[SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

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Positiv Denkender
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 12:32

syna hat geschrieben:(17 Feb 2018, 12:18)

Na Mensch, da sind wir ja fast schon bei der Lösung! :D

Wenn man die PKV-Honorare nach unten korrigieren würde und im Gegenzug
die GKV-Honorare erhöhen würde, so dass beide gleich sind - und voilà: Da hätten
wir das größte Problem gelöst: Die heute üblichen Fehlallokationen würden
sich dann nämlich zurückbilden - und das gesamte Gesundheitssystem würde
effektiver und insgesamt sogar kostengünstiger werden.

Ein zweites Problem bliebe noch, nämlich das sehr unterschiedliche
Klientel hinsichtlich Morbidität und Finanzen. Dieses könnte man durch
einen "erweiterten RSA" ausgleichen. Die PKVen müssten dann an diesem
RSA (=Risikostrukturausgleich) teilnehmen.


Mit diesen 2 Regelungen hätten wir schon eine "Bürgerversicherung light",
in welcher die PKVen mit ihren Besonderheiten (Vor- nach- und Überbehalt,
unterschiedliche Tarife usw.) bestehen bleiben könnten.

Die Zahl der Patienten ändert sich aber nicht . Die 2-3 PV pro Sprechstunde führen nicht zu
längeren Wartezeiten .Reine Behauptungen jenseits jeder Realität.
Gehe mal in eine Praxis ganz ohne PV Patienten . Da stehen die Patienten schon vor der Öffnung vor der Tür.
In einer gut gemischten GV und PV Arztpraxis mit guter Terminvergabe sind die Wartezimmer ( fast leer ).
Die Verteilung der niedergelassenen Ärzte mag ein Problem sein für längere Wartezeiten . Nicht aber der Anteil der PV .
Wartezeiten gab es vor 40 oder 50 Jahren heute dienen Wartezimmer lediglich zur Ablage der Garderobe .
Wer behauptet akut erkrankte Personen würden nicht umgehend ärztlich behandelt begeht eine Falschaussage .
Dein Einheitsbrei ist weder schmackhaft noch sinnvoll. Deshalb kommt er ja auch nicht .
Der wirtschaftliche Schaden wäre immens . Oder meinst du der Zusammenbruch aller PV KV würden keinen wirtschaftlichen Schaden verursachen ? Niemanden außer einigen Neidhammeln wäre damit gedient .
Unsere medizinische Versorgung gilt weltweit als vorbildlich .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Sa 17. Feb 2018, 13:23

syna hat geschrieben:(17 Feb 2018, 12:18)

Ein zweites Problem bliebe noch, nämlich das sehr unterschiedliche
Klientel hinsichtlich Morbidität und Finanzen. Dieses könnte man durch
einen "erweiterten RSA" ausgleichen. Die PKVen müssten dann an diesem
RSA (=Risikostrukturausgleich) teilnehmen.

Was ich an dieser Stelle immer gerne einwerfe...

Es gibt die Mehrwehrtsteuer (19%). Es gibt die Versicherungssteuer (19%).
Die private Kranken- und Pflegeversicherungen sind davon befreit.

ICH...würde einfach ... diese Versicherung ebenfalls mit 19 Prozent Steuer belegen,
erhöht die Beiträge dort eben um 19 Prozent und diese 19 Prozent Steuer fliessen in den Topf der GKV.

Privatversicherte würden sich damit an der solidarischen GKV beteiligen,
die Versicherungen selbst hätten eine langfristige Planungssicherheit
und beide Systeme könnten weithin mit und nebeneinander existieren.

Schein-Diskussionen und Spiegelgefechte könnte man sich dann sparen.

Meine Meinung. :)

mfg
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 17. Feb 2018, 15:20

Realist2014 hat geschrieben:(16 Feb 2018, 15:23)

DEINE Behauptung war, dass "viele" der Krankenversicherten in der Schweiz ihre Prämien nicht bezahlen können und deswegen verschuldet sind..

das ist aber MUMPITZ und steht auch NICHT in dem von dir verlinkten Artikel

Natürlich steht dass da. Soviel Ignoranz hätte ich nicht mal dir zugetraut.

Gemäss dem Euro-Gesundheits-Verbraucher-Indexexterner Link 2016 figuriert die Schweiz auf einer Liste von 35 Ländern bei allen Indikatoren auf dem zweiten Platz – nach den Niederlanden. Das Schweizer System wird als "exzellent, aber teuer" bezeichnet. [color]Die Prämien an die privaten Krankenkassen sind der zweithäufigste Grund für Verschuldung in der Schweiz[/color] – nach den Steuern. Die Prämien steigen Jahr für Jahr – seit Langem.
https://www.swissinfo.ch/ger/krankenver ... n/43270184
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 17. Feb 2018, 15:26

Skull hat geschrieben:(16 Feb 2018, 16:31)

Korrekt.

