Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

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HugoBettauer

Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Mo 31. Aug 2015, 09:11

holymoly » Mo 31. Aug 2015, 09:01 hat geschrieben:Das war 1962....und ist mit der heutigen Situation nicht vergleichbar.
1.Die Hamburger Flutopfer waren "Landsleute"
2.Die Hilfe und Unterbringung war temporär.
3.Es waren "nur" 15000 Flutopfer.

Dazu kommt, das die Gesellschaft in den 60er Jahren eine andere war.

Wir haben heute Millionen von Arbeitslosen


Wir haben heute 2,7 Millionen Arbeitslose, darunter nicht wenige Unbrauchbare.
2005 waren es 5 Millionen.

Mit der Aussage "Deutschland ist ein reiches Land" können viele nichts anfangen, weil sie es anders erleben.

Weil sie neidisch sind und nur zu den wenigen über ihnen schauen, nicht zu den vielen ärmeren weltweit. Das ist ein Fehler, den man nicht begünstigen darf.


Wir reden von bunten Gesellschaften und dem großen Glück des Multikulturellen, erleben in der Realität die Schattenseiten dieses Traumes. In vielen Bereichen ist die Integration eben nicht geglückt.


Selbst in Beeskow und Niesky herrschen heute Demokratie und Marktwirtschaft, wählen die Menschen CDU und essen Klöße. Die Integration von 17 Millionen ist geglückt, die Integration von ein paar Kriegsopfern schaffen wir auch noch.
Kung Fury

Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Kung Fury » Mo 31. Aug 2015, 09:13

Die reichen Staaten haben ja auch Angst in die Armut zu geraten und denken an ihre Zukunft.

Ich habe ja nichts gegen Herrschaft aber man sollte sie mit einer starken Hand führen und Kapitalistische Gedanken nicht vereugnen und ehrlich sein oder halt es richtig machen und uns in eine bessere Welt der Menschkichkeit und Miteinander führen wo jeder wirklich gleichberechtigt ist. :?: :?:

Und man sollte verdammt nochmal intoleranz nicht verurteilen oder bestrafen..... :?:
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Teeernte
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Teeernte » Mo 31. Aug 2015, 09:17

Bitte mal Diesen Beitrag auf der Zunge zergehen lassen....:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article145779834/Das-Multikulti-Krisengebiet-im-Thueringer-Wald.html

Durch Religion und Testosteron ist die Krise Alltag

Anfang des Monats geriet ein Fußballturnier der Heimbewohner völlig außer Kontrolle. Als die Flüchtlinge vom Westbalkan eine Niederlage einstecken mussten, zogen sie pöbelnd und mit einschüchternden Gesten über das Gelände.

Aber an der neuen Polizeistatistik kommt auch Triebel beim vorbei: Die Zahl der Kaufhausdiebstähle sei in Suhl "in letzter Zeit um 50 Prozent hochgegangen". Die erwischten Täter, sagt Triebel, kämen laut Polizei "vor allem vom Westbalkan".

Das Epizentrum des Ärgers liegt im hinteren Block des Flüchtlingsareals. Dort sind ausschließlich alleinstehende Männer untergebracht. "Hier ist der Testosteronspiegel manchmal sehr hoch", berichtet Sozialarbeiterin Caroline Schwarz. Wer auf dem Friedberg mit wem auf den Flur kommt, wird aus Sorge um Konflikte deshalb sorgsam geplant: Albaner nie mit Syrern, Familien oder Frauen immer separat.

Denn in Deutschland wird auch in Notlagen nach "Norm" gefeudelt. Es könnte ja sein, dass ein Flüchtling über einen Eimer stolpert. Und so gehört es auch zu den Eigentümlichkeiten des deutschen Krisenmanagements, dass Kuhlmann in seinem Beritt zwar manchmal bis zu einem halben Dutzend syrischer Ärzte finden könnte. Doch die dürfen außerhalb ihrer Familie nicht einmal ein Pflaster auf ein wundes Knie kleben, geschweige denn Flüchtlinge, die durch die Hölle gegangen sind, auf Verletzungen oder Infekte untersuchen..

Dass die Massenunterkunft im Sommer 2014 ohne Ankündigung quasi über Nacht eröffnet wurde, hat die Lage "auch nicht gerade entspannt".


"Entsetzt und sprachlos" über Berliner Entscheidungen.......Im Flüchtlingsheim von Suhl kam es zu schweren Krawallen zwischen Bewohnern und Angriffen auf die Polizei – Neonazis hatten nichts damit zu tun.


...die darf man nicht mal zum Reinigen einsetzen.....


