Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 13:07

Bolero hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:06)

Dein Kuschel-Horizont sicherlich!

Ich will eben kein "Schlechtmensch" sein. ;)
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Tom Bombadil
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Dez 2017, 13:18

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 10:56)

Tja es ist halt schwer zu verstehen, daß es Menschen gibt, für die gelebte Menschlichkeit nicht nur eine leere Worthülse ist, die man für sein Feigenblatt nach aussen braucht.

Es ist sehr einfach, "Menschlichkeit" zu leben, wenn man dadurch keinerlei Einbußen hat (im Gegenteil, viele kassieren durch die Flüchtlinge ja erst richtig ab, die Frau aus dem Video ist ja in ihrem Verein auch nicht ehrenamtlich tätig) hat und der Rest der Bevölkerung die "gelebte Menschlichkeit" mit seinen hart erarbeiteten Steuern bezahlen darf.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Di 12. Dez 2017, 13:40

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:18)

Es ist sehr einfach, "Menschlichkeit" zu leben, wenn man dadurch keinerlei Einbußen hat (im Gegenteil, viele kassieren durch die Flüchtlinge ja erst richtig ab, die Frau aus dem Video ist ja in ihrem Verein auch nicht ehrenamtlich tätig) hat und der Rest der Bevölkerung die "gelebte Menschlichkeit" mit seinen hart erarbeiteten Steuern bezahlen darf.


Ich würde devotes Hinnehmen von Mißständen nicht zwingend als Menschlichkeit definieren.
Ist übrigens keine Einbahnstraße, der Joggerin oder dem Juden gebühren ebenfalls Menschlichkeit.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 13:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:18)

Es ist sehr einfach, "Menschlichkeit" zu leben, wenn man dadurch keinerlei Einbußen hat (im Gegenteil, viele kassieren durch die Flüchtlinge ja erst richtig ab, die Frau aus dem Video ist ja in ihrem Verein auch nicht ehrenamtlich tätig) hat und der Rest der Bevölkerung die "gelebte Menschlichkeit" mit seinen hart erarbeiteten Steuern bezahlen darf.

Wenn du mir sachlich und objektiv erzählst wer jetzt direkt negativ, ausserhalb des "Normalen" von den Flüchtlingen beeinträchtigt ist. Bin ich bereit darüber zu reden.
Bitte lass aber die Terroranschläge dabei mal raus.
Wir werden durch die Flüchtlinge nicht arm, oder hast du dafür Belege?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 13:55

Billie Holiday hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:40)

Ich würde devotes Hinnehmen von Mißständen nicht zwingend als Menschlichkeit definieren.
Ist übrigens keine Einbahnstraße, der Joggerin oder dem Juden gebühren ebenfalls Menschlichkeit.

Willst du jetzt auch noch Selbstverständlickeiten in Frage stellen, nur weil man über Menschlichkeit gegenüber muslimischen Flüchtlingen redet? Mir wird wieder kotzübel.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Billie Holiday » Di 12. Dez 2017, 13:57

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:55)

Willst du jetzt auch noch Selbstverständlickeiten in Frage stellen, nur weil man über Menschlichkeit gegenüber muslimischen Flüchtlingen redet? Mir wird wieder kotzübel.


Ich habe rein gar nichts gegen Menschlichkeit. :)

Na, dann kotz mal, ich habe gelegentlich auch das Bedürfnis.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Dez 2017, 14:19

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:53)

Wir werden durch die Flüchtlinge nicht arm, oder hast du dafür Belege?

