Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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3x schwarzer Kater
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 16:03

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 15:18)

Ich brauch keine Messlatte, ich gehe als Vater mal Grundsätzlich davon aus, daß Eltern das Beste für ihr KInd wollen.


Das ehrt dich. Aber ist das so?
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relativ
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Mo 11. Dez 2017, 16:37

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 16:03)

Das ehrt dich. Aber ist das so?

Ja in der Regel ist das so. Hast du etwas andere Wahrnehmungen die eine andere Regel beschreiben?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Teeernte
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » Mo 11. Dez 2017, 16:48

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 16:37)

Ja in der Regel ist das so. Hast du etwas andere Wahrnehmungen die die Regel beschreiben?


Eltern die das BESTE für ihre Kinder wollen.... :

Jedes siebte Kind macht sich morgens mit leerem Magen auf den Schulweg.
..sogar jede dritte Mutter und jeder dritte Vater sagten, dass morgens keine Zeit fürs Frühstück sei.


- Immerhin sagten sechs Prozent der befragten Grundschuleltern, ihren Kindern Geld für Essen mit in die Schule zu geben...

Eltern ,die nicht mal aufstehen (ohne Arbeit) - wenn die Kinder in die Schule gehen ...

Bei manchen sind Frauen "Minderwertig" ....insbesondere Lehrerinnen...

und der Gegenpol.....

Alles besser wissen wollen und den Lehrern damit ständig auf den Keks gehen...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 11. Dez 2017, 16:58

relativ hat geschrieben:(11 Dec 2017, 16:37)

Ja in der Regel ist das so. Hast du etwas andere Wahrnehmungen die eine andere Regel beschreiben?


Ja, sofern "das Beste", das umschreibt, was du oder ich darunter verstehen...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Di 12. Dez 2017, 07:20

odiug hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:52)
Es gibt kein "Migrantenproblem" in den Schulen.
Es gibt ein Lehrer- Lehrplan- und Ausstattungsproblem in den Schulen mit hohen Migrantenanteil.

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 12:03)
... und es gibt vor allem ein Elternproblem.

Beide Probleme laufen parallel. Eines meiner Lernpatenkinder mit türkischem MIgrationshintergrund hatte Probleme, der Schulpflicht nachzukommen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet, konnte oder wollte aber keinen stärkeren Zwang gegen die alleinerziehende Mutter ausüben. Eines ist jedenfalls für mich klar: Der Staat mit seinen Institutionen sollte sich aktivierend und fordernd darum kümmern, um negative Entwicklungen für die Gesellschaft zu erkennen und einzudämmen.
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relativ
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 09:44

Teeernte hat geschrieben:(11 Dec 2017, 16:48)

Eltern die das BESTE für ihre Kinder wollen.... :

Jedes siebte Kind macht sich morgens mit leerem Magen auf den Schulweg.
..sogar jede dritte Mutter und jeder dritte Vater sagten, dass morgens keine Zeit fürs Frühstück sei.


- Immerhin sagten sechs Prozent der befragten Grundschuleltern, ihren Kindern Geld für Essen mit in die Schule zu geben...

Eltern ,die nicht mal aufstehen (ohne Arbeit) - wenn die Kinder in die Schule gehen ...

Bei manchen sind Frauen "Minderwertig" ....insbesondere Lehrerinnen...

und der Gegenpol.....

Alles besser wissen wollen und den Lehrern damit ständig auf den Keks gehen...

Die glaubst dies wäre die Regel in Deutschland. Dann muesste der Laden ja schon schließen?
Natürlich nehmen solche Verhältnisse in dem Maße zu, wie die Gesellschaft (also wir) und der Staat (also auch wir) große soziale Verwerfnisse zulässt.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 09:48

Wähler hat geschrieben:(12 Dec 2017, 07:20)

Beide Probleme laufen parallel. Eines meiner Lernpatenkinder mit türkischem MIgrationshintergrund hatte Probleme, der Schulpflicht nachzukommen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet, konnte oder wollte aber keinen stärkeren Zwang gegen die alleinerziehende Mutter ausüben. Eines ist jedenfalls für mich klar: Der Staat mit seinen Institutionen sollte sich aktivierend und fordernd darum kümmern, um negative Entwicklungen für die Gesellschaft zu erkennen und einzudämmen.

