Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

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Maltrino
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Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 00:35

So, jetzt mal konkret, da dieses Thema hier in den anderen Themensträngen immer gekonnt angedeutet aber sich um Lösungen herumgedruckst wird. Auch in Artikeln wie diesem hier: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/ ... aat-reform

Zitat: "Wichtig ist daher, ... mehr Zuverdienstmöglichkeiten zuzulassen. Werden heute 100 Euro hinzuverdient, kassiert der Staat 80 oder gar 90 Prozent davon ein. Anreize für die Einbringung in den Arbeitsmarkt sehen anders aus."

Und? Wie sähe das konkret aus? Wie würde sich die Situation für jemanden der 100, 300, 500, 1000, 2000 oder 4000 Euro "zuverdient" ändern? Was müsste sich ändern?

Herr Lindner, und immer mehr Foren-User hier (merkwürdigerweise erst nachdem hier geschrieben wurde, dass Herr Lindner, also ein "wirtschaftsliberaler" das gesagt hat, sagt immer wieder das selbe, dass es nicht sein kann, dass in bestimmten Bereichen 80% des Mehrverdienstes verrechnet wird.

Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten also ändern? Und jetzt bitte nicht allgemeines Geschwafel. Einige wissen ja schon welcher Meinung ich bin, aber das ist erstmal egal, ich bin gespannt welches eure Vorschläge sind und ob ihr es schafft Vorschläge zu nennen nach denen Hartz4 immer noch als solches erkennbar wäre.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Misterfritz » Mi 2. Mai 2018, 05:52

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 01:35)

So, jetzt mal konkret, da dieses Thema hier in den anderen Themensträngen immer gekonnt angedeutet aber sich um Lösungen herumgedruckst wird. Auch in Artikeln wie diesem hier: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/ ... aat-reform

Zitat: "Wichtig ist daher, ... mehr Zuverdienstmöglichkeiten zuzulassen. Werden heute 100 Euro hinzuverdient, kassiert der Staat 80 oder gar 90 Prozent davon ein. Anreize für die Einbringung in den Arbeitsmarkt sehen anders aus."

Und? Wie sähe das konkret aus? Wie würde sich die Situation für jemanden der 100, 300, 500, 1000, 2000 oder 4000 Euro "zuverdient" ändern? Was müsste sich ändern?

Herr Lindner, und immer mehr Foren-User hier (merkwürdigerweise erst nachdem hier geschrieben wurde, dass Herr Lindner, also ein "wirtschaftsliberaler" das gesagt hat, sagt immer wieder das selbe, dass es nicht sein kann, dass in bestimmten Bereichen 80% des Mehrverdienstes verrechnet wird.

Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten also ändern? Und jetzt bitte nicht allgemeines Geschwafel. Einige wissen ja schon welcher Meinung ich bin, aber das ist erstmal egal, ich bin gespannt welches eure Vorschläge sind und ob ihr es schafft Vorschläge zu nennen nach denen Hartz4 immer noch als solches erkennbar wäre.
Erstmal stimmt das so nicht, 165€ können abzungsfrei dazuverdient werden, erst danach wird das Geld zum grossen Teil angerechnet.
Dann, wozu soll Jemand Hartz4 bekommen, wenn er 1000€ oder mehr dazuverdient?
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Wähler » Mi 2. Mai 2018, 07:02

Sicherlich kann man austesten, bis zu welcher Grenze ein Zusatzverdienst zu Hartz-IV nicht kontraproduktiv wirkt. Es darf ja nicht demotivierend auf Aufstocker wirken, indem diese dann auch nur noch 450 Euro hinzuverdienen wollen, weil ihnen Hartz-IV immer sicher ist.
Wie das solidarische Grundeinkommen sollte es einfach einmal ausprobiert werden. Je mehr funktionierende Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stehen, um so besser.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 07:16

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 01:35)

So, jetzt mal konkret, da dieses Thema hier in den anderen Themensträngen immer gekonnt angedeutet aber sich um Lösungen herumgedruckst wird. Auch in Artikeln wie diesem hier: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/ ... aat-reform

Zitat: "Wichtig ist daher, ... mehr Zuverdienstmöglichkeiten zuzulassen. Werden heute 100 Euro hinzuverdient, kassiert der Staat 80 oder gar 90 Prozent davon ein. Anreize für die Einbringung in den Arbeitsmarkt sehen anders aus."

