Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 7834
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » So 4. Nov 2018, 23:56

Wähler hat geschrieben:(04 Nov 2018, 18:44)

Die Peripherie-Länder, wie Italien, Spanien und Griechenland mit dort neu ankommenden Flüchtlingen allein zu lassen, ist zwar gemäß der Dublin-Verordnung legal, aber politisch unsolidarisch.
Wer mit der Obergrenze von 200 000 pro Jahr nicht einverstanden ist, oder Kooperationsverträge mit benachbarten EU-Ländern als überflüssig ansieht, kann ja die politischen Kräfte dabei unterstützen, die nur auf nationale Lösungen setzen. Über angebliche Unrechtmäßigkeit brauchen wir aber nicht immer weiter wie in einer Endlosschleife diskutieren.


Dass die Mittelmeeranrainer je mit den Flüchtlingen alleingelassen worden wären, ist ein Gerücht. Deutschland hat auch vor 2015 die Hauptlast getragen, war aber eben ab 2015 durch Merkels Kinderlein kommet, ja kommet doch all auch der Magnet, der die Leute angezogen hat, und hat somit Schuld auf sich geladen.

Dass nun Spanien überrannt wird, ist die logische Folge der sozialistischen Wende und der Willkommenspolitik, die der dumme Pemierminister dort ausgerufen hat, als ob er gar nichts aus Merkels Dummheiten gelernt hätte. Tja, wenn man die Leute einlädt, dann kommen sie eben auch.

Vor 2015 wäre eine Zahl von jährlich 200.000 Asylanten für Deutschland eine sehr hohe Zahl gewesen, die abgesehen von der Ausnahmesituation um 1993 kaum je erreicht wurde; es ist auch heute noch zu hoch, wenn man bedenkt, wer da kommt (sehr viele ungebildete, abergläubische, schwierig zu integrierende Menschen, die auf Versorgung hoffen). Erst durch die grenzenlose Masseneinwanderung wurden die Dimensionen verschoben. Das habe ich immer gesagt, und heute steht es sogar in der Zeitung:

Auch in Deutschland ist das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht: 2018 wurden bis Ende September 142.000 Asylanträge gestellt. Im gesamten Jahr 2013 waren es laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 127.000 – eine Größenordnung, die damals Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) alarmierte: Bei der Vorstellung der Asylbilanz 2013 warnte er, dass „die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich um mehr als 60 Prozent angestiegen“ sei. „Höhere Zahlen waren zuletzt im Jahr 1999 zu verzeichnen.“ Im „Vergleich zu den anderen EU-Mitgliedsstaaten weist Deutschland im Jahr 2013 mit deutlichem Abstand die höchsten Asylbewerberzahlen auf“, erklärte er damals.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. In der Zeit von 2013 bis heute nahm Deutschland sogar fast so viele Asylbewerber auf, wie insgesamt an der Mittelmeerküste ankamen. Laut den WELT AM SONNTAG vorliegenden IOM-Daten kamen in dem Zeitraum rund zwei Millionen Migranten (2,002 Mio.) in Griechenland, Italien, Spanien, Zypern und Malta an. In Deutschland wurden seither bis Ende September laut BAMF rund 1,9 Millionen Asylanträge (1,917 Mio.) gestellt. Die IOM bezieht ihre Zahlen von den Küstenwachen und Innenministerien der jeweiligen Länder und ist mit Dutzenden eigenen Niederlassungen an den Migrationsrouten vertreten.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... iveau.html
Projekt Julian I: 5 Jan 2016 - 14 Aug 2018
Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -
Benutzeravatar
Julian
Beiträge: 7834
Registriert: Di 5. Jan 2016, 00:38

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Julian » Mo 5. Nov 2018, 00:05

Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach, die Versorgung der Refugees auf Kost und Logis umzustellen und keinerlei Bargeld mehr zu verteilen. Außerdem sollten die Refugees bis zur Klärung ihrer Identität und auch ihres Asylverfahrens in Ankerzentren untergebracht werden.

