Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mi 20. Dez 2017, 23:51

Realist2014 hat geschrieben:(20 Dec 2017, 17:36)

logischerweise haben wir in München einen steigenden Bedarf an Sozialwohnungen. Das ist ja unstrittig.

Gut. Und damit könnte man ja zum Threadthema zurückkommen.

Und auf andere (Schein) Debatten verzichten. :)

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Dez 2017, 08:48

Skull hat geschrieben:(20 Dec 2017, 23:51)

Gut. Und damit könnte man ja zum Threadthema zurückkommen.



mfg


Gut


warum "steigt" die Anzahl derer, die statistisch das Kriterium des Threads "erfüllen"?

1) Lohnerhöhungen im Medianbereich...
2) Längere Rentenbezugszeiten
3) mehr Scheidungen
4) mehr Alleinerziehende
5) mehr Flüchtlinge ( "Kinderarmut")

usw...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Do 21. Dez 2017, 16:50

Realist2014 hat geschrieben:(21 Dec 2017, 08:48)
Gut
warum "steigt" die Anzahl derer, die statistisch das Kriterium des Threads "erfüllen"?
1) Lohnerhöhungen im Medianbereich...
2) Längere Rentenbezugszeiten
3) mehr Scheidungen
4) mehr Alleinerziehende
5) mehr Flüchtlinge ( "Kinderarmut")
usw...

Könntest Du Punkt 1 und 2 etwas näher erläutern.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Julian » Do 21. Dez 2017, 17:46

Skull hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:06)

Erster Satz...ein Vorwurf.

Der zweite Satz dagegen eine vollumfängliche Bestätigung meiner Gedanken. :D
Da gäbe es sogar noch deutlich MEHR Gründe.

VIele Grüsse somit ans Wolkenkuckucksheim und deren eindimensionalen Sichtweisen.


Es ging um den Anstieg der Kinderarmut in den letzten Jahren, und der wird gemäß meiner Quelle vollumfänglich durch die Zuwanderung der letzten Jahre erklärt. Dass Armut insgesamt noch andere Ursachen hat, ist eine Binsenweisheit; hier aber geht es um einen statistischen Anstieg, der allein dadurch zustande kommt, dass hunderttausende Habenichts zugewandert sind.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » Do 21. Dez 2017, 17:52

Wähler hat geschrieben:(21 Dec 2017, 16:50)

Könntest Du Punkt 1 und 2 etwas näher erläutern.


gerne:

1)sämtliche "Armutsberichte" verwenden als KPI den Median der relevanten Haushaltseinkommen .
Davon 60% ist ja die Grenze zur "relativen Armutsgefährdung". Alles darunter fallen in diese Statistik als "betroffen"

wenn nun der Median aufgrund von Lohnerhöhungen steigt, dann steigt auch die "60%-Grenze"

Somit fallen mehr in diese Kategorie ...

2) Grund der Senkung des "Rentenniveaus" in den letzten Jahren ist die steigende Anzahl der Rentenbezieher aufgrund längerer Lebenserwartung und somit längerer Rentenbezugszeit. Das spiegelt sich in der Rentenanpassungsformel wieder ( Nachhaltigkeitsfaktor) .
Somit führt das ebenso wie / zusätzlich zu Punkt 1) zur steigenden "Betroffenen" im Hinblick auf die 60% Mediangrenze...
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Fr 22. Dez 2017, 18:19

Realist2014 hat geschrieben:(21 Dec 2017, 08:48)
Gut
warum "steigt" die Anzahl derer, die statistisch das Kriterium des Threads "erfüllen"?
1) Lohnerhöhungen im Medianbereich...
2) Längere Rentenbezugszeiten
3) mehr Scheidungen
4) mehr Alleinerziehende
5) mehr Flüchtlinge ( "Kinderarmut")
usw...

Punkt 4 wurde hier auch schon oft diskutiert. Mir scheint die Diskussion über Einkommenshöhen nicht recht weiterzuführen. Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, über Defizite in der sozialen Infrastruktur für die jeweiligen Risikogruppen zu diskutieren: nicht ausreichende Kinderbetreuung bei alleinerziehenden Geringverdienern, einsame alte Menschen, junge bildungsferne Hartz-IV-Empfänger oder andere.
Wähler hat geschrieben:Re: Positiver Rekord: Arbeitslosenzahl 2016 so niedrig wie seit 25 Jahren nicht(13 Jan 2017, 07:12)
Beide Aussagen sind weitgehend richtig! ;)
http://www.sueddeutsche.de/leben/famili ... r-1.981602
SZ 30. Juli 2010 Studie des Statistischen Bundesamts zur Situation Alleinerziehender in Deutschland
"Insgesamt finanziert sich mehr als die Hälfte der alleinerziehenden Mütter, nämlich 58 Prozent, überwiegend aus der eigenen Erwerbstätigkeit. Für fast jede Dritte waren Leistungen aus Hartz IV oder Sozialhilfe die Haupteinkommensquelle. Unterhaltszahlungen von Angehörigen oder dem Vater der Kinder spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle."
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 23. Dez 2017, 15:57

odiug hat geschrieben:(20 Dec 2017, 12:55)