Erst einmal habe ich nicht behauptet, dass wir "arm" würden. Es ging um deine Aussage der "gelebten Menschlichkeit" zu der Frau im Video. Diese Menschlichkeit ist keine, weil die Frau hauptamtlich in dem Verein arbeitet, ergo bezahlt wird, von Un­ei­gen­nüt­zig­keit keine Spur. Und natürlich hat die sog. Flüchtlingskrise negative Auswirkungen. Das Geld, das dort ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle, so wie es schon vorher gefehlt hat, als man die sog. Finanzkrise und dann später die sog. Euro-/Griechenlandkrise bewältigen musste. Diese ganzen "Krisen" (in Wirklichkeit handelt es sich in allen Fällen um Politikversagen) sind nichts anderes als die Umverteilung von Steuergeldern. Während der "Finanzkrisen" haben die Banken das Geld kassiert (Griechenland ist jetzt gemessen am BIP höher verschuldet als vor der "Krise"), in der "Flüchtlingskrise" fließt das Geld an Immobilienbesitzer und an die "gelebte Menschlichkeit". Während Kindergärten, Schulen und Unis vor sich hingammeln, immer mehr Infrastruktur vor die Hunde geht, das Gesundheitswesen und die Rentenversicherung vor dem Kollaps stehen, Deutschland immer noch Internetentwicklungsland ist und ja, auch die innere Sicherheit immer mehr bedroht ist. Für die Belange deutscher Bürger und Steuerzahler ist eben kein Geld da, nie, aber wohl zur "Krisen"bewältigung, da kann die Politik ganz einfach zig Milliarden Euro bereitstellen. Mein Ärger über die Politik hat mit den Flüchtlingen selber rein gar nichts zu tun, wer gemäß GG oder Genfer Konvention Recht auf Hilfe hat, der soll sie auch bekommen und das wird dann auch gerne bezahlt. Nur das komplette Handling der hausgemachten "Krise" ist ein Trauerspiel und Deutschlands nicht würdig, aber gut, an S21, BER und der Bahnstrecke Berlin-München sieht man ja, welche Lachnummer dieser Staat geworden ist.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 14:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 14:19)

Erst einmal habe ich nicht behauptet, dass wir "arm" würden.

Naja wer von Kosten diesbezüglich palavert meint wohl meistens ihm würde etwas weggenommen was er sonst gehabt hätte.
Es ging um deine Aussage der "gelebten Menschlichkeit" zu der Frau im Video. Diese Menschlichkeit ist keine, weil die Frau hauptamtlich in dem Verein arbeitet, ergo bezahlt wird, von Un­ei­gen­nüt­zig­keit keine Spur.

Naja die Aussage von Jack ging eher nicht in diese Richtung, sondern darum, daß es überhaupt Menschen gibt die sich noch für Flüchtlinge einsetzen.
Wenn es notwendig ist eine Arbeit Hauptamtlich zu führen, weil sie Ehrenamtlich nicht mehr durchzuführen ist, dann mag man dies kritisieren, sollte dafür aber auch mehr Einzelheiten kennen, die ich nicht kenne.
Und natürlich hat die sog. Flüchtlingskrise negative Auswirkungen. Das Geld, das dort ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle, so wie es schon vorher gefehlt hat, als man die sog.

Achso es hat schon vorher gefehlt und nun fehlt es noch mehr? :D Sorry wo ein politischer Wille, da auch dein fehlendes Geld, wo immer du es hinhaben möchtest.
Finanzkrise und dann später die sog. Euro-/Griechenlandkrise bewältigen musste. Diese ganzen "Krisen" (in Wirklichkeit handelt es sich in allen Fällen um Politikversagen) sind nichts anderes als die Umverteilung von Steuergeldern.

Stimmt die Überforderung von irgendwelchen Krisen in kurzer Folge ist schon auffällig. Politikversagen ist immer leicht dahergeredet, wenn es um globale Wirkungen geht. Da muss ein Otto Normal Politiker schon imense Fähigkeiten haben, immer richtig einschätzen zu können, ob er gerade die richtigen Weichen stellt. Viel wichtiger ist m.M. mittlerweile, daß Politiker schneller aus Fehleinschätzungen lernen und schneller gegensteuern.

Während der "Finanzkrisen" haben die Banken das Geld kassiert (Griechenland ist jetzt gemessen am BIP höher verschuldet als vor der "Krise"), in der "Flüchtlingskrise" fließt das Geld an Immobilienbesitzer und an die "gelebte Menschlichkeit".
Ja habe ich auch kritisiert und vorallem wo kam das Geld her? :D
Allerdings weis ich nicht so viel über die Banken und ihre Wirtschaftsrelevanz um eindeutig beweisen zu können, daß eine Rettung/Stabilisierung der Banken nicht doch zwingend nötig war.

Während Kindergärten, Schulen und Unis vor sich hingammeln, immer mehr Infrastruktur vor die Hunde geht, das Gesundheitswesen und die Rentenversicherung vor dem Kollaps stehen, Deutschland immer noch Internetentwicklungsland ist und ja, auch die innere Sicherheit immer mehr bedroht ist.
Ja es liegt einiges im Argen, aber dies ist nix , was mit ein wenig zusätzlicher Anstrengung nicht wieder gekittet werden kann.


