Solidarisches Grundeinkommen

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Teeernte
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Mi 28. Mär 2018, 20:11

Maltrino hat geschrieben:(28 Mar 2018, 13:02)

Nochmal:

Wir reden hier von einem System, das jetzt schon stattfindet indem Leute die weniger Erfolg auf dem freien Markt haben mehr Geld haben als welche die zumindest etwas Erfolg haben. Ich hab es trotz gesundheitlicher Problem geschafft dass ein dreimaliger Grammy Gewinner bei mir anruft und mich fragt warum ich meine Produkte so billig verkaufe (oder verkaufen muss). Hunderte Leute haben per Crowdfunding meine Produktion finanziert. Jedes Wochenende habe ich kleine aber immerhin, Arbeit. Mein Freund hat, soweit ich weiß, solche Sachen nicht geschafft. Mist. Aber jetzt hat er mehr Geld als ich. Und bei meinem anderen Kumpel genauso (siehe vorheriger Beitrag von mir). Ja, wir sind alle ganz große Versager und der Abschaum dieser Gesellschaft und nicht so toll wie ihr, die ihr bestimmt ganz tolle Medikamente, Maschinen und Windräder herstellt (oder?). Aber es kann doch nicht sein, dass diejenigen die auf dem Markt zumindest ein bischen Fuß fassen, und die Chance haben es auszubauen, im Endeffekt weniger Geld haben als die Erfolglosen, die zur Belohnung für ihre Erfolglosigkeit einen "Staats-Job" bekommen. Ich (und mein anderer Kumpel der als Webdesigner sich was zuverdient) bekommen solche Angebote für solche Jobs nicht. Erst wenn ich mit dem Arbeiten aufhören würde. Nee, das akzeptiere ich so nicht, das ist unsinnig. Wenn man von vornherein sagt, dass jemand der 300 oder 700 Euro im Monat verdient, dass der aufhören soll damit, weil erfolglos, nochmal, dann akzeptiert man, dass in diesem Land jegliche "Von unten nach oben" Story nicht stattfinden kann. Wenn man nicht klein anfangen darf, um groß zu werden, dann ist das eine Zementierung aktueller Machtverhältnisse. Das System belohnt Leute die untalentiert sind, es bestraft Leute die talentiert sind. Jemand der 700 Euro auf dem freien Markt verdient hat weniger geld als jemand der Null Euro auf dem freien Markt verdient und zur Belohnung so einen Staats-Job bekommt. Ihr könnt das gerne gut finden, aber dann viel Spaß mit den Konsewunzen und ohne "uns".


Bei Webdesigner / Selbständigen setzt man Intelligenz voraus.

Mit einem "Hobby" -Job >> 700 Eu - VOR STEUERN UND SOZIALABGABEN ? Oder NACH freiwilliger Arbeislosenversicherung, KV RV; ...Steuer ?

Es zahlt der AG und AN......hast Du bei Deinem Job eingezahlt ?
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Mi 28. Mär 2018, 20:37

Teeernte hat geschrieben:(28 Mar 2018, 21:11)

Bei Webdesigner / Selbständigen setzt man Intelligenz voraus.
Oder man reiht sich in die Riege der Masse von "Webdisignern" ein, die einen eher mittelmässigen Job machen, vor allem auf selbständiger Basis.
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Teeernte
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Mi 28. Mär 2018, 21:29

Misterfritz hat geschrieben:(28 Mar 2018, 21:37)

Oder man reiht sich in die Riege der Masse von "Webdisignern" ein, die einen eher mittelmässigen Job machen, vor allem auf selbständiger Basis.


Hypothese...

XYZ hat eine gute Erfindung - und kann die verkaufen...... Problem - er macht alles selbst. Während der "Bastelei" - kann er sein Produkt nicht verkaufen/weiterentwickeln. (Alle anderen sind zu blöd?) Die Produktion auszulagern - hat er Angst vor Nachahmern....so bleibt das Produkt hängen - im Laborstatus,
undokumentiert, Laborstatus/Verdrahtung. - kein Massenprodukt.

