Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Fr 15. Dez 2017, 13:34

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:51)

In der Innenstadt werden ohnehin kaum Wohnungen gebaut .Da ist überhaupt kein Platz für Wohnungen .Im Bezirk Stadtmitte wohnen die wenigsten Menschen .
In den Vorstädten der City gibt es Wohnviertel mit hohem Altbaubestand . Natürlich werden diese Immobilien fast ausschließlich von Eigentümern
bewohnt .Wer dort zur Miete wohnt kennt auch die Mietpreise .Niemand muss dort hinziehen .
Ich weiss ja ned, von welcher Stadt Du redest, aber hier werden in der Innenstadt dauernd Wohnungen gebaut - dafür gibt es entsprechend weniger Parkplätze, z.B.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 13:41

Misterfritz hat geschrieben:(15 Dec 2017, 13:34)

Ich weiss ja ned, von welcher Stadt Du redest, aber hier werden in der Innenstadt dauernd Wohnungen gebaut - dafür gibt es entsprechend weniger Parkplätze, z.B.

Ich kenne keine Innenstadt wo man Wohnungen baut .
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Misterfritz
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Fr 15. Dez 2017, 13:42

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 13:41)

Ich kenne keine Innenstadt wo man Wohnungen baut .
Das ist aber nicht mein Problem.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Fr 15. Dez 2017, 17:30

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Dec 2017, 23:31)

NÖÖ, ich muss mich über München nicht schlau machen,
ich teile dir einfach mit, das es in Deutschland
800 000 Wohnungssuchende gibt und das München
lt. dir daran was geändert hat und Planungen beschlossen hat.
Nun frage ich:
Was denn?
Und was kommt hinter kopfloses Hinkel... :?: :D



Und ich teile dir mit, daß sich Städte und Gemeinden der Problematik bewusst sind.
Nur können die nicht zaubern und der Goldesel ist gerade zur Inspektion...

Die Städte wachsen doch in erster Linie dadurch, daß immer mehr Menschen in die Städte ziehen. Die Gründe dafür spielen an dieser Stelle keine Rolle.
Sicherlich sind die Städte auch in der Pflicht. Und sie versuchen auch, dieser Pflicht nachzukommen. Manche mehr, manche weniger. Aber zaubern können die nicht.

Du und einige andere von euch haben eine Erwartungshaltung, die ko... mich langsam an.

Fragt man dann nach Ideen, was getan werden könnte, dann kommt NICHTS. Die Städte und Gemeinden haben nicht den Keller voll Gold liegen. Aber die haben bereits Ideen in der Umsetzung, von denen du wahrscheinlich noch nie gehört hast...
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Fr 15. Dez 2017, 17:31

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 06:40)
Wir leben inzwischen in einer Dienstleistungsgesellschaft mit Büro- und Wohngebäuden überall in der Stadt. Wenn wir nicht an bestimmten Stellen korrigieren, dürfte sich München zu einer Reichengesellschaft entwickeln. Noch ist es nicht soweit. Städtische Wohnungsbaugesellschaften können neben privaten Wohnungsbaugenossenschaften einen Mindestbestand an Sozialwohnungen vorhalten. Der Sozialstaat kann sich dann auf die wirklich bedürftigen kranken und alten Menschen konzentrieren. Gehört für mich zu einer modernen Gesellschaft einfach dazu.

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:27)
Reiche wohnen zumeist an den Stadträndern, bestimmt nicht in Wohnvierteln mit sozialem Wohnungsbau. Die Zahl der Reichen beschränkt sich in unserer Stadt auf weniger als 1 % .
Fakt ist die Speckgürtel um die Großstädte sind gewachsen ,weil man in Städten nicht genügen Bauland für Häuslebauer angeboten hat.
Bleibt anzumerken der Anteil der Arbeitsplätze in Innenstädten ist gering.

Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Für den Ballungsraum München treffen Deine Beobachtungen jedenfalls nicht zu. Die Unterschiede zwischen Speckgürtel, München außerhalb des Mittleren Rings und München innerhalb des Mittleren Rings sind eher gering. Die Anzahl der Arbeitsplätze innerhalb des Mittleren Rings ist hoch. Die Unterschiede bei den Miet- und Immobilienpreisen zwischen München und dem Speckgürtel sind gering. Da musst Du schon über 30 Kilometer raus. In München gibt es bei 16 Bezirken zwei bis drei mit verhältnismäßig viel sozialem Wohnungsbau aus den 70gern. Es geht mir in erster Linie um die wirklich bedürftigen Menschen innerhalb von München, was Du überhaupt nicht wahrnehmen willst.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Fr 15. Dez 2017, 18:17

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 17:31)

. Es geht mir in erster Linie um die wirklich bedürftigen Menschen innerhalb von München, was Du überhaupt nicht wahrnehmen willst.


was stellt du dir denn da vor?

Es gibt keine Flächen für reinen "Sozialen Wohnungsbau" innerhalb des Mittleren Rings...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 23:17

Misterfritz hat geschrieben:(15 Dec 2017, 13:42)

Das ist aber nicht mein Problem.

Meins auch nicht .Mitte des Jahres war ich in München und habe nicht feststellen können das dort im Bereich Marienplatz ,Stachus ,Schwabing riesig
Wohnungsbau betrieben wurde. Ich habe auch nicht erkennen können ,dass man dort Kaufhäuser ,EH Geschäfte ,Hotels oder andere Geschäftshäuser
abreißt um dort Wohnungen zu bauen . In unserer Stadt werden in der Innenstadt Einkaufspassagen umgestaltet ,Wohnungen sind dort nicht geplant
Wäre auch kein Platz . Rathaus Dom und andere historische Bauten werden stehen bleiben .Wohnungsbau in der City ?
Ach ja den historischen Marktplatz könnte man noch bebauen ,darf man aber nicht .
Du solltest dir einmal Innenstädte anschauen dann würdest du erkennen ,dass Wohnhäuser dort rar sind .Allenfalls einige Hausmeisterwohnungen .
Freie Grundstücke gibt es dort nicht . Wohnungsbau findet weit außerhalb der City statt . In Köln und Essen war ich auch in diesem Jahr .
Auch dort konnte ich in Citylage keine riesigen Wohnungsbauprojekte entdecken . Nicht ausgeschlossen das man in deinem Wohnort ,Geschäftshäuser, Kaufhäuser ,Hotels ,Theater usw. in der City platt macht um dort Wohnungen zu bauen .Vorstellen kann ich es mir nicht .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 23:44

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 17:31)

Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Für den Ballungsraum München treffen Deine Beobachtungen jedenfalls nicht zu. Die Unterschiede zwischen Speckgürtel, München außerhalb des Mittleren Rings und München innerhalb des Mittleren Rings sind eher gering. Die Anzahl der Arbeitsplätze innerhalb des Mittleren Rings ist hoch. Die Unterschiede bei den Miet- und Immobilienpreisen zwischen München und dem Speckgürtel sind gering. Da musst Du schon über 30 Kilometer raus. In München gibt es bei 16 Bezirken zwei bis drei mit verhältnismäßig viel sozialem Wohnungsbau aus den 70gern. Es geht mir in erster Linie um die wirklich bedürftigen Menschen innerhalb von München, was Du überhaupt nicht wahrnehmen willst.

Wohnen die alle auf der Straße ? Haben die alle riesige Mietzuschläge hinnehmen müssen ?
Geschäftshäuser im mittleren Ring gibt es sicherlich mehr als Mietwohnungen . Das dort Wohnungen teurer sind war nie anders .
In jeder Stadt sind solche Wohn und Geschäftslagen teurer . War nie anders.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Sa 16. Dez 2017, 02:33

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 17:31)
Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Für den Ballungsraum München treffen Deine Beobachtungen jedenfalls nicht zu.


Rictig - München ist wohl die einzige Stadt in der auch reiche freiwillig wohnen, wobei da sehr viele auch nach Starnberg oder Hersching ausweichen.

