Mittelmeer-Flüchtlinge

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anton
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Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon anton » Fr 17. Apr 2015, 13:22

Während die Schleuser Gutmenschen und Profiteure sind, haben die EU-Länder, vor allem Italien, ein riesiges Problem mit der Aufnahme der Flüchtlinge.

Politiker und Bürger wissen, das dieses Thema nicht beherrschbar ist und früher oder später in einem Desaster enden wird.

Warum ist es nicht möglich vor Ort zu helfen. Das Geld, das für die Aufnahme aufgewendet wird, könnte dafür eingesetzt werden, den zurückgeschickten Flüchtlingen durch gezielte Projekte in der Heimat zu helfen. Und zwar flächendeckend. Dann würde sich der Wunsch das Glück in der Fremde zu suchen, früher oder später vielleicht erledigen. Gemeint ist eine Verlagerung der Mittelverwendung in die Herkunftsländer der Flüchtlinge. Viele Alternativen bestehen offensichtlich nicht.

Wenn die Flüchtenden eines Tages erkennen, dass eine Flucht nicht die erwünschte Lösung ist und sie stattdessen in der Heimat ein Chance bekommen, könnten Veränderungen eintreten. Vielleicht kann damit allen gehofen werden?

Vielleicht ist das nur ein naiver Gedanke. Auf jeden Fall sollten Politiker kreativer agieren. Was sich jetzt abspielt, kann keine Dauerlösung sein.

Das es kein einfach zu lösenden Problem ist, beweisen die vielen ertrunkenen Flüchtlinge, die offensichtlich kein abschreckendes Beispiel sind. Eine deutlichere Kommunikation auf allen Ebenen ist sicher die Grundvoraussetzung.
Zuletzt geändert von anton am Fr 17. Apr 2015, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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jack000
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon jack000 » Fr 17. Apr 2015, 14:05

[MOD] - Wenn das Thema nicht sachlich diskutiert werden kann oder will, landet es in der Ablage.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
Kanzlerqualle

Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Kanzlerqualle » Fr 17. Apr 2015, 14:08

das Thema wird doch schon in vielen anderen Thread besprochen .. also schließen
Bayerische Axt
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Bayerische Axt » Fr 17. Apr 2015, 15:36

Wie lange würde es denn dauern, bis die Leute z.B. lieber in Somalia bleiben wollen, weil sie dort ähnlich gute Chancen sehen wie in Europa?
Wird das von den jetzt lebenden Personen noch jemand mitbekommen? Ich glaube nicht.

Daher bestünde die einzige Möglichkeit darin, in Afrika gewisse Schutzzonen einzurichten.

Und wenn sich doch Leute aufs Meer begeben, gibt es doch nur 2 Optionen, um diesen Trend aus EU Sicht zu beenden.
Man macht gar nichts, schottet sich ab und überlässt die Leute auf dem Meer ihrem Schicksal.
Das ist aber natürlich bei näherer Betrachtung keine Option.
Bleibt also nur die zügige Rückführung der Leute nach der Rettung, die dann die Erkenntnis haben sollten, dass ihr gezahltes Geld an die Schleuser für die Tonne war. Wenn sich das in Afrika rumspricht, müsste es auch zu einer Reduzierung der Bootsflüchtlinge kommen.
Wenn laut Merkel der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört Bayern nicht zu Deutschland (BP)
Marie-Luise

Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Marie-Luise » Fr 17. Apr 2015, 21:26

Bayerische Axt » Fr 17. Apr 2015, 16:36

Und wenn sich doch Leute aufs Meer begeben, gibt es doch nur 2 Optionen, um diesen Trend aus EU Sicht zu beenden.
Man macht gar nichts, schottet sich ab und überlässt die Leute auf dem Meer ihrem Schicksal.
Das ist aber natürlich bei näherer Betrachtung keine Option.
Bleibt also nur die zügige Rückführung der Leute nach der Rettung, die dann die Erkenntnis haben sollten, dass ihr gezahltes Geld an die Schleuser für die Tonne war. Wenn sich das in Afrika rumspricht, müsste es auch zu einer Reduzierung der Bootsflüchtlinge kommen.


Je mehr gemacht wird, desto mehr Asylanten begeben sich aufs Mittelmeer.

