Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » So 18. Feb 2018, 17:07

jorikke hat geschrieben:(18 Feb 2018, 16:44)

Wie freiwillig ist es denn, wenn man dringend Geld braucht und es sich über den Weg einer Sterilisation beschaffen kann?
Werden solch erste Schritte in die Inhumanität erst einmal gesellschaftsfähig, ziehen sie fast zwangsläufig Weitere und Schlimmere nach sich.
Du weißt das doch ganz genau, gerade von dir hätte ich einen solchen, völlig abwegigen Vorschlag nicht erwartet.
Ich habe schon verstanden was du mit deinem Vorschlag bewirken willst. Ich bin sicher du hast das nicht zu Ende gedacht.

Guten Tag,

Ich bitte darum, das Thema Sterilisation ... hier nicht weiter zu vertiefen.

WENN, kann man das in einem anderen Unterforum machen.
Aber nicht im WiFo und auch nicht in diesem Thread.

Danke für Beachtung.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » So 18. Feb 2018, 17:32

Alana4 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 12:29)

richtig, habe ich nicht vergessen. Aber es gibt nicht beides- es wird verrechnet. Und wer einigermaßen verdient, erhält nicht einmal einen Betrag KG on top, sondern NUR den KFB.


Auch "früher" war das auf den Wunschlisten der Menschen, was das Umfeld so bot. Wenn es üblich wurde, dass "jeder" einen Kassetten-Recorder im Kinmderzimmner hatte, war das eben NORMAL, und auch für den kleinen Mann. Das mal nur als Beispiel.
Jeder Mensch, auch jeder Jugendliche orientiert sich an seinem unmittelbaren Umfeld. Wir leben nicht kurz nach dem Krieg, oder "früher", sondern hier und heute. Du hast natürlich insofern recht: man MUSS keineswegs immer alles haben, was andere haben. Und wenn die häusliche Kasse nicht mehr hergibt, muss auch mal auf etwas verzichtet werden- für viele ist das selbstverständlich. (Insbesondere für Leute/Familien, die immer alles selbst bezahlen müssen). Wenn aber das Verzichten-müssen immer mehr die vergleichsweise alltäglichen, orts- und zeitangemessenen Normalitäten betrifft, dann stimmt am System etwas nicht, das schürt Unzufriedenheit- und zwar berechtigt. Ich gehe weiter: wenn in einem Land wie D. Kinder Armutsrisiko oder sogar Arnmutsgarant sind, dann läuft gewaltig etwas schief. Und damit meine ich nicht Paare, die in ohnehin prekären Verhältnissen nun ein Kind nach dem anderen bekomme. Es trifft mehr und sehr viel härter Leute, die aus guten, zumindest einigermaßen normalen Einkommensverhältnissen heraus das Abenteuer "Kind(er)" wagen und sich wiederfinden in wirklich schwierigen Situationen- Es ist sehr sehr sehr teuer in D., Kinder angemessen aufwachsen zu lassen. Teuer für die Eltern!

Nicht teurer im Vergleich zum Einkommen zu den ersten 40 Nachkriegsjahren .
Armutsrisiko bedeutet noch lange keine Armut .Armutsrisiken bestehen hauptsächlich bei Menschen mit Migrationshintergrund .
Wer Migration will muss auch deren Risiken in Kauf nehmen . Armutsgefährdet sind nun mal hauptsächlich Menschen mit Migrationshintergrund .Zu ändern ist Armutsgefährdung weder in Deutschland noch anderswo .
Ich bezweifle einmal ob diese Menschen sich selbst als armutsgefährdet sehen .
Bei den Rentnern liegt der Anteil der Armutsgefährdeten bei ca 2 % . Sicher wird die Zahl etwas ansteigen .
Migranten die mit 40 Jahren oder noch älter nach Deutschland gekommen sind werden wohl kaum in ihrem verbleibenden
Erwerbsleben(wenn überhaupt ) noch genügend Rentenpunkte ansammeln können damit es für eine ausreichende Rente reicht .
Nur warum kritisieren die Dauernörgler nicht einmal die Regierungen der Länder aus denen diese Menschen ja freiwillig kommen ?
Warum kommen den die Menschen aus den ehemaligen Gebieten der UdSSR , den Balkanstaaten hier her ? Um ihren Reichtum
im Heimatland gegen Deutsche Armut einzutauschen ?Wie wäre es denn wenn man deren Heimatländer anteilmäßig für die
Altersversorgung mit heranziehen würde.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Ger9374 » Mo 19. Feb 2018, 07:03