Stadt bedeutet immer direkte Kontakt mit Migranten und Unterschicht und das versuchen viele Eltern zu vermeiden.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Sa 16. Dez 2017, 07:41

Boracay hat geschrieben:(16 Dec 2017, 02:33)

Rictig - München ist wohl die einzige Stadt in der auch reiche freiwillig wohnen, wobei da sehr viele auch nach Starnberg oder Hersching ausweichen.

Stadt bedeutet immer direkte Kontakt mit Migranten und Unterschicht und das versuchen viele Eltern zu vermeiden.

Falsch.

Nicht nur in München, sondern auch in Berlin, Düsseldorf, Hamburg Köln oder Stuttgart
wohnen sogar "Reiche" und Wohlhabende. Und die haben sogar Kinder. :D

Mitten in der Stadt.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 08:47

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 17:31)
Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Für den Ballungsraum München treffen Deine Beobachtungen jedenfalls nicht zu. Die Unterschiede zwischen Speckgürtel, München außerhalb des Mittleren Rings und München innerhalb des Mittleren Rings sind eher gering. Die Anzahl der Arbeitsplätze innerhalb des Mittleren Rings ist hoch. Die Unterschiede bei den Miet- und Immobilienpreisen zwischen München und dem Speckgürtel sind gering. Da musst Du schon über 30 Kilometer raus. In München gibt es bei 16 Bezirken zwei bis drei mit verhältnismäßig viel sozialem Wohnungsbau aus den 70gern. Es geht mir in erster Linie um die wirklich bedürftigen Menschen innerhalb von München, was Du überhaupt nicht wahrnehmen willst.

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 23:44)
Wohnen die alle auf der Straße ? Haben die alle riesige Mietzuschläge hinnehmen müssen ?
Geschäftshäuser im mittleren Ring gibt es sicherlich mehr als Mietwohnungen . Das dort Wohnungen teurer sind war nie anders .
In jeder Stadt sind solche Wohn und Geschäftslagen teurer . War nie anders.

Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? ;) Der mittlere Ring in München ist eine vierspurige Schnellstraße und die Miet- und Immobilienpreise diesseits und jenseits dieses Ringes unterscheiden sich bis auf einzelne Bezirke kaum noch. Die Niedrigverdiener hier müssen inzwischen fast 50% ihres Einkommens für Wohnkosten aufbringen. Du willst anscheinend, dass alle Betroffenen dann nach weit außerhalb von München ziehen.
Zuletzt geändert von Wähler am Sa 16. Dez 2017, 08:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 08:54

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 17:31)
Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Für den Ballungsraum München treffen Deine Beobachtungen jedenfalls nicht zu. Die Unterschiede zwischen Speckgürtel, München außerhalb des Mittleren Rings und München innerhalb des Mittleren Rings sind eher gering. Die Anzahl der Arbeitsplätze innerhalb des Mittleren Rings ist hoch. Die Unterschiede bei den Miet- und Immobilienpreisen zwischen München und dem Speckgürtel sind gering. Da musst Du schon über 30 Kilometer raus. In München gibt es bei 16 Bezirken zwei bis drei mit verhältnismäßig viel sozialem Wohnungsbau aus den 70gern. Es geht mir in erster Linie um die wirklich bedürftigen Menschen innerhalb von München, was Du überhaupt nicht wahrnehmen willst.

Realist2014 hat geschrieben:(15 Dec 2017, 18:17)
was stellt du dir denn da vor?
Es gibt keine Flächen für reinen "Sozialen Wohnungsbau" innerhalb des Mittleren Rings...

Habe ich doch schon geschrieben: Mehr sozialer Wohnungsbau zum Teil auch von städtischen Wohnungsbauunternehmen und vor allem durch private Genossenschaften, den die Stadt mit kostengünstigen Grundstücken subventioniert. Da gibt es in München noch das ein oder andere Kasernengrundstück und die großen noch auszuweisenden Neubauflächen in Freiham, bei Feldmoching und bei Johanniskirchen. Deren Grundstückspreise wurden bereits von der Stadt eingefroren, um die Bodenspekulation zu begrenzen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Dez 2017, 09:43

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 08:54)