Die Helfer zu fangen, ist ein beinah aussichtsloses Unterfangen. Sie wachsen nach wie die marokkanischen Drogendealer.
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hafenwirt
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon hafenwirt » Fr 17. Apr 2015, 21:32

anton » Freitag 17. April 2015, 14:22 hat geschrieben:Warum ist es nicht möglich vor Ort zu helfen. Das Geld, das für die Aufnahme aufgewendet wird, könnte dafür eingesetzt werden, den zurückgeschickten Flüchtlingen durch gezielte Projekte in der Heimat zu helfen. Und zwar flächendeckend. Dann würde sich der Wunsch das Glück in der Fremde zu suchen, früher oder später vielleicht erledigen. Gemeint ist eine Verlagerung der Mittelverwendung in die Herkunftsländer der Flüchtlinge. Viele Alternativen bestehen offensichtlich nicht.


Du machst ja hier bereits den Fehler mit der Annahme, dass die Flüchtlinge alle nur wegen der Wirtschaftslage kommen. Allein ein kleiner Blick in Wikipedia reicht, um zu sehen, dass die politische und Menschenrechtslage in den meisten Nationen des afrikanischen Kontinents teils bedrohlicher für das Individuum als der Hunger ist.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Kanzlerqualle » Fr 17. Apr 2015, 22:05

hafenwirt » Fr 17. Apr 2015, 21:32 hat geschrieben:Du machst ja hier bereits den Fehler mit der Annahme, dass die Flüchtlinge alle nur wegen der Wirtschaftslage kommen. .
.. die kommen doch fast nur wegen Wirtschaftslage , begreif es doch mal ..
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jack000
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon jack000 » Fr 17. Apr 2015, 22:21

hafenwirt » Fr 17. Apr 2015, 22:32 hat geschrieben:
Du machst ja hier bereits den Fehler mit der Annahme, dass die Flüchtlinge alle nur wegen der Wirtschaftslage kommen. Allein ein kleiner Blick in Wikipedia reicht, um zu sehen, dass die politische und Menschenrechtslage in den meisten Nationen des afrikanischen Kontinents teils bedrohlicher für das Individuum als der Hunger ist.

Das ist Unsinn. Selbstverständlich gibt es Staaten im afrikanischen Kontinent bei denen tatsächlich eine Bedrohung vorliegt (z.B. durch Beschneidung von Frauen oder Verfolgung Homosexueller oder auch Krieg).
Aber aus Ländern wo Krieg und Verfolgung herrscht flliehen i.d.R. komplette Familien, da dieses ja alle Menschen betrifft.
Wenn i.d.R. ausschließlich Männer aus manchen Ländern nach Deutschland fliehen ist das ein eindeutiges Indiz dafür, das keine Verfolgung vorliegt, da ja ansonsten alle fliehen würden.
Sondern es liegt ein Sammeln von Geld für einen Schleuser vor in der Hoffnung das der stärkste dafür in Frage kommende es bis in ein anzustrebenden Land schafft und entweder in der Lage ist Geld zu erwirtschaften und in die ehemalige Heimat zu schicken oder weitere Personen zwecks Familiennachzug zusammen zu ziehen lassen.

Das ist aber nicht per se verwerflich, da ein jeder in der selben Situation genauso handeln würde ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon happySchland » Sa 18. Apr 2015, 10:56

anton » Fr 17. Apr 2015, 13:22 hat geschrieben:Warum ist es nicht möglich vor Ort zu helfen. Das Geld, das für die Aufnahme aufgewendet wird, könnte dafür eingesetzt werden, den zurückgeschickten Flüchtlingen durch gezielte Projekte in der Heimat zu helfen. Und zwar flächendeckend. Dann würde sich der Wunsch das Glück in der Fremde zu suchen, früher oder später vielleicht erledigen. Gemeint ist eine Verlagerung der Mittelverwendung in die Herkunftsländer der Flüchtlinge.

