Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Hyde
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Hyde » Mo 25. Dez 2017, 11:03

Der Begriff „Armut“ ist irreführend in diesem Zusammenhang. Eher sollte man wohl den Begriff „Einkommensungleichheit“ statt „Armut“ verwenden.

Selbst wenn die Wirtschaft jedes Jahr um 10% wächst und jeder Bürger jedes Jahr Reallohnsteigerungen von 10% hätte, würde die „Armut“ in Deutschland nicht abnehmen, da immer noch die einen mehr verdienen als die anderen, was man auch nie ganz ausmerzen kann, was auch nicht sinnvoll wäre.

Daher sollte man das ganze besser Einkommensungleichheit statt Armut nennen.
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Bielefeld09
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Dez 2017, 11:33

Hyde hat geschrieben:(25 Dec 2017, 11:03)

Der Begriff „Armut“ ist irreführend in diesem Zusammenhang. Eher sollte man wohl den Begriff „Einkommensungleichheit“ statt „Armut“ verwenden.

Selbst wenn die Wirtschaft jedes Jahr um 10% wächst und jeder Bürger jedes Jahr Reallohnsteigerungen von 10% hätte, würde die „Armut“ in Deutschland nicht abnehmen, da immer noch die einen mehr verdienen als die anderen, was man auch nie ganz ausmerzen kann, was auch nicht sinnvoll wäre.

Daher sollte man das ganze besser Einkommensungleichheit statt Armut nennen.

Das könnte man doch mal genauer betrachten.
Was ist denn nun Einkommensungleichheit?
Beschreibe das doch mal!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 11:39

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 11:33)

Das könnte man doch mal genauer betrachten.
Was ist denn nun Einkommensungleichheit?
Beschreibe das doch mal!



Das Gegenteil von Einkommensgleichheit...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 11:50

Wähler hat geschrieben:(25 Dec 2017, 09:27)

Alleinerziehend ist auch ein Parameter, dem man durch eine bessere Infrastruktur gerecht werden kann:
https://www.genios.de/document?id=FAZ__ ... t&offset=0
FAZ 13. Januar 2016 Vor allem Alleinerziehende sollen durch längere Öffnungszeiten einfacher eine passende Arbeitsstelle finden



Das wäre ein "Einflussparameter", mit dem man den KPI in der Statistik "verbessern" könnte...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Dez 2017, 11:53

Realist2014 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 11:39)

Das Gegenteil von Einkommensgleichheit...

Schon erbärmlich das Einkommen zur Finanzierung eines Systems herangezogen werden.
Echt Schlimm!
Und nun setzen wir uns noch einen Trump Toupet auf
und sagen alle:
German first.
Und du hättest was an der Armut in Deutschland geändert?
Nichts, wie auch alle [Mod: editiert]
Aber das Gefühl und die Empörung der Betroffenen wird
besser verstanden.
Wie verantwortlich ist das denn?
Zuletzt geändert von Skull am Mo 25. Dez 2017, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: beleidigendes Ad Personam entfernt
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Dez 2017, 16:28

Skull hat geschrieben:(24 Dec 2017, 17:08)

Die Reduzierung des Threadthemas ... alleine auf die Wohnungsproblematik ... ist unzureichend.
Die Reduzierung dieses Teilthemas dann noch auf Immigranten...wird dem nicht gerecht.
Die Reduzierung des Unterthemas des Teilthemas dann noch allein auf Flüchtlinge zu reduzieren, ist wenig sinnvoll.

Bei allen möglichen Themen im Wifo (aber auch bei anderen Themen)
irgendwann beim Thema Flüchtingsproblematik zu landen, finde ich bedauerlich,
zu eindimensional und manchmal zu "offensichtlich". ;)

mfg

Warum hat das Thema Migration nichts mit Armutsgefährdung zu tun ?
Wer Flüchtlinge seit über 20 Jahren Flüchtlinge aufnimmt muss auch steigende Armutsgefährdung in Kauf nehmen .
Jeder Einzelne hat natürlich die Möglichkeit sein Budget mit Flüchtlingen zu teilen .
Übrigens die letzte große Flüchtlingswelle schwappte um die Jahrhundertwende über Deutschland .Mehr als 3 Millionen
Flüchtlinge aus der ehemaligen UDSSR musste dieses Land aufnehmen . Das dadurch Armutsgefährdung drastisch steigt ist doch wohl normal.
Der deutschen Armut haben sich diese Menschen alle freiwillig unterworfen .
Wer 15 Millionen Menschen aus über 90 Nationen aufnimmt ,nimmt automatisch steigende Armutsgefährdung im Kauf.
Niemand wurde gezwungen in "deutsche Armut " zu flüchten .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mo 25. Dez 2017, 17:00

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Dec 2017, 16:28)

Warum hat das Thema Migration nichts mit Armutsgefährdung zu tun ?
Wer Flüchtlinge seit über 20 Jahren Flüchtlinge aufnimmt muss auch steigende Armutsgefährdung in Kauf nehmen .
Jeder Einzelne hat natürlich die Möglichkeit sein Budget mit Flüchtlingen zu teilen .
Übrigens die letzte große Flüchtlingswelle schwappte um die Jahrhundertwende über Deutschland .Mehr als 3 Millionen
Flüchtlinge aus der ehemaligen UDSSR musste dieses Land aufnehmen . Das dadurch Armutsgefährdung drastisch steigt ist doch wohl normal.
Der deutschen Armut haben sich diese Menschen alle freiwillig unterworfen .
Wer 15 Millionen Menschen aus über 90 Nationen aufnimmt ,nimmt automatisch steigende Armutsgefährdung im Kauf.
Niemand wurde gezwungen in "deutsche Armut " zu flüchten .

Deine Einseitigkeit...stört mich schon.

Dein Nichtverstehen von Gesamtbeiträgen nervt dagegen. :D

Niemand schreibt, das das eine mit dem anderen NICHTS zu tun hat.
Ich widerspreche aber DIR, das alleine das eine...für "ALLES" verantwortlich sein...SOLL.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 17:10

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 11:53)

Schon erbärmlich das Einkommen zur Finanzierung eines Systems herangezogen werden.
Echt Schlimm!
Und nun setzen wir uns noch einen Trump Toupet auf
und sagen alle:
German first.
Und du hättest was an der Armut in Deutschland geändert?
Nichts, wie auch alle [Mod: editiert]
Aber das Gefühl und die Empörung der Betroffenen wird
besser verstanden.
Wie verantwortlich ist das denn?



was hat dein Text nun mit meiner korrekten Antwort auf deine Frage zu tun, was Einkommensungleichheit bedeutet ?

die Ungleichheit zwischen den Regelsätzen bei ALG II und den Gehältern der Top-Fussballer in der Bundesliga hat zugenommen.

WAS schlägst DU jetzt vor?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 25. Dez 2017, 17:49

Skull hat geschrieben:(25 Dec 2017, 17:00)

Deine Einseitigkeit...stört mich schon.

Dein Nichtverstehen von Gesamtbeiträgen nervt dagegen. :D

Niemand schreibt, das das eine mit dem anderen NICHTS zu tun hat.
Ich widerspreche aber DIR, das alleine das eine...für "ALLES" verantwortlich sein...SOLL.

mfg


Trotzdem ist das Eine nicht vom Anderen zu trennen .Statistische Armut wurde nun mal hauptsächlich importiert .
Die Frage ist nur fühlen sich diese Menschen arm oder werden die nur von einigen armgeredet .
Dieser Staat verhindert Armut . Grundsicherung garantiert dass Armut bei normalen Umgang mit dem eigenen Einkommen und
realistischer eigener Einschätzung nicht vorkommen könnte .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Dez 2017, 17:56

Realist2014 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 17:10)

was hat dein Text nun mit meiner korrekten Antwort auf deine Frage zu tun, was Einkommensungleichheit bedeutet ?

die Ungleichheit zwischen den Regelsätzen bei ALG II und den Gehältern der Top-Fussballer in der Bundesliga hat zugenommen.

WAS schlägst DU jetzt vor?

Regelsätze bei Hartz4 weiter erhöhen.
Ab Januar soll es nun ja 416,oo Euro geben.
Das kann auch noch weiter gesteigert werden.
Erhöht den Lohndruck im Niedriglohnsektor.
Einfache Lösungen für einfache Probleme.
Es muss nicht immer AfD sein!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 17:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 17:56)

Regelsätze bei Hartz4 weiter erhöhen.
Ab Januar soll es nun ja 416,oo Euro geben.
Das kann auch noch weiter gesteigert werden.
Erhöht den Lohndruck im Niedriglohnsektor.
Einfache Lösungen für einfache Probleme.
Es muss nicht immer AfD sein!



Die Regelsätze orientieren sich am Warenkorb der Mindestlöhner etc.

und nein, die werden nicht "weiter gesteigert" als eben gesetzlich vorgesehen

warum auch?
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Dez 2017, 18:14

Realist2014 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 17:58)

Die Regelsätze orientieren sich am Warenkorb der Mindestlöhner etc.

und nein, die werden nicht "weiter gesteigert" als eben gesetzlich vorgesehen

warum auch?

Du fragst,
ich antworte.
Die weitere Erhöhung der Hartz4 Sätze reduziert nun mal Armut.
Wo ist das Problem?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 19:13

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 18:14)

Du fragst,
ich antworte.
Die weitere Erhöhung der Hartz4 Sätze reduziert nun mal Armut.
Wo ist das Problem?


die Armut ( eigentlich relative Armutsgefährdung) sinkt auch, wenn alle Löhne um 10% gesenkt werden...

wo ist das Problem?

die Bezieher von Grundsicherung waren schon immer "arm" gemäß den statistischen Definitionen

das wird sich auch nicht ändern
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 25. Dez 2017, 19:20

Realist2014 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 19:13)

die Armut ( eigentlich relative Armutsgefährdung) sinkt auch, wenn alle Löhne um 10% gesenkt werden...

wo ist das Problem?

die Bezieher von Grundsicherung waren schon immer "arm" gemäß den statistischen Definitionen

das wird sich auch nicht ändern

Was für eine Logik!
Dann senken wir doch mal die Löhne um 100%.
Dann gibt es ja auch keine statistische Armut mehr.
Eher peinlich.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Mo 25. Dez 2017, 19:22

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Dec 2017, 19:20)

Was für eine Logik!
Dann senken wir doch mal die Löhne um 100%.
Dann gibt es ja auch keine statistische Armut mehr.
Eher peinlich.


es sind die Fakten

genau wie der, dass mehr als 60% der in Statistik der "Kinderarmut" aufgeführten Kinder deswegen "dort" sind, weil sie Kinder alleinerziehender Mütter sind und diese nur TZ arbeiten...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Di 26. Dez 2017, 08:40

Positiv Denkender hat geschrieben:Re: [SPD + Gesundheit] Bürgerversicherung?(25 Dec 2017, 16:44)
Dann erkläre doch den Begriff Problemviertel . Wer macht dort Probleme die dortigen Bewohner ,die Regierung oder die Mehrheit der Bevölkerung ?

Schulen, an denen 70% der Schüler Migrationshintergrund haben, sind ein Kennzeichen von Problemvierteln, weil die Kinder aus bildungsfernen Haushalten weniger Chancen haben, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Die Lehrer sind überfordert, den unterschiedlichen Mentalitäten gerecht zu werden und ein gutes Unterrichtsniveau zu gewährleisten, an dem sich auch die leistungsschwächeren Schüler orientieren können. Habe ich selbst so an einer Mittelschule, an der ich Lernpatenschaften übernommen habe, beobachten können. Chancengleichheit für junge Menschen ist für mich heute wichtiger als geringere Einkommensunterschiede bei ihren Eltern.
Wähler hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:45)
Auch in München gibt es Problemviertel mit über 70% Migrationsschülern in Mittelschulen - habe selbst an einer solchen Mittelschule Lernpatenschaften übernommen. Es gibt sogar in diesem Viertel nur einen niedergelassenen Kinderarzt. Wer über solche Schieflagen großzügig hinwegsieht, macht es sich meiner Meinung nach zu einfach.
siehe auch:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/arm ... -1.3752826
Graphik Stadtviertel:
http://gfx.sueddeutsche.de/apps/e507821 ... 840q70.png

Wähler hat geschrieben:(19 Nov 2017, 06:47)
Vielleicht sollte man alle einwandernden Eltern zu Deutschsprachkursen verpflichten. Bildung ist ein soziales Grundrecht des Kindes unabhängig von seinem Elternhaus. Es kann nicht sein, dass die Kinder halt Pech haben, wenn ihre Eltern ihnen nicht so in der Schule helfen können, wie andere Eltern. Die Migranteneltern, die ich kennengelernt habe, waren durch die Bank weg in ihren Berufen fleißig. Wer von außen irgendwo rein kommt, hat es anfangs schwerer, als die Systeminsider. Dafür können die KInder aber nichts.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 26. Dez 2017, 11:53

Wähler hat geschrieben:(26 Dec 2017, 08:40)

Schulen, an denen 70% der Schüler Migrationshintergrund haben, sind ein Kennzeichen von Problemvierteln, weil die Kinder aus bildungsfernen Haushalten weniger Chancen haben, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Die Lehrer sind überfordert, den unterschiedlichen Mentalitäten gerecht zu werden und ein gutes Unterrichtsniveau zu gewährleisten, an dem sich auch die leistungsschwächeren Schüler orientieren können. Habe ich selbst so an einer Mittelschule, an der ich Lernpatenschaften übernommen habe, beobachten können. Chancengleichheit für junge Menschen ist für mich heute wichtiger als geringere Einkommensunterschiede bei ihren Eltern.

Wer hier einreist ist selbstverständlich auch für sich verantwortlich . Nur was hat das mit Problemen zu tun?Solange sich die Menschen
Gesetzeskonform verhalten sich unserem Gesellschaftssystem anpassen gibt es auch keine Probleme .Wenn nicht , ist nicht der Staat dafür verantwortlich . Niemand muss hier bleiben wenn es ihm hier nicht passt . Die Lehrer wären nicht überfordert wenn man nicht alle über einen Kamm schert .Was
sind bildungsferne Haushalte ? Hier herrscht Schulpflicht . Lernen muss jeder selbst .Die Eltern egal mit welchen Bildungsstand müssen lediglich
dafür sorgen, dass ihre Kinder zur Schule gehen . Alles Quatsch was du da von dir gibst . Wäre es so würden Kinder von Menschen mit Hauptschulabschluss
alle chancenlos sein . Absoluter Irrsinn solche Behauptungen .Nur wenige aus meinen Familienkreis ( Geschwister ,Geschwister meiner Frau ,
wie viele aus meinem Freundes und Bekanntenkreis )hatten einen Gymnasialen Abschluss Die Kinder , haben trotz der Bildungsferne ihrer Eltern, Abitur-
sogar einen Hochschulabschluss -oder Universitätsabschluss . Millionen Nachkommen von Eltern mit (Volksschulabschluss oder Hauptschulabschluss )
haben sich auch beruflich bestens durchgesetzt . Es liegt an jedem selbst .Lernen müssen Kinder in der Schule .
Eltern müssen sich lediglich um ihre Kinder kümmern .Unabhängig vom Bildungsstand . lesen und schreiben können die alle ,ein Smartphone bedienen auch .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mi 27. Dez 2017, 06:46

Wähler hat geschrieben:(26 Dec 2017, 08:40)
Schulen, an denen 70% der Schüler Migrationshintergrund haben, sind ein Kennzeichen von Problemvierteln, weil die Kinder aus bildungsfernen Haushalten weniger Chancen haben, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Die Lehrer sind überfordert, den unterschiedlichen Mentalitäten gerecht zu werden und ein gutes Unterrichtsniveau zu gewährleisten, an dem sich auch die leistungsschwächeren Schüler orientieren können. Habe ich selbst so an einer Mittelschule, an der ich Lernpatenschaften übernommen habe, beobachten können. Chancengleichheit für junge Menschen ist für mich heute wichtiger als geringere Einkommensunterschiede bei ihren Eltern.

Positiv Denkender hat geschrieben:(26 Dec 2017, 11:53)
Nur wenige aus meinen Familienkreis ( Geschwister ,Geschwister meiner Frau ,wie viele aus meinem Freundes und Bekanntenkreis )hatten einen Gymnasialen Abschluss Die Kinder , haben trotz der Bildungsferne ihrer Eltern, Abitur- sogar einen Hochschulabschluss -oder Universitätsabschluss .

