Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Sa 3. Feb 2018, 19:19

Positiv Denkender hat geschrieben:(03 Feb 2018, 18:34)

Zum xxxxten mal das ist Sache derjenigen die Kinder in die Welt setzen .

Blende Du ... einfach die Wirklichkeit aus. :mad2:
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » So 4. Feb 2018, 09:07

http://www.sueddeutsche.de/politik/armu ... -1.3852007
SZ 2. Februar 2018 Jedes fünfte Kind ist arm
Von den 1000 gleichzeitig befragten Erwachsenen gaben knapp zwei Drittel an, dass sie bereit wären, mehr Steuern zu bezahlen, um die Not von Kindern zu lindern...Drei Viertel der Befragten finden, dass die Politik nicht genug gegen Kinderarmut unternehme. Vor allem Alleinerziehende würden zu wenig unterstützt...Denn Kinderarmut bedeutet nicht nur materielle Not, sie zieht auch einen Mangel an Bildung nach sich sowie die Ausgrenzung von Unternehmungen, die für betuchtere Familien ganz selbstverständlich sind.

Die Umfrageergebnisse sind ermutigend.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Feb 2018, 14:47

Skull hat geschrieben:(03 Feb 2018, 19:19)

Blende Du ... einfach die Wirklichkeit aus. :mad2:

Ich blende die Wirklichkeit nicht aus .Ich nenne die Wirklichkeit .
Ganz entspricht ist es der Wirklichkeit dass der Staat mehr als 50 % seiner Einnahmen für Sozialausgaben ausgibt .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon KarlRanseier » So 4. Feb 2018, 14:53

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:47)

Ich blende die Wirklichkeit nicht aus .Ich nenne die Wirklichkeit .
Ganz entspricht ist es der Wirklichkeit dass der Staat mehr als 50 % seiner Einnahmen für Sozialausgaben ausgibt .



Und was schließt Du daraus, abgesehen davon, dass der Kapitalismus ganz offensichtlich nicht mehr funktioniert? :?:
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » So 4. Feb 2018, 14:56

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:47)

Ich blende die Wirklichkeit nicht aus .Ich nenne die Wirklichkeit .
Ganz entspricht ist es der Wirklichkeit dass der Staat mehr als 50 % seiner Einnahmen für Sozialausgaben ausgibt .
Doch, tust Du.
Diese 50% sagen allerdings nicht viel aus. Wenn der Staat an jeden, der Kinder hat, egal, ob er Millionen hat oder nix, Kindergeld zahlt, dann sind - m.E.n. - die Zahlungen für Millionäre überflüssig.
Die Steurerleichterungen für Eltern nutzen alleinerziehenden Geringeverdienern exakt NICHTS, da sie eh' meist keine Lohnsteuer zahlen, alle anderen Verbrauchssteuern aber auch.
Wenn Kita-Gebühren einkommensabhängig gestaffelt wären, könnte man auch mehr für Kinder tun.
Es gibt eine Menge Massnahmen, die man mit gewissen Umverteilungen des Sozialhaushaltes erreichen könnte, die Verbesserungen bringen würden - werden aber nicht kommen.
Aber angeblich nicht vorhandene Kinderarmut an der Höhe des Sozialhaushaltes festzumachen, bedeutet, keine Ahnung vom Thema zu haben.
Zuletzt geändert von Misterfritz am So 4. Feb 2018, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » So 4. Feb 2018, 14:57

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:53)

Und was schließt Du daraus, abgesehen davon, dass der Kapitalismus ganz offensichtlich nicht mehr funktioniert? :?:
Wie man auf diese Folgerung kommen kann, ist mir schleierhaft.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon KarlRanseier » So 4. Feb 2018, 15:03

Misterfritz hat geschrieben:(04 Feb 2018, 14:57)

Wie man auf diese Folgerung kommen kann, ist mir schleierhaft.



Wenn immer mehr Menschen auf soziale Leistungen angewiesen sind, dann läuft wohl etwas schief. Oder interessiert der [Mod: editiert] nicht?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 4. Feb 2018, 15:18

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 15:03)

Wenn immer mehr Menschen auf soziale Leistungen angewiesen sind, dann läuft wohl etwas schief.
Oder interessiert der [Mod: editiert] nicht?

