Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 21:49

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:45)

Legitim. Aber dass diese Haltung u.a. zur Folge hatte, dass ein kleines Mädchen nie eine Geburtstagsfeier hatte, kann man m.E. schlecht der Allgemeinheit anlasten.

Tut ja auch niemand.
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Milady de Winter
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Mär 2018, 21:54

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:46)

Mein Pendant ist, dass hinter jedem Menschen, auf den ihr herab schaut und dem ihr selbstgerechte Kalendersprueche aufs Auge drückt, ein Schicksal steht. Und bevor man nicht weiss, wie die Lebenssituation entstanden ist oder in welcher Lage ein Anderer sich konkret befindet, sollte man davon absehen, zu urteilen oder gar verurteilen.

Den Kalenderspruch solltest Du Dir ausdrucken und übers Bett hängen, denn im Urteilen über Andere, deren Meinung Dir nicht gefällt, bist Du schneller als Du "Kalenderspruch" buchstabieren kannst.
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twilight
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon twilight » Sa 3. Mär 2018, 21:55

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:54)

Den Kalenderspruch solltest Du Dir ausdrucken und übers Bett hängen, denn im Urteilen über Andere, deren Meinung Dir nicht gefällt, bist Du schneller als Du "Kalenderspruch" buchstabieren kannst.

Böse Königin :D
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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 21:58

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:54)

Den Kalenderspruch solltest Du Dir ausdrucken und übers Bett hängen, denn im Urteilen über Andere, deren Meinung Dir nicht gefällt, bist Du schneller als Du "Kalenderspruch" buchstabieren kannst.

Ja, bei Auslaenderfeinden und Rassisten und neoliberalen Egoisten bin ich sehr schnell und konsequent in meinen Urteilen.Da interessiert mich deren Lebenssituation auch nicht wirklich, stimmt.
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Milady de Winter
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Mär 2018, 22:06

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:58)

Ja, bei Auslaenderfeinden und Rassisten und neoliberalen Egoisten bin ich sehr schnell und konsequent in meinen Urteilen.Da interessiert mich deren Lebenssituation auch nicht wirklich, stimmt.

Zumindest stehst Du dazu, Wasser zu predigen und selber Wein zu saufen. Das schaffen hier die Wenigsten.
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think twice
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 22:10

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:06)

Zumindest stehst Du dazu, Wasser zu predigen und selber Wein zu saufen. Das schaffen hier die Wenigsten.

Ich wüsste nicht, warum man bei Rassisten, Auslaenderfeinden und neoliberalen Egoisten Rücksicht auf ihre Lebensgeschichte nehmen sollte. Sie tun es bei denen, die sie verunglimpfen, auch nicht.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Dampflok94 » Sa 3. Mär 2018, 22:10

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 20:08)

Nein, das sage ich nicht. Ganz und gar nicht. Ich wollte lediglich wissen, welche Ausgaben über einen längeren Zeitraum anfallen, die einem kein Budget mehr für Lebensmittel lassen, von denen ich doch davon ausgehe, dass sie für den Großteil der Menschheit mit die höchste Prio haben, weil eben wirklich lebensnotwendig, im Vergleich zu vielen anderen Ausgaben. Wenn jemand sein Geld lieber für was anderes ausgibt, dann ist das für mich völlig ok. Nur klang es Deiner Aussage nach so, als ob er es müsste, und das scheint ja nicht der Fall zu sein. Es ist schlicht persönliche Präferenz.

Schwierige Sache. Zur Tafel gehen ja nicht nur HartzIV-Empfänger. Da gehen auch Kleinrentner hin und auch durchaus Menschen die Arbeit haben. Und wie wir spätestens seit dem Essen wissen auch viele Asylbewerber.

