[SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

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syna
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Do 11. Jan 2018, 16:22

Boracay hat geschrieben:(11 Jan 2018, 11:28)

Bei welchem Arzt konkret hast du schon mal 6 Wochen gewartet?

Meine Frau ist GKV Versichert und Apothekerin (einen Berufstand den Ärzte hassen wie die Pest), die bekommt genauso schnell einen Termin wie ich. Meine Kinder waren auch schon gesetzlich versichert, einen Unterschied zur jetzigen PKV kann ich nicht feststellen...


Einzelfälle sagen aber nichts über den Gesamtzustand aus.

Im November und Dezember hatte Wagner in einem Zeitraum von drei Wochen 350 Facharztpraxen in ganz Bayern anrufen lassen - je zweimal hintereinander in kurzen Abständen. Beide Male baten die Anrufer um einen Termin: einmal als Kassenpatient und einmal als Privatpatient.

Sieben Fachrichtungen wurden dabei untersucht, darunter Augen-, Haut- und Hals-Nasen-Ohrenärzte sowie Radiologen, Kardiologen, Neurologen und Orthopäden. Das Ergebnis: Nur bei jeder dritten Praxis "machte es keinen oder kaum einen Unterschied, ob man Kassenpatient oder privat versichert war, das heißt: Hier unterschieden sich die angebotenen Wartezeiten kaum", heißt es in der Studie.

Andererseits unterschieden sich die Wartezeiten "in vielen Fällen" sogar um mehr als hundert Tage. "Spitzenreiter war hier ein Augenarzt aus Kaufbeuren: Als Kassenpatient wurde uns ein Termin nach 260 Tagen angeboten, als privat Versicherter nach sieben", schreiben die Autoren.


Studie einer Demografie-Expertin in Bayern: Hier Klicken

Dabei muss man wissen: Die Wartezeiten sind nun wirklich das geringste
Problem des Deutschen Gesundheitssystems. Allerdings zeigen sie
auch dem naiv unbedarfsteten Bürger, dass es da "irgendwie"
unterschiedlich wertvolle Menschen gibt.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon CaptainJack » Fr 12. Jan 2018, 10:59

Das war klar: Die Bürgerversicherung ist vom Tisch.
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firlefanz11
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 12. Jan 2018, 11:24

Boracay hat geschrieben:(11 Jan 2018, 11:28)

Meine Frau ist GKV Versichert und Apothekerin (einen Berufstand den Ärzte hassen wie die Pest), die bekommt genauso schnell einen Termin wie ich. Meine Kinder waren auch schon gesetzlich versichert, einen Unterschied zur jetzigen PKV kann ich nicht feststellen...

Diese Mär vom terminlich bevorzugten PKV Versicherten wird sich noch ewig halten aber ist halt wie mit jeder anderen Art von linker Propaganda. Wird auch nicht wahrer je öfter man es wiederkäut... :rolleyes:
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Fr 12. Jan 2018, 11:28

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:24)

Diese Mär vom terminlich bevorzugten PKV Versicherten wird sich noch ewig halten
aber ist halt wie mit jeder anderen Art von linker Propaganda.
Wird auch nicht wahrer je öfter man es wiederkäut... :rolleyes:

Ich denke, ich gelte nicht als Opfer linker Propaganda. :D

Ich war knapp 20 Jahre privatversichert. Habe jetzt immer noch eine private Zusatzversicherung.
Meine Frau (die zeitlebends GKV versichert ist) und ich haben durchaus in diesen 20 Jahren
erhebliche Unterschiede in Bezug auf eine Bevorzugung von mir und dieses gerade auch terminlich...
...feststellen können.

Für mich...WAR es durchaus wahr und messbar. ;)

mfg
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Dieter Winter » Fr 12. Jan 2018, 11:35

Tja, die Bürgerversicherung ist vom Tisch. SPD hat mal wieder viel Wirbel gemacht, nur um dann einzuknicken.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 12. Jan 2018, 11:51

Skull hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:28)
Für mich...WAR es durchaus wahr und messbar. ;)

mfg

Wenn ich als PKVler über ne Std. beim ZA o. HNO im WZ sitze, und dabei einpenne, fühle ich mich in keinster Weise bevorzugt... ;)
OK, mag ja sein, dass es z. T. stimmt aber in weiten Bereichen eben auch nicht...
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Fr 12. Jan 2018, 12:04

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:51)

Wenn ich als PKVler über ne Std. beim ZA o. HNO im WZ sitze, und dabei einpenne, fühle ich mich in keinster Weise bevorzugt... ;)
OK, mag ja sein, dass es z. T. stimmt aber in weiten Bereichen eben auch nicht...

