Die DDR - Nachlese

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K.Pok
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Re: Schüler wissen wenig über DDR! Sozialparadies ohne Diktatur?

Beitragvon K.Pok » Mo 18. Aug 2008, 11:34

teardown hat geschrieben:

Ich kann mir beim besten Willen keine andere Lösung vorstellen.... :confused:


Glaubst du ernsthaft, daß irgendein "Parasit" freiwillig seinen Platz räumt, auf seine Pfründe verzichtet, oder gar politisch/wirtschaftliche Macht abgibt?

Und ich will mir keine Gewalt-Lösung vorstellen.
Dass Parasiten heute nicht freiwillig ihre Platze räumen zeigt nur, wie weit wir von wirklichen Veränderungen noch entfernt sind.
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Fire81
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Fire81 » Mo 18. Aug 2008, 16:41

jmjarre hat geschrieben:...wurde jedoch von Breschnev zurückgepfiffen.
Neue Dokumente zeigen, dass die DDR keine "Friedensnation" war, sondern durchaus gerne den Aufstand 1968 in Prag niedergeschlagen hätte. 16.000 Soldaten standen an der Grenze zur CSSR.
Der "propaganda" mensch E. von Schnitzler hetzte diesbezüglich noch weiter!
Quelle:ttt (ARD)


Machtkämpfe
Geheime Dokumente zum Prager Frühling

Sendeanstalt und Sendedatum: RBB, Sonntag, 17. August 2008

Moskau werde sich, so die Hoffnung, ein zweites Budapest nicht leisten. Doch es sind die "Bruderparteien" in der DDR, in Polen und Bulgarien, die, angeführt von Walter Ulbricht, zu schärfsten Verfechtern einer gewaltsamen Lösung werden. Die Politkader wollten ihren Kopf retten, schaufelten aber mit am Grab des, wie sie sagten, "realexistierenden Sozialismus".
Das fanden Historiker heraus, die nun zum ersten Mal geheime Akten in Moskau studieren und die genauen Hintergründe rekonstruieren konnten.

Russische Panzer in Prag. Es ist der 21. August 1968. Fünf Warschauer-Pakt-Staaten besetzen in der größten Militäroperation Europas seit dem Zweiten Weltkrieg die CSSR. „Brüderliche Hilfe“ heißt das offiziell. Doch es geht darum, das Land wieder auf einen moskautreuen Kurs zu zwingen, den „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ im Keim zu ersticken.
Die meisten werden vom Einmarsch überrascht, wie Frantisek Cerny, damals Journalist bei Radio Prag und ein engagierter Reformkommunist.

„Von Anfang an hat man gewusst, dass das, was bei uns vor sich geht, den Leuten in Moskau überhaupt nicht in den Kram passt“, sagt Frantisek Cerny. „Dass man dann wirklich mit Panzern, einer halben Million Soldaten kommt, da habe ich mir gedacht, das werden sie doch nicht machen. Damit drohen sie nur.“

Alles beginnt im Januar 1968. Der bis dahin kaum bekannte Alexander Dubcek wird erster Sekretär der kommunistischen Partei – und später die Symbolfigur des Prager Frühlings. Er will das Land demokratisieren, verspricht Wirtschaftsreformen. Dubcek avanciert zum Hoffnungsträger. Ein Liebling der Medien.
Eine seiner ersten Reformen: die Abschaffung der Zensur. Die Presse blüht auf, in zahlreichen Klubs organisieren sich die Parteilosen und, wie im Klub 231, ehemalige politische Häftlinge – das Machtmonopol der Partei wankt. Frischer Wind durchzieht die Gesellschaft. Zur Freude auch von DDR-Bürgern.

Doch es wird nicht dazu kommen. Der 23. März 1968. Dresden. Forciert von SED-Chef Walter Ulbricht stellt ein als „Wirtschaftskonferenz“ getarntes Tribunal des Warschauer Pakts die Weichen: Das Prager Experiment soll gewaltsam beendet werden. Ulbricht tritt als Scharfmacher auf, sieht in der Politik der Reformer eine Wiederherstellung des Kapitalismus.
Von Anfang an ist die SED in die Planung militärischer Aktionen gegen die CSSR eingebunden. Am 20. August konzentrieren sich über 16.000 DDR-Soldaten im sächsischen Grenzgebiet – erhöhte Gefechtsbereitschaft. Sie sollen nach Prag und Pilsen vorstoßen, warten auf ihren Marschbefehl - vergeblich. Dennoch verbreitet Karl-Eduard von Schnitzler am nächsten Tag die Lüge vom Einsatz der DDR-Armee…