Neuperlach ist auch eine städtebauliche Katastrophe, an der München noch lange knappern wird müssen.
Derartiges gilt es beim sozialen Wohnungsbau zu vermeiden und das beste, was man tun kann, um solche vertikalen Gettos zu vermeiden ist es, den soziale Mix in einem Wohnviertel zu erhalten, bzw die Gettobildung durch den sozialen Wohnungsbau auch aufzubrechen.

Wie willst du das schaffen ? Besserverdienende in die Hochhaussiedlung und Bewohner von Sozialwohnungen in deren Eigenheime ?
Sozialer Wohnungsbau kann nur auf bisher ungenutzte Flächen stattfinden . Alles andere wäre nicht zu finanzieren .
Nach dem Kriege wäre es überhaupt nicht Möglich gewesen den Bedarf an Wohnungen zu decken hätte man nicht auf freien
Flächen hoch hinaus gebaut . Niemand sprach damals bei diesen damaligen Neubausiedlungen handelt es sich um soziale Brennpunkte .
Wer allerdings Menschen, die ihr Einkommen durch Fleiß und Können erhöhen konnten, mit Fehlbelegungsabgaben bedacht hat muss sich
nicht wundern wenn diese sich am Rande der Stadt für ein Eigenheim entschieden haben .Wer innerhalb von 4 Jahrzehnten ca 15 Millionen
Menschen ins Land holt muss sich doch nicht wundern dass hier und da Wohnungen knapp werden .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 23. Dez 2017, 16:01

Wähler hat geschrieben:(19 Nov 2017, 06:47)

Vielleicht sollte man alle einwandernden Eltern zu Deutschsprachkursen verpflichten. Bildung ist ein soziales Grundrecht des Kindes unabhängig von seinem Elternhaus. Es kann nicht sein, dass die Kinder halt Pech haben, wenn ihre Eltern ihnen nicht so in der Schule helfen können, wie andere Eltern. Die Migranteneltern, die ich kennengelernt habe, waren durch die Bank weg in ihren Berufen fleißig. Wer von außen irgendwo rein kommt, hat es anfangs schwerer, als die Systeminsider. Dafür können die KInder aber nichts.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon odiug » Sa 23. Dez 2017, 18:55

Positiv Denkender hat geschrieben:(23 Dec 2017, 15:57)

Wie willst du das schaffen ? Besserverdienende in die Hochhaussiedlung und Bewohner von Sozialwohnungen in deren Eigenheime ?
Sozialer Wohnungsbau kann nur auf bisher ungenutzte Flächen stattfinden . Alles andere wäre nicht zu finanzieren .
Nach dem Kriege wäre es überhaupt nicht Möglich gewesen den Bedarf an Wohnungen zu decken hätte man nicht auf freien
Flächen hoch hinaus gebaut . Niemand sprach damals bei diesen damaligen Neubausiedlungen handelt es sich um soziale Brennpunkte .
Wer allerdings Menschen, die ihr Einkommen durch Fleiß und Können erhöhen konnten, mit Fehlbelegungsabgaben bedacht hat muss sich
nicht wundern wenn diese sich am Rande der Stadt für ein Eigenheim entschieden haben .Wer innerhalb von 4 Jahrzehnten ca 15 Millionen
Menschen ins Land holt muss sich doch nicht wundern dass hier und da Wohnungen knapp werden .

Das ist eine Frage der Stadtplanung.
Mir ist schon klar, daß ein Bankvorstand nicht in einer Sozialwohnung wohnen will und auch nicht wird, weder dort wohnen soll.
Aber es gibt städtebauliche Konzepte, die einen sozial gesunden Mix fördern und solche, die ihn sabotieren.
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Dez 2017, 12:05

odiug hat geschrieben:(23 Dec 2017, 18:55)

Das ist eine Frage der Stadtplanung.
Mir ist schon klar, daß ein Bankvorstand nicht in einer Sozialwohnung wohnen will und auch nicht wird, weder dort wohnen soll.
Aber es gibt städtebauliche Konzepte, die einen sozial gesunden Mix fördern und solche, die ihn sabotieren.