Du solltest vielleicht auch einmal empirische Studien zur Kenntnis nehmen und nicht nur auf Deinen Freundes- und Bekanntenkreis verweisen, oder aber Deine Erfahrungen mit empirischen Daten belegen:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance ... 58398.html
FAZ 26. Dezember Immer mehr Studien belegen: Deutschlands Schüler fallen im internationalen Vergleich weiter zurück
Meidinger, der weiter an der Spitze des Deutschen Lehrerverbands steht, sagte: „Die Arbeitsbelastung der Lehrer ist in den vergangenen Jahren gewachsen.“ Denn die Schülerschaft habe sich verändert. „Es gibt mehr Schüler, die individuell gefördert werden müssen.“ Von 2011 bis 2016 erhöhte sich laut IQB-Bildungstrend der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund um mehr als ein Drittel auf 34 Prozent. Zudem besuchen auch mehr Kinder mit Behinderung eine allgemeine Schule. „Aus allen Schulstudien der letzten Zeit wissen wir, dass die Anforderungen an die Lehrer immer größer werden“, sagte Meidinger der dpa. „Um die Leistungen der Schüler im Schnitt zu verbessern, brauchen wir mehr individuelle Förderung schwieriger Schüler und kleinere Klassen.“
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon odiug » Mi 27. Dez 2017, 08:12

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 06:46)

Du solltest vielleicht auch einmal empirische Studien zur Kenntnis nehmen und nicht nur auf Deinen Freundes- und Bekanntenkreis verweisen, oder aber Deine Erfahrungen mit empirischen Daten belegen:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance ... 58398.html
FAZ 26. Dezember Immer mehr Studien belegen: Deutschlands Schüler fallen im internationalen Vergleich weiter zurück

Da verlinkst du die Antwort auf die zunehmenden Veränderungen an den Schulen: mehr Lehrer, kleinere Klassen, modernere Schulen ... aber was ist deine Schlussfolgerung :?:
Ausländer raus :eek:
Ich verstehe das echt nicht :dead:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Wähler
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mi 27. Dez 2017, 09:51

Wähler hat geschrieben:(27 Dec 2017, 06:46)
Du solltest vielleicht auch einmal empirische Studien zur Kenntnis nehmen und nicht nur auf Deinen Freundes- und Bekanntenkreis verweisen, oder aber Deine Erfahrungen mit empirischen Daten belegen:
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance ... 58398.html
FAZ 26. Dezember Immer mehr Studien belegen: Deutschlands Schüler fallen im internationalen Vergleich weiter zurück
"Meidinger, der weiter an der Spitze des Deutschen Lehrerverbands steht, sagte: „Die Arbeitsbelastung der Lehrer ist in den vergangenen Jahren gewachsen.“ Denn die Schülerschaft habe sich verändert. „Es gibt mehr Schüler, die individuell gefördert werden müssen.“ Von 2011 bis 2016 erhöhte sich laut IQB-Bildungstrend der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund um mehr als ein Drittel auf 34 Prozent. Zudem besuchen auch mehr Kinder mit Behinderung eine allgemeine Schule. „Aus allen Schulstudien der letzten Zeit wissen wir, dass die Anforderungen an die Lehrer immer größer werden“, sagte Meidinger der dpa. „Um die Leistungen der Schüler im Schnitt zu verbessern, brauchen wir mehr individuelle Förderung schwieriger Schüler und kleinere Klassen."

odiug hat geschrieben:(27 Dec 2017, 08:12)
Da verlinkst du die Antwort auf die zunehmenden Veränderungen an den Schulen: mehr Lehrer, kleinere Klassen, modernere Schulen ... aber was ist deine Schlussfolgerung :?:
Ausländer raus :eek:
Ich verstehe das echt nicht :dead:

Es wurde behauptet, dass individuelle Unterstützung in der Schule nicht nötig sei, weil es Aufgabe der Kinder und ihrer Eltern sei, Chancengleichheit herzustellen. Alle empirischen Studien widerlegen das eindeutig: „Um die Leistungen der Schüler im Schnitt zu verbessern, brauchen wir mehr individuelle Förderung schwieriger Schüler und kleinere Klassen." Auch meine Schlussfolgerung lautet, wie Du richtig zitiert hast, mehr Lehrer, kleinere Klassen und individuelle Förderung der Kinder, unabhängig von der Situation und Herkunft im Elternhaus.
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