Ob da also die Präferenz das entscheidende Kriterium ist, weiß ich nicht. Das hört sich so an, als hätte man die völlig freie Auswahl. Das glaube ich nicht. Manch einer hat Schulden. Manch einer ein Suchtproblem. Und ein Dritter ist schlicht krank und braucht das Geld eher für medizinische Dinge. Deswegen ist es mir zu einfach zu sagen, jeder hätte genug Geld für Essen, wenn er denn da die Prioritäten legen würde. Es gibt ja auch Kleiderkammern. Da könnte man dann sagen, jeder hätte genug Kleidung, wenn er denn da die Prioritäten setzen würde. Anderen wird der Strom abgestellt. Waren wohl die falschen Prioritäten. Und wieder andere fahren schwarz mangels Geld für den Fahrschein. Die Priorität... Am Ende ist das Problem relativ klar: Das Geld reichte schlicht nicht.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Mär 2018, 22:18

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:10)

Ich wüsste nicht, warum man bei Rassisten, Auslaenderfeinden und neoliberalen Egoisten Rücksicht auf ihre Lebensgeschichte nehmen sollte. Sie tun es bei denen, die sie verunglimpfen, auch nicht.

Geht eher darum, dass Du den easy way out wählst und mal eben alle Personen, deren Meinung irgendwo ein Stück von Deiner abweicht, in eine abwertende Kategorie packst. Das ist Dein Recht, macht Dich halt nur als Diskutant nicht glaubwürdiger. Wir lagen im Grunde gar nicht so weit auseinander in unserer Ansicht, und ich habe unseren Austausch auch ernst genommen. Bis Du zu Deinem Rundumschlag angesetzt hast. Und wenn ich in diesem Austausch von einem Gesprächspartner als Ausländerfeind, Rassist oder neoliberaler Egoist gesehen werde, dann bringt mich das zwar nicht um meinen wohlverdienten Schlaf, aber die Schranke mit der Aufschrift "ernstzunehmender Gesprächspartner" geht unmittelbar nach unten. C'est la vie.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Diskutant » Sa 3. Mär 2018, 22:18

think twice hat geschrieben:Ich wüsste nicht, warum man bei Rassisten, Auslaenderfeinden und neoliberalen Egoisten Rücksicht auf ihre Lebensgeschichte nehmen sollte. Sie tun es bei denen, die sie verunglimpfen, auch nicht.


vielleicht ist auch eher das problem, das du zuwenig über die lebensgeschichte derer weißt, die du gerne bei uns im land auf kosten der allgemeinheit bewirten möchtest?

dir ist das doch scheißegal. ob einer woanders wegen vergewaltigung, mord, totschlag whatever gesucht wird, rausgeworfen wurde oder oder oder ...

du siehst nur dich und sonst nichts!
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Ammianus » Sa 3. Mär 2018, 22:18

think twice hat geschrieben:(03 Mar 2018, 21:14)

Von was redest du ueberhaupt? :?:


Du hast Blödheit angesprochen ich brachte 3 Beispiele die beiden ersten sind von mehr oder weniger Kamerossen von dir und das letzte kommt von dir. Du weisst das auch und versuchst jetzt irgenwie abzulenken.
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Milady de Winter
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Milady de Winter » Sa 3. Mär 2018, 22:22

Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:10)

Schwierige Sache. Zur Tafel gehen ja nicht nur HartzIV-Empfänger. Da gehen auch Kleinrentner hin und auch durchaus Menschen die Arbeit haben. Und wie wir spätestens seit dem Essen wissen auch viele Asylbewerber.

Ob da also die Präferenz das entscheidende Kriterium ist, weiß ich nicht. Das hört sich so an, als hätte man die völlig freie Auswahl. Das glaube ich nicht. Manch einer hat Schulden. Manch einer ein Suchtproblem. Und ein Dritter ist schlicht krank und braucht das Geld eher für medizinische Dinge. Deswegen ist es mir zu einfach zu sagen, jeder hätte genug Geld für Essen, wenn er denn da die Prioritäten legen würde. Es gibt ja auch Kleiderkammern. Da könnte man dann sagen, jeder hätte genug Kleidung, wenn er denn da die Prioritäten setzen würde. Anderen wird der Strom abgestellt. Waren wohl die falschen Prioritäten. Und wieder andere fahren schwarz mangels Geld für den Fahrschein. Die Priorität... Am Ende ist das Problem relativ klar: Das Geld reichte schlicht nicht.

