Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

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H2O
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon H2O » Sa 5. Mai 2018, 19:43

Sanity hat geschrieben:(04 May 2018, 18:45)

soziale Verhältnisse sind deiner Meinung nach nicht "systembedingt"? Dann mach dir mal Gedanken wie diese zustande kommen und wieso es z.b. in der DDR keine prekären Verhältnisse gab ;)

Sicher waren dort viele gleich arm und wohnten praktisch zum Nulltarif den Mietbestand zu Schrott. Deshalb, natürlich nicht nur deshalb, wurde dieses politische System mit Sperranlagen umgeben, damit die Menschen es nicht nach Belieben verlassen konnten. So richtig danach zurück scheint sich niemand zu sehnen.
Wenn die Einkommen der Menschen "systembedingt" irgendwelchen Marktmechanismen unterworfen werden, muss man die daraus entstehenden sozialen Folgen auch "systembedingt" nennen.

Das sehe ich genau so. Natürlich erzeugt Wettbewerb im Markt Gewinner und Verlierer. Aber alle strengen sich an, nicht immer auf dem letzten Platz zu landen. Dadurch erhöht sich der Wohlstand
sehr vieler Menschen. Und immer schon gab es Menschen, die diese Mühen scheuten und bei guter Gesundheit von der Gemeinschaft leben wollen, sich äußerst nachlässig mit der Kindererziehung befassen... weshalb unser Land zu Ganztagsschulen strebt, um diesen Mangel durch eine gesellschaftliche Anstrengung zu mindern. Hoffentlich bewirkt diese Maßnahme einen starken Rückgang der Dynastien von Hilfsempfängern!
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Sa 5. Mai 2018, 22:31

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 60246.html

man sollte sein Buch lesen, wenn man etwas 'aussagen' möchte.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » So 6. Mai 2018, 20:19

van Kessel hat geschrieben:(05 May 2018, 23:31)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 60246.html

man sollte sein Buch lesen, wenn man etwas 'aussagen' möchte.


in dem Buch geht es NICHT um Deutschland...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 00:21

"Realist2014"
in dem Buch geht es NICHT um Deutschland...
ich habe es gelesen, und in der Tat ging es nicht (nur) um Deutschland. Die Ungleichheit der 'Reichtumsverteilung' ist ein globales Phänomen, und Deutschland ist auch ein Teil der Welt.
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Sanity
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Sanity » Mo 7. Mai 2018, 09:29

H2O hat geschrieben:(05 May 2018, 20:43)

Sicher waren dort viele gleich arm und wohnten praktisch zum Nulltarif den Mietbestand zu Schrott. Deshalb, natürlich nicht nur deshalb, wurde dieses politische System mit Sperranlagen umgeben, damit die Menschen es nicht nach Belieben verlassen konnten. So richtig danach zurück scheint sich niemand zu sehnen.


"Armut" und "Reichtum" sind relative Begriffe. Wenn man sich heute mit ehemaligen DDR-Bürgern unterhält, sagen die: auch wenn es Unterschiede in den Einkommen gab, kannten sie weder "Armut" noch "Reichtum". Wenn man natürlich Richtung "Westen" blickte, konnte man deutliche Unterschiede zu materiellem "Reichtum" sehen, aber auch zur "Armut" im Westen ;)

Das sehe ich genau so. Natürlich erzeugt Wettbewerb im Markt Gewinner und Verlierer. Aber alle strengen sich an, nicht immer auf dem letzten Platz zu landen. Dadurch erhöht sich der Wohlstand


...was faktisch Unsinn ist. Dass es Wohlstandswachstum gab, ist unbestritten, aber bei welchen Menschen ist das Wachstum angekommen? Schau dir die Bruttolohnentwicklung seit 1991 an. Bei den unteren 40% der Reallöhne ist nichts von der materiellen Wohlstandsentwicklung angekommen. Im Gegenteil, die "Anstrengungen" dieser Einkommensgruppen in den letzten 30 Jahren wurden auf die oberen 30% der Reallöhne, sowie auf die Vermögenseinkommen umverteilt. Selbst die mittlere Einkommensgruppe hat mit nur 3% kaum Zuwachs bei den Reallöhnen.
Was ist das für eine Gesellschaft, die einen "Wettbewerb" als Anreizsystem für Wohlstand etabliert und damit die Gesellschaft in "Gewinner" und "Verlierer" spaltet und die Verlierer anschließend auch noch von Teilen der Gesellschaft diskriminiert, schikaniert und im Stich gelassen werden?!
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. (Gandhi)
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 09:40

Sanity hat geschrieben:(07 May 2018, 10:29)

"


...was faktisch Unsinn ist. Dass es Wohlstandswachstum gab, ist unbestritten, aber bei welchen Menschen ist das Wachstum angekommen? Schau dir die Bruttolohnentwicklung seit 1991 an. Bei den unteren 40% der Reallöhne ist nichts von der materiellen Wohlstandsentwicklung angekommen. !


