Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

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Milady de Winter
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Mär 2018, 22:59

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:41)

Ich habe dich nicht als Auslaenderfeind oder Rassist gemeint. Ich habe nur auf deinen Vorwurf "Wasser predigen und Wein saufen" geantwortet, wen ich nicht respektiere. Wenn du dir den Schuh anziehst, dein Problem.


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Du sprichst mich hier direkt an. Also steh' entweder dazu oder schwing' die Axt nächstes Mal etwas weniger großzügig.
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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 23:09

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:59)

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Du sprichst mich hier direkt an. Also steh' entweder dazu oder schwing' die Axt nächstes Mal etwas weniger großzügig.

Ja, mit den selbstgerechten Kalenderspruechen habe ich dich direkt angesprochen, aber nicht mit Rassisten und Auslaenderfeinden.
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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 23:13

Boracay hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:07)

In der Fläche gibt es die Tafeln seit 9 Jahren. Hat davor auch kein Mensch gebraucht. Und die Leistungen für Flüchtlinge sind nach Anerkennung = Hartz 4.

"Die erste deutsche Tafel wurde 1993 in Berlin durch Sabine Werth und ihrer Initiativgruppe Berliner Frauen e. V. gegründet und organisiert, nach deren Vorbild weitere Tafeln zunächst in den großen deutschen Städten entstanden. Inzwischen (Stand Oktober 2011) gibt es in der Bundesrepublik über 900 Tafeln,
(Wikipedia)
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Boracay » Sa 3. Mär 2018, 23:20

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:13)

"Die erste deutsche Tafel wurde 1993 in Berlin durch Sabine Werth und ihrer Initiativgruppe Berliner Frauen e. V. gegründet und organisiert, nach deren Vorbild weitere Tafeln zunächst in den großen deutschen Städten entstanden. Inzwischen (Stand Oktober 2011) gibt es in der Bundesrepublik über 900 Tafeln,
(Wikipedia)


Und dann liest du dir den Artikel mal genauer durch. Erst seit knapp 10 Jahren gibt es so viele Tafeln das man die Organisation überhaupt kennt.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 3. Mär 2018, 23:32

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:27)

Ja, vor 10 Jahren haben uns erstmalig schmarotzende Flüchtlinge ueberrannt.
nö, migration in wellen gabs schon immer. zuletzt vor deinen "10 jahren" wären da die flüchtlinge aus exyugoslawien zu nennen, die sich hier in münchen ganz normal integriert haben. gut, das boot war damals noch nicht so voll und der kulturkreis uns nicht so fremd, aber integration is ne sache des wollens von beiden seiten...- :p
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Selina » Sa 3. Mär 2018, 23:33

Na dann ist doch alles bestens :D
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 23:35

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:32)

nö, migration in wellen gabs schon immer. zuletzt vor deinen "10 jahren" wären da die flüchtlinge aus exyugoslawien zu nennen, die sich hier in münchen ganz normal integriert haben. gut, das boot war damals noch nicht so voll und der kulturkreis uns nicht so fremd, aber integration is ne sache des wollens von beiden seiten...- :p

Die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien sind schon seit mehr als 20 Jahren hier. Bleibt also die spannende frage: Warum gab es vor 10 Jahren schon genauso viel Tafeln wie heute?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Marmelada » Sa 3. Mär 2018, 23:36

Boracay hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:20)

Und dann liest du dir den Artikel mal genauer durch. Erst seit knapp 10 Jahren gibt es so viele Tafeln das man die Organisation überhaupt kennt.
Potztausend, woran das wohl liegen mag? (Nein, es sind ausnahmsweise nicht die dreckigen Ausländer.)
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SpukhafteFernwirkung
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 3. Mär 2018, 23:54

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:35)

Die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien sind schon seit mehr als 20 Jahren hier. Bleibt also die spannende frage: Warum gab es vor 10 Jahren schon genauso viel Tafeln wie heute?