Deshalb wollte ich Beispiele von Dir, welche Kriterien dafür verantwortlich sind, dass man nicht genügend Geld für Lebensmittel hat.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 22:24

Ammianus hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:18)

Du hast Blödheit angesprochen ich brachte 3 Beispiele die beiden ersten sind von mehr oder weniger Kamerossen von dir und das letzte kommt von dir. Du weisst das auch und versuchst jetzt irgenwie abzulenken.

Kümmere dich lieber um deine eigene Blödheit. Unfehlbar bist du ja auch nicht, wie wir grade festgestellt haben.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 22:30

Diskutant hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:18)

Vielleicht ist auch eher das Problem, das du zuwenig über die Lebensgeschichte derer weißt die du gerne bei uns im Land auf Kosten der Allgemeinheit bewirten möchtest?

Dir ist das doch scheißegal. Ob einer woanders wegen vergewaltigung, mord, totschlag whatever gesucht wird, rausgeworfen wurde oder oder oder ..

du siehst nur dich und sonst nichts!

Ja, ist vielleicht etwas blauäugig von mir, dass ich nicht bei jedem Fluechtling vermute, er könne einer von einer Million sein, die vergewaltigen oder morden. Soll ich das bei dem nächsten Hans, der mir über den Weg läuft, auch besser machen? Oder vergewaltigen deutsche Hans' nicht?
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon jorikke » Sa 3. Mär 2018, 22:31

Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:10)

Schwierige Sache. Zur Tafel gehen ja nicht nur HartzIV-Empfänger. Da gehen auch Kleinrentner hin und auch durchaus Menschen die Arbeit haben. Und wie wir spätestens seit dem Essen wissen auch viele Asylbewerber.

Ob da also die Präferenz das entscheidende Kriterium ist, weiß ich nicht. Das hört sich so an, als hätte man die völlig freie Auswahl. Das glaube ich nicht. Manch einer hat Schulden. Manch einer ein Suchtproblem. Und ein Dritter ist schlicht krank und braucht das Geld eher für medizinische Dinge. Deswegen ist es mir zu einfach zu sagen, jeder hätte genug Geld für Essen, wenn er denn da die Prioritäten legen würde. Es gibt ja auch Kleiderkammern. Da könnte man dann sagen, jeder hätte genug Kleidung, wenn er denn da die Prioritäten setzen würde. Anderen wird der Strom abgestellt. Waren wohl die falschen Prioritäten. Und wieder andere fahren schwarz mangels Geld für den Fahrschein. Die Priorität... Am Ende ist das Problem relativ klar: Das Geld reichte schlicht nicht.


So ist es. Wenn man die Möglichkeit hat bei einer Tafel einzukaufen, ist es völlig legitim dies max. zu tun um soviel Geld wie möglich für andere Dinge zu "sparen." Ich kann daran nicht die geringste Verfehlung erkennen, im Gegenteil, wer diese Möglichkeit nicht in Anspruch nimmt, ist ein rechter Esel.
Eine kleine Nachdenklichkeit möchte ich noch einschieben. Häufig wird den gebenden Handelsketten angekreidet sie würden auf diese Art nur billig ihr unverkäufliches Zeug entsorgen.
Ich halte das für eine schlichte Unverschämtheit.
Die kaufmännische Wahrheit ist, sie versauen sich damit Teile ihres eigenen Geschäftes. Jeder Mensch muss Lebensmittel kaufen. Wer sich diese über die Tafeln besorgen kann, fällt als normaler Kunde und damit als Umsatzträger aus. Man sollte deshalb schon einmal anerkennen das Aldi und Co. in diesem Fall Wohlfahrt vor Geschäft stellen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon twilight » Sa 3. Mär 2018, 22:38

Gaebe es keine Fluechtlinge und Transferempfaenger, "think twice" wuerde welche besorgen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Boracay » Sa 3. Mär 2018, 22:39

jorikke hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:31)
Eine kleine Nachdenklichkeit möchte ich noch einschieben. Häufig wird den gebenden Handelsketten angekreidet sie würden auf diese Art nur billig ihr unverkäufliches Zeug entsorgen.


Da kann nur jemand schreiben der dümmer ist als 3 Meter Feldweg.

