Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Realist2014
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Dez 2017, 12:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 12:00)

In diesen Städten wohnen nur Zugezogene ? Du redest nur von Neubauten nicht von den Bauten die lange vor dem Krieg
oder nach dem Krieg gebaut wurden . Wie schon erwähnt Familienangehörige leben in München seit über 40 Jahren .
Andere im Umkreis wie Ober und Unterschleißheim .Von dort aus kann jeder nach München reinkommen .
Die Bevölkerung schrumpft nicht gewusst .Für Flüchtlinge hat man Wohnraum in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt .
Niemand muss in die Metropolen ziehen der vorher nicht dort gewohnt hat .Das macht jeder freiwillig ohne Not .



öhm

nicht im Großraum München...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 14. Dez 2017, 12:05

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:37)

W . 4.- 4,50 liegen die Mieten von Sozialwohnungen . Z .



wo?

in Görlitz?

In München und Umgebung sicher nicht...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Skull
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Do 14. Dez 2017, 12:05

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 12:00)

In diesen Städten wohnen nur Zugezogene ?
Du redest nur von Neubauten nicht von den Bauten die lange vor dem Krieg oder nach dem Krieg gebaut wurden .

Bist Du nicht in der Lage Postings zu folgen ? Oder willst Du nur Deine eigenen Texte loswerden ?
Ohne einen wirklichen Bezug zu den Postings anderer.
Zu einer Diskussion gehört es auch, Texte, zu lesen und DARAUF einzugehen.

ICH habe NIEMALS von Neubauten geschrieben. Auch nicht gemeint.
Ich selbst wohne in einem über 100 Jahre alten Altbau.

Und AUCH dort sind über jeden Mieterwechsel in den letzten 10 Jahren...
die Mieten der entsprechenden Wohnung DRAMATISCH gestiegen.

mfg
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Misterfritz
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Do 14. Dez 2017, 13:23

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 12:00)
Niemand muss in die Metropolen ziehen der vorher nicht dort gewohnt hat .Das macht jeder freiwillig ohne Not .
Ach, und wenn Jemand dort einen Job bekommt, weil Jobs nun mal bevorzugt in Metropolen entstehen, soll der dann ewig weit pendeln?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 16:48

Skull hat geschrieben:(14 Dec 2017, 12:05)

Bist Du nicht in der Lage Postings zu folgen ? Oder willst Du nur Deine eigenen Texte loswerden ?
Ohne einen wirklichen Bezug zu den Postings anderer.
Zu einer Diskussion gehört es auch, Texte, zu lesen und DARAUF einzugehen.

ICH habe NIEMALS von Neubauten geschrieben. Auch nicht gemeint.
Ich selbst wohne in einem über 100 Jahre alten Altbau.

Und AUCH dort sind über jeden Mieterwechsel in den letzten 10 Jahren...
die Mieten der entsprechenden Wohnung DRAMATISCH gestiegen.

mfg


Was für ein Blödsinn wenn hier suggeriert wird es gäbe nur Mieterwechsel . Es geht um die überwiegende Mehrheit der Menschen ,die
über Jahre und Jahrzehnte in ihren Wohnungen leben . Dort steigen Mieten nicht höher als die Einkommen .Warum zieht es denn vor allem junge
Leute nach München oder Frankfurt ? Um Party zu machen ? Wo haben die alle vorher gelebt ? In Zelten? oder werden alle Wohnungen aus denen Menschen in die
Stadt ziehen abgerissen ?Insgesamt sinken die Einwohnerzahlen in Deutschland . In den Trabantenstädten wie in unserer Stadt ,Neue ,Vahr , Tenever
Huchting usw. steigen die Mieten nur nach Renovierungen .Allerdings nicht höher als der Einkommenszuwachs .
Teurer wird's natürlich in den neuen Wohngebieten wie Überseestadt . Die Wohnungen sind allerdings vergriffen bevor der erste Spatenstich erfolgt ist .
Niemand zieht dort hin wenn er dort die Mieten nicht bezahlen könnte .
Jeder der sich über zu hohe Mieten beklagt, könnte doch selbst Wohnungen erwerben und mit gutem Beispiel voran gehen die Wohnung zum Selbstkostenpreis
vermieten .Wo sollen den München HH ,oder Berlin noch freie Grundstücke hervorzaubern . Bei uns wird jede Wiese bebaut ,selbst die
Galopprennbahn soll bebaut werden . Wer soll bei abnehmender Bevölkerungszahl dort wohnen ? Wer dort wohnen will muss blechen ,logisch .
Bauen ist teuer .Warum bleiben die Menschen nicht dort wo sie seit Jahren leben ? Zu große Rosinen im Kopf?
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 14. Dez 2017, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 16:54

