Wir benoten Joachim Gauck.

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Ich gebe Joachim Gauck diese Note ...

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HerrSchmidt
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon HerrSchmidt » So 19. Mär 2017, 16:05

Billie Holiday hat geschrieben:(19 Mar 2017, 12:40)

Wulff hatte eine unterwürfige Körperhaltung, da ist mir immer übel geworden. Und bei seinem knöcheltiefen Bückling vorm Islam. :dead:


Er hat lediglich die realistische Feststellung getroffen, dass der Islam zu Deutschland gehört. Das kann man schlecht finden, aber die Anerkennung der Realität ist schon erforderlich für einen Bundespräsidenten. Der Aushilfsprediger aus Rostock hatte mit seinem Volk noch nie etwas gemeinsam. Weder damals, noch heute.
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frems
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon frems » So 19. Mär 2017, 16:10

HerrSchmidt hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:05)

Er hat lediglich die realistische Feststellung getroffen, dass der Islam zu Deutschland gehört. Das kann man schlecht finden, aber die Anerkennung der Realität ist schon erforderlich für einen Bundespräsidenten. Der Aushilfsprediger aus Rostock hatte mit seinem Volk noch nie etwas gemeinsam. Weder damals, noch heute.

Äußerlich hat mich Gauck an meinen verstorbenen Großvater erinnert. Irgendwie eine liebenswürdige Art. Ein guter Freund aus Berlin kennt Gauck auch über die Kirchengemeinde und hatte sehr lobende Worte für ihn. Seine Aussagen zu Bundeswehr-Einsätzen fand ich aber recht daneben, aber es gibt Schlimmeres. Wulffs Aussage zum Islam war schon eine Selbstverständlichkeit, aber sein sonstiges Getue bei Auftritten fand ich extrem peinlich. Ihn habe ich mir während Gaucks Amtszeit jedenfalls nicht zurückgewünscht.
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Billie Holiday
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Billie Holiday » So 19. Mär 2017, 16:31

frems hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:10)

Äußerlich hat mich Gauck an meinen verstorbenen Großvater erinnert. Irgendwie eine liebenswürdige Art. Ein guter Freund aus Berlin kennt Gauck auch über die Kirchengemeinde und hatte sehr lobende Worte für ihn. Seine Aussagen zu Bundeswehr-Einsätzen fand ich aber recht daneben, aber es gibt Schlimmeres. Wulffs Aussage zum Islam war schon eine Selbstverständlichkeit, aber sein sonstiges Getue bei Auftritten fand ich extrem peinlich. Ihn habe ich mir während Gaucks Amtszeit jedenfalls nicht zurückgewünscht.


Warum ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Islam zu Deutschland gehört? Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland. Ich empfand die Aussage als reine Arschkriecherei. Mit keinem anderen Kulturkreis gibt es soviele Differenzen wie mit dem Islam.
Überhaupt war der ganze Wulff ein Zäpfchen.
Herr Gauck war mit seiner leutseligen Art sympathisch-menschelnd, hat mich ansonsten weiter nicht beeindruckt.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon frems » So 19. Mär 2017, 16:33

Billie Holiday hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:31)

Warum ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Islam zu Deutschland gehört? Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland. Ich empfand die Aussage als reine Arschkriecherei. Mit keinem anderen Kulturkreis gibt es soviele Differenzen als mit dem Islam.
Überhaupt war der ganze Wulff ein Zäpfchen.
Herr Gauck war mit seiner leutseligen Art sympathisch-menschelnd, hat mich ansonsten weiter nicht beeindruckt.

Für mich ist es kein so großer Unterschied, ob er "Die Muslime" oder "Der Islam" sagt. Eigentlich muss man darüber gar nicht diskutieren.
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HerrSchmidt
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon HerrSchmidt » So 19. Mär 2017, 16:53

frems hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:10)

Äußerlich hat mich Gauck an meinen verstorbenen Großvater erinnert. Irgendwie eine liebenswürdige Art. Ein guter Freund aus Berlin kennt Gauck auch über die Kirchengemeinde und hatte sehr lobende Worte für ihn. Seine Aussagen zu Bundeswehr-Einsätzen fand ich aber recht daneben, aber es gibt Schlimmeres. Wulffs Aussage zum Islam war schon eine Selbstverständlichkeit, aber sein sonstiges Getue bei Auftritten fand ich extrem peinlich. Ihn habe ich mir während Gaucks Amtszeit jedenfalls nicht zurückgewünscht.


