[SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

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Alter Stubentiger
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 12. Feb 2018, 15:22

Realist2014 hat geschrieben:(12 Feb 2018, 08:06)

WENN- dann ist es ein Problem was NUR die PKV Patienten betrifft ( denn DIE zahlen das ja mit ihren Beiträgen)

WAS geht das den ANDEREN an?


Es geht die anderen nur etwas bei den Beamten an. Oder ist die Beihilfe von den Beiträgen an die PKV unabhängig?

Und auch wenn es wieder und wiede bestritten wird: Wenn man an bestimmten Kunden das Doppelte verdienen kann.....bei gleicher Leistung.......dann kümmert ein guter Geschäftsmann sich um die welche die meiste Kohle bringen. Ich bin selbst mal mit einem Privatpatienten verwechselt worden. Holla! Wie freundlich der Doc da war. War ganz überrascht. Die Freundlichkeit endete als der Irrtum klar wurde. Bin da auch nie wieder hingegangen.
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Alter Stubentiger
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 12. Feb 2018, 15:23

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Feb 2018, 20:19)

Wieso alle ? PV stellen einen Anteil von ca 10 % der KV .Bisher klappt das bestens mit der KV in Deutschland seit Kriegsende .
Noch besser würde es klappen wenn die Bemessungsgrenzen gesenkt würden damit mehr Bürger selbst entscheiden können welche
Form der KV sie bevorzugen . Übrigens weder Ärztekammer ,noch gesetzl. KK halten etwas von der Bürgerversicherung .
Die wäre überhaupt nicht bezahlbar für den Staat . Der müsste nicht nur die Bruttogehälter für alle Bediensteten anheben
sondern sofort 50 % des AG Anteils abdrücken . Warum sollen sich dadurch die Kosten für Patienten erhöhen ? Das Gegenteil ist der Fall .Durch PV KV bleiben
die Beiträge für die GKV auf niedrigsten Niveau .Welches Problem meinst du ? Deins ? Ist nicht meins .
Die Bürgerversicherung ist vom Tisch das ist gut so. Zum Glück für unser bestens funktionierende Gesundheitssystem .
Durch mehr Eigenleistungen, geringere Pflichtbeiträge könnte es noch verbessert werden .
Dann könnte jeder selbst entscheiden ob er zum Blutdruck oder Fiebermessen einen Arzt aufsuchen will.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit dort den Spiegel zu lesen der für manche das Vater unser zu sein scheint.


Durch ständiges Wiederholen werden deine Aussagen nicht wahrer.
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Alana4
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alana4 » Mo 12. Feb 2018, 16:10

Alter Stubentiger hat geschrieben: Oder ist die Beihilfe von den Beiträgen an die PKV unabhängig?
.....


klar, die Beihilfe ist unabhängig von den gezahlten PKV-Monatsbeiträgen.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Mo 12. Feb 2018, 17:50

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Feb 2018, 15:22)

E

Und auch wenn es wieder und wiede bestritten wird: Wenn man an bestimmten Kunden das Doppelte verdienen kann.....bei gleicher Leistung.......dann kümmert ein guter Geschäftsmann sich um die welche die meiste Kohle bringen. Ich bin selbst mal mit einem Privatpatienten verwechselt worden. Holla! Wie freundlich der Doc da war. War ganz überrascht. Die Freundlichkeit endete als der Irrtum klar wurde. Bin da auch nie wieder hingegangen.


na, das endet doch wenn die Beiträge zur GKV dann angehoben werden, um die Behandlung der GKV Patienten ökonomisch interessant zu gestalten.
Man könnte natürlich auch bei der GKV eine unterschiedliche Honorarordnung einführen...

wer (inkl. AG-Anteil) mehr als 500 Euro bezahlt- der bekommt "Premium"
wer ( inkl. AG Anteil) zwischen 200 und 500 Euro bezahlt - der bekommt "Komfort"

der Rest bekommt "Standard"....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Orwellhatterecht » Mo 12. Feb 2018, 18:31

Realist2014 hat geschrieben:(12 Feb 2018, 17:50)

na, das endet doch wenn die Beiträge zur GKV dann angehoben werden, um die Behandlung der GKV Patienten ökonomisch interessant zu gestalten.
Man könnte natürlich auch bei der GKV eine unterschiedliche Honorarordnung einführen...

wer (inkl. AG-Anteil) mehr als 500 Euro bezahlt- der bekommt "Premium"
wer ( inkl. AG Anteil) zwischen 200 und 500 Euro bezahlt - der bekommt "Komfort"

der Rest bekommt "Standard"....



