Der NSU-Prozess

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Quatschki
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Quatschki » Mi 11. Jul 2018, 16:19

Cat with a whip hat geschrieben:(11 Jul 2018, 16:56)

Macht aber nix, denn es steht ohnehin nicht in Merkels macht alles aufzuklären.
Und wenn man das alles was schief ging aufklären wollte bräuchte man 120 Jahre und eine Zeitmaschine mit der man geschredderte Akten wieder herstellen kann.

Das mit der Akteneinsicht geht manchmal schneller als man denkt.
Auch eine Lehre aus der deutschen Geschichte.
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3x schwarzer Kater
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 11. Jul 2018, 16:32

aleph hat geschrieben:(11 Jul 2018, 17:04)

Wird Tschäppe bei der Berufung Erfolg haben? Die Argumente der Verteidigung hören sich gewichtig an.


ich dachte es war Revision und keine Berufung? Und da sollte, so wie ich verstanden habe das Gericht wohl schon genügend Sorgfalt walten lassen haben, sonst hätte es auch nicht so lang gedauert.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon aleph » Mi 11. Jul 2018, 16:40

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Jul 2018, 17:32)

ich dachte es war Revision und keine Berufung? Und da sollte, so wie ich verstanden habe das Gericht wohl schon genügend Sorgfalt walten lassen haben, sonst hätte es auch nicht so lang gedauert.

Kann schon sein, ich kenne mich da nicht aus.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon sünnerklaas » Mi 11. Jul 2018, 17:02

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Jul 2018, 17:32)

ich dachte es war Revision und keine Berufung? Und da sollte, so wie ich verstanden habe das Gericht wohl schon genügend Sorgfalt walten lassen haben, sonst hätte es auch nicht so lang gedauert.


Es gibt nur eine Überprüfung des Urteils hinsichtlich Verfahrensfehler. Eine neue Beweisaufnahme findet bei der Revisionsverhandlung beim BGH nicht statt.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 11. Jul 2018, 17:04

sünnerklaas hat geschrieben:(11 Jul 2018, 18:02)

Es gibt nur eine Überprüfung des Urteils hinsichtlich Verfahrensfehler. Eine neue Beweisaufnahme findet bei der Revisionsverhandlung beim BGH nicht statt.


Sag ich doch.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Marmelada » Mi 11. Jul 2018, 17:16

zollagent hat geschrieben:(11 Jul 2018, 16:59)

Das ist dann auch keine Feststellung, sondern schlicht ein Eindruck, der als Feststellung verkauft werden soll.
Schlicht das Ergebnis diverser Untersuchungsausschüsse.

Es haben halt viele nicht gehört, was sie gerne gehört hätten. Die "Aufklärung", nach der geschrien wird, ist eher die Forderung nach Bestätigung der eigenen Vorstellungen.
Nein, es sind noch immer Fragen offen, bspw. nach weiteren Helfern
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Weltregierung » Mi 11. Jul 2018, 18:55

zollagent hat geschrieben:(11 Jul 2018, 16:59)

Das ist dann auch keine Feststellung, sondern schlicht ein Eindruck, der als Feststellung verkauft werden soll. Es haben halt viele nicht gehört, was sie gerne gehört hätten. Die "Aufklärung", nach der geschrien wird, ist eher die Forderung nach Bestätigung der eigenen Vorstellungen.


Was für Vorstellungen unterstellst Du Eva Högl konkret?

Der NSU-Prozess hat gezeigt, wie gut unsere rechtsstaatlichen Mittel und Verfahren sind. Das heutige Urteil ist ein wichtiger Meilenstein in der juristischen Aufklärung der Verbrechen des NSU. Doch es bleiben weiterhin viele Fragen offen. Nicht zuletzt den Opfern und ihren Angehörigen sind wir es schuldig, alles dafür zu tun, dass sich solch grausame Verbrechen niemals wiederholen. Wir dürfen nicht aufhören, nach den Antworten auf die noch offenen Fragen zu suchen.


https://www.facebook.com/eva.hoegl/post ... 5881722951

Es wird mit dem heutigen Urteil keinen Schlussstrich unter das Thema NSU geben. Mach Dir da keine Hoffnungen.
>>wer kein rückgrat hat, der wird vereidigt auf den staat<< (WTG)
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Konservativer » Mi 11. Jul 2018, 19:23

Alexyessin hat geschrieben:(11 Jul 2018, 15:41)
Irgendwas zur Mithilfe hat Frau Z. nun wirklich nicht beigetragen.