Erst einmal ist es eine tolle staatliche Leistung wenn Menschen soziale Leistungen bekommen .
Zum Zweiten stimmt es nicht dass immer mehr Menschen auf staatliche Leistungen angewiesen sind .
Wenn ist das Problem importiert . Du solltest das nicht mit deinen so geliebten sozialistischen Regimen vergleichen .
Da waren alle gleich arm deshalb hat das dort niemand bemerkt . Zum Glück funktioniert unser Gesellschaftssystem
besser als der Sozialismus .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon KarlRanseier » So 4. Feb 2018, 18:18

Positiv Denkender hat geschrieben:(04 Feb 2018, 15:18)

Erst einmal ist es eine tolle staatliche Leistung wenn Menschen soziale Leistungen bekommen .
Zum Zweiten stimmt es nicht dass immer mehr Menschen auf staatliche Leistungen angewiesen sind .
Wenn ist das Problem importiert . Du solltest das nicht mit deinen so geliebten sozialistischen Regimen vergleichen .
Da waren alle gleich arm deshalb hat das dort niemand bemerkt . Zum Glück funktioniert unser Gesellschaftssystem
besser als der Sozialismus .



1. Tatsächlich ist es eine tolle staatliche Leistung, wenn Menschen unterstützt und nicht in die Kriminalität gezwungen werden.
Allerdings gehört es wohl zu den Kernaufgaben einer Gesellschaft, diese vor einem Bürgerkrieg zu bewahren und dafür
zu sorgen, dass in einem der reichsten Länder der Welt niemand hungern muss. Das wird man ja wohl als Steuerzahler
noch erwarten können.

2. Für Deutschland stimmt es, dass immer mehr Menschen auf staatliche Leistungen angewiesen sind. Auch wenn das jährlich
schwankt, ist die Tendenz eindeutig. Mache Dich doch einmal kundig, wie weit z.B. das Rentenniveau gesenkt wurde.

3. Die Gleichmacherei in der DDR war schrecklich. Alle Menschen, auch die Alten, hatten Zähne! Und sie mussten keine
Pfandflaschen sammeln, wie langweilig! Aber es handelte sich ja bekanntlich nicht um einen so bitterarmen Wirtschaftsstandort,
denn es mussten nicht ständig marode Banken gerettet werden. Vor allem musste nicht ständig "der Mittelstand entlastet" werden,
weil es diesen immer entlastungswürdigen Stand gar nicht gab.

--> Ein System, wie wir es jetzt haben, also Sozialismus für Reiche (incl. Bestandsgarantien, Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit)
und Kapitalismus für den arbeitenden [Mod: editiert] ist auf Dauer sehr teuer und wird nicht lange bestehen. Und es ist ja auch an sehr vielen
Stellen offensichtlich, dass es nicht funktioniert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon KarlRanseier » So 4. Feb 2018, 18:29

Funktioniert der Kapitalismus? Das ist letztlich eine Glaubensfrage. Und da dieses System im Westen Deutschlands Staatsreligion ist, wird man dagegen
kaum mit Argumenten angehen können. Ich versuche es trotzdem einmal kurz:

1. Die Macht kann im Kapitalismus nicht vom Volk ausgehen, weil die Mehrheit nicht zur privilegierten Klasse gehören kann und deshalb dem System
den Garaus machen würde. Mitbestimmung gibt es nicht. Nun könnte man argumentieren, dass z.B. die Schweiz durchaus demokratische Ansätze
hat. Letztlich ist aber auch das Augenwischerei, denn wenn's darauf ankommt, wie z.B. bei der Rettung der UBS, wird auch dort glatt "vergessen", den
systemunrelevanten [Mod: editiert] zu fragen.

2. Grundlage des Kapitalismus ist Schmarotzertum. Die reichen Staaten leben von den armen, und die Reichen innerhalb eines Landes auf Kosten der
Armen. Das führt zwangsläufig dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird und auf Dauer immer mehr Menschen zu den Verlierern
gehören. Das kann zwar durch soziale Leistungen ein wenig gebremst, allerdings niemals gestoppt oder umgekehrt werden.