Ursache?

ganz einfach

bei diesen angeblichen 40% ( es sind eigentlich 30%) herrscht eben "Geiz ist geil" in deren Kontext

ein Blick auf die Tätigkeiten genügt

die "pösen" KUNDEN sind halt nicht bereit, für bestimmte Dienstleistungen &Produkte MEHR zu bezahlen, um auch in diesen "Bereichen" eine "Reallohnsteigerung" zu ermöglichen

so einfach ist das

daher wird sich da auch nichts ändern.

der Lohn eines Taxifahres muss im jeweiligen Taxiunternehmen erwirtschaftet werden.

zu den Reallohnsteigerungen bei den Exportunternehmen/ Dax100 usw. gibt es da NULL Bezug
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 09:41

Sanity hat geschrieben:(07 May 2018, 10:29)

.
Was ist das für eine Gesellschaft, die einen "Wettbewerb" als Anreizsystem für Wohlstand etabliert und damit die Gesellschaft in "Gewinner" und "Verlierer" spaltet und die Verlierer anschließend auch noch von Teilen der Gesellschaft diskriminiert, schikaniert und im Stich gelassen werden?!



die BESTE der real MÖGLICHEN

da das Gejammer ja NUR auf RELATIVEN Vergleichen beruht

WO steht denn geschrieben, dass es für ALLE eine "Reallohnsteigerung "geben MUSS?
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 09:47

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 01:21)

"Realist2014"
ich habe es gelesen, und in der Tat ging es nicht (nur) um Deutschland. Die Ungleichheit der 'Reichtumsverteilung' ist ein globales Phänomen, und Deutschland ist auch ein Teil der Welt.


Stimmt.

Im Vergleich zu 5,5 Mrd Menschen auf diesem Planeten sind die ALG II Bezieher in D tatsächlich "reich"
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 12:46

"Realist2014"
Stimmt. Im Vergleich zu 5,5 Mrd Menschen auf diesem Planeten sind die ALG II Bezieher in D tatsächlich "reich"
es sind inzwischen 7,5 Milliarden Menschen. Ich glaube kaum, dass mit der Verteilung des Reichtums auf diesem Planeten, die Hartz4-Bezieher gemeint sind, eher die sogen. Normalverdiener, welche mittels ihrer Zwangsabgaben die Freiheit derjenigen bezahlen, welche ihre Güter nicht versteuern, weil auch das 'große Geld' die Entscheidungsträger (Regierungen) in der Mangel haben, wer was wie versteuert.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Skull » Mo 7. Mai 2018, 13:28

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 13:46)

welche ihre Güter nicht versteuern,

weil auch das 'große Geld' die Entscheidungsträger (Regierungen) in der Mangel haben, wer was wie versteuert.

Wer versteuert denn in Deutschland welche Güter nicht ? :?:

mfg
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 15:20

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 13:46)

"Realist2014"
es sind inzwischen 7,5 Milliarden Menschen. Ich glaube kaum, dass mit der Verteilung des Reichtums auf diesem Planeten, die Hartz4-Bezieher gemeint sind, .


lies nochmal meinen Text..

ich hatte nicht von der Gesamtbevölkerung auf diesem Planeten geschrieben, sondern von DEN 5,5 Mrd, denen es SCHLECHTER geht als unseren ALG II Beziehern in D...
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 15:22

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 13:46)

" , eher die sogen. Normalverdiener, welche mittels ihrer Zwangsabgaben die Freiheit derjenigen bezahlen, .



Welches Jahreseinkommen haben denn diese "Normalverdiener"?

in D bezahlen die 10% mit den höchsten Einkommen ca 60% der gesamten Einkommenssteuer
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 16:22

"Realist2014"
lies nochmal meinen Text..
habe ich, siehe hier: Im Vergleich zu 5,5 Mrd Menschen auf diesem Planeten...
ich hatte nicht von der Gesamtbevölkerung auf diesem Planeten geschrieben, sondern von DEN 5,5 Mrd, denen es SCHLECHTER geht als unseren ALG II Beziehern in D...
ich denke eher, dass du lediglich herumeierst um irgendetwas oppositionelles zu schreiben.

Noch einmal: es geht um den Reichtum und dessen Verteilung in der Welt, nicht um die DIfferenzen zwischen Sklavenarbeitern und Millionären. Wer diese Abstraktion nicht kapiert, sollte btw. keinen Unsinn posten.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 16:30

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 17:22)

"Realist2014"
habe ich, siehe hier: Im Vergleich zu 5,5 Mrd Menschen auf diesem Planeten...
ich denke eher, dass du lediglich herumeierst um irgendetwas oppositionelles zu schreiben.