Wulff war provinziell und somit ein peinlicher Politiker für Deutschland. Aber er hat die Religion von millionen Bürgern unseres Landes als Bestandteil unserer Republik anerkannt. Gauck hat als Bundespräsident allen moslemischen Mitbürgern deutlich gemacht, daß sie in unserem Land Fremde sind und bleiben.

Gut, dass er jetzt weg ist!
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Der General » Di 21. Mär 2017, 10:00

Der Gauck war für mich einer der schlechtesten Bundespräsidenten den Deutschland jemals hatte !

Ein übler Kriegstreiber, wobei es noch nie vorgekommen ist, dass eine Friedensbewegung aus ca. 5.000 Menschen vor seinen Schloss Bellevue demonstriert hat.

Was ist das eigentlich für ein Pfarrer, wenn er dafür plädiert, dass manchmal auch "Einsätze von Soldaten erforderlich sind" :?: :dead:

Hier mal ein paar Zitate mit Kommentare:

Gauck lobte Gerhard Schröder für seinen HartzIV-Mut, nannte Sozialproteste “töricht” und gibt quasi 1:1 Zitate der neoliberalen PR-Maschine Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wider:


„Wir stellen uns nicht gerne die Frage, ob Solidarität und Fürsorglichkeit nicht auch dazu beitragen, uns erschlaffen zu lassen.“ (Quelle: Welt-Online vom 07.06.10).

Kritik an Banken und die Occupy-Proteste fand er “unsäglich albern”, in seinem Buch “Winter im Sommer – Frühling im Herbst” nannte er diejenigen, die den bundesdeutschen Sozialstaat für nicht sozial genug halten, “kleinmütig” und “anfällig für fürsorgliche Politik” (S.337 / siehe auch). Gauck ist ein Präsident, der seinen Antikommunismus auch auf klassische sozialdemokratische Positionen ausgeweitet hat, er will die SPD als Schröderianer in der Mitte sehen.

Gauck fühlt sich angetrieben vom „Schmerz über so viel geraubte Freiheit, soviel Demütigung und beständiger Ohnmacht“ (S. 329 seines Buches) in seinem Leben als Pastor in der DDR. Die Erfahrung mit einem repressiven Regime führt jedoch nicht dazu, autoritäre Tendenzen in der Bundesrepublik als solche zu erkennen. So sagte er über die Vorratsdatenspeicherung, nachdem er Hans-Christian Ströbele “Hysterie” vorwarf:


“Sie müssen wissen, dass etwa die Speicherung von Telekommunikationsdaten nicht der Beginn eines Spitzelstaates ist.”

Wiederrum mit Informationsfreiheit, Transparenz und Whistleblowing hat es Gauck nicht so. Das seien gestohlene Daten: “Das kann ich nicht akzeptieren, dass das gefeiert wird, das ist ein elementarer Verlust von Recht.” Und überhaupt, Transparenz: Als er damals als Leiter der “Gauck-Behörde” eine parlamentarische Anfrage der PDS zur Beschäftigung von ehemaligen MfS-Mitarbeitern geben musste, beantwortete er diese falsch. Kritik an der Ausrichtung der Stasi-Unterlagenbehörde gab es natürlich auch: Die Unterlagenbehörde habe bewiesen, dass sie für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte ungeeignet sei. Sie sei nicht als neutrale wissenschaftliche Einrichtung angelegt, sondern habe die politische Bestimmung, die DDR zu delegitimieren. Das unterschrieben damals Egon Bahr, Günther Grass und Friedrich Schorlemmer.

Dem Rassisten Sarrazin attestierte Gauck hingegen “Mut”, auch wenn er dessen biologistische Thesen ablehnte. Aus der SPD hätte er Sarrazin nicht ausgeschlossen, sagt er im selben Interview und Stolz, auch auf die Nation, hält er für ein natürliches Gefühl. Das muss nicht verwundern, denn Gauck hatte auch kein Problem damit, in der vom NS-Richter und CDU-Ministerpräsidneten Filbinger gegründeten neurechten Denkfabrik “Studienzentrum Weikersheim” als Referent zu sprechen. Da wundert dann seine krude Haltung zur Abtretung der deutschen Ostgebiete auch nicht mehr, die er im Nachwort des “Schwarzbuches des Kommunismus” ventilierte:


“Einheimischen wie Vertriebenen galt der Verlust der Heimat als grobes Unrecht, das die Kommunisten noch zementierten, als sie 1950 die Oder-Neiße-Grenze als neue deutsch-polnische Staatsgrenze anerkannten.”

