Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

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odiug
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon odiug » So 23. Sep 2018, 18:24

Realist2014 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 17:13)

Soll "der Staat" verbieten, das ausländische Investoren sich in München Wohnungen kaufen?

Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn der Staat zumindest versuchen würde, Drogengeld, Mafiageld, Oligarchengeld, Schwarzgeld aus der Immobilienblase zu entfernen.
Löst jetzt nicht die Wohnungsnot, aber zieht zumindest mal das ekligste aus der Immobilienspekulation heraus.
Geldwäsche ist ein Problem... gerade in den Hot Spots der Immobilienspekulation.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » So 23. Sep 2018, 18:31

odiug hat geschrieben:(23 Sep 2018, 19:24)

Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn der Staat zumindest versuchen würde, Drogengeld, Mafiageld, Oligarchengeld, Schwarzgeld aus der Immobilienblase zu entfernen.
Löst jetzt nicht die Wohnungsnot, aber zieht zumindest mal das ekligste aus der Immobilienspekulation heraus.
Geldwäsche ist ein Problem... gerade in den Hot Spots der Immobilienspekulation.


da hast du doch sicher auch Ratschläge, WIE unsere Staatsmacht das nun machen soll...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon odiug » So 23. Sep 2018, 18:51

Realist2014 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 19:31)

da hast du doch sicher auch Ratschläge, WIE unsere Staatsmacht das nun machen soll...

Das was die italienischen Staatsanwaltschaften schon lange von Deutschland fordern: Beweisumkehr bei organisierter Kriminalität.
Wenn der Pate und die Frau des Mafiosi nicht nachweisen können, dass ihr Vermögen legal ist, dann greift der Fiskus zu.
Gilt so auch in den USA, bei Drogenkriminalität und organisierter Kriminalität.
Deutschland ist ein Paradies für die Geldwäsche ... ob nun Camorra,oder russische Bandenbosse, rumänische Menschenschmuggler oder bulgarische Drogenschmuggler ...egal ... die lieben Münchens Immobilienmarkt.
Denen ist es auch egal, ob die Blase platzt oder nicht ... die machen immer Gewinn.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Berry » So 23. Sep 2018, 19:11

Realist2014 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 18:58)

was genau soll hier eine "Marktüberwachung" sein? Keine Ahnung , auf jeden Fall Überprüfung Vermeitungen o.Ä

Obiges ist übrigens eine nicht zulässige Vermietung- genehmigungspflichtig
Und wer soll das heute überwachen ?


Die Banken spielen da auch kräftig mit . Schulden mit Schulden finanzieren,
Mir soll es recht sein wenn das irgendwann (hoffe ich ) mal platzt ..
Dann werden wieder Wohnungen auf den Markt geschwemmt .

Wohnungsbesichtigungen im 5 min Takt wo man behandelt wird wie der letzte Penner obwohl man nicht wenig verdient .
Und immer schön bitte bitte bitte und sich anbiedern .

und ich spreche hier nicht von München sondern Ingolstadt .
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » So 23. Sep 2018, 19:56

Berry hat geschrieben:(23 Sep 2018, 20:11)

Und wer soll das heute überwachen ?


Die Banken spielen da auch kräftig mit . Schulden mit Schulden finanzieren,


Was soll das sein?

Mir soll es recht sein wenn das irgendwann (hoffe ich ) mal platzt ..
Dann werden wieder Wohnungen auf den Markt geschwemmt .

.


Und inwiefern sollen da dann plötzlich "Wohnungen auf den Markt geschwemmt" werden?
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Berry » So 23. Sep 2018, 20:21

Realist2014 hat geschrieben:(23 Sep 2018, 20:56)

Was soll das sein?



Und inwiefern sollen da dann plötzlich "Wohnungen auf den Markt geschwemmt" werden?