Karl Eduard von Schnitzler, DFF, 22. August 1968:
„Dass wir, die Deutsche Demokratische Republik, bei der Rettung des Sozialismus in der tschechoslowakischen sozialistischen Republik, bei der Rettung des Friedens dabei sind, unterscheidet uns von der Legion Kondor, von der Bundeswehr, von Bonner Söldnern im Kongo und in Südvietnam. Dass wir auf der Seite des Rechts und des Friedens stehen, macht uns stolz.“

Doch zum Einsatz kommen nur 20 DDR-Soldaten, Teil eines russischen Nachrichtenregiments. Ein Spitzel in Prag hat KPdSU-Chef Leonid Breshnew dazu gebracht, die Beteiligung deutscher Kampfeinheiten zu verbieten. Sie könnten Erinnerungen an den Nazi-Einmarsch 1938 wachrufen.

„Dieser Spitzel hört von den moskautreuen Kräften, es ist nicht gut, wenn jetzt wieder deutsche Soldaten am Hradschin sind. Er informiert blitzartig nach Moskau diese Message, und Breshnew stoppt die DDR an der Grenze“, sagt der Historiker Stefan Karner.

Und der Historiker Manfred ergänzt: „Das sagt Breshnew zwei Tage nach dem Einmarsch sehr deutlich: Wir haben sie zurückgehalten, und setzt dann hinzu: und im Vertrauen Genossen, die deutschen Genossen waren beleidigt über unser Misstrauen.“

Dass Ulbricht selbst in letzter Minute den Einmarsch deutscher Truppen in die CSSR verhindert hätte, wird dagegen lange Zeit von der SED behauptet. Geheime Moskauer Akten, die die Niederschlagung des Prager Frühlings rekonstruieren, belegen jedoch, dass es ganz anders war. Auf den Einmarsch in Prag folgt die Restauration. Dubcek wird 1969 von einem linientreuen Genossen ersetzt. Tausende von Sympathisanten gehen ins Exil, künden weltweit vom Ende ihres Traums eines reformierbaren Sozialismus. Dennoch: Der Prager Frühling, so die Historiker, birgt schon den Keim der Wende in sich.

„Das war wahrscheinlich ein Verdienst der Tschechen, dass das Reich der Sowjets zusammengebrochen ist nach langer Zeit. Es war der Anfang vom Ende des Moskauer dogmatischen Kommunismus“, meint der Literaturwissenschaftler Frantisek Cerny.

Frantisek Cerny erhielt damals Berufsverbot, war nach 1989 Botschafter Tschechiens in Deutschland und setzt sich in Prag heute für die Pflege deutschsprachiger Literatur ein.

Autor: Benedict Maria Mülder

--ende--

So langsam kommen die Wahrheiten raus.
Das jahr 1968 war ein sehr wichtiges in der Weltgeschichte.
Hat jemand von Euch das erlebt?



Zur Wahrheit gehört aber auch das die BRD recht fleissig dabei war Saddam Hussain mit Giftgas auszustatten und das keine 40 Jahre nach Auschwitz. Da muss man sich fragen ob die BRD als moralische Instanz taugt.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Fire81 » Mo 18. Aug 2008, 16:43

Tantris hat geschrieben:
Auf jeden fall kein bayrisches. Bayern ist schon seit 200 jahren nicht mehr expansiv und hat gute besziehungen zu seinen nachbarn.


Nuja ist ja auch kein neuer Napoleon in Sicht :irony:
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jmjarre
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon jmjarre » Mo 18. Aug 2008, 16:45

Fire81 hat geschrieben:
Nuja ist ja auch kein neuer Napoleon in Sicht :irony:


Der ist doch heute bei der LINKE...und heisst Oskar :irony:
Strang über die SED und deren Stasi Aktivitäten -neueste Enthüllungen...Hier:
viewtopic.php?f=20&t=39858
http://www.youtube.com/watch?v=uDvsezvR7LA
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Fire81 » Mo 18. Aug 2008, 16:57

jmjarre hat geschrieben:
Der ist doch heute bei der LINKE...und heisst Oskar :irony:


Der nächste Saarländer der sich anschickt meine Heimat zu verwüsten.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon K.Pok » Mo 18. Aug 2008, 16:59

Fire81 hat geschrieben:
Der nächste Saarländer der sich anschickt meine Heimat zu verwüsten.

Zur Zeit verwüsten ganz andere unsere Heimat.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Fire81 » Mo 18. Aug 2008, 17:41

K.Pok hat geschrieben:Zur Zeit verwüsten ganz andere unsere Heimat.



