[SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

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Positiv Denkender
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 15:10

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:31)

Dein Textverständnis lässt zu wünschen übrig: Es geht in der zitierten Studie um eine empirisch-statistische Ungleichbehandlung von GKV und PKV-Patienten, bei denen verhältnismäßig längeres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen könnte. Drei Wochen sind ein nicht zu unterschätzender Zeitraum bei verschiedenen Krankheitsbildern. Wenn Du darin keine Ungleichbehandlung erkennen willst, ist das Deine persönliche Sichtweise, die Dir unbenommen bleibt. ;)
siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.

Du hast den Beitrag nicht zu Ende gelesen ..Hättest du wüsstest du, dass die Behauptung der Grünen von der Ärztekammer bestritten wird.
Wie naiv muss man sein zu glauben an jedem Tag kämmen zig PV zu einem Arzt . Ein Arzt schickt Patienten weg um Urlaub zu machen oder warum ? Die wenigen PV pro Arzt fallen doch überhaupt nicht , bezogen auf die gesamt Zahl der Patienten , ins Gewicht .
Es ist doch genau umgekehrt .Die Wartezimmer sind bei den Ärzten voll, die wenig PV Patienten haben .Einige rennen ja nur wegen
der Zeitschriften zum Arzt .
Nochmals bei guter Terminplanungen der Ärzte und der Patienten muss niemand lange warten .
Entscheidend ist die gesamt Zahl der Patienten die ein Arzt pro Sprechstunde behandelt .
Für 50 Patienten aus der GKV benötigt er genau so viel Zeit wie bei 48 GV und 2 PV oder würde eine Bürgerversicherung daran etwas ändern ? 50 bleibt 50 .
Übrigens ich habe als freiwillig gesetzl. Versicherte lediglich früher warten müssen als viele Ärzte keine Termine ausgaben. . Die Zeit im Wartezimmer, egal bei welchem Arzt ,reicht nicht einmal um einen
Artikel in der Zeitschrift zu Ende zu lesen . Hausarzt , Augenarzt , Orthopäde ,HNO gibt es so gut wie keine Wartezeiten . Selbst bei einem
Termin zu kardiologischen Untersuchung im KH reichte das Parkticket für eine Std.
Positiv Denkender
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 15:15

syna hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:37)

Ähem ... eine Frage an Dich: Liest Du auch manchmal, was die anderen
hier schreiben?

Das könnte ich dich fragen .Oder zählst du zu den anderen lediglich diejenigen die mit dir auf gleicher sozialistische Welle liegen ?
Fakt ist bei einer Bürgerversicherung würde sich an der Terminvergabe bei Ärzten nichts ändern ..
Eher verschlechtern denn möglicher Weise müssten Ärzte wegen fehlender PV die Patientenzahl erhöhen
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 15:22

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 14:31)
Dein Textverständnis lässt zu wünschen übrig: Es geht in der zitierten Studie um eine empirisch-statistische Ungleichbehandlung von GKV und PKV-Patienten, bei denen verhältnismäßig längeres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen könnte. Drei Wochen sind ein nicht zu unterschätzender Zeitraum bei verschiedenen Krankheitsbildern. Wenn Du darin keine Ungleichbehandlung erkennen willst, ist das Deine persönliche Sichtweise, die Dir unbenommen bleibt. ;)
siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 15:10)
Du hast den Beitrag nicht zu Ende gelesen ..Hättest du wüsstest du, dass die Behauptung der Grünen von der Ärztekammer bestritten wird.

Es geht nicht darum, was die Bundesärztekammer zu der Studie der Grünen sagt, sondern, wie die Studie erhoben worden ist und welche empirisch-statistische Aussage sie macht, vergleichbar der anderen von mir zitierten Studie. Hör bitte auch auf, mir irgendwelche Worte in den Mund zu legen, die scheinbar in Widerspruch zu Deinen persönlichen Erfahrungen oder Überlegungen stehen. Das ist nämlich keine Argumentation über Sachaussagen, sondern das sind reine Statements Deinerseits, die fast keinen Bezug zu den von mir zitierten Studien erkennen lassen. Auf diese Art von Diskussion kann ich in Zukunft auch verzichten.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 15:58

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 15:22)

Es geht nicht darum, was die Bundesärztekammer zu der Studie der Grünen sagt, sondern, wie die Studie erhoben worden ist und welche empirisch-statistische Aussage sie macht, vergleichbar der anderen von mir zitierten Studie. Hör bitte auch auf, mir irgendwelche Worte in den Mund zu legen, die scheinbar in Widerspruch zu Deinen persönlichen Erfahrungen oder Überlegungen stehen. Das ist nämlich keine Argumentation über Sachaussagen, sondern das sind reine Statements Deinerseits, die fast keinen Bezug zu den von mir zitierten Studien erkennen lassen. Auf diese Art von Diskussion kann ich in Zukunft auch verzichten.

Wie wurde die Studie erhoben ? Einseitige und in der Logik total falsche Studien besagen nichts aber auch gar nichts .
Welche Logik steckt denn in der Behauptung ein GV würde mehrere Wochen länger auf einen Termin warten müssen
obwohl die Zahl der PV allenfalls 10 % ausmacht .Die wenigen PV fallen bei der Terminvergabe so gut wie gar nicht ins Gewicht .
Wenn wirklich 2 oder 3 PV Patienten weniger lange im Wartezimmer sitzen müssen (dafür zahlen sie auch höhere Beiträge )
hat das doch keinerlei Auswirkungen auf die Terminvergabe für den GV . Oder beruhigt es dich dass deine Wartezeit davon abhängt,
ob der vor dir behandelte Patient auch nur in der gesetzl. KV ist ?Das Termine für gesetzlich Versicherte, nur weil Ärzte angeblich einige wenige PV schneller behandeln ,sich um 4-6 Wochen verschieben ist doch lachhaft .
Wartezimmer sind dort voll wo es kaum PV gibt . Notfälle verlängern Wartezeiten egal ob für PV oder G V .
Wenn alle in der gesetzl. Versicherung sind wird ein Arzt nicht doppelt so viele Patienten behandeln ,deshalb schnellere Termine anbieten .
Ich warte lieber einige Tage auf einen Termin als Stunden im Wartezimmer .
Übrigens wir haben freie Arztwahl.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 16:07

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 15:58)
Wie wurde die Studie erhoben ? Einseitige und in der Logik total falsche Studien besagen nichts aber auch gar nichts .
Das Termine für gesetzlich Versicherte, nur weil Ärzte angeblich einige wenige PV schneller behandeln ,sich um 4-6 Wochen verschieben ist doch lachhaft .

Bitte das Unterstrichene genau lesen.
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander
"Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten aus Münster hatten Anrufer je zwei Mal in 405 Facharztpraxen in Nordrhein-Westfalen angerufen und um einen Termin gebeten – einmal als Kassenpatient, das nächste Mal als Privatpatient...Im Schnitt mussten Kassenpatienten rund 27 Tage länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Bei einer ähnlichen Erhebung vor zwei Jahren hatte die Differenz noch 20 Tage betragen. Nach Angaben von Klein-Schmeink hat sich dieser Trend auch bei Untersuchungen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gezeigt.
Klein-Schmeink macht darauf aufmerksam, dass es bei den Anfragen nicht um planbare Termine gegangen sei. Die Anrufer hätten Beschwerdebilder genannt, die das Wohlbefinden beeinträchtigen und bei denen weiteres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen konnte."
siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.[/quote]
Beide Studien machen klar definierte Aussagen über die Art der Ungleichbehandlung. Was ist bitte schön daran lachhaft?
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 16:26

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:07)

Bitte das Unterstrichene genau lesen.
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander
"Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten aus Münster hatten Anrufer je zwei Mal in 405 Facharztpraxen in Nordrhein-Westfalen angerufen und um einen Termin gebeten – einmal als Kassenpatient, das nächste Mal als Privatpatient...Im Schnitt mussten Kassenpatienten rund 27 Tage länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Bei einer ähnlichen Erhebung vor zwei Jahren hatte die Differenz noch 20 Tage betragen. Nach Angaben von Klein-Schmeink hat sich dieser Trend auch bei Untersuchungen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gezeigt.
Klein-Schmeink macht darauf aufmerksam, dass es bei den Anfragen nicht um planbare Termine gegangen sei. Die Anrufer hätten Beschwerdebilder genannt, die das Wohlbefinden beeinträchtigen und bei denen weiteres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen konnte. siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.

Beide Studien machen klar definierte Aussagen über die Art der Ungleichbehandlung. Was ist bitte schön daran lachhaft?[/quote]
Machen sie eben nicht .Deshalb dementiert das auch die Ärztekammer . Alleine der Versuch bei zig Ärzten anzurufen ist doch
völlig realitätsfremd . Normal ist doch, dass man bei seinem behandelnden Arzt anruft. Der wird sich hüten seine Patienten
über Wochen warten zu lassen . Da lebt der von . Deine unsinnigen Behauptungen suggerieren doch, dass den Ärzten ihre Patienten egal wären .
Oder glaubst du ernsthaft ,jemand würde seinen Zahnarzt weiter konsultieren wenn dieser seinen Patienten wochenlang
mit Zahnschmerzen warten ließe ?Auch Ärzte leben von Patienten die kommen ,nicht von den abgelehnten .
Übrigens der Hausarzt hängt sich selbst ans Telefon wenn bei akuten Gesundheitsschäden ein Termin beim Facharzt
zeitnah notwendig ist.
Meine Frau hatte vorgestern einen Zahnarzttermin . Ich sehe ,der neue hängt bereits an der Pinnwand. 31. 01 . Keine Dringlichkeit
Lediglich eine Unterfütterung . Zahnärzte verdienen auch nur an Patienten . Von den wenigen PV kann keiner leben . Vor allem
dann nicht wenn diese keine Beschwerden haben .Übrigens für die nächste Profilaxe habe ich bereits einen Termin .
Damit verbunden ist immer die Kontrolluntersuchung beim behandelnden Zahnarzt . Klappt seit Jahren vorzüglich .
Trotzdem darfst du dich darüber weiter aufregen wenn PV eventuell tatsächlich eher einen Termin bekommen .
Wenn es dich beruhigt dass du lieber auf einen Termin wartest, weil ein GV vor dir dran ist, ok . Kann man machen .
Mir ist es eigentlich egal ob ein PV oder ein GV vor mir dran kommt .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 16:40

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:07)
Bitte das Unterstrichene genau lesen.
https://www.aerztezeitung.de/politik_ge ... hteil.html
Ärtzezeitung 5. Mai 2017 Nach einer aktuellen Erhebung der Grünen geht bei den Wartezeiten bei niedergelassenen Fachärzten die Schere zwischen Kassen- und Privatpatienten weiter auseinander
"Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten aus Münster hatten Anrufer je zwei Mal in 405 Facharztpraxen in Nordrhein-Westfalen angerufen und um einen Termin gebeten – einmal als Kassenpatient, das nächste Mal als Privatpatient...Im Schnitt mussten Kassenpatienten rund 27 Tage länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Bei einer ähnlichen Erhebung vor zwei Jahren hatte die Differenz noch 20 Tage betragen. Nach Angaben von Klein-Schmeink hat sich dieser Trend auch bei Untersuchungen in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg gezeigt.
Klein-Schmeink macht darauf aufmerksam, dass es bei den Anfragen nicht um planbare Termine gegangen sei. Die Anrufer hätten Beschwerdebilder genannt, die das Wohlbefinden beeinträchtigen und bei denen weiteres Warten zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen konnte."
siehe auch eine andere Studie:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/g ... -1.3820465
SZ 11. Januar 2018 Am Ende des Quartals schicken Ärzte Kassenpatienten weg.
Beide Studien machen klar definierte Aussagen über die Art der Ungleichbehandlung. Was ist bitte schön daran lachhaft?

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:26)
Alleine der Versuch bei zig Ärzten anzurufen ist doch völlig realitätsfremd . Normal ist doch, dass man bei seinem behandelnden Arzt anruft.

Du hast offensichtlich nicht verstanden, was die zitierte Studie aussagt. Es geht nicht darum, dass ein einzelnes Indiviuduum bei möglichst wenigen Ärzten anruft, bis es einen angemessenen Termin bekommt, sondern dass ein Durchschnittswert für die Wartezeit eines oder mehrerer idealtypischer GKV- beziehungsweise PKV-Patienten mit gleichem Krankheitsbild durch eine valide Stichprobe ermittelt wird. Anders kann man das empirisch gar nicht vergleichen.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 16:59

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:40)

Du hast offensichtlich nicht verstanden, was die zitierte Studie aussagt. Es geht nicht darum, dass ein einzelnes Indiviuduum bei möglichst vielen Ärzten anruft, sondern dass ein Durchschnittswert für die Wartezeit eines oder mehrerer idealtypischer GKV- beziehungsweise PKV-Patienten mit gleichem Krankheitsbild durch eine valide Stichprobe ermittelt wird. Anders kann man das empirisch gar nicht vergleichen.

Die Studie sagt nichts aus sondern lediglich ,dass verschieden Versicherte versuchen bei zig verschiedenen Ärzten versuchen einen Termin zu bekommen .Diese Form Termine zu bekommen ist völlig realitätsfremd. Der Normalbürge ruft nicht zig verschiedene Ärzte an
sondern den Arzt den er kennt und bei dem er seit Jahren Patient ist . Erachtet der Hausarzt einen Besuch bei einem Facharzt
zeitnah für dringend notwendig ,setzt er sich mit dem Facharzt (KH ) in Verbindung . Eine bodenlose Unterstellung,
schwer Erkrankte müssten wochenlang auf einen Arzttermin warten . Berufstätige müssten ohnehin einen Krankschreibung beim AG
vorlegen .Das wäre wohl kaum möglich wenn der Patient erst in 6 Wochen einen Termin bekäme .
Nochmals beweise ,das KH .Ärzte schwer erkrankte Menschen nicht behandeln nur weil sie GV sind .
Bleibt die Kardinalfrage welchen Vorteil hätte ein GV davon nur weil man einen PV eher einen Terming gibt ?
Der GV bekommt seinen Termin deshalb nicht eher .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 17:00

Gucken wir doch mal, was die OECD dazu sagt:

Die derzeitige Segmentierung des Krankenversicherungssystems wirft Probleme in
Bezug auf soziale Gerechtigkeit und Effizienz auf. „Privatversicherte sind im
Durchschnitt sowohl gesünder als auch wohlhabender als Mitglieder der gesetzlichen
Krankenversicherung, und die Segmentierung führt zu einer weniger effizienten Verteilung
der Risiken, was in höheren Sozialabgaben und letztlich auch einem geringeren Beschäftigungs-
und Wirtschaftswachstum resultiert, mit negativen Auswirkungen für die Gesellschaft als Ganzes.


So steht es im:

OECD: Policy Brief, April 2008, Wirtschaftsbericht Deutschland, Seite 11

------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Abschaffung der „historisch gewachsenen, jedoch angesichts der damit
einhergehenden allokativen und distributiven Verwerfungen wenig sinnvollen und
versicherungsökonomisch nicht begründbaren Trennung der Versichertenkreise“
ist geboten.


as sagt der:

Sachverständigenrat für die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung:
Jahresgutachten 2008/09, Textziffer 678

Die "Trennung der Versichertenkreise" - damit ist die Dualität von GKV und PKV
gemeint. Deren Abschaffung ist also dringend geboten - ein vehementes Plädoyer
für die Abschaffung der PKV bzw. die Einführung der Bürgerversicherung.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Skull » Sa 13. Jan 2018, 17:06

Guten Tag,

in Zukunft werde ich den einen oder anderen Beitrag hier in die Ablage verschieben.
Solche Beiträge die praktisch ausnahmslos persönliche Erfahrungen und eigenes Verhalten wiederspiegeln...
...und die NICHTS mit dem Threadthema zu tun haben.

Die somit eher eine Diskussion zum THEMA stören oder zerstören. Spam also.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 17:09

syna hat geschrieben:Die PKV-Versicherten - und das ist nicht
ihre Schuld, sondern die Schuld des Systems! - beteiligen sich mit keinem
Cent an den Solidarkosten!

Der gut verdienende gesetzlich Versicherte - wie Du ja einer bist - der ist
die Melkkuh des deutschen Gesundheitssystems. Nur ein Bruchteil seiner
Beiträge kommt ihm selbst zugute. Er zahlt für die Solidargemeinschaft –
und wenn er einen Termin beim niedergelassenen Arzt benötigt, muss er
warten, bis dieser alle privat Versicherten bevorzugt hat.

Wenn er ernsthaft erkrankt und braucht die Hilfe eines Universitätsprofessors
braucht, hängt es vom Glück und von seinen Beziehungen ab, ob er
jemals einen Termin bekommt. Wären alle Politiker, Richter und Professoren
gesetzlich versichert, könnte sich dieses System keine drei Monate halten.


jorikke hat geschrieben:(09 Jan 2018, 21:45)

Das hast du dir aber schön erklärt.


Ich verstehe schon Deinen ironischen Unterton!

Und ich finde es richtig gut, dass es Dir gut geht - und Du
offenbar gesund bist und - auch als GKV-Versicherter -
bisher beste Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem
gemacht hast!
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 17:15

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:40)
Du hast offensichtlich nicht verstanden, was die zitierte Studie aussagt. Es geht nicht darum, dass ein einzelnes Indiviuduum bei möglichst wenigen Ärzten anruft, bis es einen angemessenen Termin bekommt, sondern dass ein Durchschnittswert für die Wartezeit eines oder mehrerer idealtypischer GKV- beziehungsweise PKV-Patienten mit gleichem Krankheitsbild durch eine valide Stichprobe ermittelt wird. Anders kann man das empirisch gar nicht vergleichen.

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 16:59)
Die Studie sagt nichts aus sondern lediglich ,dass verschieden Versicherte versuchen bei zig verschiedenen Ärzten versuchen einen Termin zu bekommen .Diese Form Termine zu bekommen ist völlig realitätsfremd.

Wir schreiben einander vorbei. ;) Du kannst mit der beschriebenen Erhebungsmethode der zitierten Studie nichts anfangen, weil Du einen bestimmten Punkt nicht verstehst. Damit gibt es keine Grundlage mehr, die Diskussion sinnvoll und motiviert fortzusetzen. Angenehmen Abend noch.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 17:25

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:15)

Wir schreiben einander vorbei. ;) Du kannst mit der beschriebenen Erhebungsmethode der zitierten Studie nichts anfangen. Damit gibt es keine Grundlage mehr, die Diskussion sinnvoll fortzusetzen. Angenehmen Abend noch.

Ich schon du nicht .Kein GV hat Vorteile davon ,wenn alle Menschen in eine gesetzliche KV verpflichtet werden .
Neidgefühle ersetzen keine Argumente .
Wie das gehen soll ,wenn 10 Millionen PV von heute auf morgen ihre PKV kündigen müssen hast du sicher eine plausible Antwort.
Sozialistische Gleichmacherei hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun .
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 13. Jan 2018, 17:30

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:25)

Ich schon du nicht .Kein GV hat Vorteile davon ,wenn alle Menschen in eine gesetzliche KV verpflichtet werden .
Neidgefühle ersetzen keine Argumente .
Wie das gehen soll ,wenn 10 Millionen PV von heute auf morgen ihre PKV kündigen müssen hast du sicher eine plausible Antwort.
Sozialistische Gleichmacherei hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun .


Dein Szenario steht doch gar nicht zur Debatte.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » Sa 13. Jan 2018, 17:31

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:15)
Wir schreiben einander vorbei. ;) Du kannst mit der beschriebenen Erhebungsmethode der zitierten Studie nichts anfangen, weil Du einen bestimmten Punkt nicht verstehst. Damit gibt es keine Grundlage mehr, die Diskussion sinnvoll und motiviert fortzusetzen. Angenehmen Abend noch.

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:25)
Ich schon du nicht .Kein GV hat Vorteile davon ,wenn alle Menschen in eine gesetzliche KV verpflichtet werden .
Neidgefühle ersetzen keine Argumente .
Wie das gehen soll ,wenn 10 Millionen PV von heute auf morgen ihre PKV kündigen müssen hast du sicher eine plausible Antwort.
Sozialistische Gleichmacherei hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun .

P.S. Es geht mir nicht um die Bürgerversicherung, sondern um die Ungleichbehandlung zwischen GKV und PKV-Patienten. Für die Beseitigung dieser Ungleichbehandlung braucht es keine Bürgerversicherung. Ich schlage vor, wir lassen das jetzt so stehen und auf sich beruhen.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 13. Jan 2018, 17:41

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:31)

P.S. Es geht mir nicht um die Bürgerversicherung, sondern um die Ungleichbehandlung zwischen GKV und PKV-Patienten. Für die Beseitigung dieser Ungleichbehandlung braucht es keine Bürgerversicherung. Ich schlage vor, wir lassen das jetzt so stehen und auf sich beruhen.
Doch das ist der Titel des Strangs .Es gibt keine Ungleichbehandlung bei erkrankten Menschen .Eine reine Unterstellung .
Bei dieser Tatsache können wir es beruhen lassen .Wenn jemand mehr bezahlt hat er auch Recht auf mehr Leistung .
Bei PKV beschränkt sich das lediglich auf die Unterbringung im Krankenhaus nicht auf medizinische Leistungen .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 14. Jan 2018, 17:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 19:29

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:41)
Es gibt keine Ungleichbehandlung bei erkrankten Menschen.


Genauso könntest Du behaupten: 1+1=3
Durch fortwährende Wiederholung wird's ja nicht besser. Du
disqualifizierst Dich damit als Gesprächspartner vollends.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon syna » Sa 13. Jan 2018, 19:32

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:31)

P.S. Es geht mir nicht um die Bürgerversicherung, sondern um die Ungleichbehandlung zwischen GKV und PKV-Patienten. Für die Beseitigung dieser Ungleichbehandlung braucht es keine Bürgerversicherung. Ich schlage vor, wir lassen das jetzt so stehen und auf sich beruhen.


Die Bürgerversicherung ist ja nur ein Weg, nämlich der Vorschlag
der SPD, um aus der Falle der "Dualen Vergütung" herauszukommen.
Und es ist immer noch ein höchst moderater und kompatibler Weg.
Es gäbe das viel radikalerer Lösungen - aber wir wollen ja, dass
möglichst alle Menschen mit den Lösungen zufrieden sind, auch
die Privilegierten.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » So 14. Jan 2018, 07:29

Wähler hat geschrieben:(13 Jan 2018, 17:31)
P.S. Es geht mir nicht um die Bürgerversicherung, sondern um die Ungleichbehandlung zwischen GKV und PKV-Patienten. Für die Beseitigung dieser Ungleichbehandlung braucht es keine Bürgerversicherung. Ich schlage vor, wir lassen das jetzt so stehen und auf sich beruhen.

syna hat geschrieben:(13 Jan 2018, 19:32)
Die Bürgerversicherung ist ja nur ein Weg, nämlich der Vorschlag
der SPD, um aus der Falle der "Dualen Vergütung" herauszukommen.
Und es ist immer noch ein höchst moderater und kompatibler Weg.
Es gäbe das viel radikalerer Lösungen - aber wir wollen ja, dass
möglichst alle Menschen mit den Lösungen zufrieden sind, auch
die Privilegierten.

Der Ansatzpunkt ist die "Duale Vergütung" da, wo sie Privilegien von Fachärzten ermöglicht und bei gleicher Leistung höhere Kosten im gesellschaftlichen Gesamtsystem verursacht. Dass Krankheit oft eine Laune der Natur ist, die Arme und Reiche gleichermaßen trifft und daher Gleichbehandlung und gesellschaftliche Solidarität verlangt, wollen halt gewisse Leute nicht verstehen. Die Solidarität im Gesundheitswesen halte ich persönlich für noch wichtiger, als im Rentenwesen.
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Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?

Beitragvon Wähler » So 14. Jan 2018, 08:46

Wähler hat geschrieben:(14 Jan 2018, 07:29)
Der Ansatzpunkt ist die "Duale Vergütung" da, wo sie Privilegien von Fachärzten ermöglicht und bei gleicher Leistung höhere Kosten im gesellschaftlichen Gesamtsystem verursacht. Dass Krankheit oft eine Laune der Natur ist, die Arme und Reiche gleichermaßen trifft und daher Gleichbehandlung und gesellschaftliche Solidarität verlangt, wollen halt gewisse Leute nicht verstehen. Die Solidarität im Gesundheitswesen halte ich persönlich für noch wichtiger, als im Rentenwesen.

Boracay hat geschrieben:(14 Jan 2018, 08:01)

[Mod: Beitrag in Ablage]

Mäßige Dich bitte in Deinem Ton! Du brauchst in Zukunft auch nicht mehr auf meine Sichtweise beim Thema Krankenversicherung einzugehen. Da verzichte ich gerne darauf. Es gibt genug andere Menschen, die wie ich punktuelle Probleme im Gesundheitswesen sehen und eine Ungleichbehandlung empfinden:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/p ... -1.3822294
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