Und? Wie sähe das konkret aus? Wie würde sich die Situation für jemanden der 100, 300, 500, 1000, 2000 oder 4000 Euro "zuverdient" ändern? Was müsste sich ändern?

Herr Lindner, und immer mehr Foren-User hier (merkwürdigerweise erst nachdem hier geschrieben wurde, dass Herr Lindner, also ein "wirtschaftsliberaler" das gesagt hat, sagt immer wieder das selbe, dass es nicht sein kann, dass in bestimmten Bereichen 80% des Mehrverdienstes verrechnet wird.

Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten also ändern? Und jetzt bitte nicht allgemeines Geschwafel. Einige wissen ja schon welcher Meinung ich bin, aber das ist erstmal egal, ich bin gespannt welches eure Vorschläge sind und ob ihr es schafft Vorschläge zu nennen nach denen Hartz4 immer noch als solches erkennbar wäre.



die Grundaussage ist schon methodisch falsch. Außerdem ist auch die Aussage von 80% von 100 Euro falsch.....

der Staat kassiert von diesen Einkommen der ALG I Bezieher NICHTS

Das eigene Einkommen kann ja KOMPLETT behalten werden.
Dann funktioniert ALG II als "Aufstockungssystem"(Ergänzung) , wobei vom individuellen Bedarf dann im Moment eben ein Teil als Freibetrag unberücksichtigt bleibt

Im Moment sind das wohl die ersten 100 Euro komplett, von dem darüber hinausgehenden 20% ( 80 % "kürzen" also den Regelsatz)

Die Wohnkosten sind komplett außen vor .

Weiterhin ist natürlich immer der "Vergleich" mit denen, die Vollzeit arbeiten im Auge zu behalten

was NICHT sein kann, ist die Situation, das mit einem 450 Euro Job dann in der Summe ( Inklusive Wohnkosten und Regelsatz) HÖHER ist als das Einkommen bei Vollzeit Mindestlohn ( = 1150 Euro netto bei Singles)

da werden die Möglichkeiten dann schon knapp...



Und ALG II wird IMMER "erkennbar" sein- weil es ja beantragt werden muss.....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 07:19

Misterfritz hat geschrieben:(02 May 2018, 06:52)

Erstmal stimmt das so nicht, 165€ können abzungsfrei dazuverdient werden, erst danach wird das Geld zum grossen Teil angerechnet.
Dann, wozu soll Jemand Hartz4 bekommen, wenn er 1000€ oder mehr dazuverdient?


das stimmt nicht.

100 sind anrechnungsfrei, darüber nur noch 20%:

https://www.finanztip.de/alg-2-hinzuverdienst/

Bruttoverdienst anrechnungsfreier Betrag
100 Euro 100 Euro
200 Euro 120 Euro
400 Euro 160 Euro
800 Euro 240 Euro
1.200 Euro 280 Euro
1.500 Euro mit Kind 310 Euro
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Misterfritz » Mi 2. Mai 2018, 11:44

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2018, 08:19)

das stimmt nicht.

100 sind anrechnungsfrei, darüber nur noch 20%:

https://www.finanztip.de/alg-2-hinzuverdienst/

Bruttoverdienst anrechnungsfreier Betrag
100 Euro 100 Euro
200 Euro 120 Euro
400 Euro 160 Euro
800 Euro 240 Euro
1.200 Euro 280 Euro
1.500 Euro mit Kind 310 Euro
Gut, dann hat sich das geändert. Wir haben schon etwas länger keine Dazuverdiener mehr.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:04

Misterfritz hat geschrieben:(02 May 2018, 06:52)

Erstmal stimmt das so nicht, 165€ können abzungsfrei dazuverdient werden, erst danach wird das Geld zum grossen Teil angerechnet.
Dann, wozu soll Jemand Hartz4 bekommen, wenn er 1000€ oder mehr dazuverdient?


