Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Mai 2018, 21:55

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 21:38)

V . Würden diese Produkte nicht dort von Billigarbeitern produziert .



dann wären die dortigen Menschen ÄRMER als heute...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Mai 2018, 21:57

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 21:38)

. Würden diese Produkte nicht dort von Billigarbeitern produziert und in Mega-Containerschiffen unserer Volkswirtschaft zugeführt werden, würde die Armut bei den unteren Einkommen noch deutlicher sichtbar sein.


es gibt keine "Armut" in D.

sondern nur Konsumlimitierung
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Mi 9. Mai 2018, 22:10

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 21:38)

Völlig vergessen in dieser Diskussion wird immer, dass die "Luxusgüter" der Einkommensschwachen, also das, was hier immer wieder als "nie dagewesener Wohlstand" in Deutschland, auch für die Ärmeren propagiert wird, von noch ärmeren Menschen unter noch schlechteren Arbeitsbedingungen in Thailand, China, Indonesien, Indien oder Lateinamerika produziert wird. Man muss ja nur mal schauen, wo die angebotenen Produkte bei Kik & Co. hergestellt werden. Würden diese Produkte nicht dort von Billigarbeitern produziert und in Mega-Containerschiffen unserer Volkswirtschaft zugeführt werden, würde die Armut bei den unteren Einkommen noch deutlicher sichtbar sein.
Ja, ist vielleicht ned so wirklich toll. Hat aber, auf den ersten Blick, nichts mit der Wohlstandsverteilung in Deutschland zu tun. Es zeigt nur, dass die Deutschen eher nicht bereit sind, viel Geld für Klamotten auszugeben. Und komme mir nicht damit, dass sie es nicht könnten. Es ist halt so, dass anscheinend jeder meint, mehrmals im Jahr seinen Stil, die Mode wechseln zu müssen. Wer Wert auf Qualität legt, der kommt mit dem selben Geld aus und hat im Zweifel genauso lange was von der Kleidung.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Mi 9. Mai 2018, 22:16

Realist2014 hat geschrieben:(09 May 2018, 22:55)

dann wären die dortigen Menschen ÄRMER als heute...

Welche Menschen? Meinst du die neuen Milliardäre oder den Großteil der Menschen, die in den Fabriken bei einem 10-12 Stundenarbeitstag für ihr blankes Überleben sorgen?! Ich denke, auch ohne die VGR dieser Länder genau zu kennen, lehne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die unteren 60% der Einkommen dort in den letzten 20 Jahren NICHTS vom Wachstum abbekommen haben. Wenn das in "reichen" Ländern wie Deutschland schon nicht funktioniert, habe ich wirklich wenig Hoffnung, dass es für die Menschen in diesen Ländern besser "läuft" ;)
Zuletzt geändert von Sanity am Mi 9. Mai 2018, 22:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Mi 9. Mai 2018, 22:20

Misterfritz hat geschrieben:(09 May 2018, 23:10)

Ja, ist vielleicht ned so wirklich toll. Hat aber, auf den ersten Blick, nichts mit der Wohlstandsverteilung in Deutschland zu tun. Es zeigt nur, dass die Deutschen eher nicht bereit sind, viel Geld für Klamotten auszugeben. Und komme mir nicht damit, dass sie es nicht könnten. Es ist halt so, dass anscheinend jeder meint, mehrmals im Jahr seinen Stil, die Mode wechseln zu müssen. Wer Wert auf Qualität legt, der kommt mit dem selben Geld aus und hat im Zweifel genauso lange was von der Kleidung.


Style wechseln?! Wir reden hier über Armut in Deutschland! Diese Menschen haben wirklich andere Sorgen als ihren Style zu wechseln oder andere solcher Wohlstandsproblemchen
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Mai 2018, 22:21

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 23:16)

W oder den Großteil der Menschen, die in den Fabriken bei einem 10-12 Stundenarbeitstag für ihr blankes Überleben sorgen?! I )



wenn die diese Jobs NICHT hätten- DANN würde es ihnen SCHLECHTER gehen

so mit Geschichte hast du es nicht- oder?

WEGEN des "pösen Kapitalismus" hat sich weltweit ALLES "negative" stark verbessert...

aber das passt natürlich nicht in dein ideologisches Weltbild...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mi 9. Mai 2018, 22:23

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 23:20)

Wir reden hier über Armut in Deutschland!



gibt es nicht

es gibt nur RELATIVE Armutsgefährdung

das bedeutet aber ABSOLUT eine Steigerung des Lebensniveaus auch der "untersten Schicht" in D.

aber auch das passt nicht zu deiner Ideologie...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Mi 9. Mai 2018, 22:32

Realist2014 hat geschrieben:(09 May 2018, 23:23)

gibt es nicht

es gibt nur RELATIVE Armutsgefährdung

das bedeutet aber ABSOLUT eine Steigerung des Lebensniveaus auch der "untersten Schicht" in D.

aber auch das passt nicht zu deiner Ideologie...