Der Übergang von der Laborproduktion in die Kleinfertigung gelingt - mangels Vertrauen (Auslagerung der Produktion in eine handwerkliche Produktion ) nicht.

Er fehlt als Verkäufer/Vertriebler/Produktionsleiter/Qualitätskontrolle. Das Risiko selbst ? Neee.... (Warum soll das also eine Bank ?)

Er erwartet an dieser stelle von Anderen (Bank) mehr als von sich selbst. (Vertrauen)

Nun soll der Staat finanzieren ? - da hätte er ein Konzept abgeben müssen - .... was nicht passt - nicht passen kann.

Bleibt die Variante "Aufstocker" als Selbständiger....da passt dann der "Glorienschein" des grossen Erfinders, der irgendeinem Kronprinz die Hand gedrückt hat - nicht.
(Hin und wieder gibt es ja Schotter .....davon abgeben ? auch nicht.)

Die Kalkulation passt also auch nicht.

Ja da muss er "sich" also selbst verkaufen. Bei Personalern.....als verkanntes Genie ? ....Großunternehmer ohne Einkommen ? ....da passt dann der "Glorienschein" des grossen Erfinders, der irgendeinem Kronprinz die Hand gedrückt hat - das zweite mal nicht.

4.000 cache ? ....Die Kalkulation passt also auch das 2. mal nicht. (Referenz ?...der grosse Erfinder, der irgendeinem Kronprinz die Hand gedrückt hat ? - ...da warten die schon)

Beim Regale einräumen - auf einem Kollegen.......dem grossen Erfinder, der irgendeinem Kronprinz die Hand gedrückt hat ? .... warten die Kollegen & Cheffe (100%Türke) schon.

Selbständiger Webdesigner ? ...dauernd abgelenkt von der Laborproduktion der "grossen Erfindung" ??


....also - auf selständiger Basis klappt das solidarische Grundeinkommen NICHT.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon zollagent » Do 29. Mär 2018, 11:09

Auch hier wieder die Grundangst der Deutschen. Deshalb am besten gar nichts tun und warten, bis Papa Staat kommt, der weiß eh besser, was für jeden gut ist. Merkt Ihr überhaupt nocht was?
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Wähler » Fr 30. Mär 2018, 09:22

http://www.zeit.de/wirtschaft/2018-03/s ... ettansicht
Zeit 30. März 2018 Ein solidarisches Grundeinkommen wäre nicht günstig, würde sich aber lohnen, sagt der Ökonom Jürgen Schupp im Interview
Die Ein-Euro-Jobs waren quasi ein Trinkgeld auf den Hartz-IV-Regelsatz. Vielfach bereits nach einem halben Jahr oder längstens nach zwei Jahren war Schluss, auch wenn Arbeitgeber und der Betroffene gerne weitergemacht hätten.

Pro geförderten Arbeitslosen müsste der Fiskus gemäß unseren Berechnungen am DIW zwischen 5.000 und 7.000 Euro im Jahr drauflegen. Das entspricht in etwa der Differenz aller Leistungen gemäß Hartz IV und den Kosten eines regulären Arbeitsplatzes zum Mindestlohn. Aber es könnte sich trotzdem lohnen: Es würde Arbeit erledigt, die wichtig und notwendig für die Gesellschaft ist, für die es bislang aber nicht genug bezahlte Jobs gab – beispielsweise in der Pflege.

Oft fehlt es an Zeit, den Menschen, die krank oder pflegebedürftig sind, ausreichend Zuwendung zukommen zu lassen. Früher gab es Zivildienstleistende, die diese Lücke mit ihren Hilfsdiensten teilweise geschlossen haben. Aber auch die sind weg. Da wäre es doch sinnvoll, für solche unterstützende und Fachkräfte entlastende Tätigkeit öffentlich geförderte Arbeitsplätze zu schaffen. Die Gesellschaft muss sich fragen, ob es ihr nicht wert ist für eine Verbesserung der Lebensqualität von Alten und Pflegebedürftigen aber auch für Kinder in Kitas und Schulen mehr Geld auszugeben.