Positiv Denkender hat geschrieben:(18 Feb 2018, 17:32)

Nicht teurer im Vergleich zum Einkommen zu den ersten 40 Nachkriegsjahren .
Armutsrisiko bedeutet noch lange keine Armut .Armutsrisiken bestehen hauptsächlich bei Menschen mit Migrationshintergrund .
Wer Migration will muss auch deren Risiken in Kauf nehmen . Armutsgefährdet sind nun mal hauptsächlich Menschen mit Migrationshintergrund .Zu ändern ist Armutsgefährdung weder in Deutschland noch anderswo .
Ich bezweifle einmal ob diese Menschen sich selbst als armutsgefährdet sehen .
Bei den Rentnern liegt der Anteil der Armutsgefährdeten bei ca 2 % . Sicher wird die Zahl etwas ansteigen .
Migranten die mit 40 Jahren oder noch älter nach Deutschland gekommen sind werden wohl kaum in ihrem verbleibenden
Erwerbsleben(wenn überhaupt ) noch genügend Rentenpunkte ansammeln können damit es für eine ausreichende Rente reicht .
Nur warum kritisieren die Dauernörgler nicht einmal die Regierungen der Länder aus denen diese Menschen ja freiwillig kommen ?
Warum kommen den die Menschen aus den ehemaligen Gebieten der UdSSR , den Balkanstaaten hier her ? Um ihren Reichtum
im Heimatland gegen Deutsche Armut einzutauschen ?Wie wäre es denn wenn man deren Heimatländer anteilmäßig für die
Altersversorgung mit heranziehen würde.




Da z.b Russische Renten im niedrigen bereichen liegen , brächte das wenig. Ob rechtlich überhaupt möglich, keinen Schimmer. Ich denke mit dem Verlassen Russlands verfallen auch Rentenansprüche.Wie gesagt die Renten bewegen sich in unteren bereichen.Darum wird durch Rentner oft alles was geht zu Geld gemacht.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Mo 19. Feb 2018, 23:41

Alana4 hat geschrieben:Ich gehe weiter: wenn in einem Land wie D. Kinder Armutsrisiko oder sogar Arnmutsgarant sind, dann läuft gewaltig etwas schief. Und damit meine ich nicht Paare, die in ohnehin prekären Verhältnissen nun ein Kind nach dem anderen bekomme. Es trifft mehr und sehr viel härter Leute, die aus guten, zumindest einigermaßen normalen Einkommensverhältnissen heraus das Abenteuer "Kind(er)" wagen und sich wiederfinden in wirklich schwierigen Situationen- Es ist sehr sehr sehr teuer in D., Kinder angemessen aufwachsen zu lassen. Teuer für die Eltern!


So ein [Mod: editiert] Blödsinn der von jemand geschrieben sein muss der absolut Null Ahnung und sicherlich auch keine Kinder hat.
Kinder sind nahezu ausschließlich aus zwei Gründen ein „Armutsrisiko“.
1. Alleinerziehende
2. Migranten

Den deutschen armen Paarhaushalt musst du im 0,irgendwas Prozent Bereich suchen.
Ich glaube auch kaum das es ein Land gibt in dem man mehr Ubterstützung bekommt und man niedrigeren Kosten hat als in Deutschland. Das ist hier ein Paradies mit Kindern.
Schau mal CH - da sieht es so aus:
- Arbeiten musst du bis die Fruchtblase platzt
- Elterngeld gibt es nicht
- Kindergeld ist so hoch wie in D also Kaufkraftbereinigt viel weniger
- Kinderbetreuung kostet dich mal schnell 2.000€ im Monat
- jedes Kind darfst du extrem Krankenversichern
-...