Indem die am Limit finanzierten Wohnungen abgestoßen/verkauft werden müssen.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » So 23. Sep 2018, 20:25

Berry hat geschrieben:(23 Sep 2018, 21:21)

Indem die am Limit finanzierten Wohnungen abgestoßen/verkauft werden müssen.



dadurch verändert sich aber die ANZAHL der Wohnungen doch nicht
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon franktoast » Mo 24. Sep 2018, 11:46

Emmerich hat geschrieben:(21 Sep 2018, 11:35)

Richtig, die Mietpreisbremse ist ein Eingriff in die freie Marktwirtschaft, da in einer freien Marktwirtschaft die Preise (also auch Mietpreise) durch Angebot und Nachfrage entstehen, und durch eine "Mietpreisbremse" sich dieses Gleichgewicht nicht
voll entfalten kann - zumindest in der Theorie !
In der Praxis ist ganz gut zu erkennen, dass Mietpreise in "beliebten Einzugsgebieten" sehr wohl eine Eigendynamik entwickelt haben, die ihresgleichen sucht - trotz Mietpreisbremse.
Der Wohnungsmarkt tobt sich aus - es ist soviel Geld im Markt, dass scheinbar jeder Preis bezahlt wird.

Das Problem ist: Auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg, München, Frankfurt etc. treffen wohlhabende, gutverdienende
Akademiker, Banker, leitende Angestellte auf weniger wohlhabende Frisöre, Handwerker und Verkäufer im Einzelhandel.


Alles ehrbare, wichtige Berufe, nur die Einkommensschere entscheidet wer die Nase beim Mietpoker vorne hat.
Es lebe die freie Marktwirtschaft !!!

Nun hält unsere Bundesregierung mit der Mietpreisbremse halbherzig gegen die Mietpreissteigerungen dagegen.
Wirkliche Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist nicht eingetreten.

Warum so halbherzig ?
Wenn Mietpreisbremse, dann richtig, ohne Schlupflöcher (Stichwort Modenisierung...).
Was wir brauchen ist keine halbherzige Mietpreisbremse, die der Bevölkerung suggeriert, dass sich die Regierung kümmert,
wir brauchen staatlich festgelegte Mietpreise, die sich a) an den Durchnittseinkommen der Bürger und b) an den Zinsen
orientiert!
Klingt sozialistisch, ist auch sozialistisch, der Kapitalismus ist jedoch fehl am Platz, wenn es um das Grundrecht Wohnen
geht!
Die staatliche Fixierung der Mietpreise, wäre ein erster (?) Schritt zurück in die soziale Marktwirtschaft, welche in diesem
(unseren) Land einmal bestand hatte.

Wenn es 100 potentielle Mieter für 100 Wohnungen gibt, bei einem Mietpreis von 10€ pro m², was passiert bei einem staatlich festgelegten Mietpreis von 8€ pro m²?

"Aha, Sie wollen hier also einziehen. Was darf ich bei Ihnen bzgl. der Übernahme der Küche aus dem Jahr 1967 für 10 000€ notieren?" - "Ist es Pflicht, die zu übernehmen?" - "Ach ne, wir entscheiden völlig unabhängig davon, ob Sie die Küche übernehmen" *zwinkerzwinker*

Mal im ernst...

"Aha, 8€ pro m² nur? Dann lassen wir das mal mit dem Bau des Hochhauses für 120 neue Wohnungen. Zu teuer."

Politiker: "Ok, anstatt den eher Ärmeren Wohngeld zu bezahlen, sorgen wir mit einem System dafür, dass die Wohnungen weniger werden und die Verbliebenen verwahrlost werden, da kein Vermieter mehr bei der Nachfrage sich um die Instandhaltung der Wohnung kümmert - und so ist das Problem für alle Mal gelöst."
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
Emmerich

Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Emmerich » Di 25. Sep 2018, 09:23

Warum sollte der Staat bei einer derartigen Lage einen Mietpreis von EUR 8 festlegen ?
Ein staatlich festgelegter Mietpreis sollte natürlich nicht nach einstigem DDR Vorbild erfolgen
(3 Zimmer Wohnung in Frankfurt 80qm mit EBK und Terrase für EUR 150,00...),
Statlich festgelegte Mindestpreise sollen in erster Linie Mond-Mietpreise verhindern (1 Zimmer in
München 10qm Sammeldusche für EUR 1, für EUR 500...).
Wohnungen müssen instand gehalten werden, der Investor hat ein Recht auf eine angemessene Rendite*.
Wohnen ist wie Essen und Trinken ein Grundbedürfnis und darf nicht zur Spekulation missbraucht werden !

Also Rendite ja, auf jeden Fall, die Gier bleibt aber aussen vor !
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Großer Adler » Di 25. Sep 2018, 13:18

Auf dem Land lebt´s sich doch am schönsten.