Darum ist es wichtig, als nächsten Schritt rasch eine Positivliste an Jobangeboten zu erstellen und sich mit Gewerkschaften und Arbeitgebern darauf zu verständigen. Für welche Tätigkeiten gibt es keinen Arbeitsmarkt? Für welche funktioniert er nicht verlässlich, weil zu wenig gezahlt wird?

Es kann in der Tat nicht das Ziel sein, dass alle Betroffenen dauerhaft im zweiten Arbeitsmarkt stecken bleiben. Deshalb sieht der Vorschlag von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller ja explizit vor, dass Qualifizierungen angeboten werden müssen und Weiterbildungsangebote erfolgen.

Der Begriff solidarisches Grundeinkommen ist irreführend. Es geht um einen subventionierten zweiten Arbeitsmarkt, der als training on the job Langzeitarbeitslose zu qualifizieren versucht. Die Jobs sollten aber zeitlich befristet sein, um Anreize zum Wechsel in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Fr 30. Mär 2018, 11:52

zollagent hat geschrieben:(29 Mar 2018, 12:09)

Auch hier wieder die Grundangst der Deutschen. Deshalb am besten gar nichts tun und warten, bis Papa Staat kommt, der weiß eh besser, was für jeden gut ist. Merkt Ihr überhaupt nocht was?


ANGST ? Nöööö.....

Politiker machen sich beim Helfen die Tasche voll...

BVIK-Geschäftsführer Heller setzt für diese Arbeiten Bewohner aus anderen von ihm betriebenen Heimen, nicht selten Umas (unbegleitete minderjährige Ausländer) ein. So benötigt er keine Handwerker, die er bezahlen muss, sondern beschäftigt Arbeitskräfte, für die er über mit den staatlichen Stellen auszuhandelnde Pflegesätze sogar Gelder bekommt - öffentliche Gelder.

Das seit etlichen Jahren leerstehende Gehöft, in das die Jugendlichen laut Betreiber Ulrich Heller bereits in sieben Wochen einziehen sollen, gehört der Prokuristin der Beschäftigungsgesellschaft BVIK. Die Eigentümerin hat nun also die Firma ihres Chefs beauftragt, das Gebäude zu sanieren. – Quelle: https://www.mz-web.de/29942300 ©2018
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon sünnerklaas » Fr 30. Mär 2018, 12:28

zollagent hat geschrieben:(29 Mar 2018, 12:09)

Auch hier wieder die Grundangst der Deutschen. Deshalb am besten gar nichts tun und warten, bis Papa Staat kommt, der weiß eh besser, was für jeden gut ist. Merkt Ihr überhaupt nocht was?



Das nennt sich German Angst - und die steckt, historisch bedingt, ganz tief drin in den Köpfen. Hinzu kommen die Folgen einer alternden Gesellschaft mit Menschen, die sich mit Veränderungen sehr, sehr schwer tun und überall Angst jemand könne ungewollt die Büchse der Pandora öffnen.
Und wir dürfen auch eines nicht vergessen: insbesondere im ländlichen Raum ist der soziale Frieden sehr fragil. Fast überall gibt es schlafende Hunde, fast überall gibt es schwere Konflikte, die nur mit Müh und Not unter der Decke gehalten werden können. Teilweise stammen solche Konflikte und tiefgreifenden Rivalitäten auf dem Lande noch aus der Zeit der Kleinstaaterei. Ich habe im Laufe meines Berufslebens Regionen kennen gelernt, in denen man noch die historischen Grenzsteine von Anno Dunnemal pflegt.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Fr 30. Mär 2018, 12:44

sünnerklaas hat geschrieben:(30 Mar 2018, 13:28)

Fast überall gibt es schlafende Hunde, fast überall gibt es schwere Konflikte,
die nur mit Müh und Not unter der Decke gehalten werden können.
Teilweise stammen solche Konflikte und tiefgreifenden Rivalitäten auf dem Lande noch aus der Zeit der Kleinstaaterei.

Ich habe im Laufe meines Berufslebens Regionen kennen gelernt,
in denen man noch die historischen Grenzsteine von Anno Dunnemal pflegt.