Hier ist das absolute Paradies und nur weil viele Migranten nach Deutschland kommen [Mod: Hetze entfernt] von Kinderarmut zu faseln ist vollkommen daneben.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mo 19. Feb 2018, 23:51

Guten Abend,

Spam, Hetze und Beleidigungen...in die Ablage befördert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 20. Feb 2018, 15:30

Ger9374 hat geschrieben:(19 Feb 2018, 07:03)

Da z.b Russische Renten im niedrigen bereichen liegen , brächte das wenig. Ob rechtlich überhaupt möglich, keinen Schimmer. Ich denke mit dem Verlassen Russlands verfallen auch Rentenansprüche.Wie gesagt die Renten bewegen sich in unteren bereichen.Darum wird durch Rentner oft alles was geht zu Geld gemacht.


Kein Widerspruch . Nur Fakt bleibt wer erst spät nach Deutschland geflüchtet ist wird kaum noch genügend Rentenpunkte
ansammeln können um zumindest eine Durchschnittsrente zu erreichen .
Dazu gehören nun mal einige Milliönchen Flüchtlinge .
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Alana4 » Di 20. Feb 2018, 16:12

Boracay hat geschrieben:(19 Feb 2018, 23:41)

So ein [Mod: editiert] Blödsinn der von jemand geschrieben sein muss der absolut Null Ahnung und sicherlich auch keine Kinder hat.

Irrtum- ich habe 4 ! (2 studieren bereits und 2 sind auf dem Gymnasium) und weiß genau, wovon ich rede.
Nein, ich bin nicht arm. Das ist aber einem besonderen Glücksumstand zu verdanken und keinesfalls :
Hier ist das absolute Paradies .......

Nein- für Familien mit mehr als einem Kind (egal ob 2 Elternteile oder ein Elternteil oder sonst eine Variante) ist das KEIN Paradies!

Und lass die Schweiz stecken, noch viel zu ähnlich. Vergleich doch lieber mit Sudan! Wenn die dort ihre Kinder mehr recht als schlecht durchbringen, sollte das doch Maßstab sein, oder? :rolleyes:
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Ger9374 » Di 20. Feb 2018, 16:42

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Feb 2018, 15:30)

Kein Widerspruch . Nur Fakt bleibt wer erst spät nach Deutschland geflüchtet ist wird kaum noch genügend Rentenpunkte
ansammeln können um zumindest eine Durchschnittsrente zu erreichen .
Dazu gehören nun mal einige Milliönchen Flüchtlinge .


Korrekt und nachvollziehbar.:-))
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 20. Feb 2018, 17:22

Alana4 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 16:12)

Irrtum- ich habe 4 ! (2 studieren bereits und 2 sind auf dem Gymnasium) und weiß genau, wovon ich rede.
Nein, ich bin nicht arm. Das ist aber einem besonderen Glücksumstand zu verdanken und keinesfalls :

Nein- für Familien mit mehr als einem Kind (egal ob 2 Elternteile oder ein Elternteil oder sonst eine Variante) ist das KEIN Paradies!

Und lass die Schweiz stecken, noch viel zu ähnlich. Vergleich doch lieber mit Sudan! Wenn die dort ihre Kinder mehr recht als schlecht durchbringen, sollte das doch Maßstab sein, oder? :rolleyes:


Erheiternd ständig von Glück zu faseln wenn Menschen ganz normal ihre Kinder versorgen und großziehen .
Die überwiegende Mehrheit aller Kinder wachsen in Familien auf ohne als armutsgefährdet zu gelten . (eh nur statistisch )
ohne Realitätswert . Du solltest dir mal den Unterschied zwischen überwiegende Mehrheiten und Ausnahmen erklären lassen .
In Deutschland ist Armutsgefährdung allenfalls ein importiertes Randproblem .
Du solltest dich mal umsehen im Land . Du solltest dich einmal vor Schulen und Kitas postieren .
Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund gehören nicht nur in Deutschland zu den Armutsgefährdeten .
Wie soll das auch anders gehen ?
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 22. Feb 2018, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Alana4 » Di 20. Feb 2018, 17:38

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Feb 2018, 17:22)

Erheiternd ständig von Glück zu faseln wenn Menschen ganz normal ihre Kinder versorgen und großziehen .

Hä? Mein "Glück" sind unsere ganz persönlichen finanziellen Verhältnisse, die uns sogar mit 4 Kindern recht angenehm leben lassen.
Ohne dieses "Glück" (besser: diese glücklichen Umstände, die ich nicht einmal zu verantworten habe) wäre das nur schwer bis gar nicht möglich.

In Deutschland ist Armutsgefährdung allenfalls ein importiertes Randproblem .

nein

Du solltest dich einmal vor Schulen und Kitas postieren .

Im Gegensatz zu vielleicht sogar dir (weiß ja nicht, ob du überhaupt Kinder hast) habe ich das viele viele Jahre getan.....sind doch alle meine Kinder durch Kita und Schule gegangen (und tun dies teils noch immer). Ich stand also nicht nur VOR Schule, um mal einen Blick übern Zaun zu werfen- ich war/bin mittendrin im knackigen Leben, hautnah, dicht dran.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Positiv Denkender » Di 20. Feb 2018, 17:55

Alana4 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 17:38)

Hä? Mein "Glück" sind unsere ganz persönlichen finanziellen Verhältnisse, die uns sogar mit 4 Kindern recht angenehm leben lassen.
Ohne dieses "Glück" (besser: diese glücklichen Umstände, die ich nicht einmal zu verantworten habe) wäre das nur schwer bis gar nicht möglich.


nein


Im Gegensatz zu vielleicht sogar dir (weiß ja nicht, ob du überhaupt Kinder hast) habe ich das viele viele Jahre getan.....sind doch alle meine Kinder durch Kita und Schule gegangen (und tun dies teils noch immer). Ich stand also nicht nur VOR Schule, um mal einen Blick übern Zaun zu werfen- ich war/bin mittendrin im knackigen Leben, hautnah, dicht dran.

Dann wirst du auch erfahren haben das Armutsgefährdung eine Randerscheinung ist .
Es mag sich ja bei dir lediglich um einen Glücksfall gehandelt haben .Andere Menschen haben aber dafür etwas getan .
Glück hat am Ende lediglich der Tüchtige . Immer wieder erheiternd wenn Linke von sich geben die überwiegende Zahl der
hier lebenden Menschen hätte lediglich Glück gehabt .Andere die ihr Leben nicht in den Griff bekommen immer nur Pech .
Sagenhaft wie Menschen sich herablassen , ständig von der Verarmung Deutschlands zu reden .
Statische Armut hat nichts mit Armut zu tun . Statistiken sagen nichts darüber aus ob Menschen wirklich armutsgefährdet sind .
Armutsgefährdung bedeutet nicht Armut.
Im Gegenteil . Noch nie gab es seit Gründung der BRD sowenig armutsgefährdete Rentner
(knapp 2 % ) wie heute ,drastischer ausgedrückt nie gab es eine finanziell und materiell besser versorgte Rentnergeneration als heute .
Übrigens ich seit 13 Jahre Rentner lasse mich von Statistikern nicht arm reden . Deren Statistiken sind ohnehin wertlos .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am Do 22. Feb 2018, 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Di 20. Feb 2018, 18:02

Positiv Denkender hat geschrieben:(20 Feb 2018, 17:55)

Statistiken sagen allerdings nichts darüber aus das die überwiegende Mehrheit
der Menschen armutsgefährdet ist .

Korrekt. Nur hat DIESES auch niemand behauptet.

NIEMAND schreibt davon, das die ... überwiegende Mehrheit...der Menschen armutsgefährdet sind.
Zumindest auf Deutschland bezogen.

Und auch wenn DU den Threadtitel nicht begreifst...

Es geht darum, das in Deutschland die Armutsgefährdung auf einem Höchststand ist.
Auf die letzten 28 Jahre bezogen. Da geht es auch nicht um Deine Kindheit im Deutschen Reich.
Es sagt auch nicht aus, das die Hälfte oder eine überwiegende Mehrheit armutsgefährdet ist.

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Mi 21. Feb 2018, 00:17

Skull hat geschrieben:(20 Feb 2018, 18:02)
Es geht darum, das in Deutschland die Armutsgefährdung auf einem Höchststand ist.