Das würde implizieren, mit genügend Geld ließen sich die Fluchtgründe auflösen.
Das halte ich nicht nur für naiv, sondern falsch.
Mit Sicherheit ist es von Nutzen etwaige Projekte stärker zu finanzieren. Doch gegen Kriege, Diktatur, Verfolgung, gigantische soziale Ungleichheiten bringt das in meinen Augen nahezu nichts und geht an den Fluchtgründen vorbei.
Bitte keine Wörter in den Mund legen und beim Thema bleiben.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon anton » So 19. Apr 2015, 12:34

Ich habe nichts von Wirtachaftsflüchlingen gesagt. Das es viele verschiedene Gründe gibt, ist doch klar.
Jedoch ist auch klar, dass wir nicht die Welt retten können.
Hilfe vor Ort ist natürlich ein langer und schwieriger Weg. Zunächst braucht es offene und ehrliche Politik in den Ursprungsländern. Helfen lassen, an die Bevölkerung denken und nicht die eigenen Taschen vollstopfen.
Gleichgültigkeit und Egoismus sind die größten Feinde der Menschheit. Nichts tun und Wegschauen, nach dem Motto Hauptsache mir geht es gut, bringt die Welt nicht weiter. Es muss nicht alles so bleiben wie es ist.


Politik = Macht und Ohnmacht und wir sehen zu.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon anton » Di 21. Apr 2015, 19:30

Nach dem großen Unglück im Mittelmeer spricht die Kanzlerin vom Dreiklang: Retten, Schlepper verfolgen, den Ländern helfen. Es bleibt die Hoffnung, dass das nicht verpufft.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Bleibtreu » Di 21. Apr 2015, 19:47

anton » Di 21. Apr 2015, 20:30 hat geschrieben:Nach dem großen Unglück im Mittelmeer spricht die Kanzlerin vom Dreiklang: Retten, Schlepper verfolgen, den Ländern helfen. Es bleibt die Hoffnung, dass das nicht verpufft.

Es bleibt die Hoffnung, dass es nicht bei leeren LippenBekenntnissen bleibt, richtig. Politiker sind ShowMaker, die reden viel, wenn der Tag lang ist und es erst mal nichts kostet. Vorrangig ist, dass nicht noch mehr dieser unglücklichen Menschen jämmerlich ersaufen müssen, weil das wohlhabende Europa sich abschottet und dezent zur Seite sieht. Eine Schande für unsere Menschlichkeit, wenn wir nicht alles versuchen die Opfer soweit als möglich zu verringern. :|
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon happySchland » Di 21. Apr 2015, 23:04

anton » Di 21. Apr 2015, 19:30 hat geschrieben:Nach dem großen Unglück im Mittelmeer spricht die Kanzlerin vom Dreiklang: Retten, Schlepper verfolgen, den Ländern helfen. Es bleibt die Hoffnung, dass das nicht verpufft.

Mal im Klartext. Es ist Deutschland das maßgeblich für TRITON verantwortlich ist und damit auch für die Toten. In den Schaltstellen von Frontex sitzen - Überraschung - die deutschen. Der Wi*** Rösler echauffierte sich sogar das isländische und portugiesische Schiffe so dreist waren auf Notrufe einzugehen und Menschen zu retten.

Es ist reiner Zynismus aus deutscher Seite auf einmal Handlungsbedarf und Handlungswille zu suggerieren.
Ja und plötzlich soll TRITON ausgeweitet werden.
Vorher lassen wir eben 1000dende Menschen verrecken. Zur Abschreckung und weil es billiger ist.


Nein. Deutschland hat hier besser mal die Klappe zu halten.
Die Toten gehen voll und ganz auf unsere Kappe.


Und die Eu klopft sich schon auf die Schultern weil eine Verdoppelung im Raume steht. Verdoppelung, Mittelerhöhung um 100%. Das klingt nach was. Äh... nicht wenn man Mare Nostrum als Vergleich hinzuzieht aber das macht man ja auch nicht. Dabei wären die Kosten für die EU mit Leichtigkeit zu stemmen.


So lange auch nicht nur annähernd die Größenordnung von Mare Nostrum erreicht wird, bleibt es dabei: Die EU lässt bewusst Menschen sterben.
Unter der Führung Deutschlands.
Bitte keine Wörter in den Mund legen und beim Thema bleiben.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Córdoba » Mi 22. Apr 2015, 06:47

Es kommen auf jeden Fall noch ein paar Millionen hinter her, davon ist auszugehen.

