Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 17:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 May 2018, 18:16)


Ungleichheit entsteht aktuell auch nicht nur durch ungleiche Einkommen sondern auch durch extrem steigende Kosten für das Wohnen.


das findet aber NUR bei "Neuvermietungen" in bestimmten Ballungsräumen so statt...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 7. Mai 2018, 17:20

Realist2014 hat geschrieben:(07 May 2018, 18:17)

bezüglich Amazon wurde schon das Gegenteil bewiesen...

Nur in deiner Welt. Mittlerweile ist dass Thema auch in der EU-Kommission angekommen. Nur deinesgleichen leugnet standhaft.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 17:23

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 May 2018, 18:20)

Nur in deiner Welt. Mittlerweile ist dass Thema auch in der EU-Kommission angekommen. Nur deinesgleichen leugnet standhaft.




in der Realität

schau die die diesbezügliche Diskussion dazu im Parallestrang an.
Offizielle Zahlen von Amazon bezüglich Gewinn aus welcher Sparte
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Wähler » Mo 7. Mai 2018, 18:03

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58777.html
Spiegel 4. August 2018 Fakten zur Lohngerechtigkeit auf einen Blick - in der Infografik
Der Medianlohn (oder der "mittlere Lohn") ist der Lohn genau in der Mitte - 50 Prozent der Arbeitnehmer verdienen weniger, 50 Prozent verdienen mehr. Im April 2014 lag er bei 2990 Euro. Um den Durchschnittslohn zu berechnen, werden hingegen alle einzelnen Löhne addiert und dann durch die Anzahl der Arbeitnehmer geteilt - die hohen Verdienstsprünge bei den oberen Einkommensklassen sorgen dafür, dass der Durchschnittslohn mit 3441 Euro wesentlich höher lag als der Medianlohn. Wer also den Durchschnittslohn bekommt, verdient mehr als 65 Prozent aller anderen Arbeitnehmer.

"Zwischen 1995 und 2015 sanken die Reallöhne des untersten Einkommenszehntels jedes Jahr im Schnitt um 0,6 Prozent. Anders ausgedrückt: Jahr für Jahr konnten sich Arbeitnehmer in dieser Gruppe 0,6 Prozent weniger leisten. Auf der anderen Seite der Einkommensskala wuchs die Kaufkraft jedoch immer weiter. Bei den oberen 30 Einkommensprozent Jahr für Jahr um rund ein halbes Prozent.
Wahr ist allerdings auch: Dieser langfristige Trend scheint sich seit Kurzem zu ändern. Seit 2012 haben alle Einkommensklassen an Kaufkraft zugelegt, die untersten 30 Prozent recht deutlich, allerdings immer noch weit weniger als die obersten 40 Prozent. Am wenigsten legten die Einkommen in der Mitte zu."
Weiß jemand, wie sich der Medianlohn im Vergleich zum Durchschnittslohn langfristig entwickelt hat?
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 21:10

empfehle den 'Geist' der Diskussion in der ARD zu schauen (Hart aber Fair). Wen allerdings Claqueure stören, sollte sich diese Sendung ersparen (auch wenn es um genau unser Thema hier geht).
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 21:20

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 22:10)

empfehle den 'Geist' der Diskussion in der ARD zu schauen (Hart aber Fair). Wen allerdings Claqueure stören, sollte sich diese Sendung ersparen (auch wenn es um genau unser Thema hier geht).


habe ich gesehen

und nu?
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 21:23

"Realist2014"
habe ich gesehen und nu?
bin nicht hier um Fragen zu beantworten. Nimm's hin!
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Sanity » Mo 7. Mai 2018, 22:16

Wähler hat geschrieben:(07 May 2018, 19:03)

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58777.html
Spiegel 4. August 2018 Fakten zur Lohngerechtigkeit auf einen Blick - in der Infografik

"Zwischen 1995 und 2015 sanken die Reallöhne des untersten Einkommenszehntels jedes Jahr im Schnitt um 0,6 Prozent. Anders ausgedrückt: Jahr für Jahr konnten sich Arbeitnehmer in dieser Gruppe 0,6 Prozent weniger leisten. Auf der anderen Seite der Einkommensskala wuchs die Kaufkraft jedoch immer weiter. Bei den oberen 30 Einkommensprozent Jahr für Jahr um rund ein halbes Prozent.