In dem Artikel steht nämlich EXAKT,
das eine Schuldnerberatung bei IHREN "Kunden" viele Überschuldungen
in Verbindung mit den hohen Krankenkassenbeiträgen sieht.
An Nr. 1 IHRER Kunden - bei der Überschuldung - stehen da übrigens STEUERverbindlichkeiten. :D

Daraus dann einen Schluss für die gesamte Schweiz, viele Bürger oder was auch immer zu ziehen...
...ist ... ein eigenes Kunstwerk.
Man könnte genausogut den Schluss ziehen, das viele Schweizer ...
...wegen der dort HOHEN Steuern verschuldet sind. :p

mfg


Absurd mit solcher Rethorik das Prinzip der Kopfprämie in der Schweiz schönreden zu wollen. Es hat all die Schwächen die auch die hiesige PKV hat, nur daß jeder mitmachen muß.
Das sich daraus ein großes Verschuldungsproblem ergibt kannst du nicht wegdiskutieren.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Sa 17. Feb 2018, 15:31

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:26)

Absurd mit solcher Rethorik das Prinzip der Kopfprämie in der Schweiz schönreden zu wollen. Es hat all die Schwächen die auch die hiesige PKV hat, nur daß jeder mitmachen muß.
Das sich daraus ein großes Verschuldungsproblem ergibt kannst du nicht wegdiskutieren.


nein, es gib auch kein" großes Verschuldungsproblem" wenn 1% der Bevölkerung verschuldet ist und davon der größte Teil wegen STEUERN

und die Kopfprämie IST gerecht

denn die Umverteilung aufgrund der Steuer-Progression ist ausreichend
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Sa 17. Feb 2018, 15:33

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:20)

Natürlich steht dass da. Soviel Ignoranz hätte ich nicht mal dir zugetraut.


NEIN, das steht NICHT in dem Artikel

denn dort steht nur der 2.Platz der "Verschuldeten" von einem UNBEKANNTEN Anteil an der Gesamtbevölkerung ( = Anteil der Verschuldeten )
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 17. Feb 2018, 15:37

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 12:32)

Die Zahl der Patienten ändert sich aber nicht . Die 2-3 PV pro Sprechstunde führen nicht zu
längeren Wartezeiten .Reine Behauptungen jenseits jeder Realität.
Gehe mal in eine Praxis ganz ohne PV Patienten . Da stehen die Patienten schon vor der Öffnung vor der Tür.
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Wartezeiten gab es vor 40 oder 50 Jahren heute dienen Wartezimmer lediglich zur Ablage der Garderobe .
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Ein Problem ist auch die Überversorgung der PKV-Verischerten. Weil sich mit denen so gut verdienen läßt wird diagnostiziert bis der Arzt kommt. Das kostet Zeit. Das kostet Geld. Und der Versicherte darf diesen Fehlanreiz über seine Prämie bezahlen. Auch ein Grund warum Professor Glaeske von der Uni Bremen die PKV am lieben abschaffen würde.
http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a- ... g-100.html
http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a- ... n-100.html
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 17. Feb 2018, 15:39

Realist2014 hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:33)

NEIN, das steht NICHT in dem Artikel

denn dort steht nur der 2.Platz der "Verschuldeten" von einem UNBEKANNTEN Anteil an der Gesamtbevölkerung ( = Anteil der Verschuldeten )


Das ist eine wirklich seltsame Argumentation. Und so kommst du zu dem Schluß dass das keine Rolle spielt. LOL.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Sa 17. Feb 2018, 16:01

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:39)

Und so kommst du zu dem Schluß dass das keine Rolle spielt. LOL.


nein, nur nicht DIE "gewichtige" Rolle , welche du hier versuchst zu suggerieren
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Sa 17. Feb 2018, 16:02

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:37)

Ein Problem ist auch die Überversorgung der PKV-Verischerten. Weil sich mit denen so gut verdienen läßt wird diagnostiziert bis der Arzt kommt. Das kostet Zeit. Das kostet Geld. Und der Versicherte darf diesen Fehlanreiz über seine Prämie bezahlen. Auch ein Grund warum Professor Glaeske von der Uni Bremen die PKV am lieben abschaffen würde.
http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a- ... g-100.html
http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a- ... n-100.html



was kümmert es den Professor, was die PKV Versicherten an Prämie zahlen?

Aber gut, gegen die Absenkung der Honorare bei der PKV habe ich nichts einzuwenden

dann sinken MEINE Beiträge zur PKV :)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Sa 17. Feb 2018, 16:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:26)

Absurd mit solcher Rethorik das Prinzip der Kopfprämie in der Schweiz schönreden zu wollen.