Für abgelehnte Refugees sollte es außer einem Abschiebeflug gar keine Leistungen mehr geben, wie es ja auch in anderen Ländern üblich ist. Alle straffällig gewordenen Refugees gehören meiner Meinung nach bis zur Abschiebung interniert zum Schutz der einheimischen Bevölkerung.
Projekt Julian I: 5 Jan 2016 - 14 Aug 2018
Projekt Julian II: 14 Aug 2018 -
Wähler
Beiträge: 4242
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04
Wohnort: Bayern

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Wähler » Mo 5. Nov 2018, 06:24

Julian hat geschrieben:(05 Nov 2018, 00:05)
Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach, die Versorgung der Refugees auf Kost und Logis umzustellen und keinerlei Bargeld mehr zu verteilen. Außerdem sollten die Refugees bis zur Klärung ihrer Identität und auch ihres Asylverfahrens in Ankerzentren untergebracht werden.
Für abgelehnte Refugees sollte es außer einem Abschiebeflug gar keine Leistungen mehr geben, wie es ja auch in anderen Ländern üblich ist. Alle straffällig gewordenen Refugees gehören meiner Meinung nach bis zur Abschiebung interniert zum Schutz der einheimischen Bevölkerung.

In zentralen Ankerzentren kann man ohne hohen Personaleinsatz schlechter Entwicklungshilfe an den Flüchtlingen leisten. Es liegen über 300 000 Widerspruchsverfahren bei den Verwaltungsgerichten. Das würde jahrelangen Aufenthalt in den Ankerzentren für die Flüchtlinge bedeuten. Sollen die erwachsenen, noch nicht anerkannten Flüchtlinge in Warteschleife dann ihr Berufsausbildungsgeld oder ihren Lohn beim Staat abgeben? Wo bleiben außerdem die Anreizprogramme für freiwillige Rückkehr?
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 10098
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon odiug » Mo 5. Nov 2018, 07:18

Wähler hat geschrieben:(05 Nov 2018, 06:24)

In zentralen Ankerzentren kann man ohne hohen Personaleinsatz schlechter Entwicklungshilfe an den Flüchtlingen leisten. Es liegen über 300 000 Widerspruchsverfahren bei den Verwaltungsgerichten. Das würde jahrelangen Aufenthalt in den Ankerzentren für die Flüchtlinge bedeuten. Sollen die erwachsenen, noch nicht anerkannten Flüchtlinge in Warteschleife dann ihr Berufsausbildungsgeld oder ihren Lohn beim Staat abgeben? Wo bleiben außerdem die Anreizprogramme für freiwillige Rückkehr?

Na ja ... das kömmt ein wenig darauf an, was man daraus macht.
Wenn man Ankerzentrum als Internierungslager versteht, wie das einige zu fordern scheinen, dann gebe ich dir recht.
Das kann und darf nicht sein.
Wenn man hingegen das Ankerzentrum als Anlaufstelle für Flüchtlinge versteht, in denen die Hilfe gebündelt und effektiver gestaltet werden kann, dann sollte man darüber reden können.
Wir haben das Problem, dass viele der Flüchtlinge traumatisiert sind und diese psychologische Hilfe brauchen.
Ebenso gilt das für Ausbildung und Integrationskurse.
Da kann ein Ankerzentrum helfen, wenn Hilfsangebote gebündelt werden.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 1110
Registriert: Fr 25. Mai 2018, 23:15

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fliege » Mo 5. Nov 2018, 10:01

Julian hat geschrieben:(05 Nov 2018, 00:05)
Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach, die Versorgung der Refugees auf Kost und Logis umzustellen und keinerlei Bargeld mehr zu verteilen. Außerdem sollten die Refugees bis zur Klärung ihrer Identität und auch ihres Asylverfahrens in Ankerzentren untergebracht werden.
Für abgelehnte Refugees sollte es außer einem Abschiebeflug gar keine Leistungen mehr geben, wie es ja auch in anderen Ländern üblich ist. Alle straffällig gewordenen Refugees gehören meiner Meinung nach bis zur Abschiebung interniert zum Schutz der einheimischen Bevölkerung.
Wähler hat geschrieben:(05 Nov 2018, 06:24)
Es liegen über 300 000 Widerspruchsverfahren bei den Verwaltungsgerichten. Das würde jahrelangen Aufenthalt in den Ankerzentren für die Flüchtlinge bedeuten. [...] Wo bleiben außerdem die Anreizprogramme für freiwillige Rückkehr?