Für die Belange deutscher Bürger und Steuerzahler ist eben kein Geld da, nie, aber wohl zur "Krisen"bewältigung, da kann die Politik ganz einfach zig Milliarden Euro bereitstellen. Mein Ärger über die Politik hat mit den Flüchtlingen selber rein gar nichts zu tun, wer gemäß GG oder Genfer Konvention Recht auf Hilfe hat, der soll sie auch bekommen und das wird dann auch gerne bezahlt. Nur das komplette Handling der hausgemachten "Krise" ist ein Trauerspiel und Deutschlands nicht würdig, aber gut, an S21, BER und der Bahnstrecke Berlin-München sieht man ja, welche Lachnummer dieser Staat geworden ist.
Mom. die Banken wurden ja wohl auch gerettet, damit Steuerzahler Hänschen sein fleißig erspartes Geld nicht verlieren muss, weil Banken pleite gehen, also wohlviel weiss ich auf jedenfall.
Ich finde es mittlerweile schon fast erschreckender, was einige Deutsche für ein trüben Blick auf ihr eigenes Land haben.
Ein aussereuropäischer Auslandaufenthalt in einen der zig unterentwickelten Länder dieser Erde könnte da Wunder bewirken.
Zuletzt geändert von relativ am Do 14. Dez 2017, 08:17, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Di 12. Dez 2017, 15:56

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 13:53)

Wenn du mir sachlich und objektiv erzählst wer jetzt direkt negativ, ausserhalb des "Normalen" von den Flüchtlingen beeinträchtigt ist. Bin ich bereit darüber zu reden.
Bitte lass aber die Terroranschläge dabei mal raus.
Wir werden durch die Flüchtlinge nicht arm, oder hast du dafür Belege?
Ich bin schon mental beeinträchtigt durch das Überhandnehmen solcher Dinge und ihrer entspr. Zukunftsprognosen.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... -gefeiert/

Außerdem wird, ohne, dass ich bis jetzt glücklicherweise selbst davon betroffen bin, meine psychische Lebensqualität immer mehr beeinträchtigt, wenn ich fast jeden Tag lesen muss, dass irgendeine Person wieder niedergestochen oder vergewaltigt wurde.
Über andere Dinge will ich jetzt gar nicht mehr schreiben, sonst kommt mir noch die Galle hoch.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Dez 2017, 16:18

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 14:44)

Naja wer von Kosten diesbezüglich palavert meint wohl meistens ihm würde etwas weggenommen was er sonst gehabt hätte.

Ich persönlich finanziere diesen Staat, ich bekomme nichts von ihm und will auch nichts von ihm, das einzige, was ich erwarte, ist sorgsamer Umgang mit dem Steuergeld. Kannst du eigentlich nie ohne persönliche Anfeindungen diskutieren, ist deine argumentative Position wirklich so schwach, dass du immer auf solche schmutzigen rhetorischen Tricks zurückgreifen musst?

Wenn es notwendig ist eine Arbeit Hauptamtlich zu führen, weil sie Ehrenamtlich nicht mehr durchzuführen ist, daß mag man dies kritisieren, aber dafür muss ich mehr Einzelheiten kennen, die ich nicht kenne.

Es geht immer noch um die angeblich "gelebte Menschlichkeit", die sich einmal mehr als Seifenblase entpuppt, weil wirtschaftliche Interessen dahinter stecken.

Achso es hat schon vorher gefehlt und nun fehlt es noch mehr?

Es fehlt nicht noch mehr, sondern es fehlt, angeblich, wenn man den Politikern glauben darf. Es ist ja nie Geld da, aber wenn dann mal eine "Krise" kommt, dann werden doch ganz plötzlich zig Milliarden locker gemacht.

Politikversagen ist immer leicht dahergeredet, wenn es um globale Wirkungen geht.