Ja für zukünftige Generationen wäre dies äußerst wünschenswert. denn man darf ja nie veregssen, daß die "vernachlässigten" Kinder irgendwann evtl. auch mal KInder bekommen und dann geben die ihre evtl. nicht gelösten Probleme an ihre Kinder weiter.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 09:49

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(11 Dec 2017, 16:58)

Ja, sofern "das Beste", das umschreibt, was du oder ich darunter verstehen...

Naja, beste Wünsche zu haben ist ja nicht schwer, ich habe ja den Unterschied erklärt.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » Di 12. Dez 2017, 12:51

relativ hat geschrieben:(12 Dec 2017, 09:44)

Die glaubst dies wäre die Regel in Deutschland. Dann muesste der Laden ja schon schließen?
Natürlich nehmen solche Verhältnisse in dem Maße zu, wie die Gesellschaft (also wir) und der Staat (also auch wir) große soziale Verwerfnisse zulässt.


Die Regel bei einem Drittel - ja.

Was willst Du da ändern ? Noch mehr Geld ? - für KEINE Änderung ?? Kasernierte Unterbringung ? Bootcamp ??
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon relativ » Di 12. Dez 2017, 13:02

Teeernte hat geschrieben:(12 Dec 2017, 12:51)

Die Regel bei einem Drittel - ja.
Oh Gott, na dann.
Was willst Du da ändern ? Noch mehr Geld ? - für KEINE Änderung ?? Kasernierte Unterbringung ? Bootcamp ??

Ich glaube nicht das Wiederholungen bei dir fruchten.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 13. Dez 2017, 17:04

Wähler hat geschrieben:(11 Dec 2017, 07:39)

Diese Behauptung ist völlig undifferenziert:
http://www.bayerische-staatszeitung.de/ ... h-ist.html
Bayerische Staatszeitung 10. Oktober 2017 Jeder Siebte ist von Armut bedroht: AWO Bayern und der DGB Bayern sezieren den Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung

Der Soziale Wohnungsbau sollte sich, wie beim München Modell, auf junge Familien mit Kindern konzentrieren. Wenn die Stadt München weiterhin Wohnungsbaugenossenschaften mit günstigeren Grundstücken hilft, bleiben die Sozialkosten auch in einem kostengünstigen Rahmen, da Wohnungsbaugenossenschaften keine nennenswerten Renditen erwirtschaften brauchen und deutlich billiger bauen.

Du darfst undifferenziert halten was du willst . [Mod: editiert]
Jeder 7. wäre von Armut bedroht ? Sind die jetzt arm oder nur nach Arm wie du es hinstellst ?
Wenn angeblich jeder 7. Davon bedroht wäre bedeutet das im Umkehrschluss 6 von 7 sind es nicht .Unser Land hat in den letzten
2 Jahren mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen ,das bedeutet natürlich dass zusätzlich mehr als 1,2 Millionen armutsgefährdet sind .
Wer Flüchtlinge aufnimmt muss auch die Realität erkennen das dadurch Armutsgefährdung zunimmt . Nur waren diese Leute vorher reicher ?
Wir schaffen in Deutschland gerade eine Immobilienblase . Für eine abnehmende Bevölkerungszahl werden immer mehr Wohnungen gebaut .
Um Flächen in Städten für den Wohnungsbau anzubieten müssten erst einmal ältere Häuser abgerissen werden . Macht man aber nur selten .
Bleibt anzumerken Wohnungsbau ist Privatsache . Du darfst beispielhaft vorangehen.
Zuletzt geändert von Skull am Mi 13. Dez 2017, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Ad Personam entfernt
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Dez 2017, 17:09

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:04)Wir schaffen in Deutschland gerade eine Immobilienblase .
Tun wir das?
Es werden teuere Immobilen gebaut, die sich die wenigsten mit mttlerem oder geringem Einkommen leisten können. Und genau da liegt das Problem, besonders in Ballungsräumen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 13. Dez 2017, 17:37

Misterfritz hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:09)

Tun wir das?
Es werden teuere Immobilen gebaut, die sich die wenigsten mit mttlerem oder geringem Einkommen leisten können. Und genau da liegt das Problem, besonders in Ballungsräumen.