Habe ich doch schon geschrieben: Mehr sozialer Wohnungsbau zum Teil auch von städtischen Wohnungsbauunternehmen und vor allem durch private Genossenschaften, den die Stadt mit kostengünstigen Grundstücken subventioniert. Da gibt es in München noch das ein oder andere Kasernengrundstück und die großen noch auszuweisenden Neubauflächen in Freiham, bei Feldmoching und bei Johanniskirchen. Deren Grundstückspreise wurden bereits von der Stadt eingefroren, um die Bodenspekulation zu begrenzen.



es ging um Flächen INNERHALB des Mittleren Rings ( Ausgangspunkt war Innenstadt...)

da gibt es KEINE


deine genannten Stadtteile sind Stadtrand...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Sa 16. Dez 2017, 09:44

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 08:47)

Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? ;) Der mittlere Ring in München ist eine vierspurige Schnellstraße und die Miet- und Immobilienpreise diesseits und jenseits dieses Ringes unterscheiden sich bis auf einzelne Bezirke kaum noch. Die Niedrigverdiener hier müssen inzwischen fast 50% ihres Einkommens für Wohnkosten aufbringen. Du willst anscheinend, dass alle Betroffenen dann nach weit außerhalb von München ziehen.


hier muss ich dir vehement widersprechen...

ein Blick in den Münchner Mietspiegel von 2017 genügt
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 10:54

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 08:54)
Habe ich doch schon geschrieben: Mehr sozialer Wohnungsbau zum Teil auch von städtischen Wohnungsbauunternehmen und vor allem durch private Genossenschaften, den die Stadt mit kostengünstigen Grundstücken subventioniert. Da gibt es in München noch das ein oder andere Kasernengrundstück und die großen noch auszuweisenden Neubauflächen in Freiham, bei Feldmoching und bei Johanniskirchen. Deren Grundstückspreise wurden bereits von der Stadt eingefroren, um die Bodenspekulation zu begrenzen.

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 09:43)
es ging um Flächen INNERHALB des Mittleren Rings ( Ausgangspunkt war Innenstadt...)
da gibt es KEINE
deine genannten Stadtteile sind Stadtrand...

Ich habe nichts von Flächen innerhalb des Mittleren Rings geschrieben, sondern immer von der ganzen Stadt München. Ist doch logisch, dass es innerhalb des Mittleren Ringes weniger Freiflächen gibt, als außerhalb. Das ändert ab nichts an meinen Vorschlägen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 11:01

Wähler hat geschrieben:(16 Dec 2017, 08:47)
Hast Du meinen Beitrag überhaupt gelesen? ;) Der mittlere Ring in München ist eine vierspurige Schnellstraße und die Miet- und Immobilienpreise diesseits und jenseits dieses Ringes unterscheiden sich bis auf einzelne Bezirke kaum noch. Die Niedrigverdiener hier müssen inzwischen fast 50% ihres Einkommens für Wohnkosten aufbringen. Du willst anscheinend, dass alle Betroffenen dann nach weit außerhalb von München ziehen.

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2017, 09:44)
hier muss ich dir vehement widersprechen...
ein Blick in den Münchner Mietspiegel von 2017 genügt

Es gibt sicherlich noch mehr Innenstadtviertel mit bester Lage. Aber auf Haarspalterei lasse ich mich jetzt nicht ein. ;) Ich habe auch keine Lust, mich dauernd zu wiederholen, worauf es mir ankommt. Ich lasse das jetzt einfach einmal so stehen.
siehe auch:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/woh ... -1.3410679
Zuletzt geändert von Wähler am Sa 16. Dez 2017, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 11:26

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/p ... -1.3791660
SZ 14. Dezember Das Los der Städte
Friedrich A. von Hayek etwa, normalerweise allen Staatseingriffen abhold, widmet dem Thema "Wohnwesen und Stadtplanung" in seinem 1960 erschienenen Hauptwerk "Die Verfassung der Freiheit" ein ganzes Kapitel. Darin fasst er das Dilemma der Städte mit beklemmender Aktualität zusammen: "Das Stadtleben ist nicht nur produktiver als das Landleben, es ist auch viel kostspieliger. Nur jene, deren Produktivität sich durch das Leben in der Stadt stark erhöht hat, werden einen Netto-Vorteil über die zusätzlichen Kosten ihrer Lebensweise ernten." Mehr noch: Die Kosten "fallen nicht notwendig oder automatisch auf die, die sie verursachen." Sie sind mit anderen Worten "in weitem Ausmaß Sache der Gemeinschaft".