Ich hatte mich überhaupt nicht zur Schweizer Kopfprämie geäussert.
Auch nicht wertend. Weder zustimmend noch ablehnend.

Ich habe lediglich Deinem bewertenden Posting zur Verschuldung von VIELEN widersprochen.

mfg
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 17. Feb 2018, 17:47

Wähler hat geschrieben:(17 Feb 2018, 07:12)

Du entscheidest also einfach ohne empirischen Quellenbeleg darüber, was Fake News von anderen Diskussionsteilnehmern sind. Inakzeptabler Diskussionsstil.
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander
"Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten aus Münster hatten Anrufer je zwei Mal in 405 Facharztpraxen in Nordrhein-Westfalen angerufen und um einen Termin gebeten – einmal als Kassenpatient, das nächste Mal als Privatpatient...Im Schnitt mussten Kassenpatienten rund 27 Tage länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Bei einer ähnlichen Erhebung vor zwei Jahren hatte die Differenz noch 20 Tage betragen. Nach Angaben von Klein-Schmeink hat sich dieser Trend auch bei Untersuchungen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gezeigt.
Klein-Schmeink macht darauf aufmerksam, dass es bei den Anfragen nicht um planbare Termine gegangen sei. Die Anrufer hätten Beschwerdebilder genannt, die das Wohlbefinden beeinträchtigen und bei denen weiteres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen konnte."
siehe auch eine andere Studie und Umfrage:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/p ... -1.3822294
SZ 13. Januar 2018 Privat und gesetzlich Versicherte berichten der SZ über ihre Erlebnisse

Du meinst nun die Aufzählung von einigen Einzelfällen bestätigen deine Behauptungen .
Hättest du deine eingestellten Links richtig gelesen handelte es sich um Routinekontrollen . Akut Erkrankte werden umgehend behandelt.
Die Regel ist jeder Patient hat einen Arzt den er seit Jahren aufsucht . Das Hausarztmodell hilft dabei.
Du lebst [Mod: editiert]. Jeder Mensch würde sich strafbar machen würde man ihm unterlassene
Hilfeleistung nachweisen .Du willst hier Ärzten unterstellen schwer kranke Menschen nicht behandeln zu wollen ?
Du [Mod: editiert].
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » So 18. Feb 2018, 14:42

Skull hat geschrieben:(17 Feb 2018, 16:21)

Ich hatte mich überhaupt nicht zur Schweizer Kopfprämie geäussert.
Auch nicht wertend. Weder zustimmend noch ablehnend.

Ich habe lediglich Deinem bewertenden Posting zur Verschuldung von VIELEN widersprochen.

mfg

Also wenn die Krankenversicherungsprämie in der Schweiz die zweithäufigste Ursache für Verschuldung ist dann können dies deiner Meinung nach also nur Wenige sein. Du machst dich lächerlich.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 14:43

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Feb 2018, 14:42)

Also wenn die Krankenversicherungsprämie in der Schweiz die zweithäufigste Ursache für Verschuldung ist dann können dies deiner Meinung nach also nur Wenige sein. Du machst dich lächerlich.


wenn 2% der Schweizer "verschuldet" sind..

dann können lediglich weniger als 1% WEGEN der KV-Prämie verschuldet sein..


DAS sind WENIGE...

( Bei den Themen Mengenlehre und Prozentrechnung hast du wohl in der Schule gefehlt?)
Zuletzt geändert von Realist2014 am So 18. Feb 2018, 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » So 18. Feb 2018, 14:44

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Feb 2018, 17:47)

Du meinst nun die Aufzählung von einigen Einzelfällen bestätigen deine Behauptungen .
Hättest du deine eingestellten Links richtig gelesen handelte es sich um Routinekontrollen . Akut Erkrankte werden umgehend behandelt.
Die Regel ist jeder Patient hat einen Arzt den er seit Jahren aufsucht . Das Hausarztmodell hilft dabei.
Du lebst [Mod: editiert]. Jeder Mensch würde sich strafbar machen würde man ihm unterlassene
Hilfeleistung nachweisen .Du willst hier Ärzten unterstellen schwer kranke Menschen nicht behandeln zu wollen ?
Du [Mod: editiert].


Er beruft sich auf frei zugängliche Quellen so wie ich es auch tue während du hier mal wieder mit Behauptungen glänzt.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » So 18. Feb 2018, 15:00

Realist2014 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 14:43)

wenn 2% der Schweizer "verschuldet" sind..

dann können lediglich weniger als 1% WEGEN der KV-Prämie verschuldet sein..


DAS sind WENIGE...