Das mag sein mir ist es trotzdem ein Dorn im Auge das sich die ostdeutsche Linke diesem Demagogen unterwirft. Die Linke hat im Osten durchaus fähige Leute(z. Bsp. Wolf Wirtschaftsenator in Berlin) aber mit dem was Lafontaine da will schadet er uns ganz erheblich.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon K.Pok » Mo 18. Aug 2008, 18:11

Fire81 hat geschrieben:

Das mag sein mir ist es trotzdem ein Dorn im Auge das sich die ostdeutsche Linke diesem Demagogen unterwirft. Die Linke hat im Osten durchaus fähige Leute(z. Bsp. Wolf Wirtschaftsenator in Berlin) aber mit dem was Lafontaine da will schadet er uns ganz erheblich.

Mir ist es auch ein Dorn im Auge, dass Frau Merkel deutsche Soldaten in Kriegsgebiete schickt.
Lafontaine und die Linke sind gegen solche Kriegseinsätze. Das zählt für mich.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Quatschki » Mo 18. Aug 2008, 18:31

Tantris hat geschrieben:
Auf jeden fall kein bayrisches. Bayern ist schon seit 200 jahren nicht mehr expansiv und hat gute besziehungen zu seinen nachbarn.

Meine Bemerkung bezog sich darauf, daß die bayrische Staatsregierung nach eigenem Verständnis Schutzmacht der Vertriebenen war und mindestens einmal im Jahr beim Landsmannschafts-Treffen markige Worte Richtung Prag aussendete (denen allerdings nie Taten folgten).
Wenn nun stattdessen der Ulbricht mit seiner Deutschen Volksarmee in Böhmen einmarschiert wäre und den Tschechen einen Einlauf verpaßt hätte, hätte Strauß gegen seine deutschen Landsleute für die Beneš-Jünger und Dubček-Freunde Partei ergreifen müssen.
Einmal werden froh wir sagen: Heimat, Du bist wieder mein!
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Talyessin » Mo 18. Aug 2008, 19:21

Quatschki hat geschrieben:Meine Bemerkung bezog sich darauf, daß die bayrische Staatsregierung nach eigenem Verständnis Schutzmacht der Vertriebenen war und mindestens einmal im Jahr beim Landsmannschafts-Treffen markige Worte Richtung Prag aussendete (denen allerdings nie Taten folgten).
Wenn nun stattdessen der Ulbricht mit seiner Deutschen Volksarmee in Böhmen einmarschiert wäre und den Tschechen einen Einlauf verpaßt hätte, hätte Strauß gegen seine deutschen Landsleute für die Beneš-Jünger und Dubček-Freunde Partei ergreifen müssen.


Jetzad hast des richtig geschrieben - Böhmen!! Nix Sudetenland ( das ist nur ein kleiner Teil - und die richtigen Sudetendeutschen sind gar ned nach Bayern, sondern nach Sachsen übergesiedelt, zu denen sie Volkstechnisch gehört haben !! ) Erst Schickelgrubers 5. Kolonne prägte den Begriff Sudetenland für alle deutschsprachigen Gebiete in der Tschechoslowakischen Republik. Zu Zeiten von K u k war dieser Ausdruck für dieses kleine Gebiet südlich des Sudetengebierges üblich - genauso wie das Egerland )

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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon jmjarre » Mo 18. Aug 2008, 20:01

K.Pok hat geschrieben:Mir ist es auch ein Dorn im Auge, dass Frau Merkel deutsche Soldaten in Kriegsgebiete schickt.
Lafontaine und die Linke sind gegen solche Kriegseinsätze. Das zählt für mich.


1. War es Schröder, nicht Merkel
2.Mehr als 40 Jahre hatten wir Engländer, Franzosen und Amerikaner bei uns, die uns halfen beim Aufbau von Föderalismus, Grundgesetz, Marschall-plan, Rosinenbomber, Demokatrieaufbau..erste Wahlen..bewacht von den "Besatzungsmächten"..usw..

jetzt, wo es aber mal heisst, auch anderen die Demokrtaie zu schenken, wie es uns geschehen ist, dann denkst Du nationalistisch???

Verantwortungslos und biedermännisch finde ich das Denken, sorry. Auch als Exportweltmeister haben wir Verantwortung.! :oops:
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon ToughDaddy » Mo 18. Aug 2008, 22:04

jmjarre hat geschrieben:
1. War es Schröder, nicht Merkel
2.Mehr als 40 Jahre hatten wir Engländer, Franzosen und Amerikaner bei uns, die uns halfen beim Aufbau von Föderalismus, Grundgesetz, Marschall-plan, Rosinenbomber, Demokatrieaufbau..erste Wahlen..bewacht von den "Besatzungsmächten"..usw..

jetzt, wo es aber mal heisst, auch anderen die Demokrtaie zu schenken, wie es uns geschehen ist, dann denkst Du nationalistisch???