Jeder hat da seine Wünsche oder seine Erfahrungen.

Ich wollte ja nur mitteilen, das es nicht grundsätzlich eine...
Mär, linke Propaganda oder unwahr ... ist.

mfg
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon CaptainJack » Fr 12. Jan 2018, 12:13

Skull hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:28)

Ich denke, ich gelte nicht als Opfer linker Propaganda. :D

Ich war knapp 20 Jahre privatversichert. Habe jetzt immer noch eine private Zusatzversicherung.
Meine Frau (die zeitlebends GKV versichert ist) und ich haben durchaus in diesen 20 Jahren
erhebliche Unterschiede in Bezug auf eine Bevorzugung von mir und dieses gerade auch terminlich...
...feststellen können.

Für mich...WAR es durchaus wahr und messbar. ;)

mfg
Richtig, das kann man bestätigen. Allerdings hat sich das etwas geändert. So, wie ich es vor 2 Tagen untenstehend geschildert habe, dürfte es aber allgemein den Tatsachen entsprechen. Vorteile sind aber nach wie vor nicht zu verleugnen. Allerdings würden auch GKV-Versicherten wesentliche Nachteile erleiden, hätte es die BV gegeben .... vom unglaublichen Aufwand (und Problematik) der Umstellung mal ganz abgesehen.
von CaptainJack » Mi 10. Jan 2018, 10:39
Ich bin selbst Privatpatient, deshalb kann ich aus der Schule plaudern.
Vor langer Zeit hatte mein früherer Hausarzt tatsächlich ein zusätzliches, kleines Wartezimmer für PKVler. Diese wurden dann tatsächlich nach und nach "eingeschleust", so dass die Wartezeiten tatsächlich erheblich kürzer waren. Inzwischen gibt es das kaum noch.
Der Vorteil ist natürlich, dass ich bei einem Privatarzt einen Termin vereinbaren kann und keine Überweisung zu einem Facharzt benötige, sondern direkt hingehen kann.

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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 12:04

Skull hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:28)

Ich denke, ich gelte nicht als Opfer linker Propaganda. :D

Ich war knapp 20 Jahre privatversichert. Habe jetzt immer noch eine private Zusatzversicherung.
Meine Frau (die zeitlebends GKV versichert ist) und ich haben durchaus in diesen 20 Jahren
erhebliche Unterschiede in Bezug auf eine Bevorzugung von mir und dieses gerade auch terminlich...
...feststellen können.

Für mich...WAR es durchaus wahr und messbar. ;)

mfg

Dann hast du Ärzte mit schlechter Terminplanung . Bei akuten Erkrankungen habe in den letzten Jahren noch nie erlebt dass jemand
nicht sofort behandelt wird. Bei allen anderen Routine oder Vorsorgebehandlungen ist es doch völlig wurscht wie lange es dauert
bis man einen Termin erhält .Man muss nur rechtzeitig für solche Untersuchungen einen Termin vereinbaren .
Meine Frau und ich habe einige Termine an der Pinnwand stecken .Abgesprochen bei der letzten Routine Untersuchung .
Da spielt es keine Rolle ob Privat oder GV . Alles eine Sache der Planung .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 13:29

Wähler hat geschrieben:(10 Jan 2018, 07:59)

https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander


Die Ungleichbehandlung zwischen GKV-Patienten und PKV-Patienten lässt sich empirisch nicht von der Hand weisen.