Guten Tag,
ich möchte auf Das ThreadTHEMA hinweisen.

Wenn man der Meinung ist es das es in Deutschland schwere Konflikte ... im Jahr 2018
...aufgrund einer Zeit von vor über 150 Jahren geben...soll,
kann man das gerne irgendwo anders diskutieren.

Aber nicht hier, im WiFo.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon zollagent » Fr 30. Mär 2018, 15:33

sünnerklaas hat geschrieben:(30 Mar 2018, 13:28)

Das nennt sich German Angst - und die steckt, historisch bedingt, ganz tief drin in den Köpfen. Hinzu kommen die Folgen einer alternden Gesellschaft mit Menschen, die sich mit Veränderungen sehr, sehr schwer tun und überall Angst jemand könne ungewollt die Büchse der Pandora öffnen.
Und wir dürfen auch eines nicht vergessen: insbesondere im ländlichen Raum ist der soziale Frieden sehr fragil. Fast überall gibt es schlafende Hunde, fast überall gibt es schwere Konflikte, die nur mit Müh und Not unter der Decke gehalten werden können. Teilweise stammen solche Konflikte und tiefgreifenden Rivalitäten auf dem Lande noch aus der Zeit der Kleinstaaterei. Ich habe im Laufe meines Berufslebens Regionen kennen gelernt, in denen man noch die historischen Grenzsteine von Anno Dunnemal pflegt.

Ich LEBE im ländlichen Raum. Das kenne ich nur zu gut. :thumbup:
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Maltrino » Fr 30. Mär 2018, 19:58

Teeernte hat geschrieben:(28 Mar 2018, 21:11)

Bei Webdesigner / Selbständigen setzt man Intelligenz voraus.

Mit einem "Hobby" -Job >> 700 Eu - VOR STEUERN UND SOZIALABGABEN ? Oder NACH freiwilliger Arbeislosenversicherung, KV RV; ...Steuer ?

Es zahlt der AG und AN......hast Du bei Deinem Job eingezahlt ?



Misterfritz hat geschrieben:(28 Mar 2018, 21:37)

Oder man reiht sich in die Riege der Masse von "Webdisignern" ein, die einen eher mittelmässigen Job machen, vor allem auf selbständiger Basis.



Meine Güte, auch hier wieder der HInweis den ich eben auch in einem anderen Thema gegeben hab: Seid doch mal in der Lage euch von diesen unzähligen Details zu lösen und eine Aussage als Gesamtheit zu begreifen. Ich habe gesagt, dass in meinem Beispiel jemand der etwas auf dem freien Markt verdient hat weniger Geld hat als jemand der ne Beschäftigungsmaßnahme angenommen hat. Wenn ihr jetzt mit Details kommt, dann könnt ihr dies gerne tun wen sich dadurch eurer Meinung nach das Gesamtbild ändert. Tut es das? Es ist irrelevant ob es ein guter oder schlechter Webdesigner ist. Tatsache ist, er hat einige Hundert Euro damit verdienst, wie auch immer. Er sollte meiner Meinung nach insgesamt mehr Geld haben als jemand der gar nix selber verdient hat, aus eigener Anstrengung. Ich bin nicht der Meinung der Staat sollte bewerten ob er ein guter oder schlechter Webdesigner ist und ihn bestrafen. Der Markt sollte dies tun. Das ist die Gesamtheit meiner Aussage. Und ein Sozialsystem in der Marktwirtschaft sollte diese Marktprinzipien nicht ins Gegenteil verkehren.