Es ist klar, dass Politker gerne alles als sehr, sehr kompliziert dar- und die eigene Handlungsweise als alternativlos hinstellen, dadurch haben sie sich schon vorab die Absolution erteilt und behalten ihre weiße Weste. Dabei ist es ganz anders. Wenn sich deutsche Politiker von Bankenlobbyisten ihre Bankengesetze zur Bewältigung der Bankenkrise schreiben lassen, dann weiß jeder, was da gelaufen ist. In den USA wurde ein anderer Weg beschritten, da sind massenhaft Banken pleite gegangen, die, die überlebt haben, stehen jetzt besser da als die deutschen/europäischen Banken, die ja unbedingt "gerettet" werden mussten und immer noch gerettet werden müssen.
Wenn Deutschland Griechenland, Italien und Spanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms seit Jahren alleine lässt, dann ist auch klar, dass die irgendwann die Schnauze voll haben und die Flüchtlinge durchwinken. Wenn Deutschland sich nicht an der Finanzierung von Flüchtlingslagern vor Ort inkl. der Sicherstellung menschlicher Lebensumstände beteiligt, dann ist auch klar, dass die Menschen da irgendwann abhauen. Wenn sich Deutschland an der Zerstörung der Lebensgrundlagen in Afrika beteiligt, dann ist auch klar, dass die Betroffenen irgendwann anklopfen. Dazu braucht man kein Hellseher zu sein.
Wenn weder "Otto Normal Politiker" noch die Parteieliten solche einfachen Zusammenhänge erkennen können oder wollen, dann ist das ziemlich eindeutig Politikversagen.

Ja es liegt einiges im argen, aber dies ist nix , was mit ein wenig zusätzlicher Anstrengung nicht wieder gekittet werden kann.

Ja, vor allen Dingen mit der Anstrengung der anderen, denen, die die Steuern erwirtschaften müssen. Würde vernünftige Politik gemacht, wäre diese "zusätzliche Anstrengung" gar nicht nötig.

Mom. die Banken wurden ja wohl auch gerettet, damit Steuerzahler Hänschen sein fleißig erspartes Geld nicht verlieren muss, weil Banken pleite gehen, also wohlviel weiss ich auf jedenfall.

Schonmal was von Einlagensicherung gehört? Und wer verliert jetzt sein erspartes Geld, weil der Zins im Keller ist? Genau, der verächtlich gemachte "Steuerzahler Hänschen".

Der restliche ad hominem-Schwachsinn ist keiner Erwiderung wert.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 16:24

CaptainJack hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:56)

Ich bin schon mental beeinträchtigt durch das Überhandnehmen solcher Dinge und ihrer entspr. Zukunftsprognosen.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... -gefeiert/

Mit solchen "Kleinigkeiten", überzeugt du mich nicht.

Außerdem wird, ohne, dass ich bis jetzt glücklicherweise selbst davon betroffen bin, meine psychische Lebensqualität immer mehr beeinträchtigt, wenn ich fast jeden Tag lesen muss, dass irgendeine Person wieder niedergestochen oder vergewaltigt wurde.
Hm , war dies vor der Flüchtlingskrise nicht so? Komisch.
Über andere Dinge will ich jetzt gar nicht mehr schreiben, sonst kommt mir noch die Galle hoch.

Ne brauchst du auch nicht, denn deine Gründe sind ziemlich sicher ausschließlich subjektiver Natur.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Di 12. Dez 2017, 16:46

="relativ"](12 Dec 2017, 16:24)

Mit solchen "Kleinigkeiten", überzeugt du mich nicht.


Diese Antwort spricht für dich, und ich habe sie erwartet.

Hm , war dies vor der Flüchtlingskrise nicht so? Komisch.

Nein, nicht mal annähernd! ich hoffe, du erkennst den Unterschied zwischen täglich und wöchentlich - 14tägig?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » Mi 13. Dez 2017, 20:21

CaptainJack hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:46)
ich hoffe, du erkennst den Unterschied zwischen täglich und wöchentlich - 14tägig?

Wenn man täglich tichyseinblick und achgut.com konsumiert, muss man ja was an der Birne kriegen. Vielleicht solltest du auf seriöse Medien umsteigen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon think twice » Mi 13. Dez 2017, 20:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:18)


Es fehlt nicht noch mehr, sondern es fehlt, angeblich, wenn man den Politikern glauben darf. Es ist ja nie Geld da, aber wenn dann mal eine "Krise" kommt, dann werden doch ganz plötzlich zig Milliarden locker gemacht.