Integration : schon mal überschüssiges Testosteron "integriert" ??
steve1974
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon steve1974 » Mo 31. Aug 2015, 10:54

SoleSurvivor » Mo 31. Aug 2015, 09:04 hat geschrieben:Vorübergehende Einschränkungen in Krisenzeiten sind hinnehmbar. Als in Hamburg die Flut kam und die Menschen in der Turnhalle schliefen, sagte auch kein Sportverein "wir müssen jetzt aber Hochsprung üben über die Nothilfekinder".

-
ich argwöhne,
es geht eher darum, daß die Regierungen und Behörden die Hilfsbereitschaft
der Bevölkerung als Alibi ausnutzen,
erstens noch mehr reinzulassen und sich zweitens vor ihren originären Aufgaben
zu drücken .
-
HugoBettauer

Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Mo 31. Aug 2015, 11:01

steve1974 » Mo 31. Aug 2015, 10:54 hat geschrieben:-
ich argwöhne,
es geht eher darum, daß die Regierungen und Behörden die Hilfsbereitschaft
der Bevölkerung als Alibi ausnutzen,


www.freital.de

Ich glaube nicht, dass man damit für mehr Zuwanderung werben kann.
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Excellero
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Excellero » Mo 31. Aug 2015, 11:03

Was ich da vor allem lese lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Wir müssen uns an Zuzügler anpassen. Ich weis nicht wieso manche oder besser viele so masochistisch sind, ich kapiers nicht.
Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muß man eigenen haben.
-Immanuel Kant
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon steve1974 » Mo 31. Aug 2015, 11:47

SoleSurvivor » Mo 31. Aug 2015, 12:01 hat geschrieben:
http://www.freital.de

Ich glaube nicht, dass man damit für mehr Zuwanderung werben kann.

-
Regionalpatriotismus ?
Gottseidank ist Freital nicht representativ für Deutschland .
Es ist zur Zeit mehr Hilfsbereitschaft als Ablehnung zu verzeichnen,
aber es besteht die Gefahr, daß es irgendwann kippt,
wenn es zu viele werden und sich die Behörden zu lange so langsam
mit ihrer Logistik bewegen wie jetzt .
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon steve1974 » Mo 31. Aug 2015, 11:49

Excellero » Mo 31. Aug 2015, 12:03 hat geschrieben:Was ich da vor allem lese lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Wir müssen uns an Zuzügler anpassen. Ich weis nicht wieso manche oder besser viele so masochistisch sind, ich kapiers nicht.

-
Nun ja die Reichen oder Wohlhabenden schotten sich ab
und klinken sich aus, wie immer .
Das "Wir" gilt vor allem für nicht Begüterte -
und für chronisch Schuldkomplexgeplagte ...
-
HugoBettauer

Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Mo 31. Aug 2015, 11:50

Die Behörden werden durch private Angebote leicht entlastet, es muss nur der administrative Rahmen dafür geschaffen werden, damit die Privaten auch dürfen wie sie können.
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mo 31. Aug 2015, 12:51

Ich habe am Wochenende einen interessanten Artikel in der Printausgabe des Spiegel gelesen. Darin heißt es, diejenigen, die schon immer positiv gegenüber Zuwanderung eingestellt waren sind nun umso lauter und hilfsbereiter, diejenigen, die schon immer dagegen waren, maulen umso lauter... Die schweigende Mehrheit ist höchstens wohlwollend neutral. Es kann jederzeit kippen.

Der Spiegel widerspricht damit der Behauptung die Mehrheit der Deutschen wolle mehr Zuwanderung bzw sei ihr positiv gegenüber eingestellt.
"Je stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg." Otto von Bismarck

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. " Bertolt Brecht
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Mo 31. Aug 2015, 13:09

Letzter-Mohikaner » Mo 31. Aug 2015, 12:51 hat geschrieben:Ich habe am Wochenende einen interessanten Artikel in der Printausgabe des Spiegel gelesen. Darin heißt es, diejenigen, die schon immer positiv gegenüber Zuwanderung eingestellt waren sind nun umso lauter und hilfsbereiter, diejenigen, die schon immer dagegen waren, maulen umso lauter... Die schweigende Mehrheit ist höchstens wohlwollend neutral. Es kann jederzeit kippen.

Da kippt nichts, bloß weil der Spiegel als Sturmgeschütz der Demagogie losrülpst. Mehr als Rohrkrepierer kriegt der auch nicht mehr hin.
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Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon milene » Mi 2. Sep 2015, 21:32

Seit Monaten ist eine immense Flüchtlingsbewegung, insbesondere in Richtung Deutschland zu verzeichnen.

