Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Sa 16. Dez 2017, 20:53

hallelujah hat geschrieben:(16 Dec 2017, 20:44)

Ist aber einfacher, wenn man darauf vorbereitet ist. Nennt sich Weitsicht. :)
Klar, ist aber nicht immer so einfach. Ab und an herrscht in der Glaskugel Nebel ;)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Sa 16. Dez 2017, 21:05

Misterfritz hat geschrieben:(16 Dec 2017, 20:53)

Klar, ist aber nicht immer so einfach. Ab und an herrscht in der Glaskugel Nebel ;)


Naja, in die Zukunft blicken kann niemand. Aber mögliche Szenarien kann man durchspielen.
Das Problem damit, wenn die Grossstädte noch attraktiver werden und die Konsequenzen daraus, halte ich für sehr wahrscheinlich

Daher passt der Vergleich zum Schach vielleicht besser, was passiert wenn, dann, wenn, dann... Es gibt nicht nur eine Möglichkeit
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon think twice » Sa 16. Dez 2017, 21:09

hallelujah hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:05)

Naja, in die Zukunft blicken kann niemand. Aber mögliche Szenarien kann man durchspielen.
Das Problem damit, wenn die Grossstädte noch attraktiver werden und die Konsequenzen daraus, halte ich für sehr wahrscheinlich

Daher passt der Vergleich zum Schach vielleicht besser, was passiert wenn, dann, wenn, dann... Es gibt nicht nur eine Möglichkeit

Wer soll denn ein Problem bekommen? Die Großstadt? Jede Stadt ist daran interessiert zu wachsen, denn jeder Einwohner bringt bares Geld.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Sa 16. Dez 2017, 21:16

think twice hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:09)

Wer soll denn ein Problem bekommen? Die Großstadt? Jede Stadt ist daran interessiert zu wachsen, denn jeder Einwohner bringt bares Geld.


Wäre das so, gäbe es kein Wohnungsproblem...
Ansonsten lese und verstehe die vorhergehende Diskussion, auch wenn es dir wie immer schwerfällt...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon think twice » Sa 16. Dez 2017, 21:26

hallelujah hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:16)

Wäre das so, gäbe es kein Wohnungsproblem...
Ansonsten lese und verstehe die vorhergehende Diskussion, auch wenn es dir wie immer schwerfällt...

So schwer ist es nicht, die Gedankengänge eines neoliberalen Marktradikalen nachzuvollziehen. Ich muss ihm aber nicht zustimmen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Sa 16. Dez 2017, 21:29

think twice hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:26)

So schwer ist es nicht, die Gedankengänge eines neoliberalen Marktradikalen nachzuvollziehen. Ich muss ihm aber nicht zustimmen.


Sonst noch was?
Kopfschüttel...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » So 17. Dez 2017, 08:11

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 18:12)
Solange nach wie vor mehr Sozialwohnungen aus die Sozialbindung herausfallen, als neue gebaut werden, besteht kein Grund zu falschen Befürchtungen:
http://www.mieterbund.de/presse/pressem ... 6ee3e2e96c

hallelujah hat geschrieben:(16 Dec 2017, 18:33)
Zuerst müsste mal kontrolliert werden, ob die Voraussetzungen überhaupt noch gegeben sind, eine sozialgeförderte Wohnung zu besetzen. Hier besteht tätsächlich ein erhebliches politisches Defizit.
Dadurch könnten eine ganze Menge Wohnungen frei werden.

https://www.welt.de/print/wams/politik/ ... nstig.html
Wams 4. Oktober 2015 Eine Fehlbelegung, die keiner kontrolliert
„Neuere Studien zeigen, dass schon zwei bis drei Jahre nach dem Einzug 30 bis 40 Prozent aller Bewohner Einkommen oberhalb der Grenzen im sozialen Wohnungsbau erzielen“, schreiben auch Jürgen Volkert, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Pforzheim, und Co-Autorin Eva-Maria Schick im Fachbuch „Soziale Dienste und Umverteilung in Deutschland“. Der Geschäftsführer eines Braunschweiger Wohnungsunternehmens, der namentlich nicht genannt werden will, geht sogar davon aus, dass mehr als 80 Prozent der Mieter seiner Ende der 90er-Jahre errichteten Sozialwohnungen Einkommen oberhalb der Grenzwerte erzielen.

Nur in Hessen wurde die Fehlbelegungsabgabe wieder eingeführt. Da besteht also in den anderen Ländern Handlungsbedarf. Wieder ein schönes Beispiel, wie die Mittelschicht sich selbst subventioniert. Die Mittel sollten den wirklich Bedürftigen zu Gute kommen.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » So 17. Dez 2017, 08:30

Wähler hat geschrieben:(17 Dec 2017, 08:11)

https://www.welt.de/print/wams/politik/ ... nstig.html
Wams 4. Oktober 2015 Eine Fehlbelegung, die keiner kontrolliert

Nur in Hessen wurde die Fehlbelegungsabgabe wieder eingeführt. Da besteht also in den anderen Ländern Handlungsbedarf. Wieder ein schönes Beispiel, wie die Mittelschicht sich selbst subventioniert. Die Mittel sollten den wirklich Bedürftigen zu Gute kommen.


