Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Positiv Denkender
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 27. Dez 2017, 17:24

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 09:51)

Es wurde behauptet, dass individuelle Unterstützung in der Schule nicht nötig sei, weil es Aufgabe der Kinder und ihrer Eltern sei, Chancengleichheit herzustellen. Alle empirischen Studien widerlegen das eindeutig: „Um die Leistungen der Schüler im Schnitt zu verbessern, brauchen wir mehr individuelle Förderung schwieriger Schüler und kleinere Klassen." Auch meine Schlussfolgerung lautet, wie Du richtig zitiert hast, mehr Lehrer, kleinere Klassen und individuelle Förderung der Kinder, unabhängig von der Situation und Herkunft im Elternhaus.

Wer hat denn behauptet Schüler bräuchten keine individuelle Förderung ? Kein Einheitsbrei . Förderung schwächerer Schüler darf nicht zu Lasten
der guten Schüler gehen . Chancengleich besteht in diesem Lande .Nur nicht jeder nutzt eben die gebotenen Chancen .
Du verdrehst da etwas .Du redest von Problemviertel . Bedeutet ein Teil der dort lebenden Menschen würden Probleme bereiten .
Nur was hat das mit Schulbildung oder Einkommensverhältnisse zu tun .?Schwierige Schüler gab es schon immer .Früher machte man halt eine Klasse
doppelt und schon war der Anschluss wieder hergestellt. Ob Schüler gut oder weniger gut lernen hat nichts mit der finanziellen Ausstattung der Eltern zu tun
sondern mit Begabung + Fleiß .Die Herkunft der Eltern spielt in den Schulen keine Rolle ,dass ist eine Behauptung .
Chancengleichheit besteht . Wer gut lernen kann der wird nicht durch die Herkunft der Eltern daran gehindert .Eine reine Unterstellung .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mi 27. Dez 2017, 17:50

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 09:51)
Es wurde behauptet, dass individuelle Unterstützung in der Schule nicht nötig sei, weil es Aufgabe der Kinder und ihrer Eltern sei, Chancengleichheit herzustellen. Alle empirischen Studien widerlegen das eindeutig: „Um die Leistungen der Schüler im Schnitt zu verbessern, brauchen wir mehr individuelle Förderung schwieriger Schüler und kleinere Klassen." Auch meine Schlussfolgerung lautet, wie Du richtig zitiert hast, mehr Lehrer, kleinere Klassen und individuelle Förderung der Kinder, unabhängig von der Situation und Herkunft im Elternhaus.

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Dec 2017, 17:24)
Wer gut lernen kann der wird nicht durch die Herkunft der Eltern daran gehindert.

Das trifft empirisch nicht zu, was Du steif und fest behauptest, ohne es auch nur ein bisschen zu belegen:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 37120.html
Stuttgarter Zeitung 20. Februar 2017 Bildungsbericht Sprachförderung bleibt eine Aufgabe
So schneiden im Schnitt Kinder mit Migrationshintergrund schlechter ab als ihre deutschen Altersgenossen. Sie erreichten seltener Abitur oder Fachhochschulreife und verlassen die Schule deutlich öfter als ihre deutschen Gleichaltrigen ohne Abschluss, sagte Carmina Brenner, Präsidentin des Statistischen Landesamtes.

Ungünstig seien allerdings Einrichtungen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern, die zu Hause kein oder wenig Deutsch sprechen. Das kann vor allem in den größeren Städten zum Problem werden. Fast die Hälfte der Kinder in Stuttgarter Kindergärten kommt aus Einwandererfamilien, 40,9 Prozent sprechen zu Hause vor allem ihre Muttersprache. In den Kindergärten in Heilbronn haben 62,3 Prozent der Kinder mindestens einen ausländischen Elternteil, 43 Prozent der Kinder leben in Familien, die überwiegend nicht Deutsch sprechen, in Pforzheim sind es 46,4 Prozent.