Das Anreizprogramm für freiwillige Rückkehr bestünde darin, dass illegale Migranten in Deutschland nichts mehr problemlos abstauben und mitgehen lassen könnten. Und ein Illegaler, der Aussicht auf jahrelange Unterbringung in einem Ankerzentrum bei strikter Residenzpflicht hätte, dürfte angereizt sein, sich den Gratisrückflug zu gönnen.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 55045
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon zollagent » Mo 5. Nov 2018, 10:59

Fliege hat geschrieben:(05 Nov 2018, 10:01)

Das Anreizprogramm für freiwillige Rückkehr bestünde darin, dass illegale Migranten in Deutschland nichts mehr problemlos abstauben und mitgehen lassen könnten. Und ein Illegaler, der Aussicht auf jahrelange Unterbringung in einem Ankerzentrum bei strikter Residenzpflicht hätte, dürfte angereizt sein, sich den Gratisrückflug zu gönnen.

Das unterstellt, die Menschen kämen, um "abzustauben". Die typische Vorstellung der Rechtsradikalen. Krieg, Bürgerkrieg, politische oder religiöse Verfolgung oder schlicht Klimaänderungen, die ein Verbleiben in der Heimat schlicht unmöglich machen, existieren da nicht. Wer aber aus solchen Gründen kam, den können keine "Anreize" mit den Unterstellungen der Rechtsradikalen erreichen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Bleibtreu
Moderator
Beiträge: 7629
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist
Wohnort: Tel Aviv // Paris

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Bleibtreu » Mo 5. Nov 2018, 13:40

Hier muss schon wieder gesaeubert werden - Sende- und RuhePause bis heute Abend

Edit - Gereinigt + wieder offen
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mo 5. Nov 2018, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
•Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. // Moderatorin im Forum 2
https://www.shabak.gov.il/english/Pages/index.html#=2
Concordia - Integritas - Industria
Liberty
Beiträge: 74
Registriert: So 26. Aug 2018, 20:58

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Liberty » Di 6. Nov 2018, 01:12

Die Innenminister von Baden-Württemberg und Bayern, Strobl und Hermann, wollen jetzt nach der Gruppenvergewaltigung von Freiburg syrische Straftäter nach Syrien abschieben. Sie betonen aber, es würde nur um kriminelle Syrer gehen, nicht um anständige Syrer.

Was hat das denn damit zu tun, ob jemand kriminell oder anständig ist?

Entweder ist Syrien sicher genug um abzuschieben oder zu unsicher zum abschieben. Wenn es zu unsicher ist, darf man niemanden dort hin abschieben, auch keine Straftäter. Und wenn es relativ sicher ist, dann muss man alle abschieben, auch die Anständigen, weil dann für keinen Syrer mehr ein Asylgrund besteht.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 7241
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Bielefeld09 » Di 6. Nov 2018, 01:46

HugoBettauer hat geschrieben:(31 Aug 2015, 10:05)

Eine interessante Frage. Viele Menschen fordern ja weniger Herrschaft und mehr Freiheit zusammen mit mehr Markt, auch in Fragen der Sicherheit.


Der Mensch kann nur ein bestimmtes Quantum an Spaghetti essen und Vino Bianco oder Vino Rosso trinken. Mehr macht ihn nicht glücklich, selbst wenn man es ihm reinstopft.



Die meisten Angriffskriege gehen von verhältnismäßig reichen Staaten aus. USA, Deutschland, Frankreich, England, sogar Italien und Russland.

Ach was.
Und da fragt keiner mehr?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 1110
Registriert: Fr 25. Mai 2018, 23:15

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Fliege » Di 6. Nov 2018, 09:53

Liberty hat geschrieben:(06 Nov 2018, 01:12)
Die Innenminister von Baden-Württemberg und Bayern, Strobl und Hermann, wollen jetzt nach der Gruppenvergewaltigung von Freiburg syrische Straftäter nach Syrien abschieben. Sie betonen aber, es würde nur um kriminelle Syrer gehen, nicht um anständige Syrer.