Und der Grund dafür lässt sich simpel und einfach mit den folgenden 4 Sachverhalten erklären:

1. Entwicklung des Anteils der Migranten in Deutschland.
Armutszuwanderung erhöht Armut? Oder will das jemand bestreiten?

2. Die Anteil der Studenten ist die letzten Jahrzehnte massiv angestiegen (mehr als verdoppelt). Statistisch gesehen sind die fast alle arm.

3. Die Anzahl der Alleinerziehenden ist in den letzten 30 Jahren um fast 50% gestiegen

4. Es gibt immer mehr Rentner die eben weniger verdienen als ein Erwerbstätiger.


So einfach ist das.

Sprich: Für einen deutschen Arbeiter hat sich nichts verändert, für eine deutsche Familie hat sich nichts verändert,...Armut ist etwas das im Scheitern von Familien und vor allem auch an Migration liegt. Die Mehrheit der Arbeitslosen und Hartzer sind Migranten.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Boracay » Mi 21. Feb 2018, 00:28

Alana4 hat geschrieben:(20 Feb 2018, 16:12)

Irrtum- ich habe 4 ! (2 studieren bereits und 2 sind auf dem Gymnasium) und weiß genau, wovon ich rede.
Nein, ich bin nicht arm. Das ist aber einem besonderen Glücksumstand zu verdanken und keinesfalls


Bei 4 Kindern bekommst du schon 813€ Kindergeld (mehr noch über Freibetrag), dazu für jeden Spross noch Elterngeld, 3 Jahre Einzahlung in die Rententenversicherung, 300 Euro Zulage zu Riester, gratis Schule und Studium, gratis Krankenversicherung,Kinderbetreuung zu Witz Beträgen für Normalverdiener,.....

Ich möchte mal wissen in welchem Land man so den Arsch gepudert bekommt mit Kindern? Erzähl das mal einem Briten oder Ami... oder jedem in jedem Land. Das glaubt dir kaum einer....

Nein- für Familien mit mehr als einem Kind (egal ob 2 Elternteile oder ein Elternteil oder sonst eine Variante) ist das KEIN Paradies!


Es ist das größte Paradies auf Erden.

Und lass die Schweiz stecken, noch viel zu ähnlich.


Da musst du mit einem Kind richtig knabbern. Aber auch in jedem anderen Land ist es nirgendwo so geil wie in Deutschland Kinder zu bekommen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Wähler » Mi 21. Feb 2018, 07:13

Boracay hat geschrieben:(21 Feb 2018, 00:17)
Und der Grund dafür lässt sich simpel und einfach mit den folgenden 4 Sachverhalten erklären:
1. Entwicklung des Anteils der Migranten in Deutschland.
Armutszuwanderung erhöht Armut? Oder will das jemand bestreiten?
2. Die Anteil der Studenten ist die letzten Jahrzehnte massiv angestiegen (mehr als verdoppelt). Statistisch gesehen sind die fast alle arm.
3. Die Anzahl der Alleinerziehenden ist in den letzten 30 Jahren um fast 50% gestiegen
4. Es gibt immer mehr Rentner die eben weniger verdienen als ein Erwerbstätiger.
So einfach ist das.
Sprich: Für einen deutschen Arbeiter hat sich nichts verändert, für eine deutsche Familie hat sich nichts verändert,...Armut ist etwas das im Scheitern von Familien und vor allem auch an Migration liegt. Die Mehrheit der Arbeitslosen und Hartzer sind Migranten.

Daraus kann man aber nicht schließen, dass die Armut in Deutschland nicht zugenommen hat. Den Kindern von Alleinerziehenden weitere Hilfe vorzuenthalten, weil das einzelne Kind es schon schaffen wird, wenn es sich nur genug anstrengt, wird hier im Thread vertreten. Sind 20 Milliarden pro Jahr für die vielen jungen Flüchtlinge zu viel? Es geht auch um Werte, nicht nur um nackte Zahlen.
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Skull » Mi 21. Feb 2018, 07:43

Boracay hat geschrieben:(21 Feb 2018, 00:17)

Und der Grund dafür lässt sich simpel und einfach mit den folgenden 4 Sachverhalten erklären:

1. Entwicklung des Anteils der Migranten in Deutschland.
Armutszuwanderung erhöht Armut? Oder will das jemand bestreiten?

