Deutsch ins Grundgesetz

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Uffz_Inf

Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Uffz_Inf » Mi 3. Dez 2008, 15:19

aloa5 hat geschrieben: ich bin nun 167 Jahre ohne ausgekommen".

Glückwunsch und alles gute für die nächsten 167 Jahre.
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marianne » Di 9. Dez 2008, 00:34

Gammel hat geschrieben:hervorragend - endlich wird dieses Problem durch ein gesetz angegangen - wie oft bin ich des morgens erwacht und wusste nicht welche sprache ich sprechen soll - schon bald wird dazu ein einfacher blick ins grundgesetz reichen - sicher werden sich vorher noch jede menge beamte ihre daseinsberechtigung beweisen können und in div. komissionen gremien und ausschüssen fröhlich und untere hohngelächter steuergelder verbrennen aber das sollte in diesem land das sonst ja überhaupt keine sorgen und probleme hat kein problem darstellen

nur schade das es dann im grundgesetz steht - was darin steht ist doch eh kaum noch von bedeutung - man entsinne sich an div. folgenlose Vorgänge wo eben jehnes mit füßen getretten wurde


Wohl wahr. Was nützt das Geschriebene, das verbriefte Recht, wenn es doch keine Anwendung findet.
Marianne
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marianne » Do 11. Dez 2008, 11:25

Ehrlichkeit oder Verbot von Wahllügen sollte eher ins Grundgesetz
Badenweiler
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Badenweiler » Do 11. Dez 2008, 13:06

Marianne hat geschrieben:Ehrlichkeit oder Verbot von Wahllügen sollte eher ins Grundgesetz


Um Himmels Willen, nur das nicht.

In diesem Fall wäre die Interimpartei Deutschland ja von vornherein verfassungswidrig.
Das Strafgesetzbuch hat seit dem 1800 Jhrd. niemals eine Änderung erfahren, wurde seit dem immer nur novelliert, also geändert. (E. R. Ludowici, bis 23.01.2010 Vorsitzender der Interimpartei Deutschland)
http://reichling.wordpress.com
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marianne » Fr 12. Dez 2008, 11:58

Badenweiler hat geschrieben:
Um Himmels Willen, nur das nicht.

In diesem Fall wäre die Interimpartei Deutschland ja von vornherein verfassungswidrig.


Ist deine Partei schon durch Wahllügen aufgefallen, oder trifft das nur für die Etablierten zu ?

Hast du etwas zum Thema beizutragen ? - Spam gehört gelöscht.

Thema: selbst im Diskussionsrunden im Fernsehen, kann die CDU nicht genau erklären warum und wie ihr Ansinnen ins Grund-Gesetz aufgenommen werden soll.
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Badenweiler » Fr 12. Dez 2008, 13:21

Marianne hat geschrieben:Ist deine Partei schon durch Wahllügen aufgefallen, oder trifft das nur für die Etablierten zu ?

Da ich kein Mitglied einer Partei bin, kann ich diese Frage nicht beantworten.
Aber die Aussagen deiner Partei bestehen aus einer einzigen Aneinanderreihung von Lügen. Gerade heute wieder hat der Bundesgeschäftsführer deiner Partei im Parteiforum einen verfälschten Text eines internationalen Vertrages gepostet.
Und die Aussage der Partei, "Keine Nazis in Deutschland" stimmt bedenklich, wenn man sieht, wieviele Nazis in der Partei und im Rechtsnormen-Schutzverein an vorderer Stelle aktiv sind.
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Wenn du das meinst, dann müsste man auch über 2200 Beiträge von dir löschen.
Thema: selbst im Diskussionsrunden im Fernsehen, kann die CDU nicht genau erklären warum und wie ihr Ansinnen ins Grund-Gesetz aufgenommen werden soll.

Vielleicht, um auch die Regierung zu zwingen, nicht zu viele Anglizismen zu verwenden?

Andere Länder haben die Amtsprache auch in ihrer Verfassung. Warum ist es in Deutschland nicht möglich?

Österreich:
Artikel 8. Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.

Frankreich:
Art. 2. - La langue de la République est le français

Wir wären also in bester Gesellschaft, hätten wir auch eine entsprechende Bestimmung im Grundgesetz.
Das Strafgesetzbuch hat seit dem 1800 Jhrd. niemals eine Änderung erfahren, wurde seit dem immer nur novelliert, also geändert. (E. R. Ludowici, bis 23.01.2010 Vorsitzender der Interimpartei Deutschland)
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marineiro » Fr 12. Dez 2008, 18:41

Badenweiler hat geschrieben:Andere Länder haben die Amtsprache auch in ihrer Verfassung. Warum ist es in Deutschland nicht möglich?