Es ist klar, dass Politker gerne alles als sehr, sehr kompliziert dar- und die eigene Handlungsweise als alternativlos hinstellen, dadurch haben sie sich schon vorab die Absolution erteilt und behalten ihre weiße Weste. Dabei ist es ganz anders. Wenn sich deutsche Politiker von Bankenlobbyisten ihre Bankengesetze zur Bewältigung der Bankenkrise schreiben lassen, dann weiß jeder, was da gelaufen ist. In den USA wurde ein anderer Weg beschritten, da sind massenhaft Banken pleite gegangen, die, die überlebt haben, stehen jetzt besser da als die deutschen/europäischen Banken, die ja unbedingt "gerettet" werden mussten und immer noch gerettet werden müssen.
Wenn Deutschland Griechenland, Italien und Spanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms seit Jahren alleine lässt, dann ist auch klar, dass die irgendwann die Schnauze voll haben und die Flüchtlinge durchwinken. Wenn Deutschland sich nicht an der Finanzierung von Flüchtlingslagern vor Ort inkl. der Sicherstellung menschlicher Lebensumstände beteiligt, dann ist auch klar, dass die Menschen da irgendwann abhauen. Wenn sich Deutschland an der Zerstörung der Lebensgrundlagen in Afrika beteiligt, dann ist auch klar, dass die Betroffenen irgendwann anklopfen. Dazu braucht man kein Hellseher zu sein.
Wenn weder "Otto Normal Politiker" noch die Parteieliten solche einfachen Zusammenhänge erkennen können oder wollen, dann ist das ziemlich eindeutig Politikversagen.


Ja, vor allen Dingen mit der Anstrengung der anderen, denen, die die Steuern erwirtschaften müssen. Würde vernünftige Politik gemacht, wäre diese "zusätzliche Anstrengung" gar nicht nötig.


Schonmal was von Einlagensicherung gehört? Und wer verliert jetzt sein erspartes Geld, weil der Zins im Keller ist? Genau, der verächtlich gemachte "Steuerzahler Hänschen".

Der restliche ad hominem-Schwachsinn ist keiner Erwiderung wert.

Und wenn sich Deutschland verstaerkt finanziell am Ausbau von Flüchtlingslagern beteiligen würde oder die Entwicklungshilfe in Afrika erhöhen würde, würdest du auch wieder jammern, dass deine Steuergelder verschwendet werden.
Am besten alles in die eigene Tasche, oder?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon schelm » Do 14. Dez 2017, 07:06

CaptainJack hat geschrieben:(12 Dec 2017, 15:56)

Ich bin schon mental beeinträchtigt durch das Überhandnehmen solcher Dinge und ihrer entspr. Zukunftsprognosen.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... -gefeiert/

Mit der richtigen Ethnie und Religion im Hintergrund, kann man in D unbeachtet von den aufrechten Kämpfern gegen Rechts so Rechts sein wie man will.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Do 14. Dez 2017, 08:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:18)

Ich persönlich finanziere diesen Staat, ich bekomme nichts von ihm und will auch nichts von ihm, das einzige, was ich erwarte, ist sorgsamer Umgang mit dem Steuergeld. Kannst du eigentlich nie ohne persönliche Anfeindungen diskutieren, ist deine argumentative Position wirklich so schwach, dass du immer auf solche schmutzigen rhetorischen Tricks zurückgreifen musst?
Also wenn du dich persönlich angesprochen fühlst ist dies wohl kaum mein Problem. Ich habe aufgrund einer Aussage eine Frage gestellt, die hast du wohl persönlich genommen und eine Festellung getroffen, auf die ich geantwortet. Wenn du das in einer Diskussion/Dissens nicht verkraften kannst, schafft dir ein stärkeres Rückgrat an.

Es geht immer noch um die angeblich "gelebte Menschlichkeit", die sich einmal mehr als Seifenblase entpuppt, weil wirtschaftliche Interessen dahinter stecken.

Ach du meinst alle sogenannte "Gutmenschen" machen dies alles nur aus rein wirtschaflichen Interessen, oder wie kommst du zu so einer allgemeinen Aussage?


Es fehlt nicht noch mehr, sondern es fehlt, angeblich, wenn man den Politikern glauben darf. Es ist ja nie Geld da, aber wenn dann mal eine "Krise" kommt, dann werden doch ganz plötzlich zig Milliarden locker gemacht.

Daher schrieb ich ja, wo ein politischer Wille ist, da ist auch Geld da. Der Staat hat eben den Vorteil, daß er Schulden auf die "Ewigkeit" der nächsten Generation schieben kann, Otto Normal Verbraucher muss die Normalerweise noch in seinen Lebzeiten abstottern.