Ich will das hier nicht zu weit führen, aber das scheint mir ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft zu sein. Zwischen Details und Gesamtheit zu unterscheiden, eine Anhäufung von Details als Gesamtheit wahrzunehmen, das fällt vielen Leuten immer schwerer. Ich gehe sogar so weit, dass dies wahrscheinlich eine Art evolutionärer Wettkampf zwischen Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten ist. Ihr habt offenbar Schwierigkeiten meine Gesamtaussage zu verstehen, ihr wollt aber trotzdem ganz wichtig sein und kontert mit Details. Ich interessier mich selten für Details und versuche logischerweise wieder in die Gesamtsicht zu wechseln und bringe Beispiele und Gedankenspiele statt echter Details. Und anstatt nun zusammenzuarbeiten, was das beste für alle wäre, kämpfen wir gegeneinander. Das ist das Problem. Am Beispiel dieser "solidarisches Grundeinkommen" (staatliche Arbeitsplatzgarantie) sieht man, (sehe ich) dass dieses Beackern einzelner Details in der Sozialpolitik in die Sackgasse führt. Es wird von vielen völlig übersehen, dass das Besserstellen der Langzeitarbeitslosen dazu führt, dass andere Leute plötzlich ärmer sind als diese und stattdessen in (relative) Armut rutschen. Die heutige Politik wird in diesem Fall dominiert von Detail-Denkern, die nicht mehr in der Lage sind anhand von Beispielen und Gedankenspielen auf ein Gesamtbild zu schließen. Das ist ein Problem! Der Verzicht auf solche Fähigkeiten sorgt dafür, dass irgendwann das Gesamtgetriebe nicht mehr funktioniert und keiner genau merkt warum. Jeder Formel 1 Konstrukteur entwirft jedes Jahr ein neues Auto von Grund auf neu. Warum? Weil er inzwischen weiß, dass es nicht funktioniert wenn man am bestehenden Auto einfach nur Details verändert. Denn die Veränderung eines Details hat auch Auswirkungen auf andere und auf das Gesamtergebnis... Oder um es kurz zu machen: Es fehlt Intelligenz in der Politik.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Adam Smith » Fr 30. Mär 2018, 20:02

sünnerklaas hat geschrieben:(30 Mar 2018, 13:28)

Das nennt sich German Angst - und die steckt, historisch bedingt, ganz tief drin in den Köpfen. Hinzu kommen die Folgen einer alternden Gesellschaft mit Menschen, die sich mit Veränderungen sehr, sehr schwer tun und überall Angst jemand könne ungewollt die Büchse der Pandora öffnen.
Und wir dürfen auch eines nicht vergessen: insbesondere im ländlichen Raum ist der soziale Frieden sehr fragil. Fast überall gibt es schlafende Hunde, fast überall gibt es schwere Konflikte, die nur mit Müh und Not unter der Decke gehalten werden können. Teilweise stammen solche Konflikte und tiefgreifenden Rivalitäten auf dem Lande noch aus der Zeit der Kleinstaaterei. Ich habe im Laufe meines Berufslebens Regionen kennen gelernt, in denen man noch die historischen Grenzsteine von Anno Dunnemal pflegt.

Gibt es zu diesem Thema einen Link der dieses belegen könnte?
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Fr 30. Mär 2018, 20:15

Maltrino hat geschrieben:(30 Mar 2018, 20:58)Am Beispiel dieser "solidarisches Grundeinkommen" (staatliche Arbeitsplatzgarantie) sieht man, (sehe ich) dass dieses Beackern einzelner Details in der Sozialpolitik in die Sackgasse führt. Es wird von vielen völlig übersehen, dass das Besserstellen der Langzeitarbeitslosen dazu führt, dass andere Leute plötzlich ärmer sind als diese und stattdessen in (relative) Armut rutschen.
Wenn ich mal davon absehe, dass es Dir anscheinend gegen den Strich geht, dass es einigen Langzeitarbeitslosen evtl. besser als Dir gehen könnte,
frage ich mich, warum Du sonst dagegen sein könntest. Dir wird doch nichts genommen, Du hast ja nicht plötzlich weniger im Monat, die Leute arbeiten Vollzeit, machen evtl. sehr sinnvolle arbeit, die sonst keiner tut.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Maltrino » Fr 30. Mär 2018, 20:49

Misterfritz hat geschrieben:(30 Mar 2018, 21:15)

Wenn ich mal davon absehe, dass es Dir anscheinend gegen den Strich geht, dass es einigen Langzeitarbeitslosen evtl. besser als Dir gehen könnte,
frage ich mich, warum Du sonst dagegen sein könntest. Dir wird doch nichts genommen, Du hast ja nicht plötzlich weniger im Monat, die Leute arbeiten Vollzeit, machen evtl. sehr sinnvolle arbeit, die sonst keiner tut.