Nur weil du es behauptest . Niemand benötigt von heute auf morgen einen Termin beim Arzt .
Beweise doch einfach ,dass Ärzte erkrankte Menschen abweisen . Hier handelt es sich um eine Unterstellung dass Ärzte
schwerkranken Menschen Hilfe verweigern . Woher willst du denn wissen nach welchen Kriterien Ärzte ihre Termine planen .?
Selbst wenn ein PV vorgezogen wird kann sich der Termin eines GV nicht um Wochen herauszögern .Reiner Blödsinn .
Oder hat jeder niedergelassene Arzt täglich 10 20 oder 30 PV Patienten . ?
10 % der Privatversicherte( die hohe Versicherungsbeiträge zahlen ) verteilen sich auf viele zig tausend Ärzte .
Selbst wenn ein niedergelassener Arzt pro Tag 5 PV Versicherte behandeln würde hat das auf die Gesamtterminplanung wenig Einfluss .
Nur viele Ärzte haben oft nicht einen PV Patienten in der Praxis . Das Problem vieler Patienten ist sie bemühen sich nicht rechtzeitig
um Termine .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 13:41

firlefanz11 hat geschrieben:(12 Jan 2018, 11:51)

Wenn ich als PKVler über ne Std. beim ZA o. HNO im WZ sitze, und dabei einpenne, fühle ich mich in keinster Weise bevorzugt... ;)
OK, mag ja sein, dass es z. T. stimmt aber in weiten Bereichen eben auch nicht...


Wer auf Ärzte mit einer solchen Terminplanung hat der ist als Patient immer schlecht dran .
Termine werden eingehalten deshalb beruht es auf Märchen das man Stunden im Wartezimmer verbringen muss .
Wäre nicht mein Arzt .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 13:42

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 13:29)
10 % der Privatversicherte( die hohe Versicherungsbeiträge zahlen ) verteilen sich auf viele zig tausend Ärzte .

Genau - deshalb könnte man die PKV dann auch ganz abschaffen.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 14:03

syna hat geschrieben:(13 Jan 2018, 13:42)

Genau - deshalb könnte man die PKV dann auch ganz abschaffen.

Könnte man nach deinem Wunschdenken ,wird man aber nicht weil niemand dadurch einen Vorteil hätte .
PV haben Verträge mit den Versicherungen . Verträge kann man nicht nach Gutdünken außer Kraft setzen .
Privatversicherte helfen damit die Beiträge für gesetzlich Versicherte erschwinglich bleiben .
Die Menschen müssen schon selbst entscheiden dürfen wie sie sich bei Überschreitung der Bemessungsgrenzen oder als
Selbstständige sich versichern .Persönlich habe ich mich für die gesetzl. entschieden aus dem einfachen Grund weil #
die Familie dort mitversichert war.. Nachteile bei Ärzten .Mir bis heute nicht bekannt.
Vor allem bei Zahnärzten nicht .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 14:11

CaptainJack hat geschrieben:(12 Jan 2018, 10:59)

Das war klar: Die Bürgerversicherung ist vom Tisch.

Vernunft siegt .Die braucht niemand . Oder hat unser Land in den vergangenen 70 Nachkriegsjahren
unter der PV Krankenversicherung gelitten ? Im Gegenteil ! Hat irgend ein GV darunter gelitten ? Ein Arzt, ein KH ?
Die Versicherungswirtschaft ist nebenbei auch eine wichtige Säule im Standort Deutschland .
Manchen scheint es wenig auszumachen würden tausende Mitarbeiter der PV KV von heute auf morgen ihren Job verlieren .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 14:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:03)

Könnte man nach deinem Wunschdenken ,wird man aber nicht weil niemand dadurch einen Vorteil hätte .
PV haben Verträge mit den Versicherungen . Verträge kann man nicht nach Gutdünken außer Kraft setzen .
Privatversicherte helfen damit die Beiträge für gesetzlich Versicherte erschwinglich bleiben .
Die Menschen müssen schon selbst entscheiden dürfen wie sie sich bei Überschreitung der Bemessungsgrenzen oder als
Selbstständige sich versichern .Persönlich habe ich mich für die gesetzl. entschieden aus dem einfachen Grund weil #
die Familie dort mitversichert war.. Nachteile bei Ärzten .Mir bis heute nicht bekannt.
Vor allem bei Zahnärzten nicht .


Mmmh :eek: - Du scheinst wirklich zu glauben, was Du da schreibst - erstaunlich!
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Sa 13. Jan 2018, 14:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 12:04)

Dann hast du Ärzte mit schlechter Terminplanung .

Denke am besten mal nach.
Was ich schrieb, was Du dagegen einmal ... wieder daraus machst.

Und denke auch daran, was das Threadthema hier ist.

Und was die meisten Deiner Postings damit zu tun haben sollen...

mfg
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 14:29

Skull hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:22)

Denke am besten mal nach.
Was ich schrieb, was Du dagegen einmal ... wieder daraus machst.

