Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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pikant
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon pikant » Fr 16. Mär 2018, 09:40

Odin1506 hat geschrieben:(15 Mar 2018, 19:09)

Selbst weniger Geld nützt nichts, dann ist die Gefahr groß, dass einige Arbeitslose kriminell werden. Und einen Aufseher daneben stellen nützt auch nichts, was will ein Aufseher bei, sagen wir mal, 20 Arbeitslosen ausrichten, wenn sie die Arbeit verweigern?


Zustimmung und eine gangbarer Weg waere der, die Zuverdienstmoeglichkeiten bei Hartz4 auszuweiten, denn viele Hartz4 Empfaenger wollen ja arbeiten, finden aber unter den gegebenen Umstaenden keinen Arbeitsplatz.
pikant
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon pikant » Fr 16. Mär 2018, 09:44

Selina hat geschrieben:(15 Mar 2018, 18:07)

Nö. Abschaffung von Leiharbeit, Abschaffung vom massenhaften Unterwandern des Mindestlohnes, Abschaffung von Zwangsteilzeit für Leute, die liebend gerne Vollzeit arbeiten würden, aber keine entsprechenden Stellen finden etcpp. Im Unternehmertum muss angesetzt werden. Die verdienen sich dumm und dämlich an den befristeten Niedriglöhnern. Dafür muss die Politik die Rahmenbedingungen fürs Wirtschaften verändern. Der Arbeitnehmer muss wieder aufgewertet werden. Er ist heute (vor allem im Osten) zu oft der Bittsteller. Ohne ihn würde sich jedoch kein Rad drehen ;)


damit schafft man sich immer laengere Langzeitarbeitslose, denn ohne Anrzeize sind diese fast nicht mehr in regulaere private Arbeit zu bringen.
Ich wuerde da einen entgegengesetzten Weg gehen und fuer Langzeitarbeitslose den Mindestlohn aussetzen, wenn der AG ihn laenger als 2 Jahre beschaeftigt und die Kuendigungsfrist des AN enorm reduzieren, damit der AN bei einer besser dotierten Stelle sofort wechseln und somit Druck auf seinen AG ausgeuebt werden kann.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Misterfritz » Fr 16. Mär 2018, 13:09

pikant hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:40)

eine gangbarer Weg waere der, die Zuverdienstmoeglichkeiten bei Hartz4 auszuweiten, denn viele Hartz4 Empfaenger wollen ja arbeiten, finden aber unter den gegebenen Umstaenden keinen Arbeitsplatz.
Das ist aber auch nicht gerade der richtige Weg. Wenn also ein H4-bezieher z.B 500€ monatlich dazu verdienen darf und dafür 50 Stunden im Monat arbeitet, hat er mit H4 evtl. mehr als ein Vollzeitbeschäftigter netto.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Schnucki2013 » Sa 17. Mär 2018, 06:24

Das ist ein Irrglaube. Dann es würden diese Menschen von anderen wieder voll ausgenutzt und wieder ausgegrenzt werden. Wer sagt eigentlich, dass alle Bezieher von Sozialleistungen "verwahrlost" sind. Ein Großteil hat ebenfalls vor Hartz IV in den Rentenversicherung eingezahlt. Doch dank Zeitarbeit und begrenzter Arbeitsverträge fällt man nun sehr viel schneller in die Sozial-Falle.

Ein Hartzer darf nur 100 Euro im Monat dazu verdienen. Alles andere wird verrechnet. Dann ist er noch ärmer dran.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Wähler » Sa 17. Mär 2018, 08:01

Misterfritz hat geschrieben:(16 Mar 2018, 13:09)
Das ist aber auch nicht gerade der richtige Weg. Wenn also ein H4-bezieher z.B 500€ monatlich dazu verdienen darf und dafür 50 Stunden im Monat arbeitet, hat er mit H4 evtl. mehr als ein Vollzeitbeschäftigter netto.

Das Lohnabstandsgebot sollte gewahrt bleiben, sonst besteht kein Anreiz, Hartz-IV plus Zusatzverdienst zu verlassen. Die Gewerkschaften und ihre Mitglieder sollten sich mehr für Niedriglöhner einsetzen. Daran hapert es, denn der Staat kann nur den Mindestlohn garantieren.
Wähler hat geschrieben:(15 Mar 2018, 18:35)
Mir ist natürlich auch klar, dass sich die meisten Hartz-IV-ler ohne Hilfe nicht aus ihrer gesellschaftlichen Position befreien können. Aber soziale und finanzielle Anerkennung auch durch kleine Zusatzverdienste in Vereinen und Wohnungsverwaltungen zeigt ihnen, dass die Gesellschaft sie nicht vergessen hat. Gerade die über 50jährigen werden von einer möglichen sozialpolitischen Wende nicht mehr viel haben. Weil die Hartz-Reformen inzwischen fast 15 Jahre ihre Wirkung entfaltet haben, wird eine Umkehr ihre Zeit brauchen.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon zollagent » Sa 17. Mär 2018, 09:06

pikant hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:44)

damit schafft man sich immer laengere Langzeitarbeitslose, denn ohne Anrzeize sind diese fast nicht mehr in regulaere private Arbeit zu bringen.
Ich wuerde da einen entgegengesetzten Weg gehen und fuer Langzeitarbeitslose den Mindestlohn aussetzen, wenn der AG ihn laenger als 2 Jahre beschaeftigt und die Kuendigungsfrist des AN enorm reduzieren, damit der AN bei einer besser dotierten Stelle sofort wechseln und somit Druck auf seinen AG ausgeuebt werden kann.

