Die Krise der Konservativen in Deutschland

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Julian
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Julian » So 10. Dez 2017, 21:57

Woppadaq hat geschrieben:(10 Dec 2017, 21:48)

Wann haben sie das denn getan? Beim Atomausstieg? Beim Fördern alternativer Energiearten? Bei den Busspuren, den Radwegen ?


Noch nie was von Gentechnik und Molekularbiologie gehört? Die Grünen blockierten in den Achtzigerjahren - nur so als Beispiel - über Jahre eine Anlage zur gentechnischen Produktion von Insulin, zum Schaden der Patienten und von Hoechst. Noch heute behindern sie aktiv die medizinische Forschung und sind auch noch stolz darauf.

Es gäbe noch viele andere Felder, von modernen Energietechniken wie der Kernspaltung und der Kernfusion bis hin zur modernen Informationstechnik, wo die Grünen an allervorderster Front zu den Verhinderern zählen.

Das du das nicht einmal eingestehst, ist seltsam - normalerweise sind Leute wie du ganz stolz darauf, was sie alles verhindert haben.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » So 10. Dez 2017, 22:06

Julian hat geschrieben:(10 Dec 2017, 21:57)

Noch nie was von Gentechnik und Molekularbiologie gehört? Die Grünen blockierten in den Achtzigerjahren - nur so als Beispiel - über Jahre eine Anlage zur gentechnischen Produktion von Insulin, zum Schaden der Patienten und von Hoechst. Noch heute behindern sie aktiv die medizinische Forschung und sind auch noch stolz darauf.


Und die CDU hat die gentechnische Produktion begrüsst? Hurra, wir dürfen endlich Genfood essen, und eventuelle Nebenwirkungen nehmen wir eben in Kauf?
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Julian
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Julian » So 10. Dez 2017, 22:20

Woppadaq hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:06)

Und die CDU hat die gentechnische Produktion begrüsst? Hurra, wir dürfen endlich Genfood essen, und eventuelle Nebenwirkungen nehmen wir eben in Kauf?


Nun, damals war in Hessen Rot-Grün an der Macht, und Fischer hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die gentechnische Forschung und Produktion aus Deutschland vertrieben wurde. Er hat damit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und darüber hinaus Diabetespatienten weltweit massiv geschadet. Komisch, dass da kaum jemand nach seiner moralischen Verantwortung fragt.

Auf jeden Fall war 1980 Deutschland die Apotheke der Welt, heute läuft es unter ferner liefen.

Heute erleben wir Ähnliches mit der grünen Gentechnik; die Grünen haben da ja eine regelrechte Paranoia. In vielen anderen Zukunftsfragen sieht es ähnlich aus, von der Informationstechnik (Datenschutz!) über die Kerntechnik (gefährlich!) bis zur Nanotechnologie (unheimlich!).
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Woppadaq » So 10. Dez 2017, 22:29

Julian hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:20)

Nun, damals war in Hessen Rot-Grün an der Macht, und Fischer hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die gentechnische Forschung und Produktion aus Deutschland vertrieben wurde. Er hat damit dem Wirtschaftsstandort Deutschland und darüber hinaus Diabetespatienten weltweit massiv geschadet. Komisch, dass da kaum jemand nach seiner moralischen Verantwortung fragt.


Und ich frag dich noch mal: was hat die CDU damals gemacht? Hat sie Hurra und Hosianna zur Gentechnik gesagt und damit die Bundestagswahl gewonnen?

Heute erleben wir Ähnliches mit der grünen Gentechnik; die Grünen haben da ja eine regelrechte Paranoia. In vielen anderen Zukunftsfragen sieht es ähnlich aus, von der Informationstechnik (Datenschutz!) über die Kerntechnik (gefährlich!) bis zur Nanotechnologie (unheimlich!).


Besser wärs natürlich zu sagen: ach, das kommt aus Amerika, das wird schon gut sein, sonst wärn die ja nicht so erfolgreich. Wenn dann doch etwas passiert, ist es halt Fortschrittsrisiko.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Laertes » So 10. Dez 2017, 22:42

Sextus Ironicus hat geschrieben:(10 Dec 2017, 19:29)
Sinnvoll ist für mich persönlich der Begriff nur dort, wo er ein persönliches Menschenbild betrifft, also übers Politische hinausgeht.