Wenn Menschen angeblich keine Wohnungen finden wo haben die denn alle vorher gewohnt ? Auf dem Campingplatz.
Dir bleibt es doch vorbehalten preiswerte Wohnungen zu bauen . Was hindert dich daran ? oder verfährst du ständig nach der Devise Schuld sind
immer die Anderen .Wir haben einen riesigen Wohnungsleerstand in Deutschland . Das Problem ist hausgemacht .
Nach Schätzungen nimmt die Bevölkerungszahl bis 2050 um ca 20 % ab . Dann stehen noch mehr Wohnungen leer.
Mieten sind im Verhältnis zu den Durchschnittseinkommen nicht wesentlich gestiegen .Lediglich die Ansprüche einiger Leute .
Der Staat kann nur Flächen für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung zur Verfügung stellen ,bauen müssen andere.
Zum Selbstkostenpreis baut niemand . 4.- 4,50 liegen die Mieten von Sozialwohnungen . Zum Teil leben in diesen Wohnungen die Menschen seit
2oder 3 Generationen ohne das dort Armut ausgebrochen ist . Panikmache mehr ist das Geseibel von Wohnungsnot nichts .
Wenn Studenten Anrecht auf Penthouse anmelden dann magst du Recht haben . Die kosten natürlich . Bleibt anzumerken Studentenzeit beträgt
wenige Jahre .Da kann man sich einschränken . Nach dem Studium dürfen sich ehemaligen Studenten dann von ihrem sicher recht
üppigen Gehälter Villen und Penthäuser bauen oder kaufen . Vorher muss es bescheidener zugehen .Studenten als arm zu bezeichnen
ist mehr als ein Witz .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Mi 13. Dez 2017, 17:40

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:37)Wir haben einen riesigen Wohnungsleerstand in Deutschland .
Was nutzt mir Wohnungsleerstand, der hunderte von Kilometern von meinem Arbeitsplatz entfernt ist?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Do 14. Dez 2017, 06:27

Wähler hat geschrieben:(11 Dec 2017, 07:39)
Diese Behauptung ist völlig undifferenziert:
http://www.bayerische-staatszeitung.de/ ... h-ist.html
Bayerische Staatszeitung 10. Oktober 2017 Jeder Siebte ist von Armut bedroht: AWO Bayern und der DGB Bayern sezieren den Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung
Der Soziale Wohnungsbau sollte sich, wie beim München Modell, auf junge Familien mit Kindern konzentrieren. Wenn die Stadt München weiterhin Wohnungsbaugenossenschaften mit günstigeren Grundstücken hilft, bleiben die Sozialkosten auch in einem kostengünstigen Rahmen, da Wohnungsbaugenossenschaften keine nennenswerten Renditen erwirtschaften brauchen und deutlich billiger bauen.

Positiv Denkender hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:04)
Wir schaffen in Deutschland gerade eine Immobilienblase . Für eine abnehmende Bevölkerungszahl werden immer mehr Wohnungen gebaut .
Um Flächen in Städten für den Wohnungsbau anzubieten müssten erst einmal ältere Häuser abgerissen werden . Macht man aber nur selten .
Bleibt anzumerken Wohnungsbau ist Privatsache . Du darfst beispielhaft vorangehen.

Wohnungsbaugenossenschaften sind Privatunternehmen, trifft auch auf unsere zu. Es bringt der Gesellschaft eher Nachteile, wenn nur die Reichen innnerhalb der Stadtgrenzen eines Ballungsraumes wohnen und alle anderen von außerhalb in die Stadt pendeln müssen, weil sie dort benötigte Dienstleistungen erbringen sollen. Du bist ja noch nicht einmal aktiv für einen staatlichen Ausbau des Nahverkehrs und die Förderung von Park and Ride, um das Feinstaubproblem anzugehen. Dein rein marktwirtschaftliches Modell löst aber nicht die gesellschaftlichen und ökologischen Probleme in den Ballungsräumen. Abgesehen davon, dass eine reine Reichengesellschaft in München alles andere als bunt und vielfältig wäre.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 11:36

Wähler hat geschrieben:(14 Dec 2017, 06:27)

Wohnungsbaugenossenschaften sind Privatunternehmen, trifft auch auf unsere zu. Es bringt der Gesellschaft eher Nachteile, wenn nur die Reichen innnerhalb der Stadtgrenzen eines Ballungsraumes wohnen und alle anderen von außerhalb in die Stadt pendeln müssen, weil sie dort benötigte Dienstleistungen erbringen sollen. Du bist ja noch nicht einmal aktiv für einen staatlichen Ausbau des Nahverkehrs und die Förderung von Park and Ride, um das Feinstaubproblem anzugehen. Dein rein marktwirtschaftliches Modell löst aber nicht die gesellschaftlichen und ökologischen Probleme in den Ballungsräumen. Abgesehen davon, dass eine reine Reichengesellschaft in München alles andere als bunt und vielfältig wäre.