Dieser Druck würde aber nur in Richtung AG -> AN funktionieren, nicht umgekehrt, denn, wenn er als Mitarbeiter begehrt gewesen wäre, hätte es keiner Anreize bedurft, ihn einzustellen.
Zuletzt geändert von zollagent am Sa 17. Mär 2018, 12:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon JosefG » So 18. Mär 2018, 21:51

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hubertus-heil-spd-langzeit-arbeitslose-sollen-gemeinnuetzige-arbeit-leisten-a-1198692.html

Man darf gespannt sein, ob die so Beschäftigten den branchenüblichen Lohn erhalten werden.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Wähler » Mo 19. Mär 2018, 06:50

JosefG hat geschrieben:(18 Mar 2018, 21:51)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hubertus-heil-spd-langzeit-arbeitslose-sollen-gemeinnuetzige-arbeit-leisten-a-1198692.html
Man darf gespannt sein, ob die so Beschäftigten den branchenüblichen Lohn erhalten werden.

Wenn es um gemeinnützige Arbeit geht, dürfen die Hartz-IV-ler auf Grund des Wettbewerbsverbotes keine branchenübliche Löhne erhalten. Heil will anscheinend an das Programm von van der Leyens von 2009 bis 2013 anknüpfen, also etwa 1000 Euro im Monat.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon JosefG » Mo 19. Mär 2018, 12:58

Wähler hat geschrieben:(19 Mar 2018, 06:50)

Wenn es um gemeinnützige Arbeit geht, dürfen die Hartz-IV-ler auf Grund des Wettbewerbsverbotes keine branchenübliche Löhne erhalten.

Versteh ich nicht. Wer würde denn durch branchenübliche Löhne benachteiligt?

Im Gegenteil, niedrigere als branchenübliche Löhne wären unlauterer Wettbewerb, weil
die etablierten Anbieter von Dienstleistungen dann aus dem Markt gedrängt würden.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon zollagent » Mo 19. Mär 2018, 13:02

JosefG hat geschrieben:(19 Mar 2018, 12:58)

Versteh ich nicht. Wer würde denn durch branchenübliche Löhne benachteiligt?

Im Gegenteil, niedrigere als branchenübliche Löhne wären unlauterer Wettbewerb, weil
die etablierten Anbieter von Dienstleistungen dann aus dem Markt gedrängt würden.

Der Staat als Konkurrent könnte nicht konkurs gehen und darüber hinaus würden die Betriebe ihre eigene Konkurrenz durch ihre Steuerabgaben finanzieren. Das ist schlicht rechtswidrig. Gab dazu mal sogar Prozesse, in denen dem Staat untersagt wurde, als Konkurrent in Branchen aufzutreten, in denen die Privatwirtschaft tätig ist.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 19. Mär 2018, 13:15

Wähler hat geschrieben:(17 Mar 2018, 08:01)

Das Lohnabstandsgebot sollte gewahrt bleiben


Das Lohnabstandsgebot gibt es ja nicht mehr. Und es ist ja auch absurd. Denn wenn Existenzminimum als "soziokulturelles Existenzminimum" definiert wird und man als Maßstab den Bedarf des untersten Quantils der Einkommensbezieher heranzieht, ergibt das natürlich keinen Sinn mehr. Denn letztendlich sichert man dann mit der Grundsicherung ja den Bedarf, denn Menschen, die arbeiten haben. Logischerweise gibt es da keinen "Lohnabstand".
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 19. Mär 2018, 21:22

Nur mal so :
Grundgesetz
I. Die Grundrechte (Art. 1 - 19)
Gliederung
Art. 12


(1) 1Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.
Womit sich "Arbeitsdienst bei Arbeitslosen" wegen der Unvereinbarkeit mit dem GG erledigt hat..... :dead:

Einige scheinen ja noch das dutzendjährige Reich im Sinn zu haben - da gab es ein "Reichsarbeitsdienstgesetz (1935)" - früher war halt alles "besser"...
Abschnitt I.
Der Reichsarbeitsdienst.


§ 1. (1) Der Reichsarbeitsdienst ist Ehrendienst am Deutschen Volke.

(2) Alle jungen Deutschen beiderlei Geschlechts sind verpflichtet, ihrem Volk im Reichsarbeitsdienst zu dienen.