Der Begriff konservativ wird sinnlos, wenn er auf das Etikett an der Schublade für politische Gegner reduziert wird. Damit wird nichts als ein Feindbild-Popanz aufgebaut, auf den sich ohne eigene geistige Anstrengung bequem draufschlagen lässt, indem man pauschal irgendwelche Meinungen oder Standpunkte unterstellt (gilt umgekehrt für die Etikettierung links, rechts (neo)liberal genauso).

Sinnvoll ist der Begriff, weil Menschen, die sich selbst als konservativ bezeichnen, in vielen politischen Fragestellungen übereinstimmende oder ähnliche Standpunkte vertreten (im Vergleich zu Standpunkten von Menschen, die sich selber in anderen politischen Lagern verorten).

Anstatt die Sache vom Begriff her aufzuzäumen (konservativ, was ist das?) sollte man die Sache von den Fragestellungen her angehen (wie beim Wahl-O-mat). Allerdings nicht tagespolitisch, sondern grundsätzlich. Wer bei 100 grundsätzlichen Fragestellungen (Keimzelle der Gesellschaft? Die traditionelle Familie. Nicht das Individuum, das Patchwork-Kollektiv oder die soziale Herkunft/Schicht/Klasse) überwiegend der sogenannten konservativen Option zuneigt, ist demnach konservativ.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Laertes » So 10. Dez 2017, 22:42

doppelt, sorry
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon BlueMonday » So 10. Dez 2017, 23:35

"Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt."

Die allgemeinsten Konstanten können nicht in der Krise sein, nur die Variablen, die sich nicht wie gedacht entwickeln.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Sextus Ironicus » Mo 11. Dez 2017, 10:10

Laertes hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:42)

Der Begriff konservativ wird sinnlos, wenn er auf das Etikett an der Schublade für politische Gegner reduziert wird. Damit wird nichts als ein Feindbild-Popanz aufgebaut, auf den sich ohne eigene geistige Anstrengung bequem draufschlagen lässt, indem man pauschal irgendwelche Meinungen oder Standpunkte unterstellt (gilt umgekehrt für die Etikettierung links, rechts (neo)liberal genauso).

Sinnvoll ist der Begriff, weil Menschen, die sich selbst als konservativ bezeichnen, in vielen politischen Fragestellungen übereinstimmende oder ähnliche Standpunkte vertreten (im Vergleich zu Standpunkten von Menschen, die sich selber in anderen politischen Lagern verorten).

Anstatt die Sache vom Begriff her aufzuzäumen (konservativ, was ist das?) sollte man die Sache von den Fragestellungen her angehen (wie beim Wahl-O-mat). Allerdings nicht tagespolitisch, sondern grundsätzlich. Wer bei 100 grundsätzlichen Fragestellungen (Keimzelle der Gesellschaft? Die traditionelle Familie. Nicht das Individuum, das Patchwork-Kollektiv oder die soziale Herkunft/Schicht/Klasse) überwiegend der sogenannten konservativen Option zuneigt, ist demnach konservativ.


Ja, gefällt mir gut, dieser Vorschlag.

(Das beste Werk eines Konservativen, das ich kenne, ist übrigens Kenneth Minogues "The Servile Mind". An ihm könnte man auch den Unterschied zwischen dem politischen Begriff und dem weit darüber hinausgehenden Begriff "Konservatismus" gut aufzeigen)
… habe ich mich sorgsam bemüht, menschliche Tätigkeiten nicht zu verlachen, nicht zu beklagen und auch nicht zu verdammen, sondern zu begreifen. (Spinoza)
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon BlueMonday » Mo 11. Dez 2017, 17:34

Da kann ich noch Hoppes "Democracy, the God that failed" empfehlen, das vermutlich noch radikaler ausfällt, aber damit wohl auch näher an jenem Konservatismus ist, der um "was immer gilt" zentrifugiert.
Im Grunde ist dieser Konservatismus eine innerliche Gegenbewegung zu allem politischen Wirken mit all seinen Machbarkeitsvorstellungen und seiner Staatsgläubigkeit - die Atempause, das Zurücktreten vom politischen Mittel(Oppenheimer), das sich ja fast permanent im alarmistischen Krisenmodus befindet und fast immer mit den Problemen befasst ist, die es zuvor selbst geschaffen hat.