Es ist klar, dass Politker gerne alles als sehr, sehr kompliziert dar- und die eigene Handlungsweise als alternativlos hinstellen, dadurch haben sie sich schon vorab die Absolution erteilt und behalten ihre weiße Weste.

Natürlich sieht dies manchmal genaus so aus, aber ganz ehrlich, ich war noch nie in der Situation eines Spitzenpolitikers mit der Verantwortung als Minister, oder sogar Kanzler. Viel kritik ist also nur Kritik von Aussen ohne Insiderwissen.


Dabei ist es ganz anders.
Jetzt machst du mich aber Neugierig. ;)
Wenn sich deutsche Politiker von Bankenlobbyisten ihre Bankengesetze zur Bewältigung der Bankenkrise schreiben lassen, dann weiß jeder, was da gelaufen ist. In den USA wurde ein anderer Weg beschritten, da sind massenhaft Banken pleite gegangen, die, die überlebt haben, stehen jetzt besser da als die deutschen/europäischen Banken, die ja unbedingt "gerettet" werden mussten und immer noch gerettet werden müssen.

Ich will gar nicht bestreiten, daß es offensichtlich ist, daß bestimmte wichtige Wirtschaftszweige eine imense politische Einflussnahme haben. Da tue ich mir auch häufig schwer zu erkennen, ist dies jetzt Gesellschaftlich und Wirtschaftlich zwingend notwendig oder ist dies nur für diesen Wirtschaftszweig zwingend notwendig. Ich bezweifle das es in den USA viel anders abläuft, desweiteren sind dort auch die politischen Abläufe und Entscheidungswege gänzlich anderes.
Wenn Deutschland Griechenland, Italien und Spanien bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturms seit Jahren alleine lässt, dann ist auch klar, dass die irgendwann die Schnauze voll haben und die Flüchtlinge durchwinken.

Ja habe ich genauso kritisiert. Ändert aber nix an der mom. Situation die immer noch nach gemeinsamen Lösungen schreit.

Wenn Deutschland sich nicht an der Finanzierung von Flüchtlingslagern vor Ort inkl. der Sicherstellung menschlicher Lebensumstände beteiligt, dann ist auch klar, dass die Menschen da irgendwann abhauen.

Ähm, Deutschland kann man vorwerfen nicht genügend Geld bereitgestellt zu haben, aber ihr zugesagten Gelder hat Deutschland bezahlt, es waren eher andere Staaten die ihre Zusagen diesbezüglich nicht gehalten haben.


Wenn sich Deutschland an der Zerstörung der Lebensgrundlagen in Afrika beteiligt, dann ist auch klar, dass die Betroffenen irgendwann anklopfen. Dazu braucht man kein Hellseher zu sein.

Auch das ist Richtig, wobei man hier auch wieder nicht direkt deutschland allein die schuld geben sollte, sondern in meinen Augen ist es die verfehlte globale hegomonische wirtschaftspolitik der Industrieländer die hier den meisten Schaden anrichtet.
Flankiert von der mächtigen Industrielobby in diesen Ländern.

Wenn weder "Otto Normal Politiker" noch die Parteieliten solche einfachen Zusammenhänge erkennen können oder wollen, dann ist das ziemlich eindeutig Politikversagen.
Oh ich bin mir ziemlich sicher , daß zumindest ein Politiker der sich mit dieser Materie befasst, die Probleme ziemlich genau erkennt, nur ist dieser Politiker seinen Wählern in der heimat mehr verpflichtet als z.B. den nicht auf die Füsse kommenden Afrikaner. Ein Umdenken wäre erforderlich, wenn man Flüchtlingsströme verhindern/minimieren möchte.


Ja, vor allen Dingen mit der Anstrengung der anderen, denen, die die Steuern erwirtschaften müssen. Würde vernünftige Politik gemacht, wäre diese "zusätzliche Anstrengung" gar nicht nötig.

Nunja jeder der meint er kann es besser, hat die Möglichkeit sich Politisch zu engagieren und für seine Position Mehrheiten zu finden. Vernüftige Politik, ja hätte wohl jeder gerne, wie geht die?
Da gibt es bestimmt 40 Millionen unterschiedliche Meinungen in Deutschland.