Noch einmal: es geht um den Reichtum und dessen Verteilung in der Welt, nicht um die DIfferenzen zwischen Sklavenarbeitern und Millionären. Wer diese Abstraktion nicht kapiert, sollte btw. keinen Unsinn posten.


was möchtest DU denn von DEINEM Geld abgeben , damit es "gerechter" wird "in der Welt"?
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon van Kessel » Mo 7. Mai 2018, 16:38

"Realist2014"
in D bezahlen die 10 % mit den höchsten Einkommen ca 60% der gesamten Einkommenssteuer
was sagt denn so die Statistik?
2014 214 33,19 % 45,6 7,07 %
1. Zahl = Jahr der Steuererhebung
2. Zahl = Gesamt Betrag in Milliarden €
3. Zahl = Einzahler Gehalts- und Einkommensteuer in %
4. Zahl = Betrag in Milliarden € Einkommensteuer
5. Zahl = Anteil der Einkommensteuer in %

d.h. von 214 Milliarden Steueraufkommen sind 45.6 Milliarden aus der Einkommensteuer. Der schäbige Rest (~ 168 Milliarden € stammt von Otto Normalverbraucher.

Zu deinem Schnellschus sei noch angefügt, das ein Rentner (mein Status) schon eh 2x sein EInkommen versteuerte; da reicht es nur noch für 2 € für die Obdachlosenzeitschrift. Wer bezahlte wohl die Deutsche Einheit?
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Skull » Mo 7. Mai 2018, 16:46

Guten Tag,

ich möchte vorab darauf hinweisen,

das im WiFo Provokationen und beleidigende aggressive Postings
...seitens der Moderation eingeschränkt und unterbunden werden.

ALso hiermit die BITTE, es erst gar nicht zu versuchen.

Danke.
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Skull » Mo 7. Mai 2018, 16:55

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 17:38)

d.h. von 214 Milliarden Steueraufkommen sind 45.6 Milliarden aus der Einkommensteuer.
Der schäbige Rest (~ 168 Milliarden € stammt von Otto Normalverbraucher.

Die veranlagte Lohn-und Einkommesteuer betrug im Jahr 2016 ... 227 Milliarden Euro.
Zur "Trennung" von Einkommensteuer und Lohnsteuer solltest Du vielleicht das Thema vertiefen und erarbeiten.

DIe Versteuerung von Aktien in Höhe von 10 Mio eines Managers können da nämlich durchaus unter LOHNsteuer fallen,
wie der versteuerte Jahrsgeinnes eines Gewerbetreibenden von 20 K ... unter Einkommensteuer geführt wird.

Einkommensteuer GLEICH viel
und
Lohnsteuer GLEICH wenig
...ist da automatisch ... NICHT zutreffend.

Am besten man betrachtet beide Blöcke als Gesamtposten. :)

mfg
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 17:04

van Kessel hat geschrieben:(07 May 2018, 17:38)

"Realist2014"


d.h. von 214 Milliarden Steueraufkommen sind 45.6 Milliarden aus der Einkommensteuer. Der schäbige Rest (~ 168 Milliarden € stammt von Otto Normalverbraucher.



die Lohnsteuer ist eine vom Arbeitgeber abgeführte Vorauszahlung für die Einkünfte aus Nichtselbständiger Tätigkeit

Zu deinem Schnellschus sei noch angefügt, das ein Rentner (mein Status) schon eh 2x sein EInkommen versteuerte; ?


wieso "versteuert" ein "Rentner" sein Einkommen angeblich 2x?

Klingt irgendwie nach nicht verstandenem "Systemwechsel" bei den Renten hinsichtlich der Besteuerung von Beiträgen und korrespondierenden Rentenauszahlungen
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 7. Mai 2018, 17:16

Skull hat geschrieben:(07 May 2018, 14:28)

Wer versteuert denn in Deutschland welche Güter nicht ? :?:

mfg

Na die Steuervermeidungsstrategien im Online-Handel sind auf Dauer wohl für keinen Staat verkraftbar. Amazon & Co. verzerren den Wettbewerb extrem zu ihren Gunsten. Marktwirtschaft kann nur bestehen wenn keiner der Marktteilnehmer die Regeln alleine oder für ein Kartell bestimmt.

Ungleichheit entsteht aktuell auch nicht nur durch ungleiche Einkommen sondern auch durch extrem steigende Kosten für das Wohnen. Sollte die Bundesregierung da nicht massiv umsteuern wird sich ein cleverer Populist des Themas annehmen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Forscher sehen keinen Anstieg der Ungleichheit

Beitragvon Realist2014 » Mo 7. Mai 2018, 17:17

Alter Stubentiger hat geschrieben:(07 May 2018, 18:16)

Na die Steuervermeidungsstrategien im Online-Handel sind auf Dauer wohl für keinen Staat verkraftbar. Amazon & Co. verzerren den Wettbewerb extrem zu ihren Gunsten. .


bezüglich Amazon wurde schon das Gegenteil bewiesen...
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