Der Konservative als jemand, "der vor der freien Gesellschaft, vor dem Großen und Ganzen, Scheu empfindet, nicht weil er sie heimlich verabscheute, sondern im Gegenteil, weil er eine zu große Bewunderung für die ungeheuer komplizierten Abläufe und Passungen, für den grandiosen und empfindlichen Organismus des Miteinander hegt, den nicht der universellste Künstler, nicht der begnadetste Herrscher annähernd erfinden oder dirigieren könnte. Jemand, der beinahe fassungslos vor Respekt mitansieht, wie die Menschen bei all ihrer Schlechtigkeit au fond so schwerelos aneinander vorbeikommen, und das ist so gut wie: miteinander umgehen können. Der in ihren Geschäften und Bewegungen überall die Balance, die Tanzbereitschaft, das Spiel, die listige Verstellung, die artistische Manier bemerkt - ja, dies Miteinander muß jedem Außenstehenden, wenn er nicht von einer politischen Krankheit befallen ist, weit eher als ein unfaßliches Kunststück erscheinen denn als ein Brodelkessel, als eine "Hölle der anderen" . . (Botho Strauß' berühmter anschwellender Bocksgesang)

Ein Menschenfreund letztlich, wenn auch kein blauäuiger Naivling, der einzig dem unverbesserlichen Weltverbesserer kritisch gegenübersteht, dem vermeintlich progressiven Führertum, dem großen gesellschaftlichen Plan. Und es wirkt schon fast albern, darüber noch nachzudenken, ob eine Partei wie die CDU überhaupt in Ansätzen einen konservativen Kern hat. Also etwas Bleibendes, Allgemeines, das völlig reichen würde, um Vertrauen in alles Gesellschaftliche zu entwickeln. Als ein politisches Konstrukt steht man freilich immer kurz vor der Krise, vor dem spaltenen Konflikt, wenn man nicht schon mittendrin steckt, wie jede andere Partei auch.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Uffzach » Mo 11. Dez 2017, 17:47

Der Staat als Ordnungsmacht wankt. Das mag man als Symptom der Krise des Konvervatismus in Deutschland verstehen.
Ist man wertkonservativ, wenn einem Ordnung der oberste aller Werte ist, weil ohne Ordnung nur Chaos und Willkür herrschen? Kaum, denn die Frage ist doch, welches die der Ordnung untergeordneten Werte sind. Diese können durchaus unkonventionell bzw revolutionär sein.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Dampflok94 » Mo 11. Dez 2017, 18:15

Uffzach hat geschrieben:(11 Dec 2017, 17:47)

Der Staat als Ordnungsmacht wankt. ...

Woran machst du das fest?
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Polibu » Mo 11. Dez 2017, 19:11

Würde man die Progressiven hemmungslos gewähren lassen, dann wäre die Welt schon längst am Abgrund. Dabei ist längst nicht alles falsch was sie vertreten. Sie wollen es nur zu schnell. Und deshalb ist Konservatismus notwendig. Wird der Konservatismus abgeschafft, dann wird auch eine stabile Gesellschaft abgeschafft. Konservatismus bedeutet solange an Altem festzuhalten bis etwas Besseres gefunden wurde. Die sogenannten Progressiven dagegen wollen Veränderung oft ohne Sinn und Verstand und um jeden Preis.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Uffzach » Mo 11. Dez 2017, 19:36

Dampflok94 hat geschrieben:(11 Dec 2017, 18:15)

Woran machst du das fest?

Kein Lust auf ne off topic Unterhaltung.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon rain353 » Fr 15. Dez 2017, 03:51

Die CDU war noch nie eine richtige konservative Partei.... In der Relativität zu heute war die CDU sehr konservativ... Das stimmt...

Aber das fing schon nach dem 2 Weltkrieg an, da strebte die CDU den christlichen Sozialismus an..... Bis zum Glück, anscheinend noch der einzigste, der an die Marktwirtschaft glaubte(Ludwig Erhard),
die Vorstellung das Sozialismus alle Probleme löst innerhalb der CDU und sogar in den 60ern innerhalb der SPD(schön abgeschrieben) beseitigt hatte...

Erhard war gegen das betrügerische Rentensystem(Schneeballsystem); er wollte den Bürgern mehr Freiheiten und auch die Freiheit lassen, ihr Geld selber zu sparen...
Aber natürlich setzte sich Adenauer durch......