Was hat das denn damit zu tun, ob jemand kriminell oder anständig ist?

Entweder ist Syrien sicher genug um abzuschieben oder zu unsicher zum abschieben. Wenn es zu unsicher ist, darf man niemanden dort hin abschieben, auch keine Straftäter. Und wenn es relativ sicher ist, dann muss man alle abschieben, auch die Anständigen, weil dann für keinen Syrer mehr ein Asylgrund besteht.

Deine Argumentation trifft einen zentralen Punkt. Nach dem Ende des Syrien-Konfliktes sind die Fluchtgründe der Syrien-Kriegsflüchtlinge entfallen (ähnlich verhält es sich bei Irak-Kriegsflüchtlingen; bei GG-16a-Asylanten kann der Fall anders liegen.) Daher verwies ich bereits vor einiger Zeit darauf, dass die Freude der Syrer in Deutschland, nun endlich in ihr Heimatland zurückkehren können, groß sein müsse. (Und nebenbei werden in deutschen Städten doch einige Wohnungen frei, was die Wohnungsnot hierzulande entspannen dürfte.)
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 34125
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Di 6. Nov 2018, 10:14

Liberty hat geschrieben:(06 Nov 2018, 01:12)

Wenn es zu unsicher ist, darf man niemanden dort hin abschieben, auch keine Straftäter.

Doch, man darf gem. internationaler Abkommen Straftäter auch in Staaten abschieben, die unsicher sind.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27661
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Do 8. Nov 2018, 18:41

Wähler hat geschrieben:(03 Nov 2018, 14:53)

Es geht um Proportionen im gesamten Bruttosozialprodukt. Es ist mir klar, dass es in Deutschland auch an öffentlichen Infrastruktur-Investitionen mangelt. In Relation zu den Kosten des gesamten Sozialsystemes von fast 1 Billion Euro pro Jahr sind 3% davon als Entwicklungshilfe und Flüchtlingskosten nicht gigantisch, wie hier dargestellt wird.

Doch, das ist es da ein Vergleich mit dem BIP hinkt. Es kommt darauf an, was nach den Ausgaben übrig ist und da sind 30 Mrd./Jahr eine gigantische Summe (Zum Vergleich: Das ist "Jahrhundertprojekt" Stuttgart21 4 mal jedes Jahr!)

Was mich vor allem mal interessieren würde, was konkret den recht hohen Anteil daran die "Beseitigung der Fluchtursachen" ausmachen ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27661
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 9. Nov 2018, 14:12

Nächste Chance verpasst:
DEUTSCHLAND BEI BUNDESRATS-ABSTIMMUNG
Grüne lehnen Einstufung von Maghreb-Staaten als sichere Länder ab

Für die von der großen Koalition geplante Einstufung der Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien sowie Georgien als sichere Herkunftsländer zeichnet sich keine Unterstützung der im Bundesrat benötigten Grünen ab.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... wV4zKNVmaw

Ausgerechnet von dort, wo die meisten Kriminellen herkommen und die Anerkennungsquoten gen 0 tendieren lehnen diese elenden Grünen und Linke ab diese als sichere Herkunftsstaaten einzustufen.
Da sieht man das es denen nur um das völlig unrealistische "Open Borders" geht und das das Asylsystem massiv missbraucht wird.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27661
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 9. Nov 2018, 14:47

Diese Leute sind hier geboren, aufgewachsen und deutsche Staatsbürger:

Wenn das mit denen schon nicht klappt, wie soll das erst bei den Flüchtlingen funktionieren die ja in ihren Heimatländern aufgewachsen und sozialisiert wurden?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Moderator
Beiträge: 34125
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 15:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 9. Nov 2018, 16:42

Das sind keine Flüchtlinge, außerdem ist der Film schon älter.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
jack000
Moderator
Beiträge: 27661
Registriert: So 1. Jun 2008, 17:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon jack000 » Fr 9. Nov 2018, 17:18

Tom Bombadil hat geschrieben:(09 Nov 2018, 16:42)

Das sind keine Flüchtlinge, außerdem ist der Film schon älter.