:dead:



Beispiel/Gedankenspiel:

Ausgangssituation:

Anton verdient 0 Euro
Berta verdient 3 Euro
Misterfritze verdient 7 Euro

Nun kommt der Staat und gibt Anton und Berta (weil sie unter der festgelegten Armutsschwelle sind) einen tollen Beschäftigungsjob für 100.000 Euro Verdienst.

Anton verdient 100.000 Euro
Berta verdient 100.003 Euro
Misterfritze verdient 7 Euro

Misterfritze hat nummerisch nichts verloren, verdient weiterhin 7 Euro. Aber wäre Misterfritze mit dieser Situation zufrieden?

Nochmal: Es geht darum die Gesamtsituation zu erkennen. Wenn man das Detail "7 Euro" betrachtet, dann ändert sich nichts, aber wenn man die Gesamtheit betrachtet, dann war Misterfritze vorher reich, danach ist er arm.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Fr 30. Mär 2018, 20:53

Maltrino hat geschrieben:(30 Mar 2018, 21:49)BLUBB
Es geht aber nicht um einen Menschen (im Zweifel um Dich), sondern um sehr viele, denen es endlich besser geht.
Und wenn Du nicht fähig bist, mit Deiner Selbständigkeit mehr Geld zu verdienen, dann ist das noch lange kein Grund, anderen nicht zu helfen, dass es ihnen besser geht.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Teeernte » Sa 31. Mär 2018, 00:19

Maltrino hat geschrieben:(30 Mar 2018, 20:58)

Meine Güte, auch hier wieder der HInweis den ich eben auch in einem anderen Thema gegeben hab: Seid doch mal in der Lage euch von diesen unzähligen Details zu lösen und eine Aussage als Gesamtheit zu begreifen.


Erkenne bitte - dass Selbständige Arbeit - die hohe Noppe ist ......

Es ist einfacher Leute in abhängige - Nichtselbständige Arbeit zu bringen.

.....und - wer es nicht schafft - innerhalb von 2 Jahren sich selbst eine abhängige Arbeit zu besorgen - mehr äussere Hilfe braucht.

Wer 1500 Eu - Brutto hat als Nichtselbständiger .......muss - um das selbe zu haben - bereits 3000 Brutto (+ Firmenkosten) zu haben um je 1100 eu Netto zu haben...

Hast Du also 750 Eu im Monat Selbständig erarbeitet (vor Steuern) ->> ist das in Wahrheit ein 400 Euro Job.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><<<<

Ich hab keine Lust - anderen eine Hängematte zu finanzieren - wenn ich 8 h (auf "Montage") ackern darf - und ZAHLEN muss.

Geht jemand auch 8h - und bekommt Mindestlohn - es reicht für seine Familie nicht .....sehe ich das ein.

Selbständig = hat bitte soviel zu erarbeiten , dass es für Ihn und seine Familie reicht ! Sonst ist es sicher besser - wenn ihm andere die Gelegenheit geben.


Ich bin selbst 20 Jahre Selbständig unterwegs gewesen - (Die meiste Zeit davon - 10 h (nur) 45-50 (selten 160 Eu) + Mehrwert die Stunde . )

Ab welchem Zeitraum eines "Fehlenden Engagements" /Fehlenden Auftrag soll ich mich da beim Amt melden ?

- Deiner Meinung ? ....die 1843,20 eu Arbeitslosengeld abholen ?
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Wähler » Sa 31. Mär 2018, 06:37

Maltrino hat geschrieben:(30 Mar 2018, 20:58)
Es ist irrelevant ob es ein guter oder schlechter Webdesigner ist. Tatsache ist, er hat einige Hundert Euro damit verdienst, wie auch immer. Er sollte meiner Meinung nach insgesamt mehr Geld haben als jemand der gar nix selber verdient hat, aus eigener Anstrengung. Ich bin nicht der Meinung der Staat sollte bewerten ob er ein guter oder schlechter Webdesigner ist und ihn bestrafen. Der Markt sollte dies tun. Das ist die Gesamtheit meiner Aussage. Und ein Sozialsystem in der Marktwirtschaft sollte diese Marktprinzipien nicht ins Gegenteil verkehren.