Typische, neoliberale Sichtweise, der Mensch als Ware, seine Gesundheit = Spielball der Aktionäre !
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 12. Feb 2018, 18:58

Realist2014 hat geschrieben:(12 Feb 2018, 17:50)

na, das endet doch wenn die Beiträge zur GKV dann angehoben werden, um die Behandlung der GKV Patienten ökonomisch interessant zu gestalten.
Man könnte natürlich auch bei der GKV eine unterschiedliche Honorarordnung einführen...

wer (inkl. AG-Anteil) mehr als 500 Euro bezahlt- der bekommt "Premium"
wer ( inkl. AG Anteil) zwischen 200 und 500 Euro bezahlt - der bekommt "Komfort"

der Rest bekommt "Standard"....


Mit dem Begriff Solidargemeinschaft kannst du nicht viel anfangen was?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Di 13. Feb 2018, 06:46

Realist2014 hat geschrieben:(12 Feb 2018, 17:50)
na, das endet doch wenn die Beiträge zur GKV dann angehoben werden, um die Behandlung der GKV Patienten ökonomisch interessant zu gestalten.
Man könnte natürlich auch bei der GKV eine unterschiedliche Honorarordnung einführen...
wer (inkl. AG-Anteil) mehr als 500 Euro bezahlt- der bekommt "Premium"
wer ( inkl. AG Anteil) zwischen 200 und 500 Euro bezahlt - der bekommt "Komfort"
der Rest bekommt "Standard"....

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Feb 2018, 18:58)
Mit dem Begriff Solidargemeinschaft kannst du nicht viel anfangen was?

Womit bestätigt wäre, dass wir mindestens eine Zweigruppenmedizin mit Premium- und Discounter-Kunden haben. Das ist eine typische BWL-Denkweise, die auch für politische Fragestellungen die Richtschnur ist. Die SPD sollte an diesem wichtigen politischen Streitthema auf jeden Fall dranbleiben.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alana4 » Di 13. Feb 2018, 08:29

Wähler hat geschrieben:(13 Feb 2018, 06:46)

Womit bestätigt wäre, dass wir mindestens eine Zweigruppenmedizin mit Premium- und Discounter-Kunden haben. ......


und daran würde sich nichts ändern, wenn es eine "Bürgerversicherung" gäbe. Wer die Mittel hat, wird sich auch dann extra-Service dazu kaufen können, zusatzversichern oder ähnliches.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon KarlRanseier » Di 13. Feb 2018, 11:06

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Feb 2018, 18:58)

Mit dem Begriff Solidargemeinschaft kannst du nicht viel anfangen was?



Der Begriff "Solidargemeinschaft" ist linksextrem. CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne, aber auch die AfD, setzen auf das Gegenteil, nämlich Privatisierungen. Eine Solidargemeinschaft akzeptieren sie nur bzgl. der Kosten und was Bestandsgarantien für besonders systemrelevante Mittelständler betrifft.

Die SPD befindet sich wirtschaftspolitisch auf exakt der gleichen Spur wie die anderen Hartzparteien, auch wenn sie im Wahlkampf immer wieder relativ dümmlich und unglaubwürdig das Gegenteil behauptet.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 13. Feb 2018, 11:27

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:06)

Der Begriff "Solidargemeinschaft" ist linksextrem. CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne, aber auch die AfD, setzen auf das Gegenteil, nämlich Privatisierungen. Eine Solidargemeinschaft akzeptieren sie nur bzgl. der Kosten und was Bestandsgarantien für besonders systemrelevante Mittelständler betrifft.

Die SPD befindet sich wirtschaftspolitisch auf exakt der gleichen Spur wie die anderen Hartzparteien, auch wenn sie im Wahlkampf immer wieder relativ dümmlich und unglaubwürdig das Gegenteil behauptet.

Du befindest dich in deinem eigenen Universum. Ich hoffe du findest irgendwann einen Weg zurück.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 13. Feb 2018, 11:28

Alana4 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 08:29)

und daran würde sich nichts ändern, wenn es eine "Bürgerversicherung" gäbe. Wer die Mittel hat, wird sich auch dann extra-Service dazu kaufen können, zusatzversichern oder ähnliches.


Dagegen hat eigentlich keiner was.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alana4 » Di 13. Feb 2018, 11:33

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:28)

Dagegen hat eigentlich keiner was.


Dann isses wie jetzt auch.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 13. Feb 2018, 11:52

Alana4 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:33)

Dann isses wie jetzt auch.


Nein. Jetzt können sich Gutverdiener und Beamte aus der Solidargemeinschaft zurückziehen. Die Versicherer machen dies attraktiv durch günstige Tarife für die Jugend. Und die Beamten sind eh Zwangskunden.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Boracay » Di 13. Feb 2018, 12:09

Alter Stubentiger hat geschrieben:Nein. Jetzt können sich Gutverdiener und Beamte aus der Solidargemeinschaft zurückziehen.