Ich habe mir, nachdem ich 38 Jahre in Berlin lebte und dort aufgewachsen bin, meinen Traum ermöglicht und lebe nun mit meiner Familie seit 1,5 Jahren im Nordosten Deutschlands, dort wo andere Urlaub machen. Besitze nun ein Haus, pflege meinen Gemüseacker, habe einen kleinen Hühnerhof und nächstes Jahr kommt evtl. noch ein Hausschwein hinzu. Das Beste, hier gibt es kein Handyempfang, keine Freaks, keinen Stress, dafür aber ein enges und vertrautes Gefühl zur jungen und alten Dorfgemeinschaft. Und, ich lerne immer mehr hier in der Region lebende Ex-Berliner kennen, die sich diese Probleme der Großstadt ebenfalls nicht mehr zumuten wollten.

Zieh aufs Land.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » Di 25. Sep 2018, 13:23

Großer Adler hat geschrieben:(25 Sep 2018, 14:18)

Auf dem Land lebt´s sich doch am schönsten.

Ich habe mir, nachdem ich 38 Jahre in Berlin lebte und dort aufgewachsen bin, meinen Traum ermöglicht und lebe nun mit meiner Familie seit 1,5 Jahren im Nordosten Deutschlands, dort wo andere Urlaub machen. Besitze nun ein Haus, pflege meinen Gemüseacker, habe einen kleinen Hühnerhof und nächstes Jahr kommt evtl. noch ein Hausschwein hinzu. Das Beste, hier gibt es kein Handyempfang, keine Freaks, keinen Stress, dafür aber ein enges und vertrautes Gefühl zur jungen und alten Dorfgemeinschaft. Und, ich lerne immer mehr hier in der Region lebende Ex-Berliner kennen, die sich diese Probleme der Großstadt ebenfalls nicht mehr zumuten wollten.

Zieh aufs Land.



Na- das ist doch super. Sollten andere Berliner auch machen. Dann entspannt sich der Mietmarkt in Berlin.

Nur- wie schaut es dort mit eigener Wertschöpfung = Arbeit aus?

Tourismusbranche?
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Skull » Di 25. Sep 2018, 13:28

Großer Adler hat geschrieben:(25 Sep 2018, 14:18)

Zieh aufs Land.

Klar...

Und nehme die gesamte Familie, Freunde und soziale Umgebung gleich mit.
Genauso wie den Arbeitgeber und die beruflichen Möglichkeiten.
Einfach alles in die Umzugskartons...und ab auf's Land... :?:

mfg
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Großer Adler
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Großer Adler » Di 25. Sep 2018, 14:02

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2018, 14:23)

Na- das ist doch super. Sollten andere Berliner auch machen. Dann entspannt sich der Mietmarkt in Berlin.

Nur- wie schaut es dort mit eigener Wertschöpfung = Arbeit aus?

Tourismusbranche?


Die AL-Quote liegt in unserem Landkreis relativ hoch etwa 5% mehr als der Bundesdurchschnitt. Im Verhältnis zu Berlin, stehen wir dennoch nur 2 Prozentpunkte schlechter da. (Q: Statista-Arbeitslosenquote 2018). Also kein wirklich spürbarer Unterschied. Lebenserhaltung ist hier aber deutlich angenehmer, weil: weniger sinnloses Massenkonsum- und Preissteigerungsverhalten.

Ich bin im sozialen Bereich tätig und kann mich finanziell nicht beschweren, im Gegenteil.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 25. Sep 2018, 14:39

franktoast hat geschrieben:(24 Sep 2018, 12:46)

Wenn es 100 potentielle Mieter für 100 Wohnungen gibt, bei einem Mietpreis von 10€ pro m², was passiert bei einem staatlich festgelegten Mietpreis von 8€ pro m²?

"Aha, Sie wollen hier also einziehen. Was darf ich bei Ihnen bzgl. der Übernahme der Küche aus dem Jahr 1967 für 10 000€ notieren?" - "Ist es Pflicht, die zu übernehmen?" - "Ach ne, wir entscheiden völlig unabhängig davon, ob Sie die Küche übernehmen" *zwinkerzwinker*

Mal im ernst...

