womöglich droht die Ausweisung

Als Mindeststrafe wären zwei Jahre Haft infrage gekommen, auch zur Bewährung. Die Staatsanwaltschaft hatte dreieinhalb Jahre gefordert. Die Tatsache, dass der Angeklagte zweimal einschlägig vorbestraft ist, erhöhte die Strafe. Beim ersten Mal hatte er eine Neunjährige zu sich gelockt und auf die Wange geküsst. Beim zweiten Mal hatte er im Bus eine Zwölfjährige bedrängt und ans Knie gefasst. Dafür hatte er jeweils eine Geldstrafe bezahlen müssen. Mildernd wertete das Gericht, dass „der Angeklagte im Gefängnis vollkommen isoliert ist“, so Holzhausen. „Das ist hart.“ Der Mann spricht nur Kurdisch. Er hat keine Schule besucht, ist Analphabet und kann nicht rechnen.

Möglicherweise wiegt das Urteil auch für die Frau und die drei Kinder schwer. Es könnte „ausländerrechtliche Folgen haben“, sagte Holzhausen. Sprich: Ausweisung – für die gesamte Familie.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... c5467.html
Es soll jetzt hier nicht um den Fall an sich gehen, sondern um den Umstand das durch die Straftat nun ganz plötzlich sogar die ganze Familie ausgewiesen werden kann.
=> Meine Frage dazu: Es haben doch Straftaten keinen Einfluss auf ein Asylverfahren, wieso hat man die dann nicht sowieso schon längst abgeschoben? Bzw. wieso hätten die ohne Straftat denn hier bleiben dürfen?
=> Ebenso war er einschlägig vorbestraft, wieso hatte das dann keine Konsequenzen für den Aufenthalt??
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