ich kannte auch schon vor 30 jahren freunde, die containert haben. die frage, was machen mit abgelaufenen lebensmitteln, gibts schon länger.
wobei in deutschland nahrungsmittel immer überwiegend als kostenfaktor gesehen wurden und ned als genuss oder lifestyle.
in deutschland is es weit verbreitet beim essen zu sparen und sich dafür ein besseres auto kaufen zu können, auf dass der nachbar eifersüchtig werde...
in meiner straße gibts auch ne tafel, da stehen immer limousinen der oberen mittelklasse mit migranten als fahrern und dann packen sie den kofferaum voll.
oma erna mit ihrem rollator hats da schwer.
ich war da mal mit nem bekannten ausm club drin. da gibts bei uns fast nur mist und wer zuerst kommt malt zuerst.
der gleiche bekannte hat sich dann lieber bei der tafel in dachau registriert: bedienung freundlicher und auswahl besser.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » So 4. Mär 2018, 00:01

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(03 Mar 2018, 23:54)

in meiner straße gibts auch ne tafel, da stehen immer limousinen der oberen mittelklasse mit migranten als fahrern und dann packen sie den kofferaum voll.
oma erna mit ihrem rollator hats da schwer.
ich war da mal mit nem bekannten ausm club drin. da gibts bei uns fast nur mist und wer zuerst kommt malt zuerst.

HM...schwer vorstellbar, dass sich Limousinenbesitzer bei der Tafel den Kofferraum vollpacken. Bist du sicher, dass du das nicht geträumt hast?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 4. Mär 2018, 00:24

think twice hat geschrieben:(04 Mar 2018, 00:01)

HM...schwer vorstellbar, dass sich Limousinenbesitzer bei der Tafel den Kofferraum vollpacken. Bist du sicher, dass du das nicht geträumt hast?

lol, darüber reden wir in meinem cafe schon seit 10 jahren. das sind natürlich die 25-jährigen söhne, die einen guten job haben mit eigenem haushalt, aber sie helfen ihren bedürftigen eltern beim transport. und die gleichen söhne drängeln in der schlange auch oma erna weg, die schon 2 stunden länger da steht, damit er die guten sachen bekommt für seine eltern.
altersarmut is bei migranten nämlich sehr viel weiter verbreitet, als bei deutschen, denn sie verdienen im schnitt weniger und sie kommen ja nur auf die hälfte der beitragsjahre für die rente, wenn sie es mit 30 hier her geschafft haben...- :|
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » So 4. Mär 2018, 00:42

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(04 Mar 2018, 00:24)

lol, darüber reden wir in meinem cafe schon seit 10 jahren. das sind natürlich die 25-jährigen söhne, die einen guten job haben mit eigenem haushalt, aber sie helfen ihren bedürftigen eltern beim transport. und die gleichen söhne drängeln in der schlange auch oma erna weg, die schon 2 stunden länger da steht, damit er die guten sachen bekommt für seine eltern.
altersarmut is bei migranten nämlich sehr viel weiter verbreitet, als bei deutschen, denn sie verdienen im schnitt weniger und sie kommen ja nur auf die hälfte der beitragsjahre für die rente, wenn sie es mit 30 hier her geschafft haben...- :|

Irgendwie hinkt deine Geschichte. Die heutigen Rentner der ersten Gastarbeitergeneration leben längst wieder in ihrer Heimat. Erst die zweite und dritte Generation wird wohl hier bleiben. Zweitens haben Rentner keine 25jaehrigen Söhne. Rechne mal nach. ;)
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 4. Mär 2018, 01:01

think twice hat geschrieben:(04 Mar 2018, 00:42)