Im gleichen Nachwort setzt Gauck darüber hinaus grob den Kommunismus und Nationalsozialismus gleich. Eine “frivole Relativierung der NS-Verbrechen” nannte der Sozialdemokrat Jochen Zimmer, Herausgeber des “Gauck-Lesebuchs” (Eichborn-Verlag) dieses Geschichtsbild.

Gaucks Erfahrungen mit dem autoritären real existierenden Sozialismus haben ihn wohl auch bewegt, im Jahr 2008 die “Prager Erklärung” zu unterzeichnen. Die Prager Erklärung steht in der Kritik, den Nationalsozialismus und den Kommunismus gleichzusetzen und damit die NS-Verbrechen zu relativieren.

Wenn also am 18. März der “Bundespräsident der Nationalen Einheit” mit überwältigender Mehrheit gewählt wird, dann wird es einer sein, der vom Sozialstaat nicht viel hält, der in warmen Worten die Eigenverantwortung des Einzelnen in den Vordergrund stellt, Kritik am Kapitalismus für albern hält, HartzIV und Afghanistan-Krieg gutheißt, die Vorratsdatenspeicherung befürwortet, den Verlust der Ostgebiete wie Erika Steinbach sieht – und darüber hinaus Kommunismus und Nationalsozialismus gleichsetzt in gefährliche Nähe setzt.

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Gut das er jetzt weg ist !
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Skull » Di 21. Mär 2017, 16:28

Der General hat geschrieben:(21 Mar 2017, 10:00)

Der Gauck war für mich einer der schlechtesten Bundespräsidenten den Deutschland jemals hatte !

[...]

Gut das er jetzt weg ist !

Finde ich nicht. Ich finde es eher schade.

Ich bewerte ihn ... als eine der besseren Bundespräsidenten.

Gab aber durchaus bessere, wie auch schlechtere.

mfg
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Odin1506 » Di 21. Mär 2017, 19:15

Skull hat geschrieben:(21 Mar 2017, 16:28)

Finde ich nicht. Ich finde es eher schade.

Ich bewerte ihn ... als eine der besseren Bundespräsidenten.

Gab aber durchaus bessere, wie auch schlechtere.

mfg


Es gab nur einen schlechteren Bundespräsident und das war Christian Wulff.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Skull » Di 21. Mär 2017, 20:26

Odin1506 hat geschrieben:(21 Mar 2017, 19:15)

Es gab nur einen schlechteren Bundespräsident und das war Christian Wulff.

DAS sehe ICH aber anders.

Von denen, die ich beurteilen kann, halte ich folgende für schlechter:

Scheel, Carstens, Rau und Wulff.
Am besten fand ich von Weizsäcker, Herzog und Gauck.

Köhler so dazwischen.

Darüber brauchen wir auch nicht diskutieren.

Das ist einfach MEINE Meinung. :)

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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Odin1506 » Di 21. Mär 2017, 20:37

Skull hat geschrieben:(21 Mar 2017, 20:26)

DAS sehe ICH aber anders.

Von denen, die ich beurteilen kann, halte ich folgende für schlechter:

Scheel, Carstens, Rau und Wulff.
Am besten fand ich von Weizsäcker, Herzog und Gauck.

Köhler so dazwischen.

Darüber brauchen wir auch nicht diskutieren.

Das ist einfach MEINE Meinung. :)

mfg


Ist doch ok wenn es deine Meinung ist ;)
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Antonius » Mi 22. Mär 2017, 10:30

Meine Benotung für Joachim Gauck: Sehr gut.

Joachim Gauck war immer ein Verfechter der Freiheit und des demokratischen Rechtsstaates.