Man darf nicht vergessen, daß viele afrikanische Staaten, und Staaten des Nahen Ostens moderne Verfassungen haben,
und gar keine Diktaturen sind.
Irak, Afghanistan, Libyen, Ägypten, Algerien, Athiopien selbst Somalia haben moderne Verfassungen.
Nur das funktioniert dort schlicht und einfach nicht........................

Die Liberalität von Demokratien führen dort zu Bürgerkrieg.
Die bösen Autokratien waren oft besser.
Gaddafi war besser.
Hat immerhin Stabilität, eines der höchsten pro Kopf Einkommen in Afrika geliefert, und ein vorbildlichen Sozialstaat aufgebaut.
Jetzt regieren dort die Stammeskrieger, der IS und die Warlords........
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Bayerische Axt » Mi 22. Apr 2015, 15:40

Marie-Luise » Fr 17. Apr 2015, 21:26 hat geschrieben:
Je mehr gemacht wird, desto mehr Asylanten begeben sich aufs Mittelmeer.

Die Helfer zu fangen, ist ein beinah aussichtsloses Unterfangen. Sie wachsen nach wie die marokkanischen Drogendealer.


Ich denke, dass man hier ein richtiges Maß finden muss.
Man muss schon sehen, dass man Italien bei der Rettung entlastet. Sicher, wenn nun auf jede Seemeile ein EU Rettungsschiff kommt, ist es sogar eher kontraproduktiv.
Genauso wichtig wie die Rettung ist dann aber auch die zügige Rückführung nach Afrika: Also quasi vom EU Rettungsboot sofort auf das EU Frachtschiff. Dieser zweite Schritt wird aber wohl wieder brav totgeschwiegen. Und angesichts der europäischen Bürokratie verbleiben die Leute dann in Europa, während schon die nächste Welle anrollt.

Die Aussagen, dass man die Schlepper festnehmen soll, ist ja toll...fast schon niedlich. Man wird gelegentlich mal ein paar Leute festnehmen, aber das System wird damit nicht gebrochen.
Eine ähnliche Scheiße wie mit den Einbrechern in Deutschland.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon NMA » Mi 22. Apr 2015, 16:19

Jeden rausgefischten Flüchtling an die afrikanische Küste zurückbringen. Und hoffen, dass sich das rumspricht. Solange gerettet und aufgenommen wird, werden es immer mehr Flüchtlinge werden und immer mehr Tote. Und Situationen, wo Muslime Christen über Bord werfen, weil sie beteten, ist nur der Anfang ... wahrscheinlich war einfach nur das Trinkwasser knapp.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon gallerie » Mi 22. Apr 2015, 17:47

...jeder Flüchtling sollte bei einer deutschen Botschaft (zumeist in den angrenzenden Ländern) seine persönliche Motivation zur Immigration nach Deutschland nachweisen. Nicht erst wenn sie deutschen Boden betreten haben sondern im angrenzenden Exil in dem sie sich befinden. Alle anderen illegalen Flüchtlingen sollten postwendend zurückgewiesen werden.
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon NMA » Mi 22. Apr 2015, 20:53

Gerade habe ich vom "australischen Modell" erfahren. Konsequente Ablehnung aller Flüchtlinge (ausnahmsloses Zurückschicken) sowie deutliche Aufklärungsarbeit habe dafür gesorgt, dass die Menschenschlepperei aufgehört habe und keine Flüchtlinge mehr auf See sterben müssen. Menschenunwürdig oder sinnvoll?
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon Milady de Winter » Mi 22. Apr 2015, 21:01

Warum flüchten eigentlich so viele vom afrikanischen Kontinent? Es gibt dort doch auch gravierende Unterschiede zwischen den Ländern. Gibt es eine Statistik darüber, wie stark innerhalb Afrikas Asyl gesucht wird?
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Re: Mittelmeer-Flüchtlinge

Beitragvon NMA » Mi 22. Apr 2015, 21:49

Wanderungsgesetzen zufolge ist es freilich so, dass die übergroße Masse nur kurze Distanzen wandert. Afrika ist groß und hat sehr viele Bewohner. Wenn Tausende an der Küste ankommen, um nach Europa zu fliehen, fliehen eben gleichzeitig Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen innerhalb eines afrikanischen Großraums in der Peripherie hin und her. Die große Masse flüchtet vor Armut und Krieg, schafft es aber nicht einmal über die eigenen Landesgrenzen. Interessiert hier nur niemanden.

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