Landesweit wurden im vergangenen Kindergartenjahr 72 000 Kinder mit intensivem Sprachförderbedarf über das Programm Spatz (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) unterstützt. Ein Drittel der geförderten Kinder kamen aus deutschen Familien. In Vorbereitungsklassen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen lernten rund 41 000 Schüler Deutsch – die meisten von ihnen Flüchtlinge.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 27. Dez 2017, 18:05

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 17:50)

Das trifft empirisch nicht zu, was Du steif und fest behauptest:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 37120.html
Stuttgarter Zeitung 20. Februar 2017 Bildungsbericht Sprachförderung bleibt eine Aufgabe


Nun hast du den Stein der Weisen erfunden mit der Beobachtung Migrantenkinder haben auf Grund von Sprachschwierigkeiten Lernprobleme .
An wen liegt das ? An den Menschen die hier alle freiwillig hergekommen sind oder an unserem Staat ?
Du solltest deine Kritik dort abladen wo diese Menschen herkommen .Nur warum gehören deren Wohngebiete zu angeblich
sozialen Brennpunkten? Die Antwort bist du noch schuldig . Was hat Anstand ,Anpassung , Akzeptanz unseres
Gesellschaftssystems mit Bildung zu tun ? Bekannte von mir betreuen zur Zeit einen Studenten aus Indien .
Der sprach bereits deutsch als er ins Land kam .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mi 27. Dez 2017, 18:19

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 17:50)
Das trifft empirisch nicht zu, was Du steif und fest behauptest, ohne es auch nur ein bisschen zu belegen:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 37120.html
Stuttgarter Zeitung 20. Februar 2017 Bildungsbericht Sprachförderung bleibt eine Aufgabe

Positiv Denkender hat geschrieben:(27 Dec 2017, 18:05)
Nun hast du den Stein der Weisen erfunden mit der Beobachtung Migrantenkinder haben auf Grund von Sprachschwierigkeiten Lernprobleme . An wen liegt das ? An den Menschen die hier alle freiwillig hergekommen sind oder an unserem Staat ? Du solltest deine Kritik dort abladen wo diese Menschen herkommen .Nur warum gehören deren Wohngebiete zu angeblich sozialen Brennpunkten? Die Antwort bist du noch schuldig . Was hat Anstand ,Anpassung , Akzeptanz unseres Gesellschaftssystems mit Bildung zu tun ? Bekannte von mir betreuen zur Zeit einen Studenten aus Indien . Der sprach bereits deutsch als er ins Land kam .

Du machst es Dir schön einfach. Natürlich hat unsere Gesellschaft eine Mitverantwortung dafür, wenn sie lang hier lebende Migranten nicht zu Deutschkursen verpflichtet hat. Ihren Kindern aber nicht in der Schule helfen zu wollen, würde ich gesellschaftlich verantwortungslos und unsolidarisch nennen. Aber gut, dass Du wenigstens endlich einmal mehr Klartext geredet hast.
Zuletzt geändert von Wähler am Do 28. Dez 2017, 06:24, insgesamt 5-mal geändert.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon fahrofix » Mi 27. Dez 2017, 18:22

Positiv Denkender hat geschrieben:(16 Nov 2017, 17:16)

Du ja , andere nicht . Gerade gestern konnte man wieder lesen Deutsche sind zufrieden .Weiter den Deutschen geht es so gut wie lange nicht .
Man sagen so gut wie seit 1945 nicht . Es ist immer erstaunlich wenn Leute von steigender Armut labern dabei vergessen dass diese
Armut wenn es sie denn gäbe importiert wurde .Bei über 1 Millionen Flüchtlingen in den letzten 2 Jahren bei zunehmender freiwilliger Einwanderung
aus Südost und Ost Europa liegt der Grund doch auf der Hand warum Armutsgefährdung prozentual zunimmt.
Die Frage bleibt doch ob diese Leute vorher wohlhabender waren bevor sie sich freiwillig in Deutschland der Armut ausgesetzt haben .