Gestern erreichte die Flüchtlingswelle einen weiteren massiven Höhepunkt. Mehr als 2.300 Flüchtlinge kamen am Münchener Hauptbahnhof an. Im Monat August kamen mehr als 100.000 Flüchtlinge nach Deutschland, mehr als 45.000 blieben in Bayern.

Die Politik fordert zurecht, dass nicht nur Deutschland all diese Flüchtlinge aufnehmen kann und soll, sondern hier auch EU-weit Solidarität angezeigt ist. Frankreich und England weigern sich bislang mehr oder minder beharrlich, Flüchtlinge aufzunehmen, kassieren aber gerne Gelder aus dem ESF (Europäischer Sozialfonds) für landeseigene Projekte. Die EU-Kommission wird in den kommenden Tagen zu einer Sondersitzung zusammentreten und hoffentlich gescheite Entscheidungen fällen.

Umgang mit den Flüchtlingen:

Gestern wurde deutlich, dass bei den wahren Massen, die in München anströmten, es offenbar doch ungeahnte Möglichkeiten der gemeinsamen Bewältigung dieses Problems gibt. Ihr habt die Bilder sicher im Fernsehen gesehen, die Menschen eilten mit Hilfsgütern zum Hauptbahnhof, so dass dies erstmal ihresgleichen finden muss.

Frau Merkel sagt: "Wir schaffen das!"

Ich sehe das auch so, dass wir das schaffen. Andererseits ist aber auch zur Kenntnis zu nehmen, dass innerhalb dieses Jahres schon mehr als 300 Übergriffe auf Asylantenheime stattgefunden haben, der Rechtsradikalismus sich also nochmal so richtig austoben konnte.

Meine Fragen jetzt:

Wie seht Ihr das? Schaffen wir das wirklich? Wollen wir das wirklich? Sind wir bereit, Leid auch wirklich anzuerkennen, oder wird der "Sozialneid" einer künftigen pluralistischen Gesellschaft im Wege stehen?

Viele Fragen, ich weiß... aber ich freue mich auf Eure Meinungen

Milene
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Mi 2. Sep 2015, 21:54

Wir schaffen das und können auch nicht anders.
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon epona » Do 3. Sep 2015, 06:22

Wir schaffen es selbstverständlich.
Notwenige Schritte sind m.E:
-gemeinsame europ. Flüchtlingspolitik statt nationale Egotrips
-massive Unterstützung für Städte und Kommunen
-ausreichendes Angebot an Sprachkursen
-individuelle Prüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten
-möglichst rasche Eingliederung in den Arbeitsmarkt
-sofortige Förderung/Bildung der Kinder und Jugendlichen

Ein Flüchtling in Budapest:

"in Syrien war ich Uniprofessor, hier bin ich nicht mal mehr ein Mensch"
(Interview MoMa heute)

So verschleudert man Resourcen.
Zuletzt geändert von epona am Do 3. Sep 2015, 06:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Blickwinkel » Do 3. Sep 2015, 07:21

milene » Mi 2. Sep 2015, 22:32 hat geschrieben:Meine Fragen jetzt:

Wie seht Ihr das? Schaffen wir das wirklich?



Natürlich, wir schaffen es nicht mal die Elbphilharmonie oder den BER fertig zu stellen, aber hunderttausende Menschen, die auf einen Schlag nach D kommen, kriegen wir problemlos unter.

Wollen wir das wirklich?


Es ist unsere heilige, moralische Pflicht jeden Fremden bestens zu versorgen, alles andere könnte sonst schlechte Presse geben und die ist tausendmal wichtiger, wie wenn wir klar sagen, dass wir es nicht schaffen können.

Sind wir bereit, Leid auch wirklich anzuerkennen, oder wird der "Sozialneid" einer künftigen pluralistischen Gesellschaft im Wege stehen?


Leute, die wirklich leiden, wandern bestimmt nicht nach D, wenn sie auch in I oder GR ihren Asylantrag stellen könnten. Es geht hier rein um wirtschaftliche Interesse, die durch das Fehlurteil des BVerfG und einer völligen Fehleinschätzung der Lage durch die Bundesregierung zustande kam.