das ist in Deutschland nicht möglich, weil das Deutsche Grundgesetz, im Gegensatz zur Französischen Verfassung (wie es in Österreich ist weiß ich nicht), ausschließlich die rechtlichenGrundlagen formuliert auf die unser Staat und unsere Gesellschaft ruhen,
mfG
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noch an den Gestirnen orientieren das wird auf Seefahrtschulen gelehrt
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marianne » Fr 12. Dez 2008, 18:49

Badenweiler hat geschrieben:Da ich kein Mitglied einer Partei bin, kann ich diese Frage nicht beantworten.
Aber die Aussagen deiner Partei bestehen aus einer einzigen Aneinanderreihung von Lügen. Gerade heute wieder hat der Bundesgeschäftsführer deiner Partei im Parteiforum einen verfälschten Text eines internationalen Vertrages gepostet.
Und die Aussage der Partei, "Keine Nazis in Deutschland" stimmt bedenklich, wenn man sieht, wieviele Nazis in der Partei und im Rechtsnormen-Schutzverein an vorderer Stelle aktiv sind.

Wenn du das meinst, dann müsste man auch über 2200 Beiträge von dir löschen.

Vielleicht, um auch die Regierung zu zwingen, nicht zu viele Anglizismen zu verwenden?

Andere Länder haben die Amtsprache auch in ihrer Verfassung. Warum ist es in Deutschland nicht möglich?

Österreich:
Artikel 8. Die deutsche Sprache ist, unbeschadet der den sprachlichen Minderheiten bundesgesetzlich eingeräumten Rechte, die Staatssprache der Republik.

Frankreich:
Art. 2. - La langue de la République est le français

Wir wären also in bester Gesellschaft, hätten wir auch eine entsprechende Bestimmung im Grundgesetz.


Um die Regierung zu zwingen ? - wenn die überflüssige Werbung einer Telekom oder DB (Hyperinflation von Anglizismen) verschwände, wäre die Deutsche Sprache um ein Vielfaches präsenter.
Ich brauche auf einem Bahnhof auch kein "meeting point".
Büyükanıt

Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Büyükanıt » Fr 12. Dez 2008, 19:43

palu hat geschrieben:Ich sehe da kein Problem. De facto ist Deutsch sowieso die Amtssprache, also warum auch nicht gesetzlich festlegen?

So ist es, genauso wie Türkisch die Amtssprache in der Türkei ist.
jellobiafra
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon jellobiafra » Sa 13. Dez 2008, 12:42

Anglizismen sollten die Sprache vereinfachen. So sollten sie immer weniger Silben
und Buchstaben haben, als das deutsche Wort mit gleicher Bedeutung.
Pseudoanglizismen wie "Handy", das zwar englisch klingt, das es aber in keinem englischsprachigen Land wirklich gibt, sollte man verbieten. Damit macht man sich weltweit lächerlich. Manchmal gibt es etwas neues, wofür man ein neues Wort braucht. Man kann dann immer auch neue deutsche Wörter erfinden bzw. alte - mittlerweile ungebräuchliche - für neue Erscheinungen übernehmen. Max Goldt hat das mal am Beispiel des Wortes "Rohling" erläutert. Verboten sollte ferner sein, deutschen Erfindungen nichtdeutsche Namen zu geben. Sollte sich für eine deutsche Erfindung ein - sagen wir
mal -englischer Namen eingebürgert haben, sollte dieser vermieden werden. Umgekehrt sollte es aber vermieden werden, ausländischen Erfindungen künstliche deutsche Benennungen zu geben. Das ist Hochstapelei.
Marianne
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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon Marianne » Mo 15. Dez 2008, 10:26

jellobiafra hat geschrieben:Anglizismen sollten die Sprache vereinfachen. So sollten sie immer weniger Silben
und Buchstaben haben, als das deutsche Wort mit gleicher Bedeutung.
Pseudoanglizismen wie "Handy", das zwar englisch klingt, das es aber in keinem englischsprachigen Land wirklich gibt, sollte man verbieten. Damit macht man sich weltweit lächerlich. Manchmal gibt es etwas neues, wofür man ein neues Wort braucht. Man kann dann immer auch neue deutsche Wörter erfinden bzw. alte - mittlerweile ungebräuchliche - für neue Erscheinungen übernehmen. Max Goldt hat das mal am Beispiel des Wortes "Rohling" erläutert. Verboten sollte ferner sein, deutschen Erfindungen nichtdeutsche Namen zu geben. Sollte sich für eine deutsche Erfindung ein - sagen wir
mal -englischer Namen eingebürgert haben, sollte dieser vermieden werden. Umgekehrt sollte es aber vermieden werden, ausländischen Erfindungen künstliche deutsche Benennungen zu geben. Das ist Hochstapelei.


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Re: Deutsch ins Grundgesetz

Beitragvon michael13111985 » Di 16. Dez 2008, 14:19

Tantris hat geschrieben:
Nein, da besteht ein übersetzungsverbot aus patriotischen gründen. Ist wie beim koran.


Den Koran gibt es durchaus in mehreren Übersetzungen

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