"Hinterziehen" ist ein schönes Wort in diesem Zusammenhang. Ich bin als Rentner so ein eingebildeter 'Armer' der unseren Staat mit 'Grundsicherung im Alter (Höhe 153 € für 2 Personen) schädigt. Wer 'hinterzieht' hier eigentlich was?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mi 27. Dez 2017, 18:33

fahrofix hat geschrieben:(27 Dec 2017, 18:22)

"Hinterziehen" ist ein schönes Wort in diesem Zusammenhang. Ich bin als Rentner so ein eingebildeter 'Armer' der unseren Staat mit 'Grundsicherung im Alter (Höhe 153 € für 2 Personen) schädigt. Wer 'hinterzieht' hier eigentlich was?



wenn du alleine wärst, dann müsstest du nicht aufstocken, oder?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mi 27. Dez 2017, 18:54

fahrofix hat geschrieben:(27 Dec 2017, 18:22)

Ich bin als Rentner so ein eingebildeter 'Armer' der unseren Staat mit 'Grundsicherung im Alter
(Höhe 153 € für 2 Personen) schädigt.

Wieviele Jahre hast Du denn in die gesetzliche RV eingezahlt und wie viele Rentenpunkte existieren da bei Dir ? :?:

mfg
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 30. Dez 2017, 15:24

Skull hat geschrieben:(27 Dec 2017, 18:54)

Wieviele Jahre hast Du denn in die gesetzliche RV eingezahlt und wie viele Rentenpunkte existieren da bei Dir ? :?:

mfg

Kann bei dieser Rentenhöhe nicht lange gewesen sein .Meine Frau hat lediglich 20 Rentenjahre und bekommt Einiges mehr .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 30. Dez 2017, 15:33

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 18:19)

Du machst es Dir schön einfach. Natürlich hat unsere Gesellschaft eine Mitverantwortung dafür, wenn sie lang hier lebende Migranten nicht zu Deutschkursen verpflichtet hat. Ihren Kindern aber nicht in der Schule helfen zu wollen, würde ich gesellschaftlich verantwortungslos und unsolidarisch nennen. Aber gut, dass Du wenigstens endlich einmal mehr Klartext geredet hast.


Wer sagt denn diesen Kindern wird in den Schulen nicht geholfen ? Schüler lernen in den Schulen Deutsch . Jeder Migrant kann selbst entscheiden
ob er Deutschkurse besuchen will oder nicht . Liegt allein an der Eigenverantwortung . Die Lernfähigkeit hängt allein vom Willen und von
der Begabung ab ,nicht vom Einkommen der Familie . Migranten ,die nicht die deutsche Sprache lernen wollen, müssen halt die
Nachteile in Kauf nehmen .Im Übrigen ist diese Generation der Migranten ,die nicht deutsch lernen wollte inzwischen in Rente . Deren Kinder und Kindeskinder sprechen deutsch weil
sie hier zur Schule gehen mussten . Gesellschaftlich verantwortungslos halte ich diejenigen die sich weigern unsere Sprache zu erlernen .
Verantwortungslos gegen sich und ihren Kindern . Der Staat bietet allen die Gelegenheit .Man muss nur wollen .
Übrigens nicht ich mache es mir einfach sondern diejenigen ,die sich weigern unsere Sprache zu erlernen .
Du darfst aber gerne mal nach Australien ,Kanada ode in andere Länder schauen ob man dort den Einwanderern so entgegenkommt wie hier.
Nochmals die Deutsche Sprache zu erlernen ist eine Bringschuld der Migranten . Schule und Staat verhindern das nicht .
Sprachunterricht kostet .In fast allen Staaten dieser Welt müssen Zuwanderer selbst für die Kosten von Sprachkursen aufkommen .
Hier ist das in Schulen kostenlos . Hast du nicht gewusst, dass niemand dazu gezwungen wurde herzukommen ?
Übrigens Einige Neffen und Nichten sind in den USA geboren . Die haben dort englisch in den Schulen und im täglichen Umgang mit anderen Menschen gelernt .
Zuschüsse für Sprachkurse ? Lachhaft wer das glaubt .(war vor Trump)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon jorikke » So 31. Dez 2017, 08:59

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Nov 2017, 17:16)

Ich finde diese Zahlen bedenklich. Deutschland ist so reich wie nie und zugleich sitzen viele im Dung.


Das ist eine Tatsache. Was aber sagt sie aus?
Zwei Denkbeispiele:
1. Lottogewinn. 5 Millionen. Nach drei Jahren ist der Gewinner wieder Pleite. Meinst du das wäre anders wenn er statt 5 Millionen 10 Millionen gewonnen hätte?
Ich denke es kommt auf die Person an, nicht auf die Höhe des Gewinnes.
2. Alle 20 Millionen Armutsgefährdete in Deutschland bekommen, ohne das ihr Einkommen auch nur um einen Cent erhöht wird, eine Aufsichtsperson an die Seite gestellt, die die alleinige Verfügungsgewalt über das Einkommen hat.
Vermutlich würde man nach einiger Zeit feststellen, das Einkommen ist ausreichend, sogar eine gewisse Sparsumme bliebe übrig.
Auch hier gilt, persönliche Unfähigkeiten sind viel stärker an der eigenen Misere schuld als die bösen Anderen.
Natürlich kann man so keine echte Lösung herbei führen.
Persönliche Verantwortung für das eigene Leben entspricht ja nicht mehr dem Zeitgeist.
Vielmehr wäre es wohl praktikabler die Armutsstatistiken so zu modifizieren, dass 99% unter Armutsgefährdung fallen.
Dann würden gleichzeitig auch solche Streitthemen wie Reichensteuer entfallen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 1. Jan 2018, 10:58

Das ist mir zu polemisch. Es gibt genug Ausgaben, die man nicht einfach sein lassen kann.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Di 2. Jan 2018, 13:59

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(01 Jan 2018, 10:58)

Das ist mir zu polemisch. Es gibt genug Ausgaben, die man nicht einfach sein lassen kann.



aber optimieren...

Verbrauch senken...

günstig Einkaufen

selber Kochen...

usw...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon zollagent » Di 2. Jan 2018, 16:35

Realist2014 hat geschrieben:(02 Jan 2018, 13:59)

aber optimieren...

Verbrauch senken...

günstig Einkaufen

selber Kochen...

usw...

Du wirst mit solchen Maßnahmen keine Einsparungen erreichen, die ausreichend wären. Vor diesem Problem stehen auch viele Firmensanierer und das vermeintlich probateste Mittel, das sie kennen und anwenden, ist die Selbstamputation von Betriebsteilen. Für einen Transferleistungsbezieher schwerlich machbar, oder?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Di 2. Jan 2018, 19:49

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 16:35)

Du wirst mit solchen Maßnahmen keine Einsparungen erreichen, die ausreichend wären. ?


ausreichend im Hinblick auf was?

die Regelsätze sind ausreichend für ein bescheidenes Lebensniveau.

Nicht mehr
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon zollagent » Di 2. Jan 2018, 19:55

Realist2014 hat geschrieben:(02 Jan 2018, 19:49)

ausreichend im Hinblick auf was?

die Regelsätze sind ausreichend für ein bescheidenes Lebensniveau.

Nicht mehr

Die Regelsätze sind bewußt zu niedrig. Das reicht meist nicht mal für das Zahlen der obligatorischen Ausgaben wie Miete, Strom, Wasser. Hinzu kommt die mehr als restriktive Handhabung mit Sanktionen. Du beschwörst hier ein Idealbild, das eigentlich nie erreicht werden kann, wenn man nicht sämtliche Lebenszeichen einstellen will.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Di 2. Jan 2018, 20:53

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 19:55)

Die Regelsätze sind bewußt zu niedrig. Das reicht meist nicht mal für das Zahlen der obligatorischen Ausgaben wie Miete, Strom, Wasser. Hinzu kommt die mehr als restriktive Handhabung mit Sanktionen. Du beschwörst hier ein Idealbild, das eigentlich nie erreicht werden kann, wenn man nicht sämtliche Lebenszeichen einstellen will.