Ich habe doch bereits mehrfach hier anhand offizieller Zahlen nachgewiesen, dass die Realeinkommen in Deutschland der unteren 40% in den letzten 30 Jahren gesunken sind. In der Mittelschicht lag der Zuwachs im Median gerade einmal bei 3% (!) Wo ist also der angebliche Wohlstandswachstum angekommen? Bei den oberen 30% der Einkomen aus nichtselbständiger Arbeit und bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen (!) Willst du etwas anderes behaupten? Dann bitte gleich die Quelle deiner "Zahlenbasis" mitteilen!
Zuletzt geändert von Sanity am Mi 9. Mai 2018, 22:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Mi 9. Mai 2018, 22:39

Realist2014 hat geschrieben:(09 May 2018, 23:23)

gibt es nicht

es gibt nur RELATIVE Armutsgefährdung

das bedeutet aber ABSOLUT eine Steigerung des Lebensniveaus auch der "untersten Schicht" in D.

aber auch das passt nicht zu deiner Ideologie...

Willst du behaupten, den unteren 60% der Menschen in den genannten kapitalistischen Billiglohnländern geht es heute besser als zB den Menschen in der staatssozialistischen DDR vor 30 Jahren ? :D ..,der Glaube der Kapitalismus-Apologeten ist offenbar stärker als ihr Wissen ;)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 10. Mai 2018, 20:51

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 23:32)

Ich habe doch bereits mehrfach hier anhand offizieller Zahlen nachgewiesen, dass die Realeinkommen in Deutschland der unteren 40% in den letzten 30 Jahren gesunken sind. n!



TROTZDEM ist deren absolutes Lebensniveau aufgrund des Fortschritts ( technisch , medizinisch usw) GESTIEGEN

WO ist also das "Problem"?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 10. Mai 2018, 20:51

Sanity hat geschrieben:(09 May 2018, 23:39)

Willst du behaupten, den unteren 60% der Menschen in den genannten kapitalistischen Billiglohnländern geht es heute besser )


als in JEDEM Zeitraum FRÜHER....


versuch das mal zu widerlegen...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Fr 11. Mai 2018, 11:30

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2018, 21:51)

TROTZDEM ist deren absolutes Lebensniveau aufgrund des Fortschritts ( technisch , medizinisch usw) GESTIEGEN

WO ist also das "Problem"?


dieser Fortschritt war auch schon vor dem Kapitalismus da. Die Menschheit entwickelt sich weiter. Du verschweigst auch, dass Forschung und Entwicklung nicht nur in der Privatwirtschaft stattfindet. In D werden ca. 1/3 der Forschungsausgaben von Hochschulen und Staat aufgebracht. Und auch in der staats-sozialistischen DDR wurde Forschung betrieben und dadurch Fortschritte im technischen und medizinischen Bereich erzielt. Die Menschheit stellt also nicht wie von dir propagiert das "Denken" ein, nur weil kein privater Investor zur Stelle ist ;)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Fr 11. Mai 2018, 12:23

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 12:30)

dieser Fortschritt war auch schon vor dem Kapitalismus da.

Die Menschheit entwickelt sich weiter. Du verschweigst auch, dass Forschung und Entwicklung nicht nur in der Privatwirtschaft stattfindet. In D werden ca. 1/3 der Forschungsausgaben von Hochschulen und Staat aufgebracht. Und auch in der staats-sozialistischen DDR wurde Forschung betrieben und dadurch Fortschritte im technischen und medizinischen Bereich erzielt. Die Menschheit stellt also nicht wie von dir propagiert das "Denken" ein, nur weil kein privater Investor zur Stelle ist ;)

Ob Du es akzeptierst oder auch nicht.
Das eine Menge durchaus kritisch zu sehen ist, steht für mich auch nicht zur Diskussion.

Der grosse (!) medizinische, technische und allgemeine Fortschritt der Menschheit
begann mit der sogenannten industriellen Revolution. MIT und DURCH den Kapitalismus.

Sonst wären viele Projekte erst gar nicht möglich gewesen. Das kann man kritisch sehen,
da kann man auch viele Begleitumstände und Auswirkungen kritisieren.

KAPITALISMUS ist und war aber ... eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung der letzten 200 Jahre.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Fr 11. Mai 2018, 13:08

Skull hat geschrieben:(11 May 2018, 13:23)

Ob Du es akzeptierst oder auch nicht.
Das eine Menge durchaus kritisch zu sehen ist, steht für mich auch nicht zur Diskussion.

Der grosse (!) medizinische, technische und allgemeine Fortschritt der Menschheit
begann mit der sogenannten industriellen Revolution. MIT und DURCH den Kapitalismus.

Sonst wären viele Projekte erst gar nicht möglich gewesen. Das kann man kritisch sehen,
da kann man auch viele Begleitumstände und Auswirkungen kritisieren.