generell stimme ich dir zu, jedoch, kommt es oft darauf an, wie man eine (unliebsame) Statistik möglichst verharmlost. Wer diese Statistik veröffentlicht hat (-0,6% pro Jahr), der will das wahre Ausmaß der ungleichen Verteilung des Wohlstandwachstums hinter kleinen Zahlen exponentieller Schrumpfungsraten "verstecken". Man sollte sich bewusst machen, dass diese winzigen -0,6% pro Jahr auf 20 Jahre 11% weniger Reallohn bedeuten. Im Armuts-/Reichtumsbericht der Bundesregierung unter Seitenziffer -60- kann man die Entwicklung des Reallohns von 1995-2015 nachvollziehen. Die unteren 40% der Einkommen hatten 2015 im Durchschnitt ca. 6% weniger Reallohn als noch 1995.

http://www.armuts-und-reichtumsbericht. ... onFile&v=6
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 8. Mai 2018, 05:58

Realist2014 hat geschrieben:(07 May 2018, 18:23)



in der Realität

schau die die diesbezügliche Diskussion dazu im Parallestrang an.
Offizielle Zahlen von Amazon bezüglich Gewinn aus welcher Sparte

Ich weiß dass es dir nicht möglich ist betrügerische Firmen zu erkennen. Allen anderen haben erkannt dass Amazon, Google und wie sie alle heißen legal handeln um zu einem illegalen Vorteil (niedrigste Steuern) zu gelangen.

Du ignorierst dies oder klatschst noch Beifall. Für alle anderen EU Bürger tut sich ein Riesenproblem auf. Aber auch das erschließt sich dir sicher nicht. Darum lasse ich es mal mit näheren Erklärungen die du eh nicht verstehen willst.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 06:14

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 May 2018, 06:58)

Ich weiß dass es dir nicht möglich ist betrügerische Firmen zu erkennen. Allen anderen haben erkannt dass Amazon, t.



WER hat Amazon als "betrügerische Firma" bezeichnet?

Oder "erkannt"?

Wenn dem so WÄRE, DANN würde es ja wohl Ermittlungen geben...

gibt es aber nicht...
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 06:19

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 May 2018, 06:58)

. Darum lasse ich es mal mit näheren Erklärungen die du eh nicht verstehen willst.


DU verstehst nicht, das das sich alle diese Firmen innerhalb der LEGALEN Grenzen ( Steuergesetze) bewegen.

Ob ich das "gut" oder "schlecht" finde- dazu habe ich gar nichts geschrieben.

Nur müssen sich eben alle betroffenen Länder einigen, da bezüglich der Gesetze was zu ändern.

Was übrigens im Hinblick auf Lizenzen und deren Berücksichtigung als Aufwände im deutschen EK-Steuergesetz zum 31.12.2017 schon geschehen ist...

Details findest du im Parallelstrang ( "Ikea") - wie eben auch zum Thema tatsächlicher Gewinn aus dem Online-Handel von Amazon in D
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 06:20

Sanity hat geschrieben:(07 May 2018, 23:16)

g Im Armuts-/Reichtumsbericht der Bundesregierung unter Seitenziffer -60- kann man die Entwicklung des Reallohns von 1995-2015 nachvollziehen. Die unteren 40% der Einkommen hatten 2015 im Durchschnitt ca. 6% weniger Reallohn als noch 1995.



Und?

Die Ursache ist Geiz ist geil

Punkt

Nutznießer sind die KUNDEN mit BILLIGEN Preisen für Dienstleistungen und bestimmte Produkte
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Wähler » Di 8. Mai 2018, 06:37

Wähler hat geschrieben:(07 May 2018, 19:03)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58777.html
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"Zwischen 1995 und 2015 sanken die Reallöhne des untersten Einkommenszehntels jedes Jahr im Schnitt um 0,6 Prozent. Anders ausgedrückt: Jahr für Jahr konnten sich Arbeitnehmer in dieser Gruppe 0,6 Prozent weniger leisten. Auf der anderen Seite der Einkommensskala wuchs die Kaufkraft jedoch immer weiter. Bei den oberen 30 Einkommensprozent Jahr für Jahr um rund ein halbes Prozent.
Wahr ist allerdings auch: Dieser langfristige Trend scheint sich seit Kurzem zu ändern. Seit 2012 haben alle Einkommensklassen an Kaufkraft zugelegt, die untersten 30 Prozent recht deutlich, allerdings immer noch weit weniger als die obersten 40 Prozent. Am wenigsten legten die Einkommen in der Mitte zu."
Weiß jemand, wie sich der Medianlohn im Vergleich zum Durchschnittslohn langfristig entwickelt hat?