3. Rohstoffe sind alles, darum werden ständig Kriege geführt oder sogar mit dem Einsatz von Atomwaffen für den Fall gedroht, dass die "strategische
Versorgung" nicht mehr gewährleistet ist. Ohne Schmarotzertum funktioniert das System keinen einzigen Tag lang.

4. Die meisten Märkte funktionieren nicht richtig, was auch der Laie sofort daran erkennen kann, dass immer wieder staatliche Eingriffe erforderlich
sind.

...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Teeernte » So 4. Feb 2018, 18:40

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:18)
Die Gleichmacherei in der DDR war schrecklich. Alle Menschen, auch die Alten, hatten Zähne! Und sie mussten keine
Pfandflaschen sammeln, wie langweilig! Aber es handelte sich ja bekanntlich nicht um einen so bitterarmen Wirtschaftsstandort,
denn es mussten nicht ständig marode Banken gerettet werden. Vor allem musste nicht ständig "der Mittelstand entlastet" werden,
weil es diesen immer entlastungswürdigen Stand gar nicht gab.

--> Ein System, wie wir es jetzt haben, also Sozialismus für Reiche (incl. Bestandsgarantien, Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit)
und Kapitalismus für den arbeitenden [Mod: editiert] ist auf Dauer sehr teuer und wird nicht lange bestehen. Und es ist ja auch an sehr vielen
Stellen offensichtlich, dass es nicht funktioniert.



Deshalb waren die Bürger ja auch mit Transparenten = Leistung muss sich wieder LOHNEN unterwegs...

Sozialismus für Reiche ? ähmmm noch nicht ganz. Es gibt noch Mittelstand - und die Sozialkosten können verringert werden - die Europäische Polizeitruppe steht !

Ansonsten - noch BILLIGER als mit H4 ist das UNTERE Drittel nicht Ruhig zu stellen - stell Dir mal vor - die würden "POLITISCH". ...

Aber - nöööö - dann schreibt die SPD doch noch ARBEIT für JEden in die GROKO... und DAS will ja nun KEINER.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 4. Feb 2018, 18:59

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:18)



--> Ein System, wie wir es jetzt haben, also Sozialismus für Reiche (incl. Bestandsgarantien, Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit)
t.



welche "Bestandsgarantien"?

welche Kosten "von den Reichen" werden "von der Allgemeinheit" übernommen?

was sollen immer diese linkspopulistischen Hohlphrasen?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 4. Feb 2018, 19:01

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:18)




denn es mussten nicht ständig marode Banken gerettet werden. .



WO werden in D "ständig" welche Banken gerettet?

wo nimmst du nur all den Unsinn her, den du permanent hier in das Forum schreibst?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 4. Feb 2018, 19:03

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:18)

1. Tatsächlich ist es eine tolle staatliche Leistung, wenn Menschen unterstützt und nicht in die Kriminalität gezwungen werden.
Allerdings gehört es wohl zu den Kernaufgaben einer Gesellschaft, diese vor einem Bürgerkrieg zu bewahren und dafür
zu sorgen, dass in einem der reichsten Länder der Welt niemand hungern muss. Das wird man ja wohl als Steuerzahler
noch erwarten können.

.


ist ja ALLES erfüllt

durch die sozialen Sicherungssysteme
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 4. Feb 2018, 19:12

KarlRanseier hat geschrieben:(04 Feb 2018, 18:18)



2. Für Deutschland stimmt es, dass immer mehr Menschen auf staatliche Leistungen angewiesen sind. Auch wenn das jährlich
schwankt, ist die Tendenz eindeutig. Mache Dich doch einmal kundig, wie weit z.B. das Rentenniveau gesenkt wurde.

.


Intelligente Menschen wissen, dass unser Rentensystem

a) ein Umlagesystem ist
b) das Rentenniveau eine relative Größe ist
c) die monatlichen Renten noch NIE gesenkt worden sind
d) der Grund für die Absenkung des RN in der stetigen Zunahme der Rentenbezugszeiten liegt...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Ger9374 » Mo 5. Feb 2018, 07:50

Das System Soziale Marktwirtschaft funktioniert.
Das konnte der Ostblock mit dem Sozialismus nicht von sich behaupten.
Planwirtschaft schon gar nicht.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 6. Feb 2018, 17:18

Adam Smith hat geschrieben:(16 Jan 2018, 13:50)

Der Durchschnittsbürger gibt 25-35% für die Miete aus.