Nur 20% der PKV Versicherten verdienen über der JAEG. Der Rest sind Beamten (deren Sold unterhalb jeglicher Würde liegt), Rentner, Pensionäre, mies verdienend Selbständige, Kinder und Familienangehörige.

Keiner der oben genannten Gruppennwäre ein Gewinnn für die GKV, im Gegenteil.

Die Versicherer machen dies attraktiv durch günstige Tarife für die Jugend


Ich zahle nach vielen Jahren ungefähr so viel wie ein 25jähriger der in die PKV eintritt.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon KarlRanseier » Di 13. Feb 2018, 12:13

Alter Stubentiger hat geschrieben:(13 Feb 2018, 11:27)

Du befindest dich in deinem eigenen Universum. Ich hoffe du findest irgendwann einen Weg zurück.



Du bist einer der letzten Menschen, die den Sozen irgendetwas glauben. Laut repräsentativen Umfragen liegen die noch 1,5 Prozentpunkte vor der AfD :thumbup: , was allerdings darauf zurückzuführen ist, dass die SPD noch Stammwähler hat, die unkritisch sind und diese neoliberale Bande bedingungslos wählen.

Diese überwiegend alten Menschen sterben jedoch langsam aus, und mit ihnen die überflüssig gewordene SPD.

Von den neoliberalen Parteien ist die SPD die verlogenste, und sechs solche Parteien braucht Deutschland wohl nicht.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Di 13. Feb 2018, 12:50

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Feb 2018, 12:13)

Du bist einer der letzten Menschen, die den Sozen irgendetwas glauben. Laut repräsentativen Umfragen liegen die noch 1,5 Prozentpunkte vor der AfD :thumbup: , was allerdings darauf zurückzuführen ist, dass die SPD noch Stammwähler hat, die unkritisch sind und diese neoliberale Bande bedingungslos wählen.

Diese überwiegend alten Menschen sterben jedoch langsam aus, und mit ihnen die überflüssig gewordene SPD.

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Tot...gesagte...leben länger. ;) :D

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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Di 13. Feb 2018, 14:32

Wähler hat geschrieben:(13 Feb 2018, 06:46)
Womit bestätigt wäre, dass wir mindestens eine Zweigruppenmedizin mit Premium- und Discounter-Kunden haben. Das ist eine typische BWL-Denkweise, die auch für politische Fragestellungen die Richtschnur ist. Die SPD sollte an diesem wichtigen politischen Streitthema auf jeden Fall dranbleiben.

Alana4 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 08:29)
und daran würde sich nichts ändern, wenn es eine "Bürgerversicherung" gäbe. Wer die Mittel hat, wird sich auch dann extra-Service dazu kaufen können, zusatzversichern oder ähnliches.

Solange kein Versicherter terminliche Nachteile beim Facharzt davon hat, sind Zusatzversicherungen für Einzelzimmer im Krankenhaus oder nichtärztliche Gesundheitsdienstleistungen okay.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Realist2014 » Di 13. Feb 2018, 14:53

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Feb 2018, 18:58)

Mit dem Begriff Solidargemeinschaft kannst du nicht viel anfangen was?


bezeichnest du die Schweiz als unsolidarisch?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alana4 » Di 13. Feb 2018, 16:03

Wähler hat geschrieben:Solange kein Versicherter terminliche Nachteile beim Facharzt davon hat, sind Zusatzversicherungen für Einzelzimmer im Krankenhaus oder nichtärztliche Gesundheitsdienstleistungen okay.

Zusatzversorgung/bessere Versorgung/andere Versorgung wird es immer geben für die, die es sich leisten können- und zwar auch für medizinische Leistungen jenseits von Zimmerausstattung oder nichtärztlichen Dingen. Daran wird sich NIE etwas ändern. Auf welchem Planeten lebst du eigentlich?
Und wenn dem Doc deine Krankenangelegenheit nicht so ernst erscheint wie die des anderen Patienten im Wartezimmer, dann wirst du warten müssen. Und wenn der Doc dich eher kühl abfertigt und zu anderen Patienten (nach deiner Ansicht) freundlicher ist, dann liegt es vielleicht eher an deinem Auftreten- mit "Kasse" oder "privat" hat das dann aber eher nichts zu tun.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 13. Feb 2018, 16:14

Realist2014 hat geschrieben:(13 Feb 2018, 14:53)

bezeichnest du die Schweiz als unsolidarisch?

Frag doch mal die Schweizer wie begeistert die sind von ihrem Gesundheitssystem. Viele haben Schulden um die Prämien noch bezahlen zu können. Sicher kein Vorbild.
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