2. Die Anteil der Studenten ist die letzten Jahrzehnte massiv angestiegen (mehr als verdoppelt). Statistisch gesehen sind die fast alle arm.

3. Die Anzahl der Alleinerziehenden ist in den letzten 30 Jahren um fast 50% gestiegen

4. Es gibt immer mehr Rentner die eben weniger verdienen als ein Erwerbstätiger.

[...]

So einfach ist das.

Ich bestreite doch nicht diese 4 Punkte. Nur gibt es da noch weitere ausschlaggebende Gründe.

Soooo einfach ... ist es ja nicht.

Und WENN es auch so einfach WÄRE, ändert es nichts am Sachverhalt der ... Armutsgefährdung. ;)

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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon Alana4 » Mi 21. Feb 2018, 07:49

Boracay hat geschrieben:(21 Feb 2018, 00:28)

Bei 4 Kindern bekommst du schon 813€ Kindergeld (mehr noch über Freibetrag),

Zunächst mal bekomme ich gar nichts- das Existenzminimum jedes Kindes ist steuerfrei gestellt. Etwas, was dir auch zusteht. Sämtliche Lebenshaltungskosten tragen wir Eltern aus unserem Einkommen.

dazu für jeden Spross noch Elterngeld,

habe ich NIE bekommen, mein (Arbeits-)Einkommen war mir lieber, war auch mehr.

3 Jahre Einzahlung in die Rententenversicherung,

stimmt, da kannste nun echt neidisch sein. Macht 25 Euro Rente oder so. Keine Ahnung.

300 Euro Zulage zu Riester,

Habe ich nicht, brauche ich nicht, ist ohnehin Blödsinn

gratis Schule und Studium
,
nö, ist nicht "gratis", kostet eine Menge!

gratis Krankenversicherung

Nö, die KV unserer Kinder kostet
,Kinderbetreuung zu Witz Beträgen für Normalverdiener,.....

ein Witz? 200 Euro pro Kind pro Monat habe ich ca. bezahlt (Kita, Hort dann etwas weniger. Aber alleine das Mittagessen in der Schule kostete schon um 40 Euro pro Kind.Für Schülerfahrkarten lege ich jeden Monat rund 120 Euro hin.

Ich möchte mal wissen in welchem Land man so den Arsch gepudert bekommt mit Kindern?

Alles klar! Du hast garantiert keine Kinder. Warum gackerst du also von Dingen, von denen du nichts verstehst?

Es ist das größte Paradies auf Erden.

Klar ist es das. Für die deutsche Durchschnittsfamilie: Single mit Hund (oder Katze) !!
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re:

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 21. Feb 2018, 17:35

KarlRanseier hat geschrieben:(20 Feb 2018, 23:29)

Die letzte Frage ist leicht zu beantworten. In Deutschland bezeichnet man Lobbyisten bekanntlich nicht als "Lobbyisten", weil das ein hässliches und irgendwie negativ belastetes Wort ist. Stattdessen spricht man von "Wirtschaftsforschern" oder "unabhängigen Experten". So viel Zeit muss schon sein, und mit etwas politischer Korrektheit klingen doch der ganze Filz und die Korruption gleich viel besser und irgendwie niveauvoller! :thumbup:

Nur deine Linken die Deutschland ideologisch in Schutt und Asche reden hältst du für Experten oder ?
Dein Parteigenosse Armutsforscher alleine hat Recht oder ? Nenne doch einfach einen Zeitraum in der BRD
oder auch vor der Gründung wo die Menschen sozial ,finanziell und materiell besser versorgt waren als heute.
Du wirst keinen nennen weil es keinen gibt .Du wirst auch wenige Staaten dieser Welt nennen können wo es den Menschen
besser geht . Vergleichen könnte man Leute wie dich mit hirnrissigen selbsternannten Fußballfans die
erfolgreiche Clubs wie Bayern M. Hoffenheim oder Leipzig verunglimpfen und beschmutzen ..Neid nennt man soetwas .
Der scheint bei dir tief zu sitzen und deinen Blick für die Wirklichkeit zu trüben .
KarlRanseier
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Re: Re:

Beitragvon KarlRanseier » Mi 21. Feb 2018, 18:34

Positiv Denkender hat geschrieben:(21 Feb 2018, 17:35)

Nur deine Linken die Deutschland ideologisch in Schutt und Asche reden hältst du für Experten oder ?
Dein Parteigenosse Armutsforscher alleine hat Recht oder ? Nenne doch einfach einen Zeitraum in der BRD
oder auch vor der Gründung wo die Menschen sozial ,finanziell und materiell besser versorgt waren als heute.
Du wirst keinen nennen weil es keinen gibt .Du wirst auch wenige Staaten dieser Welt nennen können wo es den Menschen
besser geht . Vergleichen könnte man Leute wie dich mit hirnrissigen selbsternannten Fußballfans die
erfolgreiche Clubs wie Bayern M. Hoffenheim oder Leipzig verunglimpfen und beschmutzen ..Neid nennt man soetwas .
Der scheint bei dir tief zu sitzen und deinen Blick für die Wirklichkeit zu trüben .



Denkaufgabe für Dich:

1. In den Vorständen welcher Konzerne saßen die unabhängigen Experten -"Lobbyisten" sagt man nicht-, die GerHartz den Ungetönten darin berieten, wie weit er das Rentenniveau senken soll, damit es in Deutschland endlich wieder echte Altersarmut gibt?

a) Autokonzerne
b) Energieriesen
c) Versicherungskonzerne?

2. In den Vorständen welcher Konzerne saßen die unabhängigen Experten, die die deutsche Regierung berieten, dass sie die Folgekosten der Kernenergienutzung weitestgehend dem Steuerzahler aufzubürden habe?

a) Autokonzerne
b) Energieriesen
c) Versicherungskonzerne


Das Preisgeld wurde leider aufgrund von Sparmaßnahmen zukunftsweisend wegreformiert, aber Du kannst mit der richtigen Beantwortung dieser Frage zeigen, dass Du die Funktionsweise des Korruptionsstandortes -Verzeihung, "Expertenstandortes"- Deutschland verstanden hast. Wünsche viel Erfolg! :thumbup:

Da ich in keiner Partei bin, weiß ich gar nicht, wer mein Parteigenosse sein könnte... :?: :?: :?:
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Re: Armut/Armutsgefährdung in Deutschland erreicht Rekordwert seit der Wiedervereinigung

Beitragvon KarlRanseier » Mi 21. Feb 2018, 18:43

Alana4 hat geschrieben:(21 Feb 2018, 07:49)

Zunächst mal bekomme ich gar nichts- das Existenzminimum jedes Kindes ist steuerfrei gestellt. Etwas, was dir auch zusteht. Sämtliche Lebenshaltungskosten tragen wir Eltern aus unserem Einkommen.


habe ich NIE bekommen, mein (Arbeits-)Einkommen war mir lieber, war auch mehr.


stimmt, da kannste nun echt neidisch sein. Macht 25 Euro Rente oder so. Keine Ahnung.


Habe ich nicht, brauche ich nicht, ist ohnehin Blödsinn

,
nö, ist nicht "gratis", kostet eine Menge!


Nö, die KV unserer Kinder kostet

ein Witz? 200 Euro pro Kind pro Monat habe ich ca. bezahlt (Kita, Hort dann etwas weniger. Aber alleine das Mittagessen in der Schule kostete schon um 40 Euro pro Kind.Für Schülerfahrkarten lege ich jeden Monat rund 120 Euro hin.


Alles klar! Du hast garantiert keine Kinder. Warum gackerst du also von Dingen, von denen du nichts verstehst?


Klar ist es das. Für die deutsche Durchschnittsfamilie: Single mit Hund (oder Katze) !!



In einem Punkt muss ich widersprechen: Wenn Du 125 Jahre oder älter wirst, dann ärgerst Du Dich, keinen Riestervertrag abgeschlossen zu haben. Für Menschen, die früher sterben, lohnt sich Riester nicht, es war ja auch mehr als Subvention für die Versicherungen gedacht, die prächtig daran verdienen würden, wenn es genügend Dumme gäbe, die auf diesen Scheiß hereinfallen. Auch Riester selbst verdiente prächtig daran... :thumbup:

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