Irgendwie hinkt deine Geschichte. Die heutigen Rentner der ersten Gastarbeitergeneration leben längst wieder in ihrer Heimat. Erst die zweite und dritte Generation wird wohl hier bleiben. Zweitens haben Rentner keine 25jaehrigen Söhne. Rechne mal nach. ;)
du hast keine ahnung wovon du redest, oder? aber das stört dich nicht dabei beiträge zu posten. die meisten türkischen kinder in den ländlichen regionen werden erst zur geburt angemeldet beim amt, wenn sie 5 jahre alt sind, damit sie länger bei den eltern bleiben können bevor sie zur armee müssen und körperlich kräftiger sind.
mit 25 geht ihnen dann auf, dass sie nie das nötige geld für ne hochzeit aufbringen werden, wenn sie nicht auswandern.
dann leben sie 5 jahre illegal in deutschland, bis sie nen guten job bekommen und legal bleiben können.
deswegen sind sie in rente bevor ihre kinder 25 sind. beitragsjahre für die rente haben sie in jedem fall zu wenig, um über die grundsicherung hinaus zu kommen.
die 1. gastarbeitergeneration stammt aus den 1960ern, die haben real auch viel mehr verdient als die heutigen gastarbeiter, weil damals war viel geld im fluss auch nach unten durch.
die heutigen generationen können es sich finanziell gar ned mehr leisten zurückzugehen, die lebenshaltungskosten in der heimat sind viel stärker gestiegen, als in deutschland. und dann gibts meist noch medizinische gründe dagegen...- :p
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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » So 4. Mär 2018, 01:14

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(04 Mar 2018, 01:01)

die meisten türkischen kinder in den ländlichen regionen werden erst zur geburt angemeldet beim amt, wenn sie 5 jahre alt sind, damit sie länger bei den eltern bleiben können bevor sie zur armee müssen und körperlich kräftiger sind.
mit 25 geht ihnen dann auf, dass sie nie das nötige geld für ne hochzeit aufbringen werden, wenn sie nicht auswandern.
dann leben sie 5 jahre illegal in deutschland, bis sie nen guten job bekommen und legal bleiben können.

Also, gehen wir davon aus, wir sprechen von 70jaehrigen Rentnern, die mit 25 Jahren ausgewandert sind und seit 45 Jahren hier leben. Diese Rentner haben ihren Sohn also noch in der Türkei zur Geburt angemeldet, als er 5 Jahre alt war und dieser Sohn ist heute 25 Jahre alt.
OK, es ist Samstagabend in München und vielleicht schreibst du aus dem Hofbräuhaus.
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jorikke
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon jorikke » So 4. Mär 2018, 07:57

Boracay hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:49)

Geht um Publicity - leider. Ich frage mich nur warum sowas bei den Deutschen gut ankommt. Die Flüchtlinge welches heute die Hauptklientel der Tafeln stellt bekommen ja recht großzügige Sozialleistungen mit denen es sich sehr bequem leben lässt. Da kann man den tafeln wirklich nichts positives abgewinnen.


Neben den Erleichterungen für die weniger Begüterten haben die Tafeln auch eine große soziale Bedeutung. Mit den zumeist gut versorgten Helfern und den Kunden kommen zwei soziale Schichten in Kontakt. Das Verständnis füreinander wächst.
Das allein ergibt einen selbst tragenden Sinn.
Ich möchte die Tafeln nicht missen.
Wähler
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Wähler » So 4. Mär 2018, 08:12

Boracay hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:49)
Geht um Publicity - leider. Ich frage mich nur warum sowas bei den Deutschen gut ankommt. Die Flüchtlinge welches heute die Hauptklientel der Tafeln stellt bekommen ja recht großzügige Sozialleistungen mit denen es sich sehr bequem leben lässt. Da kann man den tafeln wirklich nichts positives abgewinnen.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/flu ... _id=344793
Deutschlandfunk 6. Februar 2018 Flüchtlingsandrang bei den Tafeln
Dass die Tafeln in Deutschland inzwischen auch etwa 250.000 Flüchtlinge zu ihren Kunden zählen, gefällt nicht jedem Stammkunden. Auch für den Tafelverband insgesamt bedeutet der starke Flüchtlingsandrang eine große Herausforderung, sagt der Vorsitzende des Bundesverbandes der Tafeln, Jochen Brühl.