Für Lidl und Co sind die Tafeln ein Problem. Nicht nur dass die Entsorgung in Richtung Tafel sehr viel teurer ist als es einfach weg zu schmeißen, sie schaffen sich dadurch auch noch einen großen Umsatzverlust. Kann es offen gesagt nicht ganz nachvollziehen warum die da mit machen.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 22:41

Milady de Winter hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:18)

Geht eher darum, dass Du den easy way out wählst und mal eben alle Personen, deren Meinung irgendwo ein Stück von Deiner abweicht, in eine abwertende Kategorie packst. Das ist Dein Recht, macht Dich halt nur als Diskutant nicht glaubwürdiger. Wir lagen im Grunde gar nicht so weit auseinander in unserer Ansicht, und ich habe unseren Austausch auch ernst genommen. Bis Du zu Deinem Rundumschlag angesetzt hast. Und wenn ich in diesem Austausch von einem Gesprächspartner als Ausländerfeind, Rassist oder neoliberaler Egoist gesehen werde, dann bringt mich das zwar nicht um meinen wohlverdienten Schlaf, aber die Schranke mit der Aufschrift "ernstzunehmender Gesprächspartner" geht unmittelbar nach unten. C'est la vie.

Ich habe dich nicht als Auslaenderfeind oder Rassist gemeint. Ich habe nur auf deinen Vorwurf "Wasser predigen und Wein saufen" geantwortet, wen ich nicht respektiere. Wenn du dir den Schuh anziehst, dein Problem.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon jorikke » Sa 3. Mär 2018, 22:45

Boracay hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:39)

Da kann nur jemand schreiben der dümmer ist als 3 Meter Feldweg.

Für Lidl und Co sind die Tafeln ein Problem. Nicht nur dass die Entsorgung in Richtung Tafel sehr viel teurer ist als es einfach weg zu schmeißen, sie schaffen sich dadurch auch noch einen großen Umsatzverlust. Kann es offen gesagt nicht ganz nachvollziehen warum die da mit machen.


Für solche Handelsketten ist ein sauberes Image Gold wert.
Stell dir einen Moment vor, sie würden sich dem verweigern, Es würde in der Öffentlichkeit breitgetreten und wäre geschäftsschädigend.
...reine Menschenfreundlichkeit ist es wohl nicht.
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon think twice » Sa 3. Mär 2018, 22:48

jorikke hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:45)

Für solche Handelsketten ist ein sauberes Image Gold wert.
Stell dir einen Moment vor, sie würden sich dem verweigern, Es würde in der Öffentlichkeit breitgetreten und wäre geschäftsschädigend.
...reine Menschenfreundlichkeit ist es wohl nicht.

"Zu klein, zu krumm, zu viel: In Deutschland werden jeden Tag große Mengen an Lebensmitteln vernichtet, obwohl ihr Zustand einwandfrei ist. Die Verluste betreffen die gesamte Wertschöpfungskette. Der Wunsch nach absoluter Frische, Überangebot oder sinkende Nachfrage, Sortimentswechsel, ein nahendes Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verpackungsfehler sind einige der Gründe, warum Hersteller und Händler qualitativ hochwertige Waren aussortieren."
https://www.tafel.de/spenden/lebensmittel-spenden/
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Re: Die Tafel - Eine unvermeidbare Erscheinung?

Beitragvon Boracay » Sa 3. Mär 2018, 22:49

jorikke hat geschrieben:(03 Mar 2018, 22:45)

Für solche Handelsketten ist ein sauberes Image Gold wert.
Stell dir einen Moment vor, sie würden sich dem verweigern, Es würde in der Öffentlichkeit breitgetreten und wäre geschäftsschädigend.
...reine Menschenfreundlichkeit ist es wohl nicht.


Geht um Publicity - leider. Ich frage mich nur warum sowas bei den Deutschen gut ankommt. Die Flüchtlinge welches heute die Hauptklientel der Tafeln stellt bekommen ja recht großzügige Sozialleistungen mit denen es sich sehr bequem leben lässt. Da kann man den tafeln wirklich nichts positives abgewinnen.

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