Der Besserverdiene wird auch keine Sozialwohnung bekommen . Fakt bleibt ein Mix zwischen Sozialwohnungen und WET ist halt selten .
Neubauten mit sozialer Bindung können nur dort errichtet werden wo viel Platz ist . Ansonsten gilt, gebaut wird was der Markt her gibt. Und dieser Markt
ist gerade auf dem Wege, einer riesigen Immobilienblase . Wohnungen werden auf Deubel komm raus gebaut
die Bevölkerung schrumpft . Wenn dann noch 50 % der Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren wird der Leerstand noch größer.
Jedes Loch in der Stadt wird bebaut obwohl die Bevölkerung drastisch schrumpft .Die Zahl der Geburten ist wesentlich geringer als die der Sterbefälle .
Ältere Menschen machen reichlich Wohnraum frei weil Seniorenheime wie Pilze aus der Erde sprießen .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » So 24. Dez 2017, 15:26

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 12:05)

Der Besserverdiene wird auch keine Sozialwohnung bekommen . Fakt bleibt ein Mix zwischen Sozialwohnungen und WET ist halt selten .
Neubauten mit sozialer Bindung können nur dort errichtet werden wo viel Platz ist . Ansonsten gilt, gebaut wird was der Markt her gibt. Und dieser Markt
ist gerade auf dem Wege, einer riesigen Immobilienblase . Wohnungen werden auf Deubel komm raus gebaut
die Bevölkerung schrumpft . Wenn dann noch 50 % der Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren wird der Leerstand noch größer.
Jedes Loch in der Stadt wird bebaut obwohl die Bevölkerung drastisch schrumpft .Die Zahl der Geburten ist wesentlich geringer als die der Sterbefälle .
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Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft aber nicht.
https://www.google.de/publicdata/explor ... &ind=false
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Realist2014 » So 24. Dez 2017, 16:10

Wähler hat geschrieben:(22 Dec 2017, 18:19)

Punkt 4 wurde hier auch schon oft diskutiert. Mir scheint die Diskussion über Einkommenshöhen nicht recht weiterzuführen. e.



nur ist diese Einkommenshöhe aktuell der EINZIGE Parameter für alle diesbezüglichen Statistiken...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Dez 2017, 16:17

[quote="Misterfritz"](24 Dec 2017, 15:26)

Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft aber nicht.
https://www.google.de/publicdata/explor ... &ind=false[/quote

Nee ? ohne Zuwanderer würden schon heute mehr als 15 Millionen Bürger weniger . Für das Jahr 2050 prognostiziert man einen
Bevölkerungsrückgang von 20 % . Da bewiesen mehr Menschen sterben als geboren werden schrumpft die Bevölkerung .
Bedeutet auch es werden mehr Wohnungen frei als neue gebraucht werden . Wir reden über Deutschland nicht über Afrika.
Du magst es ja für notwendig halten alle Freiflächen dicht zubauen . Nur davon gibt es in Städten kaum noch welche .
Mag ja sein dass München den Olympiapark oder andere Erholungsflächen zu Bauflächen umwandelt .Ich denke diejenigen
die so etwas planen bekommen Probleme .Die Städte sind dicht .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 24. Dez 2017, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Adam Smith » So 24. Dez 2017, 16:23

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:17)

Da bewiesen mehr Menschen sterben als geboren werden schrumpft die Bevölkerung .
Bedeutet auch es werden mehr Wohnungen frei als neue gebraucht werden .


In den Städten schrumpft die Bevölkerung nicht. Hier sind die Mieten sehr hoch. Und dürften weiter steigen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Misterfritz » So 24. Dez 2017, 16:31

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:17)


Ich halte es nicht für notwendig, sämtliche Freiflächen zuzubetonieren, es gibt andere Möglichkeiten, in Ballungsräumen Wohnraum zu schaffen.
Nur, im Moment wächst die Bevölkerung - und wenn Migranten mehr Kinder bekommen, als deutsche Familien, wird es wohl auch keinen so starken Abstieg der Bevölkerung geben.
Und Leerstände in der Pampa, wo keine Arbeitsplätze sind, nutzen niemanden etwas.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 24. Dez 2017, 16:39

Misterfritz hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:31)

Ich halte es nicht für notwendig, sämtliche Freiflächen zuzubetonieren, es gibt andere Möglichkeiten, in Ballungsräumen Wohnraum zu schaffen.
Nur, im Moment wächst die Bevölkerung - und wenn Migranten mehr Kinder bekommen, als deutsche Familien, wird es wohl auch keinen so starken Abstieg der Bevölkerung geben.
Und Leerstände in der Pampa, wo keine Arbeitsplätze sind, nutzen niemanden etwas.