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es bestreitet niemand, dass es diese "Verbesserungen" während des Kapitalismus gab. Es wird aber behauptet bzw. der Eindruck erweckt, dass der Kapitalismus die Voraussetzung für Fortschritt sei. Viele Verbesserungen und Erfindungen vorher haben die Industrialisierung überhaupt erst ermöglicht und damit den Weg für den Kapitalismus geebnet. Der Früh-Kapitalismus ist auch nicht vergleichbar mit dem heutigen Kapitalismus, genauso wenig, wie die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in der Nachkriegszeit, als Deutschland größtenteils zerstört war. Zurück zum Thema: In den letzten 30 Jahren sind die Reallöhne bei vielen Menschen gesunken. Dies war der Ausgangspunkt meiner Aussagen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Fr 11. Mai 2018, 13:25

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 12:30)

dieser Fortschritt war auch schon vor dem Kapitalismus da. Die Menschheit entwickelt sich weiter. Du verschweigst auch, dass Forschung und Entwicklung nicht nur in der Privatwirtschaft stattfindet. In D werden ca. 1/3 der Forschungsausgaben von Hochschulen und Staat aufgebracht. Und auch in der staats-sozialistischen DDR wurde Forschung betrieben und dadurch Fortschritte im technischen und medizinischen Bereich erzielt. Die Menschheit stellt also nicht wie von dir propagiert das "Denken" ein, nur weil kein privater Investor zur Stelle ist ;)


ich "verschweige" gar nichts.

Ich BESCHREIBE und WIDERLEGE deine "Thesen"

und wenn ich schon deine "Lobgesang" auf den gegen seine eigenen Mauern geknallten Arbeiter & Bauernstaat lese, kriege ich das groß Kotzen
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Fr 11. Mai 2018, 13:27

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 14:08)

. Zurück zum Thema: In den letzten 30 Jahren sind die Reallöhne bei vielen Menschen gesunken. Dies war der Ausgangspunkt meiner Aussagen.



und das ist überhaupt KEIN Problem, WEIL eben TROTZDEM das Lebensniveau auch DIESER Menschen gestiegen ist.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Fr 11. Mai 2018, 13:32

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2018, 14:25)

ich "verschweige" gar nichts.

Ich BESCHREIBE und WIDERLEGE deine "Thesen"

und wenn ich schon deine "Lobgesang" auf den gegen seine eigenen Mauern geknallten Arbeiter & Bauernstaat lese, kriege ich das groß Kotzen


immer schön sachlich bleiben! Ich stelle nur fest, es gab auch in der DDR wissenschaftlich-technischen Fortschritt. Willst du das Gegenteil behaupten?!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Fr 11. Mai 2018, 13:35

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 14:32)

immer schön sachlich bleiben! Ich stelle nur fest, es gab auch in der DDR wissenschaftlich-technischen Fortschritt. Willst du das Gegenteil behaupten?!


und ich beschreibe das ERGEBNIS dieser idiotischen Ideologie

die Bruchbuden in den Städten im Arbeiter & Bauernstaat , die ich 1990 bewundern durfte
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Fr 11. Mai 2018, 14:00

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 14:08)

Es wird aber behauptet bzw. der Eindruck erweckt, dass der Kapitalismus die Voraussetzung für Fortschritt sei.

Hatte ich doch geschrieben. Ein eindeutiges JA. :)

Sanity hat geschrieben:(11 May 2018, 14:08)

Zurück zum Thema:

In den letzten 30 Jahren sind die Reallöhne bei vielen Menschen gesunken. Dies war der Ausgangspunkt meiner Aussagen.

Gerne.

Ich meine da, das die Reallöhne vieler...in einem Zeitraum von knapp 15 Jahren sanken oder stagnierten.
Keine 30 Jahre, wie Du es schreibst. Und es gab vielschichtige Gründe hierfür.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sanity » Fr 11. Mai 2018, 15:25

Realist2014 hat geschrieben:(11 May 2018, 14:27)

und das ist überhaupt KEIN Problem, WEIL eben TROTZDEM das Lebensniveau auch DIESER Menschen gestiegen ist.


kannst du denn konkret nachweisen, was sich für die ärmeren Einkommensgruppen verbessert hat. Oder ist das nur eine Vermutung von dir? Es geht in dieser Diskussion um die Entwicklung der relativen Armut in Deutschland, also gemäß WHO, OECD und EU bezogen auf den Median der Bevölkerung in Deutschland. Die Aussage war: für viele Menschen haben sich in den letzten 30 Jahren die Einkommen, also der materielle "Wohlstand" verschlechtert, während es auf der anderen Seite immer mehr übermäßigen Reichtum gibt (1,5 Mio. Millionäre allein in Deutschland). Damit ist die relative Armut innerhalb Deutschlands gestiegen.
Und dass dies KEIN PROBLEM darstellt, sieht sicher nur eine Minderheit so. Die soziale Ungleichheiten haben nämlich auch Auswirkungen auf die Lebensdauer. Laut SOEP liegt die Lebenserwartung bei den hohen Einkommen in Deutschland ca. 10 Jahre über dem Durchschnitt in der Armutsrisikogruppe.
Zuletzt geändert von Sanity am Fr 11. Mai 2018, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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