"Aha, 8€ pro m² nur? Dann lassen wir das mal mit dem Bau des Hochhauses für 120 neue Wohnungen. Zu teuer."

Politiker: "Ok, anstatt den eher Ärmeren Wohngeld zu bezahlen, sorgen wir mit einem System dafür, dass die Wohnungen weniger werden und die Verbliebenen verwahrlost werden, da kein Vermieter mehr bei der Nachfrage sich um die Instandhaltung der Wohnung kümmert - und so ist das Problem für alle Mal gelöst."


Beim der zeitigen System kann dass Wohngeld gar nicht so schnell steigen wie die Mieten explodieren. Man sollte vielleicht mal schauen wie es früher geschafft wurde bezahlbaren Wohnraum für alle zu ermöglichen. Das ging da nämlich. Und es war nicht "der Markt" der dies ermöglicht hat.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » Di 25. Sep 2018, 14:45

Alter Stubentiger hat geschrieben:(25 Sep 2018, 15:39)

Beim der zeitigen System kann dass Wohngeld gar nicht so schnell steigen wie die Mieten explodieren. t.



die Bestandsmieten "explodieren" ja nicht

Und bevor du jetzt wieder Schnappatmung bekommst- schau einfach in die Mietspiegel von München der Jahre 2011, 2013, 2015 und 2017.

Da steht die Entwicklung ja drin
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon franktoast » Di 25. Sep 2018, 15:25

Alter Stubentiger hat geschrieben:(25 Sep 2018, 15:39)

Beim der zeitigen System kann dass Wohngeld gar nicht so schnell steigen wie die Mieten explodieren. Man sollte vielleicht mal schauen wie es früher geschafft wurde bezahlbaren Wohnraum für alle zu ermöglichen. Das ging da nämlich. Und es war nicht "der Markt" der dies ermöglicht hat.

Ich mein ja nur. Der Markt findet einen Weg bzw. hemmt Wohnungsbau. Dass es dann zweifelhafte Nebengeschäfte gibt, wenn die Mieter Schlage stehen, sollte dir auch klar sein. Beim sozialen Wohnungsbau gibt es auch entsprechende Nachteile, Stichwort Ghetto.
Wie dem auch sei. Es ist so, dass man Landflucht beklagt. Immer mehr kleinere Städte oder Dörfer werden verwahrlost. Das Gegengewicht sind die steigenden Mieten in der Stadt. Das wiederum macht das Land relativ gesehen wider attraktiver. Nun kommt der Staat, und will gleichzeitig Landflucht verhindern und die Landflucht erleichtern. Wäre es nicht besser, gleich die Finger davon zu lassen?
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Ein Terraner » Di 25. Sep 2018, 15:45

Wie wäre es den mit einer Deckelung bei der Eigenheim Menge, wer kann schon gleichzeitig in mehr als 2 Wohnungen wohnen?


Und weil es gerade passt.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 25. Sep 2018, 17:14

Realist2014 hat geschrieben:(25 Sep 2018, 15:45)

die Bestandsmieten "explodieren" ja nicht

Und bevor du jetzt wieder Schnappatmung bekommst- schau einfach in die Mietspiegel von München der Jahre 2011, 2013, 2015 und 2017.

Da steht die Entwicklung ja drin


Ich habe dir ja nun schon oft genug erklärt wie man den Mietspiegel ad absurdum führt. Du willst einfach keine Probleme sehen.
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » Di 25. Sep 2018, 17:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(25 Sep 2018, 18:14)

Ich habe dir ja nun schon oft genug erklärt wie man den Mietspiegel ad absurdum führt. n.



Der gilt bei BESTANDS-Mieten- da ist er BINDEND

und da kann man nichts "ad absurdum" führen

der Anteil der "Modernisierungen" bei Bestandsmieten liegt vielleicht bei 0,1%
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Re: Mietpreisbremse - Eingriff in die freie Marktwirtschaft !

Beitragvon Realist2014 » Di 25. Sep 2018, 17:19

Ein Terraner hat geschrieben:(25 Sep 2018, 16:45)

Wie wäre es den mit einer Deckelung bei der Eigenheim Menge, wer kann schon gleichzeitig in mehr als 2 Wohnungen wohnen?


]


was genau meinst du da?

was genau ist die "Eigenheim Menge"?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

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