(3) Der Reichsarbeitsdienst soll die deutsche Jugend im Geiste des Nationalsozialismus zur Volksgemeinschaft und zur wahren Arbeitsauffassung, vor allem zur gebührenden Achtung der Handarbeit erziehen.

(4) Der Reichsarbeitsdienst ist zur Durchführung gemeinnütziger Arbeiten bestimmt.

§ 2. (1) Der Reichsarbeitsdienst untersteht dem Reichsminister des Innern. Unter ihm übt der Reichsarbeitsführer die Befehlsgewalt über den Reichsarbeitsdienst aus.

(2) Der Reichsarbeitsführer steht an der Spitze der Reichsleitung des Arbeitsdienstes; er bestimmt die Organisation, regelt den Arbeitseinsatz und leitet Ausbildung und Erziehung.

"Der Führer und Reichskanzler ernennt und entläßt die Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes von dem Range des Arbeitsführers an aufwärts. Die übrigen Angehörigen des Stammpersonals ernennt und entläßt der Reichsminister des Innern auf Vorschlag des Reichsarbeitsführers. Er kann diese Befugnis auf den Reichsarbeitsführer übertragen."

Petrie heil .... Einige scheinen immer noch nicht in der Gegenwart angekommen sein....
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Ger9374 » Mo 19. Mär 2018, 23:28

Wer Sozialleistungen in anspruch nimmt, sollte
schon bereit sein dieses sofern er es kann durch
Tätigkeiten für das Gemeinwohl zu vergelten.Arbeit schadet nicht.Das gilt auch für Flüchtlinge und Asylanten. Diese nehmen auch Leistungen in anspruch.
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JosefG
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon JosefG » Di 20. Mär 2018, 00:43

Ger9374 hat geschrieben:(19 Mar 2018, 23:28)

Wer Sozialleistungen in anspruch nimmt, sollte
schon bereit sein dieses sofern er es kann durch
Tätigkeiten für das Gemeinwohl zu vergelten.

Wer Tätigkeiten für das Gemeinwohl ausführt, der sollte für diese Arbeit den
üblichen Lohn erhalten, so dass er nicht auf Sozialleistungen angewiesen ist.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Kael » Di 20. Mär 2018, 03:50

Warum darf der Staat eigentlich keine eigenen Firmen haben? Solange er dahingehend die Gesetze einhalten kann
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon jorikke » Di 20. Mär 2018, 08:38

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(19 Mar 2018, 13:15)

Das Lohnabstandsgebot gibt es ja nicht mehr. Und es ist ja auch absurd. Denn wenn Existenzminimum als "soziokulturelles Existenzminimum" definiert wird und man als Maßstab den Bedarf des untersten Quantils der Einkommensbezieher heranzieht, ergibt das natürlich keinen Sinn mehr. Denn letztendlich sichert man dann mit der Grundsicherung ja den Bedarf, denn Menschen, die arbeiten haben. Logischerweise gibt es da keinen "Lohnabstand".


2010 wurde das Gesetz zum Lohnabstandsgebot wegen rechtlicher Mängel zwar ersetzt, das Lohnabstandsgebot als Richtlinie ist aber immer noch das Maß der Dinge.
Schlicht ausgedrückt, jemand der nicht arbeitet darf nicht gleich viel Geld bekommen wie einer der dafür ganztägig arbeitet.
Finde ich ausgesprochen richtig, was aber nicht heißt, beide Gruppen sollten nicht mehr bekommen.
...bleibt nur eine Frage offen, woher die Kohle nehmen?
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon Ger9374 » Di 20. Mär 2018, 08:44

JosefG hat geschrieben:(20 Mar 2018, 00:43)

Wer Tätigkeiten für das Gemeinwohl ausführt, der sollte für diese Arbeit den
üblichen Lohn erhalten, so dass er nicht auf Sozialleistungen angewiesen ist.


Da wir aber von anderen Grundvorrraussetzungen ausgegangen sind, hat sich deine gut gemeinte argumentation von selbst erledigt.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 20. Mär 2018, 08:47

Kael hat geschrieben:(20 Mar 2018, 03:50)

Warum darf der Staat eigentlich keine eigenen Firmen haben? Solange er dahingehend die Gesetze einhalten kann


Der Staat hat ja eigene Firmen.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon zollagent » Di 20. Mär 2018, 09:02

Kael hat geschrieben:(20 Mar 2018, 03:50)

Warum darf der Staat eigentlich keine eigenen Firmen haben? Solange er dahingehend die Gesetze einhalten kann

Hat er doch. Er darf nur mit seinen Hoheitlichen Handlungen nicht als Konkurrenz für die Privatwirtschaft auftreten. Ist ein kleiner Unterschied. Hier übrigens ein Artikel, der fast alle von mir bereits aufgezählten Bedenken untermauert.
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Re: Arbeitsdienst bei Arbeitslosen

Beitragvon zollagent » Di 20. Mär 2018, 09:03

Boracay hat geschrieben:(20 Mar 2018, 00:47)

[Mod: Hetze]

Das ist auch nicht Voraussetzung für den Bezug von ALG II.

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