Es wird aber etwas deutlich: bei Bezug der Wohnung waren sie bedürftig. Fallen sie aus der Bedürftichkeit heraus, nehmen sie Vorteile trotzdem weiterhin mit. Das Märchen der solidarischen sozial korrekten Sozialschwachen kann endgültig begraben werden...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 10:46

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 08:47)

Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? ;) Der mittlere Ring in München ist eine vierspurige Schnellstraße und die Miet- und Immobilienpreise diesseits und jenseits dieses Ringes unterscheiden sich bis auf einzelne Bezirke kaum noch. Die Niedrigverdiener hier müssen inzwischen fast 50% ihres Einkommens für Wohnkosten aufbringen. Du willst anscheinend, dass alle Betroffenen dann nach weit außerhalb von München ziehen.

Du suggerierst doch, dass dort Niedrigverdiener wohnen . Ist aber nicht so .Dort wohnten und lebten schon immer Menschen mit überdurchschnittlichen
Einkommen .Das gilt nicht nur für München sondern für die meisten Metropolen dieser Welt. Für sozialen Wohnungsbau sind diese Lagen nun zu teuer. Bebaute
Grundstücke gehören selten dem Staat sondern sind Eigentum Deshalb ist es unsinnig Sozialwohnungen in solchen Lagen zu bauen .
Wer in solchen Lagen 50 % seines Einkommens für Mieten aufbringen kann gehört sicher nicht zu den Niedrigverdienern .Wäre es so müsste man dort
für 600 ,-€ eine passable Wohnung mieten können .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 11:00

hallelujah hat geschrieben:(16 Dec 2017, 18:48)

Ich weiss auch nicht, wie sich das Arbeitsleben verändern wird. Vielleicht setzen sich Home-Offices mehr durch. Den Gedanken sollte man aber nicht mal nicht leichtfertig zur Seite wischen, wie Arbeitsplätze, wenn möglich, unabhängiger von Zentren gestaltet wetden können.
Meine Gedanken dazu kann ich aber nicht in ein paar kurzen Sätzen bündeln...


Es ist doch völlig wurscht wo Arbeitsplätze entstehen .. Fakt ist in den Innenstädten gibt es Massenarbeitsplätze in Industrie und Gewerbe selten .
Weder Daimler , noch andere Industrie ,Logistikunternehmen werden ihre Produktionsstätten in die City verlegen . Entscheidend allein ist, die Mitarbeiter
dieser Unternehmen leben doch heute auch in Wohnungen . Die Bevölkerungszahlen nehmen ab nicht zu . Völliger Quatsch das man in Citylage tausende von Wohnungen bauen könnte. Dafür besteht kein
Bedarf. Platz für Neubauten ist in Citylagen eh nicht vorhanden . Es war nie anders dass in Städten Mieten und Immobilienpreise unterschiedlich hoch waren .
Eine völlig unsinnige Diskussion das jetzt auf einmal verlangt wird in bestimmten Wohngegeneden sozialen Wohnungsbau voranzutreiben .
Jeder Mensch der eine neue Wohnung bezieht hinterlässt eine leere Wohnung .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Di 19. Dez 2017, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 11:04

think twice hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:26)

So schwer ist es nicht, die Gedankengänge eines neoliberalen Marktradikalen nachzuvollziehen. Ich muss ihm aber nicht zustimmen.

Kommunisten muss man auch nicht zustimmen .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 11:17

think twice hat geschrieben:(16 Dec 2017, 21:09)

Wer soll denn ein Problem bekommen? Die Großstadt? Jede Stadt ist daran interessiert zu wachsen, denn jeder Einwohner bringt bares Geld.


Hartz IV Leistungen sehen neben dem Regelsatz auch einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizkosten (KdU) nach § 22 SGB II vor. Hierfür muss beim Arbeitslosengeld II Antrag zusätzlich die „Anlage KdU“ ausgefüllt werden. Diese Kosten werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen und richten sich nach den örtlichen Richtlinien der Städte und Gemeinden (es gibt keine bundeseinheitliche Regelung!). Die Miete für die Wohnung kann einerseits an den Leistungsbezieher ausbezahlt werden, mit der Auflage diesen Betrag zweckentsprechend zu verwenden. Kann dies nicht gewährleistet werden, kann das Jobcenter diese Zahlungen direkt an den Vermieter der Wohnung leisten.