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Nunja die war ja wohl nicht ausreichend, oder?
Nunja die Nullzinspolitik hat aus meiner Sicht nur einen logischen Sinn, nämlich die Krisenstaaten wieder auf ein Weg des wachstums zu führen, ohne direkt Steuergelder aus den reichen EU Staaten abzuziehen. Also geschieht dies indirekt, auch nicht viel besser. Aber natürlich kannst du geren mir eine Lösung präsentieren, die unsere kriselnden Mitgliedsstaaten wieder aufpäppeln können, ohne Investitionen.

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Leidest du unter Verfolgungswahn?
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Do 14. Dez 2017, 10:15

CaptainJack hat geschrieben:(12 Dec 2017, 16:46)

Diese Antwort spricht für dich, und ich habe sie erwartet.
Ja klar , du kannst ja unmöglich von mir erwartet haben, daß ich deinen Hype hier mitgehe.

Nein, nicht mal annähernd! ich hoffe, du erkennst den Unterschied zwischen täglich und wöchentlich - 14tägig?

Wäre erstmal zu klären, ob dich diese Themen vor der Flüchtlingskrise,überhaupt tangiert haben.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon CaptainJack » Do 14. Dez 2017, 10:45

relativ hat geschrieben:(14 Dec 2017, 10:15)


Wäre erstmal zu klären, ob dich diese Themen vor der Flüchtlingskrise,überhaupt tangiert haben.
Tangiert schon, aber es hielt sich im Rahmen. Inzwischen fühle ich mich aber geradezu erschlagen.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon relativ » Do 14. Dez 2017, 11:05

CaptainJack hat geschrieben:(14 Dec 2017, 10:45)

Tangiert schon, aber es hielt sich im Rahmen. Inzwischen fühle ich mich aber geradezu erschlagen.

Das wundert mich jetzt z.B. überhaupt nicht.
Wenn ich z.B. jeden Tag nach rechtsextremer Gewalt googeln würde, bekäme ich nachher auch noch den Eindruck, Deutschland bestünde nur noch aus radikalen Rechtknallern.
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Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon krone » Do 14. Dez 2017, 11:08

Jeden einen Eingliederungshelfer zur Seite zu stellen ,der Aufwand der da betrieben wird ist einfach nur noch lächerlich.

An einen normalen schulalltag ist trotzdem nicht zu denken .
Das ist doch alles vollkommen hoffnungslos das aus diesen Schülern Mal ein Staatsbürger wird der uns als Nation irgendetwas geben könnte.

Wenn Lehrer Angst vor Schülern haben


Wir stellen seit einigen Monaten eine Zunahme von Respektlosigkeit, Aggressivität und Ignoranz gegenüber dem Lehrpersonal fest“, heißt es in dem Schreiben. Es werden einige Beleidigungen aufgezählt, die sich Lehrer bereits anhören mussten ­­– zum Beispiel „Cracknutte“, „Hurensohn“ oder „Wichser“. Verbale Entgleisungen gebe es täglich. Wie es in dem Brief wörtlich heißt, werde zum Teil auch „die Größe der Geschlechtsteile (. . .) in die Beschimpfungen miteinbezogen“. Einige Beleidigungen würden in fremden Sprachen an die Lehrer gerichtet. Auch frauenverachtende Bedrohungen würden ausgesprochen. Ein Schüler soll zu einer Lehrerin gesagt haben, nachdem diese ihn auf seine aggressive und freche Ausdrucksweise hinwies: „Ich rede mit Ihnen, wie ich mit Frauen rede.“ Die Lehrerinnen seien zum Teil eingeschüchtert: „Viele Kolleginnen haben Angst, bestimmte Schüler zu unterrichten“, heißt es in dem Brief. Und: „Mittlerweile müssen wir bei unseren pädagogischen Maßnahmen immer unseren Eigenschutz im Auge behalten, da wir im Umfeld dieser hoch gewaltbereiten Jugendlichen auch privat leben.“

Derzeit gebe es auch keine weitere Aufnahme von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund. Ein weiterer Standort zur Unterrichtung von Schülern mit Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung sei in Kleinblittersdorf errichtet worden, zudem habe jeder Schüler einen eigenen Eingliederungshelfer, so Herceg weiter.

https://m.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/wenn-lehrer-angst-vor-schuelern-haben_aid-6939892?pgnr=3

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