Es gibt aber keine Beweise, sondern nur gesponnene Theorien, die sich auf Indizien stützen, die man so oder so werten kann.

Sowas gibt es natürlich in der Justiz. Wieviele wegen Vergewaltigung angezeigte Männer werden verurteilt, allein weil das Gericht die Aussage des mutmasslichen Opfers glaubwürdiger empfindet als die Aussage des Angeklagten, auch wenn es keine Beweise für die Tat selbst gibt?

Finde ich persönlich nicht in Ordnung, Menschen auf so einer Grundlage des "Glaubens" ohne Beweise zu langjährigen Haftstrafen zu verurteilen. Die Wahrscheinlichkeit jemanden zu Unrecht zu verurteilen ist bei solchen Indizienprozesse sehr gross.

Was ich bisher über die mündliche Urteilsbegründung gelesen habe, stützt sich das nicht auf handfeste Beweise, sondern auf Überzeugungen des Gerichts, dass es so gewesen sei.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon JFK » Mi 11. Jul 2018, 19:37

Konservativer hat geschrieben:(11 Jul 2018, 20:23)

Es gibt aber keine Beweise, sondern nur gesponnene Theorien, die sich auf Indizien stützen, die man so oder so werten kann.


Eben nicht.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Keoma » Mi 11. Jul 2018, 19:56

JFK hat geschrieben:(11 Jul 2018, 20:37)

Eben nicht.

Nicht was?
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon immernoch_ratlos » Mi 11. Jul 2018, 20:50

Wer über einen funktionierenden Internetanschluss verfügt - was ja wohl hier für alle zutrifft - kann problemlos zu diesen Informationen vorstoßen :
In Strafsachen ist das Oberlandesgericht zuständig: als erste Instanz für Staatsschutzsachen nach § 120 GVG

Gegen Urteile des Landgerichts oder des Oberlandesgerichts gibt es keine Berufung, sondern nur die Revision, über die nach § 135 GVG der Bundesgerichtshof entscheidet, sofern nicht nach § 121 Abs. 1 Nr. 1. GVG das Oberlandesgericht zuständig ist.
Hier kann nix "so oder so" gewertet werden - es sei denn man versteht vom Thema absolut nichts und sieht die Welt nur in seinen Verschwörungstheorien. Hier wird nix "geglaubt"

"handfeste Beweise" gibt es schlicht nicht - WIKI :
"Beweis im kriminalistischen Sinn"

Beweisen heißt, dem beurteilenden Gericht einen Sachverhalt durch jedermann überzeugende und beliebig oft reproduzierbare Fakten so darzustellen, dass ein vernünftiger Zweifel an dem von den Strafverfolgungsorganen bei vorläufiger Tatbewertung angenommen Tatgeschehen nicht möglich ist.


Hilfreich könnte dies hier sein : http://www.juratexte.de/Beweisverwertun ... rozess.pdf

Kein Gericht darf ein Urteil sprechen von dessen Berechtigung es nicht überzeugt ist. Das ist Sinn eines Strafprozesses - die angestrebte Revision kann nur auf "Rechtsfehler des angefochtenen Urteils, also auf Verletzung formellen Rechts oder materiellen Rechts gestützt werden". Eine erneute Beweisaufnahme ist in der Revision ausgeschlossen.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Tomaner » Do 12. Jul 2018, 02:17

Konservativer hat geschrieben:(11 Jul 2018, 20:23)

Es gibt aber keine Beweise, sondern nur gesponnene Theorien, die sich auf Indizien stützen, die man so oder so werten kann.