Verantwortungslos und biedermännisch finde ich das Denken, sorry. Auch als Exportweltmeister haben wir Verantwortung.! :oops:


1. Merkel läßt sie noch immer dort und würde gern noch mehr machen.
2. Klar da gab es weiterhin täglich Kämpfe und das Abschlachten der Zivilbevölkerung. Demokratie mit Bomben schenken, immer wieder ein toller Aspekt. :giggle:

Genau wir haben Verantwortung. Gebt uns endlich Atombomben, damit wir Frieden und Demokratie bringen können.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon jmjarre » Di 19. Aug 2008, 06:56

ToughDaddy hat geschrieben:
1. Merkel läßt sie noch immer dort und würde gern noch mehr machen.
2. Klar da gab es weiterhin täglich Kämpfe und das Abschlachten der Zivilbevölkerung. Demokratie mit Bomben schenken, immer wieder ein toller Aspekt. :giggle:

Genau wir haben Verantwortung. Gebt uns endlich Atombomben, damit wir Frieden und Demokratie bringen können.


Sehr unsachlich.
Wenn sich zwei prügeln auf der Strasse gehst Du also nicht dazwischen, sondern hausst ab. Gut zu wissen.

Verantwortung ist bei Ossis ein grosses Problem- habe ich immer wieder bemerkt.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon ToughDaddy » Di 19. Aug 2008, 08:32

jmjarre hat geschrieben:
Sehr unsachlich.
Wenn sich zwei prügeln auf der Strasse gehst Du also nicht dazwischen, sondern hausst ab. Gut zu wissen.

Verantwortung ist bei Ossis ein grosses Problem- habe ich immer wieder bemerkt.


Tja so sind wir Ossis eben, wir stehen nicht so auf Angriffskriege.
Außerdem hat sich niemand geprügelt, sondern es wurde jemand verprügelt, wo wir dem Angreifer unterstützt haben.
Komisches Rechtsgefühl haben manche.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Talyessin » Di 19. Aug 2008, 08:57

ToughDaddy hat geschrieben:
Tja so sind wir Ossis eben, wir stehen nicht so auf Angriffskriege.
Außerdem hat sich niemand geprügelt, sondern es wurde jemand verprügelt, wo wir dem Angreifer unterstützt haben.
Komisches Rechtsgefühl haben manche.


Ist zwar OT, aber welche Angriffskriege?
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon ToughDaddy » Di 19. Aug 2008, 11:57

Talyessin hat geschrieben:
Ist zwar OT, aber welche Angriffskriege?


Och Afghanistan, Irak und wer weiß was noch kommt, wo man noch Demokratie bringen will.
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Talyessin » Di 19. Aug 2008, 12:46

ToughDaddy hat geschrieben:
Och Afghanistan, Irak und wer weiß was noch kommt, wo man noch Demokratie bringen will.

Afghanistan UN Mandat und Irak sind wir doch gar ned mit dabei......
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon ToughDaddy » Di 19. Aug 2008, 13:47

Talyessin hat geschrieben:Afghanistan UN Mandat und Irak sind wir doch gar ned mit dabei......


Toll ein UN Mandat und schon ist die Welt in Ordnung. Egal, ob das UN-Mandat nur gegeben wurde wegen dem Angriffskrieg der Amis und egal, ob es dort noch immer Kriegsverbrechen ohne Ende gibt. Und bereits vor dem UN-Mandat war Deutschland auf Linie gebracht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_A ... er_Beitrag
:giggle:
Nein beim Irak haben wir "nur" logistisch geholfen, mit Mannschaften in AWACS geholfen usw.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/re ... k/ngo.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg# ... eutschland
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Re: Ulbricht wollte 1968 in Prag mit 16.000 Soldaten einmarschie

Beitragvon Talyessin » Di 19. Aug 2008, 14:18

ToughDaddy hat geschrieben:
Toll ein UN Mandat und schon ist die Welt in Ordnung. Egal, ob das UN-Mandat nur gegeben wurde wegen dem Angriffskrieg der Amis und egal, ob es dort noch immer Kriegsverbrechen ohne Ende gibt. Und bereits vor dem UN-Mandat war Deutschland auf Linie gebracht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_in_A ... er_Beitrag
:giggle:
Nein beim Irak haben wir "nur" logistisch geholfen, mit Mannschaften in AWACS geholfen usw.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/re ... k/ngo.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg# ... eutschland


NATO Fälle !!

Egal, es gab ein UN Mandat und das spricht gegen einen Angriffskrieg, der eh keiner war - rember the fallen of 11.09.2001....

Und der Irakkrieg betraf Deutschland nicht. Die Awacs waren in der Türkei - die ist Natomitglied und Überflugsrechte stellen keine Kriegshandlung dar.

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Hinweis des Mods

Beitragvon cyrano » Di 19. Aug 2008, 14:20

Bitte dringend um Beendigung dieser OT-Diskussion.

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