Um besser zu verstehen, was zu tun wäre, lohnt es sich, nach Amerika zu blicken, und zwar zurück in die "progressive Ära" am Ende des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit, in der Städte wie New York, Chicago oder Pittsburgh ebenso schnell wie rücksichtslos wuchsen, trat der Ökonom und Publizist Henry George (1839-1897) auf mit der Idee einer "Single Tax", einer Steuer auf den Wert, den ein Grundstück allein durch seine Lage bekommt. Diese "Bodenrente" gilt als Ausdruck der Leistungen der Gemeinschaft, die in dem Grundstück stecken.

Es ist nicht einfach, den Wertzuwachs gerichtsfest zu ermitteln, aber wenn man es schafft, hat man ein Instrument, das nicht in den Preismechanismus eingreift, das nicht die Wohnkosten erhöht, das es aber zum Beispiel sinnlos macht, Grundstücke zu horten und damit eine besonders destruktive Form der Spekulation unterbindet. Vom Erlös könnte man Sozialwohnungen bauen oder auch die Abschaffung der unseligen Grunderwerbsteuer finanzieren, einer Einnahmequelle für die Gemeinden, die die Wohnkosten treibt und Geringverdienern den Erwerb von Wohneigentum erschwert. Vogel wollte die Wertzuwachssteuer übrigens bereits in den 1970er-Jahren umsetzen, scheiterte damals aber an der FDP.

Ein klares Plädoyer für sozialen Wohnungsbau und dessen Finanzierung durch eine Steuer auf steigende Grundstückswertzuwächse, die der Lage und damit der Leistung der Gemeinschaft geschuldet sind.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 16. Dez 2017, 17:35

pikant hat geschrieben:(15 Dec 2017, 13:11)

es gibt keinen Grund Sozialhilfeempfaenger eine Wohnung in der Innenstadt vorzuenthalten, wenn diese preislich im Rahmen ist.
ein Verbot von Sozialwohnungen in einer Innenstadt ist Schwachsinn.

Es gibt auch keine Verbote sondern Marktpreise . Wer City Nahe Wohnungen kauft oder baut muss dafür hohe Grundstückspreise bezahlen .
Deshalb ist es Schwachsinn zu fordern Sozialwohnungen in der City oder City Nähe anzubieten .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Sa 16. Dez 2017, 17:46

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Dec 2017, 17:35)
Es gibt auch keine Verbote sondern Marktpreise . Wer City Nahe Wohnungen kauft oder baut muss dafür hohe Grundstückspreise bezahlen .
Deshalb ist es Schwachsinn zu fordern Sozialwohnungen in der City oder City Nähe anzubieten .

Wenn die Stadt Grundstücke in der Innenstadt besitzt, kann sie die im Sinne einer guten Durchmischung der Bevölkerung auch für sozialen Wohnungsbau ausschreiben. In der Regel werden aber Wohnungsbaugenossenschaften aus Kostengründen eher außerhalb der Innenstadt oder am Stadtrand Grundstücke erwerben, auch wenn der Grundstückspreis von der Stadt subventioniert wird.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Sa 16. Dez 2017, 17:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Dec 2017, 17:35)

Es gibt auch keine Verbote sondern Marktpreise . Wer City Nahe Wohnungen kauft oder baut muss dafür hohe Grundstückspreise bezahlen .
Deshalb ist es Schwachsinn zu fordern Sozialwohnungen in der City oder City Nähe anzubieten .


Ist nicht unrichtig. Andererseits sollte man nicht die Fehler wiederholen, Ghettos zu schaffen.
Aber in allerbester Lage müssen die Wohnungen nicht sein, da stimme ich dir zu.
Schließlich sollen Steuergelder dafür gebraucht werden.
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.

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