Dann wollte die CDU immer bei dieser Mitte bleiben, aber eine richtige konservative Partei, wie z.B. die Tories, war sie nie (nicht mal in der Weimarer Republik und im Kaiserreich ) -> Zentrum
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon think twice » Fr 15. Dez 2017, 07:04

Polibu hat geschrieben:(11 Dec 2017, 19:11)

Würde man die Progressiven hemmungslos gewähren lassen, dann wäre die Welt schon längst am Abgrund. Dabei ist längst nicht alles falsch was sie vertreten. Sie wollen es nur zu schnell. Und deshalb ist Konservatismus notwendig. Wird der Konservatismus abgeschafft, dann wird auch eine stabile Gesellschaft abgeschafft. Konservatismus bedeutet solange an Altem festzuhalten bis etwas Besseres gefunden wurde. Die sogenannten Progressiven dagegen wollen Veränderung oft ohne Sinn und Verstand und um jeden Preis.

Wenn man die Konservativen hemmungslos gewähren lassen würde, müssten wir auch heute noch jeden Sonntag brav in die Kirche traben, dürften auch heute noch Ehemänner ihre Frauen vergewaltigen, dürften auch heute noch Eltern ihre Kinder prügeln, müssten auch heute noch Mütter ihr Dasein am Herd fristen, wäre Homosexualität auch heute noch ein Straftatbestand, gäbe es auch heute noch Bürgertum und Prekariat ohne ohne gesellschaftliche Gleichberechtigung, gäbe es auch heute keinen technischen Fortschritt und Umweltschutz, würde auch heute noch an jeder Schule morgens die Deutschlandfahne gehisst und die Hymne gesungen, wären auch heute noch Ausländer Menschen zweiter Klasse.
Die Konservativen sind in einem modernen und weltoffenen Rechtsstaat so überflüssig wie ein Kropf.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 07:39

think twice hat geschrieben:(15 Dec 2017, 07:04)

Die Konservativen sind in einem modernen und weltoffenen Rechtsstaat so überflüssig wie ein Kropf.

Weder die Einen noch die Anderen sind überflüssig, sondern beide Seiten sind als gegenseitiges Regulativ eine geradezu notwendige Voraussetzung für unsere Gesellschaft.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon think twice » Fr 15. Dez 2017, 07:42

Kritikaster hat geschrieben:(15 Dec 2017, 07:39)

Weder die Einen noch die Anderen sind überflüssig, sondern beide Seiten sind als gegenseitiges Regulativ eine geradezu notwendige Voraussetzung für unsere Gesellschaft.

Ich habe ja an meinen Beispielen aufgeführt, WAS die Konservativen geregelt bzw. reguliert hätten.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Kritikaster » Fr 15. Dez 2017, 07:44

think twice hat geschrieben:(15 Dec 2017, 07:42)

Ich habe ja an meinen Beispielen aufgeführt, WAS die Konservativen geregelt bzw. reguliert hätten.

Und der Beitrag, auf den Du damit geantwortet hast, hatte ebenso recht wie Du. ;)
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Polibu » Fr 15. Dez 2017, 10:30

think twice hat geschrieben:(15 Dec 2017, 07:42)

Ich habe ja an meinen Beispielen aufgeführt, WAS die Konservativen geregelt bzw. reguliert hätten.


Du hast gesagt, dass die Konservativen überflüssig sind. Und das ist völliger Unsinn. Ich jedenfalls behaupte nicht, dass die Progressiven überflüssig sind. Auch das wäre völliger Quatsch.
Zuletzt geändert von Polibu am Fr 15. Dez 2017, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Krise der Konservativen in Deutschland

Beitragvon Helmuth_123 » Fr 15. Dez 2017, 19:43

Vielleicht passt ja hier hinein folgender Literaturhinweis (habe ich kürzlich gelesen): Sven-Uwe Schmitz, „Konservativismus“ (ja Konservativismus ist die korrekte deutsche Substantivierung des Adjektiv konservativ, Konservatismus ist ein Anglizismus), aus der Reihe „Elemente der Politik“, Springer, 2009
http://www.springer.com/de/book/9783531153032
„Nu da machd doch eiern Drägg alleene!“-Friedrich August III. zugeschrieben

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