Besonders erinnere ich mich an seine große Rede anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Ausschwitz am 27.1.1945 durch die Rote Armee.
Er sagte u.a.:

    Solange ich lebe, werde ich darunter leiden, dass die deutsche Nation mit ihrer so achtenswerten Kultur zu den ungeheuerlichsten Menschheitsverbrechen fähig war.
    Selbst eine überzeugende Deutung des schrecklichen Kulturbruchs wäre nicht imstande, mein Herz und meinen Verstand zur Ruhe zu bringen.
    Da ist ein Bruch eingewebt in die Textur unserer nationalen Identität, der im Bewusstsein quälend lebendig bleibt.
    Wer "in der Wahrheit leben" will, wird dies niemals leugnen.
http://www.sueddeutsche.de/politik/bund ... .2322759-5

Mit dieser Passage spricht Joachim Gauck mir voll aus der Seele.
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Der General » Mi 22. Mär 2017, 14:52

Skull hat geschrieben:(21 Mar 2017, 16:28)

Finde ich nicht. Ich finde es eher schade.

Ich bewerte ihn ... als eine der besseren Bundespräsidenten.

Gab aber durchaus bessere, wie auch schlechtere.

mfg


Ich denke diese kleine Mini Umfrage hier im Strang, von aktuell 103 Stimmen ist eigentlich Sinnbildlich für die Unterschiedlichen Meinungen.

Klare Mehrheit für Sehr Gut im Gegensatz klare Mehrheit für Ungenügend. :D

Auch wenn das überhaupt nicht Repräsentativ ist, zeigt es doch Meineserachtens, dass der Präsi.Gauck alles andere war als ein Präsident für "Alle" , so wie es eigentlich sein soll. Ein sehr Guter Präsident hätte Mehrheitlich vielleicht ein "befriedigend".

Wie dem auch sei. Mir ist das Präsidenten Amt völlig Unwichtig und wenn es nach mir ginge, gehört dieses Amt abgeschafft, wobei man die Ausgaben an Wohltätigkeits Organisationen spenden sollte.

grüsse
Hinweiß: Solange der Nutzer Cobra9 hier in diesem Forum Moderator ist werde ich mit Ihm nicht diskutieren sondern nur ignorieren! Danke für das Verständniss.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Hyde » Mo 27. Mär 2017, 13:47

Billie Holiday hat geschrieben:(19 Mar 2017, 16:31)

Warum ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Islam zu Deutschland gehört? Die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland. Ich empfand die Aussage als reine Arschkriecherei. Mit keinem anderen Kulturkreis gibt es soviele Differenzen wie mit dem Islam.


Das ist doch sinnlose Wortklauberei nun darüber zu streiten, ob "die Muslime" oder "der Islam" zu Deutschland gehört. Das ist so, als würde man sagen, "die Bäume" gehören zu Deutschland, aber nicht "der Wald".

Der Islam gehört zu Deutschland. Diese Tatsache kann man ignorieren oder anerkennen, ändern tuts nix.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Billie Holiday » Mo 27. Mär 2017, 14:01

Hyde hat geschrieben:(27 Mar 2017, 14:47)

Das ist doch sinnlose Wortklauberei nun darüber zu streiten, ob "die Muslime" oder "der Islam" zu Deutschland gehört. Das ist so, als würde man sagen, "die Bäume" gehören zu Deutschland, aber nicht "der Wald".

Der Islam gehört zu Deutschland. Diese Tatsache kann man ignorieren oder anerkennen, ändern tuts nix.


Die Muslime als Menschen, Nachbarn und Mitbürger gehören zu uns.
Der Islam als politische Religion, die ihren Einfluß gern ausbreiten will und in seinen beheimateten Ländern kein leuchtendes Beispiel für Weltoffenheit, Toleranz und Emanzipation ist, möglichst nicht, oder welche Vorteile siehst du konkret?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Wir benoten Joachim Gauck.

Beitragvon Hyde » Mo 27. Mär 2017, 14:07

Billie Holiday hat geschrieben:(27 Mar 2017, 15:01)

Die Muslime als Menschen, Nachbarn und Mitbürger gehören zu uns.
Der Islam als politische Religion, die ihren Einfluß gern ausbreiten will und in seinen beheimateten Ländern kein leuchtendes Beispiel für Weltoffenheit, Toleranz und Emanzipation ist, möglichst nicht, oder welche Vorteile siehst du konkret?


Ich sehe weder im Christentum, noch im Islam als Ganzes Vorteile für unser Land. Dennoch gehören beide natürlich zu Deutschland, da sie Teil der deutschen Lebenswirklichkeit und des Alltags sind - und im Übrigen auch durch das deutsche Grundgesetz geschützt werden.

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