Misterfritz hat geschrieben:(14 Dec 2017, 13:23)

Ach, und wenn Jemand dort einen Job bekommt, weil Jobs nun mal bevorzugt in Metropolen entstehen, soll der dann ewig weit pendeln?

Bekommen alle die es in die City zieht dort einen neuen Job ? Die Mehrheit der Firmen liegen nicht in der Stadt sondern am Stadtrand .Dort kommt man aus
den Randgebieten schneller hin als aus manchen Wohngegenden die im Stadtgebiet liegen . Die Menschen haben doch vorher auch gewohnt oder nicht ?
Wer zieht denn in die freiwerdenden Wohnungen ein . Ich würde gerne eine halbe Std. längere Fahrzeit für eine preiswerte Mietwohnung in Kauf nehmen .
Fakt bleibt Mieten bei Bestandswohnungen steigen im Verhältnis zum Einkommen nicht .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Do 14. Dez 2017, 17:48

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 16:48)

Was für ein Blödsinn wenn hier suggeriert wird es gäbe nur Mieterwechsel .

Es geht um die überwiegende Mehrheit der Menschen ,die über Jahre und Jahrzehnte in ihren Wohnungen leben .

Diskussionen mit DIR sind so ... sinnlos. :D

NIemand suggeriert, es gäbe NUR Mieterwechsel. Du denkst Dir dauernd irgedwelche cruden Dinge aus,
die NIEMAND schreibt oder behauptet.
Bei einer Scheidungsquote von knapp 50 Prozent, anderen Partnerschaftsformen,
veränderten Familiensituation wie Tod und Kinder, Erwachsen werden und und und...

leben natürlich die meisten Menschen total lange in "ihrer" Wohnung ?

Ist es DAS, was DU nun SUGGERIEREN willst ? :p

mfg
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 18:02

Skull hat geschrieben:(14 Dec 2017, 17:48)

Diskussionen mit DIR sind so ... sinnlos. :D

NIemand suggeriert, es gäbe NUR Mieterwechsel. Du denkst Dir dauernd irgedwelche cruden Dinge aus,
die NIEMAND schreibt oder behauptet.
Bei einer Scheidungsquote von knapp 50 Prozent, anderen Partnerschaftsformen,
veränderten Familiensituation wie Tod und Kinder, Erwachsen werden und und und...

leben natürlich die meisten Menschen total lange in "ihrer" Wohnung ?

Ist es DAS, was DU nun SUGGERIEREN willst ? :p

mfg

Ich nicht du versuchst es . Erwachsen werden ? Die Sterberate übersteigt die Geburtenrate .Bevölkerungszahlen sinken .
Wer sich scheiden lässt muss auch die Konsequenzen tragen .Würde ich mir alles ausdenken müssten ja jeden Tag viele Möbelwagen vor den
Häusern stehen .Die meisten Menschen wohnen sehr lange in ihren Wohnungen . Das ist richtig . Viele ein Eheleben lang ,es sei denn
man erwirbt WE. Dann wird die vorherige Wohnung natürlich frei . Wohnungsnot gab es bis in die 70er Jahre . Heute nicht mehr .
Tote benötigen selten Wohnungen . Wer n München wohnen will muss halt mehr für Miete aufwenden als jemand in Hof oder im Bayerischen Wald .
Das war nie anders.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Do 14. Dez 2017, 18:17

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 18:02)

Ich nicht du versuchst es . Erwachsen werden ? Es die Sterberate übersteigt die Geburtenrate .
Wer sich scheiden lässt muss auch die Konsequenzen tragen .Würde ich mir alles ausdenken müssten ja jeden Tag viele Möbelwagen vor den
Häusern stehen .Die meisten Menschen wohnen sehr lange in ihren Wohnungen . Das ist richtig . Viele ein Eheleben lang es sei denn
man erwirbt WE. Dann wird die vorherige Wohnung natürlich frei . Wohnungsnot gab es bis in die 70er Jahre . Heute nicht mehr .
Tote benötigen selten Wohnungen .