Welche anderen Möglichkeiten gäbe es denn ? Geschäftshäuser Kaufhäuser abreißen ?
In unserer Stadt wird von der bekloppten Regierung die Pferderennbahn, eine herrliche Grüne Oase als Bauland umgemünzt .
Auf Grund der zu erwartenden Grundstückspreise wird dort kaum sozialer Wohnungsbau stattfinden .Falls doch, wird dort niemand bereit sein
für viel Geld ein Eigenheim zu bauen . Da wird man sich eher in den Speckgürtel zurückziehen .
Flüchtlinge müssen nicht ewig hierbleiben .Für eine Übergangszeit sind diese bestens untergebracht . Mehr ist nicht nötig .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 24. Dez 2017, 17:08

Positiv Denkender hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:39)

Flüchtlinge müssen nicht ewig hierbleiben .
Für eine Übergangszeit sind diese bestens untergebracht .
Mehr ist nicht nötig .

Die Reduzierung des Threadthemas ... alleine auf die Wohnungsproblematik ... ist unzureichend.
Die Reduzierung dieses Teilthemas dann noch auf Immigranten...wird dem nicht gerecht.
Die Reduzierung des Unterthemas des Teilthemas dann noch allein auf Flüchtlinge zu reduzieren, ist wenig sinnvoll.

Bei allen möglichen Themen im Wifo (aber auch bei anderen Themen)
irgendwann beim Thema Flüchtingsproblematik zu landen, finde ich bedauerlich,
zu eindimensional und manchmal zu "offensichtlich". ;)

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon harry52 » So 24. Dez 2017, 22:43

Realist2014 hat geschrieben:warum "steigt" die Anzahl derer, die statistisch das Kriterium des Threads "erfüllen"?

1) Lohnerhöhungen im Medianbereich...
2) Längere Rentenbezugszeiten
3) mehr Scheidungen
4) mehr Alleinerziehende
5) mehr Flüchtlinge ( "Kinderarmut")

Ja, das ist korrekt.
Es gibt auch keine große Abwanderung von Menschen, die aus dem armen und unsozialen Deutschland fliehen und in anderen EU-Ländern ein besseres Leben suchen. Im Gegenteil, wir haben nicht nur aus afrika und Asien eine große Anzahl von Zuwanderern, sondern auch aus anderen EU Ländern.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 24. Dez 2017, 22:49

Wen übrigens Fakten interessieren, statt Emotionen, fake news oder EINFACHST-Betrachtungen...

https://www.destatis.de/DE/Publikatione ... cationFile

Und natürlich...wird mancher ... SEINEN Teil dort wiederfinden ... und andere Teile dagegen (einfach) AUSBLENDEN. :D

Die Teile eines Ganzen ... sind aber erst ... das Ganze.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mo 25. Dez 2017, 09:27

Wähler hat geschrieben:(22 Dec 2017, 18:19)
Punkt 4 wurde hier auch schon oft diskutiert. Mir scheint die Diskussion über Einkommenshöhen nicht recht weiterzuführen. Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, über Defizite in der sozialen Infrastruktur für die jeweiligen Risikogruppen zu diskutieren: nicht ausreichende Kinderbetreuung bei alleinerziehenden Geringverdienern, einsame alte Menschen, junge bildungsferne Hartz-IV-Empfänger oder andere.

Realist2014 hat geschrieben:(24 Dec 2017, 16:10)
nur ist diese Einkommenshöhe aktuell der EINZIGE Parameter für alle diesbezüglichen Statistiken...

Alleinerziehend ist auch ein Parameter, dem man durch eine bessere Infrastruktur gerecht werden kann:
https://www.genios.de/document?id=FAZ__ ... t&offset=0
FAZ 13. Januar 2016 Vor allem Alleinerziehende sollen durch längere Öffnungszeiten einfacher eine passende Arbeitsstelle finden
Das Programm richtet sich vor allem an Alleinerziehende mit kleinen Kindern, die dank "KitaPlus" leichter eine auskömmliche Arbeit finden sollen. Etwa 40 Prozent der Alleinerziehenden, insgesamt rund 630 000, leben von Hartz IV. Von diesen sind zwar fast 30 Prozent erwerbstätig. Doch haben die meisten nur Mini- oder Teilzeitjobs, die für den Lebensunterhalt nicht reichen.
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