Da vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen. Kapitalistische Selbstständigkeit funktioniert eben ganz anders als lohnabhängige und weisungsabhängige Beschäftigung. Musste ich auch selbst erfahren. Lohnabhängige Beschäftigung beim Staat ist zwar stärker geschützt, als in der freien Wirtschaft, in der Regel aber auch schlechter bezahlt. Wenn die mit Mehrheit gewählten Politiker sich entscheiden, einen zweiten Arbeitsmarkt einzurichten für sozial benötigte Tätigkeiten, die für Unternehmer uninteressant sind, dann ist das durch unsere Rechtsordnung gedeckt.
Über die Höhe der Bezahlung und die Zeitdauer der Beschäftigung bei diesen Sozialarbeiten kann man gut geteilter Meinung sein. Persönlich bin ich für das Lohnabstandsgebot und eine Befristung.
Wer selbstständig und weisungsunabhängig sein möchte, muss halt das höhere Risiko eingehen. Er kann aber nicht verlangen, dass der Staat, beziehungsweise die Gesellschaft, bestimmte sozial benötigte Tätigkeiten nicht organisiert und verrichten lässt, wenn sich dafür unter marktwirtschaftlichen Bedingungen keine Unternehmer finden. In München wird zum Beispiel die ehrenamtliche Begleitung von alten Menschen notgedrungen über Vereine organisiert und indirekt auch aus der staatlichen Pflegekasse entlohnt.
Zuletzt geändert von Wähler am Sa 31. Mär 2018, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Maltrino » Sa 31. Mär 2018, 08:28

Teeernte hat geschrieben:(31 Mar 2018, 01:19)

Erkenne bitte - dass Selbständige Arbeit - die hohe Noppe ist ......

...


Auch hier weiger ich mich wieder auf die Details einzugehen. Nochmal: Es geht bei meinen Beispielen nicht darum sie im Detail zu diskutieren, es geht darum von ihnen auf ein Gesamtbild zu schließen. Dann lass ich die Mini-Selbstständigen mal außen vor und nenne die Klo-Putzfrau oder den Klo-Putzmann: Die verdient ungefähr und zum Beispiel 600 Euro im Monat? Vielleicht halbtags mit Mindestlohn? Oder mit Mindestlohn 1200 ungefähr? Dieses "solidarische Grundeinkommen" über das wir hier diskutieren, da geht es offenbar nicht darum mal hier, mal da einen wichtigen Job zu besetzen, der vom Staat bezahlt wird. Es geht darum Langzeitarbeitslose nahezu garantiert in Lohn zu bringen, mit was auch immer. Heißt: Eine Frau (oder ein Mann) die 2 Jahre lang gar keinen Job findet, bekommt "zur Belohnung" einen "Staats-Job". Die Kloputzfrau bekommt diesen nicht. Wo ist da dann noch der Anreiz da, diesen "Scheiß-Job" anzunehmen? Oder was wird das dann? Geht diese Kloputzfrau dannzum Amt und kriegt da gesagt "Ihr Hobby als Kloputzfrau…"?

Natürlich ist das alles legal. Natürlich können gewählte Politiker sowas machen. Gewählte Politiker können sich auch die Diäten erhöhen, Stuttgart 21 finanzieren, ein Einreisegesetz machen das besagt, dass alle männlichen Syrer zwischen 15 und 30, die sich schriftlich zum Salafismus oder IS bekennen, ein Flugticket nach Frankfurt erhalten. Können gewählte Politiker alles machen.