Sowas gibt es natürlich in der Justiz. Wieviele wegen Vergewaltigung angezeigte Männer werden verurteilt, allein weil das Gericht die Aussage des mutmasslichen Opfers glaubwürdiger empfindet als die Aussage des Angeklagten, auch wenn es keine Beweise für die Tat selbst gibt?

Finde ich persönlich nicht in Ordnung, Menschen auf so einer Grundlage des "Glaubens" ohne Beweise zu langjährigen Haftstrafen zu verurteilen. Die Wahrscheinlichkeit jemanden zu Unrecht zu verurteilen ist bei solchen Indizienprozesse sehr gross.

Was ich bisher über die mündliche Urteilsbegründung gelesen habe, stützt sich das nicht auf handfeste Beweise, sondern auf Überzeugungen des Gerichts, dass es so gewesen sei.

gesponnene Theorien? Wenn jemand jahrelang mit 2 Mänern in den Untergrund geht, denen auch noch die Kasse verwaltet, welches Motiv soll es da geben? Nun hatte sie nicht auch die Chance umfassend auszupacken? Wir haben jetzt das Urteil was wir haben, und sowohl die Verdeitigung als auch Tschäpe selbst schwiegen. Was soll so eine Verdeitigungstaktik
also, wenn man daruaf spekuliert durch umfassende Aussgen steht es noch schlechter? Rechtsradikale sehen sich ja gerne als Opfer, was du ja auch versuchst, aber bitteschön wer steckt dann in diesen NSO Hindergrund auch noch Haus in brannt, wenn man von nichts gewußt hat?
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Senexx » Do 12. Jul 2018, 04:33

Hoffen wir mal, dass die Revision scheitert. Die lächerlichen Behauptungen der Tschäpe, sie hätte immer erst hinterher von den Morden erfahren, sind nicht geeignet ihre Mittäterschaft in Zweifel zu ziehen. Spätestens nach der ersten Kenntnisnahme wurde sie zur Mittäterin.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum das Gericht fünf Jahre herumgeeiert hat. Die Umstände der Tat, die zwielichtige Rolle der Behörden, die Frage, ob es wirklich nur eine Dreierbande war, scheint mir nicht ausreichend aufgeklärt.

Es drängt sich dem unvoreingenommenen Beobachter der Eindruck auf, als habe es dem Gericht an Aufklärungswillen gefehlt.

Dass die Tschäpe für immer ins Gefängnis muss und hoffentlich dort ihr Leben aushaucht, ist ok. Sie hat immerhin zehn Menschen auf dem Gewissen.

Unerträglich finde ich, dass die Urteilsverkündung mal wieder zur Aufmarschveranstaltung für Rechtsradikale werden konnte. Der schwächliche Richter hat das zugelassen, anstatt sie zu saftigen Ordnungsstrafen zu verdonnern.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Senexx » Do 12. Jul 2018, 04:59

Schlimm übrigens, dass die üblichen Verdächtigen das Urteil mal wieder zum Anlass genommen haben, gegen kritische Stimmen in Bezug auf Massenimmigration zu hetzen. Die frühere Justizministerin Leuthäuser forderte eine verbale Abrüstung in der Flüchtlingsdebatte.

Und Türken haben gleich wieder Anlass gesehen, eine riesige Türkeiflagge vor dem Gericht auszubreiten, um zu demonstrieren, dass sie nun wirklich nicht dazu gehören wollen.
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Keoma » Do 12. Jul 2018, 06:54

• 2009 verbrennt ein NSU-Zeuge in seinem Auto, kurz bevor er aussagen kann.
• 2013 verbrennt ein weiterer Zeuge in seinem Auto, an dem Tag, an dem er vor Gericht aussagen soll.
• Ein V-Mann wird in seiner Wohnung 2014 tot aufgefunden, offiziell an Diabetes gestorben.
• 2015 soll eine Zeugin aussagen, die kurz vorher mit einer kleinen Prellung am Knie ins Krankenhaus eingeliefert wird und dort dann laut Todesschein an einer Lungenembolie stirbt.
• Der Verlobte der an Lungenembolie verstorbenen Zeugin stirbt 2016 selbst.
• Im Feber 2017 verstirbt überraschend eine weitere Zeugin in Ludwigsburg.
• Vor 2 Wochen fällt der mit NSU Untersuchungen beauftragte kerngesunde Brandermittler und Kriminaltechniker Frank Dieter Stolt ins Koma und stirbt.