Es stimmt, das wir im Bereich von hochpreisigen Inmobilien keine Wohnungsmangel haben.
Es stimmt aber auch, das bezahlbarer Wonhraum für Einkommensschwache und Familien
nicht im notwendiger Anzahl zur Verfügung steht.
Hier sind eben dringend schlaue Lösungen und sozialer Wohnungsbau gefragt.
Ein stumpfes Negieren der Wohnungsnot hilft keinem.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
hallelujah
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Do 14. Dez 2017, 22:30

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Dec 2017, 18:17)

Es stimmt, das wir im Bereich von hochpreisigen Inmobilien keine Wohnungsmangel haben.
Es stimmt aber auch, das bezahlbarer Wonhraum für Einkommensschwache und Familien
nicht im notwendiger Anzahl zur Verfügung steht.
Hier sind eben dringend schlaue Lösungen und sozialer Wohnungsbau gefragt.
Ein stumpfes Negieren der Wohnungsnot hilft keinem.


Dann auch bitte mal ein paar schlaue Ideen...
Hier ein paar Eckdaten: in Bayern sollen rund 35000 Sozialwohnungen fehlen. 2000 Wohnungen zu bauen kostet etwa 1,3 Mrd. Euro.

München habe ich nicht in Erinnerung mit riesigen Freiflächen. O.k., könntest die Wies'n nehmen, machst dir damit vermutlich wenig Freunde.
Ähnlich Tempelhof, die Fläche wurde von Anwohnern gleich in Anspruch genommen und Wohnungsbau boykottiert. Und die waren sicherlich keine "Oberschicht"...
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Bielefeld09
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Do 14. Dez 2017, 22:48

hallelujah hat geschrieben:(14 Dec 2017, 22:30)

Dann auch bitte mal ein paar schlaue Ideen...
Hier ein paar Eckdaten: in Bayern sollen rund 35000 Sozialwohnungen fehlen. 2000 Wohnungen zu bauen kostet etwa 1,3 Mrd. Euro.

München habe ich nicht in Erinnerung mit riesigen Freiflächen. O.k., könntest die Wies'n nehmen, machst dir damit vermutlich wenig Freunde.
Ähnlich Tempelhof, die Fläche wurde von Anwohnern gleich in Anspruch genommen und Wohnungsbau boykottiert. Und die waren sicherlich keine "Oberschicht"...

Schön zu lesen!
Oooh ein Problem.
Und darauf noch ein Problem.
Und es wird ja eeh alles schlimmer!
An Städteplanung bist du doch bestimmt eher weniger interessiert,oder.
Darüber kann Politik solche Prozesse steuern.
Nur muss sie das auch tun.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
hallelujah
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon hallelujah » Do 14. Dez 2017, 22:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(14 Dec 2017, 22:48)

Schön zu lesen!
Oooh ein Problem.
Und darauf noch ein Problem.
Und es wird ja eeh alles schlimmer!
An Städteplanung bist du doch bestimmt eher weniger interessiert,oder.
Darüber kann Politik solche Prozesse steuern.
Nur muss sie das auch tun.



Mach dich doch erst mal schlau, was München bereits getan hat und welche Planungen bereits beschlossen sind.
Sonst läufst du hier weiter umher wie ein kopfloses Hinkel...
:)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Do 14. Dez 2017, 23:31

hallelujah hat geschrieben:(14 Dec 2017, 22:58)

Mach dich doch erst mal schlau, was München bereits getan hat und welche Planungen bereits beschlossen sind.
Sonst läufst du hier weiter umher wie ein kopfloses Hinkel...
:)

NÖÖ, ich muss mich über München nicht schlau machen,
ich teile dir einfach mit, das es in Deutschland
800 000 Wohnungssuchende gibt und das München
lt. dir daran was geändert hat und Planungen beschlossen hat.
Nun frage ich:
Was denn?
Und was kommt hinter kopfloses Hinkel... :?: :D
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Fr 15. Dez 2017, 06:40