Und denke auch daran, was das Threadthema hier ist.

Und was die meisten Deiner Postings damit zu tun haben sollen...

mfg

Es geht um die Bürgerversicherung und den Behauptungen, dass gesetzlich Versicherte
angeblich schlechter medizinisch versorgt würden .
PV führen dazu ,dass die Beiträge für gesetzlich Versicherte nicht ausufern .Kein GV hätte einen Vorteil davon wenn man die PV aufhebt .
Entscheidend ist die Zahl der Patienten die ein Arzt zu versorgen hat . 10 oder 20 PV machen da wenig aus .Es sei denn die kämmen
alle am gleichen Tag .Ist sicher nicht von auszugehen .
Wie gesagt entscheidend ist auch die rechtzeitige Terminplanung der Patienten .
Wenn es keine PV mehr gäbe alle GV wären würde sich die Zahl der Patienten nicht ändern .
Ob nu jemand einen Tag eher sein EK bekommt oder später ist nicht entscheidend und völlig egal.
Falls ein PV ein Tag eher drankommt bezahlt er dafür auch mehr .Weil er mehr bezahlt
halten sich die Beträge für GV im Rahmen .Mich überrascht immer wieder wie einige Menschen anderen erzählen wollen
Privat Vers. würde von gesetzl. Versicherten profitieren ,bzw. Menschen mit geringerem Einkommen stützen die Besserverdienenden .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Di 16. Jan 2018, 13:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 14:31

Wähler hat geschrieben:(10 Jan 2018, 07:59)
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander
"Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten aus Münster hatten Anrufer je zwei Mal in 405 Facharztpraxen in Nordrhein-Westfalen angerufen und um einen Termin gebeten – einmal als Kassenpatient, das nächste Mal als Privatpatient...Im Schnitt mussten Kassenpatienten rund 27 Tage länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Bei einer ähnlichen Erhebung vor zwei Jahren hatte die Differenz noch 20 Tage betragen. Nach Angaben von Klein-Schmeink hat sich dieser Trend auch bei Untersuchungen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gezeigt.
Klein-Schmeink macht darauf aufmerksam, dass es bei den Anfragen nicht um planbare Termine gegangen sei. Die Anrufer hätten Beschwerdebilder genannt, die das Wohlbefinden beeinträchtigen und bei denen weiteres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen konnte."

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 13:29)
Nur weil du es behauptest . Niemand benötigt von heute auf morgen einen Termin beim Arzt .
Beweise doch einfach ,dass Ärzte erkrankte Menschen abweisen . Hier handelt es sich um eine Unterstellung dass Ärzte schwerkranken Menschen Hilfe verweigern . Woher willst du denn wissen nach welchen Kriterien Ärzte ihre Termine planen .?

Dein Textverständnis lässt zu wünschen übrig: Es geht in der zitierten Studie um eine empirisch-statistische Ungleichbehandlung von GKV und PKV-Patienten, bei denen verhältnismäßig längeres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen könnte. Drei Wochen sind ein nicht zu unterschätzender Zeitraum bei verschiedenen Krankheitsbildern. Wenn Du darin keine Ungleichbehandlung erkennen willst, ist das Deine persönliche Sichtweise, die Dir unbenommen bleibt. ;)
siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.
Zuletzt geändert von Wähler am Sa 13. Jan 2018, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 14:37

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:29)

Es geht um die Bürgerversicherung und den Behauptungen das gesetzlich Versicherte
angeblich schlechter medizinisch versorgt würden .
PV führen dazu ,die Beiträge für gesetzlich Versicherte nicht ausufern zu lassen .
Kein GV hätte einen Vorteil davon wenn man die PV aufhebt .

Ähem ... eine Frage an Dich: Liest Du auch manchmal, was die anderen
hier schreiben?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 14:43

syna hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:20)

Mmmh :eek: - Du scheinst wirklich zu glauben, was Du da schreibst - erstaunlich!

Im Gegensatz zu dir glaube ich nicht . Ich weiß das .
Glauben und Behauptungen aufzustellen überlasse ich dir .
Beweise für deine Thesen hast du eh nicht . Woher sollen die auch kommen .
Übrigens würde mich ein Arzt wochenlang bei akuter Krankheit hinhalten wäre es nicht mehr mein Arzt .

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