Sanity hat geschrieben:(07 May 2018, 23:16)
generell stimme ich dir zu, jedoch, kommt es oft darauf an, wie man eine (unliebsame) Statistik möglichst verharmlost. Wer diese Statistik veröffentlicht hat (-0,6% pro Jahr), der will das wahre Ausmaß der ungleichen Verteilung des Wohlstandwachstums hinter kleinen Zahlen exponentieller Schrumpfungsraten "verstecken". Man sollte sich bewusst machen, dass diese winzigen -0,6% pro Jahr auf 20 Jahre 11% weniger Reallohn bedeuten. Im Armuts-/Reichtumsbericht der Bundesregierung unter Seitenziffer -60- kann man die Entwicklung des Reallohns von 1995-2015 nachvollziehen. Die unteren 40% der Einkommen hatten 2015 im Durchschnitt ca. 6% weniger Reallohn als noch 1995.
http://www.armuts-und-reichtumsbericht. ... onFile&v=6

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w ... -1.2622686
SZ 26. August 2015 Deutschlands Mittelschicht schrumpft
"Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen ging der Anteil von Haushalten mit mittleren Einkommen zwischen 1993 und 2013 von 56 auf 48 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg die Quote der schlechter Verdienenden...Der Befund deckt sich mit Ergebnissen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, das Nettoverdienste betrachtet und eine andere Definition der Einkommensschichten verwendet. Laut DIW nahm die Mittelschicht zwischen 1997 und 2013 von 64 auf 58 Prozent ab."
Es geht in der Betrachtung also um die unteren 30 bis 50% der Einkommen, die unterhalb des Mittleren Einkommens liegen.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 8. Mai 2018, 07:35

Realist2014 hat geschrieben:(08 May 2018, 07:14)

WER hat Amazon als "betrügerische Firma" bezeichnet?

Oder "erkannt"?

Wenn dem so WÄRE, DANN würde es ja wohl Ermittlungen geben...

gibt es aber nicht...

Zitiere bitte vollständig. So wie du Zitate kürzt wird der Sinn entstellt. Was natürlich deine Absicht war.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 8. Mai 2018, 07:58

Realist2014 hat geschrieben:(08 May 2018, 07:19)

DU verstehst nicht, das das sich alle diese Firmen innerhalb der LEGALEN Grenzen ( Steuergesetze) bewegen.

Ob ich das "gut" oder "schlecht" finde- dazu habe ich gar nichts geschrieben.

Nur müssen sich eben alle betroffenen Länder einigen, da bezüglich der Gesetze was zu ändern.

Was übrigens im Hinblick auf Lizenzen und deren Berücksichtigung als Aufwände im deutschen EK-Steuergesetz zum 31.12.2017 schon geschehen ist...

Details findest du im Parallelstrang ( "Ikea") - wie eben auch zum Thema tatsächlicher Gewinn aus dem Online-Handel von Amazon in D


Das ist ja gerade der Trick. Gewinne werden weggerechnet durch die Möglichkeiten der Steuervermeidung in der EU. Das ist legal. Das ist generell so beim Onlinehandel. Ich habe Amazon nur als Beispiel gebracht. Da ist es aber besonders arg weil bei Amazon viel über Drittanbieter läuft die telweise in China sitzen und auch keine Hemmungen haben auch illegale Methoden der Steuervermeidung zu nutzen.

Steuerfahnder haben Onlinehändler aus China ins Visier genommen, die ihre Produkte über Amazon in Deutschland verkaufen. Sie stehen schon seit Längerem im Verdacht, Umsatzsteuer zu hinterziehen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, gehen die Finanzbehörden nun erstmals im großen Stil dagegen vor. Unter Berufung auf Branchenkreise heißt es in dem Bericht, die Behörden hätten Waren und Konten der Händler beschlagnahmt.