die (Warm-) Miete hat nichst mit dem Regelsatz zu tun

Der wiederum orientiert sich ja am Warenkorb der "Geringverdiener". Also derjenigen mit ML

das war auch bei denen in Bezug von Arbeitslosenhilfe und vorher niedrigen Gehalt nicht anders.

wobei mit einem Minijob ( Aufstockung) der Regelsatz ja 160 Euro höher ist...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon zollagent » Di 2. Jan 2018, 21:35

Realist2014 hat geschrieben:(02 Jan 2018, 20:53)

die (Warm-) Miete hat nichst mit dem Regelsatz zu tun

Der wiederum orientiert sich ja am Warenkorb der "Geringverdiener". Also derjenigen mit ML

das war auch bei denen in Bezug von Arbeitslosenhilfe und vorher niedrigen Gehalt nicht anders.

wobei mit einem Minijob ( Aufstockung) der Regelsatz ja 160 Euro höher ist...

Wenn das alles noch aktuell wäre, könnte man da ja zustimmen. Das Problem dürfte eher sein, daß man mit Maßstäben von 2015 im Jahr 2018 wohl kaum bestehen kann. Und hast du irgendeine Ahnung, wie sehr die Anforderungen bei Mini-Jobs ausgedehnt wurden? So einige Arbeitgeber kommen auf so tolle Tricks, wie einen "Normaljob" auf zwei Minijobs aufzuteilen, übrigens nicht so neu, wie man glauben könnte, der selige Herr Schlecker ist zu seinen Hochzeiten darauf gekommen, oder aber einen Teilzeitjob und für die gleiche Person da einen Minijob für die gleiche Tätigkeit. Die Kreativität ist da groß. ;)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Di 2. Jan 2018, 21:55

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 19:55)

Die Regelsätze sind bewußt zu niedrig. Das reicht meist nicht mal für das Zahlen der obligatorischen Ausgaben wie Miete, Strom, Wasser. Hinzu kommt die mehr als restriktive Handhabung mit Sanktionen. Du beschwörst hier ein Idealbild, das eigentlich nie erreicht werden kann, wenn man nicht sämtliche Lebenszeichen einstellen will.


Anscheinende haben 6 Millionen bereits den Tod erlebt und sterben gerade. Bei den meisten reicht das für ein stinknormales Leben, in den meisten Ländern Europas liegen wir deutlich unter dem deutschen Satz. Auch so Neo-Kommunistische Länder wie Schweden zahlen deutlich weniger.

Seit wann bist du eigentlich so auf der Umverteiler-Schiene? Hat jemand deinen Account geknackt?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Di 2. Jan 2018, 21:57

zollagent hat geschrieben:(02 Jan 2018, 21:35)

Wenn das alles noch aktuell wäre, könnte man da ja zustimmen. Das Problem dürfte eher sein, daß man mit Maßstäben von 2015 im Jahr 2018 wohl kaum bestehen kann. Und hast du irgendeine Ahnung, wie sehr die Anforderungen bei Mini-Jobs ausgedehnt wurden? So einige Arbeitgeber kommen auf so tolle Tricks, wie einen "Normaljob" auf zwei Minijobs aufzuteilen


Dann braucht der AG aber zwei GmbHs.

Mein Schwiegervater macht das. Vollzeitjob und dann noch 450€ Nebenbei bei einer anderen Firma genau daneben (gleicher Gesellschafter). Der ist sehr glücklich damit.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » Di 2. Jan 2018, 22:04

Boracay hat geschrieben:(02 Jan 2018, 21:57)

Dann braucht der AG aber zwei GmbHs.

Mein Schwiegervater macht das. Vollzeitjob und dann noch 450€ Nebenbei bei einer anderen Firma genau daneben (gleicher Gesellschafter). Der ist sehr glücklich damit.
Ja, oder Ehefrau oder Partner nehmen dann den Minijob, ohne je einen Finger dafür krumm zu machen.
Ich weiss aber, dass viele Arbeitnehmer lieber - statt einer Lohnerhöhung - noch einen Minijob annehmen, weil sie ja dann das Ganze brutto für netto bekommen. Das ist zwar sehr kurzfristig gedacht, aber eben oft gewünscht

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