Hatte ich etwas anderes behauptet ? Das ist seit 70 Jahren so ..
Nur damals mussten die Menschen mehr als 20 % ihres Einkommens für Nahrung ausgeben heute noch knapp 12 % .
Bei Verbrauchsgütern ist der Unterschied noch krasser .Für einen Fernseher Anfang der 70er Jahren musste
man ca 70 % eines Monatsgehalts hinblättern heute 10 % .
Noch krasser wird´s bei Textilien .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 6. Feb 2018, 17:58

Odin1506 hat geschrieben:(03 Feb 2018, 18:51)

Es gibt Erzeuger, die so wenig verdienen, das sie keinen Unterhalt zahlen können. Auch Bezieher von ALG2 sind davon befreit, egal ob arbeitslos oder aufstockend.
Und gerade alleinerziehende Mütter und Väter sind davon betroffen weil sich die Kosten von der Kita nicht leisten können, Bsp.: Brandenburg https://www.klax-kita.de/images/documen ... g-2013.pdf .
Und du glaubst es gibt Erzieher die nicht arbeiten wollen? Warum hat denn die Frau oder der Mann diesen Job erlernt?
Und es ist auch Normal, wenn man nicht in einer "festen" Beziehung lebt und ein oder zwei Kinder hat, leider sind viele AG nicht sehr erpicht davon.

Deine Deutungen zeugen von Fantasien .Wo habe ich geschrieben Erzieher wollen nicht arbeiten?
Es gibt zu wenig (mehr als 30000 fehlen . Zwingen kann man niemand diesen Beruf zu ergreifen .
Hartz IV Empfänger sind eh von Krippen oder Kitagebühren befreit . Mir ist es auch egal ob Eltern in einer festen
Beziehung leben oder nicht . Das entbindet sie nicht von der Verantwortung für ihre Kinder zu sorgen .
Den AG ist es völlig egal solange Mitarbeiter die Anforderungen an ihrem Job erfüllen .
Übrigens für Bildung und Nachwuchsförderung vorhalten von Kinderbetreuungsplätzen sind die BL zuständig .
NS plant gerade diese für alle kostenlos zu gestalten .
Mal ein Beispiel . Mir nahe stehendes Eltern zahlen für den Krippenplatz ca 350 ,-€ . Geringverdiener oder Hartz IV Empfänger nichts .
Mag sein das du es gerecht findest das immer nur die Einen bezahlen und Andere sich durchschleppen lassen .
Übrigens die Kinder dort bekommen alle das Gleiche Essen die gleiche Betreuung .
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Ger9374
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Ger9374 » Mi 7. Feb 2018, 14:11

Es kann gar nicht oft genug gesagt werden.
Der Staat deckt im Notfall GRUNDBEDÜRFNISSE ab.
Es wird oft falsch suggeriert, die kriegen ja alles!

Alles was die Grundbedürfnisse betrifft.

Nix Schlaraffia, aber auch nicht Hungertod!

Alles durch Urteile immer wieder angepasst oder berichtigt.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Dampflok94 » Mi 7. Feb 2018, 14:39

Ger9374 hat geschrieben:(07 Feb 2018, 14:11)

Es kann gar nicht oft genug gesagt werden.
Der Staat deckt im Notfall GRUNDBEDÜRFNISSE ab.
Es wird oft falsch suggeriert, die kriegen ja alles!

Alles was die Grundbedürfnisse betrifft.

Nix Schlaraffia, aber auch nicht Hungertod!

Alles durch Urteile immer wieder angepasst oder berichtigt.

Es gibt aber keine Einigkeit, was denn alles zu den Grundbedürfnissen gehört. Natürlich Dinge wie Kleidung, Wohnung und Nahrung. Aber schon hier wird es kompliziert, denn es bedarf tafeln und Kleiderkammern und es gibt Obdachlosigkeit. Spätestens bei Themen wie dem sozio-kulturellen Existenzminimum ist es dann aber mit der Einigkeit garantiert vorbei.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!

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