Wähler hat geschrieben:(14 Dec 2017, 06:27)
Wohnungsbaugenossenschaften sind Privatunternehmen, trifft auch auf unsere zu. Es bringt der Gesellschaft eher Nachteile, wenn nur die Reichen innnerhalb der Stadtgrenzen eines Ballungsraumes wohnen und alle anderen von außerhalb in die Stadt pendeln müssen, weil sie dort benötigte Dienstleistungen erbringen sollen. Du bist ja noch nicht einmal aktiv für einen staatlichen Ausbau des Nahverkehrs und die Förderung von Park and Ride, um das Feinstaubproblem anzugehen. Dein rein marktwirtschaftliches Modell löst aber nicht die gesellschaftlichen und ökologischen Probleme in den Ballungsräumen. Abgesehen davon, dass eine reine Reichengesellschaft in München alles andere als bunt und vielfältig wäre.

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:36)
Wer anders als Privatunternehmen soll denn Wohnungen bauen ? Es ist ja ein Trugschluss zu behaupten nur Reiche wohnen in Städten .
Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt seit Jahrzehnten in dieser Stadt .Zu den Pendlern gehören eher die Menschen ,die sich im Speckgürtel der Stadt WE
gekauft haben . Niemand muss in die Stadt ziehen wenn er nicht will. Die Mehrheit der Arbeitsplätze liegt eh am Stadtrand in Industrie und Gewerbegebieten ,
Da kommt man aus der Provinz schneller hin als aus der Stadt. Hatte ich irgendwann gesagt ich wäre gegen einen Ausbau des ÖPNV ?
Es ging lediglich um die Reihenfolge .Wie einseitig muss man eigentlich eine Stadt beurteilen ,um zu behaupten dort leben nur Reiche ?
In der Stadt (City ) leben eh die wenigsten Menschen .Die angeblich Reichen leben am Stadtrand .

Wir leben inzwischen in einer Dienstleistungsgesellschaft mit Büro- und Wohngebäuden überall in der Stadt. Wenn wir nicht an bestimmten Stellen korrigieren, dürfte sich München zu einer Reichengesellschaft entwickeln. Noch ist es nicht soweit. Städtische Wohnungsbaugesellschaften können neben privaten Wohnungsbaugenossenschaften einen Mindestbestand an Sozialwohnungen vorhalten. Der Sozialstaat kann sich dann auf die wirklich bedürftigen kranken und alten Menschen konzentrieren. Gehört für mich zu einer modernen Gesellschaft einfach dazu.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 12:27

Wähler hat geschrieben:(15 Dec 2017, 06:40)

Wir leben inzwischen in einer Dienstleistungsgesellschaft mit Büro- und Wohngebäuden überall in der Stadt. Wenn wir nicht an bestimmten Stellen korrigieren, dürfte sich München zu einer Reichengesellschaft entwickeln. Noch ist es nicht soweit. Städtische Wohnungsbaugesellschaften können neben privaten Wohnungsbaugenossenschaften einen Mindestbestand an Sozialwohnungen vorhalten. Der Sozialstaat kann sich dann auf die wirklich bedürftigen kranken und alten Menschen konzentrieren. Gehört für mich zu einer modernen Gesellschaft einfach dazu.

Frage wo wohnt denn die zuletzt von dir genannte Personengruppe jetzt ? Korrigieren kann nur die Privatwirtschaft . Der Staat kann lediglich
Bauland zur Verfügung stellen ,(falls noch vorhanden )Ich bin immer wieder amüsiert wenn Leute behaupten in Großstädten wohnen nur Reiche Menschen .
Reiche wohnen zumeist an den Stadträndern, bestimmt nicht in Wohnvierteln mit sozialem Wohnungsbau. Die Zahl der Reichen beschränkt sich in unserer Stadt
auf weniger als 1 % .
Fakt ist die Speckgürtel um die Großstädte sind gewachsen ,weil man in Städten nicht genügen Bauland für Häuslebauer angeboten hat .
In diesen Regionen liegt die Arbeitslosenquote über 50 % niedriger als in bestimmten Stadtteilen .Die Menschen aus dem Speckgürtel müssen
ihre Kinder auch nicht in Schulen
mit einem Migrantenanteil von 80 % schicken . Die nehmen gerne den zusätzlichen Zeitaufwand zur Arbeitsstelle in Kauf .
Bleibt anzumerken der Anteil der Arbeitsplätze in Innenstädten ist gering. Industrieunternehmen mit einigen tausend Mitarbeitern findet man in der
Innenstadt nicht . Der Stadtteil mit den meisten Arbeitsplätzen über 45000 liegt im Osten unserer Stadt . Aus dem Speckgürtel kommt man dort
schneller hin als aus den meisten Stadteilen dieser Stadt . Deshalb wachsen ja die Randgemeinden so rasant. Dafür werden immer mehr Wohnungen
innerhalb des Stadtgebietes frei. Dort werden Häuser platt gemacht weil niemand drin wohnen wollte. .
Ich würde jede Stadt dazu gratulieren, könnte sie es schaffen nur Reiche in ihren Grenzen zu beherbergen . Das Gegenteil ist der Fall
Reiche wohnen außerhalb .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Fr 15. Dez 2017, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » Fr 15. Dez 2017, 12:36