Und dass hier die meisten Menschen bereit sind, dauerhaft von ihrem Wohlstand an wildfremde Menschen abzugeben, denen man tatsächlich dieses Märchen aufgetischt hat, kann ich nicht erkennen. Einmalige Kuscheltier-Verteilaktionen usw. werden bei weitem nicht ausreichen, ich rede hier von Steuererhöhungen, Wohnungsbauprogrammen und dauerhafter Alimentierung der Flüchtlinge, nebst medizinischer Versorgung, die ebenfalls sehr kostspielig ist für hunderttausende Menschen. Dann dürfen sich die GKVler auf höhere Beiträge gefasst machen, bei gleichzeitig sinkenden Leistungen.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon holymoly » Do 3. Sep 2015, 07:33

Man kann einen dreieckigen Klotz auch in einen Kreis hämmern.
Es wird irgendwie gehen, doch bezweifle ich sehr stark, dass dieses von der Mehrheit der Bevölkerung wirklich gewollt wird. Der ganze europäische Gehirnfurz funktioniert eben nicht....und das wird immer deutlicher.
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen

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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Quatschki » Do 3. Sep 2015, 07:42

Zeichnet mal hier kein falsches Bild!
Es ist doch nur eine ganze kleine Clique gewissenloser, zumeist sächsischer Rassisten, die sich gegen die Aufnahme von Asylanten stellt, während 99% der Bundesbürger in unverbrüchlicher Treue zur Partei- und Staatsführung voll freudiger Begeisterung und Vertrauen der Ankunft weiterer hunderttausender Muslime entgegenfiebern.
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Blickwinkel » Do 3. Sep 2015, 07:46

Quatschki » Do 3. Sep 2015, 08:42 hat geschrieben:Zeichnet mal hier kein falsches Bild!
Es ist doch nur eine ganze kleine Clique gewissenloser, zumeist sächsischer Rassisten, die sich gegen die Aufnahme von Asylanten stellt, während 99% der Bundesbürger in unverbrüchlicher Treue zur Partei- und Staatsführung voll freudiger Begeisterung und Vertrauen der Ankunft weiterer hunderttausender Muslime entgegenfiebern.


Claus Kleber und Till Schweiger würden sofort ihr letztes Hemd geben, aber keiner der Flüchtlinge fragt danach, deswegen machen sie es nicht. :D

Aber apropos entgegenfiebern, in Karlsruhe fiebern wir tatsächlich einer neuen Welle entgegen, aber ganz gewiss nicht in freudiger Erwartung sondern eher in sorgenvoller Erwartung.

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/asyl-karlsruhe./Neue-Fluechtlingswelle-in-Karlsruhe-erwartet-Gibt-es-genug-Winterquartiere;art6066,1717693

Übrigens hat man der Bevölkerung gesagt, mache Unterkünfte wären nur temporär, wie in der Kriegstrasse, doch das stimmt nicht. Und mal schauen was dort passiert, wenn die Unterkunft, wie alle anderen auch, massiv überbelegt wird. Dann hätten wir Unruhen direkt zentral in der Stadt. Super Sache, diese Willkommenskultur. :rolleyes:
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon epona » Do 3. Sep 2015, 07:53

Blickwinkel » Do 3. Sep 2015, 08:21 hat geschrieben:

Einmalige Kuscheltier-Verteilaktionen usw. werden bei weitem nicht ausreichen,


Natürlich nicht :?
Hat auch niemand behauptet.
Außer dieser Geste der Solidarität, der Anteilnahme, leisten viele ehrenamtliche Helfer wesentlich mehr.
Sie erteilen Deutschunterricht, nehmen Flüchtlinge in Sportvereine auf, kochen mit ihnen gemeinsam, helfen bei Behördengängen und Anträgen, kümmern sich um die Kleinsten und med. Personal kümmert sich kostenlos um diese Menschen.
Die haben Anerkennung statt Spott verdient.

Deutschland ist durchaus in Sachen Flüchtlinge auf dem richtigen Weg.
Hab einfach etwas Geduld, es wurde zu lange gepennt, jetzt müssen die Wege geebnet werden.
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Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon epona » Do 3. Sep 2015, 07:56

Quatschki » Do 3. Sep 2015, 08:42 hat geschrieben:Zeichnet mal hier kein falsches Bild!
Es ist doch nur eine ganze kleine Clique gewissenloser, zumeist sächsischer Rassisten, die sich gegen die Aufnahme von Asylanten stellt, während 99% der Bundesbürger in unverbrüchlicher Treue zur Partei- und Staatsführung voll freudiger Begeisterung und Vertrauen der Ankunft weiterer hunderttausender Muslime entgegenfiebern.


*hüstel* Die meisten Bundesbürger haben verstanden, dass Religionszugehörigkeit kein Grund für Ausgrenzung/Ablehnung ist.

Lernst du sicher auch noch. ;)

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