Vor Bewilligung wird eine Überprüfung der Angemessenheit dieser Wohnkosten vorgenommen nach Maßgabe der individuellen Verhältnisse, der Wohnfläche und des ortsüblichen Mietspiegels. Sollten die Wohnkosten nicht angemessen sein, sind Sie verpflichtet diese Kosten zu senken, ggf. auch durch einen Umzug in eine kleinere oder günstigere Unterkunft. Hier entsteht in aller Regel ein großes Problem für Hartz IV Bezieher, da die Städte und Gemeinden häufig mit veralteten Mietspiegeln arbeiten, so dass die vorgeschriebenen Kosten für eine Wohnung schon lange durch die Mietpreissteigerungen realitätsfremd sind. Einher geht damit, dass zunehmend sozial verträgliche Wohnungen rar werden und damit auch, besonders in Großstädten sog. „soziale Brennpunkte“ entstehen.

Als eine angemessen große Wohnung betrachtet die Agentur für Arbeit für eine Person mit 50 m². Diese erhöht sich um jede weitere in der Bedarfsgemeinschaft lebende Person um 15 m², wobei Säuglinge nicht als „Person“ gelten.



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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 11:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:00)

Es ist doch völlig wurscht wo Arbeitsplätze entstehen .. Fakt ist in den Innenstädten sind Massenarbeitsplätze selten in Industrie und Gewerbe selten .
Weder Daimler , noch andere Industrie ,Logistikunternehmen werden ihre Produktionsstätten in die City verlegen . Entscheidend allein ist die Mitarbeiter
dieser Unternehmen leben doch heute auch in Wohnungen . Die Bevölkerungszahlen nehmen ab nicht zu . Völliger Quatsch das man in Citylage tausende von Wohnungen bauen könnte. Dafür besteht kein
Bedarf. Platz für Neubauten ist in Citylagen eh nicht vorhanden . Es war nie anders dass in Städten Mieten und Immobilienpreise unterschiedlich hoch waren .
Eine völlig unsinnige Diskussion das jetzt auf einmal verlangt wird in bestimmten Wohngegeneden sozialen Wohnungsbau voranzutreiben .
Jeder Mensch der eine neue Wohnung bezieht hinterlässt eine leere Wohnung .


Nö.

Durch die "Entsolidarisierung" der Familie entstehen ein Personen-Haushalte.

Der Staat will DAS so. 50qm - .....jede WEITERE Person erhält NUR noch 15 qm.

Also - nimmt man 4 Wohnungen im gleichen "Aufgang" - und isst bei Mutti....statt in einer grossen Wohnung zusammen zu leben.
Zuletzt geändert von Teeernte am So 17. Dez 2017, 11:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » So 17. Dez 2017, 11:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:00)
Jeder Mensch der eine neue Wohnung bezieht hinterlässt eine leere Wohnung .
Dass das nicht unbedingt so ist, hatten wir auch schon mal.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 11:24

Misterfritz hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:22)

Dass das nicht unbedingt so ist, hatten wir auch schon mal.


Jepp.... Wochenendheimfahrer haben 2 Wohnungen. Eine grosse ....und eine für Arbeit.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 17. Dez 2017, 11:24

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:00)

Jeder Mensch der eine neue Wohnung bezieht hinterlässt eine leere Wohnung .

Nö.

Warum kapierst DU das einfach nicht ? :?:

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 11:26

Misterfritz hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:22)

Dass das nicht unbedingt so ist, hatten wir auch schon mal.

Was hatten wir schon ? Das jeder der in eine neue Wohnung zieht vorher obdachlos war?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 17. Dez 2017, 11:29

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:26)

Was hatten wir schon ? Das jeder der in eine neue Wohnung zieht vorher obdachlos war?

Lesen und verstehen sind zweierlei. :D

Wenn jemand erwachsen wird, zieht er aus der elterlichen Wohnung aus.
Die alte Wohnung steht nicht leer. :p

Wenn Menschen sich trennen, zieht einer aus.
Die alte Wohnung steht nicht leer. :p

Wenn Menschen aus beruflichen gründen pendeln und eine neue Wohnung anmieten.
Die alte Wohnung steht nicht leer. :p

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » So 17. Dez 2017, 11:34

Positiv Denkender hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:26)

Was hatten wir schon ? Das jeder der in eine neue Wohnung zieht vorher obdachlos war?


...die Leute leben länger ....INSGESAMT werden also mehr Wohnungen benötigt. 20 Jahre länger leben = 24 % mehr Wohnungsbedarf ....

Weniger Raucher - mehr Wohnungsbedarf. :D :D
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 17. Dez 2017, 11:39

Teeernte hat geschrieben:(17 Dec 2017, 11:34)

...die Leute leben länger ....INSGESAMT werden also mehr Wohnungen benötigt. 20 Jahre länger leben = 24 % mehr Wohnungsbedarf ....

Weniger Raucher - mehr Wohnungsbedarf. :D :D

Ich denke die sterben alle an Stickoxide Vergiftungen .Richtig ist die Leute leben länger .Wahr ist die Bevölkerung wird nicht mehr sondern nimmt ab.

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