Also bei mir in der Gegend ist es 100 Euro aber ob 100 oder 165 ist egal. Aus deinen Äußerungen merke ich, dass du die grundlegende Problematik nicht verstehst. Du willst also nicht, dass jemand Hartz4 bekommt wenn er 1000 Euro verdient. Du willst aber auch, dass die Zuverdienstmöglichkeiten verbessert werden, du willst aber offenbar auch nicht, dass arme verhungern. Wenn du diese drei Sachen willst ist eine Reform nicht möglich!

Wenn jemand der Null Euro verdient 800 Euro (Hartz4) bekommt, jemand der 1000 Euro verdient kein Hartz4 bekommt, dann ist es so, dass jemand der 1000 Euro verdient nur 200 Euro mehr hat als jemand der nichts verdient. Bei diesen Grundannahmen lohnt sich Arbeit in diesem Einkommensbereich nicht. Egal wie du die Zuverdienstmöglichkeiten gestaltest. Welche Motivation habe ich einen komplizierten Job für 1000 Euro anzunehmen wenn ich nur 200 Euro mehr habe als wenn ich nichts mache?

PS: Das ist noch keine politische Diskussion, das bewegt sich alles noch auf dem Niveau Erklärbär. Das kann doch nicht sein.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:05

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2018, 08:16)

die Grundaussage ist schon methodisch falsch. Außerdem ist auch die Aussage von 80% von 100 Euro falsch.....

der Staat kassiert von diesen Einkommen der ALG I Bezieher NICHTS

Das eigene Einkommen kann ja KOMPLETT behalten werden.
Dann funktioniert ALG II als "Aufstockungssystem"(Ergänzung) , wobei vom individuellen Bedarf dann im Moment eben ein Teil als Freibetrag unberücksichtigt bleibt

Im Moment sind das wohl die ersten 100 Euro komplett, von dem darüber hinausgehenden 20% ( 80 % "kürzen" also den Regelsatz)

Die Wohnkosten sind komplett außen vor .

Weiterhin ist natürlich immer der "Vergleich" mit denen, die Vollzeit arbeiten im Auge zu behalten

was NICHT sein kann, ist die Situation, das mit einem 450 Euro Job dann in der Summe ( Inklusive Wohnkosten und Regelsatz) HÖHER ist als das Einkommen bei Vollzeit Mindestlohn ( = 1150 Euro netto bei Singles)

da werden die Möglichkeiten dann schon knapp...



Und ALG II wird IMMER "erkennbar" sein- weil es ja beantragt werden muss.....


Nutz mal die Gelegenheit mit Herrn Lindner über die Problematik zu reden. Das was du machst ist Wortklauberei.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:06

Wie, und das wars schon? Keinerlei Vorschläge? Aber sobald ich etwas schreibe "QUATSCH!" brüllen? Na super.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:09

Wähler hat geschrieben:(02 May 2018, 08:02)

Sicherlich kann man austesten, bis zu welcher Grenze ein Zusatzverdienst zu Hartz-IV nicht kontraproduktiv wirkt. Es darf ja nicht demotivierend auf Aufstocker wirken, indem diese dann auch nur noch 450 Euro hinzuverdienen wollen, weil ihnen Hartz-IV immer sicher ist.
Wie das solidarische Grundeinkommen sollte es einfach einmal ausprobiert werden. Je mehr funktionierende Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stehen, um so besser.


Was sollte "ausprobiert" werden? Einfach mal so an Details herumdoktorn ohne große Lösung?
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:13

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:05)

Nutz mal die Gelegenheit mit Herrn Lindner über die Problematik zu reden. Das was du machst ist Wortklauberei.



ich beschreibe den Sachverhalt korrekt.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:14

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:06)

Wie, und das wars schon? Keinerlei Vorschläge? Aber sobald ich etwas schreibe "QUATSCH!" brüllen? Na super.