Ich sag auch nicht, dass es heute besser ist. Diese staatlich garantierten Arbeitsplätze würden das ganze nur auf die Spitze treiben. Ich finde es heute schon sehr zweifelhaft, dass der Typ der sich im DAA Büro den halben Tag lustig mit Arbeitslosen über Gott und die Welt unterhält, dass der mehr Geld hat als die Kloputzfrau. Wenn man die Wahl hat zwischen "Kloputzerin" und "Beraterin bei der Maßnahme für Arbeitslose" ist es also erstrebenswerter sich für zweiteres zu bemühen. Wenn ihr das so toll findet, na dann.

Und wenn ich mir das da so durchlese:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnabstandsgebot

Vor allem was da stellenweise unter "Kritik" steht… Es ist also schon mit dem bestehenden System nicht möglich den Grundsatz "Arbeit soll sich lohnen" zu realisieren. Staatlich garantierte Arbeitsplätze werden das nicht besser machen. Wenn sich "Arbeit lohnen" soll, man aber gleichzeitig eine Grundsicherung will, dann gibt es meines Wissens nach nur eine Möglichkeit dies umzusetzen: Jeder (!) bekommt einen bestimmten Betrag (Existenzminimum oder höher). Jeder darf zuverdienen. Das Steuersystem ist einigermaßen vernünftig gestaltet, so dass auch hier keine einzelnen sozialen Gruppen extrems belastet werden.

Zur Zeit ist es faktisch so, dass untere Lohngruppen oder Mini-Selbstständige quasi mit 80% oder gar 120% Steuern (gegenüber Leistungsbeziehern) belastet werden. Natürlich, nominell zahlen die keine Steuern (oder wenig), aber auch hier muss man wieder in Relation setzen. Ich weiß auch nicht ob es vor hartz4 vielleicht sogar noch schlimmer war. Ich hab auch nichts gegen Langzeitarbeitslose und bin dafür, dass diese gut leben können. Aber, um in "eurer" Sprache zu bleiben: Leidet ein Langzeitarbeitsloser darunter wenn die Kloputzfrau oder der Mini-Selbstständige mehr hat als sie?
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Wähler » Sa 31. Mär 2018, 08:38

Maltrino hat geschrieben:(31 Mar 2018, 09:28)
Zur Zeit ist es faktisch so, dass untere Lohngruppen oder Mini-Selbstständige quasi mit 80% oder gar 120% Steuern (gegenüber Leistungsbeziehern) belastet werden. Natürlich, nominell zahlen die keine Steuern (oder wenig), aber auch hier muss man wieder in Relation setzen. Ich weiß auch nicht ob es vor hartz4 vielleicht sogar noch schlimmer war. Ich hab auch nichts gegen Langzeitarbeitslose und bin dafür, dass diese gut leben können. Aber, um in "eurer" Sprache zu bleiben: Leidet ein Langzeitarbeitsloser darunter wenn die Kloputzfrau oder der Mini-Selbstständige mehr hat als sie?

Dass der Sozialstaat die Mittelschicht überproportional begünstigt und von Geringverdienern überproportional Sozialabgaben verlangt, dafür können aber Hartz-IV-Empfänger nichts. Die sozialverträgliche und faire Gestaltung des Übergangs von der Grundsicherung in den Arbeitsmarkt der Geringverdiener ist nicht einfach. Aber nach dem Versuch der "Bürgerarbeit" von 2009 bis 2013 sollte ein weiterer Versuch unter der Etikette "Solidarisches Grundeinkommen" nicht leichtfertig verhindert werden. Es entsteht übrigens keine Gesamtbild ohne grobe Details. ;)
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » Sa 31. Mär 2018, 09:47

[Mod: Originalzitat verschoben]

Es geht hier in dem Thread NICHT um das BGE, dafür gibt es einen Thread!
Nochmal meine Frage: Was hast Du dagegen, wenn man Menschen eine Chance gibt, aus ihrem langjährigen Hartz4-Bezug herauszukommen und sie dafür gesellschaftlich wünschenswerte Tätigkeiten machen lässt?
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Re: Solidarisches Grundeinkommen

Beitragvon Skull » Sa 31. Mär 2018, 10:41

Guten Morgen,

zwei Beiträge in den BGE-Thread verlagert.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

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