RTDeutsch 22. Februar 2018 25 Jahre Armenspeisung in Deutschland – Das Geschäft mit den Tafeln
Heute betreiben 937 Tafeln rund 2.100 Essensausgabestellen, die zusammen etwa 1,5 Millionen Bedürftige versorgen – Tendenz steigend. Vor allem die Zahl der Rentner und Kinder wächst, warnt der Dachverband. Beide Gruppen stellten inzwischen je ein Viertel der Tafelgänger. Viele der Eltern, die das Angebot nutzten, seien alleinerziehend, heißt es.

Der Anteil der Flüchtlinge an den Tafeln beträgt also gut 16 Prozent, entspricht also dem Anteil der Flüchtlinge an den Hartz-IV-Empfängern:
http://www.sueddeutsche.de/politik/armu ... -1.3889828
SZ 2. März 2018 Einfluss der Flüchtlinge auf Notlage der Tafeln
http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e666590 ... 840q70.png
Zahl der Hartz-IV-Bezieher Deutsche Ausländer 2013 bis 2017
Der Umgang mit Zahlen in der Flüchtlingsdebatte ist stark verzerrend. ;)
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
Orwellhatterecht
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Orwellhatterecht » So 4. Mär 2018, 11:12

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 14:24)

Was genau empfindest Du an dem Kommentar als "schön"?



Der Kommentar ist vor allen Dingen treffend, sehr treffend sogar, er trifft exakt genau ins Schwarze !
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Orwellhatterecht » So 4. Mär 2018, 11:18

think twice hat geschrieben:(02 Mar 2018, 16:56)

Und sie sollen gefälligst wenigstens die Strasse fegen, wenn sie sonst schon ihr Leben nicht auf die Kette kriegen. Oder sich für 5 € die Stunde ausbeuten lassen. Kann man ja wohl fordern als Steuerzahler. :rolleyes:



Am besten wäre es doch wohl, in den sog. Villenvierteln dafür zu sorgen, dass dort kein Papierschnipselchen mehr herumfliegt, kein Unkräutchen die Beete "beleidigt". Und wenn man ein Übriges tun möchte, dann könnte man sie zu Hilfs Sheriffs ernennen und ihnen anheim legen, dafür zu sorgen, dass sich dort keine Clouchards herum treiben, damit ist dann optimal dafür gesorgt, dass sich auch die klitzekleinsten Leute gegeneinander "... die Augen ausstechen".
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » So 4. Mär 2018, 11:20

think twice hat geschrieben:(04 Mar 2018, 01:14)

Also, gehen wir davon aus, wir sprechen von 70jaehrigen Rentnern, die mit 25 Jahren ausgewandert sind und seit 45 Jahren hier leben. Diese Rentner haben ihren Sohn also noch in der Türkei zur Geburt angemeldet, als er 5 Jahre alt war und dieser Sohn ist heute 25 Jahre alt.
OK, es ist Samstagabend in München und vielleicht schreibst du aus dem Hofbräuhaus.


Nein ... seine Rechnung geht wohl anders. Aber mal ehrlich gesagt. Ich hab auch selten soviel Blödsinn gelesen.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Orwellhatterecht » So 4. Mär 2018, 11:22

Selina hat geschrieben:(03 Mar 2018, 08:31)

Richtig. Da müsste man allerdings auch mal an die Superreichen ran steuerlich. Diesen Akt scheut die konservative Politik ja wie der Teufel das Weihwasser.



Das steht aber schon in der Bibel, dass genau das unmöglich ist! Wie heisst es dort so schön in Markus 10.25? "... Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr denn ein Reicher in das Reich Gottes kommt...".
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)

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