DEINE Vorschläge laufen alle auf eine staatlich subventionierte "Erhöhung" des Vollzeit-Mindestlohns hinaus

das wird es nicht geben
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:15

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:09)

Was sollte "ausprobiert" werden? Einfach mal so an Details herumdoktorn ohne große Lösung?



welche "große Lösung"?

Falls du damit ein BGE meinst- DAS- wird es ganz sicher NICHT geben
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:18

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:04)


Wenn jemand der Null Euro verdient 800 Euro (Hartz4) bekommt, jemand der 1000 Euro verdient kein Hartz4 bekommt, dann ist es so, dass jemand der 1000 Euro verdient nur 200 Euro mehr hat als jemand der nichts verdient. Bei diesen Grundannahmen lohnt sich Arbeit in diesem Einkommensbereich nicht. Egal wie du die Zuverdienstmöglichkeiten gestaltest. Welche Motivation habe ich einen komplizierten Job für 1000 Euro anzunehmen wenn ich nur 200 Euro mehr habe als wenn ich nichts mache?

PS: Das ist noch keine politische Diskussion, das bewegt sich alles noch auf dem Niveau Erklärbär. Das kann doch nicht sein.


vielleicht solltest DU zuerst einmal die FAKTEN begreifen


DU gehst bei ALG II von EINEM fixen Beitrag aus.

DAS- ist schon falsch

daher sind deine "Ableitungen" auch falsch
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:21

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2018, 08:16)

die Grundaussage ist schon methodisch falsch. Außerdem ist auch die Aussage von 80% von 100 Euro falsch.....

der Staat kassiert von diesen Einkommen der ALG I Bezieher NICHTS

Das eigene Einkommen kann ja KOMPLETT behalten werden.
Dann funktioniert ALG II als "Aufstockungssystem"(Ergänzung) , wobei vom individuellen Bedarf dann im Moment eben ein Teil als Freibetrag unberücksichtigt bleibt

Im Moment sind das wohl die ersten 100 Euro komplett, von dem darüber hinausgehenden 20% ( 80 % "kürzen" also den Regelsatz)

Die Wohnkosten sind komplett außen vor .

Weiterhin ist natürlich immer der "Vergleich" mit denen, die Vollzeit arbeiten im Auge zu behalten

was NICHT sein kann, ist die Situation, das mit einem 450 Euro Job dann in der Summe ( Inklusive Wohnkosten und Regelsatz) HÖHER ist als das Einkommen bei Vollzeit Mindestlohn ( = 1150 Euro netto bei Singles)

da werden die Möglichkeiten dann schon knapp...



Und ALG II wird IMMER "erkennbar" sein- weil es ja beantragt werden muss.....


Sag mal irgendwie komm ich mir total veräppelt vor. Du sagst einfach mal so, weil es sich ja so in diesem Forum gehört, dass meine "Grundannahmen" methodisch falsch sind. Gleichzeitig schreibst du diesen Kram mit den 80%, der natürlich irrelevant ist, da wir nur das betrachten sollten was am Schluss über bleibt, und vor allem: Du schreibst selber, dass es nicht sein kann, dass jemand der 450 Euro verdient in der Sume mehr hat als jemand der Einkommen bei Vollzeit 1150 verdient. Du schreibst also, dass es sich nicht lohnt 1150 statt 450 Euro zu arbeiten? Du sagst also einen Punkt der total meiner Grundannahme entspricht, sagst aber dass ich grundsätzlich falsch liege. Sorry, du willst mich doch verarschen oder? Schreib mir gerne mal per Privatnachricht deinen realen Namen damit ich sicher bin, dass du eine reale Person bist, ansonsten weiß ich nicht ob ich das ernst nehmen soll.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:28

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2018, 14:18)

vielleicht solltest DU zuerst einmal die FAKTEN begreifen


DU gehst bei ALG II von EINEM fixen Beitrag aus.