Es sind 29.800 Personen die auf der schwarzen Liste stehen. Also ihre Prämie gar nicht bezahlen können. Vor 4 Jahren waren es noch 7300. Wieviele sich genau verschuldet haben um die Prämie noch zahlen zu können weiß ich auch nicht. Aber du hast ja eine Zahl in den Raum geworfen. Woher hast du diese Zahl? Ausgedacht? Ausgeknobelt? Oder gibt es doch Quellen?

Und die Prämien steigen weiter. Die Folgen die Kopfprämie in der Schweiz zeigen sich immer deutlicher. Findest du wirklich diese spezielle PKV-Modell für alle ist ein Vorbild?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » So 18. Feb 2018, 15:59

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Feb 2018, 14:44)

Er beruft sich auf frei zugängliche Quellen so wie ich es auch tue während du hier mal wieder mit Behauptungen glänzt.

Ich denke Behauptungen stellst du auf .Nenne doch einfach Ross und Reiter .Welcher Arzt hat die Behandlung von
schwer erkrankten oder verletzten Menschen abgelehnt ? Welche Notfallaufnahme hat Menschen die ärztliche Versorgung
verwehrt, weil sie lediglich GV sind ? Welcher Zahnarzt versagt Patienten bei akuten Zahnschmerzen die Behandlung ?
Einfach nur Ärzte nennen statt hier anonyme Einzelfälle aufzuzählen . Mag ja sein das du in ganz Deutschland herumtelefonierst
um irgendwo einen Arzttermin zu bekommen .Normal ist aber dass Patienten einen Hausarzt , Facharzt oder Zahnarzt
seit vielen Jahren konsultieren und nicht von Hamburg bis München bei Ärzten herumtelefonieren .
Ärzte leben von ihren Patienten .Einfach Blödsinn zu behaupten 10 % der Patienten einer Praxis würden Wartezeiten für GV
von 4 und mehr Wochen verursachen . Selbst wenn alle in der gesetzl. KV wären würde sich die Patientenzahl nicht verringern ,somit auch nicht die Wartezeiten . Es ist doch völliger Stuss Ärzten zu unterstellen , sie würden schwerkranke Menschen nicht behandeln
nur weil sie in der gesetzl. KK versichert sind .Das würde den Strafbestand der unterlassenen Hilfeleistung erfüllen .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon John Galt » So 18. Feb 2018, 16:23

Alter Stubentiger hat geschrieben:(17 Feb 2018, 15:26)

Absurd mit solcher Rethorik das Prinzip der Kopfprämie in der Schweiz schönreden zu wollen. Es hat all die Schwächen die auch die hiesige PKV hat, nur daß jeder mitmachen muß.
Das sich daraus ein großes Verschuldungsproblem ergibt kannst du nicht wegdiskutieren.


Schulden für Krankenversicherung sind auch in Deutschland nicht selten.

https://www.versicherungsbote.de/id/485 ... staendige/

Die GKV ist ein schrottiges System für Selbständige. In der PKV weiß man, wie viel man im Monat zahlen muss.

Kopfprämie:
220 Milliarden Ausgaben in der GKV. 72 Millionen Versicherte. Macht 3000 Euro pro Nase im Jahr, also 250 Euro im Monat.

Der Staat zockt die Beitragszahler unter anderem dadurch ab, dass er für H4-Empfänger nur 90 Euro im Monat zahlt, bei weitem nicht kostendeckend.
Civilization is the progress toward a society of privacy. The savage’s whole existence is public, ruled by the laws of his tribe. Civilization is the process of setting man free from men.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » So 18. Feb 2018, 16:27

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Feb 2018, 15:00)

Es sind 29.800 Personen die auf der schwarzen Liste stehen. Also ihre Prämie gar nicht bezahlen können. Vor 4 Jahren waren es noch 7300. Wieviele sich genau verschuldet haben um die Prämie noch zahlen zu können weiß ich auch nicht. Aber du hast ja eine Zahl in den Raum geworfen. Woher hast du diese Zahl? Ausgedacht? Ausgeknobelt? Oder gibt es doch Quellen?

Und die Prämien steigen weiter. Die Folgen die Kopfprämie in der Schweiz zeigen sich immer deutlicher. Findest du wirklich diese spezielle PKV-Modell für alle ist ein Vorbild?



29.800 von 7 Mio erwachsenen Schweizern...

yoh- DAS sind ganz "viele".... :D

0,42%....
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 16:46

Alter Stubentiger hat geschrieben:(18 Feb 2018, 14:42)

Also wenn die Krankenversicherungsprämie in der Schweiz die zweithäufigste
Ursache für Verschuldung ist dann können dies deiner Meinung nach also nur Wenige sein.

Du machst dich lächerlich.

Lerne bitte zu lesen und ... zu verstehen.

Das, was ich schreibe, was dagegen in dem Link drin steht und das, was DU daraus machst.

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