Richtig, deswegen stellte ich die Frage nach der Integrationsfähigkeit der Flüchtlinge deren Sozialisation ja bereits abgeschlossen ist
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Benutzeravatar
McKnee
Beiträge: 996
Registriert: Sa 2. Sep 2017, 15:18
Wohnort: Daheim

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon McKnee » Fr 9. Nov 2018, 21:27

jack000 hat geschrieben:(09 Nov 2018, 14:47)

Diese Leute sind hier geboren, aufgewachsen und deutsche Staatsbürger:

Wenn das mit denen schon nicht klappt, wie soll das erst bei den Flüchtlingen funktionieren die ja in ihren Heimatländern aufgewachsen und sozialisiert wurden?


Diese Menschen sind hier aufgewachsen, aber nie so sozialisiert worden, dass sie sich integrieren können und wollen.

Es gibt auf die Ursachen nicht die einzige und einfache Antwort.

Menschen, die aus einer Not heraus hierher flüchten, sind froh hier sicher anzukommen. Sie wollen sich allein schon aus dem Grund einfinden, weil sie erst dann zur Ruhe kommen können.

Natürlich sind Flüchtlinge integrierbar. Natürlich sind nicht alle integrierbar. Aber warum sollen jene darunter leiden, die hier endlich wieder ohne ihre bisherige Angst leben wollen?!

Ich vergleiche es mal mit der Todesstrafe. Ich will weder Richter, noch Henker sein. Ich möchte hier ebenso wenig jemanden zurück schicken, der hier Sicherheit vor Verfolgung und Krieg sucht.

Die anderen fahre ich gerne höchstpersönlich zum Flughafen.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Albert Einstein
PeterK
Beiträge: 5415
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon PeterK » Fr 9. Nov 2018, 21:39

McKnee hat geschrieben:(09 Nov 2018, 21:27)
Die anderen fahre ich gerne höchstpersönlich zum Flughafen.

... und wirst damit möglicherweise zum Gehilfen des Henkers - der "Hunger" heißen könnte.
Benutzeravatar
McKnee
Beiträge: 996
Registriert: Sa 2. Sep 2017, 15:18
Wohnort: Daheim

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon McKnee » Fr 9. Nov 2018, 21:53

PeterK hat geschrieben:(09 Nov 2018, 21:39)

... und wirst damit möglicherweise zum Gehilfen des Henkers - der "Hunger" heißen könnte.


Nun, der Hunger allein ist noch kein Henker. Gibt es eine seriöse Erhebung darüber, wie viele Menschen nur aufgrund von Hunger geflüchtet sind? Ich habe gerade Probleme das nachzuvollziehen.

Eine Gesellschaft muss sich selber schützen und die MIttel richten sich danach, wie intensiv sie "angegriffen" wird. Wenn es das einzige Mittel zum Schutz der Gesellschaft ist, dann muss die Abschiebung erfolgen. Die Option seinem Henker dann zu entgehen hat jeder. Oder bin ich in der Logik nicht schon Henkershelfer, wenn ich die Hungernden nicht hole? Wäre es nicht verwerflicher jene Menschen nicht zu holen, als jene abzuschieben, die sich gegen die Gesellschaft stellen?!
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Albert Einstein
PeterK
Beiträge: 5415
Registriert: Di 31. Mai 2016, 10:06

Re: Sammelstrang Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon PeterK » Fr 9. Nov 2018, 22:22

McKnee hat geschrieben:(09 Nov 2018, 21:53)
Eine Gesellschaft muss sich selber schützen und die MIttel richten sich danach, wie intensiv sie "angegriffen" wird.

Ich meine, wir seien gar nicht mal so uneinig.

Ich meine aber auch, dass Gesellschaften, deren Bodenschätze "wir" ausbeuten, deren Fischgründe "wir" leerfischen und deren Landwirtschaft "wir" - z.B. durch Billig-Exporte - zerstören, sich eben auch schützen dürfen. Und sei es durch Flucht nach Europa.

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste