ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Deutschlandweit einführen?

Ja, für alle öffentlich Beschäftigten
3
13%
Jein, nur für öff. Beschäftigte mit geringem Einkommen
1
4%
Nein, keine Gratistickets
13
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Sonstiges -> Kommentar
7
29%
 
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Dampflok94
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Dampflok94 » Sa 25. Nov 2017, 20:12

frems hat geschrieben:(25 Nov 2017, 17:17)

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... ommen.html

Liebe Userschaft, begrüßt Ihr die Entscheidung der schwarz-grünen Landesregierung in Hessen? Ist es sinnvoll, die Straßen etwas freier zu bekommen, wenn mehr Staatsdiener auf den ÖPNV statt auf den Pkw setzen? Oder haltet Ihr es für fragwürdig, wenn Lehrer und Professoren "für lau" fahren, während Schüler und Studenten (wenn auch vergünstigt) für ihr ÖPNV-Ticket zahlen müssen? ("für lau" heißt hier natürlich nur, dass jemand anderes (-> Dienstherr) bezahlt)

Ich bin da etwas gespalten. Eigentlich halte ich Job-Tickets für eine gute Idee. Aber leider mußte ich immer wieder bemerken, daß für viele gilt "Was nichts kostet ist nichts wert" Ich wäre daher auch eher für einen großzügigen Zuschuß zu einem Ticket.
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Bielefeld09
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 25. Nov 2017, 22:12

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:12)

Ich bin da etwas gespalten. Eigentlich halte ich Job-Tickets für eine gute Idee. Aber leider mußte ich immer wieder bemerken, daß für viele gilt "Was nichts kostet ist nichts wert" Ich wäre daher auch eher für einen großzügigen Zuschuß zu einem Ticket.

Vielleicht nimmst du einfach nur zur Kenntnis,
das wir monatlich wg. angeblichen Schwarzfahrten bezahlen,
deren Ticket aber bezahlt worden ist.
Kasse kann man auch anders machen.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon jack000 » Sa 25. Nov 2017, 22:31

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:12)

Eigentlich halte ich Job-Tickets für eine gute Idee. Aber leider mußte ich immer wieder bemerken, daß für viele gilt "Was nichts kostet ist nichts wert" Ich wäre daher auch eher für einen großzügigen Zuschuß zu einem Ticket.

Da sind wir 100% einer Meinung!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Umetarek » Sa 25. Nov 2017, 22:38

unity in diversity hat geschrieben:(25 Nov 2017, 18:51)

Gute Idee.
Man spart Fahrkartendrucker und Verkäufer und Verkaufsautomaten ein.
Es gibt keine Schwarzfahrer, mit dem entsprechenden Behördenaufwand.
Für die sozial Schwachen, entfällt die Nachweispflicht.

Die Kehrseite, man braucht mehr Fahrzeuge.
Woher nehmen und womit bezahlen?

Mit den Gebühren natürlich, die wollen sie sowieso erheben, dann hat man wenigstens was davon!
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Umetarek » Sa 25. Nov 2017, 22:46

Ich muß dazu sagen, ich hab nur indirekt was davon, als Vermesser werde ich immer aufs Auto angewiesen sein, aber wenn die Autobahnen entlastet sind, freu ich mich auch.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon KarlRanseier » Sa 25. Nov 2017, 23:01

Der ÖPNV könnte generell kostenlos sein.
Wenn man in einer großen deutschen Stadt zweimal von einem Ende ans andere und wieder zurück mit dem ÖPNV dümpelt, so ist das etwa so teuer, wie wenn man mit dem Fernbus 500 km durchs Land fährt. Man findet im ÖPNV vielfach Mondpreise, die absolut inakzeptabel sind.

Ein generell kostenloser ÖPNV, wie ihn die Piraten forderten, ist in diesem Lande allerdings wegen der berühmten deutschen Neidkultur vermutlich nicht durchsetzbar. Dann heulen nämlich der Ferrarifahrer und der Mittelständler herum, dass sie den Studenten und den Arbeitslosen unterstützen müssten, obwohl sie das vielleicht gar nicht wollen. Es wäre auch eine Umverteilung von oben nach unten, denn Menschen mit viel Geld nutzen eher selten Busse und Bahnen. Schon deshalb wird das in diesem Lande niemals kommen.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Umetarek » Sa 25. Nov 2017, 23:05

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Nov 2017, 23:01)

Der ÖPNV könnte generell kostenlos sein.
Wenn man in einer großen deutschen Stadt zweimal von einem Ende ans andere und wieder zurück mit dem ÖPNV dümpelt, so ist das etwa so teuer, wie wenn man mit dem Fernbus 500 km durchs Land fährt. Man findet im ÖPNV vielfach Mondpreise, die absolut inakzeptabel sind.

Ein generell kostenloser ÖPNV, wie ihn die Piraten forderten, ist in diesem Lande allerdings wegen der berühmten deutschen Neidkultur vermutlich nicht durchsetzbar. Dann heulen nämlich der Ferrarifahrer und der Mittelständler herum, dass sie den Studenten und den Arbeitslosen unterstützen müssten, obwohl sie das vielleicht gar nicht wollen. Es wäre auch eine Umverteilung von oben nach unten, denn Menschen mit viel Geld nutzen eher selten Busse und Bahnen. Schon deshalb wird das in diesem Lande niemals kommen.

Wenn dafür die Autobahnen leerer werden... Ich glaube schon, dass da was zu machen ist.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon unity in diversity » So 26. Nov 2017, 05:32

Umetarek hat geschrieben:(25 Nov 2017, 22:38)

Mit den Gebühren natürlich, die wollen sie sowieso erheben, dann hat man wenigstens was davon!

Ich stelle mir gerade das Gezerre vor, wenn es um die Aufteilung der Gebühreneinnahmen geht.
Autobahn-, Straßenbetreiber und zusätzlich die ÖPNV-Unternehmen.
Wenn man sich mittels Schätzungen, des zu erwartenden Zuwachses an Passagieren, auf eine jährliche Summe an den ÖPNV geeinigt hat, muß die errechnete Fahrzeugflotte sofort auf den Straßen zu sehen sein.
Das widerspricht jeder Erfahrung.
Die Verkehrsunternehmen haben bestimmt keine Lagerhallen, voll mit Reservefahrzeugen, die nur auf ihren Einsatz warten.
Eine Teilsumme der Jahreszuschüsse, muß in den Kauf von Neufahrzeugen investiert werden.
Das ist die erste Einschränkung.
Die Neufahrzeuge müssen mindestens EU-weit ausgeschrieben werden, das dauert.
Die Fahrzeugflotte wächst dadurch viel langsamer, als der anfänglich festgestellte Bedarf.
Das macht schlechte Stimmung und vor allem Autofahrer fallen vom Glauben ab.
Die Abwicklung der gewollten, aber nicht gekonnten Umstellung, kostet nochmal extra.
Deutschland live.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Dampflok94 » So 26. Nov 2017, 07:46

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 22:12)

Vielleicht nimmst du einfach nur zur Kenntnis,
das wir monatlich wg. angeblichen Schwarzfahrten bezahlen,
deren Ticket aber bezahlt worden ist.
Kasse kann man auch anders machen.

:?:
Wer zahlt was an wen wg. angeblichen Schwarzfahrens?
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon unity in diversity » So 26. Nov 2017, 08:57

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Nov 2017, 07:46)

:?:
Wer zahlt was an wen wg. angeblichen Schwarzfahrens?

Schwarzfahren soll unter den Besserverdienenden, gleich nach der Steuerhinterziehung, die zweitwichtigste Volkssportart geworden sein.
Die Kosten werden, wie immer, vergesellschaftet.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Dampflok94 » So 26. Nov 2017, 09:00

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Nov 2017, 23:01)

Der ÖPNV könnte generell kostenlos sein.
Wenn man in einer großen deutschen Stadt zweimal von einem Ende ans andere und wieder zurück mit dem ÖPNV dümpelt, so ist das etwa so teuer, wie wenn man mit dem Fernbus 500 km durchs Land fährt. Man findet im ÖPNV vielfach Mondpreise, die absolut inakzeptabel sind.

Hast Du da Beispiele für die Mondpreise? Hierin Berlin ist das ganz in Ordnung. Für gute 60 Euronen/Monat durch die ganze Stadt. Und für 80 noch das Umland dazu incl. Potsdam. Übertrieben ist das nicht, über weniger würde man sich natürlich trotzdem freuen. :)
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Umetarek » So 26. Nov 2017, 09:07

unity in diversity hat geschrieben:(26 Nov 2017, 05:32)

Ich stelle mir gerade das Gezerre vor, wenn es um die Aufteilung der Gebühreneinnahmen geht.
Autobahn-, Straßenbetreiber und zusätzlich die ÖPNV-Unternehmen.
Wenn man sich mittels Schätzungen, des zu erwartenden Zuwachses an Passagieren, auf eine jährliche Summe an den ÖPNV geeinigt hat, muß die errechnete Fahrzeugflotte sofort auf den Straßen zu sehen sein.
Das widerspricht jeder Erfahrung.
Die Verkehrsunternehmen haben bestimmt keine Lagerhallen, voll mit Reservefahrzeugen, die nur auf ihren Einsatz warten.
Eine Teilsumme der Jahreszuschüsse, muß in den Kauf von Neufahrzeugen investiert werden.
Das ist die erste Einschränkung.
Die Neufahrzeuge müssen mindestens EU-weit ausgeschrieben werden, das dauert.
Die Fahrzeugflotte wächst dadurch viel langsamer, als der anfänglich festgestellte Bedarf.
Das macht schlechte Stimmung und vor allem Autofahrer fallen vom Glauben ab.
Die Abwicklung der gewollten, aber nicht gekonnten Umstellung, kostet nochmal extra.
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Sollen se halt die Überschüsse von der GEZ bekommen, oder die gleich ganz abschaffen und auf die Fahrkarte schlagen :D

Fernsehen braucht kein Mensch.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon unity in diversity » So 26. Nov 2017, 09:26

Umetarek hat geschrieben:(26 Nov 2017, 09:07)

Sollen se halt die Überschüsse von der GEZ bekommen, oder die gleich ganz abschaffen und auf die Fahrkarte schlagen :D

Fernsehen braucht kein Mensch.

Der ÖRR kann dir jederzeit erklären, das seine zunehmend puritanischen Sendungen etwas mit Unterfinanzierung zu tun haben.
Deshalb müssen sie ua. Autowerbung verbreiten.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Ebiker » So 26. Nov 2017, 09:39

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Nov 2017, 09:00)

Hast Du da Beispiele für die Mondpreise? Hierin Berlin ist das ganz in Ordnung. Für gute 60 Euronen/Monat durch die ganze Stadt. Und für 80 noch das Umland dazu incl. Potsdam. Übertrieben ist das nicht, über weniger würde man sich natürlich trotzdem freuen. :)


Erfurt Jena und Gera als größte Thüringer Städte 57,70. Weimar 41,40. Fahr ich aus de Citytarif der im Vergleich zu Berlin kleinen Städte raus wirds gleich teurer. Pendle ich zwischen Weimar und Jena ( 30km ) kostet die Monatskarte 135,-. Weimar- Erfurt dito. Ist natürlich reiner Zufall das auf diesen kurzen Strecken zwei Tarifzonen zwischen liegen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon jack000 » So 26. Nov 2017, 09:56

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Nov 2017, 09:00)

Hast Du da Beispiele für die Mondpreise? Hierin Berlin ist das ganz in Ordnung. Für gute 60 Euronen/Monat durch die ganze Stadt. Und für 80 noch das Umland dazu incl. Potsdam. Übertrieben ist das nicht, über weniger würde man sich natürlich trotzdem freuen. :)

na z.B. Großraum Stuttgart (Von der Größe in etwa wie Berlin aber nur 1,2 Mio. Einwohner). Eine Monatskarte für das gesamte Netz kostet 217€ , eine Einzelstrecke 8,50€ bei 7 Zonen:
http://www.vvs.de/tickets/zeitticketsve ... mann-2017/

http://www.vvs.de/download/Tarifzonenplan.pdf
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Dampflok94 » So 26. Nov 2017, 10:22

jack000 hat geschrieben:(26 Nov 2017, 09:56)

na z.B. Großraum Stuttgart (Von der Größe in etwa wie Berlin aber nur 1,2 Mio. Einwohner). Eine Monatskarte für das gesamte Netz kostet 217€ , eine Einzelstrecke 8,50€ bei 7 Zonen:
http://www.vvs.de/tickets/zeitticketsve ... mann-2017/

http://www.vvs.de/download/Tarifzonenplan.pdf

Stimmt, das ist recht hoch. Nimmt man vergleichsweise bas VBB-Gesamtgebiet, so landet man bei ca. 170 Euronen.
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon unity in diversity » So 26. Nov 2017, 11:25

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Nov 2017, 10:22)

Stimmt, das ist recht hoch. Nimmt man vergleichsweise bas VBB-Gesamtgebiet, so landet man bei ca. 170 Euronen.

Auf dem Rummel sind die Fahrgeschäfte viel billiger.
Woran das wohl liegen mag?
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Positiv Denkender » So 26. Nov 2017, 16:47

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 17:57)

Sorry, aber vielleicht sehe ich das Thema:" Verkehrspolitik" genauso,
wie du.
Wenn doch ökologische Mobilität eine wichtige Maxime unserer Gesellschaft ist,
warum stellen wir den ÖPNV für alle nicht kostenfrei her?
So als staatliche Aufgabe.

Wenn du dafür spenden willst dass alle Menschen den ÖPNV kostenlos nutzen können ok .
Musst aber einige Mrd. lockermachen . Warum nicht Wohnfreiheit , kostenlose Gesundheitsversorgung ,
kostenlose Kleidung usw. fordern . Schlaraffenland .? Mobilität kostet . Wie viel jemand dafür aufwendet ist jedem selbst überlassen .
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Gilmoregirl
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Gilmoregirl » So 26. Nov 2017, 17:02

Ich bin für: Sonstiges !

Statt denen, die im öD doch ein relativ bis überaus gutes und auch sicheres Einkommen haben, auch noch mehr Zucker in den Allerwertesten zu blasen, sollten solche Tickets an Senioren und Geringverdiener ausgegeben werden.
Und...ich bin im öD...ich brauche keine kostenlosen Tickets.
Maikel
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Re: ÖPNV-Tickets für Beamte und öff. Angestellte?!

Beitragvon Maikel » So 26. Nov 2017, 17:32

frems hat geschrieben:Ist es sinnvoll, die Straßen etwas freier zu bekommen, wenn mehr Staatsdiener auf den ÖPNV statt auf den Pkw setzen?

Ist das denn eine Bedingung dabei? Daß man den ÖPNV nur als Ersatz für den PKW benutzen darf?
Ich fürchte nicht.
Deshalb wird die kostenlose Benutzung des ÖPNV auch zu zusätzlichen Fahrten führen; man kann z.B. für lau mit der Bahn nach Frankfurt reinfahren statt vor Ort einzukaufen, wenn es die Teile in Frankfurt ein paar Cent günstiger gibt.

Man kann sich auch nur mal so in Zug oder Bus setzen und in der Gegend spazieren fahren lassen; ist ja für lau, Heizung bzw. Klimaanlage laufen "kostenlos".

Auch wer bisher (aus Kostengründen) mit dem Rad fährt, könnte stattdessen zukünftig kostenlos mit Bussen und Bahnen fahren.
Ich kenne eine Untersuchung aus Lübeck, nach der genau das passiert, auch wenn man nur die Preise senkt und/oder das Angebot ausbaut: Es steigen wesentlich mehr Radfahrer auf den ÖPNV um als Autofahrer.

Letztlich führen also die Freifahrten zu zusätzlichem Verkehr, zumindest, wenn das Angebot des ÖPNV entsprechend dem "Bedarf" ausgebaut wird.

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