DAS- ist schon falsch

daher sind deine "Ableitungen" auch falsch


Meine Fresse...

Wenn jemand 300 Euro zuverdient und insgesamt dann ungefähr 940 Euro hat, dann ist es egal ob ich rechne (800 Hartz4+100Freibetrag+40Verrechnet) oder (640verrechnetes Hartz4 + 300 Verdienst). Es kommt auf das SELBE hinaus! Das ist Erklärbär, das ist keine politische Diskussion. Das ist Grundschulniveau.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Skull » Mi 2. Mai 2018, 13:30

Guten Tag,

wenn dieser Thread sanktionsfrei bestehen bleiben soll, bitte ich darum,
beleidigende Ad-Personam-Postings und ähnliche Provokationen zu unterlassen.
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:34

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:28)

Meine Fresse...


Wenn jemand 300 Euro zuverdient und insgesamt dann ungefähr 940 Euro hat, dann ist es egal ob ich rechne (800 Hartz4+100Freibetrag+40Verrechnet) oder (640verrechnetes Hartz4 + 300 Verdienst). Es kommt auf das SELBE hinaus! Das ist Erklärbär, das ist keine politische Diskussion. Das ist Grundschulniveau.


es gibt kein "verechnetes Hartz4"

es ist anders rum....

und DU bringst doch in deinen "Fragen" immer fixe Zahlen bezüglich Einkommen versus ALG II

was natürlich- wie schon dargelegt - falsch ist

in deinen obigen Beispielen ist es natürlich NICHT egal, wenn sich die Gesamtleistung dann Richtung 1150 Euro bewegt
Dieser Betrag ist der Nettobetrag /Single bei Vollzeit / Mindestlohn

w
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Realist2014 » Mi 2. Mai 2018, 13:37

Maltrino hat geschrieben:(02 May 2018, 14:21)

Sag mal irgendwie komm ich mir total veräppelt vor. Du sagst einfach mal so, weil es sich ja so in diesem Forum gehört, dass meine "Grundannahmen" methodisch falsch sind. Gleichzeitig schreibst du diesen Kram mit den 80%, der natürlich irrelevant ist, da wir nur das betrachten sollten was am Schluss über bleibt, und vor allem: Du schreibst selber, dass es nicht sein kann, dass jemand der 450 Euro verdient in der Sume mehr hat als jemand der Einkommen bei Vollzeit 1150 verdient. Du schreibst also, dass es sich nicht lohnt 1150 statt 450 Euro zu arbeiten? Du sagst also einen Punkt der total meiner Grundannahme entspricht, sagst aber dass ich grundsätzlich falsch liege. Sorry, du willst mich doch verarschen oder? Schreib mir gerne mal per Privatnachricht deinen realen Namen damit ich sicher bin, dass du eine reale Person bist, ansonsten weiß ich nicht ob ich das ernst nehmen soll.


Die 80% sind kein "Kram"- sondern geltendes Recht bei ALG II

und ja, die Problematik ist vorhanden und muss bei möglichen "Änderungen" berücksichtigt werden.

Also keine "Freibeträge" in einer Höhe, die in der Summe bei einem 450 Euro Job eine "Besserstellung" bedeuten als bei einem Vollzeit arbeitenden mit Mindestlohn
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Re: Wie würdet ihr die Zuverdienstmöglichkeiten (bei Hartz4) ändern?

Beitragvon Maltrino » Mi 2. Mai 2018, 13:38

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2018, 08:16)

...

was NICHT sein kann, ist die Situation, das mit einem 450 Euro Job dann in der Summe ( Inklusive Wohnkosten und Regelsatz) HÖHER ist als das Einkommen bei Vollzeit Mindestlohn ( = 1150 Euro netto bei Singles)

...


Dann schreib doch endlich mal, wie (!) willst du diese Situation ändern? Wie willst du es erreichen, dass jemand der 1150 Euro verdient bedeutend mehr Geld hat als jemand der 450 Euro verdient? Das kannst du doch ganz einfach hier schreiben oder?
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.

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