Federführend bei den Ermittlungen sei neben der Steuerfahndung das Finanzamt Berlin-Neukölln, das für die Umsatzsteueranmeldung chinesischer Händler in Deutschland zuständig ist. Die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen wollte sich aus ermittlungstaktischen Gründen nicht zu dem Fall äußern. Amazon betonte, Verkäufer auf den Marktplätzen der Onlineplattform seien eigenständige Unternehmen und selbst verantwortlich, ihre steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 86155.html

Du kannst es also drehen und wenden wie du willst. Amazon ist ein Problem. Die Politik muß die Steuergesetzgebung in der EU revolutionieren. Nur fraglich ob dies mit Merkel geht für die das Internet ja eine ganz neue Erfahrung ist. Macron ist da deutlich weiter. Ich die Franzosen können die Kanzlerette da mal zu einer aktiven Politik bewegen. Hoffnung habe ich wenig. Auch in Berlin agieren Schönredner wie du einer bist.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 08:04

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 May 2018, 08:58)

Das ist ja gerade der Trick. Gewinne werden weggerechnet durch die Möglichkeiten der Steuervermeidung in der EU. Das ist legal. Das ist generell so beim Onlinehandel. Ich habe Amazon nur als Beispiel gebracht. Da ist es aber besonders arg weil bei Amazon viel über Drittanbieter läuft die telweise in China sitzen und auch keine Hemmungen haben auch illegale Methoden der Steuervermeidung zu nutzen.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 86155.html

Du kannst es also drehen und wenden wie du willst. Amazon ist ein Problem. Die Politik muß die Steuergesetzgebung in der EU revolutionieren. Nur fraglich ob dies mit Merkel geht für die das Internet ja eine ganz neue Erfahrung ist. Macron ist da deutlich weiter. Ich die Franzosen können die Kanzlerette da mal zu einer aktiven Politik bewegen. Hoffnung habe ich wenig. Auch in Berlin agieren Schönredner wie du einer bist.



DU bezichtigst zuerst Amazon des "Betrugs" und führst jetzt chinesische Händler und Drittanbieter an....

Das ist albern als "Argument" gegenüber Amazon.

Nur dass du nicht wieder argumentierst , ich wäre dafür diese "Machenschaften" beizubehalten.

NEIN, den "illegalen Methoden" muss ein Ende bereitet werden. ( Falls Amazon selber dazu etwas beitragen kann, ist das Unternehmen natürlich auch mit in die Pflicht zu nehmen)
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 08:06

Alter Stubentiger hat geschrieben:(08 May 2018, 08:35)

Zitiere bitte vollständig. So wie du Zitate kürzt wird der Sinn entstellt. Was natürlich deine Absicht war.



Ich hatte deinen Text SO verstanden, dass DU das Unternehmen Amazon des "Steuer-Betrugs" bezichtigst .

Also ist das nun NICHT der Fall?
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Di 8. Mai 2018, 08:06

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 22:23)

"Realist2014"
bin nicht hier um Fragen zu beantworten. Nimm's hin!


das war ein rhetorische Frage gewesen
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Sanity » Di 8. Mai 2018, 09:01

Wähler hat geschrieben:(08 May 2018, 07:37)

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w ... -1.2622686
SZ 26. August 2015 Deutschlands Mittelschicht schrumpft
"Nach einer Studie der Universität Duisburg-Essen ging der Anteil von Haushalten mit mittleren Einkommen zwischen 1993 und 2013 von 56 auf 48 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg die Quote der schlechter Verdienenden...Der Befund deckt sich mit Ergebnissen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin, das Nettoverdienste betrachtet und eine andere Definition der Einkommensschichten verwendet. Laut DIW nahm die Mittelschicht zwischen 1997 und 2013 von 64 auf 58 Prozent ab."
Es geht in der Betrachtung also um die unteren 30 bis 50% der Einkommen, die unterhalb des Mittleren Einkommens liegen.


weitere Nachweise für eine Zunahme der Ungleichheit in den letzten 20-30 Jahren:
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Einkommen-Armut/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIII1.pdf
https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.550894.de/17-4-1.pdf

Man kann sich solche Zusammenhänge auch aus den Veröffentlichungen zur VWG (langen Reihen) selbst berechnen, nur für den Fall, dass jemand die Zahlen anzweifelt ;)
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VolkswirtschaftlicheGesamtrechnungen/Inlandsprodukt/InlandsproduktsberechnungLangeReihenPDF_2180150.pdf?__blob=publicationFile
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Sanity » Di 8. Mai 2018, 09:09

wer immer noch daran zweifelt, sollte sich die gestern ausgestrahlte ARD-Doku "Ungleichland – Wie aus Reichtum Macht wird“ in der ARD-Mediathek anschauen.
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