Wer anders als Privatunternehmen soll denn Wohnungen bauen ? Es ist ja ein Trugschluss zu behaupten nur Reiche wohnen in Städten .
Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebt seit Jahrzehnten in dieser Stadt .Zu den Pendlern gehören eher die Menschen ,die sich im Speckgürtel der Stadt WE
gekauft haben . Niemand muss in die Stadt ziehen wenn er nicht will. Die Mehrheit der Arbeitsplätze liegt eh am Stadtrand in Industrie und Gewerbegebieten ,
Da kommt man aus der Provinz schneller hin als aus der Stadt. Hatte ich irgendwann gesagt ich wäre gegen einen Ausbau des ÖPNV ?
Es ging lediglich um die Reihenfolge .Wie einseitig muss man eigentlich eine Stadt beurteilen ,um zu behaupten dort leben nur Reiche ?
In der Stadt (City ) leben eh die wenigsten Menschen .Die angeblich Reichen leben am Stadtrand .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 14. Dez 2017, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 11:47

Misterfritz hat geschrieben:(13 Dec 2017, 17:40)

Was nutzt mir Wohnungsleerstand, der hunderte von Kilometern von meinem Arbeitsplatz entfernt ist?

Muss niemand der Leerstand ist im Stadtgebiet . Völlig aus dem Ärmel geschüttelt Menschen müssten 100 km oder mehr
zum Arbeitsplatz zurücklegen .Diejenigen die längere Wege im Kauf nehmen würden eh nie in Ballungscentren ziehen .
Jeder der eine Neubauwohnung bezieht egal ob zur Miete oder WE hinterlässt eine leere Wohnung. Mehrheitlich bewohnen
Menschen ihre Wohnungen seit Jahrzehnten . Jeder der sich aus diesen Wohnungen verabschiedet um in WE zu ziehen hinterlässt
eine freie Wohnung . Die sind heir für ca 4,50 pro qm zu haben . Villen ausgeschlossen .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon pikant » Do 14. Dez 2017, 11:49

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:47)

Muss niemand der Leerstand ist im Stadtgebiet . Völlig aus dem Ärmel geschüttelt Menschen müssten 100 km oder mehr
zum Arbeitsplatz zurücklegen .Diejenigen die längere Wege im Kauf nehmen würden eh nie in Ballungscentren ziehen .
Jeder der eine Neubauwohnung bezieht egal ob zur Miete oder WE hinterlässt eine leere Wohnung. Mehrheitlich bewohnen
Menschen ihre Wohnungen seit Jahrzehnten . Jeder der sich aus diesen Wohnungen verabschiedet um in WE zu ziehen hinterlässt
eine freie Wohnung . Die sind heir für ca 4,50 pro qm zu haben . Villen ausgeschlossen .


das ist ja nachweislich falsch.
Wenn ich aus einer WG oder aus der elterlichen Wohnung ausziehe, dann hinterlasse ich doch keine leere Wohnung :rolleyes:
Auch wenn ich mich scheiden lasse und ausziehe, wird doch die Wohnung nicht leer, sondern nur um eine Person geringer.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Do 14. Dez 2017, 11:51

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:47)
Jeder der sich aus diesen Wohnungen verabschiedet um in WE zu ziehen hinterlässt eine freie Wohnung .
Die sind heir für ca 4,50 pro qm zu haben . Villen ausgeschlossen .

WEN willst Du mit solchen Sätzen verulken ?

Wir reden hier über Städte wie München, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln oder Düsseldorf.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Do 14. Dez 2017, 12:00

Skull hat geschrieben:(14 Dec 2017, 11:51)

WEN willst Du mit solchen Sätzen verulken ?

Wir reden hier über Städte wie München, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln oder Düsseldorf.

mfg

In diesen Städten wohnen nur Zugezogene ? Du redest nur von Neubauten nicht von den Bauten die lange vor dem Krieg
oder nach dem Krieg gebaut wurden . Wie schon erwähnt Familienangehörige leben in München seit über 40 Jahren .
Andere im Umkreis wie Ober und Unterschleißheim .Von dort aus kann jeder nach München reinkommen .
Die Bevölkerung schrumpft . Nicht gewusst ?Für Flüchtlinge hat man Wohnraum in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt .
Niemand muss in die Metropolen ziehen der vorher nicht dort gewohnt hat .Das macht jeder freiwillig ohne Not .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 14. Dez 2017, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.

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