Alles normal, oder?
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Boracay » Do 12. Jul 2018, 08:09

Senexx hat geschrieben:(12 Jul 2018, 05:33)
Hoffen wir mal, dass die Revision scheitert. Die lächerlichen Behauptungen der Tschäpe, sie hätte immer erst hinterher von den Morden erfahren, sind nicht geeignet ihre Mittäterschaft in Zweifel zu ziehen. Spätestens nach der ersten Kenntnisnahme wurde sie zur Mittäterin.


Mitwisserschaft ist im Strafrecht meilenweit von Mord entfernt.

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Brandstiftung, selbstverständlich. Aber Mord???
Hier werden ISIS Leute nach 4 Jahren auf freien Fuß gesetzt...
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Boracay » Do 12. Jul 2018, 08:12

Keoma hat geschrieben:(12 Jul 2018, 07:54)

• 2009 verbrennt ein NSU-Zeuge in seinem Auto, kurz bevor er aussagen kann.
• 2013 verbrennt ein weiterer Zeuge in seinem Auto, an dem Tag, an dem er vor Gericht aussagen soll.
• Ein V-Mann wird in seiner Wohnung 2014 tot aufgefunden, offiziell an Diabetes gestorben.
• 2015 soll eine Zeugin aussagen, die kurz vorher mit einer kleinen Prellung am Knie ins Krankenhaus eingeliefert wird und dort dann laut Todesschein an einer Lungenembolie stirbt.
• Der Verlobte der an Lungenembolie verstorbenen Zeugin stirbt 2016 selbst.
• Im Feber 2017 verstirbt überraschend eine weitere Zeugin in Ludwigsburg.
• Vor 2 Wochen fällt der mit NSU Untersuchungen beauftragte kerngesunde Brandermittler und Kriminaltechniker Frank Dieter Stolt ins Koma und stirbt.

Alles normal, oder?


In vielen Jahren sterben Leute - das ist normal. Selbst kenne ich 4 Leute die an einer Lungenembolie gestorben sind. Das ist absolut nichts außergewöhnliches mit Ausnahme vielleicht der zwei Verbrennungen. Hast du hierfür Quellen?
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon zollagent » Do 12. Jul 2018, 08:13

Weltregierung hat geschrieben:(11 Jul 2018, 19:55)

Was für Vorstellungen unterstellst Du Eva Högl konkret?



https://www.facebook.com/eva.hoegl/post ... 5881722951

Es wird mit dem heutigen Urteil keinen Schlussstrich unter das Thema NSU geben. Mach Dir da keine Hoffnungen.

ICH habe keinerlei Hoffnung auf einen Schlußstrich. Wie kommst du auf so einen Unfug?
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Tomaner » Do 12. Jul 2018, 08:42

Boracay hat geschrieben:(12 Jul 2018, 09:09)

Mitwisserschaft ist im Strafrecht meilenweit von Mord entfernt.

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Brandstiftung, selbstverständlich. Aber Mord???
Hier werden ISIS Leute nach 4 Jahren auf freien Fuß gesetzt...


Wer aber für Uwes den Untergrund organisiert, sowie Kasse führt und noch selbst Verbrechen wie Brände legt, ist nicht nur Mitwisserin. Was soll eigentlich der Zweck gewesen sein in den Untergrund zu gehen und zu verbleiben?
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Re: Der NSU-Prozess

Beitragvon Alexyessin » Do 12. Jul 2018, 08:49

Konservativer hat geschrieben:(11 Jul 2018, 20:23)

Es gibt aber keine Beweise, sondern nur gesponnene Theorien, die sich auf Indizien stützen, die man so oder so werten kann.


Du bist kein Jurist, aber behauptest was von gesponnen Theorien. Schwaches Argument.
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