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:27)

Frage wo wohnt denn die zuletzt von dir genannte Personengruppe jetzt ? Korrigieren kann nur die Privatwirtschaft . Der Staat kann lediglich
Bauland zur Verfügung stellen ,(falls noch vorhanden )Ich bin immer wieder amüsiert wenn Leute behaupten n Großstädten wohnen nur Reiche Menschen .
Reiche wohnen zumeist an den Stadträndern bestimmt nicht in Wohnvierteln mit sozialem Wohnungsbau .


Der Staat sollte in der Innenstadt keine Wohnungen alimentieren/fördern .
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 12:51

Teeernte hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:36)

Der Staat sollte in der Innenstadt keine Wohnungen alimentieren/fördern .

In der Innenstadt werden ohnehin kaum Wohnungen gebaut .Da ist überhaupt kein Platz für Wohnungen .Im Bezirk Stadtmitte wohnen die wenigsten Menschen .
In den Vorstädten der City gibt es Wohnviertel mit hohem Altbaubestand . Natürlich werden diese Immobilien fast ausschließlich von Eigentümern
bewohnt .Wer dort zur Miete wohnt kennt auch die Mietpreise .Niemand muss dort hinziehen .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon pikant » Fr 15. Dez 2017, 13:11

Teeernte hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:36)

Der Staat sollte in der Innenstadt keine Wohnungen alimentieren/fördern .


es gibt keinen Grund Sozialhilfeempfaenger eine Wohnung in der Innenstadt vorzuenthalten, wenn diese preislich im Rahmen ist.
ein Verbot von Sozialwohnungen in einer Innenstadt ist Schwachsinn.
pikant
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon pikant » Fr 15. Dez 2017, 13:13

Positiv Denkender hat geschrieben:(15 Dec 2017, 12:51)

In der Innenstadt werden ohnehin kaum Wohnungen gebaut .Da ist überhaupt kein Platz für Wohnungen .Im Bezirk Stadtmitte wohnen die wenigsten Menschen .
In den Vorstädten der City gibt es Wohnviertel mit hohem Altbaubestand . Natürlich werden diese Immobilien fast ausschließlich von Eigentümern
bewohnt .Wer dort zur Miete wohnt kennt auch die Mietpreise .Niemand muss dort hinziehen .


ich kenne viele Innenstaedte, wo der Altbaubestand riesengross ist und die Wohnungen sogar unter Denkmalschutz stehen.
Positiv Denkender
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Fr 15. Dez 2017, 13:32

pikant hat geschrieben:(15 Dec 2017, 13:13)

ich kenne viele Innenstaedte, wo der Altbaubestand riesengross ist und die Wohnungen sogar unter Denkmalschutz stehen.

Richtig handelt sich aber nicht um Sozialen Wohnungsbau .Weder früher ,heute schon gar nicht . Fakt bleibt dort wohnen zur gesamt
Einwohnerzahl die wenigsten Menschen . Die Mieten lagen dort schon immer über dem Durchschnitt . Trotzdem leben dort Menschen
seit vielen Jahrzehnten ohne in Armut zu geraten . Wer dort wohnt kann es sich auch leisten . Das wiederum schafft Wohnraum in den
reinen Wohngebieten die meisten in der Nachkriegszeit erbaut wurden . Da kannst du für 4,50 pro qm wohnen ,wenn du möchtest .
Hunderttausende möchten es ..

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